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    <title>Motorsport.com - All - Artikel</title>
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    <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 14:20:34 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Inside Ferrari: Schlaf, Essen und Fitness bei den 24h Le Mans]]></title>
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      <description><![CDATA[Wie erlebt ein Werksfahrer die 24 Stunden von Le Mans? - Das Motorsport Network war bei AF Corse dabei und fand ganz unterschiedliche Taktiken vor<p>F&uuml;r die Zuschauer sind es 24 Stunden voller Adrenalin und Nervenkitzel, wie sie nur der Circuit de La Sarthe bieten kann. F&uuml;r die Teams und vor allem f&uuml;r die Fahrer ist es ein viel l&auml;ngeres und intensiveres Erlebnis.</p><p>Von Ruhezeiten bis Verpflegung: So erlebten die Fahrer des Ferrari 499P die 24 Stunden von Le Mans, den vierten Lauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2023, wenn sie nicht am Steuer sa&szlig;en.</p><h2>Schlaf</h2>&nbsp;<p>Ausgeruht zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans zu kommen, ist ein wichtiges Kriterium, ebenso die Regeneration w&auml;hrend des Rennens. Das Bett eines jeden Fahrers ist nur wenige Meter von der Box entfernt und befindet sich im Wohnmobil der Ferrari-Crews.</p><p>"Nach mehreren Teilnahmen habe ich in diesem Jahr zum ersten Mal w&auml;hrend des Rennens gar nicht geschlafen", sagt James Calado, Fahrer des siegreichen 499P mit der Nummer 51.</p><p>Eine andere Strategie verfolgte sein Teamkollege Alessandro Pier Guidi: "Ich habe zwar geschlafen, aber nicht mehr als vier Stunden w&auml;hrend des gesamten Rennens. F&uuml;r uns dauert der Einsatz viel l&auml;nger als 24 Stunden, das muss man sich vor Augen f&uuml;hren: Wir wachen am Samstagmorgen auf und sind bis Sonntagabend an der Strecke besch&auml;ftigt".</p><p>Antonio Giovinazzi, der dritte Fahrer des Siegerteams, w&auml;hlte eine ganz besondere Methode: "W&auml;hrend der 24 Stunden habe ich einige 'Mikroschlafphasen' eingelegt, kurze Ruhephasen, f&uuml;r die ich in den Wochen vor dem Rennen in Frankreich auf Anweisung meines Physiotherapeuten hintrainiert habe", sagt der Italiener, der mehrmals kurz die Augen schloss: am Samstagabend um 22:50 Uhr, am Sonntag um 6:10 Uhr und um 11:55 Uhr.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3390079/285124.jpg" alt="Der Moment, in dem sich alles auszahlte: Der Jubel kannte nach dem Le-Mans-Sieg keine Grenzen" loading="lazy"><p class="title">Der Moment, in dem sich alles auszahlte: Der Jubel kannte nach dem Le-Mans-Sieg keine Grenzen</p><p class="photographer">Foto: <a href="https://www.motorsportimages.com" target="_blank">Motorsport Images</a></p><p>Wie kann man die F&auml;higkeit, schnell einzuschlafen, trainieren? "Man muss einer Routine folgen", erkl&auml;rt er, "die Augen schlie&szlig;en, tief einatmen, den K&ouml;rper sp&uuml;ren, wie es ihm geht. Und entspannende Musik h&ouml;ren, zum Beispiel den Klang tibetanischer Fl&ouml;ten, die ich in meinen Kopfh&ouml;rern h&ouml;re, wenn ich in der Pause zwischen meinen Stints bin. Ihr Klang hilft mir, mein Adrenalin zu kontrollieren."</p><p>W&auml;hrend eines Sportereignisses voller Pathos und Adrenalin ist es nicht leicht, in den Schlaf zu finden. Das dachte sich auch Antonio Fuoco, Fahrer des 499P mit der Startnummer 50, der in Le Mans von der Poleposition aus ins Rennen ging und F&uuml;nfter wurde.