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Nächste amerikanische Rallycross-Meisterschaft gescheitert

Nach dem Aus der Global-Rallycross-Meisterschaft ist jetzt auch Schluss für die amerikanische Rallycross-Meisterschaft: Zu wenig Autos, zu wenige Partner

Hal Ridge

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Bearbeitet: 16.11.2019, 09:08

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Rallycross-Fans in den USA sehen bereits die zweite Meisterschaft in wenigen Jahren scheitern. Nach dem Aus der Global-Rallycross-Meisterschaft (GRM) stellt jetzt auch die amerikanische Rallycross-Meisterschaft (ARX) ihre Geschäfte ein. Zwei Saisons wurden durch den Nachfolger der GRM durchgeführt. Eine ARX-Saison wird es im Jahr 2020 nicht mehr geben.

Das bestätigte der Promoter IMG, der die ARX als direkten Nachfolger der GRM gegründet hatte. In der Debütsaison 2018 wurden vier Runden ausgetragen, drei im Rahmen der Rallycross-WM (WRX) und eine als Einzelevent am Circuit of the Americas (COTA). Für die Saison 2019 wurden in Mid Ohio und Gateway zwei weitere Kurse gebaut, weshalb es sechs Runden gab.

Der Zuspruch seitens der Teams war jedoch sehr gering, obwohl Volkswagen und Subaru sogar werksseitig Unterstützung boten. In der Saison 2017 waren regelmäßig nicht mehr als sieben Supercars am Start. Außerdem gab es keine langfristigen Partner für die Serie, weshalb das Aus besiegelt wurde.

In einem Statement heißt es: "Nach Gesprächen mit den Stakeholdern und interessierten Parteien hat IMG die schwierige Entscheidung getroffen, die ARX nach der Saison 2019 einzustellen. In den vergangenen Monaten wurde mit potenziellen Partnern über langfristige Kooperationen gesprochen. Dabei kam es aber zu keinen Ergebnissen."

Der ARX-Titel 2018 ging an Ex-Formel-1-Fahrer Scott Speed, der einen Andretti-Beetle aus dem Hause Volkswagen fuhr. Das Auto wurde in der Saison 2019 von Tanner Foust gefahren, der der zweite und letzte ARX-Champion wurde. Speed, der in der Saison 2019 für Subaru fuhr, verpasste wegen einer Rückenverletzung als Führender der Gesamtwertung die letzten zwei Runden.

Das Rennen am COTA wurde im Jahr 2019 aus dem WRX-Kalender geschmissen. Außerdem wird das Rennen im kanadischen Trois Rivieres im Jahr 2020 ebenfalls nicht mehr stattfinden, weshalb kommende Saison kein IMG-organisiertes Rallycross-Rennen in Nordamerika ausgetragen wird. Aufgeben will der Promoter aber nicht: "Wir schauen, wieder ein WRX-Rennen in Nordamerika zu bekommen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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