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    <title>Motorsport.com - All - Artikel</title>
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    <description>Motorsport.com | News, Ergebnisse, Fotos - Formel 1, MotoGP, DTM und mehr!</description>
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    <lastBuildDate>Mon, 15 Jun 2026 10:52:44 +0000</lastBuildDate>
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      <title>DTM Lausitzring 2026: Sasha-Konzert, Kino und WM-Abend im Fahrerlager</title>
      <link>https://de.motorsport.com/dtm/news/dtm-lausitzring-2026-sasha-konzert-kino-und-wm-abend-im-fahrerlager-26061501/3448032/</link>
      <description>Die DTM baut auf dem Lausitzring das Eventprogramm aus: Wie der ADAC für Festivalfeeling sorgt und wie man auch die Fußball-WM verfolgen kann</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/n6g4jqm0/s6/dtm-lausitzring-2026-sasha-konzert-kino-und-wm-abend-im-fahrerlager-26061501.jpg"/> Die DTM baut auf dem Lausitzring das Eventprogramm aus: Wie der ADAC für Festivalfeeling sorgt und wie man auch die Fußball-WM verfolgen kann<p>In der Vergangenheit waren Livekonzerte im Rahmenprogramm der DTM wie zum Beispiel durch Pop-Ikone Gianni Nannini 2018 in Misano keine Seltenheit - jetzt l&auml;sst der ADAC diese Tradition wieder aufleben: Beim kommenden DTM-Wochenende auf dem Lausitzring gibt "Dick Brave" alias Sasha im Bereich der Fanzone im Fahrerlager ein Konzert, das am Samstagabend stattfinden wird.</p><p>Da der Lausitzring vor allem bei Campingg&auml;sten sehr beliebt ist, setzt der ADAC dieses Jahr auf einen wahren Festivalcharakter, denn Sashas Rockabilly-Projekt, das vor allem f&uuml;r den Song "If You Believe" bekannt ist und seit 2002 existiert, ist nicht der einzige Act des Abends.</p><p>Davor treten die Coldplay-Tribute-Band Goldplay.live und DJ Tomekk auf, der schon &ouml;fter bei der DTM zu Gast war. Das Open-Air-Konzert ist f&uuml;r alle Ticketinhaber kostenlos, f&uuml;r alle anderen betr&auml;gt der Eintrittspreis 59 Euro. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.</p><p>Auch nach den Konzerten gibt es Unterhaltung: Ab 22 Uhr trifft die deutsche Nationalmannschaft auf die Elfenbeink&uuml;ste, was via Public Viewing &uuml;bertragen wird. (<a href="https://tickets.dtm.com/" target="_blank" rel="nofollow">SPONSORED LINK: Jetzt Tickets f&uuml;r die DTM-Saison 2026 sichern!</a>)</p><p>Aber nicht nur am Samstag, sondern bereits am Freitagabend wird abseits der Action auf der Rennstrecke Unterhaltung geboten. Und zwar mit Open-Air-Kino: Am Abend gibt es in der DTM-Fan-Zone das Cinestar-Open-Air-Kino mit dem Hollywood-Film "Need for Speed" aus dem Jahr 2014, der auf dem gleichnamigen Videospiel basiert.</p><p>Das dritte Rennwochenende der Saison wird nicht das einzige der Saison 2026 sein, das mit einem zus&auml;tzlichen Eventprogramm aufwartet: Denn auch beim Saisonfinale in Hockenheim wird es einen Auftritt von "Dick Brave" geben.</p><p>Hintergrund ist der Erfolg des Formats beim Saisonfinale 2025 in Hockenheim, weshalb das Konzept f&uuml;r diese Saison ausgebaut wurde: Damals traten hinter der S&uuml;dtrib&uuml;ne Chartst&uuml;rmer Kamrad und die legend&auml;re Crossover-Band H-Blockx auf.</p><p>Der ADAC will mit dem zus&auml;tzlichen Entertainment-Programm nicht nur die Hardcore-Rennfans an die Rennstrecke locken, sondern ein Angebot f&uuml;r die ganze Familie liefern. Damit sollen die Zuschauerzahlen nach den Zuw&auml;chsen der vergangenen beiden Jahre weiter gesteigert werden.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 10:26:25 +0000</pubDate>
      <author>Sven Haidinger</author>
    </item>
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      <title>Beim letzten jährlichen Grand Prix: Zuschauer-Rekord in Barcelona!</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/beim-letzten-jaehrlichen-grand-prix-zuschauer-rekord-in-barcelona-26030910/3442507/</link>
      <description>Wie viele Zuschauer den Barcelona-Grand-Prix vor Ort verfolgt haben und wo das Rennen damit im internationalen Formel-1-Vergleich steht</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/J0r4VQJY/s6/beim-letzten-jaehrlichen-grand-prix-zuschauer-rekord-in-barcelona-26030910-7.jpg"/> Wie viele Zuschauer den Barcelona-Grand-Prix vor Ort verfolgt haben und wo das Rennen damit im internationalen Formel-1-Vergleich steht<p>Wie viele Zuschauer verfolgen die Rennen der Formel 1 direkt an der Strecke? Welche Rennstrecke verzeichnet das gr&ouml;&szlig;te Vor-Ort-Publikum? Und an welchen Standorten entwickeln sich die Besucherzahlen positiv, w&auml;hrend sie andernorts r&uuml;ckl&auml;ufig sind?</p><p>Der folgende Artikel liefert Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Publikum an den Rennstrecken der <a href="https://de.motorsport.com/f1/schedule/" target="_blank">Formel-1-Saison 2026</a>.</p><p>Dabei ist eine wichtige Besonderheit der Statistik zu ber&uuml;cksichtigen: Die offizielle Gesamtzahl der Zuschauer eines Rennwochenendes ergibt sich aus der Summe der einzelnen Veranstaltungstage. Fans, die an mehreren Tagen vor Ort sind, werden entsprechend mehrfach gez&auml;hlt. Dadurch kann die ausgewiesene Gesamtbesucherzahl eines Grand Prix &uuml;ber der tats&auml;chlichen Tageskapazit&auml;t einer Strecke liegen.</p><h2>Die Zuschauerzahlen bei den Formel-1-Rennen 2026</h2><p><b>#7: Barcelona (Spanien)</b></p><p>Das Zuschauerinteresse in Barcelona war beim letzten j&auml;hrlich ausgetragenen Grand Prix gr&ouml;&szlig;er denn je: Die Veranstalter melden insgesamt 301.273 Zuschauer &uuml;ber das gesamte Wochenende hinweg, gut 1.000 mehr als im Vorjahr. Damit liegt der Traditionskurs 2026 aber nur an vorletzter Stelle im inoffiziellen Zuschauer-Ranking - nur vor Shanghai.</p><p><b>#6: Monaco</b></p><p>Wie zuvor in Miami haben die Veranstalter in Monaco lediglich erkl&auml;rt, das Rennwochenende sei "ausverkauft", nannten aber keine konkreten Zahlen. Bereits im Vorjahr hatte Monaco keine Angaben gemacht. Zahlen hatte die Rennstrecke im F&uuml;rstentum zuletzt 2024 verk&uuml;ndet: 200.000 Zuschauer. Allerdings war das &uuml;ber Jahre die Standard-Angabe in Monaco.</p><p><b>#5: Montreal (Kanada)</b></p><p>Nachdem man in Miami zuvor keine offiziellen Zahlen vermeldet hatte, waren laut Angaben der Formel 1 beim Kanada-Wochenende 360.000 Fans an der Rennstrecke. Damit hat der Circuit Gilles-Villeneuve seinen Zuschauerrekord aus den Jahren 2017 und 2018 eingestellt. Im Vorjahr waren 352.000 Fans an die Strecke gekommen.</p><p><b>#4: Miami (USA)</b></p><p>Die Veranstalter des Grand Prix von Miami haben 2026 keine offiziellen Zuschauerzahlen genannt, sondern lediglich erkl&auml;rt, das Rennwochenende sei "ausverkauft". Vermutlich lagen die Besucherzahlen also auf dem Niveau der Vorjahre, als jeweils 275.000 Zuschauer vor Ort waren. Bisher hatte Miami immer konkrete Zahlen genannt.</p><p><b>#3: Suzuka (Japan)</b></p><p>Suzuka meldete mit 315.000 Formel-1-Fans am gesamten Wochenende eine ausverkaufte Veranstaltung. Das waren zudem noch einmal 49.000 Zuschauer mehr als im vergangenen Jahr, obwohl es 2026 keinen japanischen Fahrer in der Startaufstellung mehr gibt. In der vergangenen Saison hatte Yuki Tsunoda bei seinem Heimrennen sein Deb&uuml;t f&uuml;r Red Bull gegeben.</p><p><b>#2: Shanghai (China)</b></p><p>Beim dritten Grand Prix seit der Corona-Pandemie kann Shanghai zum zweiten Mal in Folge ein Zuschauerwachstum vermelden: Laut offiziellen Angaben waren am Wochenende 230.000 Besucher vor Ort - 10.000 mehr als im Vorjahr. Der Formel-1-Rekord f&uuml;r den Shanghai International Circuit aber datiert aus der Saison 2005, als beim zweiten Grand Prix von China 270.000 Zuschauer auf den Trib&uuml;nen sa&szlig;en.