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McGuinness über Michael Dunlop: "Rekordrunde hat etwas verändert"

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McGuinness über Michael Dunlop: "Rekordrunde hat etwas verändert"
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29.03.2018, 08:38

In der Supersport-Klasse fährt John McGuinness eine Honda von Michael Dunlop. Dessen absolute Rekordrunde auf der Isle of Man 2016 hat das Verhältnis für McGuinness verändert.

John McGuinness, MD Racing Supersport
John McGuinness, MD Racing Supersport
John McGuinness, MD Racing Supersport
Conor Cummins, Honda
Derek Sheils, Suzuki
William Dunlop, Yamaha
Horst Saiger, Kawasaki
Mark Goodings, Kawasaki
Michal Dokoupil, Yamaha

John McGuinness wird bei der kommenden Tourist Trophy auf der Isle of Man für Norton an den Start gehen und sein Comeback feiern. Vor einem Jahr musste er nach einem schweren Unfall beim North West 200 pausieren. Außerdem wird McGuinness in der Supersport-Klasse für das Team von Michael Dunlop eine Honda CBR600RR fahren. "Ich habe immer mit Michael gesprochen. 2013 waren wir Teamkollegen und sind Langstreckenrennen gefahren", denkt McGuinness an die Rivalität vergangener Tage zurück. "Wir waren auch bei der TT Teamkollegen."

2013 dominierte Dunlop die TT-Woche und gewann das Superbike-Rennen, beide Supersport-Läufe und die Superstock TT. In der Senior TT behielt McGuinness knapp vor Dunlop die Oberhand. Außerdem stellte McGuinness damals im Superbike-Rennen den absoluten Rundenrekord auf dem Mountain Course mit einem Schnitt von 211,90 km/h auf. Dieser Rekord sollte aber nicht lange Bestand haben.

"Für mich hat sich viel geändert, als er 2016 mit der BMW den absoluten Rundenrekord aufgestellt hat", sagt McGuinness in der 'BBC'. Damals fuhr Dunlop einen Schnitt von 215,591 km/h. Für die 60,725 Kilometer benötigte er 16:53,929 Minuten. Damit ist Dunlop bis heute der schnellste Mann auf dieser berühmten Strecke. "Ich fand seine Gesellschaft immer interessant", meint McGuinness. "Zeitweise kann er auch etwas verrückt sein, aber ich respektiere ihn als Fahrer."

Und diese Rekordrunde Dunlops erlebte McGuinness hautnah mit. Sein Respekt wuchs: "Ich war hinter ihnen auf der Honda. Michael und Hutchy haben mich überholt und ich sah etwas Besonderes. Ich habe den Rundenrekord direkt gesehen und dachte mir, dass er alles hat, um eine TT-Legende zu werden." Insgesamt hat Michael Dunlop, der der Sohn von Robert Dunlop und der Neffe von Joey Dunlop ist, 16 TT-Siege erobert.

McGuinness steht bei 23 Siegen. Seine persönliche schnellste Runde hatte einen Schnitt von 213,562 km/h. "Es fühlt sich natürlich seltsam an, dass Michael mein Boss ist", lacht der 45-Jährige über das gemeinsame Projekt in der Supersport-Klasse. Dunlop ist 28 Jahre alt. "Aber eigentlich gibt es keinen Chef, wir können gut zusammenarbeiten. Wir wollen beide schnell und erfolgreich sein", sagt McGuinness. Trotz Rivalität herrscht zwischen den beiden Handschlagmentalität.

In der Superbike-Klasse hat sich Norton die Dienste und Erfahrung von McGuinness gesichert. Trotz seines schweren Sturzes und der langen Genesungszeit brennt der Nordire wieder auf die TT-Rennen: "Ich habe den Jungs im Vorjahr zugesehen, als sie bei der TT Spaß hatten. Ich vermisse es. Es waren für mich lange neun, zehn Monate Jetzt machen wir die letzten Schritte und ich bin gespannt, was alles passieren wird." Mittlerweile trägt er keine Schiene mehr um sein verletztes Bein.

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