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    <title>Motorsport.com - All - Artikel</title>
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    <description>Motorsport.com | News, Ergebnisse, Fotos - Formel 1, MotoGP, DTM und mehr!</description>
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    <lastBuildDate>Sun, 06 Sep 2026 05:58:00 +0000</lastBuildDate>
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      <title>Lando Norris: "Es war unvermeidlich", dass McLaren 2026 zurückfällt</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/lando-norris-es-war-unvermeidlich-dass-mclaren-2026-zurueckfaellt-26090601/3452658/</link>
      <description>Lando Norris erklärt, warum McLaren 2026 zunächst zurückfallen musste, wie das Team aufholte und weshalb der Titelkampf lebt</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/80Zk1R82/s6/lando-norris-es-war-unvermeidlich-dass-mclaren-2026-zurueckfaellt-26090601.jpg"/> Lando Norris erklärt, warum McLaren 2026 zunächst zurückfallen musste, wie das Team aufholte und weshalb der Titelkampf lebt<p>McLaren musste in der Formel-1-Saison 2026 zun&auml;chst einen R&uuml;ckschlag hinnehmen. F&uuml;r Lando Norris war das allerdings fast unvermeidlich. Der amtierende Weltmeister erkl&auml;rt, dass sein Team wegen des enormen Fokus auf die vergangene Saison mit einem R&uuml;ckstand in das neue Reglement starten musste.</p><p>"Wir h&auml;tten weiter vorne sein sollen", sagt Norris. Gleichzeitig habe McLaren zu Beginn der Saison viel Pech gehabt und mehrere Probleme gehabt. Auch Mercedes habe mit Schwierigkeiten zu k&auml;mpfen gehabt, w&auml;hrend Ferrari stark auftrat und Red Bull zumindest phasenweise konkurrenzf&auml;hig war.</p><p>F&uuml;r Norris war deshalb auch klar, dass die neuen Regeln f&uuml;r ein engeres Feld sorgen. "Ich denke, es sind die neuen Regeln, bei denen andere Teams sehr gute Arbeit geleistet haben", sagt der McLaren-Pilot. Mercedes sei zu Saisonbeginn stark gewesen, Ferrari anschlie&szlig;end "sehr, sehr stark" geworden. McLaren habe sich dagegen erst nach und nach an die Spitze herangearbeitet.</p><h2>McLaren musste den R&uuml;ckstand bewusst in Kauf nehmen</h2><p>Der entscheidende Punkt liegt f&uuml;r Norris jedoch in der Vorbereitung auf die neue Saison. McLaren hatte 2025 so viel in die Entwicklung des damaligen Autos investiert, dass ein langsamer Start unter dem neuen Reglement praktisch nicht zu vermeiden gewesen sei.</p><p>"Wir waren immer dazu verdammt, diese Saison hinterherzustarten, weil wir uns so stark auf das vergangene Jahr konzentriert haben", erkl&auml;rt Norris. "Es war unvermeidlich, dass wir diese Saison nicht auf dem Niveau der anderen starten w&uuml;rden."</p><p>Entscheidend sei f&uuml;r ihn deshalb nicht der R&uuml;ckstand zu Saisonbeginn, sondern die Geschwindigkeit, mit der McLaren ihn anschlie&szlig;end reduziert habe. Genau dort sieht Norris die gro&szlig;e St&auml;rke seines Teams.</p><p>"Aber um aufzuholen, haben wir sie &uuml;berentwickelt", sagt der Weltmeister. Auf einer Strecke wie Zandvoort habe McLaren gegen&uuml;ber den Konkurrenten durch die eigene Entwicklung "fast eine Sekunde" gewonnen. Norris bezeichnet das als "ziemlich verr&uuml;ckt".</p><h2>Norris sieht McLaren bei der Entwicklung vorne</h2><p>Dass McLaren mittlerweile wieder deutlich st&auml;rker auftritt, f&uuml;hrt Norris deshalb ma&szlig;geblich auf die Entwicklungsarbeit des Teams zur&uuml;ck. "Ich denke, wir haben mit Abstand die beste Arbeit geleistet, wenn man betrachtet, wo wir Anfang des Jahres waren", sagt er.</p><p>Die Entwicklung zeigt sich auch an den Ergebnissen. Norris gewann in Zandvoort zum zweiten Mal in Folge nach seinem Triumph in Budapest. Trotzdem warnt Norris davor, McLaren nun automatisch als das schnellste Team der Formel 1 zu bezeichnen.</p><p>Nach dem Sieg in Zandvoort hatten Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli und Teamchef Toto Wolff erkl&auml;rt, McLaren sei inzwischen das Team, das es zu schlagen gelte. Norris widerspricht dieser Einsch&auml;tzung.</p><h2>"Sie sind immer noch das Team, das es zu schlagen gilt"</h2><p>"Sie werden das selbst nicht sagen, oder?", entgegnet Norris mit einem L&auml;cheln. F&uuml;r ihn bleibt Mercedes trotz der Niederlage das Team, das es zu schlagen gilt. "Sie sind immer noch das Team, das es zu schlagen gilt, auch wenn sie geschlagen wurden."</p><p>Dennoch sieht Norris bei McLaren eine Entwicklung, die ihn optimistisch stimmt. Gleichzeitig will er den Erfolg von Zandvoort nicht ausschlie&szlig;lich dem Auto zuschreiben. Auch seine eigene Leistung habe eine Rolle gespielt.</p><p>Besonders wichtig seien seine &Uuml;berholman&ouml;ver gegen Antonelli und Lewis Hamilton gewesen. "Wenn ich Kimi nicht &uuml;berholt h&auml;tte, als ich ihn &uuml;berholt habe, glaube ich nicht, dass ich das Rennen gewonnen h&auml;tte", sagt Norris.</p><h2>Norris gibt sich selbst ungewohnt viel Lob</h2><p>Norris betont dabei ungew&ouml;hnlich offen seine eigene Leistung. Normalerweise neige er nicht dazu, sich selbst besonders hervorzuheben. Dieses Mal macht er allerdings eine Ausnahme.</p><p>"Aber einmal w&uuml;rde ich mir selbst ein bisschen Anerkennung geben", sagt der McLaren-Pilot. Er habe das Gef&uuml;hl, "einen besseren Job als alle anderen" zu machen. Auch das k&ouml;nne am Ende einen Unterschied ausmachen.</p><p>Die Kombination aus seiner eigenen Form und der Entwicklung von McLaren l&auml;sst Norris deshalb weiterhin an seine Titelchance glauben. Einfach wird die Aufholjagd allerdings nicht. Sein R&uuml;ckstand betr&auml;gt weiterhin mehr als 80 Punkte.</p><p>"Ich bin immer noch [mehr als] 80 Punkte hinten, also w&uuml;rde ich nicht sagen, dass es so eng ist. Aber ich denke, es ist eng", erkl&auml;rt Norris.</p><p>Gerade im Vergleich zu vergangenen Regelwechseln sieht Norris den Titelkampf jedoch als ungew&ouml;hnlich offen an. "Es ist definitiv enger als in den vergangenen Jahren bei neuen Regeln", sagt der Weltmeister.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 05:00:13 +0000</pubDate>
      <author>Kevin Hermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>WEC Austin 2026: Ferrari und Cadillac ex aequo in Hyperpole</title>
      <link>https://de.motorsport.com/wec/news/wec-austin-2026-ferrari-und-cadillac-ex-aequo-in-hyperpole-26090504/3452656/</link>
      <description>Poleposition für Ferrari. Cadillac auf die Tausendstelsekunde gleich schnell - Vier Hypercars landen beim Lone Star Le Mans innerhalb von 0,050 Sekunden</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/rYEkKQw0/s6/wec-austin-2026-ferrari-und-cadillac-ex-aequo-in-hyperpole-26090504.jpg"/> Poleposition für Ferrari. Cadillac auf die Tausendstelsekunde gleich schnell - Vier Hypercars landen beim Lone Star Le Mans innerhalb von 0,050 Sekunden<p>Packendes Qualifying beim Lone Star Le Mans, dem f&uuml;nften Lauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC): Antonio Giovinazzi fuhr im Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi; 1.) die Bestzeit in 1:52.445 Minuten. Jack Aitken fuhr im Cadillac #38 (Bamber/Bourdais/Aitken; 2.) auf die Tausendstelsekunde die gleiche Zeit. Da Giovinazzi die Zeit zuerst fuhr, geht die Pole an AF Corse. (<a href="https://de.motorsport.com/wec/results/" target="_blank" data-custom-text="1">Ergebnisse Lone Star Le Mans 2026</a>)</p><p>In der brutalen texanischen Hitze bei weit &uuml;ber 30 Grad Celsius wechselte die F&uuml;hrung mehrmals hin und her. Giovinazzi war mit seiner Runde aber alles andere als zufrieden: "Das regul&auml;re Qualifying lief eigentlich besser. In der Hyperpole habe ich mir Pick-up auf den Reifen gefahren und keine perfekte Runde hingelegt. Aber es hat gereicht, um das Auto auf Pole zu stellen."</p><p>Aitken fuhr eine Runde sp&auml;ter exakt dieselbe Zeit. "Ich war &uuml;berrascht, dass der Reifen nochmal zur&uuml;ckkam. Eigentlich hat er in dieser Hitze einen sehr knappen Peak. Ich bin eine Cooldown-Runde gefahren und habe nochmal angegriffen und die Delta-Zeiten waren nicht schlecht. Es war eine positive &Uuml;berraschung."</p><p>Die ultraknappen Abst&auml;nde gingen in der zweiten Reihe weiter. Charles Milesi hatte im drittplatzierten Alpine #35 (da Costa/Milesi/Habsburg) nur 0,029 Sekunden R&uuml;ckstand, Harry Tincknell im Aston Martin #007 (Tincknell/Gamble; 4.) nur 0,050 Sekunden.</p><p>Erst dahinter wurden die Abst&auml;nde gr&ouml;&szlig;er: Der zweite Werks-Ferrari und der zweite Alpine hatten bereits &uuml;ber vier Zehntelsekunden R&uuml;ckstand. Toyota und Genesis brachten jeweils beide Fahrzeuge in die Hyperpole, machten aber die unteren Pl&auml;tze in der Top-Session unter sich aus. (<a href="https://www.motorsport-total.com/wec/news/infos-wec-austin-2026-der-komplette-zeitplan-livestream-tv-und-starterliste-26090201" data-custom-text="1">Alle Infos zur WEC in Austin 2026</a>)</p><h2>Beide BMW verpassen Hyperpole</h2><p>Sechs Hersteller brachten mindestens ein Auto in die Hyperpole, nur zwei Hersteller schieden kollektiv im Qualifying aus. Neben Peugeot schieden ausgerechnet beide Fahrzeuge von BMW aus, und damit die Tabellenf&uuml;hrer im BMW #20 (Frijns/Rast/S. van der Linde; 13.). Die #15 (Magnussen/Marciello/D. Vanthoor; 11.) verpasste die Hyperpole um 0,106 Sekunden.</p><p>"Bis auf Le Mans haben wir im Qualifying schon das ganze Jahr &uuml;ber unsere Probleme. Aber es hat sich schon bei den letzten Rennen gezeigt, dass wir im Rennen ziemlich stark gewesen sind", sagt Rast.</p><p>Peugeot fuhr, anders als die Konkurrenz, nur eine Aufw&auml;rmrunde. Das f&uuml;hrte zu heiklen Szenen. "Ein Aston Martin hat noch seine Reifen aufgew&auml;rmt und dann gab es wohl ein Missverst&auml;ndnis. Die Reifen waren auf der Runde komplett da, aber ich habe es nicht komplett zusammengekriegt", so Imola-Polesetter Malthe Jakobsen.</p><p>Eine Riesenentt&auml;uschung erlebte Marco S&ouml;rensen im Aston Martin #009 (Riberas/S&ouml;rensen; 17.), der nicht &uuml;ber den letzten Platz hinauskam. In 1:53.507 Minuten war der D&auml;ne 0,828 Sekunden langsamer als seine eigene Zeit aus dem dritten Freien Training.</p><h2>Aston Martin dominiert GT-Qualifying</h2><p>In der LMGT3 durfte Aston Martin jubeln: Eduardo "Dudu" Barrichello fuhr in der LMGT3-Hyperpole die schnellste Runde in 2:05.103 Minuten und sicherte damit die zweite Poleposition der Saison f&uuml;r den Heart-of-Racing-Aston-Martin #23 (Newell/Barrichello/Adam; 1. LMGT3) und die dritte f&uuml;r Aston Martin. Zach Robichon machte im Heart-of-Racing-Aston-Martin #27 (James/Robichon/Drudi; 2. LMGT3) die erste Reihe f&uuml;r THOR perfekt.</p><p>In der zweiten Reihe landeten Timur Boguslawski im Manthey-Porsche #91 (Cottingham/Boguslawski/G&uuml;ven; 3. LMGT3) und Ben Tuck im Proton-Ford #77 (Powell/Tuck/Priaulx; 4. LMGT3). Beide fuhren auf die Tausendstelsekunde genau dieselbe Zeit, der Porsche-Pilot tat es aber fr&uuml;her und bekam daher den dritten Startplatz zugestanden.</p><p>Der Deutsche Finn Gehrsitz stellte den Garage-59-McLaren #58 (West/Gehrsitz/Goethe) auf den f&uuml;nften Startplatz. Acht der neun Hersteller waren in der Hyperpole vertreten, Ford und Aston Martin zogen sogar mit beiden Autos ein.</p><p>Die Bronze-Fahrer machten wie &uuml;blich den Einzug in die Hyperpole unter sich aus. &Uuml;berraschenderweise schieden mit Peter Dempsey in der TF-Sport-Corvette #34 (Dempsey/Yoluc/Eastwood; 12. LMGT3), Yasser Shahin im Manthey-Porsche #92 (Shahin/Pera/Lietz; 13. LMGT3), Antares Au im Garage-59-McLaren #10 (Au/Fleming/Kirchh&ouml;fer; 14. LMGT3) und Ben Keating in der TF-Sport-Corvette #33 (Keating/Edgar/Catsburg; 17.) alle bisherigen Saisonsieger aus.</p><p>Das Rennen startet am Sonntag um 20 Uhr MESZ.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 21:55:37 +0000</pubDate>
      <author>Heiko Stritzke</author>
    </item>
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      <title>IndyCar Laguna Seca 2026: Mick Schumacher kommt nicht über Q1 hinaus</title>
      <link>https://de.motorsport.com/indycar/news/indycar-laguna-seca-2026-mick-schumacher-kommt-nicht-ueber-q1-hinaus-26090505/3452654/</link>
      <description>Nach starken Freien Trainings leistet sich Mick Schumacher im Qualifying zwei kleine Fahrfehler, die ihn die Chance auf den Q2-Einzug kosten - Pole für Scott McLaughlin</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-2.motorsport.com/images/amp/lYBN3rBY/s6/indycar-laguna-seca-2026-mick-schumacher-kommt-nicht-ueber-q1-hinaus-26090505.jpg"/> Nach starken Freien Trainings leistet sich Mick Schumacher im Qualifying zwei kleine Fahrfehler, die ihn die Chance auf den Q2-Einzug kosten - Pole für Scott McLaughlin<p>Im Qualifying zum IndyCar-Saisonfinale 2026 auf dem Laguna Seca Raceway nahe Monterey im US-Bundesstaat Kalifornien ist Mick Schumacher (Rahal-Honda) im Q1-Segment h&auml;ngengeblieben. Das Rennen am Sonntag nimmt er von P14 aus der siebten Reihe in Angriff. (<a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/indycar-portland-2026-mit-mick-schumacher-zeitplan-tv-alle-infos-26041401/3444400/" target="_blank" data-custom-text="1">Zeitplan, Streckendaten, Starterliste, TV und mehr: Alle Infos zum IndyCar-Saisonfinale 2026</a>)</p><p>Nachdem Schumacher die zwei vorangegangenen Freien Trainings auf P15 (<a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/indycar-laguna-seca-2026-ordentlicher-start-von-mick-schumacher-26090501/3452561/" target="_blank" data-custom-text="1">FT1</a> am Freitag) respektive P6 (verk&uuml;rztes <a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/indycar-laguna-seca-2026-ft2-mick-schumacher-zeigt-als-sechster-auf-26090504/3452647/" target="_blank" data-custom-text="1">FT2</a> am Samstag) abgeschlossen hatte, war er im Q1-Segment des Qualifyings einer von zw&ouml;lf Piloten, die in Gruppe 1 auf die Strecke gehen mussten.</p><p>Mit einer pers&ouml;nlichen Bestzeit von 1:09.572 Minuten war Schumacher vor&uuml;bergehend Schnellster in Gruppe 1. Unmittelbar nach Abschluss dieser Runde aber geriet er in Kurve 10 - der ersten Kurve nach der alternativen Ziellinie im Qualifying - leicht in den Dreck neben der Strecke.</p><p>Trotz dieses Fehlers zu Beginn der gezeiteten Runde lag Schumacher kurzzeitig auf Kurs zu einer Verbesserung. Dann aber erwischte er die legend&auml;re Corkscrew-Passage nicht optimal. Die Chance auf eine nochmalige Verbesserung war endg&uuml;ltig dahin.</p><p>"Im Corkscrew hatte ich einen kleinen Fehler, schade! Wir hatten einen guten Plan f&uuml;r das Qualifying. Das Auto f&uuml;hlt sich gut an. Der Tag, an dem es z&auml;hlt, kommt morgen", so Schumachers erste Reaktion im TV-Interview mit <i>Fox</i> nach seinem erneuten Q1-Aus. (<a href="https://de.motorsport.com/indycar/results/" target="_blank" data-custom-text="1">Ergebnisse: IndyCar-Saisonfinale 2026 Laguna Seca</a>)</p><p>Das einzige Mal, dass es Schumacher in seiner Rookie-Saison in der IndyCar-Serie &uuml;ber das Q1-Segment eines Qualifyings auf einem Rundkurs hinaus geschafft hat, das war auf dem Stadtkurs in Markham in Kanada. Dort fuhr er im Q2-Segment auf den elften Startplatz.