DTM
R
Spa
01 Aug.
-
02 Aug.
Nächstes Event in
22 Tagen
14 Aug.
-
16 Aug.
Nächstes Event in
35 Tagen
E-Sport
07 Juni
-
07 Juni
Event beendet
13 Juni
-
14 Juni
Event beendet
VLN
27 Juni
-
27 Juni
Event beendet
11 Juli
-
11 Juli
Event beendet
Formel E
R
Berlin 1
05 Aug.
-
05 Aug.
Nächstes Event in
26 Tagen
R
Berlin 2
06 Aug.
-
06 Aug.
Nächstes Event in
27 Tagen
WEC
13 Aug.
-
15 Aug.
Nächstes Event in
34 Tagen
R
8h Bahrain
19 Nov.
-
21 Nov.
Nächstes Event in
132 Tagen
Superbike-WM
31 Juli
-
02 Aug.
Nächstes Event in
21 Tagen
R
07 Aug.
-
09 Aug.
Nächstes Event in
28 Tagen
Rallye-WM
R
Estland
04 Sept.
-
06 Sept.
Nächstes Event in
56 Tagen
R
Türkei
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächstes Event in
76 Tagen
NASCAR Cup
05 Juli
-
05 Juli
Event beendet
12 Juli
-
12 Juli
Rennen in
3 Tagen
MotoGP
17 Juli
-
19 Juli
FT1 in
7 Tagen
R
Jerez 2
24 Juli
-
26 Juli
Nächstes Event in
14 Tagen
24h Le Mans
12 Sept.
-
20 Sept.
Nächstes Event in
64 Tagen
IndyCar
02 Juli
-
04 Juli
Event beendet
R
Elkhart Lake
10 Juli
-
12 Juli
Quali 1 in
2 Tagen
Formel 1
02 Juli
-
05 Juli
Event beendet
09 Juli
-
12 Juli
Details anzeigen:

125 km/h in der Tempo-50-Zone: Rallye-Europameister wird zum Verkehrsrowdy

geteilte inhalte
kommentare
125 km/h in der Tempo-50-Zone: Rallye-Europameister wird zum Verkehrsrowdy
Autor:
26.05.2019, 12:24

Aleksei Lukjanuk fällt beim Lauf der Rallye-EM in Lettland zweimal unangenehm als Raser auf: Neben einer Geldstrafe drohen dem Russen weitere Konsequenzen

Bei Rallyes dürfen die Teilnehmer nur bei den Wertungsprüfungen so schnell fahren wie sie können. Auf den Verbindungsetappen im normalen Straßenverkehr müssen sie sich hingegen wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch an die Regeln halten. Doch das schien am heutigen Sonntag Aleksei Lukjanuk bei der Rallye Liepaja, einem Lauf der Rallye-EM in Lettland, herzlich egal gewesen zu sein.

Gleich zweimal wurde der amtierende Europameister aus Russland mit massiv überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Einmal zeichnete das in seinem Citroen eingebaute GPS-System in einer Tempo-50-Zone eine Geschwindigkeit von 124,9 km/h auf. Kurz darauf wurde eine Geschwindigkeit von 161,9 bis 168,5 km/h registriert, obwohl maximal 90 km/h erlaubt waren.

Da das GPS-System nicht so genau wie beispielsweise die sogenannten Radarfallen ist, wurde eine Messtoleranz von 10 km/h abgezogen. Bleiben für Lukjanuk einmal 64 und einmal 68 km/h zu viel. Und das wurde für den Russen teuer.

Der Rennleiter verhängte gegen ihn wegen des ersten Tempoverstoßes eine Geldstrafe von 1.600 Euro (25 Euro pro km/h zu viel). Beim zweiten Verstoß betrug die Strafe für den Wiederholungstäter 50 Euro pro km/h zu viel, also 3.400 Euro. Insgesamt muss Lukjanuk 5.000 Euro zahlen.

Doch damit dürfte die Angelegenheit für ihn noch nicht vom Tisch sein, denn der Rennleiter leitete den Vorgang an die Sportkommissare weiter - mit der Bemerkung, dass in Lettland ein Geschwindigkeitsverstoß von mehr als 50 km/h in der Regel den sofortigen Entzug des Führerscheins zur Folge hat.

Ob die lettische Polizei einschreitet und die GPS-Messungen als Beweismittel akzeptiert, ist unklar. Sportlich dürften Lukjanuk aber weiter Strafen bis zum Entzug der Rennlizenz drohen. Denn mit seinem rücksichtslosen und gefährlichen Verhalten konterkarierte er Aktionen des Automobil-Weltverbands FIA für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Mit Bildmaterial von FIA ERC.

Sachsen-Rallye: Fahrer und Beifahrer nach Unfall verstorben

Vorheriger Artikel

Sachsen-Rallye: Fahrer und Beifahrer nach Unfall verstorben

Nächster Artikel

Oliver Solberg: Sieg beim Rallye-EM-Debüt mit 17 Jahren

Oliver Solberg: Sieg beim Rallye-EM-Debüt mit 17 Jahren
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Rallye
Fahrer Alexey Lukyanuk
Urheber Markus Lüttgens