</p><p><b>#1: Melbourne (Australien)</b></p><p>Zum f&uuml;nften Mal in Folge hat der Australien-Grand-Prix auf dem Albert Park Circuit in Melbourne einen Zuschauerrekord aufgestellt: Nach rund 465.500 Fans im Vorjahr kamen dieses Mal fast 484.000 Besucher an die Rennstrecke. Nur Silverstone in England hatte mit 500.000 schon mal ein gr&ouml;&szlig;eres Vor-Ort-Publikum bei Formel-1-Rennen. Melbourne ist damit die neue Nummer zwei und verdr&auml;ngt Mexiko-Stadt aus den Top 10 (siehe unten).</p><h2>Gr&ouml;&szlig;tes Vor-Ort-Publikum der Formel 1 2026</h2><p>Diese &Uuml;bersicht sortiert die Zuschauerzahlen der <a href="https://de.motorsport.com/f1/schedule/" target="_blank">Formel-1-Saison 2026</a> in absteigender Reihenfolge: Gut besuchte Rennen stehen oben, schlecht besuchte Rennen unten. Die Rangliste wird im Saisonverlauf st&auml;ndig aktualisiert und um neue Angaben erg&auml;nzt.</p><p><strong>Hinweis:</strong> Einige Veranstalter nennen keine konkreten Zuschauerzahlen. Deshalb tauchen 2026 Miami und Monaco nicht in dieser &Uuml;bersicht auf.</p><h2>Wie sich die Zuschauerzahlen entwickeln</h2><p>Diese &Uuml;bersicht stellt die Entwicklung der Zuschauerzahlen seit 2022 bei den einzelnen Formel-1-Austragungsorten dar. Sie ist teilweise unvollst&auml;ndig: Manchmal gibt es keine Werte, weil bestimmte Grands Prix nicht immer ausgetragen wurden oder die Veranstalter keine Zahlen kommuniziert haben. Diese Felder bleiben leer.</p><h2>Die bestbesuchten Formel-1-Veranstaltungen</h2><p>Welche Grands Prix der j&uuml;ngeren Formel-1-Vergangenheit hatten das gr&ouml;&szlig;te Vor-Ort-Publikum? Hier ist die Rangliste der Austragungsorte mit den meisten Besuchern pro Rennwochenende!</p><h2>Neu 2026:</h2><p>- Melbourne verdr&auml;ngt mit 483.934 Zuschauern Mexiko-Stadt (404.958) aus den Top 10</p><h2>Mehr zum Thema:</h2><p><a href="https://de.motorsport.com/f1/news/uebersicht-die-zuschauerzahlen-zur-formel-1-saison-2025-25031709/3423671/" target="_blank">Die Zuschauerzahlen zur Formel-1-Saison 2025</a></p><p><a href="https://de.motorsport.com/f1/news/vor-ort-zuschauer-formel-1-2024-publikum-bleibt-nur-stabil-in-spa-24072906/3412479/" target="_blank">Die Zuschauerzahlen zur Formel-1-Saison 2024</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 10:08:18 +0000</pubDate>
      <author>Stefan Ehlen</author>
    </item>
    <item>
      <title>"Forza Ferrari": Elkann reagiert auf Hamilton-Sieg</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/forza-ferrari-elkann-reagiert-auf-hamilton-sieg-26061507/3448029/</link>
      <description>Nach dem Premierensieg von Hamilton für Ferrari in Barcelona zeigt sich John Elkann bewegt - Der Ferrari-Chef würdigt Fahrer und Teamleistung in einer offiziellen Mitteilung</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-2.motorsport.com/images/amp/30a4xqX6/s6/forza-ferrari-elkann-reagiert-auf-hamilton-sieg-26061507.jpg"/> Nach dem Premierensieg von Hamilton für Ferrari in Barcelona zeigt sich John Elkann bewegt - Der Ferrari-Chef würdigt Fahrer und Teamleistung in einer offiziellen Mitteilung<p>Lewis Hamilton hat beim Grand Prix von Barcelona-Catalunya seinen ersten Sieg als Ferrari-Fahrer gefeiert und damit einen bedeutenden Meilenstein seiner noch jungen Zeit bei der Scuderia erreicht. Nach dem Erfolg des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters meldete sich auch Ferrari-Vorsitzender John Elkann mit pers&ouml;nlichen Gratulationen zu Wort.</p><p>In einer offiziellen Mitteilung gratuliert Elkann dem Piloten zu seinem Premierensieg in Rot: "Gut gemacht, Lewis, zu deinem ersten gro&szlig;en Sieg mit Ferrari. Es ist ein emotionaler Moment und ein sehr wichtiges Ergebnis, das dem gesamten Team und all unseren Fans geh&ouml;rt."</p><p>Zugleich richtet der Ferrari-Vorsitzende seinen Dank an die Mitarbeiter des Rennstalls: "Ich m&ouml;chte allen f&uuml;r ihre Entschlossenheit, ihre Aufopferung und ihre gemeinsame Anstrengung danken, die sie jeden Tag mit Leidenschaft und Ferrari-Geist sowohl an der Rennstrecke als auch in Maranello unter Beweis stellen."</p><h2>Elkann w&uuml;rdigt Ferrari-Gesamtleistung</h2><p>Dar&uuml;ber hinaus stellt Elkann auch einen Bezug zum Langstreckenprogramm der Italiener her. "Mein Dank gilt auch dem anderen Ferrari-Team, das die unglaublich anspruchsvollen 24 Stunden von Le Mans mit Stolz, Zusammenhalt und gro&szlig;er Professionalit&auml;t in Angriff genommen und bis zum Ende gek&auml;mpft hat. Forza Ferrari."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3448029/324268.jpg" alt="Lewis Hamilton"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Lewis Hamilton jubelt ausgelassen am Podium</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: circuitpics.de</p><p>Auch Hamilton selbst zeigt sich nach dem Rennen sichtlich bewegt. Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt bedankte er sich per Teamradio bei der Mannschaft in Maranello. "Grazie a tutti, Maranello. Vielen Dank. Ihr habt mir geholfen, diesen Traum wahr werden zu lassen, und ich kann euch nicht genug danken", sagt Hamilton.</p><p>Anschlie&szlig;end richtet er sich an die Mitarbeiter des Teams, seine Familie und seine Anh&auml;nger: "Ich bin so stolz auf euch. An meine Familie: Ich liebe euch. An meine Fans: Danke, dass ihr mich weiterhin daran erinnert, wer ich bin. Ohne euch h&auml;tte ich das nicht geschafft."</p><h2>Hamiltons Weg zu Ferrari und Titelkampf 2026</h2><p>Hamilton war vor der Saison 2025 nach zw&ouml;lf Jahren bei Mercedes zu Ferrari gewechselt. Nachdem seine erste Saison f&uuml;r die Scuderia weit hinter den Erwartungen geblieben war, scheint der Brite 2026 wieder zu alter St&auml;rke gefunden zu haben.</p><p>Mit seinem Erfolg in Barcelona untermauerte er seine Position im Titelkampf und verk&uuml;rzte den R&uuml;ckstand auf die Spitze der <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Fahrerwertung</a> von 66 auf 41 Punkten und ist weiterhin direkter Verfolger von Kimi Antonelli.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 09:38:34 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
    </item>
    <item>
      <title>Mercedes beantragt Überprüfung der Monaco-Strafe gegen George Russell</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/mercedes-beantragt-ueberpruefung-der-monaco-strafe-gegen-george-russell-26061506/3448026/</link>
      <description>Nach dem Erfolg von Alpine, die Monaco-Strafen gegen Pierre Gasly nachträglich aufzuheben, hat nun auch Mercedes offiziell einen Antrag auf Überprüfung gestellt</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/D0JkeOO2/s6/mercedes-beantragt-ueberpruefung-der-monaco-strafe-gegen-george-russell-26061506.jpg"/> Nach dem Erfolg von Alpine, die Monaco-Strafen gegen Pierre Gasly nachträglich aufzuheben, hat nun auch Mercedes offiziell einen Antrag auf Überprüfung gestellt<p>Auch nach dem Gro&szlig;en Preis von Barcelona-Katalonien sorgt das Ergebnis aus Monaco weiterhin f&uuml;r Diskussionen: Denn die Entscheidung der FIA, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/strafe-zurueckgenommenpierregasly-erhaelt-podium-von-monaco-wieder-26061211/3447777/" target="_blank">die Zeitstrafen von Pierre Gasly zur&uuml;ckzunehmen und dem Alpine-Piloten seinen verlorenen Podestplatz wieder zuzusprechen</a>, st&ouml;&szlig;t nicht bei allen Teams auf Zustimmung.</p><p>Nachdem erste Konkurrenten bereits angek&uuml;ndigt hatten, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/monaco-chaos-geht-weiter-topteams-pruefen-berufung-gegen-gasly-urteil-26061217/3447811/" target="_blank">einen Einspruch gegen die Aufhebung der beiden Gasly-Zeitstrafen zu pr&uuml;fen</a>, geht Mercedes noch einen anderen Weg: Denn genau wie Alpine hat das Team beim Automobil-Weltverband einen "Antrag auf &Uuml;berpr&uuml;fung" (englisch: Right of Review) eingereicht.</p><p>Mercedes argumentiert, dass sowohl das Eingest&auml;ndnis fehlerhafter Messungen als auch die Aufhebung von Gaslys Strafen neue Beweismittel darstellen, die zum Zeitpunkt des Rennens (und damit auch zum Zeitpunkt von Russells Bestrafung) nicht verf&uuml;gbar waren.