NASCAR-Euroserie 2017: Einstieg eines neuen deutschen Teams

Das Team Racing-Total aus Nettetal in Deutschland wird in der aktuellen Saison 2017 der NASCAR-Euroserie mit einem Chevrolet SS an den Start gehen. Das bestätigte Teamchef Hubertus Heyman.

NASCAR-Euroserie 2017: Einstieg eines neuen deutschen Teams
Start zum Rennen
Marko Stipp, Raceway Venray
Marko Stipp, Raceway Venray
Marko Stipp
Marko Stipp
Marko Stipp
Startz zum Rennen

Für seinen Einstieg in die NASCAR-Euroserie hat Racing-Total das ehemalige Fahrzeug des Teams Raceway Venray mit der Startnummer 14 gekauft. Fahrer Marko Stipp hat sich für dieses Auto entschieden, da es erst wenig Rennen auf dem Buckel hat.

In welcher Wertung Stipp antreten wird, ist noch unklar. Er hat jedoch die Möglichkeit, sowohl in der Elite 1 als auch in der Elite 2 anzutreten. Die Entscheidung macht das Team davon abhängig, ob ein 2. Fahrer gefunden wird und in welcher Wertung dieser Pilot antreten würde.

Fotos: NASCAR Euroserie 2017

Das Fahrzeug von Stipp wird unter dem Banner von Racing-Total die Startnummer 46 tragen. Zudem hat das Team einen guten Kontakt zum NASCAR-Xfinity-Team Precision Performance Motorsports rund um Teamchef Rick Gdovic. Eben jener Rennstall, für den beispielsweise der Belgier Anthony Kumpen einige Male in den USA startet, nutzt ebenfalls die Startnummer 46.

Für die aktuelle Saison 2017 der NASCAR-Euroserie will das Team Racing-Total erst einmal von Rennen zu Rennen planen. Sollte sich die Frage um den 2. Fahrer schnell klären, will das Team bereits in Brands Hatch, am 9. Juni, an den Start gehen.

"Wir wollen den Ovalrennsport in Europa noch populärer machen und für interessierte Piloten Perspektiven schaffen", sagte Teamchef Heyman gegenüber Motorsport.com. "Wir bieten daher am Raceway Venray Rookie-Tests an, um jungen Fahrern die Möglichkeit zu geben, in die NASCAR-Euroserie einzusteigen."

An den Events in Venray und Hockenheim wird die neue NASCAR-Mannschaft ganz sicher teilnehmen. Einen Start zum Finale in Zolder hält Heyman ebenfalls für sehr wahrscheinlich. Ob das Team ins italienische Franciacorta reisen wird, ist hingegen derzeit noch nicht sicher.

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