</p><p>Mick Schumachers Rookie-Kollegen Caio Collet (Foyt-Chevrolet) und Dennis Hauger (Coyne-Honda) fuhren im Qualifying zum Saisonfinale auf dem Laguna Seca Raceway auf die Positionen 12 (Collet) respektive 24 (Hauger), was aber nicht in beiden F&auml;llen ihren Startpositionen f&uuml;r Sonntag entspricht. Grund: Es gibt zwei R&uuml;ckversetzungen in der Startaufstellung, eine davon betrifft Collet (siehe unten).</p><h2>Scott McLaughlin erobert letzte Pole der Saison</h2><p>Den Kampf um die letzte Pole der IndyCar-Saison 2026 hat im sechsk&ouml;pfigen Q3-Segment Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet) f&uuml;r sich entschieden. Mit einer Rundenzeit von 1:09.136 Minuten verwies der Neuseel&auml;nder keinen Geringeren als den frischgebackenen f&uuml;nfmaligen IndyCar-Champion Alex Palou (Ganassi-Honda) auf P2.</p><p>Palou hatte zuvor sowohl im Q1-Segment (Gruppe 2) als auch im Q2-Segment mit einer 1:09.1er Zeit den Bestwert markiert. Auch im Q3-Segment fuhr Palou wieder eine 1:09.1, allerdings war McLaughlin die Winzigkeit von 0,018 Sekunden schneller. F&uuml;r McLaughlin ist es die dritte Pole der Saison nach St. Petersburg und Milwaukee 1.</p><p>Drittschnellster im Q3-Segment hinter McLaughlin und Palou war Felix Rosenqvist (Shank-Honda), gefolgt von Alexander Rossi (Carpenter-Chevrolet), Christian Lundgaard (McLaren-Chevrolet) und David Malukas (Penske-Chevrolet). Allen voran Kyle Kirkwood (Andretti-Honda; 7.) war im Q2-Segment nicht ins Q3 vorger&uuml;ckt.</p><p>F&uuml;r den sechsmaligen IndyCar-Champion Scott Dixon (Ganassi-Honda) war sogar schon Endstation im Q1. Dixon startet das letzte Rennen seiner sage und schreibe 25-j&auml;hrigen Ganassi-Laufbahn von weit hinten. Ein Rennen gewonnen hat er in dieser Saison noch nicht. Gelingt ihm auch am Sonntag kein Sieg, w&uuml;rde es f&uuml;r Dixon das Ende einer sage und schreibe 21-j&auml;hrigen Phase mit aufeinanderfolgenden Saisons mit mindestens einem Sieg bedeuten. 2027 geht Dixon f&uuml;r McLaren an den Start.</p><h2>Gridstrafen f&uuml;r Christian Lundgaard und Caio Collet</h2><p>Das IndyCar-Saisonfinale 2026 auf dem Laguna Seca Raceway geht am Sonntag &uuml;ber eine Distanz von 95 Runden. Zwei Fahrer m&uuml;ssen in der Startaufstellung aufgrund von Motorwechsel sechs Positionen nach hinten r&uuml;cken. Christian Lundgaard, f&uuml;r den es in seinem letzten Rennen als McLaren-Pilot noch um den Vizetitel in der <a href="https://www.motorsport-total.com/indycar/gesamtwertung" target="_blank" data-custom-text="1">IndyCar-Fahrerwertung 2026</a> hinter Alex Palou geht, startet von P11.</p><p>Caio Collet, f&uuml;r den es in seinem voraussichtlich letzten Rennen f&uuml;r A.J. Foyt Enterprises noch <a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/indycar-portland-2026-mit-mick-schumacher-zeitplan-tv-alle-infos-26041401/3444400/" target="_blank" data-custom-text="1">um den Rookie-Titel und um den Einzug in den Leaders Circle</a> geht, startet im 25-k&ouml;pfigen Feld von P18. Somit startet der Brasilianer vier Pl&auml;tze hinter Schumacher und sechs Pl&auml;tze vor Hauger.</p><p>Allerdings sind Collets Erfolgsaussichten in beiden Wertungen, also Rookie-Wertung und Leaders Circle, gering. Sein R&uuml;ckstand auf Hauger betr&auml;gt 30 Punkte. Mehr als 48 Punkte k&ouml;nnen an einem IndyCar-Rennwochenende nach dem Qualifying nicht aufgeholt werden (<a href="https://de.motorsport.com/indycar/results/" target="_blank" data-custom-text="1">Komplette Startaufstellung f&uuml;r Laguna Seca</a>).</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 20:56:00 +0000</pubDate>
      <author>Mario Fritzsche</author>
    </item>
    <item>
      <title>ADAC GT Masters Salzburgring: Fourie/Zimmermann siegen im Herzschlagfinale</title>
      <link>https://de.motorsport.com/gt-masters/news/adac-gt-masters-salzburgring-fouriezimmermann-siegen-im-herzschlagfinale-26090503/3452652/</link>
      <description>BMW-Duo Fourie/Zimmermann neue Tabellenführer des ADAC GT Masters - Doppelpodium für Ford-Team HRT - Lokalmatador Leo Pichler Vierter</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/Q68XoeG6/s6/adac-gt-masters-salzburgring-fouriezimmermann-siegen-im-herzschlagfinale-26090503.jpg"/> BMW-Duo Fourie/Zimmermann neue Tabellenführer des ADAC GT Masters - Doppelpodium für Ford-Team HRT - Lokalmatador Leo Pichler Vierter<p>Hochspannendes Finale im Samstagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Salzburgring! Tim Zimmermann und Leyton Fourie (FK Performance Motorsport) haben im BMW M4 GT3 Evo mit 0,493 Sekunden Vorsprung hauchd&uuml;nn vor Deb&uuml;tant Fabian Dybionka und Emil Gjerdrum (Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 gewonnen. Mit ihrem Erfolg haben die Sieger die Tabellenf&uuml;hrung &uuml;bernommen. Den dritten Platz erzielte in den H&auml;nden von Niklas Kalus und Kiano Blum der zweite Ford des Haupt Racing Teams.</p><p>"Ich freue mich riesig &uuml;ber diesen Sieg, weil er absolut unerwartet kam", freut sich Zimmermann nach seinem siebten Sieg im ADAC GT Masters. "Die Tests im Vorfeld haben nicht daf&uuml;rgesprochen. Umso mehr hat mich die Pace des Autos &uuml;berrascht, vor allem im Mittelstint. Doch selbst nachdem sich das Feld gegen Ende wieder sortiert hatte, war es so knapp mit dem Ford, dass ich nicht wirklich an den Sieg geglaubt habe."</p><p>Teamkollege Fourie erg&auml;nzt: "Ich freue mich riesig. Nach dem ersten Stint hatte ich an P4 gedacht, aber die Entscheidung, den ersten Stopp mit Reifenwechsel zu absolvieren, war super. Wir haben das Maximum herausgeholt, trotzdem war ich sehr &uuml;berrascht, als mein Ingenieur meinte, dass wir vorne sind. Es war sehr hart, am Ende den Ford hinter mir zu halten, zumal ich die &auml;lteren Reifen hatte. Jetzt sind wir gl&uuml;cklich, zuversichtlich und wissen, was wir in Sachen Meisterschaft zu tun haben. Trotzdem tut es mir leid f&uuml;r unsere Konkurrenten, denn so m&ouml;chten wir keine Punkte aufholen."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3452652/327089.jpg" alt="Start des ADAC GT Masters 2026 auf dem Salzburgring"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Start zu Rennen 1 des ADAC GT Masters 2026 auf dem Salzburgring</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p>Schon vor dem Start des Rennens musste der Polesetter und bis dato Tabellenf&uuml;hrer Finn Zulauf (Liqui Moly Team Engstler Motorsport) seinen Lamborghini mit einem technischen Defekt abstellen. Nach einer Reparatur gingen Zulauf/Felix Hirsiger nochmals auf die Strecke und wurden Zw&ouml;lfte, was ihnen vier Punkte einbrachte. Die Differenz zu den F&uuml;hrenden Fourie/Zimmermann betr&auml;gt nun 17 Z&auml;hler.</p><p>Das Rennen selbst fand bei Mischverh&auml;ltnissen mit immer wieder einsetzendem Regen statt. Leo Pichler (Razoon - More than Racing) ging im Porsche von der geerbten Poleposition aus in F&uuml;hrung, dahinter sortierten sich Simon Connor Primm (HGL Racing) im Audi, Kalus im Ford und dessen Teamkollege Gjerdrum ein, der von Startplatz acht bis auf Rang vier nach vorne gefahren war. Fourie gelang es nicht, Boden gutzumachen, er blieb zun&auml;chst Siebter.</p><p>In der ersten Boxenstopp-Phase entschied sich FK Performance als eines der wenigen Teams, bei Fourie/Zimmermann direkt die Reifen zu wechseln, w&auml;hrend alle anderen Mannschaften in der Spitzengruppe zun&auml;chst auf den kurzen Halt an der Box setzten. Pichlers Razoon-Teamkollege Colin B&ouml;nighausen kehrte als F&uuml;hrender auf die Strecke zur&uuml;ck. Dahinter entwickelte sich ein hartes Duell zwischen den beiden Ford von Dybionka und Blum, das der &Ouml;sterreicher Blum zur H&auml;lfte des Stints f&uuml;r sich entschied und fortan Druck auf den F&uuml;hrenden Porsche aus&uuml;bte.</p><p>In der zweiten Boxenstopp-Phase wendete sich allerdings das Blatt. Pichler im Porsche wurde mit kalten Reifen bis auf Rang vier zur&uuml;ckgereicht. Fourie hingegen profitierte von seiner nun k&uuml;rzeren Standzeit im Vergleich zur Konkurrenz und kam zun&auml;chst von Rang sieben bis auf Platz zwei nach vorne. Mit deutlich w&auml;rmeren Reifen passierte er schlie&szlig;lich auch Kalus kurz nach dessen Boxenausfahrt und &uuml;bernahm die F&uuml;hrung. Der Ford-Pilot musste sich auch seinem Teamkollegen Gjerdrum geschlagen geben, der sich bis zur Ziellinie ein intensives Duell mit Fourie lieferte.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3452652/327090.jpg" alt="Die beiden Ford Mustang von HRT im ADAC GT Masters 2026"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Doppelpodium f&uuml;r HRT-Ford: Gjerdrum/Dybionka vor Kalus/Blum</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p>"Leyton ist mein Freund und wir kennen uns sehr gut", erkl&auml;rt Gjerdrum nach Platz zwei. "Ich wusste, er w&uuml;rde maximal verteidigen und so kam es auch. In Kurve 5 wurde es richtig eng, aber er hat den Scheitelpunkt perfekt getroffen und ich kam nicht vorbei "Ich bin wirklich gl&uuml;cklich &uuml;ber das Ergebnis. Das Auto lag wie auf Schienen und uns fehlte nur ein Hauch. Wenn wir das am Sonntag noch etwas optimieren, k&auml;mpfen wir um den Sieg."</p><p>Die Freude bei ihren Teamkollegen Kalus/Blum allerdings ist nach Platz drei ged&auml;mpft, nachdem sie zwischenzeitlich um den Sieg gek&auml;mpft hatten. Knapp vier Sekunden lie&szlig; das Duo beim zweiten Stopp liegen, da die Zeit nach einem technischen Problem manuell heruntergez&auml;hlt werden musste.</p><p>"Als ich schlie&szlig;lich auf die Strecke kam, hatte unser Schwesterauto schon warme Reifen und ging problemlos vorbei. Nur eine Runde sp&auml;ter waren meine Reifen da, aber in der verwirbelten Luft hatte ich keine M&ouml;glichkeit mehr. Ich habe mein Bestes gegeben und versucht, beim Bremsen n&auml;herzukommen. Irgendwann haben meine Vorderreifen aufgegeben", erkl&auml;rt Kalus.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3452652/327091.jpg" alt="Podium nach Rennen 1 des ADAC GT Masters 2026 auf dem Salzburgring"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Podium nach Rennen 1 des ADAC GT Masters 2026 auf dem Salzburgring</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p>Platz vier ging schlie&szlig;lich an die lange F&uuml;hrenden Pichler/B&ouml;nighausen im Porsche, die ebenfalls nach dem zweiten Boxenstopp mit kalten Reifen Boden verloren. Platz f&uuml;nf holten Sandro und Juliano Holzem (Schubert Motorsport), die sich von Startplatz zw&ouml;lf stark nach vorne gearbeitet hatten. Robin Rogalski und Simon Connor Primm (HGL Racing) wurden Sechste, nachdem ihr Audi im Mittelstint einige Konkurrenten passieren lassen musste.</p><p>Dahinter sortierten sich Storm Gjerdrum und Fabio Rauer (FK Performance Motorsport) in einem weiteren BMW vor John Paul Southern und Jonas Karklys (Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 ein. Platz neun holten ihre Teamkollegen Tim H&uuml;tter und Ethan Brown (SGP). Die Top 10 komplettierten Jamie Day und Baudouin Detout (Comtoyou Racing) im Aston Martin Vantage GT3 Evo.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 20:31:45 +0000</pubDate>
      <author>ADAC Motorsport</author>
    </item>
    <item>
      <title>Laut Fernando Alonso: Monza nicht mehr der "Temple of Speed"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/laut-fernando-alonso-monza-nicht-mehr-der-temple-of-speed-26090523/3452649/</link>
      <description>Fernando Alonso zeigt sich vom Autordromo Nationale Monza mit den Formel-1-Boliden des Jahrgangs 2026 bislang alles andere als begeistert</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-2.motorsport.com/images/amp/J0r41QmY/s6/fernando-alonso-monza-ist-nicht-mehr-der-temple-of-speed-26090523.jpg"/> Fernando Alonso zeigt sich vom Autordromo Nationale Monza mit den Formel-1-Boliden des Jahrgangs 2026 bislang alles andere als begeistert<p>Glaubt man Fernando Alonso, dann ist Monza in der aktuellen Formel 1 nicht mehr der "Temple of Speed". So &auml;u&szlig;ert sich der zweimalige Weltmeister nach <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/sensation-im-monza-qualifying-pierre-gasly-erobert-windschatten-pole-26090513/3452615/" target="_blank" data-custom-text="1">dem Qualifying zum Grand Prix von Italien</a>.</p><p>"Es war anders als bisher in Monza", erkl&auml;rt Alonso zur Erfahrung, mit den Boliden der Saison 2026 im k&ouml;niglichen Park zu fahren. "Wir reisen hier an und kommen in den 'Temple of Speed'. Es ist nicht mehr der 'Temple of Speed'."</p><p>"Wir haben in Barcelona, glaube ich, 350 oder 360 km/h erreicht, 355 in Budapest", f&auml;hrt Alonso fort. "Und in Monza liegen wir bei rund 312. Es ist also nicht mehr der 'Temple of Speed'."</p><h2>Mangelnde Power in Monza</h2><p>Dazu sei gesagt, dass Aston Martin <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/mehr-leistung-aber-honda-kaempft-bei-neuer-antriebseinheit-mit-diesem-problem-26090416/3452530/" target="_blank" data-custom-text="1">mit einem gro&szlig;en Defizit</a> in Sachen Power zu k&auml;mpfen hat. W&auml;hrend Alonso in seiner schnellsten Runde einen Topspeed von 319 km/h erreichen konnte, gelang es Pierre Gasly auf seiner Pole-Runde 342 km/h knacken.</p><p>Zum Vergleich: Letztes Jahr hatten viele Fahrzeuge im Qualifying problemlos mehr als 340 km/h erreicht und sogar an den 350 km/h gekratzt. Dieses Jahr liegen die Topspeed-Werte der Teams im Qualifying meist zwischen 330 und 340 km/h.</p><p>Zudem hatten Piloten 2025 nicht mit dem <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/wild-traurig-oder-langsam-meinungen-zu-monza-racing-gehen-auseinander-26090321/3452467/" target="_blank" data-custom-text="1">in dieser Saison allgegenw&auml;rtigen Energiemanagement</a> zu k&auml;mpfen. Folglich best&auml;tigen Piloten wie Charles Leclerc oder Arvid Lindblad den Eindruck des 45-J&auml;hrigen.</p><p>"Es war nicht so schlimm, wie es [zuvor] in der Theorie ausgesehen hatte", erkl&auml;rt Leclerc, "aber ich w&uuml;rde nicht sagen, dass es meine Lieblingserfahrung in Monza war."</p><p>Derweil antwortet Lindblad auf die Frage, ob das Batteriemanagement in Monza so f&uuml;rchterlich war, wie er es im Vorfeld erwartet hatte mit den Worten: "Ja, es war ziemlich schlecht."</p><p>Dennoch schwingt bei Alonso, trotz seiner <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/alonso-warnt-silverstone-wird-keinen-spass-machen-26070211/3448987/" target="_blank" data-custom-text="1">h&auml;ufigen Kritik am aktuellen Reglement</a>, eine Prise subtiler Kritik in Richtung Honda mit. Schlie&szlig;lich verhinderten Probleme mit der Power-Unit einen letzten Schuss in Q1.