</p><h2>Mercedes will "einfach mit am Tisch sitzen"</h2><p>"Und was die Sache mit Gasly angeht: Ja, wir haben eine &Uuml;berpr&uuml;fung beantragt, weil wir einfach mit am Tisch sitzen wollen, wenn Entscheidungen getroffen werden", nannte Mercedes-Teamchef Toto Wolff am Sonntagabend in Barcelona einen Grund f&uuml;r den Antrag.</p><p>Mercedes best&auml;tigte am Montagmorgen auf Anfrage von <i>Motorsport.com</i>, einer Schwesterplattform von <i>Motorsport-Total.com</i> im Motorsport Network, dass das Verfahren tats&auml;chlich eingeleitet wurde. Auch der Automobil-Weltverband best&auml;tigte dies.</p><p>Wolff r&auml;umte allerdings bereits ein, dass die Erfolgsaussichten von Mercedes eher gering erscheinen. Der Hauptgrund: Anders als Gasly, der erst nach dem Rennen zur&uuml;ckversetzt wurde, hat Russell die gegen ihn verh&auml;ngte Strafe bereits w&auml;hrend des Rennens abgesessen.</p><p>Alpine konnte die beiden F&uuml;nf-Sekunden-Zeitstrafen gegen Gasly schlicht aus dem Rennergebnis entfernen lassen. Bei Russell gestaltet sich die Situation deutlich komplizierter, weil er die urspr&uuml;ngliche F&uuml;nf-Sekunden-Strafe nicht abgesessen hatte und stattdessen mit einer Durchfahrtsstrafe belegt worden war.</p><h2>Warum kann Mercedes den Antrag jetzt noch stellen?</h2><p>Der Antrag auf &Uuml;berpr&uuml;fung seitens Mercedes d&uuml;rfte daher vor allem symbolischen Charakter haben: Mercedes hofft darauf, "einen Platz am Tisch zu bekommen", wie es Wolff formulierte. Gleichzeitig m&ouml;chte das Team von den Rennkommissaren zus&auml;tzliche Klarstellungen zu dem Vorgang erhalten, auch mit Blick auf zuk&uuml;nftige Entscheidungen.</p><p>Artikel 14.4.1 des Internationalen Sportkodex besagt, dass ein Antrag auf &Uuml;berpr&uuml;fung innerhalb von 96 Stunden "nach Ende der betreffenden Veranstaltung oder innerhalb von 96 Stunden nach Ver&ouml;ffentlichung der Entscheidung des Gremiums der Rennkommissare (Stewards) au&szlig;erhalb des Wettbewerbs" eingereicht werden muss.</p><p>Der Antrag von Mercedes liegt zwar au&szlig;erhalb des 96-Stunden-Fensters nach Ende des Gro&szlig;en Preises von Monaco, f&auml;llt jedoch in den entsprechenden Zeitraum nach der Entscheidung im Fall Gasly und der Ver&ouml;ffentlichung des korrigierten Rennergebnisses. Zudem kann ein Team eine Fristverl&auml;ngerung um 24 Stunden f&uuml;r die Einreichung eines Antrags auf &Uuml;berpr&uuml;fung beantragen.</p><p>Unklar ist unterdessen offenbar noch, ob Mercedes und Red Bull auch gegen die Entscheidung der FIA, die Strafen gegen Gasly zur&uuml;ckzunehmen, weiter vorgehen werden. Beide Teams hatten bei der FIA zun&auml;chst ihre Absicht hinterlegt, Berufung einzulegen.</p><p>Dadurch haben sie sich effektiv 96 Stunden Zeit verschafft, um zu entscheiden, ob sie tats&auml;chlich ein formelles Berufungsverfahren einleiten wollen. Red Bull erkl&auml;rte zuletzt, dass dar&uuml;ber bislang noch keine Entscheidung gefallen sei.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 09:20:00 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
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      <title>Lewis Hamilton erlöst Ferrari: Fans feiern "Masterclass" in Barcelona </title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/lewis-hamilton-erloest-ferrari-fans-feiern-masterclass-in-barcelona-26061505/3448023/</link>
      <description>Nach schwierigen Monaten bei Ferrari gelingt Lewis Hamilton der große Durchbruch - Sein Sieg in Barcelona sorgt für Begeisterung bei den Fans</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/824RBWq6/s6/lewis-hamilton-erloest-ferrari-fans-feiern-masterclass-in-barcelona-26061505.jpg"/> Nach schwierigen Monaten bei Ferrari gelingt Lewis Hamilton der große Durchbruch - Sein Sieg in Barcelona sorgt für Begeisterung bei den Fans<p>Lewis Hamilton hat beim Gro&szlig;en Preis von Spanien in Barcelona seinen ersten Formel-1-Sieg als Ferrari-Pilot gefeiert.</p><p>Der siebenmalige Weltmeister setzte sich nach einer &uuml;berzeugenden Vorstellung gegen die Konkurrenz durch und bescherte der Scuderia einen emotionalen Erfolg, der in den sozialen Medien zahlreiche Reaktionen hervorrief.</p><p>Hamilton war von Startplatz zwei ins Rennen gegangen. Mit einer konsequent umgesetzten Dreistoppstrategie und einem hohen Renntempo setzte sich der Brite deutlich von seinen Verfolgern ab. Am Ende &uuml;berquerte er die Ziellinie mit einem Vorsprung von 19 Sekunden auf George Russell im Mercedes.</p><h2>Wichtiger Meilenstein nach schwierigem Start</h2><p>F&uuml;r Hamilton war es nicht nur der erste Sieg seit seinem Wechsel zu Ferrari, sondern auch ein wichtiger Meilenstein nach einer schwierigen Deb&uuml;tsaison 2025. In seiner zweiten Saison bei Ferrari scheint der 41-J&auml;hrige nun endg&uuml;ltig angekommen zu sein.</p><p>Entsprechend gro&szlig; fiel die Begeisterung vieler Fans aus. Auf Reddit schrieb ein Nutzer: "Grande Lewis. Heute ist ein gro&szlig;artiger Tag." Auch Statistiken wurden hervorgehoben. So schrieb ein Fan: "Hamilton steht sowohl auf der Liste der j&uuml;ngsten als auch der &auml;ltesten Rennsieger in den Top Ten. Wahnsinn."</p><p>Andere Reaktionen fielen deutlich emotionaler aus. "Ich weine", lautet ein Beitrag. Ein weiterer Nutzer erkl&auml;rt: "Daf&uuml;r &ouml;ffne ich meinen Wein f&uuml;r besondere Anl&auml;sse." Wieder andere Fans zeigen sich &uuml;berrascht: "Ich h&auml;tte nicht gedacht, dass dieser Tag kommen w&uuml;rde, aber er hat es geschafft."</p><h2>Freude &uuml;ber Sieg, Entt&auml;uschung um Leclerc</h2><p>Die Tifosi konnten den Erfolg am Wochenende jedoch nicht uneingeschr&auml;nkt genie&szlig;en. Teamkollege Charles Leclerc musste das Rennen aufgrund von Problemen mit der Servolenkung vorzeitig aufgeben. Entsprechend gemischt waren einige Reaktionen:</p><p>"Als Fan tut mir das f&uuml;r Leclerc leid, aber in erster Linie bin ich Ferrari-Fan", schrieb ein Nutzer. Ein anderer bezeichnete den Erfolg als bitters&uuml;&szlig;, &uuml;berwiegend aber als Grund zur Freude: "Ein Sieg ist ein Sieg. Es ist sch&ouml;n zu sehen, dass Lewis wieder in Form ist. Das hat mir neue Hoffnung gegeben. Forza Ferrari."</p><p>Besonders h&auml;ufig wurde die fahrerische Leistung Hamiltons hervorgehoben. "Er hat es immer noch drauf. Dar&uuml;ber kann niemand wirklich ver&auml;rgert sein", schrieb ein Fan. In einem anderen Kommentar hie&szlig; es: "Eine echte Masterclass von Sir Lewis. Er hat das gesamte Feld bei Tempo und Strategie geschlagen."</p><h2>Signalwirkung f&uuml;r Ferrari und Hamilton</h2><p>Mit seinem ersten Sieg f&uuml;r Ferrari hat Hamilton nicht nur ein pers&ouml;nliches Kapitel seiner Karriere erfolgreich aufgeschlagen. Der Erfolg in Barcelona k&ouml;nnte sich auch als wichtiger Wendepunkt f&uuml;r die Scuderia und ihren Piloten im weiteren Verlauf der Saison 2026 erweisen.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:39:22 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
    </item>
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      <title>Lewis Hamiltons Wende bei Ferrari: Toto Wolff nennt Schlüsselfaktoren</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/lewis-hamiltons-wende-bei-ferrari-toto-wolff-nennt-schluesselfaktoren-26061504/3448020/</link>
