Test in Daytona: Wie NASCAR fliegende Autos verhindern will

Die US-amerikanische NASCAR-Serie hat die jüngsten Tests in Daytona auch dazu genutzt, neue Möglichkeiten auszuloten, ein Abheben der Fahrzeuge nach einem Crash zu verhindern.

Penske-Fahrer Joey Logano war einer von 5 Piloten, die an der Aerodynamik-Übung teilnahmen. Ziel der Probefahrten war, die Autos bei Restrictor-Plate-Rennen besser auf der Strecke zu halten.

Logano beschreibt die Tests als "interessant" und meint: "NASCAR hat verschiedene Pakete mitgebracht. Damit soll die Geschwindigkeit verringert werden, wenn die Fahrzeuge abheben."

"Denn wenn sich ein NASCAR-Auto umdreht, hebt es oft ab. Die Autos werden leicht. Wenn sie in diesem Zustand sind und dann auch noch von anderen Fahrzeugen getroffen werden, dann kommt es zu Überschlägen. Das haben wir in der Vergangenheit immer wieder gesehen."

"Daher", so Logano weiter, "versuchen wir für diese Situationen eine Möglichkeit zu finden, Abtrieb zu generieren. Doch das ist leichter gesagt als getan."

Für NASCAR stehe im Vordergrund, die Sicherheit der Beteiligten zu erhöhen. "Wir wollen aber gleichzeitig nicht das Racing beeinträchtigen", erklärt Logano.

Der Test in Daytona habe daher wichtige Erkenntnisse geliefert. "Ich denke, wir haben Fortschritte gemacht und gute Daten gesammelt", meint Logano. Ein Endergebnis könne aber noch nicht präsentiert werden.

Neben Logano nahmen auch Alex Bowman, Erik Jones, Ryan Newman und Danica Patrick am Daytona-Test teil. Der Fokus lag auf Reifentests für NASCAR-Lieferant Goodyear.

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Fahrer Joey Logano
Artikelsorte News
Tags aero, aerodynamik, crash, daytona, unfall