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    <title>Motorsport.com - All - Artikel</title>
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    <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 17:51:02 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Sollte McLaren Piastri jetzt zum WM-Helfer für Norris machen?]]></title>
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      <description><![CDATA[McLaren-Teamchef Andrea Stella sagt, er wolle Lando Norris für dessen WM-Chancen nicht gegenüber dem Teamkollegen bevorzugen, aber sollte er das vielleicht tun?<p>Andrea Stella von McLaren ist ein diplomatischer Mensch. Er erntet derzeit verdienterma&szlig;en den Ruhm, weil er in den vergangenen 20 Monaten die gro&szlig;e Leistungssteigerung des Teams gestaltet hat.</p><p>Stella leitet McLaren mit ruhiger Hand und ist ein Schl&uuml;sselfaktor in der Transformation des Teams. Und bis jetzt hat er stets einen komfortablen Mittelweg gefunden, ohne einen Fahrer zu bevorzugen. Dabei hat er immer ein beeindruckendes Ma&szlig; an Harmonie und Diplomatie bewiesen.</p><p>Aber jetzt, wo das Team in die zweite Saisonphase geht, gibt es eine Chance auf die WM-Titel in der <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Fahrer-</a> und in der <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Konstrukteurswertung</a>, auch wenn die Chance klein zu sein scheint.</p><p>Entgegen dem, was Norris denkt und nach seinem <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Sieg beim Niederlande-Grand-Prix</a> gesagt hat - er h&auml;lt es f&uuml;r "ziemlich dumm", angesichts des 70-Punkte-R&uuml;ckstands auf Max Verstappen in der <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Gesamtwertung</a> &uuml;ber den Fahrertitel nachzudenken -, ist er doch in diesen Titelkampf involviert. Das ist die Realit&auml;t.</p><p><a href="https://de.motorsport.com/f1/news/alarmierend-harte-niederlage-fuer-max-verstappen-beim-heimspiel-24082510/3413689/" target="_blank">Red-Bull-Sportchef Helmut Marko sagte, Norris' Sieg sei "alarmierend"</a> sowohl f&uuml;r Verstappen als auch f&uuml;r das Team. Denn der aktuelle Titelverteidiger ist nun schon seit f&uuml;nf Rennen ohne Sieg. Erstmals seit dem WM-Gewinn 2021 wirkt er verletzlich. Und er hat keine Garantie mehr auf richtig viele Punkte pro Rennen.</p><p>Allerdings z&ouml;gert Stella zumindest f&uuml;r den Moment noch damit, die McLaren-Chancen zu b&uuml;ndeln, indem er auf eine Bevorzugung von Norris gegen&uuml;ber Piastri verzichtet.</p><p>Nach Norris' Sieg in Zandvoort hat er seine Haltung ausf&uuml;hrlich erkl&auml;rt, und das mit einer erfrischenden Offenheit. Er sagte: "Ab dem ersten Rennen wird &uuml;ber Stallregie gesprochen, so ist es immer. Denn du willst immer mit Klarheit ins Rennen gehen, wie der interne Wettbewerb zwischen zwei Fahrern gehandhabt wird."</p><p>"Wir sprechen w&auml;hrend der Saison also &uuml;ber Stallregie. Aber diese Gespr&auml;che muss man im entsprechenden Kontext sehen, zum Beispiel der Gesamtwertung."</p><p>                        <img  draggable="false" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAYAAAA7KqwyAAAAGXRFWHRTb2Z0d2FyZQBBZG9iZSBJbWFnZVJlYWR5ccllPAAAABpJREFUeNpi/P//PwMlgImBQjBqwLAwACDAAOVfAw9/ZDvcAAAAAElFTkSuQmCC" alt="">                                                                                                            "Generell gehen wir fair vor und mit Integrit&auml;t. Und ich wiederhole mich, wenn ich sage: Ich kenne keinen Fahrer, der per Vertrag die Nummer eins sein wollte."</p><p>"Fahrer wollen die Nummer eins sein, weil sie schnell sind auf der Strecke. Und wenn du schnell bist auf der Strecke, dann willst du nat&uuml;rlich vom Team unterst&uuml;tzt werden, wenn es zu einer 50:50-Entscheidung kommt oder wenn das Team helfen kann."</p><p>"Vor uns liegen noch neun Rennen, und wenn wir jetzt einen Nummer-1-Fahrer benennen, wie geht es dann weiter? Wird dann der Nummer-1-Fahrer bevorzugt?"</p><p>"Das ist keine gesunde Vorgehensweise f&uuml;r ein Team. Aber: Wir werden bei jedem Rennen die Situationen analysieren. Und in den 50:50-Situationen oder in den F&auml;llen, in denen Lando vielleicht eine zus&auml;tzliche Unterst&uuml;tzung braucht durch das Team, da werden wir diese Unterst&uuml;tzung gew&auml;hren. Aber Oscar geh&ouml;rt eben auch zum Team."</p><p>"Das hei&szlig;t: Das Team sollte nichts tun, was nicht auch f&uuml;r Oscar sinnvoll erscheint. Wir machen das gemeinsam. Ein Team besteht nicht nur aus einem Fahrer und der andere Fahrer ist halt auch dabei."</p><p>"Oscar muss in diese Diskussion involviert sein. Und er muss einverstanden damit sein, was wir f&uuml;r das beste Vorgehen halten."</p><p>Einerseits ist es beeindruckend, wie sehr Stella an den Werten des Teams h&auml;ngt. <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/mclaren-haben-lando-norris-beim-boxenstopp-nicht-bevorzugt-23072324/3388526/" target="_blank">Denn McLaren betont ja seit geraumer Zeit, dass es keinen Nummer-1-Fahrer hat</a>.</p><p>Andererseits habe ich den Eindruck, die Zeit ist gekommen, dass McLaren seine Herangehensweise &auml;ndert und Piastri zur Unterst&uuml;tzung von Norris heranzieht, damit McLaren erstmals seit 2008 eine WM-Titelchance hat.</p><p>Als Piastri nach dem Qualifying in Zandvoort gefragt wurde, ob er Norris im Titelkampf gegen Verstappen unterst&uuml;tzen w&uuml;rde, l&auml;chelte er ironisch und sagte: "Wenn ich Platz zwei erreichen k&ouml;nnte, w&uuml;rde das die Sache f&uuml;r das Team etwas einfacher machen. Aber ... ich werde nichts Bestimmtes versuchen, um das herbeizuf&uuml;hren. Ich will selbst versuchen, das Rennen zu gewinnen. Schauen wir mal, was sich ergibt und was ich tun kann."</p><p>Aus dieser kurzen Unterhaltung geht klar hervor: Piastris Fokus lag auf seinen eigenen Interessen und passte zudem zur McLaren-Gesamtstrategie, keinen Fahrer zu bevorzugen.</p><p>Allerdings ist diese Haltung in diesem Jahr beim Ungarn-Grand-Prix bereits hinterfragt worden, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/lando-norris-eigentlich-wollte-ich-bis-zur-letzten-runde-warten-24072405/3412138/" target="_blank">als das Team Norris und Piastri darum bat, in der Schlussphase des Rennens die Positionen zu tauschen</a>. Das Ergebnis war der erste Formel-1-Sieg des Australiers.</p><p>So fantastisch es war f&uuml;r Piastri, den Deb&uuml;tsieg zu erzielen, r&auml;chen sich die dabei verlorenen sieben Punkte f&uuml;r Norris sp&auml;ter im Jahr noch im Titelkampf mit Verstappen?</p><p>Realit&auml;t ist: Wir wissen es noch nicht. Was wir aber wissen, ist: Um Siege und Titel zu k&auml;mpfen, das ist f&uuml;r viele Angestellte bei McLaren eine neue Erfahrung, und dabei werden Lektionen gelernt.</p><p>Das Talent mal au&szlig;en vorgelassen: Verstappen, Lewis Hamilton und Michael Schumacher haben alle Titel gewonnen, weil ihre Teamkollegen kooperiert haben.