</p><h2>Technische Probleme im Qualifying f&uuml;r Alonso</h2><p>"Der Motor wollte nicht starten", erkl&auml;rt Alonso. "Wir hatten da ein Problem an der Power-Unit. Ich wei&szlig; nicht, ob das am Verbrennungsmotor oder an der Batterie lag. Wir konnten im Qualifying unser volles Potenzial also nicht aussch&ouml;pfen."</p><p>Seinen ersten und einzigen Versuch hatte Alonso mit gebrauchten Reifen gestartet. Folglich geht er davon aus, dass ein zweiter Run ihm eine bessere Zeit erm&ouml;glicht h&auml;tte. Von Q2 m&ouml;chte Alonso <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/alonso-zaubert-mit-einstoppstrategie-von-p18-in-die-punkte-26082414/3451898/" target="_blank" data-custom-text="1">nach dem neunten Platz von Zandvoort</a> aber nicht tr&auml;umen.</p><p>"[Wir h&auml;tten] vermutlich vor den Cadillacs stehen k&ouml;nnen, aber nicht mehr", so seine Einsch&auml;tzung. "Das war bislang echt ein schwieriges Wochenende."</p><p>&Auml;hnliche Strapazen f&uuml;r den AMR26 erwartet Alonso aufgrund vieler langer Geraden auch beim Nachtrennen in Las Vegas. Das gr&ouml;&szlig;te Defizit liegt dabei eindeutig in der Power.</p><p>Zwar hat Honda mit dem Upgrade f&uuml;r die eigene Power-Unit an der Fahrbarkeit gearbeitet, doch betont der Aston-Martin-Pilot: "In Monza ist mehr Power wichtiger als Fahrbarkeit."</p><p>Das Chassis hingegen lobt Alonso trotz <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">P21 im Qualifying</a> in h&ouml;chsten T&ouml;nen und verweist auf die Rennwochenenden in Budapest und Zandvoort. In jedem Fall zeigt sich der Altmeister von den derzeitigen Schw&auml;chen des AMR26 und dessen Power-Unit unbeeindruckt.</p><p>"Wir sind am Ende des Feldes, also mache ich mir um dieses Jahr keine allzu gro&szlig;en Sorgen", so Alonso. "Falls wir nochmal die M&ouml;glichkeit haben, Punkte zu holen, dann [nehme ich die] gerne. Und wenn nicht? Auch okay."</p><p>"Es wird an unserer Einstellung nichts &auml;ndern; unserer Entschlossenheit, 2027 ein besseres Jahr zu erleben. Als Team sind wir nicht da, wo wir sein sollten. Alles ist ein Berg, den es zu erklimmen gilt. Wir wissen, dass es Bereiche gibt, in denen wir uns verbessern m&uuml;ssen."</p><p>"Das Chassis", so seine Perspektive, "haben wir f&uuml;r das n&auml;chste Jahr in eine bessere Richtung gelenkt. Jetzt m&uuml;ssen wir dasselbe mit dem Motor schaffen."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 19:47:49 +0000</pubDate>
      <author>Alexis Hoffmann</author>
    </item>
    <item>
      <title>IndyCar Laguna Seca 2026 FT2: Mick Schumacher zeigt als Sechster auf</title>
      <link>https://de.motorsport.com/indycar/news/indycar-laguna-seca-2026-ft2-mick-schumacher-zeigt-als-sechster-auf-26090504/3452647/</link>
      <description>Hier könnte einiges gehen: Mick Schumacher fährt im zweiten Freien Training auf die sechste Position - Stark verkürztes Training nach Horrorcrash</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/x6zrPle6/s6/indycar-laguna-seca-2026-ft2-mick-schumacher-zeigt-als-sechster-auf-26090504.jpg"/> Hier könnte einiges gehen: Mick Schumacher fährt im zweiten Freien Training auf die sechste Position - Stark verkürztes Training nach Horrorcrash<p>Mick Schumacher (RLL-Honda; 6.) zeigte sich im stark verk&uuml;rzten zweiten Freien Training auf dem Laguna Seca Raceway b&auml;renstark. Lediglich 25 Minuten standen den IndyCar-Piloten aufgrund der Wiederaufbauarbeiten nach dem <a href="https://de.motorsport.com/porsche/news/horrorcrash-in-der-corkscrew-porsche-fliegt-meterweit-in-die-botanik-26090502/3452642/" target="_blank" data-custom-text="1">Porsche-Horrorcrash in der Zanardi-Corkscrew</a> zur Verf&uuml;gung, auf eine Gruppenphase wurde verzichtet.</p><p>Schumacher setzte sich schon fr&uuml;h im Training in den Top 10 fest und fuhr die achtbeste Zeit im ersten Schlagabtausch. Noch war aber unklar, welche Programme die Fahrer fuhren, denn so kurze Trainings sind allen Teams unbekannt. (<a href="https://de.motorsport.com/indycar/results/" target="_blank" data-custom-text="1">Ergebnis 2. Freies Training</a>)</p><p>So verbesserten sich zahlreiche Fahrer und Schumacher fiel mit seiner ersten Zeit sogar aus den Top 20 heraus. Er verbesserte sich noch einmal, brach die Runde aber ab und fuhr durch die Box. Gegen Ende haute er dann noch einmal eine schnelle Zeit von 1:10.589 Minuten raus, die ihm den f&uuml;nften Rang einbrachte, bevor er noch um einen Platz zur&uuml;ckgeschoben wurde.</p><p>Der Deutsche k&uuml;ndigte nach dem <a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/indycar-laguna-seca-2026-ordentlicher-start-von-mick-schumacher-26090501/3452561/" target="_blank" data-custom-text="1">ersten Freien Training am Freitag</a> an, Set-up-&Auml;nderungen vornehmen lassen zu wollen, die offenbar ins Schwarze getroffen haben. "Die Strecke war bei unserem Test [am 30. Juli] komplett anders. Scheinbar hat sie weniger Grip. Wir hatten ein paar Set-up-Probleme. Das werden wir beheben und am Samstag hoffentlich besser aussehen", sagte er am Freitagabend Ortszeit.</p><p>Schumacher bestreitet an diesem Wochenende sein letztes Rennen f&uuml;r das Team Rahal Letterman Lanigan Racing und <a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/offiziell-mick-schumacher-faehrt-indycar-2027-bei-meyer-shank-racing-26090402/3452551/" target="_blank" data-custom-text="1">wechselt f&uuml;r 2027 zu Meyer Shank Racing</a>. Dort wird er <a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/marcus-armstrong-freut-sich-auf-mick-schumacher-wiedervereint-in-amerika-26090503/3452605/" target="_blank" data-custom-text="1">Teamkollege von Marcus Armstrong</a>. Sein Ziel wird sein, RLL noch mit einem Topresultat in den Top 10 auf einem Rundkurs zu verlassen.</p><p>Die Bestzeit in einer Session ohne nennenswerte Zwischenf&auml;lle fuhr Scott McLaughlin (Penske-Chevrolet; 1.) in 1:10.301 Minuten, gefolgt von Felix Rosenqvist (MSR-Honda; 2.) und Meister Alex Palou (Ganassi-Honda; 3.).</p><p>McLaughlins Zeit stach heraus, er hatte fast eine Viertelsekunde Vorsprung auf das gesamte Feld, das hinter dem zweitschnellsten Rosenqvist innerhalb von nur etwas mehr als einer Sekunde lag</p><p>Weiter geht es mit dem Qualifying ab 22:30 Uhr. Durch die Trainingsverk&uuml;rzung sollte der Zeitplan auch wieder eingehalten werden k&ouml;nnen.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 19:43:51 +0000</pubDate>
      <author>Heiko Stritzke</author>
    </item>
    <item>
      <title>Hülkenberg nach Monza-Quali ratlos: "So sensibel habe ich es noch nie erlebt"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/huelkenberg-nach-monza-quali-ratlos-so-sensibel-habe-ich-es-noch-nie-erlebt-26090522/3452644/</link>
      <description>Nico Hülkenberg erklärt nach Platz 13 in Monza, warum Windschatten, Energie und Timing das Audi-Qualifying extrem schwierig machten</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/n6g41ya0/s6/huelkenberg-nach-monza-quali-ratlos-so-sensibel-habe-ich-es-noch-nie-erlebt-26090522.jpg"/> Nico Hülkenberg erklärt nach Platz 13 in Monza, warum Windschatten, Energie und Timing das Audi-Qualifying extrem schwierig machten<p>Nico H&uuml;lkenberg ist nach dem Qualifying zum Gro&szlig;en Preis von Italien 2026 auf Fehlersuche. Der Audi-Pilot kam in Monza nicht &uuml;ber Platz 13 hinaus und hatte dabei vor allem mit einer ungew&ouml;hnlich schwierigen Kombination aus Energiemanagement, Windschatten und Timing zu k&auml;mpfen.</p><p>"Was nicht? Das ist ja die Frage", antwortet H&uuml;lkenberg im Gespr&auml;ch mit <i>Sky</i> auf die Frage, was das Leben im "Temple of Speed" schwierig gemacht habe. Alles sei "sehr, sehr auf Kante gen&auml;ht" gewesen.</p><p>Besonders der Windschatten sorgte f&uuml;r Probleme. H&uuml;lkenberg erkl&auml;rt, dass er in Q1 immer wieder die Top-Autos vor sich gehabt habe, die dann einen Tick weggezogen seien. Das habe einen enormen Unterschied gemacht.</p><h2>"So sensibel habe ich es noch nie erlebt"</h2><p>"Das macht so einen riesigen Unterschied aus, aus dem Windschatten und mit Topspeed", sagt H&uuml;lkenberg. F&uuml;r ihn sei das Ausma&szlig; der Schwankungen kaum zu erkl&auml;ren. "Das ist unwahrscheinlich, unerkl&auml;rbar. So sensibel habe ich es noch nie erlebt."</p><p>Dadurch wurde auch das Timing der einzelnen Runs zu einer schwierigen Aufgabe. Gerade auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Monza, auf der der Windschatten eine gro&szlig;e Rolle spielt, musste Audi den richtigen Moment erwischen.</p><p>"Recht schwierig, das alles korrekt zu timen", erkl&auml;rt H&uuml;lkenberg. Erst im letzten Run sei es gelungen, die verschiedenen Faktoren zusammenzubringen. "Es ist uns eigentlich erst ganz zum Schluss im letzten Run gelungen."</p><p>Die letzte Runde selbst sei dann sauber gewesen. F&uuml;r einen Platz in den Top 10 reichte es trotzdem nicht mehr. H&uuml;lkenberg musste sich mit Rang 13 begn&uuml;gen.</p><h2>Audi n&auml;her an den Top 10 als erwartet</h2><p>Ganz entt&auml;uscht will H&uuml;lkenberg die Leistung allerdings nicht bewerten. Angesichts der Ausgangslage vor dem Monza-Wochenende sei das Ergebnis teilweise sogar positiv.</p><p>Auf die Frage, ob Audi in Sachen Topspeed besser abgeschnitten habe als erwartet, antwortet H&uuml;lkenberg mit einem vorsichtigen "ja". Gleichzeitig seien die bekannten Probleme weiterhin sichtbar gewesen.</p><p>"Auf der einen Seite ja. Auf der anderen Seite siehst du immer noch die Probleme, den fehlenden Topspeed", sagt der Deutsche. Trotzdem sei es "positiv und vielversprechend", so nah an den Top 10 zu liegen.</p><p>Sein Teamkollege Gabriel Bortoleto best&auml;tigt dieses Bild. Der Brasilianer verpasste Q3 nur um 0,001 Sekunden und belegte Platz elf. Damit lag er unmittelbar hinter Lewis Hamilton, der den letzten Q3-Platz sicherte.</p><h2>Bortoleto fehlen 0,001 Sekunden zu Q3</h2><p>F&uuml;r Bortoleto war es eine besonders knappe Niederlage. "Eine Millisekunde, nicht einmal ein Hundertstel", sagt er. Es sei vermutlich das knappste Ergebnis, das er selbst bislang erlebt habe.</p><p>Dabei hatte Bortoleto in seiner letzten Runde sogar noch einen gro&szlig;en Moment in der Ascari-Schikane. "Ich hatte dort einen riesigen Moment", erkl&auml;rt er. Trotzdem habe er die Runde noch ordentlich zu Ende bringen k&ouml;nnen.</p><p>Dass Audi in Monza &uuml;berhaupt so nah an Q3 lag, &uuml;berrascht Bortoleto. "Wir dachten, wir w&uuml;rden ausscheiden", sagte er mit Blick auf die Schwierigkeiten beim Topspeed. Entscheidend war schlie&szlig;lich ein "unglaublicher Windschatten", durch den der Brasilianer die n&ouml;tige Leistung herausholen konnte.</p><h2>Bortoleto: "Ich dachte, ich crashe zehnmal"</h2><p>In den Kurven musste Bortoleto daf&uuml;r alles aus dem Auto herausholen. "Ich habe in den Kurven alles gegeben, was ich hatte", sagt er. Dabei sei das Auto st&auml;ndig am Limit gewesen. "Ich dachte, ich w&uuml;rde in dieser Runde ehrlich gesagt zehnmal crashen." Er habe permanent das Heck verloren und das Auto bis an die Grenze bewegt.</p><p>Dass er trotzdem so nah an Q3 kam, schreibt Bortoleto auch seinem Team zu. Selbst an Wochenenden, an denen Audi eigentlich keine konkurrenzf&auml;hige Leistung erwartet, sei man manchmal pl&ouml;tzlich dabei.</p><p>"Gut gemacht vom Team, dass wir diese Performance ebenfalls gezeigt haben", sagt er. "Selbst an Wochenenden, an denen wir glauben, dass wir nicht konkurrenzf&auml;hig sein werden, sind wir irgendwie dabei."</p><h2>H&uuml;lkenberg erwartet schwieriges Rennen</h2><p>F&uuml;r H&uuml;lkenberg richtet sich der Blick nun auf das Rennen. Ob Audi dort wegen des fehlenden Topspeeds besonders verwundbar sein wird, will er nicht prognostizieren. Auf die Frage, ob er im Rennen leichtes Opfer sein werde, antwortet H&uuml;lkenberg knapp: "Ich hoffe nicht." Und speziell auf den Topspeed bezogen: "Wir werden sehen."</p><p>Auch die erste Schikane bereitet ihm keine besonderen Sorgen. Dass Kurve eins in Monza traditionell eine kritische Stelle ist, sei f&uuml;r ihn nichts Neues. "Ich denke, jedes Jahr ist es dasselbe", so H&uuml;lkenberg.</p><p>Die Kombination aus hoher Geschwindigkeit, anschlie&szlig;endem starken Bremsen und der engen Strecke mache die Passage grunds&auml;tzlich schwierig. "Es ist ziemlich eng und alle Autos m&uuml;ssen da durch", erkl&auml;rt der Audi-Pilot. F&uuml;r ihn gilt deshalb: "Business as usual."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3452644-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 19:24:12 +0000</pubDate>
      <author>Kevin Hermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>Horrorcrash in der Corkscrew: Porsche fliegt meterweit in die Botanik</title>
      <link>https://de.motorsport.com/porsche/news/horrorcrash-in-der-corkscrew-porsche-fliegt-meterweit-in-die-botanik-26090502/3452642/</link>
      <description>Ein fürchterlicher Unfall verzögert das IndyCar-Wochenende auf dem Laguna Seca Raceway - Manuel Gil Del Real nach Mehrfachsalto bei Bewusstsein</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/30a4v5P6/s6/horrorcrash-in-der-corkscrew-porsche-fliegt-meterweit-in-die-botanik-26090502.jpg"/> Ein fürchterlicher Unfall verzögert das IndyCar-Wochenende auf dem Laguna Seca Raceway - Manuel Gil Del Real nach Mehrfachsalto bei Bewusstsein<p>Den Zuschauern des IndyCar-Wochenendes auf dem Laguna Seca Raceway gefror am Samstag das Blut in den Adern. Im ersten Rennen der Porsche Sprint Challenge USA West krachte Manuel Gil Del Real ungebremst in der Corkscrew in die Reifenstapel, die ihn mit mehreren Saltos &uuml;ber den Zaun in die Botanik schleuderten.</p><p>Der US-Amerikaner war nach dem Crash zun&auml;chst ansprechbar. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus ausgeflogen. Porsche Motorsport North America lie&szlig; <i>Motorsport-Total.com</i> folgendes Statement zukommen:</p><p>"Manuel Gil Del Real, Fahrer der Porsche Sprint Challenge USA West, ist nach einem Zwischenfall auf der Rennstrecke von Laguna Seca w&auml;hrend des Rennens am Samstagvormittag bei Bewusstsein. Er wurde in ein Krankenhaus in Salinas gebracht und wird dort untersucht und behandelt. Weitere Informationen werden bekannt gegeben, sobald sie vorliegen."</p><p>Manuel Gil Del Real bezeichnet sich in den sozialen Medien als Teilzeitrennfahrer und ist Inhaber der MGR Consulting Group, die sich auf digitales Marketing spezialisiert hat. Er fuhr bereits eine ganze Reihe hochmotorisierter Fahrzeuge und leidenschaftlich gern Kart.</p><p>Die Bilder sind erschreckend: Der komplette Vorderwagen des Porsche 911 Cup inklusive Vorderachse wurde abgetrennt; Aufnahmen des Livestreams zeigen, wie diese meterhoch durch die Luft geschleudert wird. Die Sicherheitszelle blieb aber intakt, was das Wichtigste ist.</p><p>Der Unfall zeigt eine schauerliche Parallele zum t&ouml;dlichen Unfall von Gonzalo Rodriguez beim CART-Wochenende von 1999. Er legte ebenfalls einen Salto in der Luft hin, der aber weit weniger dramatisch wirkte als der jetzige Porsche-Abflug.</p><p>Damals war das HANS aber noch nicht verbreitet, das verhindert, dass der Kopf unkontrolliert nach vorne geschleudert wird. Rodriguez erlag einem Sch&auml;delbasisbruch, einer typischen Todesursache vor der weiten Verbreitung des HANS.</p><p>Die ber&uuml;chtigte Corkscrew wurde im Vorfeld des Wochenendes in "Zanardi Corkscrew" umgetauft, um dem in diesem Jahr verstorbenen legend&auml;ren Rennfahrer zu gedenken. Er hatte in der Corkscrew im Jahr 1996 mit einem legend&auml;ren &Uuml;berholman&ouml;ver, das als "The Pass" bekannt wurde, Weltber&uuml;hmtheit erreicht.</p><p>Sobald weitere Informationen zum Unfall vorliegen, werden wir sie hier ver&ouml;ffentlichen.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 19:23:00 +0000</pubDate>