      <description>Nach einer schwierigen Debütsaison bei Ferrari fährt Lewis Hamilton 2026 wieder um Siege - Toto Wolff sieht dafür mehrere entscheidende Gründe</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-8.motorsport.com/images/amp/l0LkVOV6/s6/lewis-hamiltons-wende-bei-ferrari-toto-wolff-nennt-schluesselfaktoren-26061504.jpg"/> Nach einer schwierigen Debütsaison bei Ferrari fährt Lewis Hamilton 2026 wieder um Siege - Toto Wolff sieht dafür mehrere entscheidende Gründe<p>Lewis Hamiltons Formkurve zeigt in der Formel 1 Saison 2026 deutlich nach oben. Nach einem schwierigen ersten Jahr bei Ferrari feierte der siebenmalige Weltmeister seinen ersten Sieg f&uuml;r die Scuderia beim Barcelona-Grand-Prix und sammelte zuvor mehrere Podiumsplatzierungen.</p><p>Mercedes Teamchef Toto Wolff sieht daf&uuml;r eine Kombination aus sportlichen, technischen und pers&ouml;nlichen Faktoren verantwortlich.</p><p>Hamilton hatte 2025 nach seinem Wechsel zu Ferrari eine entt&auml;uschende Premierensaison erlebt. Ein Podestplatz blieb damals aus. In diesem Jahr pr&auml;sentiert sich der Brite jedoch deutlich st&auml;rker. Vor seinem Erfolg in Barcelona stand er bereits in China, Monaco und Kanada auf dem Podium.</p><h2>Erster Ferrari Sieg nach schwieriger Deb&uuml;tsaison</h2><p>Beim Grand Prix von Barcelona setzt sich Hamilton mit einer aggressiven Dreistoppstrategie gegen die Konkurrenz durch. Ein sp&auml;tes Virtuelles Safety-Car spielte ihm zus&auml;tzlich in die Karten, da er seinen letzten Boxenstopp unter g&uuml;nstigen Bedingungen absolvieren konnte. Anschlie&szlig;end verteidigte er seine F&uuml;hrung souver&auml;n bis ins Ziel.</p><p>Nach dem Rennen gratulierte Wolff seinem langj&auml;hrigen ehemaligen Fahrer zu dessen Erfolg: "Zun&auml;chst einmal Gl&uuml;ckwunsch an Lewis! Er hat so hart gearbeitet und besonders im vergangenen Jahr viele schwierige Momente erlebt. Deshalb freue ich mich von Herzen f&uuml;r ihn, dass er gewonnen hat."</p><p>Au&szlig;erdem betont Wolff erneut seine Wertsch&auml;tzung f&uuml;r Hamilton: "Ich habe immer gesagt: Wenn nicht einer unserer beiden Fahrer gewinnt, dann sollte es Lewis sein. Und heute hat er sich den Sieg verdient." Wolff erw&auml;hnt auch Ferrari Teamchef Fr&eacute;d&eacute;ric Vasseur in diesem Zusammenhang: "Ich freue mich auch f&uuml;r Fred. Die Verantwortung und der Druck bei Ferrari ist enorm. Deshalb bin ich gl&uuml;cklich und erleichtert f&uuml;r ihn. Er liegt mir am Herzen."</p><h2>Wolff sieht technische und sportliche Gr&uuml;nde</h2><p>Auf die Frage nach den Gr&uuml;nden f&uuml;r Hamiltons Leistungssteigerung verweist Wolff zun&auml;chst auf die aktuelle Fahrzeuggeneration. Die neuen Autos sind in ihrem Verhalten anders als die Fahrzeuge der vergangenen Jahre, die durch starkes Bouncing und sehr steife Abstimmungen gepr&auml;gt waren.</p><p>Die Boliden in diesem Jahr sind absolut unterschiedlich und passen offenbar besser zu Hamiltons Fahrweise. "Das ist wieder n&auml;her an einem konventionellen Fahrstil, zumindest was Aerodynamik und Fahrzeugdynamik betrifft", erkl&auml;rt Wolff. "Offensichtlich ist das Motormanagement komplett anders, aber man sieht, dass er stark f&auml;hrt."</p><p>Dar&uuml;ber hinaus lobt der &Ouml;sterreicher die Zusammenarbeit innerhalb des Ferrari Teams. "Die Dynamik im Team scheint gut zu sein zwischen ihm und seinem Renningenieur", sagt Wolff. "Ich habe ihn auf dem Podium im Fernsehen gesehen. Sein Gesichtsausdruck zeigt mir, dass er sehr gl&uuml;cklich ist."</p><h2>Auch das Privatleben spielt eine Rolle</h2><p>Anschlie&szlig;end erlaubt sich Wolff, nicht nur als ehemaliger Teamchef, sondern auch als langj&auml;hriger Freund von Hamilton, eine scherzhafte Bemerkung &uuml;ber dessen Privatleben: "Vielleicht hilft die Freundin! Mir hat es geholfen, eine Partnerin zu haben. Man hat ein stabiles Familienleben und die beiden scheinen sich sehr gut zu verstehen."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3448020/324029.jpg" alt="Lewis Hamilton"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Upgrade im Privatleben, vielleicht auch ein Schl&uuml;ssel zum Erfolg</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: GettyImages</p><p>Wolff stellt jedoch klar, dass aus seiner Sicht mehrere Faktoren zusammenkommen. "Ich denke, es ist die Summe all dieser Faktoren aus emotionaler, pers&ouml;nlicher und professioneller Sicht", erkl&auml;rte er. "Wenn man sich wohlf&uuml;hlt, gewinnt man."</p><p>Hamiltons Sieg hatte auch Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft. Durch den Ausfall von Kimi Antonelli vier Runden vor Rennende verk&uuml;rzt Hamilton seinen R&uuml;ckstand auf den Italiener von 66 auf 41 Punkte. George Russell liegt nach seinem zweiten Platz in Barcelona nun neun Punkte hinter Hamilton auf Platz drei in der <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Fahrerwertung</a>.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 07:43:00 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
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      <title>"Schmerzhaft": Hätte BMW die 24h Le Mans 2026 ohne Safety-Car gewonnen?</title>
      <link>https://de.motorsport.com/lemans/news/schmerzhaft-haette-bmw-die-24h-le-mans-2026-ohne-safety-car-gewonnen-26061501/3448018/</link>
      <description>BMW verpasst den Gesamtsieg bei den 24h von Le Mans 2026 und wird mit weniger als elf Sekunden Rückstand Zweiter: Kostete die Safety-Car-Phase vielleicht den Sieg?</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/3YWkjqKY/s6/schmerzhaft-haette-bmw-die-24h-le-mans-2026-ohne-safety-car-gewonnen-26061501.jpg"/> BMW verpasst den Gesamtsieg bei den 24h von Le Mans 2026 und wird mit weniger als elf Sekunden Rückstand Zweiter: Kostete die Safety-Car-Phase vielleicht den Sieg?<p>BMW muss sich bei den 24 Stunden von Le Mans (<a href="https://de.motorsport.com/lemans/news/24h-le-mans-2026-toyota-kann-es-auch-gegen-starke-gegner-26061404/3447978/" target="_blank">kompletter Rennbericht</a>) mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Robin Frijns, Rene Rast und Sheldon van der Linde verpassten den diesj&auml;hrigen Gesamtsieg im BMW #20 um weniger als elf Sekunden, wobei die letzte Safety-Car-Phase m&ouml;glicherweise zum Nachteil wurde.</p><p>"Ja, schmerzhaft", sagt Frijns, als er auf die entscheidende Gelbphase angesprochen wird. "Der Toyota mit der Nummer 8 war etwa eine Stunde zuvor an der Box oder hatte ein Problem mit den Bremsen. Ich w&uuml;rde nicht sagen, dass sie damit aus dem Rennen waren, aber sie waren zur&uuml;ckgefallen."</p><p>Als die Safety-Car-Phase rund sechs Stunden vor dem Ende des Rennens ausgerufen wurde, f&uuml;hrte Frijns mit einem Vorsprung von rund 30 Sekunden auf den Cadillac V-Series.R #12 von Norman Nato sowie 45 Sekunden auf den zu dieser Zeit drittplatzierten Toyota #7 von Kamui Kobayashi.</p><p>"Wir waren zu diesem Zeitpunkt eigentlich au&szlig;er Reichweite, aber danach waren sie wieder im Spiel. Und wir wussten, dass Toyota sehr stark war. Sie haben insbesondere zu Beginn des Rennens eine starke Pace gezeigt und durch Undercuts Positionen gewonnen. Das war f&uuml;r uns eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung."</p><p>&Auml;hnlich sieht es Teamkollege Sheldon van der Linde: "Dort ist f&uuml;r uns alles schiefgelaufen", meint der S&uuml;dafrikaner. "Wir lagen in F&uuml;hrung und hatten die Streckenposition auf unserer Seite. Irgendwann verloren wir die F&uuml;hrung jedoch, weil wir die meiste Energie nachladen mussten."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3448018/324263.jpg" alt="BMW fehlten weniger als elf Sekunden zum Gesamtsieg in Le Mans"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">BMW fehlten weniger als elf Sekunden zum Gesamtsieg in Le Mans</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: BMW</p><p>"In Le Mans ist &Uuml;berholen unglaublich schwierig. Vor allem gegen einen Toyota mit dieser Geschwindigkeit. Man muss im Verkehr enorme Risiken eingehen. Gleichzeitig mussten wir auf unser Auto achten, denn wenn man die Schikanen falsch anf&auml;hrt, kann man den Unterboden besch&auml;digen - und dann besteht sogar die Gefahr, das Rennen nicht zu beenden."</p><h2>BMW-Sieg ohne Safety-Car? Das "w&auml;re zu viel Spekulation"</h2><p>"Kurz vor dem Safety-Car hatten wir einen deutlichen Vorteil bei der Streckenposition, lagen aber leicht zur&uuml;ck, was die verf&uuml;gbare Energie anging", erg&auml;nzt BMW-Motorsportchef Andreas Roos. "Durch das Safety-Car wurde unser Vorteil bei der Streckenposition praktisch auf null reduziert, w&auml;hrend der Energienachteil bestehen blieb."