</p><p>W&auml;re es nicht sinnvoll, Piastri als Unterst&uuml;tzung einzusetzen, damit Norris eine bessere Chance hat, Verstappen zu schlagen? Zumal derzeit Welten zu liegen scheinen zwischen Verstappen und seinem Red-Bull-Teamkollegen Sergio Perez.</p><p>McLaren kann frei w&auml;hlen, welche Vorgehensweise es f&uuml;r die beste h&auml;lt. Aber McLaren kann es sich auch nicht leisten, eine so gro&szlig;artige Chance auf den WM-Titel zu verpassen.</p><p>Es w&auml;re bewundernswert, wenn McLaren weiterhin am Status Quo festhalten und den schmalen Grat der Diplomatie weitergehen w&uuml;rde. Aber wenn am Saisonende die McLaren-Fahrer die Pl&auml;tze zwei und drei in der WM belegen sollten, dann w&uuml;rde das nur auf eines hindeuten: auf eine verpasste Chance.</p>Piastri wird das nicht gefallen. Und Stella muss seine s&auml;mtlichen Verhandlungs- und Management-F&auml;higkeiten aufbringen, aber vielleicht ist es an der Zeit, dass Piastri zum Helfer wird f&uuml;r Norris' Chancen auf den Gewinn der <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Formel-1-Fahrerwertung</a>.]]></description>
      <category>Formel 1</category>
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      <pubDate>Wed, 28 Aug 2024 06:01:17 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Bottas: "Ich war in der Vergangenheit wie ein Roboter"]]></title>
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      <description><![CDATA[Im Interview spricht Valtteri Bottas über seine Zukunft in der Formel 1, über Wein, Kaffee und Radfahren - und darüber, das Leben nicht zu ernst zu nehmen<p>Valtteri Bottas ist entspannt, was seine Zukunft in der Formel 1 betrifft, und das, obwohl er noch nicht wei&szlig;, ob er 2025 weiterhin dabei bleiben wird und die Pl&auml;tze bei anderen Teams rar werden. Da k&ouml;nnte man ihm verzeihen, wenn er sich Sorgen machen w&uuml;rde.</p><p>Aber wie er bei einem Gespr&auml;ch am Rande des Grands Prix von Gro&szlig;britannien betont, "ist das nicht sein erstes Rodeo". Der finnische Fahrer, der Ende dieses Monats 35 Jahre alt wird, steht derzeit am Ende der Fahrerwertung ohne einen einzigen Punkt f&uuml;r das Formel-1-Team von Sauber.</p><p>Doch Bottas wei&szlig;, dass sich in der Formel 1 die Dinge blitzschnell &auml;ndern k&ouml;nnen - wie im Januar 2017, als er von Mercedes in letzter Minute als Ersatz f&uuml;r Nico Rosberg verpflichtet wurde, nachdem der Deutsche &uuml;berraschend seinen R&uuml;cktritt aus der Formel 1 bekannt gegeben hatte.</p><p>W&auml;hrend seiner Zeit bei Mercedes folgte Bottas der Unternehmenslinie. Mittlerweile nimmt sich der Finne mit seinem gebleichten Vokuhila, der unter der Kappe hervorschaut, weniger ernst, was vielleicht erkl&auml;rt, warum er so entspannt ist.</p><p>"Offensichtlich ist jeder anders", sagt er, als wir &uuml;ber einen sehr ironischen Werbespot sprechen, den er Anfang des Jahres f&uuml;r das Taxiunternehmen Uber gemacht hat, "aber ich habe einen Weg gefunden, mich selbst auf die Schippe zu nehmen und bestimmte Dinge nicht zu ernst zu nehmen."</p><p>"Nat&uuml;rlich werde ich das Rennfahren immer extrem ernst nehmen, aber am Ende sind wir alle nur Menschen. Ich finde, es ist wichtig, den Spa&szlig; an bestimmten Dingen zu sehen, besonders an sich selbst", betont der Sauber-Pilot, der auch das genaue Gegenteil kennt.</p><p>"Ich war dort. Ich war wahrscheinlich in der Vergangenheit wie ein Roboter, aber ich bin froh, dass ich es geschafft habe, da rauszukommen. Ich denke, es ist eine Sache von Reife und Erfahrung. Es hat eine Weile gedauert, bis ich erkannt und verstanden habe, wer ich wirklich bin."</p><h2>Bottas: Verbleib bei Sauber die beste Option</h2><p>In seiner Karriere sei er schon oft in der Situation gewesen, noch keinen neuen Vertrag f&uuml;r die n&auml;chste Saison zu haben, sagt Bottas weiter. "Also ist es nichts Neues f&uuml;r mich. Nat&uuml;rlich kann es manchmal stressig sein, aber es kommt darauf an, wie man damit umgeht. Im Moment finde ich es aufregend und bin nicht allzu gestresst."</p><p>Bottas' Aussichten auf einen neuen Vertrag wurden durch ein schlechtes Auto, das die Erwartungen nicht erf&uuml;llen konnte, nicht gerade verbessert. Seit dem Grand Prix von Katar im letzten Jahr hat er keinen Punkt mehr geholt, was im Gegensatz zu den zehn Siegen steht, die er mit Mercedes erringen konnte.</p><p>Dennoch sagt er, dass die Leute im Fahrerlager nicht an seine F&auml;higkeiten hinter dem Steuer erinnert werden m&uuml;ssten, und dass sein aktuelles Team wahrscheinlich die beste Option sei, um seine Karriere in der Formel 1 zu verl&auml;ngern.</p><p>"Ich kann nicht sagen, dass ich zufrieden bin, wie die Saison bisher verlaufen ist", gibt der 34-J&auml;hrige zu. "Wir haben null Punkte, was nicht das Ziel war, aber von meiner Seite aus habe ich das Gef&uuml;hl, dass ich keine Chancen verpasst habe."</p><p>"Ich f&uuml;hle mich gut im Auto, die Qualifyings waren stark und auch in den Rennen mache ich das Beste aus den Umst&auml;nden, aber leider ist das in dieser Situation wahrscheinlich nicht sehr sichtbar. Es war eine harte Fahrt f&uuml;r uns. Sicherlich haben wir die Ziele nicht erreicht", fasst er die Lage bei Sauber zusammen.</p><p>Und er erg&auml;nzt: "In diesem Sport ist es bedauerlich, dass einige Leute ein recht kurzes Ged&auml;chtnis haben. Wenn man Fahrer in einem Topteam ist, ist es sichtbarer, was man tut, aber das ist eben das Spiel. Das Gute ist, dass es immer noch Leute gibt, die wissen, was ich kann und was ich einem Team bieten kann, und die meine Leistungsf&auml;higkeit verstehen. Das ist also eine gute Sache."</p><h2>"Nebengesch&auml;fte" aus purer Lust und Laune</h2><p>Abseits der Formel 1 hat Bottas eine Reihe von Gesch&auml;ftsinteressen, die ihn auf Trab halten, aber seine Verpflichtungen in der Formel 1 nicht beeintr&auml;chtigen. "Es ist gut", sagt er, als er auf seine Gesch&auml;fte und Partnerschaften angesprochen wird. "Alle Dinge, in die ich involviert bin, basieren in erster Linie auf meiner Leidenschaft."</p><p>"F&uuml;r mich sind es Spa&szlig;projekte, an denen ich arbeite, und alles ist so ausgerichtet, dass es mich nicht ablenkt. Ich kann meine Arbeitsbelastung w&auml;hlen und im Allgemeinen mein Telefon wochenlang ausschalten, wenn es sein muss."</p><p>"Das Hauptprojekt war die Gin-Firma, die ich zusammen mit meiner Freundin gegr&uuml;ndet habe, und dann bin ich Teil einer Kaffeer&ouml;sterei und einer Wein-Kollaboration. Ich liebe alles, was mit Wein zu tun hat, und wenn ich in Australien bin, kann ich an diesen Projekten arbeiten. Manche Leute denken vielleicht, es sei eine Ablenkung, aber ich denke, es ist das Gegenteil."</p><p>"Ich bin auch Miteigent&uuml;mer des Hockeyteams in Finnland in meiner Heimatstadt, und sie wurden letzte Saison Zweiter in der finnischen Liga. Ich habe auch einige Investitionen hier und da."