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Porsche-Supercup Silverstone 2019: Ayhancan Güven jubelt über ersten Sieg

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Porsche-Supercup Silverstone 2019: Ayhancan Güven jubelt über ersten Sieg
14.07.2019, 13:34

Zum dritten Mal in Folge gibt es beim Porsche-Supercup in Silverstone einen Premierensieg: Ayhancan Güven gewinnt vor Julien Andlauer und Florian Latorre

Große Freude bei Ayhancan Güven: In Silverstone gewann der Türke am Sonntag den vierten Saisonlauf des Porsche-Supercup. Für den Rookie ist es der erste Sieg im internationalen Markenpokal. "Samstag die Pole-Position, Sonntag der Sieg - ich bin überglücklich. Nach dem Start konnte ich mir einen kleinen Vorsprung herausfahren. Dadurch musste ich kein zu hohes Risiko gehen, als es am Ende leicht anfing zu regnen", sagt Güven.

Porsche-Junior Julien Andlauer erreichte als Zweiter vor seinem Landsmann Florian Latorre die Ziellinie. Eine Vielzahl von Überholmanövern prägten das Rennen auf dem britischen Traditionskurs. Bei Außentemperaturen von 16 Grad Celsius führte Güven das Feld über die komplette Distanz an. Nach Dennis Olsen (2017) und Latorre (2018) ist Güven der dritte Fahrer in Folge, der sein erstes Supercup-Rennen in Silverstone gewinnt.

Hinter dem türkischen Youngster gab es viele Positionskämpfe. Andlauer setzte sich viermal gegen seine Konkurrenten durch. Von Platz sechs gestartet, fuhr der 20-Jährige zunächst bis auf den dritten Rang vor. In der neunten Runde zog Andlauer dann an Latorre vorbei auf die zweite Position. "Die Ausgangslage war nicht optimal, aber das Fahrzeug war super auf die Strecke abgestimmt. Jetzt führe ich in der Meisterschaft - ein perfekter Abschluss des Wochenendes", sagt Andlauer.

Latorre feierte diese Saison zum ersten Mal mit Champagner auf dem Podium. "Zuletzt unter den ersten Drei war ich hier im vergangenen Jahr. Das Ergebnis gibt mir Selbstvertrauen für die nächsten Rennen - ich hoffe, dass ich diese Saison noch öfter auf dem Podium stehe", sagt Latorre. Larry ten Voorde belegte den vierten Platz.

Turbulent verlief das Rennen für Porsche-Junior Jaxon Evans. Dem Neuseeländer gelang von der dritten Position ein Raketenstart, mit dem er sich direkt hinter Güven schob. Danach geriet Evans allerdings immer mehr unter Druck. Innerhalb von vier Runden zogen Andlauer, Latorre und ten Voorde am 22-Jährigen vorbei. "Das Ergebnis mit Platz fünf ist nach so einem guten Start natürlich enttäuschend. Ich wollte unbedingt auf's Podium fahren, leider sind mir ein paar Fehler unterlaufen. Aber ich werde daraus lernen und das hoffentlich beim nächsten Rennen zeigen", sagt Evans.

Michael Ammermüller beendete das Rennen als Sechster vor Mikkel Pedersen. Gaststarter Daniel Harper platzierte seinen Porsche als bester Brite auf der achten Position. Ein Heimspiel erlebten auf der 5,891 Kilometer langen Strecke auch George Gamble, Josh Webster, Sebastian Perez, John Ferguson sowie VIP-Fahrer Chris Hoy.

Mit einem neuen Design gab das VIP-Fahrzeug der Porsche AG an diesem Wochenende sein Saisondebüt. Radstar Hoy aus Schottland pilotiere den Neunelfer und erreichte als 28. das Ziel. "Ich habe nach dem Start mehrere Autos überholen können. Als es in den letzten Runden etwas regnete, bin ich vorsichtiger gefahren und konnte meine Position dadurch nicht halten. Vor so vielen Fans wollte ich das Auto natürlich schadenfrei ins Ziel bringen - das ist mir gelungen", sagt der sechsfache Olympiasieger im Bahnradsport.

Roar Lindland sicherte sich seinen vierten Saisonsieg in der ProAm-Klasse. Der Norweger setzte sich gegen Stephen Grove und Philipp Sager durch.

Neuer Tabellenführer in der Meisterschaft ist nach dem Rennen in Silverstone Andlauer. Der Nachwuchsrennfahrer aus Lyon führt mit 67 Punkten vor Ammermüller und Güven. In der Rookie-Wertung belegt Güven Platz eins. Lindland ist bester Fahrer in der ProAm-Klasse. Seinen fünften Lauf trägt der Porsche-Supercup vom 26.-28. Juli im Formel-1-Rahmenprogramm in Hockenheim aus.

Mit Bildmaterial von Porsche AG.

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Rennserie Porsche-Supercup
Event Silverstone