Rockenfeller mit bestem NASCAR-Ergebnis: "Auto war knifflig zu fahren"
Mike Rockenfeller erreichte bei seinem NASCAR-Start in Watkins Glen die Top-20 - wird der Deutsche in dieser Saison noch einmal ins Cockpit klettern?
Mike Rockenfeller, der wegen der Suspendierung von Noah Gragson für zwei Rennen in den Legacy-Chevrolet mit der Startnummer 42 klettern durfte, konnte bei seinem NASCAR-Comeback überzeugen. Beim Rennen in Indianapolis erreichte der zweifache Le-Mans-Sieger und frühere DTM-Champion den 24. Platz. Eine Woche später, beim Saisonlauf in Watkins Glen, durfte sich "Rocky" über den 19. Platz freuen.
Obwohl Rockenfeller damit das beste Ergebnis seiner bisherigen NASCAR-Karriere einfahren konnte, war der Deutsche unzufrieden. "Von Platz 21 zu starten und nur 19. zu werden, ist sicherlich nicht das, was wir uns erhofft haben oder was ich mir erhofft habe", sagt Rockenfeller.
Das Problem: "Beim ersten Boxenstopp hatten wir auf der linken Seite ein Problem mit dem Wagenheber und haben dadurch eine Menge Zeit verloren. Das hat uns wahrscheinlich acht Plätze gekostet, aber so ist das nun mal." Mit ähnlichen Schwierigkeiten hatte der 39-Jährige auch beim Indy-Rennen schon zu kämpfen.
Weiterer NASCAR-Start möglich
Dennoch sieht Rockenfeller die Fortschritte, die er im Verlauf der beiden Rennen machen konnte. "Das Auto war knifflig zu fahren, aber wir haben im Rennen sicher wieder eine Menge gelernt", so Rockenfeller, der sich erst kurz vor dem Ende in die Top-20 kämpfen konnte.
"Dass ich in der letzten Runde drei Positionen gutmachen konnte, war schön und hat mir einen Platz unter den Top 20 eingebracht, was am Ende immer noch mein bestes Ergebnis ist."
"Danke an das Team und alle anderen, dass ich mich in das Cockpit setzen und versuchen durfte, mein Bestes zu geben", sagt der ehemalige DTM-Pilot. "Ich hoffe, dass ich zurückkomme." Das scheint nicht ganz unwahrscheinlich: Es besteht die Möglichkeit, dass Rockenfeller auch beim Cup-Rennen am 8. Oktober auf dem Charlotte Roval wieder am Lenkrad sitzt.
"Besser auf das Rennen vorbereitet"
Mike Rockenfeller könnte 2023 noch einmal ins Cockpit klettern Foto: Motorsport Images
"Für mich war es gut, dass ich die beiden Rennen hintereinander fahren konnte", weiß der vielseitige Rennfahrer. "Wir haben Fortschritte gemacht, nicht wirklich gut genug, aber ich denke, dass ich dadurch besser auf das Rennen vorbereitet bin. Es braucht nur ein bisschen Zeit. Ich bin froh, dass wir Fortschritte gemacht haben - das ist gut für das Team und gut für mich."
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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