Zwei weitere Todesfälle bei Targa-Tasmania-Rallye in Australien

Update: Nachdem am Freitag Shane Navin tödlich verunglückt war, forderte die Targa Tasmania in Australien am Samstag zwei weitere Todesopfer

Zwei weitere Todesfälle bei Targa-Tasmania-Rallye in Australien

Bei der Targa Tasmania, einer Asphaltrallye auf der gleichnamigen Insel vor Australien, sind am Samstag zwei weitere Teilnehmer tödlich verunglückt. Bereits am Freitag war der 68 Jahre alte Pilot Shane Navin nach einem Unfall mit einem Mazda RX-7 an den Folgen seiner Verletzungen verstorben.

Am Samstag kamen dann Leigh Munday und sein Beifahrer Dennis Neagle gegen 11:45 Uhr Ortszeit ums Leben. Im Gegensatz zu Navin, der mit einem mehr als 40 Jahre alten Auto fuhr, waren beide in einem aktuellen Porsche 911 GT3 RS aus dem Jahr 2019 unterwegs. 6,2 Kilometer nach dem Start der Wertungsprüfung "Cygnet" prallten sie gegen einen Baum.

"Sanitäts- und Notfallteams wurden sofort zum Unfallort entsandt, konnten aber weder den Fahrer Leigh Mundy noch den Beifahrer Dennis Neagle wiederbeleben, die noch am Unfallort starben", heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter.

Die Rallye wurde daraufhin neutralisiert, die verbleibenden Teilnehmer fuhren im Tempo des normalen Straßenverkehrs ins Ziel. "Da dies nun eine gerichtsmedizinische Angelegenheit ist, wird es keine weitere Stellungnahme von Targa Australia geben", teilten die Organisatoren mit. Die Ursache der Unfälle bleibt damit vorerst unklar.

Mark Perry, CEO der Dachorganisation Targa Australier, zeigte sich angesichts der der Unfälle erschüttert: "Das waren niederschmetternde Tage für die Targa-Familie", sagt er.

"Heute sind wir mit unseren Gedanken bei den Familien und Freunden von Leigh und Dennis, denen ich unser herzliches Beileid aussprechen möchte. Beide haben die Targa geliebt, und wir alle kannten sie gut. Daher ist ihr Tod für alle von uns so schwierig. Wir werden sie sehr vermissen", so Perry weiter.

Mit Bildmaterial von Privat.

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