      <author>Heiko Stritzke</author>
    </item>
    <item>
      <title>Toto Wolff: Monza-Podium für Kimi Antonelli "nicht möglich"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/toto-wolff-monza-podium-fuer-kimi-antonelli-nicht-moeglich-26090521/3452639/</link>
      <description>Kimi Antonelli wird nach einer Motorenstrafe so weit hinten starten, dass Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nicht an ein Comeback auf das Podium glaubt</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/D0JkKxE2/s6/toto-wolff-monza-podium-fuer-kimi-antonelli-nicht-moeglich-26090521.jpg"/> Kimi Antonelli wird nach einer Motorenstrafe so weit hinten starten, dass Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nicht an ein Comeback auf das Podium glaubt<p>F&uuml;r Kimi Antonelli gab es am Qualifying-Tag der Formel 1 in Monza (<a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/live" target="_blank" data-custom-text="1">hier live im Ticker verfolgen</a>) nicht viel zu gewinnen. Aufgrund einer Motorenstrafe wusste der Mercedes-Pilot bereits im Vorfeld, dass er unabh&auml;ngig des sportlichen Ausgangs ganz ans Ende des Feldes versetzt werden w&uuml;rde.</p><p>Somit bestand Antonellis einzige Aufgabe am Samstag darin, es in Q3 zu schaffen und Teamkollege George Russell Windschatten zu geben - auch wenn das im entscheidenden Moment <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/so-hat-max-verstappen-mercedes-die-monza-pole-gekostet-26090518/3452630/" target="_blank" data-custom-text="1">aufgrund von Max Verstappen nicht geklappt hat</a>.</p><p>"Es war eben das, was ich tun musste", sagt der WM-Spitzenreiter nach der f&uuml;r ihn unbedeutenden Qualifikation. "Das Team hat mich darum gebeten, und nat&uuml;rlich habe ich getan, was n&ouml;tig war, und versucht, so gut wie m&ouml;glich zu helfen."</p><p>F&uuml;r ihn habe sich das Qualifying "etwas merkw&uuml;rdig" angef&uuml;hlt, genau wie seine Einzelrunde zwischen Russells Runs, als er alleine auf der Strecke eine Zeit setzen durfte. "Das war mit Sicherheit auch keine saubere Runde", meint er. Am Ende f&uuml;hrte sie ihn immerhin auf Rang sieben in der Zeitenliste.</p><p>"Aber alles in allem musste ich das heute wegen der Strafe einfach machen. Ich musste ein guter Teamkollege sein und so viel helfen, wie ich konnte. Ich denke, das habe ich gut hinbekommen, und ich bin froh, dass es geklappt hat", so der Italiener.</p><p>Sein Fokus lag das ganze Wochenende &uuml;ber auf dem Rennen, bei dem er nun versuchen muss, <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">von Startposition 20 aus</a> (auch Liam Lawson und Alexander Albon wurden strafversetzt) so weit nach vorne wie m&ouml;glich zu kommen.</p><p>Gerne w&uuml;rde er beim Heimspiel nat&uuml;rlich auf dem Podium stehen, doch laut Motorsportchef Toto Wolff w&auml;re das "zu viel verlangt", wie er bei <i>Sky</i> sagt. "Man sieht ja, wie extrem schwierig es wird, sobald man erst einmal an einer bestimmten Gruppe im Mittelfeld vorbei ist", meint er.</p><p>Soll hei&szlig;en: An den Hinterb&auml;nklern und dem Mittelfeld kommt Antonelli vielleicht noch vorbei, doch sobald es in Richtung Spitze geht, d&uuml;rfte es mit dem Fortschritt vorbei sein. "Die Abst&auml;nde in der Performance sind so gering, dass es im Grunde unm&ouml;glich ist - es sei denn, man w&auml;hlt eine v&ouml;llig andere Strategie und geht ein gewisses Risiko ein", so Wolff. "Ich halte es nicht f&uuml;r machbar."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3452639-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 18:47:07 +0000</pubDate>
      <author>Norman Fischer</author>
    </item>
    <item>
      <title>Lance Stroll mit Negativrekord: 100 Mal in Q1 ausgeschieden</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/lance-stroll-mit-negativrekord-100-mal-in-q1-ausgeschieden-26090520/3452636/</link>
      <description>Beim Qualifying zum Großen Preis von Italien hat Lance Stroll einen neuen "Meilenstein" geknackt und zum 100. Mal den Einzug in Q2 verpasst</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/824RqN46/s6/lance-stroll-mit-negativrekord-100-mal-in-q1-ausgeschieden-26090520.jpg"/> Beim Qualifying zum Großen Preis von Italien hat Lance Stroll einen neuen "Meilenstein" geknackt und zum 100. Mal den Einzug in Q2 verpasst<p>Lance Stroll ist nach <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/sensation-im-monza-qualifying-pierre-gasly-erobert-windschatten-pole-26090513/3452615/" target="_blank" data-custom-text="1">dem Qualifying zum Grand Prix von Italien</a> der erste Pilot der Formel-1-Geschichte, der 100 Mal in Q1 ausgeschieden ist. Alleine in dieser Saison ist der Aston-Martin-Pilot 13 Mal an der H&uuml;rde zum zweiten Qualifying-Segment gescheitert. Ein Auftritt in Q2 fehlt dem 27-J&auml;hrigen in dieser Saison noch.</p><p>"Wir hatten das so erwartet", erkl&auml;rt Stroll nach der Session zur Performance des Teams in Monza. Trotz <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/mehr-leistung-aber-honda-kaempft-bei-neuer-antriebseinheit-mit-diesem-problem-26090416/3452530/" target="_blank" data-custom-text="1">der neuen Power-Unit von Honda</a> mangelt es dem Team weiterhin an Topspeed. Gerade im k&ouml;niglichen Park von Monza kommt diese Schw&auml;che des AMR26 zur Geltung.</p><p>Stroll und Teamkollege Fernando Alonso belegten in Q1 jeweils P22 und P21 und stehen <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">im Klassement</a> somit sogar hinter beiden Cadillacs. Aufgrund <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">von zahlreichen Startplatzstrafen</a> werden beide von P19 und P18 in den Gro&szlig;en Preis von Italien starten. Besonders viel erwartet Stroll vom Grand Prix im k&ouml;niglichen Park allerdings nicht.</p><p>"Uns fehlen drei Sekunden", erkl&auml;rt der Aston-Martin-Pilot nach dem Qualifying. "Wir werden mit dem Feld morgen also nicht mithalten k&ouml;nnen."</p><p>Honda hatte nicht zuletzt an der Fahrbarkeit der Power-Unit gearbeitet. Jedoch betont Alonso nach dem Qualifying: "In Monza ist mehr Power wichtiger als gute Fahrbarkeit."</p><h2>Vergessene Poleposition f&uuml;r Stroll</h2><p>Trotz seines "Meilensteins" konnte Stroll bereits in einigen Qualifying-Sessions gl&auml;nzen. <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/lance-stroll-nach-abschlusstraining-niemals-mit-pole-gerechnet-20111505/4910292/" target="_blank" data-custom-text="1">Den Grand Prix der T&uuml;rkei im Jahr 2020</a> konnte der damalige Racing-Point-Pilot nach einer verregneten Session sogar von der Pole starten. In der Corona-Saison schied Stroll kein einziges Mal in Q1 aus, ein Novum in seiner Karriere.</p><p>Der Aston-Martin-Pilot ist seit 2017 in der Formel 1 aktiv und ist bisher f&uuml;r Williams, Force India, Racing Point und Aston Martin an den Start gegangen. In puncto Q1-Misere bleibt 2018 bislang der H&ouml;hepunkt seiner Laufbahn. Schlie&szlig;lich verpasste Stroll in dieser Saison 15 Mal den Sprung in das zweite Qualifying-Segment.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 18:39:00 +0000</pubDate>
      <author>Alexis Hoffmann</author>
    </item>
    <item>
      <title>"Haben uns verheddert": Hamilton übt nach Monza-Qualifying Kritik an Ferrari</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/haben-uns-verheddert-hamilton-uebt-nach-monza-qualifying-kritik-an-ferrari-26090519/3452633/</link>
      <description>Lewis Hamilton haderte nach dem unglücklichen Monza-Qualifying mal wieder mit Ferrari: Was ihn besonders ärgerte - und warum sein Team nicht viel dafür konnte</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/l0Lk4xP6/s6/lewis-hamilton-warum-er-sich-wieder-von-ferrari-im-stich-gelassen-fuehlt-26090519.jpg"/> Lewis Hamilton haderte nach dem unglücklichen Monza-Qualifying mal wieder mit Ferrari: Was ihn besonders ärgerte - und warum sein Team nicht viel dafür konnte<p>Die erhoffte Pole war f&uuml;r Lewis Hamilton in weiter Ferne: Am Ende landete der Ferrari-Pilot <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/sensation-im-monza-qualifying-pierre-gasly-erobert-windschatten-pole-26090513/3452615/" target="_blank" data-custom-text="1">im Qualifying zum Gro&szlig;en Preis von Italien</a> lediglich auf dem f&uuml;nften Platz. Kein Wunder, dass der Brite alles andere als zufrieden war - und nach der Session (mal wieder) zum Rundumschlag gegen sein italienisches Team ausholte.</p><p>Denn eine Situation im dritten Teil der Qualifikation stie&szlig; Hamilton sauer auf: "Ich hatte im Grunde noch keine R&auml;der am Auto, als die anderen schon losfuhren, w&auml;hrend mein Motor lief", verr&auml;t der Ferrari-Pilot. "Ich bin etwa 25 Sekunden nach allen anderen rausgefahren."</p><p>"Das hat mich einfach aus dem Rhythmus gebracht. Denn wenn man hinter einem anderen Auto f&auml;hrt, im Windschatten, kommt man viel schneller an, die Bremspunkte verschieben sich also. Und wenn man dann allein f&auml;hrt, verliert man diesen Windschatten-Effekt. Man verliert viel Zeit ohne Windschatten."</p><p>"Die Umsetzung in Q3 war nat&uuml;rlich ziemlich schlecht", legte Hamilton im Gespr&auml;ch mit <i>Sky UK</i> noch einmal nach. "Am Ende war ich v&ouml;llig isoliert unterwegs, ohne andere Autos in der N&auml;he." Der letzte Versuch sei dennoch "keine schlechte Runde" gewesen.</p><h2>Hamilton vermisst die Hilfe von Teamkollege Leclerc</h2><p>Und am Ende fehlten dem Briten auf die Polezeit von Pierre Gasly (Alpine) nur etwas mehr als zwei Zehntelsekunden. H&auml;tte sich Hamilton auf die Unterst&uuml;tzung von Teamkollege Charles Leclerc verlassen k&ouml;nnen, w&auml;re dieser R&uuml;ckstand wom&ouml;glich einholbar gewesen.</p><p>Auch deshalb kann sich der Ferrari-Pilot einen leichten Seitenhieb wohl nicht verkneifen: "Pierre hat einen tollen Job gemacht", sagt Hamilton. "Aber wenn man es von au&szlig;en betrachtet, sah es so aus, als h&auml;tten sie wirklich gut als Team zusammengearbeitet."</p><p>Der vierte Startplatz (<a href="https://de.motorsport.com/f1/news/erklaert-deswegen-wurde-oscar-piastri-nach-dem-qualifying-von-monza-bestraft-26090517/3452627/" target="_blank" data-custom-text="1">nach der Strafe gegen Oscar Piastri</a>) ist nicht das, was sich Hamilton erhofft hatte. Dabei hatte das dritte Freie Training, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/training-monza-russell-bestzeit-bei-hartem-duell-verstappen-vs-hamilton-26090510/3452602/" target="_blank" data-custom-text="1">in dem der Brite den zweiten Platz belegte</a>, eigentlich noch f&uuml;r Zuversicht gesorgt. "Das war wirklich gut", meint der Brite r&uuml;ckblickend.</p><p>"Wir haben &uuml;ber Nacht gro&szlig;artige Arbeit geleistet. Ich war sehr zufrieden mit dem Auto. Ich habe vor dem Qualifying zum allerersten Mal &uuml;berhaupt nichts daran ge&auml;ndert. Ich f&uuml;hlte mich sicher", meint der 41-J&auml;hrige, der auch mit dem Beginn des Qualifyings zufrieden war.</p><h2>Warum das Q2 f&uuml;r Ferrari besonders chaotisch war</h2><p>"Die erste Runde in Q1 sa&szlig;, sie f&uuml;hlte sich solide an. Und dann habe ich gewartet, um diesen Reifen in Q2 noch einmal zu nutzen." Der Plan sei eigentlich gewesen, zwei schnelle Runden zu fahren, getrennt durch zwei langsamere Runden zum Abk&uuml;hlen der Reifen.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3452633/327009.jpg" alt="Lewis Hamilton (Ferrari) vor dem Formel-1-Rennen in Monza 2026"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Hamilton war mit seinem Ferrari-Team (mal wieder) nicht zufrieden</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Sutton Images</p><p>"Aber weil alle gewartet haben und Charles nicht als Erster rausfahren wollte, mussten wir warten, warten, warten - und am Ende blieb nur Zeit f&uuml;r eine einzige Push-Runde." Das habe die Situation "ziemlich schwierig" gemacht, betont Hamilton.</p><p>Stimmen die Vorw&uuml;rfe gegen Ferrari? "Was stimmt: Wir waren in Q2 etwas in Panik geraten; wir hatten auf der Outlap ein Problem mit der Batterie", erkl&auml;rt Teamchef Frederic Vasseur bei <i>Sky Deutschland</i>. "Wir haben die Batterie auf der Outlap nicht aufgeladen und die Runde mit niedrigem Ladestand begonnen."</p><p>Schon in der ersten Kurve lag mindestens einer der beiden Ferrari-Piloten deshalb rund eine Zehntelsekunde zur&uuml;ck. "Ich glaube, auch der Fahrer hat das verstanden, man sieht ja den Batteriestand, und es war eine schwierige Situation", erg&auml;nzt Vasseur, ohne sich speziell an einen der beiden Fahrer zu wenden.</p><p>"Dadurch war meine Rundenzeit v&ouml;llig daneben", deutet Leclerc allerdings an, dass ihn das Problem betroffen hat. "Ich habe also irgendwie gehofft, dass meine erste Rundenzeit reichen w&uuml;rde, was sie dann auch tat. Aber es war kein sch&ouml;nes Gef&uuml;hl, in dieser Lage zu sein, besonders hier in Monza."</p><h2>Ferrari entkommt beim Heimspiel mit blauem Auge</h2><p>F&uuml;r Teamkollege Hamilton war es sogar noch knapper: Der Ferrari-Pilot kam schlussendlich als Zehnter weiter, mit einem Vorsprung von lediglich einer Tausendstelsekunde auf Audi-Pilot Gabriel Bortoleto, der als Elfter ausschied. Der Brite hatte allerdings auch Gl&uuml;ck, weil Liam Lawson von Piastri aufgehalten wurde und sich deshalb nicht verbessern konnte.</p><p>Fraglich bleibt allerdings, warum der Rekordweltmeister in Monza &uuml;berhaupt so langsam war und zittern musste. "Ich verstehe nicht ganz, warum uns in Q2 so viel Speed gefehlt hat", r&auml;umt der siebenfache Weltmeister ein. "Eigentlich h&auml;tten wir so schnell sein m&uuml;ssen wie im ersten Abschnitt."</p><p>"Aber alle anderen haben sich gesteigert - ich wei&szlig; nicht, ob es am Reifendruck lag. Ich bin mir nicht sicher, das muss ich mir noch ansehen. Am Ende war es wohl so, dass sich das Team einzig darauf konzentriert hat, beiden Fahrern den gleichen Windschatten zu geben. Und wir haben uns - wie gesagt - einfach etwas verheddert."</p><p>Am Ende kommt die Scuderia beim Heimspiel in Monza mit einem blauen Auge davon, und auch Vasseur scheint mit dem Qualifying zufrieden: "Wenn man mir heute Morgen gesagt h&auml;tte, dass wir nur eine Zehntelsekunde hinter Russell liegen w&uuml;rden, h&auml;tte ich das sofort unterschrieben", gibt der Franzose zu.</p><h2>Hamilton lobt Ferrari-Team am Ende doch noch ...</h2><p>Und auch Hamilton rudert anschlie&szlig;end wieder etwas zur&uuml;ck: "Es gibt Licht am Ende des Tunnels, aber es wird schw&auml;cher, je weiter wir vorankommen", sagt er. "Und auch wenn das Team fantastische Arbeit leistet, Upgrades bringt und uns voranbringt - ich bin so stolz auf alle. Ich sage das st&auml;ndig, aber nur, weil ich es wirklich so meine."</p><p>"Ich k&ouml;nnte meine Arbeit nicht machen, ohne die gro&szlig;artige Leistung aller anderen zu sehen. Und es ist mir wichtig, sicherzustellen, dass ich das auch w&uuml;rdige und anerkenne", lobt der Ferrari-Pilot. "Denn ich m&ouml;chte, dass sie weiter Gas geben, hungrig bleiben und ihre Leidenschaft bewahren."</p><p>"Aber auch an der Rennstrecke m&uuml;ssen wir professionell auftreten und entsprechend handeln, um das n&ouml;tige Ergebnis zu erzielen", fordert Hamilton die Scuderia weiterhin heraus. "Wir werden sehen, was die Zeit bringt."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 18:12:22 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