</p><p>Im Interview kommen wir auch auf das Thema Radfahren zu sprechen, nicht nur, weil Bottas' Freundin Tiffany Cromwell eine professionelle Radfahrerin ist, sondern weil es eine seiner gr&ouml;&szlig;ten Leidenschaften ist.</p><p>Aber bevor wir &uuml;ber Zweir&auml;der sprechen, unterbricht Bottas und sagt: "Nur um das klarzustellen: Die Formel 1 ist die Hauptleidenschaft. Das war sie schon immer und wird es auch immer bleiben. Aber abseits davon ist Radfahren f&uuml;r mich eine gro&szlig;artige M&ouml;glichkeit, der hektischen und gesch&auml;ftigen Welt zu entfliehen."</p><p>"F&uuml;r mich ist Radfahren das komplette Gegenteil zur Formel 1. Ich kann alleine in den Bergen unterwegs sein, stundenlang niemanden sehen und die Natur genie&szlig;en. Es ist ein ausgleichender Faktor und h&auml;lt mich auch fit", erkl&auml;rt Bottas.</p>"Ich mag die Gravel-Cycling-Events. Sie sind nicht ganz so ernst wie Stra&szlig;enrennen. Die ganze Atmosph&auml;re ist etwas entspannter. Ich mag es, mich selbst herauszufordern. Vielleicht stimmt etwas nicht mit mir! Definitiv m&ouml;chte ich in Zukunft an mehr Veranstaltungen teilnehmen, aber nat&uuml;rlich entscheidet der Kalender dar&uuml;ber, und es muss zeitlich und energetisch Sinn machen."]]></description>
      <category>Formel 1</category>
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      <pubDate>Sat, 17 Aug 2024 09:05:53 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Alexander Albon: Williams ist auf dem richtigen Weg]]></title>
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      <description><![CDATA[Alex Albon relativiert die Leistung von Williams in der ersten Saisonhälfte und verweist auf Maßnahmen, um das Team zurück an die Spitze des Feldes zu bringen<p>Alex Albon ist fest davon &uuml;berzeugt, dass Williams Fortschritte macht, auch wenn es vielleicht so scheint, als w&uuml;rde das Team R&uuml;ckschritte machen. Vor allem ein &uuml;bergewichtiges Auto zu Beginn der Saison f&uuml;hrte zu einem Formtief, das das Team weiter ans Ende des Feldes gedr&auml;ngt hat.</p><p>Dabei sahen die Dinge vor etwa 19 Monaten, als Teamchef James Vowles das Ruder &uuml;bernahm und die Ergebnisse sofort verbesserte, noch vielversprechend aus. Albon betont jedoch, dass man aus den Ergebnissen von Williams in dieser Saison nicht zu viel herauslesen sollte, da das Team die Grundlagen legt, um wieder an die Spitze zu kommen.</p><p>"Wir sind nat&uuml;rlich nicht da, wo wir sein wollen", sagt er, als wir beim Grand Prix von Ungarn mit ihm sprechen. "Ehrlich gesagt, glaube ich, dass das auch ein Zeugnis f&uuml;r die anderen Teams ist. Diese Mittelfeldgruppe hat einen so gro&szlig;en Schritt gemacht."</p><p>"Wir haben einen guten Schritt gemacht, aber im Vergleich zu den anderen liegen wir vielleicht ein wenig zur&uuml;ck. Ich denke, der Haas war das herausragende Auto in der Gruppe."</p><p>"Aber gleichzeitig sitze ich nicht hier und zerbreche mir den Kopf, ohne zu verstehen, warum es so ist", erkl&auml;rt Albon weiter. "Ich habe das Gef&uuml;hl, dass wir viele Ver&auml;nderungen innerhalb des Teams vorgenommen haben, vom letzten Jahr bis in dieses. Es gab gro&szlig;e Ver&auml;nderungen in der DNA des Autos, aber auch in der Struktur des Teams."</p><h2>&Uuml;bergewicht des Autos warf Williams zur&uuml;ck</h2><p>"Wenn man das Team so stark fordert und so viele Ver&auml;nderungen vornimmt, zeigt das die Schwachstellen. Wir hatten ein &uuml;bergewichtiges Auto, das ist hinreichend bekannt. Es ist wirklich schade, dass wir zu Beginn des Jahres nicht das Gewicht hatten, das wir h&auml;tten haben sollen."</p><p>"Unser Auto h&auml;tte in den ersten Rennen konstant in den Punkten sein sollen, und dann w&auml;ren wir nach und nach dorthin gerutscht, wo wir jetzt stehen. "Es gibt viele 'Was-w&auml;re-wenns&lsquo;, aber ich bin froh, dass wir die Grundlagen schaffen", so Albon.</p><p>"Ich denke nicht, dass wir ohne die &Auml;nderungen, die wir vorgenommen haben, jemals ein Team w&auml;ren, das aus diesem Kampf am Ende des Feldes herauskommen k&ouml;nnte, und ich habe das Gef&uuml;hl, dass wir jetzt zumindest die Grundlagen haben, die uns voranbringen k&ouml;nnen."</p><p>                        <img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3413076/300409.jpg" alt="Alexander Albon">                        <p class="title">Bis Williams wieder um Siege k&auml;mpfen kann, &uuml;bt sich Albon in Geduld</p>                        <p class="photographer">Foto: Motorsport Images</p>                    Albons Aussagen stehen im Einklang mit dem, was Vowles gesagt hat. Der Franzose verr&auml;t, dass er es genie&szlig;e, mit dem Teamchef zu arbeiten, und seine Ehrlichkeit sch&auml;tze.</p><p>Und er erg&auml;nzt: "Ich bin sehr in das Projekt eingebunden. James hat mich einbezogen. Er ist sehr direkt. Er sagt dir nicht, dass die Dinge besser sind, als sie tats&auml;chlich sind, und das mag ich. Ich habe das Gef&uuml;hl, dass er mir immer sagt, wenn etwas nicht nach Plan l&auml;uft und in welchen Bereichen das Team arbeiten muss."</p><h2>Albon schw&auml;rmt von Zusammenarbeit mit Vowles</h2><p>"Er sagt mir, ob es etwas gibt, das ich tun kann, um zu helfen. Er ist der richtige Mann f&uuml;r den Job. Ich glaube an ihn und habe das Gef&uuml;hl, dass wir die richtigen Leute haben", h&auml;lt Albon fest.</p><p>Vowles hat seinen Plan f&uuml;r die Zukunft von Williams dargelegt und deutlich gemacht, dass er nicht erwartet, dass es vor 2026 gro&szlig;e Fortschritte auf der Strecke geben wird - und Albon denkt, dass das Team m&ouml;glicherweise erst 2027 bereit sein wird, wieder um Siege zu k&auml;mpfen.</p><p>"Wenn ich ganz ehrlich bin, sehe ich uns nicht in der Lage, in absehbarer Zeit um Siege und Titel zu k&auml;mpfen, aber ich denke, dass wir Schritte machen werden, bei denen wir anfangen, auf Podiumspl&auml;tze und &auml;hnliches zu schielen. Ich glaube, dass 2026 schwierig sein wird, aber ein Sieg im Jahr 2027 w&auml;re viel realistischer."</p>"Wir machen gro&szlig;artige Investitionen, und wir rekrutieren sehr aggressiv. Wir brauchen keine zus&auml;tzliche Motivation. Besonders in den letzten paar Jahren haben wir dieses Wachstum gesehen. Klar machen wir gerade eine schwierigere Phase durch, aber der Antrieb und die Motivation im Team sind wirklich hoch, und es macht Spa&szlig;, ein Teil davon zu sein."]]></description>
      <category>Formel 1</category>
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      <pubDate>Tue, 13 Aug 2024 10:07:16 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Wer sind die Manager der Formel-1-Fahrer und was machen sie?]]></title>