</p><p>"Ich habe nicht im wahrsten Sinne des Wortes geschlafen, aber ich habe mich ein paar Stunden ausgeruht, wenn ich die verschiedenen Pausen zusammenz&auml;hle", erinnert er sich.</p><p>Dieselbe Strategie verfolgte Nicklas Nielsen: "Ich denke, Schlaf- und Ruhemanagement ist sehr subjektiv. Ich schlafe nicht viel, wenn wir Rennen fahren, aber ich versuche, mich zwischen den einzelnen Stints zu entspannen."</p><p>"Vieles h&auml;ngt davon ab, wie es auf der Strecke l&auml;uft und welche Strategie wir verfolgen: Wenn ich zum Beispiel wei&szlig;, dass ich nach ein paar Stunden wieder im Auto sitzen werde, kann ich nicht schlafen."</p><h2>Essen</h2><p>H&auml;ufige Zwischenmahlzeiten, die auf eine optimale Energiezufuhr und eine schnelle Verdauung abgestimmt sind, sind ein wichtiger Bestandteil des Rennwochenendes in Le Mans.</p><p>"Ich trinke und esse vor jedem Stint kleine Portionen", sagt Calado. "Wenn n&ouml;tig, f&uuml;ttere ich mich auch mit Energieriegeln und Nahrungserg&auml;nzungsmitteln. Jedes Mal, wenn ich aus dem 499P aussteige, esse ich etwas: Nudeln oder einfachen Reis und ein St&uuml;ck Kuchen", f&uuml;gt Pier Guidi hinzu.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3390079/285125.jpg" alt="Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi bescherten Ferrari den ersten Le-Mans-Sieg seit 1965" loading="lazy"><p class="title">Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi bescherten Ferrari den ersten Le-Mans-Sieg seit 1965</p><p class="photographer">Foto: <a href="https://www.motorsportimages.com" target="_blank">Motorsport Images</a></p><p>In den 24 Stunden des Rennens nahm Giovinazzi sieben Snacks zu sich, ein Abendessen am Samstagabend, ein Fr&uuml;hst&uuml;ck um 3 Uhr am Sonntagmorgen und "erlaubte" sich einen einzigen Kaffee mitten in der Nacht, kurz bevor er sich wieder hinter das Steuer setzte.</p><p>"Zum Abendessen gab es 60 Gramm Reis, H&uuml;hnchen mit Rucola und 200 Gramm Parmesan, w&auml;hrend mein typischer Snack aus 50 Gramm Bresaola, 200 Gramm Trockenfr&uuml;chten und 15 unger&ouml;steten Mandeln besteht", sagt Giovinazzi.</p><p>"Und dann gibt es immer noch Crepes im K&uuml;hlschrank, bei denen der Boden schon vorbereitet ist. Das ist perfekt, weil man je nach Bedarf und Tageszeit entscheiden kann, ob man sie s&uuml;&szlig; oder herzhaft machen will."</p><h2>Aufw&auml;rm&uuml;bungen</h2><p>Bevor die Fahrer in den 499P steigen, bereiten sie sich nicht nur durch Gespr&auml;che mit den Ingenieuren in der Box auf technischer Ebene vor, welche Strategien zu verfolgen und welche Variablen zu ber&uuml;cksichtigen sind, sondern auch auf k&ouml;rperlicher Ebene.</p><p>Ein echtes "Warm-up", das neben isometrischen &Uuml;bungen auch eine Art Gymnastik f&uuml;r die Augen beinhaltet, d. h. eine &Uuml;bung, bei der die Fahrer ein bestimmtes Detail mit den Augen verfolgen, die vor ihnen platziert sind und in alle Richtungen schauen, um die Augenmuskeln aufzuw&auml;rmen.</p><p>Reflexe sind schlie&szlig;lich das A und O, wenn sich ein Fahrer wieder hinter das Steuer klemmt und von der ersten Runde an sein Bestes geben will.</p><p><em>Mit Bildmaterial von Rainier Ehrhardt.</em></p><p><img src="https://vg08.met.vgwort.de/na/d6270567c9b349d89e6fb5c7c68c1454" alt="" width="1" height="1" loading="lazy"></p>]]></description>
      <category>Circuit de la Sarthe</category>
      <category>24h Le Mans</category>
      <category>WEC</category>
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      <pubDate>Mon, 21 Aug 2023 13:57:38 +0000</pubDate>
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