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Porsche-Supercup Monza 2020: Larry ten Voorde krönt sich mit Sieg zum Meister

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Porsche-Supercup Monza 2020: Larry ten Voorde krönt sich mit Sieg zum Meister

Mit seinem dritten Saisonsieg hat sich Larry ten Voorde beim Finale des Porsche-Supercup 2020 in Monza den Titel gesichert

Spiel, Satz und Sieg - Larry ten Voorde war der dominierende Fahrer des Finales im Porsche-Supercup in Monza. Von der Pole-Position gestartet, fuhr der 23 Jahre alte Niederländer zu einem klaren Start-Ziel-Sieg und sicherte sich den Titel im internationalen Markenpokal.

Der bisherige Tabellenführer Dylan Pereira kam hinter Florian Latorre und Rookie Leon Köhler als Vierter ins Ziel. Damit bleibt Pereira Rang zwei in der Gesamtwertung vor den Porsche-Junioren Ayhancan Güven und Jaxon Evans.

"Für mich wird ein Traum war. Das hätte ich zu Saisonbeginn nicht für möglich gehalten. Mein Team hat sich von Rennen zu Rennen gesteigert", freut sich ten Voorde, der insgesamt drei der acht Saisonrennen im Supercup gewann.

Pereira verliert beim Finalrennen die Tabellenführung

Sein Sieg beim Finale in Monza war nur zweimal kurz in Gefahr: Nach dem Start und beim Restart nach einer Safety-Car-Phase unternahm Latorre einen Überholversuch, steckte aber beide Male zurück. "Ich wollte schließlich nicht mit zu viel Risiko in die Titelentscheidung eingreifen", räumt der Franzose ein. "Auch Rang zwei, das beste Ergebnis bisher für mein Team, ist sensationell."

Das Tempo von ten Voorde und auch von Latorre konnte Pereira nicht mitgehen. Zur Mitte des Rennens musste er sogar Rang drei an Köhler abgeben. "Ich kämpfe schon das ganze Jahr über auf den schnellen Strecken mit dem Tempo. Das Problem ist hier wieder aufgetreten", erklärt Pereira. Ein Handicap, das sich auf der Formel-1-Strecke in Monza besonders bemerkbar machte.

"Auch dank unserer langjährigen Partnerschaft mit der Formel 1 ist es uns gelungen, die 28. Supercup-Saison trotz aller Einschränkungen auf gewohnt hohem sportlichem Niveau durchzuführen", bilanziert Supercup-Projektleiter Oliver Schwab.

Kompakte Saison innerhalb von zehn Wochen

"Acht Rennen an zehn Wochenenden - ich bin beeindruckt, wie die Teams diese immense Herausforderung gemeistert haben. Dass die Titelentscheidung erst im letzten Rennen gefallen ist, unterstreicht die Ausgeglichenheit unter den Topfahrern. Mein Glückwunsch gilt Gesamtsieger Larry ten Voorde und den Siegern der Rookie-, ProAm- und Team-Wertung", so Schwab.

Auf Rang drei war Köhler bestplatzierter Rookie. "Den Start habe ich etwas verschlafen, deswegen konnte mich Dylan überholen", berichtet der Deutsche. "Anschließend bin ich von Runde zu Runde besser zurechtgekommen und konnte wieder an Dylan vorbeiziehen."

Der Rookie-Titel geht an Max van Splunteren, der als Dreizehnter ins Ziel kam. "Ich hatte Angst um den Rookie-Titel. Marvin fuhr anfangs weit vorne und hätte mich noch abfangen können", erzählt der Niederländer. Erst als Verfolger Marvin Klein kurz von der Strecke abkam und ebenfalls nur noch im Mittelfeld fuhr, war Van Splunteren der Rookie-Titel sicher - mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Franzosen.

ProAm-Titel geht an Roar Lindland

Porsche-Junior Jaxon Evans beendete die Saison 2020 mit Rang fünf in Monza vor den Rookies Jean-Baptiste Simmenauer und Jordan Love. Marius Nakken, Gastfahrer Diego Bertonelli und Klein komplettierten die ersten Zehn. Der zweite Porsche-Junior Güven musste aufgrund eines Reifenschadens kurz vor dem Ziel aufgeben.

Der Sieg in der Team-Wertung ging an die österreichische Mannschaft Lechner Racing. Den ProAm-Titel hatte sich Roar Lindland bereits beim vorangegangenen Rennen in Spa-Francorchamps gesichert. Der Norweger stand auch in Monza als Gesamtneunzehnter an der Spitze dieser Kategorie.

Mit Bildmaterial von Porsche AG.

Porsche-Supercup Barcelona 2020: Larry ten Voorde gewinnt turbulentes Rennen

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Rennserie Porsche-Supercup
Event Monza