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      <description><![CDATA[Auch wenn wichtige Entscheidungen schon gefallen sind, vorbei ist die Silly Season noch nicht - Wir verraten, wer hinter den Kulissen der Formel 1 die Strippen zieht<p>Noch sind nicht alle <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/uebersicht-fahrer-und-teams-fuer-die-formel-1-saison-2025-24021103/3402516/" target="_blank" rel="noopener">Pl&auml;tze f&uuml;r die Formel-1-Saison 2025</a> fix besetzt, doch die letzten Puzzleteile f&uuml;gen sich allm&auml;hlich zusammen. Wir werfen aus diesem Grund einen Blick auf diejenigen, die daf&uuml;r verantwortlich sind, wer wo f&auml;hrt, und im Hintergrund die F&auml;den ziehen - n&auml;mlich die Manager der Fahrer.</p><p>Mit nur 20 verf&uuml;gbaren Cockpits ist der Wettbewerb hart. Seit dem ersten Rennen in Silverstone 1950 k&ouml;nnen nur 776 Fahrer behaupten, ein Formel-1-Fahrer gewesen zu sein.</p><p>Bei so wenigen Positionen im Feld ist das Ringen um die besten Optionen entsprechend gro&szlig;, und es ist entscheidend, die richtige Person zu haben, die einem zu einem Platz verhilft und die richtige Umgebung schafft, um erfolgreich zu sein.</p><p>Die Mehrheit der heutigen Formel-1-Fahrer hat ein Management-Team hinter sich, das verschiedene Aufgaben &uuml;bernimmt, um sicherzustellen, dass sie sich voll und ganz auf das Fahren und ihre Leistung f&uuml;r das jeweilige Team konzentrieren k&ouml;nnen.</p><p>Graeme Lowdon, der ehemalige CEO der Virgin und Marussia Formel-1-Teams, leitet jetzt zusammen mit dem ehemaligen Rennfahrer Marc Hynes die Firma Equals Management und arbeitet dabei mit Lewis Hamilton und Guanyu Zhou zusammen.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3412841/300154.jpg" alt="Guanyu Zhou, Graeme Lowdon" loading="lazy"><p class="title">Guanyu Zhou (rechts) und Manager Graeme Lowdon beim Silverstone-GP</p><p class="photographer">Foto: <a href="https://www.motorsportimages.com" target="_blank" rel="noopener">Motorsport Images</a></p><p>Lowdon erkl&auml;rt, dass sein Ansatz im Management von Zhou darin besteht, alles zu tun, um sicherzustellen, dass sein Fahrer sich nur auf seine Formel-1-Verpflichtungen konzentrieren kann. "Wir nennen es einen 360-Grad-Ansatz", sagt er gegen&uuml;ber Autosport.</p><p>"Das bedeutet, alles zu &uuml;berwachen, was einen Fahrer vom Fahren ablenken k&ouml;nnte, wie Logistik, Vertragsverhandlungen, Sponsoring, Physiotherapie, Gesundheit und Ern&auml;hrung, Steuerangelegenheiten und so weiter. Wir k&ouml;nnen nicht auf all diesen Gebieten Experten sein, daher arbeiten wir mit vertrauensw&uuml;rdigen Lieferanten zusammen, die Erfahrung in diesen Bereichen haben", so Lowdon.</p><p>"Es kann passieren, dass ein Fahrer wegen irgendeiner gesch&auml;ftlichen Angelegenheit gestresst ist, was seine Leistung beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnte. Die ganze Idee des Managements besteht darin, eine Umgebung zu schaffen, in der ein Athlet performen kann."</p><p>Diesen Ansatz habe Hynes in weiten Teilen mit Hamilton entwickelt. "Und wir versuchen, denselben Ansatz mit Zhou zu verfolgen. Einige Fahrer haben nur f&uuml;r Vertragsverl&auml;ngerungen Manager und ziehen daf&uuml;r eine dritte Partei hinzu, aber unser Ansatz ist anders, weshalb wir mit so wenigen Fahrern arbeiten."</p><p>Es sei auch wichtig zu verstehen, wie ein Fahrer seine Freizeit verbringt, da dies erheblichen Einfluss auf die Vertragsbedingungen haben kann. Und Lowdon erg&auml;nzt: "Manche Managementfirmen arbeiten mit vielen Fahrern und kaufen damit Wissen ein, aber das holt vielleicht nicht das Beste aus dem Athleten heraus."</p><p>"Einige Herausforderungen, insbesondere f&uuml;r junge Fahrer, sind oft recht &auml;hnlich, aber manchmal gibt es auch Situationen, die man noch nie gesehen hat. Da ist es wichtig, alles zu koordinieren, insbesondere wenn es um Formel-1-Vertr&auml;ge geht."</p><p>"Das k&ouml;nnen kleine Dinge sein. Wir wissen, wie ein bestimmter Fahrer am besten performt, wenn er mit einer bestimmten Entourage unterwegs ist oder eben nicht, und sein Vertrag muss das widerspiegeln", betont Lowdon. "Andernfalls k&ouml;nnte er st&auml;ndig &Auml;rger mit dem Team wegen eines Passes f&uuml;r seinen Gro&szlig;vater haben."</p><p>"Ein weiteres klassisches Beispiel ist, wenn man eine gro&szlig;e Anzahl von (Sponsoring-)Tagen mit dem Team ausgehandelt hat und dann ein Ungleichgewicht mit den pers&ouml;nlichen Sponsoren eines Fahrers besteht", warnt der Management-Experte.</p><p>"Typischerweise sind die Sponsoren eines Fahrers in einen Rennkontext und einen pers&ouml;nlichen Kontext unterteilt. Ein Fahrer, der in einem Rennanzug mit Mechanikern abgebildet ist, geh&ouml;rt zum Rennkontext, aber ein Fahrer zu Hause mit seiner Katze und einer Kaffeetasse geh&ouml;rt zum pers&ouml;nlichen Kontext."</p><p>"Aber wenn man die Punkte zusammenbringt, kann es sein, dass man ein Sponsoring in einem pers&ouml;nlichen Kontext verkauft und nicht genug Tage &uuml;brig sind, um es zu erf&uuml;llen."</p><h2>Wer managt wen im Formel-1-Fahrerlager?</h2><p><strong>Max Verstappen - Raymond Vermeulen (Manager)</strong></p><p>Vermeulen ist an Verstappens Seite, seit er 2015 im Alter von 17 Jahren sein Deb&uuml;t in der Formel 1 bei Toro Rosso gab. Vermeulen arbeitete w&auml;hrend seiner Zeit in der Formel 1 mit Verstappens Vater Jos zusammen. Daher war es nur nat&uuml;rlich, dass er angeworben wurde, um die Karriere des Red-Bull-Piloten zu lenken.</p><p>Vermeulen ist f&uuml;r Verstappens Tagesgesch&auml;ft verantwortlich. Alle Entscheidungen werden den beiden Verstappens vorgelegt, das letzte Wort hat jedoch Max.</p><p><strong>Sergio Perez - Julian Jacobi (Agent), Luis Alberto Aguirre (Manager)</strong></p><p>Perez verfolgt einen zweigleisigen Herangehensweise - mit Agent und Manager. Der sehr erfahrene Jacobi hat sich um die Karrieren einiger der gr&ouml;&szlig;ten Namen in der Formel 1 gek&uuml;mmert, darunter Ayrton Senna, Alain Prost, Michael Schumacher, Jackie Stewart und David Coulthard. Aguirre, ein ehemaliger Sportjournalist, fungiert als Perez' t&auml;glicher Manager und reist mit dem Red Bull-Piloten.</p><p><strong>Lewis Hamilton - Marc Hynes (Manager)</strong></p><p>Der ehemalige Rennfahrer Hynes arbeitet f&uuml;r Hamiltons Projekt "Mission 44" und ist sein Manager im Tagesgesch&auml;ft. Hamilton hat zudem ein kleines Team, das sich um seine &Ouml;ffentlichkeitsarbeit au&szlig;erhalb der Rennen k&uuml;mmert, sowie einen Anwalt, der seine Vertragsangelegenheiten &uuml;berwacht.</p><p>Aber im Allgemeinen hat der siebenfache Formel-1-Champion jedoch eine eher kleine Entourage, die seine Verhandlungen betreut, die er gerne selbst f&uuml;hrt.</p><p><strong>George Russell - Mercedes und Harry Soden (Management)</strong></p><p>Russells Fall ist insofern einzigartig, als er weiterhin unter Mercedes' Schirmherrschaft steht, da er ein ehemaliger Mercedes-Nachwuchsfahrer ist. Die Verhandlungen werden jedoch von Soden gef&uuml;hrt, der Direktor bei Infinity Sports Management ist und seit &uuml;ber einem Jahrzehnt mit Russell arbeitet.