</p><p>Das Safety-Car war n&ouml;tig, nachdem Ayhancan G&uuml;ven mit dem Manthey-Porsche #91 rund sechs Stunden vor Ende aufgrund eines technischen Defekts in die Streckenbegrenzung gekracht war. "Ab diesem Zeitpunkt waren wir klar im Hintertreffen", betont der BMW-Verantwortliche.</p><p>"Wir mussten zun&auml;chst wieder in denselben Rhythmus wie die Konkurrenz kommen, was die Energie angeht. Deshalb mussten wir anschlie&szlig;end beispielsweise 13-Runden-Stints fahren." Dass BMW ohne die Safety-Car-Phase aber automatisch gewonnen h&auml;tte, will Roos nicht behaupten.</p><p>"Nein, das w&uuml;rde ich nicht sagen. Das w&auml;re zu viel Spekulation", ist der Motorsportchef ehrlich. "Es h&auml;tte uns mit Sicherheit in eine andere Ausgangslage gebracht. Aber man kann niemals behaupten, dass wir deshalb gewonnen h&auml;tten. Das w&uuml;rde ich nie sagen."</p><h2>Toyota gibt "ein bisschen Gl&uuml;ck" in Le Mans zu</h2><p>Selbst Toyota kann den Vorteil durch die Neutralisierung allerdings nicht leugnen. "Ich glaube, das zweite Safety-Car kam uns sehr gelegen", sagt beispielsweise Ryo Hirakawa. "Ich konnte zu den Spitzenautos aufschlie&szlig;en, die vorne um die F&uuml;hrung k&auml;mpften."</p><p>"Man braucht manchmal auch ein bisschen Gl&uuml;ck, um zu gewinnen, und das hatten wir zu einem gewissen Zeitpunkt auch", erg&auml;nzt Toyota-Technikdirektor David Floury. "Es gab Momente, in denen uns eine Situation mit 'Full Course Yellow' oder Safety-Car geholfen hat."</p><p>"Bei der Nummer 7, aber auch bei der Nummer 8 konnten wir vom Safety-Car profitieren, um ein Problem vorne links zu beheben. Insgesamt braucht man also auch etwas Gl&uuml;ck, aber wir haben versucht, eine starke Leistung zu zeigen und niemals aufzugeben, denn wir hatten auch schwierige Phasen, wie sie in Le Mans &uuml;blich sind."</p><h2>Sheldon van der Linde mit lachendem und weinenden Auge</h2><p>Bei BMW bleibt deshalb trotz des zweiten Platzes eine kleine Entt&auml;uschung. "Im ersten Moment wei&szlig; ich nicht genau, ob ich lachen oder weinen soll", sagt van der Linde nach der Zieldurchfahrt. "Wenn du nach 24 Stunden nur zehn Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel kommst, ist das erstmal nicht ganz leicht zu akzeptieren."</p><p>"Wenn wir dann aber die vergangenen beiden Jahre anschauen und sehen, was f&uuml;r riesige Fortschritte wir gemacht haben, dann k&ouml;nnen wir sehr stolz sein. Das Team hat alles gegeben, um uns in diese Position zu bringen. Nat&uuml;rlich wei&szlig; man nie genau, ob man noch einmal in die Situation kommt, Le Mans gewinnen zu k&ouml;nnen, aber wir werden es auf jeden Fall erneut versuchen."</p><p>Beim 24-Stunden-Rennen in Daytona stand BMW bereits als Dritter auf dem Podium, gefolgt vom Sieg bei den 6 Stunden von Spa. "F&uuml;r BMW ist es wichtig zu zeigen, dass wir nicht nur bei einem einzelnen Rennen stark sind, sondern konstant vorne mitfahren und Ergebnisse erzielen", meint van der Linde.</p><h2>Rene Rast spricht von "einem bitters&uuml;&szlig;en Podium"</h2><p>"Es gibt nichts zu bereuen", sagt WRT-Teamchef Vincent Vosse. "Es war ein sehr starkes Rennen, ein fehlerfreies Rennen der Fahrer, des Teams und des Autos. Alles, was wir hatten, haben wir auf den Tisch gelegt. F&uuml;r den Hersteller, der w&auml;hrend der Freien Trainings vielleicht nicht sicher war, ob wir wirklich alles geben, ist das nun klar."</p><p>"Wie ich immer sage: Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein", erg&auml;nzt der belgische Teamchef. "W&auml;hrend der beiden Safety-Car-Phasen hatten wir etwas Pech. Aber wir h&auml;tten uns kein perfekteres Rennen w&uuml;nschen k&ouml;nnen."</p><p>"Es ist ein bitters&uuml;&szlig;es Podium. Zum einen ist es ein toller Erfolg, in Le Mans auf dem Podest zu stehen. Das Team und wir als Fahrer haben alles richtig gemacht, w&uuml;rde ich sagen. Aber leider hat uns Le Mans diesmal nicht als Sieger ausgew&auml;hlt", sagt Rene Rast.</p><p>"Das ist Motorsport, das ist Le Mans. Hier kann alles passieren. Manchmal hat man Gl&uuml;ck, manchmal eben Pech", res&uuml;miert der dreifache DTM-Champion. "Wir haben &uuml;ber weite Phasen des Rennens gef&uuml;hrt, aber das letzte Safety-Car hat unsere Strategie ein wenig &uuml;ber den Haufen geworfen. Und wenn man so nah am Sieg dran ist, will man nat&uuml;rlich auch gewinnen."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 07:24:02 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
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      <title>Carlos Ezpeleta sieht große Zukunft: "MotoGP muss nicht repariert werden"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/carlos-ezpeleta-sieht-grosse-zukunft-motogp-muss-nicht-repariert-werden-26061501/3448016/</link>
      <description>Carlos Ezpeleta skizziert die Zukunft der MotoGP - Neue Strecken und Märkte stehen im Fokus - Gleichzeitig betont er die Stärke und Stabilität der bestehenden Serie</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/eYPkRB32/s6/carlos-ezpeleta-sieht-grosse-zukunft-motogp-muss-nicht-repariert-werden-26061501.jpg"/> Carlos Ezpeleta skizziert die Zukunft der MotoGP - Neue Strecken und Märkte stehen im Fokus - Gleichzeitig betont er die Stärke und Stabilität der bestehenden Serie<p>Der MotoGP-Kalender wird 2027 etwas anders aussehen, denn es werden zwei neue Austragungsst&auml;tten besucht. Einerseits wird die Motorrad-Weltmeisterschaft nach einj&auml;hriger Pause nach Argentinien zur&uuml;ckkehren.</p><p>Allerdings wird nicht mehr Termas de Rio Hondo besucht, sondern die Hauptstadt Buenos Aires. Das Autodromo Oscar y Juan Galvez wird seit Monaten modernisiert. Zuletzt fuhr die Motorrad-WM 1999 auf dieser Strecke.</p><p>Andererseits wechselt der Grand Prix von Australien von Phillip Island nach Adelaide. Au&szlig;erdem best&auml;tigte k&uuml;rzlich die MotoGP Sports Entertainment Group (MotoGP SEG), dass das MotorLand Aragon auch 2027 im Kalender stehen wird.</p><p>Ungarn wird im n&auml;chsten Jahr voraussichtlich nicht mehr besucht werden, da noch viel Arbeit f&uuml;r den Umzug vom Balaton Park zum Hungaroring notwendig ist. Ein Fragezeichen steht hinter Portimao, da der Vertrag Ende 2026 ausl&auml;uft.</p><p>Laut MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta bedeuten zwei neue Events pro Jahr genug organisatorische Arbeit. Mittelfristig k&ouml;nnte sich der Kalender deutlicher &auml;ndern. Die Idee von mehr Stadtrennen besteht, aber historische Rennen bleiben.</p><p>"Wir f&uuml;hren viele Gespr&auml;che mit verschiedenen L&auml;ndern, aber wir m&uuml;ssen diese auch schrittweise in den Kalender integrieren, um eine gewisse Ruhe zu bewahren", sagt Ezpeleta und skizziert die grunds&auml;tzliche Sto&szlig;richtung.</p><p>"Wir haben definitiv die Priorit&auml;t, in neue M&auml;rkte zu gehen und auch n&auml;her an St&auml;dte heranzur&uuml;cken. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns unserer Traditionsstrecken nicht voll bewusst sind, auf denen unser Erfolg aufgebaut wurde."</p><p>"Das sind etwa Le Mans sowie der Sachsenring, Mugello oder Jerez. Das verstehen wir vollkommen. Und es gibt, sagen wir, eine gewisse Unruhe rund um Stadtkurse und das, was wir in Adelaide angek&uuml;ndigt haben."</p><p>"Darauf sind wir wirklich sehr, sehr gespannt und sehr gl&uuml;cklich. Es ist aber eine sehr spezifische, individuelle L&ouml;sung, die in Adelaide umgesetzt werden kann." Die Strecke soll sich in einer Parkanlage mit ausreichenden Sturzr&auml;umen befinden.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3448016/320438.jpg" alt="Adelaide MotoGP Strecke"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Im n&auml;chsten Jahr besucht die MotoGP erstmals Adelaide</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Dorna Sports</p><p>"Wir sehen aber nicht, dass in naher Zukunft oder vielleicht &uuml;berhaupt die H&auml;lfte des MotoGP-Kalenders aus neuen Stadtkursen in Zentren bestehen wird, weil das eine sehr spezifische L&ouml;sung f&uuml;r einzelne St&auml;dte ist", betont Ezpeleta.