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NASCAR-Eklat: Pilot parkt aus Frust über Rennleitung mitten auf der Strecke!

Weil er mit einer Entscheidung der Rennleitung nicht einverstanden war, stellte NASCAR-Xfinity-Pilot Josh Williams sein Auto mitten auf der Rennstrecke ab

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Josh Williams sorgte am Samstag beim Rennen der NASCAR-Xfinity-Serie auf dem Atlanta Motor Speedway für einen Eklat. Aus Frust über eine Entscheidung der Rennleitung gegen ihn parkte er seinen DGM Racing Chevrolet mit der Startnummer 92 während des laufenden Rennens mitten auf der Start-Ziel-Linie, stieg aus und ging - den Zuschauern zuwinkend - in Richtung Fahrerlager.

Für diese Aktion, für die sich der 29-Jährige später zerknirscht entschuldigte, droht ihm und seinem Team nun eine empfindliche Strafe. Unter anderem, weil Williams auf eine "heiße" Strecke gegangen ist und gegen eine NASCAR-Richtlinie verstoßen hat. Über die Höhe der Strafe wird noch entschieden.

"Ich bin mir sicher, dass wir am Dienstag etwas hören werden", sagte Williams nach einer rund 20-minütigen Befragung durch Wayne Auton, Direktor der Xfinity-Serie, und Elton Sawyer, Senior Vice President of Competition der NASCAR.

Klebeband fliegt weg und löst Gelbphase aus

Was war passiert? Williams war zu Beginn des Rennens in eine Kollision verwickelt, bei der unter anderem der rechte vordere Kotflügel seines Autos beschädigt wurde. Das Team versuchte, den Schaden mit Klebeband zu reparieren, doch als Williams aus der Box fuhr, löste sich das Klebeband und flog auf die Strecke, woraufhin das Rennen erneut neutralisiert werden musste.

Da Williams und sein Team diese Unterbrechung nach Ansicht der Rennleitung zumindest fahrlässig verursacht hatten, wurden sie disqualifiziert und angewiesen, das Auto hinter der Boxenmauer im Teamzelt abzustellen. Williams diskutierte diese Entscheidung zunächst am Boxenfunk und verlieh seinem Protest schließlich mit seiner Parkaktion auf der Start-Ziel-Linie Ausdruck.

"Wir arbeiten alle sehr hart, nicht wahr? Wir fahren nur eine bestimmte Anzahl von Runden und dann passiert so etwas - ein Stück Klebeband löst sich und wir sind aus dem Rennen", erklärte Williams nach der Anhörung durch die Offiziellen. "Wir sind ein kleines Team. Wir arbeiten sehr hart. Wir müssen unsere Sponsoren glücklich machen. Es bringt nichts, in der Garage zu sitzen."

Williams zeigt sich im Anschluss zerknirscht

Dennoch ist sich der 29-Jährige bewusst, dass die Entscheidung der Rennleitung gerechtfertigt war und er für seine Aktion eine empfindliche Strafe zu erwarten hat. "Es ist einfach etwas, das ich getan habe, und wenn ich den Preis dafür zahlen muss, dann ist es eben so."

"Ich war bisschen frustriert, aber so sind die Regeln. Es ist ihre Sache. Es ist ihr Sandkasten und wir spielen darin", sagte Williams. "Ich genieße die Xfinity-Serie und respektiere Wayne und alle anderen."

"Ich habe das nicht gemacht, um böse zu sein oder eine große Szene zu machen oder jeden hier draußen zu verärgern, aber ich wollte einfach meine Meinung sagen", entschuldigt sich Williams. "Ich hatte das Gefühl, dass es nicht richtig war, aber es steht im Regelbuch. Ich bin Rennfahrer. Ich fahre Rennen, seit ich vier bin. Ich war auch schon schlecht. Ich habe Dinge falsch gemacht, aber wir sind alle nur Menschen, nicht wahr?"

Weitere Co-Autoren: Jim Utter. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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