</p><p><strong>Oscar Piastri - Jam Management (Management-Team)</strong></p><p>Jam steht f&uuml;r Jason Allen, Ann und Mark Webber, das Trio, das Piastris Karriere beaufsichtigt. Der ehemalige Formel-1-Pilot Mark und seine Frau haben jahrelang in der K&ouml;nigsklasse gearbeitet, w&auml;hrend Allen &uuml;ber 20 Jahre Erfahrung im Aufbau und Wachstum von Organisationen hat und Vorsitzender von Jam Sports Management ist.</p><p><strong>Lando Norris - ADD Management (Management-Team)</strong></p><p>Norris arbeitet seit Jahren mit Mark Berryman und Fraser Sheader zusammen, angefangen vom Karting bis hin zur Formel 1. Beide begannen ihre Karriere im Kartsport, bevor sie ins Management wechselten. Berryman reist zu den meisten Rennen, um Norris zur Seite zu stehen, und fungiert auch als Vermittler zu McLaren.</p><p><strong>Charles Leclerc - All Road Management (Management-Team)</strong></p><p>Leclercs Managementteam besteht haupts&auml;chlich aus einer Person, Nicolas Todt, dem Sohn des ehemaligen Ferrari-Teamchefs und FIA-Pr&auml;sidenten Jean Todt. Nicolas Todt hat auch die ehemaligen Formel-1-Fahrer Daniil Kwjat, Felipe Massa und Pastor Maldonado betreut.</p><p><strong>Carlos Sainz - Carlos Onoro Sainz (Manager)</strong></p><p>Sainz h&auml;lt seine Interessen in der Formel 1 gerne in der N&auml;he seines Heimatlandes, indem er die Hilfe seines Cousins in Anspruch nimmt, der als sein Manager fungiert. Der Spanier wendet sich auch an seinen Vater Carlos Sainz sr. als Ratgeber und tat dies j&uuml;ngst bei seinem Wechsel zu Williams im Jahr 2025.</p><p><strong>Fernando Alonso - Flavio Briatore (Manager)</strong></p><p>Alonso hat mit seinen engen Vertrauten Albert Resclosa und Alberto Fernandez seine eigene Fahrermanagement-Firma A14 Management gegr&uuml;ndet. Doch sein eigenes Management wird seit einigen Jahren von Briatore &uuml;bernommen. Der ehemalige Renault-Chef ist jetzt wieder bei Alpine, w&auml;hrend Alonso bei Aston Martin ist.</p><p><strong>Lance Stroll - Steve O'Connor und Mel Hoppenheim (Managementteam)</strong></p><p>Wenn das Team, f&uuml;r das man f&auml;hrt, dem eigenen Vater geh&ouml;rt und von ihm geleitet wird, n&auml;mlich Lawrence Stroll, dann braucht man kaum einen Agenten. Lance Stroll hat jedoch eine Gruppe um sich herum, die ihn strategisch ber&auml;t.</p><p><strong>Nico H&uuml;lkenberg - Raoul Spanger (Manager)</strong></p><p>H&uuml;lkenberg arbeitete fr&uuml;her mit Michael Schumachers ehemaligem Manager Willi Weber zusammen, trennte sich aber 2011, um sein Management selbst in die Hand zu nehmen. Seit M&auml;rz 2018 baut er auf die Hilfe von Spanger. Spanger betreute zuvor die Medienpr&auml;senz und Kommunikation von Surfer Sebastian Steudtner.</p><p><strong>Kevin Magnussen - Er selbst</strong></p><p>Der D&auml;ne hat sich von seinem fr&uuml;heren Manager Dorte Riis Madsen getrennt und k&uuml;mmert sich seitdem selbst um seine Karriere. Nachdem er bei Haas vor die T&uuml;r gesetzt wurde, muss er nun einen Platz finden, wenn er in der n&auml;chsten Saison in der Formel 1 bleiben will - oder er k&ouml;nnte einen Vertrag f&uuml;r die WEC aushandeln.</p><p><strong>Daniel Ricciardo - CAA (Agent), Blake Friend (Manager)</strong></p><p>Wie einige andere Fahrer hat auch Ricciardo seine Struktur aufgeteilt. CAA - die globale Talentagentur - verwaltet seine kommerziellen Interessen, w&auml;hrend er Friend als Manager besch&auml;ftigt. Ricciardos gesch&auml;ftliche Unternehmungen sind wahrscheinlich die am weitesten verbreiteten unter den aktuellen Fahrern.</p><p><strong>Yuki Tsunoda - Mario Miyakawa und Luis Alvarez (Management-Team), Takashi Usami (Betrieb/Finanzen)</strong></p><p>Tsunoda hat ein ganzes Team um sich herum, das ihm hilft, seine Interessen durchzusetzen, im Gegensatz zu vielen, die f&auml;lschlicherweise annehmen, dass Red Bull ihn managt.</p><p><strong>Valtteri Bottas - Didier Coton (Manager)</strong></p><p>Bottas nimmt die Hilfe von Cotons Aces Management Group in Anspruch, die in der Vergangenheit auch mit einer Reihe anderer Fahrer zusammengearbeitet hat, darunter Mika H&auml;kkinen und Olivier Panis, und die &uuml;ber die Jahre wichtige Beziehungen zu Teamchefs und gro&szlig;en Sponsoren aufgebaut hat.</p><p><strong>Guanyu Zhou - Graeme Lowdon und Marc Hynes (Management-Team)</strong></p><p>Lowdon und Hynes k&uuml;mmern sich um alle Aspekte von Zhous Karriere, damit er sich auf das Fahren f&uuml;r Sauber konzentrieren kann. Die beiden geh&ouml;ren zu Equals Management und verf&uuml;gen &uuml;ber eine lange Erfahrung in der Formel 1.</p><p><strong>Logan Sargeant - Gary Catt (Manager)</strong></p><p>Sargeant nimmt die Hilfe von Catt in Anspruch, der f&uuml;r Infinity Sports Management arbeitet, dieselbe Firma, die auch Russell ber&auml;t. Catt begann seine Karriere im Kartsport und hatte viel Erfolg, bevor er mit Soden seine Managementfirma gr&uuml;ndete.</p><p><strong>Alex Albon - Jacques Heckstall-Smith (Manager)</strong></p><p>Albon hat Grip Sports Management mit der Leitung seines Managementteams betraut, das von Heckstall-Smith geleitet wird, der mit Albon w&auml;hrend seiner Zeit bei Red Bull als Senior Communication Manager zusammengearbeitet hat. Heckstall-Smith hat auch bei Williams in einer &auml;hnlichen Funktion gearbeitet.</p><p><strong>Esteban Ocon - Gwen Lagrue (Manager)</strong></p><p>Ocon hat enge Beziehungen zu Lagrue, der das Mercedes-Nachwuchsprogramm leitet und als Talentsucher des Formel-1-Teams fungiert. Diese Verbindung bedeutet, dass Mercedes den franz&ouml;sischen Fahrer im Wesentlichen managt.</p><p><strong>Pierre Gasly - Guillaume Le Goff (Manager)</strong></p><p>Gasly wird von Guillaume Le Goff gemanagt, der zur The Grid Agency geh&ouml;rt und &uuml;ber 16 Jahre Erfahrung im Motorsport verf&uuml;gt. Er begann als Renningenieur und arbeitete mit zehn Fahrern zusammen, bevor diese in die Formel 1 aufstiegen.</p>]]></description>
      <category>Formel 1</category>
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      <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 12:47:05 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA["Mit meinem Vater geteilt": Mick Schumacher liebt Fallschirmspringen]]></title>