    </item>
    <item>
      <title>Pole gekostet: Max Verstappen greift in Mercedes-Taktik ein</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/pole-gekostet-max-verstappen-greift-in-mercedes-taktik-ein-26090518/3452630/</link>
      <description>Max Verstappen hat die geplanten Windschatten-Spiele von Mercedes torpediert und so damit verhindert, dass George Russell die Poleposition in Monza holen konnte</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/3YWkmXOY/s6/so-hat-max-verstappen-mercedes-die-monza-pole-gekostet-26090518.jpg"/> Max Verstappen hat die geplanten Windschatten-Spiele von Mercedes torpediert und so damit verhindert, dass George Russell die Poleposition in Monza holen konnte<p>Hat Max Verstappen daf&uuml;r gesorgt, dass <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/sensation-im-monza-qualifying-pierre-gasly-erobert-windschatten-pole-26090513/3452615/" target="_blank" data-custom-text="1">Pierre Gasly beim Formel-1-Rennen in Monza die Poleposition einfahren</a> konnte - beziehungsweise eher daf&uuml;r, dass Mercedes-Pilot George Russell sie nicht einfahren konnte? So lautet der "Vorwurf" von Mercedes in Richtung des viermaligen Formel-1-Weltmeisters, wobei "Vorwurf" daf&uuml;r das falsche Wort ist.</p><p>Denn aus Sicht von Mercedes ist es eher eine Feststellung, dass Verstappen f&uuml;r die Silberpfeile zur falschen Zeit am falschen Ort war und sich in <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/antonelli-kuendigt-an-windschatten-fuer-russell-im-monza-qualifying-26090322/3452470/" target="_blank" data-custom-text="1">die geplanten Windschattenspiele</a> des Teams einmischte.</p><p>Denn den geplanten Windschatten konnte Kimi Antonelli Teamkollege George Russell nicht wie gew&uuml;nscht geben, weil er w&auml;hrend der Aufw&auml;rmrunde vor der Parabolica-Kurve auf den Niederl&auml;nder auflief und abbremsen musste.</p><p>Dadurch musste hinter ihm auch Russell abbremsen und verlor Schwung auf dem Weg in Richtung Start-Ziel-Gerade. "Max hat das nat&uuml;rlich ganz clever gemacht", sagt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bei <i>Sky</i>. "Er hat alle vor der letzten Kurve auflaufen lassen."</p><p>"Damit war der Kimi zu knapp dran f&uuml;r einen guten Windschatten f&uuml;r den George und der George dann die ganze Runde innerhalb von zwei Sekunden am Max", schildert er. Vor allem in der letzten Kurve habe Russell Boden verloren, "weil er einfach dem Max im Getriebe gehangen ist".</p><h2>Verstappen wollte Antonelli vorbeilassen</h2><p>Verstappen hatte die Aufw&auml;rmrunde vor den beiden Mercedes begonnen und h&auml;tte auf seiner schnellen Runde niemand gehabt, der ihn zieht. Damit w&auml;re er im Nachteil gewesen. "Vor der Parabolica ist Max dann voll auf die Bremse gestiegen, weil er nicht das f&uuml;hrende Auto sein wollte", erkl&auml;rt Russell.</p><p>Gleichzeitig wollte Antonelli aber auch nicht am Red Bull vorbeifahren. "Mir wurde sehr strikt gesagt, dass ich nicht &uuml;berholen darf", meint der WM-Spitzenreiter, der nicht so recht wusste, was er in dem Moment tun soll. "Das war nat&uuml;rlich etwas knifflig, weil ich irgendwie mittendrin steckte", sagt er.</p><p>Im Zweifel h&auml;tte sich Verstappen hinter Antonelli gesetzt und die Mercedes-Parade gesprengt. "Aber dann bin ich dahinter geblieben und habe versucht, George den bestm&ouml;glichen Windschatten zu geben", erz&auml;hlt Antonelli.</p><p>Verstappen gibt zu, dass er sich in dem Moment hinter Antonelli einordnen wollte, doch auch danach habe er versucht zu beschleunigen, w&auml;hrend der Motor einige Aussetzer hatte. "Es war so viel los, es ist super kompliziert", meint der Niederl&auml;nder.</p><h2>Russell: Man kann nicht kontrollieren, was andere machen</h2><p>Dass Verstappen Mercedes' Taktik torpediert hat, nimmt man ihm aber nicht &uuml;bel: "So etwas passiert", meint Russell. "Man kann nicht kontrollieren, was die anderen machen. Kimi war da, um mir Windschatten zu geben, was er beim ersten Versuch auch perfekt gemacht hat. Aber mit Max da drin war es f&uuml;r Kimi nat&uuml;rlich auch schwer zu wissen, was er tun sollte."</p><p>"Es war also einfach ein bisschen ungl&uuml;cklich", so der Engl&auml;nder, der im ersten Sektor zwei Zehntel zu seiner ersten Q3-Runde einb&uuml;&szlig;te und sich Gasly am Ende um sechs Hundertstelsekunden geschlagen geben musste.</p><p>"Im Nachhinein w&auml;re es wohl besser gewesen, das gar nicht erst zu versuchen, aber wir wollten eben alles auf eine Karte setzen. Und trotzdem ist Platz zwei eine gute Ausgangslage. Wir liegen vor unseren Hauptkonkurrenten und haben immer noch beste Chancen, um den Sieg mitzuk&auml;mpfen."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 17:52:35 +0000</pubDate>
      <author>Norman Fischer</author>
    </item>
    <item>
      <title>Erklärt: Deswegen wurde Oscar Piastri nach dem Qualifying von Monza bestraft</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/erklaert-deswegen-wurde-oscar-piastri-nach-dem-qualifying-von-monza-bestraft-26090517/3452627/</link>
      <description>Trotz P3 im Qualifying zum Großen Preis von Italien muss Oscar Piastri das Rennen im königlichen Park drei Startplätze weiter hinten aufnehmen</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/eYPkOxQ2/s6/erklaert-deswegen-wurde-oscar-piastri-nach-dem-qualifying-von-monza-bestraft-26090517.jpg"/> Trotz P3 im Qualifying zum Großen Preis von Italien muss Oscar Piastri das Rennen im königlichen Park drei Startplätze weiter hinten aufnehmen<p>Beim <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/sensation-im-monza-qualifying-pierre-gasly-erobert-windschatten-pole-26090513/3452615/" target="_blank" data-custom-text="1">Gro&szlig;en Preis von Italien</a> muss Oscar Piastri vom sechsten Platz an den Start gehen. Zwar hatte sich der McLaren-Pilot <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">auf Startplatz drei qualifiziert</a>, doch wurde Piastri nach der Session um drei Pl&auml;tze zur&uuml;ckversetzt. Grund daf&uuml;r ist ein Vorfall in Q1.</p><p>Piastri hatte, so die Urteilsbegr&uuml;ndung der FIA, basierend auf Paragraph B4.1.1, Liam Lawson in seinem Red Bull auf einer schnellen Runde blockiert. Der McLaren-Pilot war gerade aus der Boxengasse gefahren und hielt Lawson am Ausgang der ersten Schikane auf.</p><h2>Wieso wurde Piastri bestraft?</h2><p>"Der Fahrer von Wagen 81 gab an, dass er nicht darauf hingewiesen worden sei, dass [Verstappen] und [Verstappen] sich auf einer schnellen Runde befanden, sondern erst, als er fast bei Kurve 1 war, bemerkte, dass [Verstappen] sich auf einer schnellen Runde befand", erkl&auml;rt man seitens der FIA.</p><p>"Er verlangsamte seine Geschwindigkeit deutlich und hielt sich rechts, um [Verstappen] vorbeizulassen, konnte jedoch nichts tun, um eine Behinderung von [Lawson] zu vermeiden, der dicht hinter ihm fuhr."</p><p>Zu diesem Vorfall erkl&auml;rt Piastri nach der Session: "Der Geschwindigkeitsunterschied, wenn du die Boxengasse verl&auml;sst, ist hier einfach riesig."</p><p>"Ich wusste gar nicht, wo [Lawson] auf einmal herkam", so seine Worte. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht bekannt, welche Strafe Piastri f&uuml;r sein Vergehen erhalten w&uuml;rde.</p><p>Des Weiteren hei&szlig;t es in der Urteilsbegr&uuml;ndung: "Die Rennkommissare erkennen an, dass der Fahrer von Wagen 81 angesichts der ihm vorliegenden Informationen und der Situation, in der er sich befand, zu diesem Zeitpunkt keine anderen Optionen hatte und daher unbeabsichtigt und auch unn&ouml;tigerweise Wagen 30 behindert hat."</p><p>"Daher wird", wie man seitens der FIA erkl&auml;rt, "die Standardstrafe in Form einer R&uuml;ckversetzung um drei Startpl&auml;tze verh&auml;ngt."</p><h2>Piastri startet hinter den Ferraris</h2><p><a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">In der neuen Startaufstellung</a> steht Piastri nun hinter den beiden Ferrari-Piloten und Max Verstappen. Teamkollege Lando Norris im k&ouml;niglichen Park von Position acht in den Grand Prix starten.</p><p>Abgesehen von der Startplatzstrafe zeigt sich Piastri vor dem Rennen in Monza &auml;u&szlig;erst zuversichtlich: "[Unsere Longrun-Pace] ist nicht so stark wie die von Mercedes oder Ferrari", erkl&auml;rt Piastri nach der Session in der offiziellen Pressekonferenz.</p><p>"Aber ich glaube, die ersten paar Runden werden morgen echt chaotisch. Daher wird nicht zwangsl&auml;ufig das schnellste Auto immer das Feld anf&uuml;hren."</p><p>"Sicherlich", so gesteht Piastri, "sind wir nicht so stark wie bei den letzten paar Rennen. Aber ich denke, es wird ein interessanter [Grand Prix]. Wir m&uuml;ssen unsere Chancen eben dann nutzen, wenn wir sie bekommen."</p><p>Sp&auml;ter betont Piastri: "Wir sind hier ehrlich gesagt vielleicht etwas st&auml;rker, als wir erwartet hatten, und auch das gesamte Feld ist n&auml;her zusammen als erwartet."</p><p>Am Ende von Q3 lagen alle zehn Piloten innerhalb von exakt einer halben Sekunde. Auf die Bestzeit von Pierre Gasly im Alpine fehlten Piastri rund zwei Zehntelsekunden.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3452627-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 17:44:00 +0000</pubDate>
      <author>Alexis Hoffmann</author>
    </item>
    <item>
      <title>Verstappen nach Monza-Quali sauer: Immer wieder das gleiche Problem ...</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/verstappen-nach-monza-quali-sauer-immer-wieder-das-gleiche-problem-26090516/3452624/</link>
      <description>Max Verstappen wird in Monza nur Sechster und klagt über ein weiteres mechanisches Problem an der Hinterachse seines Red Bull</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/b6n4mMR2/s6/verstappen-nach-monza-quali-sauer-immer-wieder-das-gleiche-problem-26090516.jpg"/> Max Verstappen wird in Monza nur Sechster und klagt über ein weiteres mechanisches Problem an der Hinterachse seines Red Bull<p>Max Verstappen hat nach dem Qualifying zum Gro&szlig;en Preis von Italien 2026 genug von den wiederkehrenden Problemen bei Red Bull. Der Weltmeister startet in Monza nur von Platz sechs, nachdem sein Red Bull im entscheidenden Abschnitt des Qualifyings erneut ein Problem an der Hinterachse bekam.</p><p>Dabei hatte sich die Situation am Samstag zun&auml;chst deutlich verbessert. "FT3 war eigentlich sehr gut, wir hatten &uuml;ber Nacht eine sehr gute Verbesserung", erkl&auml;rt Verstappen. Das Auto sei dadurch in einem deutlich besseren Fenster gewesen. "Es war endlich eine viel bessere Balance im Auto."</p><p>Im Qualifying kam dann jedoch erneut etwas dazwischen. "Ich habe das Gef&uuml;hl, dass wieder etwas an der Hinterachse ausgefallen ist", sagt Verstappen. Der Heckfl&uuml;gel sei diesmal nicht betroffen gewesen, sondern "etwas anderes Mechanisches", das Red Bull nun erneut untersuchen m&uuml;sse.</p><h2>"Es passiert zu zuf&auml;lligen Zeitpunkten"</h2><p>F&uuml;r Verstappen ist vor allem frustrierend, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. "Es ist nicht das erste Mal, dass das passiert", sagt er. Das Problem trete allerdings zu unterschiedlichen Zeitpunkten eines Wochenendes auf. "Es passiert zu zuf&auml;lligen Zeitpunkten im Wochenende."</p><p>Diesmal erwischte es den Red-Bull-Piloten ausgerechnet in der entscheidenden Phase. "Leider ist es jetzt im wichtigsten Teil passiert", erkl&auml;rt Verstappen. Dadurch sei das Auto nicht mehr so gefahren, wie er es zuvor im dritten Training erlebt hatte.</p><p>Denn die mechanische Einschr&auml;nkung wirkt sich direkt auf das Verhalten des Autos aus. "Wenn du solche Probleme hast, wird es super schwierig, das Auto zu fahren", sagt Verstappen. Auf Bodenwellen und Kerbs sei der Red Bull nicht mehr so gutm&uuml;tig gewesen, wie er eigentlich sein sollte. Das habe entsprechend Rundenzeit gekostet.</p><p>Dabei hatte Verstappen nach FT3 sogar Hoffnung gesch&ouml;pft. Er habe zwar nicht geglaubt, um die Poleposition k&auml;mpfen zu k&ouml;nnen, doch das Auto sei "zum ersten Mal" relativ komfortabel zu fahren gewesen. "Das war eigentlich wirklich sch&ouml;n", sagt er. Umso &auml;rgerlicher sei es, dass im Qualifying erneut ein Problem auftrat.</p><h2>Kein Problem mit dem Heckfl&uuml;gel</h2><p>Ein zun&auml;chst naheliegender Verdacht best&auml;tigte sich dagegen nicht. Verstappen wurde gefragt, ob erneut das Problem mit dem Schlie&szlig;en des Heckfl&uuml;gels aufgetreten sei. Seine Antwort war eindeutig: "Nein, das war nicht das Problem."</p><p>Das Problem an der Hinterachse sei diesmal ein anderes gewesen. Verstappen betont, dass Red Bull generell mit mehreren Problemen zu k&auml;mpfen habe. "Wir haben dieses Jahr viele Probleme, und das ist eines davon."</p><p>Auch die fehlende Unterst&uuml;tzung durch Teamkollege Liam Lawson erschwerte die Situation. Lawson war bereits in Q2 ausgeschieden und konnte Verstappen deshalb in Q3 nicht wie geplant mit einem Windschatten helfen. Zus&auml;tzlich wurde Lawson in Kurve zwei von Oscar Piastri behindert.</p><p>Verstappen selbst hatte in seinem ersten Versuch allerdings noch Windschatten von anderen Fahrern und bezeichnete diese Runde als "okay". Die letzte Runde sei dagegen nicht gut gewesen. Einen direkten Zusammenhang zwischen dem fehlenden Lawson-Windschatten und seinem sechsten Platz wollte er jedoch nicht in den Mittelpunkt stellen.</p><h2>Verstappen fordert endlich ein problemloses Auto</h2><p>F&uuml;r das Rennen am Sonntag interessiert Verstappen deshalb zun&auml;chst weniger die Frage nach m&ouml;glichen Strafen oder Ver&auml;nderungen in der Startaufstellung. Er hat einen deutlich einfacheren Wunsch: "Ich will einfach ein Auto haben, das zu 100 Prozent in Ordnung ist. Das w&auml;re sch&ouml;n."</p><p>Zu viele Wochenenden seien in diesem Jahr bereits von Problemen gepr&auml;gt gewesen. "Wir haben zu viele Wochenenden, an denen Dinge einfach schiefgehen", sagt Verstappen. Entweder gehe etwas kaputt oder das Team k&ouml;nne das Auto nicht zu 100 Prozent betreiben.</p><p>Dabei lobt er ausdr&uuml;cklich die Arbeit des Teams am Samstag. Gerade die Verbesserung der Balance habe ihn sehr zufrieden gemacht. "Ich war sehr gl&uuml;cklich mit FT3. Ich denke, das Team hat gro&szlig;artige Arbeit geleistet, um endlich eine viel bessere Balance im Auto zu finden."</p><p>"Wir konnten das leider nicht ins Qualifying &uuml;bertragen", lautet Verstappens ern&uuml;chterndes Fazit.</p><h2>"Einige Komponenten haben wir nicht vollst&auml;ndig im Griff"</h2><p>Auf die Frage, ob die Probleme m&ouml;glicherweise mit der Qualit&auml;t der Komponenten oder Fehlern in der Garage zusammenh&auml;ngen, nimmt Verstappen seine Mechaniker ausdr&uuml;cklich in Schutz.</p><p>"Ich denke, die Mechaniker sind sehr gut", sagt der Red-Bull-Pilot. Das Problem sieht er vielmehr bei bestimmten Bauteilen des Autos: "Ich glaube, einige Komponenten am Auto haben wir nicht vollst&auml;ndig im Griff."</p><p>Auch ein Zusammenhang mit dem Versuch, Gewicht einzusparen, sei laut Verstappen nicht die Ursache. Er verweist darauf, dass er &auml;hnliche Probleme bereits mit dem &auml;lteren Auto erlebt habe.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3452624-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 17:35:15 +0000</pubDate>
