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NASCAR vs. F1 in USA: Clint Bowyer würde "Geld auf NASCAR setzen"

Bei der Frage, ob die Formel 1 der NASCAR in den USA hinsichtlich der Gunst der Fans den Rang ablaufen könne, hat Clint Bowyer eine klare Meinung

NASCAR vs. F1 in USA: Clint Bowyer würde "Geld auf NASCAR setzen"

Clint Bowyer, Ex-NASCAR-Pilot und heutiger TV-Kommentator für Fox, ist sich der positiven Entwicklung von NASCAR so sicher, dass er das wachsende Formel-1-Interesse in den USA nicht als Bedrohung sieht. Im direkten Vergleich der beiden Rennserien hinsichtlich der Gunst der Fans würde er auf NASCAR wetten.

Während einer Pressekonferenz in Los Angeles wurden Bowyer und seine Fox-Kollegen zur steigenden Zahl von Formel-1-Rennen in den Vereinigten Staaten befragt und dazu, ob das Interesse der Fans mit dem an den NASCAR-Rennen mithalten könne.

Bowyers Antwort mit Verweis auf den NASCAR-Clash am Sonntag im Los Angeles Memorial Coliseum: "Das hier ist wie geschaffen für euch. Du hast Action, wie sie der Sport noch nie hatte, und ein Format mit einer Pause für ein Konzert. Ich würde mein Geld darauf setzen und dieses Produkt mit allem vergleichen, was die Formel 1 in die Vereinigten Staaten bringt."

Fox' NASCAR-Hauptkommentator Mike Joy, der an der Live-Übertragung von 43 Ausgaben des Daytona 500 beteiligt war, ist mit seinem Vergleich etwas differenzierter: "Ich habe von 1998 bis 2000 für Fox die Formel 1 kommentiert, zusammen mit Eric Bell, einem fantastischen Fahrer und großartigen Analysten. Wir hatten jede Woche die gleichen 300.000 Zuschauer. Die Einschaltquoten schwankten nie, egal ob auf Fox oder Fox Sports Net oder wo auch immer die Sendung platziert war. Es war sehr schwierig, zu wachsen."

"Sicherlich", so Joy, "hat 'Drive to Survive' ein ganz neues Publikum für die Formel 1 erschlossen: Leute, die Reality-TV mögen, Leute, die Seifenopern mögen. Rennsport ist eine Seifenoper, nur die Art und Weise, wie sie sich am Sonntag abspielt, ist anders. Die Formel 1 ist ein weltweites Phänomen, und ich finde, sie unterscheidet sich völlig von NASCAR, vor allem, was die Arbeitsweise der Teams angeht. Ich glaube, NASCAR hat viel mehr eine Jeder-gegen-Jeden-Struktur als die Formel 1".

NASCAR-Action beim Busch Light Clash 2022 im Los Angeles Memorial Coliseum

NASCAR-Action beim Busch Light Clash 2022 im Los Angeles Memorial Coliseum

Foto: Motorsport Images

Die auf Netflix ausgestrahlte Doku-Serie "Drive to Survive" wird als einer der Gründe für das gewachsene Interesse des US-amerikanischen Publikums an der Formel 1 angesehen. In der Saison 2022 gab es zwei Formel-1-Rennen in den Vereinigten Staaten: den Grand Prix der USA auf dem Circuit of the Americas in Austin und den Grand Prix von Miami. In der Saison 2023 kommt ein drittes US-Rennen hinzu, das neue Stadtrennen in Las Vegas im November.

Nach Angaben von Nielsen Media Research haben die Formel-1-Rennen in der vergangenen Saison durchschnittlich 1,3 Millionen Zuschauer in den USA erreicht. Das ist ein Anstieg gegenüber 965.000 aus der vorangegangenen Saison 2021. Bei einigen Rennen 2022 erzielte die Formel 1 in der Altersgruppe der 18- bis 49-Jährigen höhere Einschaltquoten als NASCAR.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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