</p><p>"Wie gesagt, wir freuen uns sehr darauf, aber wir sehen das nicht als allgemeines Ziel." Ob es mit dem neuen Eigent&uuml;mer Liberty Media in Zukunft auch mehr als ein Rennen in den USA geben wird, bleibt abzuwarten.</p><p>Neben der permanenten Rennstrecke in Austin etablierte Liberty Media f&uuml;r die Formel 1 die beiden Stadtrennen in Miami und Las Vegas. F&uuml;r die MotoGP gibt es neben Austin kaum geeignete Strecken.</p><h2>Ezpeleta: "Die MotoGP muss nicht repariert werden</h2><p>Laguna Seca m&uuml;sste umfassend modernisiert werden, vor allem im Bereich der Boxen und der kompletten Infrastruktur. Ezpeleta h&auml;lt dennoch fest, dass die MotoGP die Formel 1 nicht kopieren muss.</p><p>"Wir sind sehr stolz auf das, was die MotoGP gemeinsam mit den Teams und den Fahrern aufgebaut hat. Wir gehen in diese neue &Auml;ra mit dem Wissen, dass unser gr&ouml;&szlig;tes Kapital darin besteht, dass dieser Sport nicht repariert werden muss."</p><p>"Der Sport ist aktuell in einer gro&szlig;artigen Verfassung. Es ist einfach der spannendste Motorsport, den es gibt. Man wei&szlig; wirklich nie, was an einem Wochenende passieren wird. Die Rennen selbst sind gro&szlig;artig und werden nur noch besser."</p><p>"Das Reglement, das wir f&uuml;r das n&auml;chste Jahr eingef&uuml;hrt haben, zielt darauf ab, den Rennsport noch weiter zu verbessern. Nat&uuml;rlich werden wir auch mehr in die Meisterschaft investieren und neue M&auml;rkte erschlie&szlig;en."</p><p>"Die USA sind ein gro&szlig;er Fokus f&uuml;r uns, aber wir sehen darin keine Gefahr f&uuml;r den Rennsport, den Sport selbst oder die Authentizit&auml;t der MotoGP. Wir sehen es als Chance f&uuml;r alle Beteiligten."</p><p>"Wir sind &uuml;berzeugt, dass die Zukunft sehr, sehr vielversprechend aussieht. Wir glauben also nicht, dass wir uns zwischen der MotoGP von fr&uuml;her und der MotoGP der Zukunft entscheiden m&uuml;ssen - f&uuml;r uns ist es ein und dieselbe MotoGP."</p><h2>MotoGP, Moto2, Moto3 bleiben der Star des Wochenendes</h2><p>Als 2023 die Sprints eingef&uuml;hrt wurden, haben sich die Aktivit&auml;ten abseits der Action auf der Strecke ver&auml;ndert. So gibt es zum Beispiel die Fahrerparade, aber auch die jeweiligen Streckenpromoter arbeiten an einem umfassenden Rahmenprogramm.</p><p>Dazu z&auml;hlen verschiedene Aktivit&auml;ten f&uuml;r die Besucher, von Konzerten bis Stuntshows. Die MotoGP selbst veranstaltete vor dem Saisonstart eine Pr&auml;sentation mit allen Fahrern und Teams.</p><p>Auch vor dem Rennwochenende in Barcelona gab es in der Stadt eine Veranstaltung, um den Sport f&uuml;r die Fans greifbar zu machen. "Wir treiben das voran und arbeiten mit unseren Promotern zusammen, um immer mehr anzubieten", sagt Ezpeleta.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3448016/324261.jpg" alt="MotoGP-Fans in Mugello"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Viele Rennen sind ausverkauft, wie hier ein H&uuml;gel mit Fans in Mugello</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Getty Images Europe</p><p>"Ich w&uuml;rde sagen, dass die Fans je nach Strecke, Promoter und Standort unterschiedliche Teile des Gesamterlebnisses st&auml;rker nutzen. Und letztlich liegt es an jedem Promoter, wie er das Gesamtpaket gestalten m&ouml;chte."</p><p>"Von unserer Seite aus wollen wir definitiv mehr Impulse setzen, um zus&auml;tzliche Angebote neben dem Rennsport zu schaffen. MotoGP, Moto2 und Moto3 sind f&uuml;r uns ein Gesamtpaket, das wir zusammenhalten wollen."</p><p>"Und dieses Paket war immer und wird auch weiterhin der Star des Wochenendes sein, insbesondere am Sonntag. Wenn man zus&auml;tzliche Angebote drumherum schafft, ist das immer gut, weil man unterschiedliche Zielgruppen anspricht."</p><p>"Es gibt auch Familien mit Kindern, und diese Gruppe m&ouml;chte abends wahrscheinlich andere Dinge unternehmen. Wir m&uuml;ssen den Promoter dabei unterst&uuml;tzen, etwa indem wir unsere M&ouml;glichkeiten nutzen, Fahrer in die Fan-Zone zu bringen oder Teams au&szlig;erhalb der Strecke aktiv werden lassen. Ich denke, es gibt hier noch viel Potenzial nach oben."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 07:12:27 +0000</pubDate>
      <author>Gerald Dirnbeck</author>
    </item>
    <item>
      <title>Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat: Frederic Vasseur</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/wer-letzte-nacht-am-besten-geschlafen-hat-frederic-vasseur-26061502/3448010/</link>
      <description>Lewis Hamilton feiert seinen ersten Sieg für Ferrari, doch einer dürfte nach dem Debüterfolg des Briten besonders gut geschlafen haben: Teamchef Frederic Vasseur</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/k2Qk3Ev6/s6/wer-letzte-nacht-am-besten-geschlafen-hat-frederic-vasseur-26061502.jpg"/> Lewis Hamilton feiert seinen ersten Sieg für Ferrari, doch einer dürfte nach dem Debüterfolg des Briten besonders gut geschlafen haben: Teamchef Frederic Vasseur<h2>Liebe Leserinnen und Leser,</h2><p>Lewis Hamilton und Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur durften gemeinsam jubeln, aber nicht zum ersten Mal: Den ersten gemeinsam Sieg feierte das Duo vor mehr als 20 Jahren, als Hamilton im Alter von 20 Jahren im ASM-Team des Franzosen das Auftaktrennen in Hockenheim gewann und die Saison anschlie&szlig;end mit 15 Siegen in 20 Rennen dominierte.</p><p>Im folgenden Jahr stieg der Brite in die GP2-Serie (heute: Formel 2) auf, damals f&uuml;r das neu gegr&uuml;ndete ART-Grand-Prix-Projekt unter der Leitung von Vasseur, und gewann auch dort den Titel, der ihm f&uuml;r die Saison 2007 schlie&szlig;lich das McLaren-Cockpit in der Formel 1 sicherte.</p><p>Als Lewis Hamilton erneut Fahrer eines von Vasseur gef&uuml;hrten Teams wurde, war der Brite bereits siebenmaliger Formel-1-Weltmeister, der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte des Sports und eine der bekanntesten Pers&ouml;nlichkeiten der Sportwelt. Er war schlie&szlig;lich schon Sir Lewis Hamilton.</p><p>"Wir hatten unglaubliche Erfolge in der Formel 3 und auch in der GP2", erinnerte sich Hamilton im Winter 2024 nach der Unterzeichnung seines Ferrari-Vertrags, w&auml;hrend er sich noch auf seine letzte Saison bei Mercedes vorbereitete. "Dort wurde im Grunde das Fundament unserer Beziehung gelegt."</p><p>"Wir sind immer in Kontakt geblieben. Ich dachte damals schon, dass er irgendwann ein gro&szlig;artiger Teamchef sein und den Sprung in die Formel 1 schaffen w&uuml;rde, aber damals hatte er daran kein Interesse. Es war wirklich cool zu sehen, wie er den Schritt zum Alfa-[Romeo]-Team gemacht hat."</p><p>"Als er dann den Job bei Ferrari bekam, habe ich mich einfach so sehr f&uuml;r ihn gefreut", sagte Hamilton damals. "Ich denke, die Sterne standen einfach richtig. Ohne ihn w&auml;re das alles wohl nicht passiert. Deshalb bin ich sehr dankbar und freue mich riesig &uuml;ber die Arbeit, die er dort leistet."</p><h2>War der Zenit des Rekordchampions schon &uuml;berschritten?</h2><p>Doch der Hamilton, den Vasseur bei Ferrari bekam, war nicht der, den viele immer noch als den Hamilton in seiner "Bl&uuml;tezeit" betrachteten. Vor seinem ersten Jahr bei der Scuderia wurde Lewis bereits 40 Jahre alt, und man kann wohl sagen, dass die letzten beiden Saisons bei Mercedes nicht seine besten waren.</p><p>Ja, er gewann in Silverstone und erbte nach der Disqualifikation von George Russell einen weiteren Sieg in Spa, aber in diesen zwei Jahren war es der j&uuml;ngere Brite, der sich h&auml;ufiger durchsetzte. Vielleicht war es kein allzu gro&szlig;es Verbrechen, anzunehmen, dass Hamilton seinen Zenit &uuml;berschritten hatte.