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      <description><![CDATA[Einst tat er es mit Vater Michael, heute nutzt Mick Schumacher Fallschirmspringen auch als Training - Seine oberste Priorität ist und bleibt ein Formel-1-Comeback<p>Wie der Vater, so der Sohn: Mick Schumacher verbringt seine Freizeit damit, aus Flugzeugen zu springen. Er hat beeindruckende 1.600 Spr&uuml;nge absolviert und betont, es sei eine Leidenschaft, die er mit seinem Vater "geteilt" habe.</p><p>"Ich mag Fallschirmspringen", sagt der ehemalige Haas-Pilot im Gespr&auml;ch mit Autosport auf die Frage, wie er seine Freizeit verbringt. Doch mit dem Begriff "m&ouml;gen" untertreibt der Deutsche etwas. Denn das Springen aus einem Flugzeug ist &uuml;ber die Jahre zu einem festen Bestandteil seines Lebens geworden.</p><p>Seinen ersten Sprung absolvierte Schumacher bereits im Kindesalter: "Mein erster Fallschirmsprung, wenn ich mich richtig erinnere, war, als ich acht oder neun Jahre alt war. Es war nat&uuml;rlich ein Tandemsprung", erinnert er sich.</p><p>"Eigentlich hat mir das Hochsteigen nicht so gefallen, und dann hat meine Schwester es gemacht, und ich dachte: 'Verdammt, wenn meine Schwester das kann, muss ich das jetzt auch machen.' Also sprang ich mit geschlossenen Augen, aber ich fand es so toll, dass ich sofort wieder hochgestiegen bin."</p><p>"Als ich alt genug war, bin ich alleine gesprungen. Das war, als ich 16 war. Ich habe jetzt 1.600 Spr&uuml;nge und eine Lizenz", verr&auml;t der 25-J&auml;hrige stolz.</p><h2>Mit Fallschirmspringen zum besseren Rennfahrer</h2><p>Sein adrenalingeladenes Hobby, das auch von Lewis Hamilton praktiziert wird, mit dem er bereits gemeinsam gesprungen ist, helfe ihm auch, sein Training als Rennfahrer zu verbessern: "Es ist nicht nur eine Gelegenheit, meinen K&ouml;rper besser kennenzulernen."</p><p>"Es geht um die Koordination von F&uuml;&szlig;en, H&auml;nden, K&ouml;rper, Kopf und Augen, und es gibt dir eine Vorstellung davon, was du beim Rennen tun musst, aber es gibt dir auch Kenntnisse &uuml;ber Wetter und Winde", erkl&auml;rt der ehemalige Formel-1-Pilot.</p><p>"Manchmal wird man in eine seltsame Position gedr&auml;ngt, in der man schnell handeln muss. Das kannte schon vom Rennfahren, aber es hilft, es immer wieder zu betonen, besonders wenn man keine Sicherheit um sich hat wie in einem Rennwagen. Ich liebe es, weil es etwas war, das ich mit meinem Vater geteilt habe."</p><p>Nach einer frustrierenden Zeit bei Haas ist Schumacher nun Ersatzfahrer f&uuml;r Mercedes und tritt in der Langstrecken-WM WEC mit Alpine an. Sein Start in Le Mans fand jedoch ein vorzeitiges Ende, da beide Alpine-Hypercars nach nur sechs Stunden aufgrund von Motorproblemen ausfielen und zur&uuml;ckgezogen werden mussten.</p><p>Dennoch sagt der Deutsche, dass ihm seine Erfahrung mit einem anderen Team und das Fahen in der WEC dabei helfen, ein kompletterer Fahrer zu werden.</p><h2>Mick Schumacher will zur&uuml;ck in die Formel 1</h2><p>Er hofft, dass seine Zeit bei Alpine und die Zusammenarbeit mit Mercedes ihm den Weg zur&uuml;ck in die Formel 1 ebnen werden, nachdem er in zwei Saisons am Ende des Feldes bei Haas nicht die Gelegenheit hatte, sich wirklich zu beweisen.</p><p>"Die Arbeit mit Alpine ist eine Gelegenheit f&uuml;r ein Team im Formel-1-Feld, mich besser kennenzulernen", sagt Schumacher und erg&auml;nzt: "Es erlaubt mir, ein vielseitigerer Fahrer zu werden und verschiedene Disziplinen auszuprobieren, denn selbst wenn es nur ein Prozent mehr bringt, k&ouml;nnte es helfen."</p><p>"Jemand mit meinem Hintergrund k&ouml;nnte jetzt einem Team einen Mehrwert bringen", glaubt er. "Man muss durch harte Zeiten gehen, um zu zeigen, was in einem steckt, aber ich kann ins Fahrerlager gehen, immer noch l&auml;cheln und motiviert sein."</p><p>                        <img  draggable="false" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAYAAAA7KqwyAAAAGXRFWHRTb2Z0d2FyZQBBZG9iZSBJbWFnZVJlYWR5ccllPAAAABpJREFUeNpi/P//PwMlgImBQjBqwLAwACDAAOVfAw9/ZDvcAAAAAElFTkSuQmCC" alt="">                                                                                                            Dabei hat er sein Ziel klar vor Augen: "Ich werde es weiter versuchen, bis ich Erfolg habe. Ich sehe keinen Grund aufzugeben. Mein Fokus liegt darauf, in die Formel 1 zur&uuml;ckzukehren. Das ist seit meiner Kindheit mein Traum und ich werde nicht aufgeben."</p><p>"Ich habe noch viel zu beweisen, ja. Viele Menschen, die mich kennen, haben es in den Nachwuchskategorien gesehen, aber diejenigen, die mich nur durch Haas kennen, haben es nicht gesehen. Es gibt vieles, was ich korrigieren m&ouml;chte", richtet sich Schumacher an alle Kritiker und jene, die ihn abschreiben.</p>Er sagt selbstbewusst: "Ich glaube nicht, dass ich einen Lebenslauf einreichen muss. Die Leute haben gesehen, was ich gemacht habe. Aber was nicht bekannt ist, ist, wie ich intern arbeite, denn das bleibt hinter verschlossenen T&uuml;ren. Wenn die Leute w&uuml;ssten, wie hart ich arbeite, w&uuml;rden sie sich eine andere Meinung bilden."]]></description>
      <category>Formel 1</category>
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      <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 10:22:10 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA["Untergehen oder schwimmen": Wie Williams langfristig wieder siegen will]]></title>
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      <description><![CDATA[Im Interview spricht James Vowles über seinen Wunsch, Williams wieder zu Rennsiegern zu machen, und erklärt, warum das Team kurzfristig leiden wird<p>James Vowles bricht nicht in Panik aus, auch wenn er sieht, dass der Fortschritt von Williams in der Saison 2024 langsamer verl&auml;uft. Am Ende der letzten Saison hatte Vowles das Team auf den siebten Platz in der Konstrukteurswertung gebracht - mit 28 Punkten auf dem Konto. Daf&uuml;r erhielt er viel Anerkennung.</p><p>Nun, nach 19 Monaten in seiner Rolle als Teamchef, zur Halbzeit der aktuellen Formel-1-Saison und in die Sommerpause gehend, steht Williams auf dem neunten Platz mit nur vier Punkten. Es w&auml;re leicht zu sagen, dass die "Flitterwochen" vorbei sind und dass das Team von au&szlig;en betrachtet zur&uuml;ckgefallen ist.</p><p>Doch Vowles m&ouml;chte dies richtigstellen und betont, dass er bei seinem Amtsantritt darauf hingewiesen hat, dass es einige schnelle Erfolge geben w&uuml;rde. Gleichzeitig wird aber deutlich, dass er sich nicht mit einem Mittelfeldplatz zufriedengibt.</p><p>Der Brite hat h&ouml;here Ambitionen und m&ouml;chte dieses ber&uuml;hmte Team wieder um Siege k&auml;mpfen sehen. Doch bevor das m&ouml;glich ist, gilt es einige Schwierigkeiten zu bew&auml;ltigen.</p><p>"Wir m&uuml;ssen einen Schritt zur&uuml;ckgehen, und das aus gutem Grund", sagt Vowles beim Gespr&auml;ch mit Autosport am Rande des Ungarn-Grand-Prix. "Das liegt einfach daran, dass ich in 2026 investiere. Ich muss den Wandel vollziehen. Das bedeutet, Kompromisse einzugehen. Das ist in Ordnung. Ich f&uuml;hle mich dabei v&ouml;llig wohl."</p><h2>Kurzfristige Opfer f&uuml;r langfristigen Erfolg</h2><p>"Sogar in der Fabrik wurde k&uuml;rzlich gefragt, ob wir wirklich gl&uuml;cklich sind, so viel Zeit in die Zukunft zu investieren und jetzt Kompromisse eingehen zu m&uuml;ssen, und ich sage das Gleiche auch Ihnen: Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass es richtig ist, weil ich nicht auf dem siebten, achten oder neunten Platz landen will."</p><p>"Ich m&ouml;chte, dass 2026 gut wird, w&auml;hrend die anderen um mich herum in der Boxengasse auf 2024 und 2025 konzentriert sind. Nicht jeder kann am Auto f&uuml;r 2026 arbeiten, aber solange wir das Richtige tun, um die L&uuml;cke zu schlie&szlig;en, ist es f&uuml;r mich in Ordnung, selbst wenn das Schlimmste eintritt", so Vowles.