      <author>Kevin Hermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>Genugtuung nach Berufungsentscheid: Gasly nach Pole "unglaublich glücklich"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/genugtuung-nach-berufungsentscheid-gasly-nach-pole-unglaublich-gluecklich-26090515/3452621/</link>
      <description>Am Ort seines bislang einzigen Grand-Prix-Sieges zauberte Pierre Gasly erneut und holte sich die überraschende Pole in Monza: "Bin extrem glücklich"</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/k2QkjwJ6/s6/genugtuung-nach-berufungsentscheid-gasly-nach-pole-unglaublich-gluecklich-26090515.jpg"/> Am Ort seines bislang einzigen Grand-Prix-Sieges zauberte Pierre Gasly erneut und holte sich die überraschende Pole in Monza: "Bin extrem glücklich"<p>Italien und Pierre Gasly - das scheint zu passen. Sechs Jahre nach seinem sensationellen ersten (und bislang einzigen) <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/gaslys-italienisches-maerchen-was-haben-wir-da-gerade-getan-20090619/4869978/" target="_blank" data-custom-text="1">Grand-Prix-Sieg in Monza</a> holte sich der Franzose am heutigen Samstag fast &auml;hnlich &uuml;berraschend auch seine erste Poleposition in der Formel 1 und h&auml;ngte die favorisierte Konkurrenz ab (<a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/live" target="_blank" data-custom-text="1">Monza live im Ticker verfolgen</a>).</p><p>W&auml;hrend viele Fahrer M&uuml;he hatten, im zweiten Q3-Versuch noch einmal eine Schippe draufzulegen, verbesserte Gasly seine Zeit noch einmal auf eine 1:27.786 Minuten und fing damit noch George Russell um sechs Hundertstelsekunden ab, der sich kurz zuvor ebenfalls verbessert hatte und die provisorische Polezeit gefahren hatte.</p><p>"Ich glaube, bei mir kommen gerade extrem viele Emotionen zusammen", lacht der Franzose. "Ich freue mich einfach riesig f&uuml;r das gesamte Team. Ich bin extrem gl&uuml;cklich mit unserer Leistung. Ich bin jetzt seit neun Jahren in der Formel 1 und versuche, an absolut jedem einzelnen Wochenende mein Bestes zu geben."</p><p>"Man bekommt nicht jedes Mal ein Auto, mit dem man um die Poleposition k&auml;mpfen kann, aber heute war das der Fall", sagt er. "Und ja, ich bin wirklich unfassbar gl&uuml;cklich und stolz, dass ich diese Chance ergriffen und genutzt habe. Das war eine verdammt starke Runde."</p><p>Dabei muss gesagt sein: So ganz aus der Kalten kam die Bestzeit von Gasly nicht. Denn Alpine hatte auch in Q1 und Q2 bereits angedeutet, welches Potenzial heute im A526 schlummert. Gasly fuhr im ersten Abschnitt bereits die Bestzeit, Teamkollege Franco Colapinto landete immerhin auf Rang vier, im zweiten Abschnitt gab es immerhin die Positionen vier und acht.</p><p>"Es ist uns gelungen, vom dritten Training zur Qualifikation einen guten Schritt zu machen - ich glaube, einen etwas gr&ouml;&szlig;eren als die Jungs um uns herum", sagt Gasly. "Direkt ab Q1 waren wir etwas &uuml;berrascht, uns da vorne zu sehen. Man muss ja bedenken: Unser Ziel war eigentlich Q3."</p><h2>Gute Leistungen schon in Q1 und Q2</h2><p>"Aber dann war es, glaube ich, P1 in Q1 und P4 in Q2. Ich wollte mich nicht zu fr&uuml;h freuen, aber nach dem ersten Versuch in Q3 war ich wieder Dritter. Und da sp&uuml;rte ich: Okay, ich habe hier wirklich eine echte Chance", schildert er.</p><p>Dass es aber auch in Q3 zum ganz gro&szlig;en Wurf langte, kam dann doch ein wenig &uuml;berraschend, schlie&szlig;lich hatte Mercedes sogar extra ein Auto, das Russell direkte Sch&uuml;tzenhilfe mit Windschatten liefern konnte, w&auml;hrend sich Gasly in das normale Feld einreihen musste.</p><p>"Bei meiner letzten Runde ist es mir gelungen, mich etwas mehr als 2,5 Sekunden hinter Lewis [Hamilton] zu platzieren - wissend, dass er schnell sein und mich gewisserma&szlig;en mitziehen w&uuml;rde", sagt Gasly, der von einer "perfekten Ausf&uuml;hrung" spricht.</p><p>Der Franzose legte in allen drei Sektoren eine pers&ouml;nliche Bestzeit hin und fuhr als Erster &uuml;ber den Strich. "Als ich &uuml;ber die Linie fuhr, wusste ich, dass es eine dieser Runden war, die belohnt werden", sagt er. "Aber dass es f&uuml;r die Poleposition reicht, damit habe ich nicht gerechnet."</p><h2>Zus&auml;tzliche Motivation nach Podestverlust</h2><p>F&uuml;r Gasly ist es die irre 180-Grad-Gef&uuml;hlsachterbahn nach der gestrigen Entt&auml;uschung, dass sein Podestplatz in Monaco durch die Entscheidung des Internationalen Berufungsgerichtes <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/berufungsgericht-hat-entschieden-pierre-gasly-verliert-monaco-podium-wieder-26090410/3452510/" target="_blank" data-custom-text="1">wieder weggenommen wurde</a>.</p><p>"Nat&uuml;rlich versuche ich, alles, was ich kann, in etwas Positives umzuwandeln - in zus&auml;tzliche Motivation", sagt er. "Aber ich h&auml;tte an diesem Wochenende auch gut darauf verzichten k&ouml;nnen." Mehr m&ouml;chte er sich zu der Monaco-Causa aber nicht &auml;u&szlig;ern.</p><p>Auch Teamchef Steve Nielsen sieht in der Entscheidung vom Freitag eine zus&auml;tzliche Motivation: "Es macht einen nur noch entschlossener, sich die Punkte auf der Strecke zur&uuml;ckzuholen", sagt er gegen&uuml;ber <i>Sky</i>.</p><h2>Wieso ist Alpine pl&ouml;tzlich so stark?</h2><p>Trotzdem darf man sich nat&uuml;rlich die Frage stellen, wo Alpine pl&ouml;tzlich die Pace hergeholt hat. Laut Gasly spielt das gro&szlig;e Update f&uuml;r den A526 in Zandvoort eine wichtige Rolle. "Das Paket hat uns bereits in Zandvoort extrem viel Leistung gebracht. Wir haben dort gesehen, dass wir viel konkurrenzf&auml;higer waren", sagt er.</p><p>Doch dass es in Monza zu so einer Leistung f&auml;hig w&auml;re, das h&auml;tte Gasly nicht gedacht. Nat&uuml;rlich ist Monza nicht mit Zandvoort zu vergleichen, wo Alpine nicht einmal in Q3 landen konnte und im Rennen von einem Aston Martin geschlagen wurde.</p><p>"Die haben ein richtig gutes Qualifying-Auto hingestellt", lobt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bei <i>Sky</i>. "Sie haben eine enorme H&ouml;chstgeschwindigkeit auf den Geraden. Wei&szlig;t du, die Jungs haben extrem viel Luftwiderstand rausgenommen. Und auf eine einzelne Runde gesehen hat sich genau das als das Erfolgsrezept erwiesen", so der &Ouml;sterreicher, der jedoch betont, dass Mercedes mit seinem Motor "ein kleines bisschen dazu beigetragen" habe.</p><h2>Wie lange bleibt Gasly Erster?</h2><p>Das Rennen am Sonntag ist laut Wolff aber wieder eine komplett andere Angelegenheit, auch wenn er betont, jeden Konkurrenten ernst zu nehmen.</p><p>Doch auch bei Alpine ist man sich bewusst, dass es schwierig werden k&ouml;nnte, die Position auch am Sonntag ins Ziel zu tragen. "Mein Plan ist es, so lange wie m&ouml;glich Erster zu bleiben, da kannst du dir sicher sein. Wie lange das sein wird? Ich habe keine Ahnung", meint Gasly.</p><p>"Mein Fokus wird auf meinem Fahren liegen, darauf, keine Fehler zu machen und das Beste aus dem herauszuholen, was ich habe. Ich hoffe nat&uuml;rlich sehr, dass wir diese Position halten k&ouml;nnen. Aber wie wir wissen: Das ist Rennsport."</p><p>"Die Zeit wird es zeigen. Ich werde einfach sicherstellen, dass ich meine Arbeit wie immer erledige, mich am Samstagabend so gut wie m&ouml;glich vorbereite und mir morgen die beste Chance gebe."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 16:57:06 +0000</pubDate>
      <author>Norman Fischer</author>
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      <title>Schumacher: Gasly wird "unter normalen Umständen" nicht in Monza gewinnen</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/schumacher-gasly-wird-unter-normalen-umstaenden-nicht-in-monza-gewinnen-26090514/3452618/</link>
      <description>Pierre Gasly hat mit seiner Pole in Monza für eine Überraschung gesorgt: Warum Ralf Schumacher meint, dass der Alpine-Pilot "unter normalen Umständen" nicht gewinnt</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/56l4VMk6/s6/schumacher-gasly-wird-unter-normalen-umstaenden-nicht-in-monza-gewinnen-26090514.jpg"/> Pierre Gasly hat mit seiner Pole in Monza für eine Überraschung gesorgt: Warum Ralf Schumacher meint, dass der Alpine-Pilot "unter normalen Umständen" nicht gewinnt<p>Pierre Gasly hat eine besondere Verbindung zum k&ouml;niglichen Park von Monza: Der Franzose feierte dort in der Saison 2020 mit AlphaTauri (heute Racing Bulls) seinen ersten und bis heute einzigen Formel-1-Sieg. <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/sensation-im-monza-qualifying-pierre-gasly-erobert-windschatten-pole-26090513/3452615/" target="_blank" data-custom-text="1">Und in diesem Jahr schnappte sich der Alpine-Pilot ausgerechnet dort auch seine erste Poleposition</a>.</p><p>Ob ihm nun an gleicher Stelle auch noch der zweite Grand-Prix-Sieg gelingt? "Also unter normalen Umst&auml;nden nicht", ist <i>Sky</i>-Experte Ralf Schumacher sicher und liefert auch direkt die Begr&uuml;ndung: "Ich glaube, dass er das Tempo &uuml;ber die Distanz nicht gehen kann, weil einfach die Reifen bei ihm schneller kaputt gehen werden."</p><p>"Aber wir werden sehen. Es ist Monza, nichts ist unm&ouml;glich." Zur Erinnerung: Auch Sebastian Vettel holte in der Saison 2008 seinen ersten Grand-Prix-Sieg im Regen von Monza, damals noch im Toro Rosso. "Aber es ist morgen hei&szlig;, leider kein Regen. Zum Gl&uuml;ck f&uuml;r uns, wie auch immer", meint Schumacher.</p><p>Die Pole des Alpine-Piloten ist f&uuml;r den sechsfachen Grand-Prix-Sieger insgesamt dennoch eine &Uuml;berraschung. "Es zeigt, Monza hat seine eigenen Regeln", spielt der Sky-Experte auf die Besonderheiten der Highspeed-Strecke in Italien an, auf der vor allem die Boliden mit geringem Luftwiderstand im Vorteil sind.</p><p>"Wir erinnern uns: Auch Autos, die effizient sind, die k&ouml;nnen hier stark sein. Wir hatten sie gar nicht auf dem Zettel, gebe ich ehrlich zu. Und toll, was er gemacht hat." Dennoch erneuert der ehemalige Formel-1-Pilot seine Vorhersage, ob Gasly das Rennen am Sonntag gewinnen wird, deutlich: "Nein, wird er nicht."</p><h2>Pierre Gasly glaubt an zweiten Formel-1-Sieg</h2><p>Gasly selbst sieht das verst&auml;ndlicherweise anders. "Warum nicht?", fragt der Franzose im Gespr&auml;ch mit <i>Sky UK</i>. "Ja, ich wei&szlig;. Die Quoten stehen nicht gut f&uuml;r mich. Aber wir sind nicht wegen der Quoten hier. Wir sind hier, um unser Bestes zu geben."</p><p>"Und ich kann versichern, dass ich heute Abend alles geben werde. Ich bin bestens vorbereitet f&uuml;r morgen", ist der Alpine-Pilot &uuml;berzeugt, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/formel-1-monza-2020-gasly-gewinnt-verrueckten-italien-kracher-20090616/4869855/" target="_blank" data-custom-text="1">vor allem mit Blick auf seinen Deb&uuml;terfolg vor sechs Jahren</a>: "Das Gute ist, dass ich wei&szlig;, wie es ist, auf dieser Strecke niemanden vor sich zu haben."</p><p>"Wenn es also &uuml;berhaupt eine M&ouml;glichkeit gibt, von der Poleposition zu starten, bin ich froh, dass es hier ist", sagt Gasly, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/berufungsgericht-hat-entschieden-pierre-gasly-verliert-monaco-podium-wieder-26090410/3452510/" target="_blank" data-custom-text="1">der nach seinem verlorenen Monaco-Podium um eine kleine Wiedergutmachung k&auml;mpft</a>. "Ihr k&ouml;nnen sicher sein, dass ich mein Bestes geben werde."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 16:51:16 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
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    <item>
      <title>Sensation im Monza-Qualifying: Pierre Gasly erobert Windschatten-Pole!</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/sensation-im-monza-qualifying-pierre-gasly-erobert-windschatten-pole-26090513/3452615/</link>