</p><p>Das hatte er wahrscheinlich sowieso. Es ist nur so, dass viele Beobachter nun die Geschwindigkeit seines Leistungsabfalls &uuml;berdenken m&uuml;ssen. H&auml;tte ein zehn Jahre j&uuml;ngerer - oder vielleicht auch nur f&uuml;nf Jahre j&uuml;ngerer - Hamilton in Barcelona die Poleposition geholt, anstatt sie um 0,064 Sekunden zu verpassen? M&ouml;glicherweise.</p><p>Diese Frage wird man nie beantworten k&ouml;nnen. Was der vergangene Sonntag jedoch bewiesen hat, ist, dass er immer noch genug Speed hat, um mit einer Dreistoppstrategie den Sieg einzufahren und dabei zwei Fahrer in dem Auto einzuholen, das bisher das schnellste des Jahres 2026 war.</p><p>Im vergangenen Jahr sah jedoch alles noch d&uuml;ster aus. Nach einem kurzen Lichtblick in Form eines Sprint-Sieges in China gab es nicht viele Momente zum Feiern. Hamilton k&auml;mpfte mit dem Auto, konnte das Tempo von Charles Leclerc nicht mitgehen und war in so viele angespannte Funkgespr&auml;che mit Riccardo Adami verwickelt, dass die offizielle Ferrari-Linie, es g&auml;be keine Spannungen, nur schwer zu glauben war.</p><p>Vasseur war derjenige, der den Medien vorwarf, die Geschichten auf der Grundlage dessen, was w&auml;hrend der Rennen &uuml;bertragen wurde, aufzubauschen - doch genau das ist es, was ein Teamchef tun soll: sein Team verteidigen.</p><p>Wie dem auch sei, Hamilton &auml;hnelte immer mehr einem gro&szlig;en Champion, der sich dem Ende seiner Karriere n&auml;hert. Ein bisschen wie Valentino Rossi in den letzten Jahren seiner MotoGP-Reise. Oder Michael Schumacher bei seinem Mercedes-Comeback. Der pure Speed schien zu schwinden, und die Motivation geht oft Hand in Hand damit.</p><h2>Lewis Hamilton fordert radikale &Auml;nderungen in Maranello</h2><p>Die Flitterwochen nach dem Wechsel zum legend&auml;ren Team dauerten nur wenige Monate, bevor sie vom Alltag auf der Suche nach den fehlenden Zehntelsekunden abgel&ouml;st wurden. Diese Zehntel waren nicht leicht zu finden. Die Anzeichen schienen auf einen Schluss hinzudeuten: Hamilton war schlichtweg zu alt, um Ferrari wirklich das zu geben, was es brauchte.</p><p>Zur gleichen Zeit setzte er das Team unter Druck. Es war im vergangenen Juli in Spa, als er dar&uuml;ber sprach, Treffen mit dem Ferrari-Vorsitzenden John Elkann, dem CEO Benedetto Vigna und Vasseur einzuberufen. Er verriet, dass er Dokumente verschickt hatte, in denen er strukturelle Anpassungen skizzierte, die das Team vornehmen musste.</p><p>Er sprach davon, sich mit dem technischen Direktor f&uuml;r das Chassis, Loic Serra, und den Leitern anderer Abteilungen zusammenzusetzen, um "&uuml;ber den Motor f&uuml;r n&auml;chstes Jahr zu sprechen, &uuml;ber die Vorderradaufh&auml;ngung, die Hinterradaufh&auml;ngung". &Uuml;ber die "Dinge, die ich will, Probleme, die ich mit diesem Auto habe".</p><p>F&uuml;r Vasseur erforderte die Umsetzung all der von Hamilton geforderten &Auml;nderungen wahrscheinlich mehr als nur den blo&szlig;en Glauben daran, dass Lewis es noch draufhat. Er musste auch das Team dazu bringen, daran zu glauben.</p><p>Denn ja, diese &Auml;nderungen wurden von einem siebenmaligen Weltmeister und dem erfolgreichsten Fahrer der Formel-1-Geschichte gefordert. Aber sie wurden eben auch von einem 40-j&auml;hrigen Fahrer gefordert, der seinen Zenit wohl schon hinter sich hatte. Und seine erste Saison bei Ferrari tat wenig, um diese Theorie zu widerlegen.</p><h2>Lewis Hamilton hat seinen "italienischen Bono" gefunden</h2><p>Die sichtbarste Ver&auml;nderung in diesem Jahr war vielleicht die Ernennung von Carlo Santi zu Hamiltons Renningenieur. Vasseur selbst spielte die Bedeutung in seiner Medienrunde nach dem Rennen am Sonntag herunter. "Ich m&ouml;chte Carlo nicht in den Vordergrund stellen oder so, ich denke, es ist eine enorme Leistung von allen", zuckte er mit den Schultern.</p><p>"Carlo ist Teil des Prozesses und die Chemie zwischen Carlo und Lewis stimmt. Aber wissen Sie, wir m&uuml;ssen als Gruppe in den guten wie in den schlechten Momenten reagieren. Wenn es ein schlechter Moment ist, versuche ich, das Team zu sch&uuml;tzen und die Schuld auf mich zu nehmen."</p><p>"Heute m&ouml;chte ich keine Abteilung oder jemanden in den Vordergrund stellen. Wenn wir Ergebnisse erzielen, dann deshalb, weil wir kollektiv einen guten Job machen", betont Vasseur. Und das ist verst&auml;ndlich.</p><p>Santis Rolle bei Hamiltons Wiederauferstehung hervorzuheben, w&uuml;rde wahrscheinlich den Ingenieur selbst unter Druck setzen und gleichzeitig den Beitrag anderer herabsetzen. Als Manager kann Vasseur das nicht gebrauchen. Doch die Tatsache, dass der 52-J&auml;hrige aus Verona nach seinem ersten Ferrari-Sieg an der Seite von Lewis auf dem Podium stand, spricht B&auml;nde.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3448010/324258.jpg" alt="Lewis Hamilton feiert auf dem Podium gemeinsam mit Renningenieur Carlo Santi"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Lewis Hamilton feiert auf dem Podium gemeinsam mit Renningenieur Carlo Santi</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: LAT Images</p><p>Santis letztes Podium in der Formel 1 gab es am 21. Oktober 2018, als er gemeinsam mit Kimi R&auml;ikk&ouml;nen nach dem letzten Sieg des Finnen f&uuml;r Ferrari auf dem Treppchen stand. Ab 2019 wechselte er in eine Rolle im Werk und unterst&uuml;tzte das Rennteam von Maranello aus, bevor er in dieser Saison an die Rennstrecke zur&uuml;ckkehrte.</p><p>Zun&auml;chst kam Santi nur, um Hamilton zu unterst&uuml;tzen, w&auml;hrend Ferrari nach einem permanenten Ersatz f&uuml;r Adami suchte. Doch so wie die Dinge laufen, und nachdem Lewis Santi schon vor Barcelona seinen "italienischen Bono" nannte, wird er wohl so schnell nicht in die Fabrik zur&uuml;ckkehren.</p><p>Auch die Abkehr von Brembo d&uuml;rfte angesichts Ferraris langj&auml;hriger Beziehung zu dem Unternehmen nicht einfach gewesen sein. Doch Hamilton scheint am Carbon-Industrie-Paket Gefallen gefunden zu haben, und vermutlich stand auch das auf seiner Wunschliste.</p><h2>Das Ferrari-Erfolgsgeheimnis: Ein perfektes Zusammenspiel</h2><p>Es gab potenziell Dutzende anderer, weniger sichtbarer Dinge - wie er es vor Kurzem ausdr&uuml;ckte -, um deren Umsetzung er Vasseur "angefleht" hatte. Jetzt dankt Lewis seinem alten Freund genau daf&uuml;r. "Nun, erstens w&auml;re ich ohne Fred nicht in diesem Team", sagte er am Sonntag in Barcelona bei seiner ersten Pressekonferenz als Ferrari-Sieger.</p><p>"Fred ist derjenige, der es m&ouml;glich gemacht hat, wof&uuml;r ich ihm unglaublich dankbar bin. Ich glaube, das letzte Jahr war f&uuml;r ihn wirklich sehr schwer zu bew&auml;ltigen. Dass ich kam, war ein gro&szlig;er Schock f&uuml;r das System, weil ich mich sehr, sehr lautstark einbringe."</p><p>"Wenn ich etwas sehe, das meiner Meinung nach nicht richtig ist, pushe ich sehr hart. Das liegt im Kern meines Wesens, und ich bin da unerbittlich. Und ich glaube, es ist nicht einfach, das abzubekommen, wenn man gleichzeitig eine ganze Organisation jonglieren muss, wissen Sie, und eine Kultur, die an sich auf eine bestimmte Art und Weise festgefahren ist."</p><p>"Und au&szlig;erdem ist er Franzose in einer italienischen Kultur. Er musste eine Menge jonglieren, und ich denke, das war sehr hart, weil er nat&uuml;rlich auch die Medienarbeit machen musste. Aber er hat weiter geglaubt, ist weiterhin ein guter Freund geblieben, weiterhin ein gro&szlig;artiger Teamkollege, ein Verb&uuml;ndeter und eine echte Unterst&uuml;tzung."</p><p>"Und am Ende hat er wirklich zugeh&ouml;rt, und ich musste wirklich hart um einige der &Auml;nderungen bitten", verr&auml;t Hamilton, doch "er hat es erm&ouml;glicht, dass sie umgesetzt wurden, wof&uuml;r ich ihm ewig dankbar sein werde, denn dieser [Sieg] w&auml;re ohne diese &Auml;nderungen nicht passiert. Also ein ganz, ganz gro&szlig;es Dankesch&ouml;n an ihn."</p><p>Als diese Worte nur wenige Minuten sp&auml;ter Vasseur selbst vorgelegt wurden, spielte er seine Rolle erneut herunter. "Ich habe daran &uuml;berhaupt keinen Verdienst", beharrte er. "Es liegt eher an Lewis selbst, denke ich. Er war in der Lage, nach einem schwierigen Moment, einer schwierigen Reise, schwierigen Wochenenden zur&uuml;ckzukommen."</p><p>"Er war in der Lage, zur&uuml;ckzukommen, einen kompletten Reset zu machen und weiter zu pushen, weiterhin am Dienstagmorgen in die Fabrik zu kommen. Dieser Einsatz ist eine riesige Unterst&uuml;tzung. Wenn das von einem Weltmeister kommt, ist es sogar noch mehr, w&uuml;rde ich sagen. Es war auch eine riesige Motivation f&uuml;r alle in der Fabrik."</p><p>Auch das ist verst&auml;ndlich. Denn die eigene Rolle bei Hamiltons Wiederauferstehung hervorzuheben, ist nicht das, was ein guter Manager tut. Dennoch muss der Sieg in Barcelona auch f&uuml;r ihn eine riesige Erleichterung gewesen sein.</p><p>Denn einen siebenmaligen Weltmeister wie Lewis Hamilton zu Ferrari zu holen, war eine einfache Entscheidung. Weiter an einen 40-j&auml;hrigen Fahrer zu glauben, der seinen Zenit m&ouml;glicherweise bereits &uuml;berschritten hatte, war es wahrscheinlich nicht.</p><p>Euer,</p><p>Oleg Karpow</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 05:53:36 +0000</pubDate>