</p><p>"Solange ich Fortschritte bei der Systementwicklung f&uuml;r 2026 sehe, wei&szlig; ich, dass ich das in eine viel h&ouml;here Erfolgsquote umsetzen kann. F&uuml;hle ich mehr Druck? Nein. Denn ich bin sehr zufrieden damit, dass dies ein mehrj&auml;hriger Plan &uuml;ber etwa f&uuml;nf Jahre ist. Der Vorstand wei&szlig; es, die Investoren wissen es, und ich f&uuml;hle mich wohl."</p><p>                        <img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3412827/300141.jpg" alt="Williams-Teamchef James Vowles">                        <p class="title">James Vowles wei&szlig;, dass der Turnaround nicht von heute auf morgen gelingt</p>                        <p class="photographer">Foto: Speedpictures</p>                    F&uuml;r Vowles war es ein Schock, als er die Rolle bei Williams &uuml;bernahm und ein veraltetes Modell f&uuml;r Produktion und Entwicklung vorfand. Er ist nun dabei, die richtigen Mitarbeiter einzustellen, um das Team voranzubringen, insbesondere <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/williams-teamchef-vowles-sicher-war-ich-mir-erst-bei-der-unterschrift-24080204/3412679/" target="_blank">indem er Carlos Sainz davon &uuml;berzeugt hat</a>, seine Vision f&uuml;r die Zukunft zu unterst&uuml;tzen.</p><p>Vowles ist eindeutig ehrgeizig und betont, dass der Fortschritt des Teams nicht an den diesj&auml;hrigen Ergebnissen gemessen werden sollte. "Grunds&auml;tzlich herrscht kein Zweifel daran, dass es viele Probleme gab", sagt er &uuml;ber seine &Uuml;bernahme des Teams.</p><h2>Williams wird wohl noch eine Weile leiden</h2><p>"Vieles davon ist heute noch vorhanden. Wir sind es nicht losgeworden. Aber wir konnten kurzfristig an kleinen Dingen zu arbeiten, die schnell greifbare Erfolge brachten."</p><p>"Es gibt jedoch ein 'Aber'. Bei dem, was wir momentan haben, sind Zeit und Ressourcen begrenzt, und unter einer Kostendeckelung kann man nicht viel tun. &Uuml;brigens ist die Kostendeckelung eine gute Sache, weil sie viele andere daran hindert, viermal so viel zu tun, wie ich es tun kann", erkl&auml;rt der Williams-Teamchef.</p><p>"Aber es begrenzt auch den Umfang, den ich in einem Jahr &auml;ndern kann. Es gibt zwei Bereiche: den, den ich jetzt investieren kann, und den, den ich in die Zukunft investieren kann. Und man muss von dem einen nehmen, um zum anderen zu gelangen."</p><p>"In Bezug auf 2024 und 2025 haben wir das Jetzt massiv zugunsten der Zukunft kompromittiert, und wir leiden im Moment darunter. Das h&auml;ngt auch mit einigen der Technologie&auml;nderungen zusammen, deren Auswirkungen schlimmer waren als erwartet."</p><p>Vowles ist neben seiner Rolle bei Williams auch Vater und mit der Renovierung eines Hauses besch&auml;ftigt. Er gibt zu, dass er sich manchmal zu viel vornimmt, betont aber, dass er alle Aspekte seines hektischen Lebens liebt. "Ich bin jetzt definitiv mehr besch&auml;ftigt", sagt er auf die Frage nach den ersten 19 Monaten Amtszeit.</p><p>"Ich mache zu viel. Ich bereue es nicht, aber ich mache zu viel. In einem Jahr habe ich beschlossen, den Job zu wechseln. Wir renovieren ein 170 Jahre altes Haus. Wir haben eine kleine Tochter und einen Welpen, also denke ich, dass wir jedes K&auml;stchen angekreuzt haben, das man ankreuzen kann. Aber ich bereue nichts."</p><h2>Vowles geht an seine Grenzen und dar&uuml;ber hinaus</h2><p>"Ich bin jemand, der einfach gerne lernt, sich selbst antreibt. Man denkt, man muss sich beschr&auml;nken, und dann geht man dar&uuml;ber hinaus. Pers&ouml;nlich habe ich gelernt, dass ich viel mehr F&auml;higkeiten und St&auml;rke habe, als ich glaubte, aber man wei&szlig; nicht, wie gut man sein kann, bis man sich selbst herausfordert."</p><p>"Man kann in eine solche Situation geraten und entweder untergehen oder schwimmen. Ich f&uuml;hle mich ziemlich wohl dabei, zu schwimmen. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit dem Moment. Aus pers&ouml;nlicher Sicht ist alles so, wie ich es mir erhofft hatte."</p><p>Nach der Hausrenovierung gefragt und ob der 45-J&auml;hrige dabei auch selbst Hand anlegt, sagt Vowles: "Ich habe das Gl&uuml;ck, zwei brillante Projektmanager zu haben. Sie haben es im Grunde erm&ouml;glicht, dass ich nicht dramatisch eingebunden sein muss."</p><p>"Meine Aufgabe ist es, dort in eineinhalb Stunden etwa 4.000 Entscheidungen zu treffen, und sie f&uuml;hren diese dann aus. Ich muss nicht jeden Tag nachsehen, weil ich wei&szlig;, dass sie alles in h&ouml;chster Qualit&auml;t umsetzen werden. Es ist eine Mischung aus Erm&auml;chtigung, aber die Entscheidungsfindung liegt immer noch bei mir."</p>]]></description>
      <category>Formel 1</category>
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      <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 07:55:43 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA["Nicht gut genug": Esteban Ocon kritisiert Entscheidung des Alpine-Teams]]></title>
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      <description><![CDATA[Esteban Ocon ärgert sich, dass der Alpine-Kommandostand mit einer leichtsinnigen Entscheidung einen besseren Startplatz in Ungarn weggeschmissen hat<p>Esteban Ocon Esteban Ocon kritisiert die Entscheidung von Alpine, am Ende des ersten Qualifying zum Grand Prix von Ungarn nicht auf die Strecke zu gehen, als "nicht gut genug", da er und Teamkollege Pierre Gasly sich letztendlich f&uuml;r die letzte Startreihe qualifizierten.</p><p>Trotz des einsetzenden Regens, der durch die rote Flagge von Sergio Perez, der in Kurve 8 in die Mauer gerutscht war, ausgel&ouml;st wurde, kehrten alle Teams au&szlig;er Alpine auf die Strecke zur&uuml;ck, um ein Ausscheiden bereits in Q1 zu vermeiden.</p><p>Es wurde deutlich, dass sich die Strecke am Ende der Sitzung verbesserte, doch f&uuml;r Alpine war es zu sp&auml;t, um beide Fahrer auf die Strecke zu schicken, sodass die beiden auf die letzten Pl&auml;tze zur&uuml;ckfielen. Ocon und Gasly landeten am Ende der provisorischen Startaufstellung f&uuml;r den Grand Prix am Sonntag auf den hinteren Pl&auml;tzen, nachdem sie zun&auml;chst im Mittelfeld einigerma&szlig;en sicher aussahen.</p><p>&nbsp;</p><p>Ocon behauptet, dass es eine gute M&ouml;glichkeit gewesen w&auml;re, sich einen Platz in der Mitte des Startfeldes zu sichern: "Wir waren auf der Strecke auf Platz 10 und dachten, dass wir in dieser Session bestenfalls auf Platz 17, 18 oder 16 landen w&uuml;rden, also haben wir nat&uuml;rlich alles f&uuml;r Q1 gegeben."</p><p>"Aber wir waren auf Platz 10 und 12, also war es besser als erwartet. Wir haben bis dahin gute Arbeit geleistet, aber wir waren nicht drau&szlig;en, als die Bedingungen am besten waren. Und es ist das zweite Wochenende in Folge, dass wir diese Strategiefehler machen. Vor drei Jahren haben wir die richtigen gemacht."