      <description>Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/86AmLzw6/s6/sensation-im-monza-qualifying-pierre-gasly-erobert-windschatten-pole-26090513-2.jpg"/> Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung<p>Sensation im Qualifying zum Grand Prix von Italien 2026: Pierre Gasly, Monza-Sieger von 2020, sicherte sich in einer packenden Windschattenschlacht die Poleposition f&uuml;r das Rennen am Sonntag. Eine &Uuml;berraschung, auf die vor dem Wochenende wohl niemand gewettet h&auml;tte - die sich aber in Q1 und Q2 schon angedeutet hatte.</p><p>George Russell (Mercedes), der mit 0,060 Sekunden R&uuml;ckstand Zweiter wurde, fiel nicht viel ein, als er am Boxenfunk dar&uuml;ber informiert wurde, dass Gasly seine Zeit noch unterboten hatte: "Well ..." W&auml;hrend Gasly verst&auml;ndlicherweise ganz aus dem H&auml;uschen war: "Wow. Darauf habe ich so lang gewartet!" Und sp&auml;ter, vor laufenden Kameras: "Manchmal bringt dich so eine gute Runde nicht einmal ins Q3. Aber heute hat das Auto gepasst."</p><p>F&uuml;r Gasly kam die Sensation nicht ganz aus dem Nichts: "Es hat sich schon gestern im zweiten Training gut angef&uuml;hlt. Dann haben wir heute Morgen noch ein bisschen was ge&auml;ndert, aber wir hatten im Training nie einen Windschatten. Ich wusste, da geht noch mehr. Und dann haben wir es im Qualifying einfach perfekt umgesetzt. Die Balance war so gut wie wahrscheinlich noch nie in diesem Jahr, und dadurch hatte ich das Vertrauen, in den Kurven voll anzugreifen, als es drauf ankam."</p><p>Lokalmatador Antonelli (Gridstrafe wegen Motorwechsel) erf&uuml;llte im ersten Run seine Pflicht und zog Russell bis zur ersten Kurve. Seine eigene Zeit durfte er erst etwas sp&auml;ter setzen, zwischen erstem und zweitem Run, als sonst keiner auf der Strecke war. Ohne Windschatten fuhr er zun&auml;chst auf Platz 6. So konnte er im finalen Showdown wieder Russell unterst&uuml;tzen, der seinerseits &uuml;ber eine schwache Vorderachse klagte. Am Ende sicherte sich Antonelli P7.</p><p>Nach dem ersten Q3-Run war Russell vor Oscar Piastri (McLaren), Gasly und Charles Leclerc (Ferrari) in F&uuml;hrung gelegen. Lewis Hamilton (Ferrari) war Achter. Der siebenmalige Weltmeister fuhr sp&auml;ter als alle anderen aus der Box und hatte daher keinen Windschatten.</p><p>F&uuml;r den zweiten Run hatte Piastri die schlechteste Ausgangsposition. Er war Erster auf der Strecke, vor Teamkollege Lando Norris, und hatte damit als einziger Pilot nicht die Chance auf einen Windschatten. Allerdings verbremste er sich in der ersten Kurve - sodass seine Runde kaputt war ("Ich hatte da eh schon zwei Zehntel R&uuml;ckstand"), und Norris jetzt ohne Windschatten f&uuml;hren musste.</p><p>In der Live-&Uuml;bertragung bei <i>ServusTV</i> d&auml;mmerte Experte Christian Klien schon nach der ersten Zwischenzeit: "Da geht bei keinem was!" Was sich als nicht ganz richtig herausstellen sollte: Russell fand ein paar Hundertstelsekunden, Gasly fuhr auf Pole, Piastri blieb Dritter vor Leclerc - und Hamilton schob sich noch auf Platz 5.</p><p>Max Verstappen, der wegen des fr&uuml;hen Ausscheidens des zweiten Red Bull in Q3 auf sich allein gestellt war, belegte Rang 6, gefolgt von Antonelli, Franco Colapinto (Alpine), Norris und Arvid Lindblad (Racing Bulls). Er &auml;rgert sich: "Schon das ganze Jahr passiert immer was auf der Hinterachse, und das kann im Freitagstraining passieren oder im Qualifying oder im Rennen. Jetzt ist es wieder im Qualifying passiert."</p><p>Trotzdem spielte Verstappen am Ende die entscheidende Rolle, wie Toto Wolff erkl&auml;rt: "Max hat das clever gemacht, stark verz&ouml;gert und George die Runde zusammengehauen", sagt der Mercedes-Teamchef im Interview mit <i>ServusTV</i>. "George war dann viel zu knapp dran an ihm, &uuml;ber die ganze Runde, vor allem dann am Ende in der Parabolica. Null Anpressdruck mehr gehabt, weil er so knapp war, und das hat die Pole gekostet."</p><p>Zwar sei "geplant" gewesen, dass Antonelli auch im letzten Run f&uuml;r Russell fahren soll, "aber dann waren wir alle zu knapp an Max dran. Max ist fast stehengeblieben am Ende. Dann war Kimi an ihm dran, dann war George an Kimi dran, und dann am Ende war der Windschatten nicht das, was wir gehofft haben. Und vor allem war George &uuml;ber den Rest der Runde zu nah am Max."</p><h2>Zum Thema:</h2><p ><a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">Ergebnis: Qualifying GP Italien</a><br><a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">Startaufstellung GP Italien</a><br><a href="https://de.motorsport.com/f1/news/formel-1-liveticker-das-qualifying-in-monza-live-26090504/3452572/" target="_blank" data-custom-text="1">F1-Ticker: Paddock live mit Ruben Zimmermann</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=VewYfoZrP-Q" target="_blank" data-custom-text="1">21 Uhr: F1-Live-Analyse auf YouTube/Formel1.de</a></p><h2>Warum kassierte Piastri eine nachtr&auml;gliche Strafe?</h2><p>F&uuml;r Piastri hatte das Qualifying in Monza ein Nachspiel. Der McLaren-Pilot wurde gemeinsam mit Liam Lawson zu den Kommissaren vorgeladen, weil er den Red-Bull-Fahrer in der Schlussphase von Q2 behindert haben soll. Piastri befand sich auf einer Aufw&auml;rmrunde vor der ersten Schikane und verlangsamte zun&auml;chst, um Verstappen vorbeizulassen. Anschlie&szlig;end reihte er sich jedoch vor Lawson ein und hielt den Neuseel&auml;nder beim Herausbeschleunigen aus der Schikane in Richtung Curva Grande auf.</p><p>Die Kommissare entschieden am fr&uuml;hen Abend tats&auml;chlich gegen Piastri und belegten ihn mit einer R&uuml;ckversetzung um drei Startpl&auml;tze, womit er den Grand Prix statt von Position 3 nur von Rang 6 aufnehmen darf. Die Kommissare kamen zu dem Schluss, dass Piastri Lawson in Kurve 2 "unbeabsichtigt und zudem unn&ouml;tigerweise" behindert habe.</p><p>Zwar erkannten sie an, dass der Australier aufgrund der ihm zur Verf&uuml;gung stehenden Informationen in diesem Moment praktisch keine M&ouml;glichkeit mehr hatte, Lawson auszuweichen. Dennoch werteten sie den Vorfall als Versto&szlig; gegen Artikel B4.1.1 des Formel-1-Reglements und verh&auml;ngten daf&uuml;r die &uuml;bliche Strafe von drei Startpl&auml;tzen.</p><p>"Ich kam aus der Box, und die Geschwindigkeitsunterschiede sind hier riesig. Ich habe keine Ahnung, wo Liam herkam, und muss mir das erst mit dem Team anschauen, bevor ich was dazu sage", war Piastris erste Reaktion in der FIA-Pressekonferenz.</p><h2>Q1: Zitterpartie f&uuml;r Nico H&uuml;lkenberg</h2><p>Sechs Minuten vor Ende von Q1 lag Nico H&uuml;lkenberg (Audi) noch an 17. Position und war damit provisorisch nicht f&uuml;r Q2 qualifiziert. Im ersten Run hatte er 0,759 Sekunden auf seinen Teamkollegen Gabriel Bortoleto verloren. Die zweite Runde des Deutschen musste also sitzen.</p><p>In dieser fand er dann rund eine halbe Sekunde und verbesserte sich mit einer Zeit von 1:23.440 Minuten auf den 14. Platz. Damit lag er immer noch 0,494 Sekunden hinter Bortoleto, aber er hatte den Einzug in die Top 16 geschafft.</p><p>Zu Ende war der Arbeitstag an der Stelle f&uuml;r Yuki Tsunoda (Racing Bulls), der den Cut gegen Carlos Sainz (Williams) um 0,139 Sekunden verpasste; ebenso wie f&uuml;r Alexander Albon (Williams), die beiden Cadillac- und die beiden Aston-Martin-Piloten.</p><h2>Gibt es sonst noch Grid-Strafen?</h2><p>F&uuml;r Albon kein Drama: Er startet wegen eines Powerunit-Wechsels im Rennen so oder so von ganz hinten im Grid und konnte deshalb Sainz in seinem Windschatten ins Q2 ziehen. Insgesamt drei Fahrer ziehen in Monza &uuml;brigens einen taktischen Motorwechsel. Neben Albon auch noch Antonelli und Lawson.</p><p>Die beiden konnten sich daher im weiteren Verlauf des Qualifyings darauf konzentrieren, ihren jeweiligen Teamkollegen den bestm&ouml;glichen Windschatten zu spendieren. Das hatte Mercedes schon vor dem Wochenende so besprochen. Eine ungew&ouml;hnliche Konstellation, wenn man bedenkt, dass Antonelli so ausgerechnet einen seiner sch&auml;rfsten Rivalen im Kampf um den WM-Titel unterst&uuml;tzen musste.</p><h2>Q2: Zitterpartie f&uuml;r Ferrari</h2><p>Q2 war f&uuml;r Mercedes die Generalprobe, was das Windschatten-Spendieren betrifft. Antonelli zog Russell, und der war zun&auml;chst dann auch tats&auml;chlich um 0,173 Sekunden schneller. Antonelli war aber nicht zufrieden: "Mein Sitz bewegt sich." Und: "Kann ich auch mal nicht auf mich allein gestellt fahren?"</p><p>Bei Red Bull bekam indes Verstappen die Balanceprobleme von Freitagnachmittag nicht in den Griff. Er war nach seiner ersten Runde nur Zehnter, und er funkte m&uuml;rrisch: "Das Auto ist an der Hinterachse wieder gebrochen. Es ist unfahrbar in den Kurven 2, 4 und 5." Wobei er "gebrochen" vermutlich nicht ganz w&ouml;rtlich meinte.</p><p>Immerhin reihte er sich zun&auml;chst als F&uuml;nfter ein, und f&uuml;r die zweite Q2-Runde musste er sich vor&uuml;bergehend in Lawsons Dienst stellen, um den Neuseel&auml;nder m&ouml;glichst in die Top 10 zu ziehen. Schlie&szlig;lich w&uuml;rde ihm der sonst in Q3 nicht helfen k&ouml;nnen. Verstappen zog Lawson bis zur Alboreto-Kurve, fuhr dann zur Seite - doch es reichte nicht: Platz 14, 0,305 Sekunden hinter dem Top-10-Cut. An der Box beschwerte sich Lawson dann, man habe ihn "im Regen stehen" lassen.</p><p>Gleichzeitig bahnte sich eine &Uuml;berraschung an: Schon in Q1 hatten die beiden Alpines die Weltspitze aufgemischt, und nach dem ersten Run lagen Gasly und Colapinto wieder auf den Positionen 3 und 8. Nicht minder &uuml;berraschend, dass Piastri zu dem Zeitpunkt vor Norris in F&uuml;hrung lag.</p><p>Am Ende von Q2 richtete sich das Augenmerk auf die beiden Ferraris, die noch keine wirklich sicheren Top-10-Zeiten gesetzt hatten. Leclerc fuhr auf der Strecke vor Hamilton und spendierte den Windschatten, und der war wom&ouml;glich das Z&uuml;nglein an der Waage: Der siebenmalige Weltmeister verbesserte sich in letzter Sekunde noch von P11 auf P10, eine einzige Tausendstelsekunde (!) vor Bortoleto.</p><p>H&uuml;lkenberg r&auml;tselte indes, warum er mit seinem Audi nach soliden Trainingsleistungen keine Performance mehr abrufen konnte. Er belegte den 13. Platz, hinter Bortoleto und Oliver Bearman (Haas), und vor Lawson, Sainz und Esteban Ocon (Haas).</p><p>"Es ist hier alles sehr, sehr auf Kante gen&auml;ht", &auml;rgert sich H&uuml;lkenberg im Interview mit <i>Sky</i> und erkl&auml;rt: "Die Outlaps mit der Energie und dann mit dem Windschatten ... Ich habe im Q1 immer die Top-Autos vor mir gehabt, die dann einen Ticken wegziehen. Und das macht so einen riesigen Unterschied aus dem Windschatten und mit Topspeed. Das ist unerkl&auml;rbar. So sensibel habe ich es noch nie erlebt. Und recht schwierig, das alles korrekt zu timen."</p><p>Bestzeit fuhr letztendlich Antonelli in 1:21.882 Minuten (h&auml;tte in Q3 f&uuml;r Platz 3 gereicht), vor dem McLaren-Duo und Gasly, der sp&auml;testens jetzt als echter Geheimtipp f&uuml;r eine &Uuml;berraschung galt. Nicht zum ersten Mal in Monza: 2020 hat er den Grand Prix von Italien auf AlphaTauri schon mal gewonnen.</p><p><b>Zeitplan Formel 1 Monza: Wie geht's weiter?</b></p><p>Nach dem F1-Sprint in Zandvoort ist Monza wieder ein klassisches Grand-Prix-Wochenende im traditionellen Format. Der Rennstart am Sonntag ist auf 15:00 Uhr angesetzt. Im TV wird das Rennwochenende in Monza &uuml;brigens auf Sky (Deutschland), ServusTV (&Ouml;sterreich) und im SRF (Schweiz) &uuml;bertragen (<a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/news/livestream" data-custom-text="1">Hier geht's zur kompletten TV-&Uuml;bersicht zur Formel 1 in Monza!</a>).</p><p>Die gewohnten Formel-1-Livestreams k&ouml;nnen Fans am Samstag- und Sonntagabend auf dem <a href="https://www.youtube.com/@Formel1de" target="_blank" data-custom-text="1">YouTube-Kanal von Formel1.de</a> verfolgen. Mit einer Zusammenfassung des Geschehens und Analysen weit &uuml;ber das Ende der TV-&Uuml;bertragungen hinaus. Host <a href="https://www.instagram.com/kevin_scheuren/?hl=en" target="_blank" rel="nofollow" data-custom-text="1">Kevin Scheuren</a> pr&auml;sentiert die Streams wieder in der Stammbesetzung mit Chefredakteur <a href="https://www.facebook.com/F1ChristianNimmervoll/" target="_blank" rel="nofollow" data-custom-text="1">Christian Nimmervoll</a> als Experte.</p><p>Die provisorische Startzeit der Livestreams am <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VewYfoZrP-Q" target="_blank" data-custom-text="1">Samstag</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=m1X4AuHH_pI" target="_blank" data-custom-text="1">Sonntag</a> ist auf 21:00 Uhr MESZ angesetzt. (<a href="https://de.motorsport.com/f1/schedule/" target="_blank" data-custom-text="1">Hier geht's zum Formel-1-Kalender 2026!</a>)</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 16:32:09 +0000</pubDate>
      <author>Christian Nimmervoll</author>
    </item>
    <item>
      <title>Ralf Schumacher: Colapinto-Verlängerung für Briatore ein "No-Brainer"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/ralf-schumacher-colapinto-verlaengerung-fuer-briatore-ein-no-brainer-26090512/3452612/</link>
      <description>Ralf Schumacher hält Franco Colapintos Verbleib bei Alpine für einen "No-Brainer" und nennt dafür sportliche, finanzielle und praktische Gründe</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/G0o47x12/s6/ralf-schumacher-colapinto-verlaengerung-fuer-briatore-ein-no-brainer-26090512.jpg"/> Ralf Schumacher hält Franco Colapintos Verbleib bei Alpine für einen "No-Brainer" und nennt dafür sportliche, finanzielle und praktische Gründe<p>Franco Colapinto bleibt bei Alpine - und Ralf Schumacher h&auml;lt die Entscheidung von Flavio Briatore f&uuml;r nahezu alternativlos. Aus Sicht des ehemaligen Formel-1-Piloten sprechen mehrere Faktoren daf&uuml;r, weiterhin auf den Argentinier zu setzen. Neben dessen Entwicklung sieht Schumacher vor allem dessen finanzielle Unterst&uuml;tzung und die bereits vorhandene Erfahrung mit dem Team als entscheidende Punkte.</p><p>"Also ich sehe es aus der Sicht von Flavio Briatore, der sicherlich ein unheimlich erfahrener Manager ist", sagt Schumacher im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uwaXSzH9sf4" target="_blank" rel="nofollow" data-custom-text="1"><i>Sky-Podcast Backstage Boxengasse</i></a>. Gleichzeitig m&uuml;sse ber&uuml;cksichtigt werden, dass sich bei Alpine noch vieles im Aufbau befindet: "Du darfst nicht vergessen, das Auto ist noch in der Entwicklung. Das Team ist noch in der Entwicklung."</p><h2>Alpine ist noch nicht bereit f&uuml;r Siege</h2><p>Genau deshalb sei die Situation f&uuml;r Briatore bei der Fahrersuche schwierig. "Also da um Siege mitzufahren, das wird dauern", erkl&auml;rt Schumacher. Gleichzeitig habe Briatore derzeit kein Interesse von Topfahrern. F&uuml;r Schumacher stellt sich deshalb die Frage, welche Alternative dem Alpine-Verantwortlichen &uuml;berhaupt bleibt.</p><p>"Er hat kein Interesse von Topfahrern. Was k&ouml;nnte er machen? Er k&ouml;nnte gucken, dass er einen jungen Fahrer kriegt", sagt Schumacher. Dabei sei allerdings entscheidend, was dieser Fahrer zus&auml;tzlich zum sportlichen Potenzial mitbringe.</p><p>Mit Pierre Gasly habe Alpine bereits einen Fahrer, der f&uuml;r Schumacher sportliche Sicherheit bietet. "Mit Gasly hat er jemand, der verl&auml;sslich ist, der auch aufs Podest fahren kann, der schon ein Rennen gewonnen hat." Colapinto bringe dagegen einen anderen entscheidenden Faktor mit.</p><h2>Colapinto bringt Geld mit</h2><p>"In Colapinto hat er jemand, der sich gesteigert hat, der aber auch ganz viel Geld mitbringt", sagt Schumacher. Dieser finanzielle Aspekt sei f&uuml;r Alpine weiterhin wichtig. "Und Geld ist halt einfach noch wichtig f&uuml;r das Team. Man will ja auch Geld verdienen."</p><p>Schumacher verweist dabei auch auf die Investoren von Alpine: "Wir erinnern uns ja, amerikanische Investoren, die wollen ja Resultate sehen." F&uuml;r Briatore m&uuml;sse deshalb nicht nur die reine fahrerische Qualit&auml;t betrachtet werden, sondern das Gesamtpaket.</p><p>Daraus ergibt sich f&uuml;r Schumacher eine klare Schlussfolgerung: "Und dementsprechend, glaube ich, ist das fast ein No-Brainer f&uuml;r Flavio." Einen gro&szlig;en Namen zu verpflichten, w&auml;re f&uuml;r Alpine unter den aktuellen Voraussetzungen nicht automatisch sinnvoll.</p><h2>Ein gro&szlig;er Name w&auml;re nicht automatisch besser</h2><p>Schumacher f&uuml;hrt ein konkretes Szenario an: "W&auml;re jetzt ein gro&szlig;er Fahrer, ein gro&szlig;er Name auf dem Markt, aber der bringt dann nicht 15 oder 20 Millionen, dem Vernehmen nach, oder einem Vernehmen nach, was Colapinto so bringt, sondern der kostet ja dann auch 10 oder 15."</p><p>F&uuml;r Schumacher w&uuml;rde ein solcher Wechsel unter den aktuellen Voraussetzungen keinen Sinn ergeben. "Also das macht f&uuml;r ihn gar keinen Sinn, wenn er nicht im Siege mitf&auml;hrt." Doch auch das Potenzial Colapintos spielt eine Rolle.</p><h2>Schumacher sieht Fortschritte bei Colapinto</h2><p>Schumacher selbst stellt Colapinto ebenfalls ein grunds&auml;tzlich positives Zeugnis aus. "Er hat es ja nicht schlecht gemacht." Allerdings macht er seine Einsch&auml;tzung vom Auto abh&auml;ngig.</p><p>"Also wenn alles passt, wenn das Auto &uuml;berschaubar einfach zu fahren ist, wie jetzt auch, sagen wir mal, der Racing Bulls, dann liefert er ja ab", sagt Schumacher. Zudem habe Colapinto Fortschritte gemacht: "Er macht ja jetzt weniger Fehler und so weiter."</p><p>Schumacher erkennt deshalb eine Entwicklung beim Argentinier an: "Also man muss ihn ja lassen. Er hat eine Steigerung vorgezogen." Eine ganz gro&szlig;e Karriere traut er Colapinto allerdings nicht unbedingt zu. "Dass er jemals Weltmeister wird, das wage ich jetzt zu bezweifeln."</p><h2>Stabilit&auml;t als weiterer Vorteil</h2><p>Bei aller sportlichen Bewertung betont Schumacher am Ende vor allem die praktische Seite der Entscheidung. Alpine habe mit Colapinto einen Fahrer, der bereits Teil des Teams ist und die Mannschaft kennt.</p><p>"Aber nochmal, also aus der rein praktikablen Seite, ich habe einen Fahrer, der ist im Team, der kennt sich aus, den muss ich nicht wieder neu einarbeiten", erkl&auml;rt Schumacher. Dazu komme die finanzielle Komponente. "Da ist eine Stabilit&auml;t, der bringt Geld."</p><p>Genau diese Kombination macht die Verl&auml;ngerung f&uuml;r Schumacher zu einer nachvollziehbaren Entscheidung. Sein abschlie&szlig;endes Urteil f&auml;llt entsprechend deutlich aus: "Also glaube ich, dass das eine gute Entscheidung war von Flavio Briatore. Eine sehr gute sogar."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 13:14:32 +0000</pubDate>
