Schlichtung angeordnet im Fall Kevin Ward Jr. und Tony Stewart

Der Fall Kevin Ward Jr. und Tony Stewart aus der Motorsport-Saison 2014 geht in die nächste Runde: Am 18. April 2017 soll ein Schlichtungsversuch unternommen werden.

Allerdings betonte ein Sprecher der Lanier Law Firm, die die Interessen der Ward-Familie vertritt, dass das Ergebnis der Schlichtung nicht verbindlich sei.

Die Familie von Kevin Ward Jr. hat Stewart nach einem Sprint-Car-Rennen im Canandaigua Motorsports Park am 9. August 2014 auf widerrechtliche Tötung verklagt.

Ward Jr. war während des Rennens nach einem Unfall aus seinem Fahrzeug geklettert und hatte sich in einer Gelbphase dem Auto von Stewart genähert. Das rechte Hinterrad von Stewarts Auto hatte Ward Jr. getroffen und den US-amerikanischen Rennfahrer schwer verletzt. Er erlag später seinen Verletzungen.

Der inzwischen zurückgetretene NASCAR-Fahrer Stewart vertritt weiter die Ansicht, die Situation sei ein Unfall gewesen.

"Das war eine der schlimmsten Tragödien, mit denen ich jemals umgehen musste", sagte Stewart wenige Wochen nach den Ereignissen.

"Dies wird mein gesamtes Leben beeinflussen und ich verspüre eine Traurigkeit und einen Schmerz, von dem ich nicht hoffe, dass ihn ein anderer Mensch jemals erleben muss."

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Rennserien NASCAR Cup
Fahrer Tony Stewart , Kevin Ward Jr.
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Tags Kevin Ward Jr., gericht, schlichtung, sprint-car