</p><p>"Heute wei&szlig; ich nicht, was wir falsch machen, aber es ist eindeutig nicht gut genug, vor allem bei der Leistung, die wir mit dem Auto eigentlich haben. Wir m&uuml;ssen die Dinge perfekt machen, und heute h&auml;tten wir es bis in die zweite Qualifikationsrunde schaffen k&ouml;nnen."</p><p>Ocon f&uuml;gt hinzu, dass "das Team entschieden hat, dass beide Autos nicht rausfahren und der letzte Reifensatz, den wir f&uuml;r die zweite Qualifikationsrunde hatten, gespart werden soll". Er deutet auch an, dass die Alpine-Strategen angesichts des leichten Regens die Auswirkungen der Deaktivierung von DRS im Hinterkopf hatten.</p><p>Auf die Frage, ob die Fahrer ihre eigene Entscheidung treffen konnten, erkl&auml;rt Ocon, dass die Anweisung des Teams, in der Box zu bleiben, unumst&ouml;&szlig;lich war: "Das DRS war deaktiviert, also ist das wahrscheinlich eins der Themen, die das Team ein wenig aus dem Konzept gebracht haben, dass wir rausgehen und uns verbessern werden. Aber wenn man dr&uuml;ber nachdenkt, sind wir in P3 mit 17.5 unterwegs. Es gab also auch ohne DRS noch Raum f&uuml;r Verbesserungen."</p><p>"Ich habe zuerst versucht, meinen Bildschirm zu entfernen. Sobald ich ihn wieder eingesetzt hatte, musste ich die Autos sehen und was sie auf der Strecke machen. Ich versuche zu sehen, was die anderen Autos sagen, was die anderen Autos in Bezug auf die Linie machen, falls sie irgendwo liegen bleiben."</p><p>"Die Situation war eindeutig, und wir sind nicht rausgefahren, also habe ich dem Team vertraut. Aber f&uuml;r die Zukunft m&uuml;ssen die Dinge wahrscheinlich anders laufen. Als Strategie haben wir festgelegt, dass eine sich verbessernde Strecke immer eine Teamentscheidung ist und eine sich verschlechternde Strecke immer eine Fahrerentscheidung."</p><p>"Nat&uuml;rlich haben wir die Crossover-Rundenzeit, sodass klar ist, welche Reifen am besten sind und unter welchen Bedingungen die Strecke l&auml;uft. Das haben wir 2020 eingef&uuml;hrt, und es hat seitdem jedes Mal funktioniert. Aber heute hat es nicht funktioniert. Ich denke, Platz 12 oder 13 w&auml;re m&ouml;glich gewesen."</p><img  draggable="false" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAYAAAA7KqwyAAAAGXRFWHRTb2Z0d2FyZQBBZG9iZSBJbWFnZVJlYWR5ccllPAAAABpJREFUeNpi/P//PwMlgImBQjBqwLAwACDAAOVfAw9/ZDvcAAAAAElFTkSuQmCC" alt="" loading="lazy"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/VWD3-UisAVQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="" loading="lazy"></iframe><p>Teamchef Bruno Famin r&auml;umt ein, einen "gro&szlig;en Fehler" gemacht zu haben: "Wir haben die Situation falsch eingesch&auml;tzt. [...] Wir wollten uns einen Reifensatz sparen, und dabei haben wir das gro&szlig;e Ganze komplett aus den Augen verloren. Wir m&uuml;ssen daraus lernen und unseren Entscheidungsprozess anpassen, damit so ein Fehler nicht noch einmal passieren kann."</p><p>"Fehler passieren", sagt er. "Wir entschuldigen uns zuallererst bei den Fahrern, aber auch bei den hart arbeitenden Mitarbeitern in Enstone und Viry. Wir sind ein Team. Wir gewinnen zusammen, und manchmal verlieren wir zusammen. Wir verbessern uns gemeinsam, wir machen Fehler gemeinsam, und dann arbeiten wir als Team dran, es in Zukunft besser zu machen."</p>]]></description>
      <category>Hungaroring</category>
      <category>Formel 1</category>
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      <pubDate>Sun, 21 Jul 2024 10:28:50 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Veranstalter des Kanada-GP erklärt sich: "Was passiert ist, ist inakzeptabel"]]></title>
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      <description><![CDATA[Überschwemmte Hospitalities und fehlinformierte Fans: Wie sich der Veranstalter des Kanada-Grand-Prix nach den "inakzeptablen" Umständen öffentlich entschuldigt<p>Der Veranstalter des Grands Prix von Kanada der Formel 1 hat sich f&uuml;r die chaotischen Szenen in Montreal entschuldigt und "ernsthafte Folgema&szlig;nahmen" mit den Vertragspartnern versprochen, um k&uuml;nftige Verbesserungen vorzunehmen.</p><p>Die Teams hatten sich &uuml;ber &uuml;berflutete Hospitality-Bereiche und undichte D&auml;cher w&auml;hrend des vom Regen gepr&auml;gten Rennwochenendes beschwert. Auch das Fehlen geeigneter Parkm&ouml;glichkeiten sorgte f&uuml;r &Auml;rger, da nur ein schlammiger Weg das Fahrerlager mit Ausweichparkpl&auml;tzen verband.</p><p>Formel-1-Chef Domenicali entschuldigte sich bei einem Treffen an der Rennstrecke am Samstagmorgen bei den Teamchefs f&uuml;r die Arbeitsbedingungen.</p><p>Auch die Organisatoren sahen sich zu einer Erkl&auml;rung gezwungen: "Wir haben uns aufrichtig entschuldigt und verstehen die Frustration, die dies verursacht hat. Wir erkennen an, dass das, was passiert ist, inakzeptabel ist und haben Ma&szlig;nahmen zur Entsch&auml;rfung der Situation f&uuml;r den Sonntag getroffen, einschlie&szlig;lich einer alternativen Route."</p><p>"Wir sind uns bewusst, dass undichte Zelte und Medienst&auml;nde nicht dem Standard entsprechen, den wir aufrechterhalten wollen, und wir werden mit den beteiligten Dritten ernsthafte Nachforschungen anstellen", so der Veranstalter weiter.</p><p>Er reagierte auch auf eine Kommunikationspanne, die dazu gef&uuml;hrt hatte, dass einige Rennfans am Freitag nicht zur Strecke gelangen konnten. Ihnen wurde f&auml;lschlicherweise mitgeteilt, dass beide Trainings wegen des starken Regens abgesagt worden seien.</p><p>Der Veranstalter machte die &ouml;rtliche Verkehrsbeh&ouml;rde Soci&eacute;t&eacute; de transport de Montreal (STM) f&uuml;r die falschen Informationen verantwortlich. "Bez&uuml;glich des Sturms am Freitag vor dem FT1: Es gab nie eine Mitteilung des Veranstalters, dass die Sitzungen abgesagt wurden", hei&szlig;t es dazu in einer Erkl&auml;rung.</p><p>"Wir haben den Fans auf den Trib&uuml;nen mitgeteilt, dass sie die Trib&uuml;nen aufgrund des Wetters verlassen sollen, aber wir haben die Fans in den Suiten oder den festen Geb&auml;uden gebeten, an Ort und Stelle zu bleiben."</p><p>"Wir haben die Fans aus Sicherheitsgr&uuml;nden vor&uuml;bergehend daran gehindert, die Rennstrecke zu betreten, da sie in der U-Bahn, in ihren Autos oder im Casino sicherer waren. Sp&auml;ter am Tag wurde uns klar, dass die STM, die &ouml;ffentlichen Verkehrsbetriebe, ohne unser Wissen oder unsere Zustimmung eine Absage verk&uuml;ndet hatten."</p><p>"Sobald die Wetterfront vorbeigezogen war und es sicher war, haben wir die Fans wieder auf die Trib&uuml;nen und auf das Gel&auml;nde gelassen", versichert der Veranstalter.</p>Der Grand von Kanada hat einen Vertrag bis 2031 und verzeichnete in diesem Jahr trotz der Umst&auml;nde einen Besucherrekord von 350.000 Zuschauern an den drei Tagen.<p><i>Mit Bildmaterial von Motorsport Images.</i></p>]]></description>
      <category>Formel 1</category>
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      <pubDate>Tue, 11 Jun 2024 11:13:00 +0000</pubDate>
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