      <author>Kevin Hermann</author>
    </item>
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      <title>"Ständig vergessen": Yuki Tsunoda verrät amüsante Anekdote aus Monza-Training</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/staendig-vergessen-yuki-tsunoda-verraet-amuesante-anekdote-aus-monza-training-26090511/3452609/</link>
      <description>Yuki Tsunoda hat auch beim zweiten Einsatz in Monza bisher einen guten Eindruck hinterlassen: Eine Sache hat der Racing-Bulls-Pilot allerdings "ständig vergessen"</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/OYv4PbE0/s6/staendig-vergessen-yuki-tsunoda-verraet-amuesante-anekdote-aus-monza-training-26090511.jpg"/> Yuki Tsunoda hat auch beim zweiten Einsatz in Monza bisher einen guten Eindruck hinterlassen: Eine Sache hat der Racing-Bulls-Pilot allerdings "ständig vergessen"<p>Auch beim Gro&szlig;en Preis von Italien in Monza darf Yuki Tsunoda noch einmal f&uuml;r Racing Bulls ins Lenkrad greifen, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/naechste-red-bull-chance-fuer-lawson-isack-hadjar-faellt-auch-in-monza-aus-26090210/3452372/" target="_blank" data-custom-text="1">weil Isack Hadjar weiterhin ausf&auml;llt und bei Red Bull durch Liam Lawson ersetzt wird</a>. Anders als vor zwei Wochen, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/blitz-rueckkehr-tsunoda-erfuhr-von-f1-comeback-am-strand-26082018/3451644/" target="_blank" data-custom-text="1">als Tsunoda die Nachricht &uuml;berraschend erhielt</a>, kam der erneute Einsatz nicht unerwartet.</p><p>Und trotzdem tat sich der Racing-Bulls-Pilot am Freitag in Monza nicht ganz so leicht wie erhofft. "Es ist definitiv ein Kampf, besonders im ersten freien Training, aber das lag eher an vielen Dingen, die insgesamt ziemlich chaotisch waren", res&uuml;miert der Japaner, <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">der am Ende den zw&ouml;lften Platz belegte</a>.</p><p>Die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung f&uuml;r Tsunoda ist allerdings das neue Formel-1-Reglement, das im Vergleich zum Vorjahr einige Anpassungen erfordert: <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/aktive-aerodynamik-so-funktioniert-sie-und-das-muss-der-fahrer-tun-26020102/3440518/" target="_blank" data-custom-text="1">Das bisherige DRS-System wurde in diesem Jahr durch den sogenannten "Straight Mode" (SM) ersetzt</a>.</p><p>Und damit tut sich der Ersatzpilot besonders schwer. "Wir haben mehr Aktivierungspunkte f&uuml;r das DRS-&Auml;quivalent als im letzten Jahr", erinnert Tsunoda. "Und ich vergesse st&auml;ndig, dieses System vor Kurve 11 zu nutzen. Ich dachte mir: 'Oh, warum verliere ich so viel Rundenzeit?' - bis mir auffiel: 'Ach ja, ich benutze das System ja gar nicht.'"</p><h2>Tsunoda gibt zu: "Macht mir durchaus zu schaffen"</h2><p>Monza verf&uuml;gt in diesem Jahr &uuml;ber vier SM-Zonen, die mit den neuen Boliden unbedingt genutzt werden m&uuml;ssen, um den Luftwiderstand zu verringern und zu verhindern, dass auf den langen Geraden die Energie zur Neige geht. Anders als Zandvoort, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/ruft-mich-bitte-an-yuki-tsunoda-schickt-botschaft-an-die-formel-1-teams-26082515/3451962/" target="_blank" data-custom-text="1">wo Tsunoda einen starken Eindruck hinterlie&szlig;</a>, z&auml;hlt Monza zu den "energiearmen" Strecken.</p><p>"Solche Dinge machen mir also durchaus zu schaffen", r&auml;umt der Japaner am Freitag ein. "Es gibt da gewisse Herausforderungen beim &Uuml;bergang vom letzten zum aktuellen Jahr." Immerhin: Im zweiten freien Training nutzte Tsunoda das System an allen erlaubten Stellen und erwies sich damit als &uuml;berraschend konkurrenzf&auml;hig.</p><p>"Insgesamt lief es im zweiten Training schon etwas besser zusammen", freute sich der Racing-Bulls-Pilot, <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">der in der zweiten Session den zehnten Platz belegte</a>, knapp hinter Max Verstappen. "Das Ergebnis war ordentlich, auch weil wir nun wissen, wo wir uns noch verbessern k&ouml;nnen."</p><h2>"Vertrauen in das Auto ist noch nicht riesig"</h2><p>"Ich glaube, Arvid f&uuml;hlt sich im Auto schon wohler, also gibt es f&uuml;r mich noch Luft nach oben." Teamkollege Arvid Lindblad war am Freitag allerdings nur rund eine Zehntelsekunde schneller als Tsunoda. "Das Vertrauen ins Auto ist noch nicht riesig, noch nicht bei 100 Prozent; ich muss also nach und nach mehr Leistung herausholen."</p><p>Nun richtet sich der Blick auf das Qualifying. "Es wird hitzig werden", sagt der Japaner mit einem Grinsen. Dass Tsunoda sowohl in Zandvoort als auch in Monza sofort schnell unterwegs war, spricht nat&uuml;rlich f&uuml;r seine Anpassungsf&auml;higkeit, aber auch daf&uuml;r, wie zug&auml;nglich das Auto der Racing Bulls ist.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3452609/326551.jpg" alt="Yuki Tsunoda"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Yuki Tsunoda springt auch in Monza als Ersatz bei Racing Bulls ein</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Sutton Images</p><p>Der VCARB 03 scheint ein gut ausbalanciertes Auto zu sein, bei dem es relativ einfach ist, ein funktionierendes Set-up zu finden. "Es ist noch zu fr&uuml;h f&uuml;r ein Urteil, da es erst das zweite Rennen ist und ich nicht genau wei&szlig;, wie es im Vergleich zu anderen Autos abschneidet", meint der 26-J&auml;hrige.</p><h2>Racing Bulls "weniger zickig" als Red Bull im Vorjahr</h2><p>"Aber ich habe definitiv viel Unterst&uuml;tzung vom Team erhalten, und das Auto ist - so glaube ich - weniger 'zickig' als das, was ich im letzten Jahr erlebt habe." Damals k&auml;mpfte Tsunoda an der Seite von Verstappen darum, den Anschluss an seinen Teamkollegen zu finden.</p><p>Apropos Teamkollege: In Monza k&ouml;nnte der Windschatten im Qualifying zum entscheidenden Faktor werden. "Ich glaube, es wird chaotisch werden - in Q1, Q2 und wahrscheinlich auch in Q3", prognostiziert Tsunoda. "Aber ich sch&auml;tze, das ist die &uuml;bliche Geschichte in Monza - dieses Jahr wahrscheinlich noch etwas extremer."</p><p>"Wir brauchen daf&uuml;r eine gute Strategie, aber so etwas l&auml;sst sich nur schwer vorhersagen", wei&szlig; der Racing-Bulls-Pilot, der trotzdem auf die Unterst&uuml;tzung seines Teamkollegen Lindblad hofft. "Ja, der Windschatten ist definitiv wichtig, und das beeinflusst alles. Es wird hitzig werden."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 12:55:33 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
    </item>
    <item>
      <title>Moreira kämpft um Platz im Honda-Werksteam: "Mache meinen Job gut"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/moreira-kaempft-um-platz-im-honda-werksteam-mache-meinen-job-gut-26090503/3452607/</link>
      <description>Diogo Moreira liefert in seiner MotoGP-Debütsaison konstant starke Ergebnisse, aus seiner Sicht stark genug, um sich den Aufstieg ins Honda-Werksteam zu verdienen</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-2.motorsport.com/images/amp/qYKkjgkY/s6/moreira-kaempft-um-platz-im-honda-werksteam-mache-meinen-job-gut-26090503.jpg"/> Diogo Moreira liefert in seiner MotoGP-Debütsaison konstant starke Ergebnisse, aus seiner Sicht stark genug, um sich den Aufstieg ins Honda-Werksteam zu verdienen<p>Diogo Moreira macht in seiner Deb&uuml;tsaison in der MotoGP zunehmend auf sich aufmerksam. Beim Aragon-Grand-Prix war der 22-J&auml;hrige <a href="https://de.motorsport.com/motogp/news/honda-in-aragon-rookie-diogo-moreira-stellt-werksteam-in-den-schatten-26090101/3452285/" target="_blank" data-custom-text="1">erneut bester Honda-Pilot</a> und zugleich der erste Fahrer auf einem japanischen Motorrad im Ziel.</p><p>F&uuml;r Moreira ist das ein weiterer Beleg daf&uuml;r, dass er seine Aufgabe erf&uuml;llt und damit Argumente f&uuml;r einen Aufstieg ins Honda-Werksteam sammelt. "Ich mache meinen Job und ich denke, wir gehen in die richtige Richtung", erkl&auml;rte Moreira am Sonntag.</p><p>"Fast immer bin ich in den Top 10 und gleichzeitig der erste Honda-Fahrer. Deshalb denke ich, dass wir unsere Sache gut machen. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen."</p><p>Auch sein bisheriger Saisonverlauf unterstreicht diese Einsch&auml;tzung. Moreira hat bereits f&uuml;nf Top-10-Ergebnisse gesammelt. Seit seinem neunten Platz beim Katalonien-Grand-Prix kam er lediglich einmal nicht unter die Top 11 (in Assen). In Ungarn fuhr er mit Rang sechs sein bislang bestes MotoGP-Ergebnis ein.</p><p>Hinzu kommt eine bemerkenswerte Qualifying-Serie: In Italien, Ungarn und Tschechien erreichte Moreira dreimal in Folge Q2. Auch in Aragon gelang ihm der Sprung in den zweiten Quali-Abschnitt. Dort fuhr er am Ende auf Startplatz zehn.</p><h2>Grenzen des aktuellen Honda-Pakets</h2><p>Beim Aragon-Grand-Prix bekam Moreira allerdings auch deutlich zu sp&uuml;ren, wo die Grenzen des aktuellen Honda-Motorrads liegen. Im Rennen k&auml;mpfte er unter anderem mit Ducati-Piloten sowie Tech3-Fahrer Enea Bastianini auf der KTM.</p><p>"Am Sonntag habe ich mit einigen Ducatis und mit Enea gek&auml;mpft. Um mehr zu erreichen, m&uuml;ssen wir mit dem Motorrad einen sehr gro&szlig;en Schritt nach vorne machen", erkl&auml;rt der Brasilianer. "Mit dem, was wir derzeit haben, ist das Beste, was wir an einem Rennwochenende erreichen k&ouml;nnen, ein sechster oder siebter Platz. Deshalb denke ich, dass ich meinen Job gut mache", bekr&auml;ftigt der Rookie.</p><p>Seine Leistungen sind damit ein klares Argument f&uuml;r Moreira. Gleichzeitig ist seine Zukunft bei Honda zwar best&auml;tigt, in welchem Team bleibt aber vorerst weiterhin offen.</p><h2>Honda h&auml;lt sich bei Fahrerwahl bedeckt</h2><p>F&uuml;r das Werksteam ist ab 2027 Neuzugang Fabio Quartararo, der von Yamaha kommt, gesetzt. Sein Teamkollege k&ouml;nnte Moreira werden. Allerdings hat Honda auch Moto2-Talent David Alonso verpflichtet, ohne offiziell zu best&auml;tigen, ob dieser im Werksteam oder f&uuml;r die Satellitenmannschaft LCR antreten wird.</p><p>In der Mitteilung von Honda hie&szlig; es lediglich: "Die Honda Racing Corporation freut sich, die Verpflichtung von David Alonso mit einem mehrj&auml;hrigen Vertrag zu best&auml;tigen." Damit stellt sich zwangsl&auml;ufig die Frage nach der Zukunft von Moreira.</p><h2>Vertrag k&ouml;nnte f&uuml;r 2028 entscheidend sein</h2><p>Der Brasilianer war bereits ein Jahr vor Alonso zu Honda gekommen. Er hat einen direkten Vertrag mit Honda, f&auml;hrt aber f&uuml;r LCR. Vereinbart wurden zwei Jahre plus eine optionale dritte Saison. Diese dritte Vertragsperiode wird automatisch aktiviert, sollte Moreira 2027 in das Honda-Werksteam bef&ouml;rdert werden.</p><p>Das bedeutet im Umkehrschluss: Sollte Honda hingegen auf eine Bef&ouml;rderung verzichten, w&auml;re Moreira nach aktuellem Vertragsverst&auml;ndnis f&uuml;r die Saison 2028 frei.</p><h2>LCR hofft auf einen Verbleib von Moreira</h2><p>Die Situation sorgt auch bei LCR f&uuml;r Spannung. Obwohl sich Honda bislang komplett bedeckt h&auml;lt, steigt der Druck auf die beteiligten Fahrer. LCR-Teamchef Lucio Cecchinello r&auml;umte zuletzt selbst ein, dass die Ungewissheit eine Belastung darstellt.</p><p>Cecchinello w&uuml;rde Moreira gerne auch in der kommenden Saison bei LCR halten. Gleichzeitig versteht er, dass der Rookie den n&auml;chsten Schritt machen und ins offizielle Honda-Team aufsteigen m&ouml;chte. Wann die Entscheidung f&auml;llt, ist noch nicht offiziell best&auml;tigt. Vieles deutet jedoch auf den Grand Prix von Japan hin.</p><p>Dann k&ouml;nnte feststehen, wie Honda seine beiden MotoGP-Teams, das Werksteam und LCR, f&uuml;r die kommende Saison aufstellt. Mit Ausnahme von LCR-Fahrer Johann Zarco stehen dabei bereits alle Fahrer unter Werksvertr&auml;gen. Das gilt auch f&uuml;r die beiden Honda-Testpiloten Aleix Espargaro und Takaaki Nakagami.</p><h2>Moreira l&auml;sst sich nicht beeinflussen</h2><p>Auf die Frage, ob die aktuelle Ungewissheit f&uuml;r ihn zus&auml;tzlichen Druck bedeute, gibt sich Moreira erstaunlich gelassen. "Nein, das beeinflusst mich nicht", sagt der 22-J&auml;hrige und zieht den Vergleich: "Im vergangenen Jahr hatte ich mehr Druck, als ich um die Moto2-Weltmeisterschaft gek&auml;mpft habe. Dieses Jahr ist f&uuml;r mich alles sehr klar, und auch meine Zukunft ist klar. Deshalb genie&szlig;e ich den Moment."</p><p>Damit vermittelt Moreira vor allem eines: Er will sich nicht von Spekulationen ablenken lassen, sondern seine Antwort auf die offene Fahrerfrage auf der Strecke liefern, mit konstanten Ergebnissen und als derzeit st&auml;rkster Honda-Fahrer.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 12:13:12 +0000</pubDate>
      <author>Juliane Ziegengeist</author>
    </item>
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