      <author>Oleg Karpow</author>
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      <title>Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: George Russell</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/wer-letzte-nacht-am-schlechtesten-geschlafen-hat-george-russell-26061501/3448007/</link>
      <description>18 Punkte aufgeholt und trotzdem der große Verlierer - Warum George Russell langsam die Erklärungen ausgehen und welches Problem er nun zusätzlich bekommt</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/56l4QvD6/s6/wer-letzte-nacht-am-schlechtesten-geschlafen-hat-george-russell-26061501.jpg"/> 18 Punkte aufgeholt und trotzdem der große Verlierer - Warum George Russell langsam die Erklärungen ausgehen und welches Problem er nun zusätzlich bekommt<h2>Liebe Leserinnen und Leser,</h2><p>eigentlich m&uuml;sste ich mich an diesem Montag selbst schlecht schlafen lassen. Ich geh&ouml;rte n&auml;mlich auch zu denjenigen, die nicht an diesen Sieg von Lewis Hamilton geglaubt haben. Dass der Rekordweltmeister irgendwann mit etwas Gl&uuml;ck doch einmal ein Rennen f&uuml;r Ferrari gewinnen w&uuml;rde, das habe ich nicht ausgeschlossen.</p><p>Dass er es auf diese &uuml;berzeugende Art tun w&uuml;rde, das hatte ich nicht auf dem Zettel. Ja, er hatte ein bisschen Gl&uuml;ck durch das VSC. Aber es gibt wohl keinen Zweifel daran, dass Lewis Hamilton dieses Rennen in Barcelona absolut verdient gewonnen hat. Chapeau!</p><p>Kleiner Trost f&uuml;r mich: Auch zahlreiche Experten <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/nico-rosberg-sicherhamilton-wuerde-gerne-aufhoeren-aber-25121112/3438680/" target="_blank">hatten den mittlerweile 41-j&auml;hrigen Hamilton vor seiner zweiten Ferrari-Saison eigentlich schon abgeschrieben</a>. Offensichtlich war das eine Fehleinsch&auml;tzung.</p><p>Ein weiterer Kandidat f&uuml;r diese Kolumne w&auml;re im Umkehrschluss Charles Leclerc gewesen, doch den hat sich Kollege Christian Nimmervoll an dieser Stelle <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/wer-letzte-nacht-am-schlechtesten-geschlafen-hat-charles-leclerc-26060801/3447508/" target="_blank">erst vor einer Woche vorgenommen</a> und eigentlich alles gesagt, was zu diesem Thema zu sagen ist.</p><p>Daher f&auml;llt meine Wahl auf George Russell. Der war zwar nach Suzuka auch "schon mal dran", aber seit der <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/wer-letzte-nacht-am-schlechtesten-geschlafen-hat-george-russell-26033001/3443773/" target="_blank">Kolumne von Norman Fischer vor zweieinhalb Monaten</a> hat sich grunds&auml;tzlich etwas an Russells Situation ge&auml;ndert. Denn damals gingen alle noch von einem internen Mercedes-Duell um den WM-Titel aus.</p><p>Das k&ouml;nnte sich inzwischen ge&auml;ndert haben.</p><h2>Muss Mercedes bald auf Antonelli setzen?</h2><p>Tats&auml;chlich muss man beim Blick <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">auf den WM-Stand</a> aktuell zweimal hinschauen, denn schon seit Monaco liegt dort nicht mehr Russell auf dem zweiten Platz, sondern Ex-Teamkollege Hamilton. In Barcelona r&uuml;ckte der Brite nun sogar bis auf 41 Z&auml;hler an WM-Leader Kimi Antonelli heran.</p><p>Kurioserweise ist das f&uuml;r Russell, der gestern ebenfalls 18 Z&auml;hler auf seinen Teamkollegen aufholte, vielleicht ein gr&ouml;&szlig;eres Problem als f&uuml;r Antonelli selbst. Denn erstmals sprach auch Teamchef Toto Wolff nach dem Barcelona-Rennen offen &uuml;ber eine m&ouml;gliche Stallorder bei den Silberpfeilen.</p><p>Man m&uuml;sse in Zukunft "vielleicht auch manchmal den Schnelleren ziehen lassen", wenn es pl&ouml;tzlich noch einen weiteren Mitspieler an der Spitze gebe, sagte Wolff bei <i>Sky</i>. Und Russells Problem ist, dass "der Schnellere" aktuell meistens Kimi Antonelli ist.</p><p>Nun macht eine Schwalbe bekanntlich noch keinen Sommer, und Ferraris Sieg am Sonntag, dem ersten seit 2024 &uuml;brigens, stehen zuvor sechs Mercedes-Erfolge in Serie gegen&uuml;ber. Die Favoritenrolle in der WM ist damit also noch immer recht klar verteilt.</p><p>Doch so schnell Mercedes in diesem Jahr ist, so unzuverl&auml;ssig ist der W17 auch noch. In Kanada erwischte es Russell, in Barcelona nun Antonelli. Auch Wolff stellte gestern klar, dass das nicht so weitergehen k&ouml;nne. Ansonsten ist Hamilton in der WM schneller in Schlagdistanz, als es allen lieb sein kann.</p><p>Und genau dann k&ouml;nnte die Luft f&uuml;r Russell richtig d&uuml;nn werden. Solange sich der Kampf um Rennsiege und vor allem die WM nur zwischen ihm und Antonelli abspielt, gibt es f&uuml;r Mercedes keinen Grund, eine Stallorder auszusprechen, sofern sie sich nicht gegenseitig ins Auto fahren.</p><p>In Barcelona hat man sich mit diesem Ansatz nun aber erstmals selbst geschadet. "Wahrscheinlich f&uuml;nf oder sechs Sekunden" habe der interne Kampf am Sonntag gekostet, verr&auml;t Wolff. Das war genau die Zeit, die Hamilton brauchte, um nach seinem Boxenstopp vor den beiden Silberpfeilen wieder auf die Strecke zu kommen.</p><p>Sp&auml;testens ab diesem Punkt h&ouml;rt der Spa&szlig; f&uuml;r Wolff und Co. auf. Einfach mal bei Valtteri Bottas nachfragen.</p><h2>Nur Pech? Russell gehen die Ausreden aus</h2><p>Ein Kollege in der Redaktion merkte am Sonntag an, dass Russell vermutlich gar nicht so schlecht schlafen werde, da er ja schlie&szlig;lich in der WM 18 Punkte aufgeholt habe. Es h&auml;tte also deutlich schlimmer laufen k&ouml;nnen. Trotzdem bin ich noch aus einem weiteren Grund der Meinung, dass Russell dieses Mal ein perfekter Kandidat f&uuml;r diese Kolumne ist.</p><p>Denn langsam gehen dem Briten auch die Erkl&auml;rungen aus, warum er schon wieder hinter Antonelli gelandet ist - oder in diesem Fall hinter ihm gelandet w&auml;re, wenn der andere Mercedes nicht den Geist aufgegeben h&auml;tte.</p><p>Die erste Niederlage in China tat er noch als Betriebsunfall ab und schob es auf sein technisches Problem im Qualifying. In Japan war seiner Meinung nach das Safety-Car schuld, in Kanada sein Defekt im Rennen und zuletzt in Monaco seine unberechtigte Strafe.</p><p>"Ich habe noch nie eine solche Serie von Pech erlebt", <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/george-russell-ueberzeugt-ich-kann-2026-noch-formel-1-weltmeister-werden-26060901/3447567/" target="_blank">sagte er nach seiner Nullnummer im F&uuml;rstentum</a>. Das ist grunds&auml;tzlich nicht wegzudiskutieren, l&auml;sst aber au&szlig;er Acht, dass Antonelli trotzdem an vielen Wochenenden einfach schneller als Russell war.</p><p>Von daher hatte der Brite auf der einen Seite zwar Pech, auf der anderen Seite aber auch immer eine "Ausrede" f&uuml;r seine Niederlage. In Barcelona sah es dann lange auch danach aus, dass sich das Blatt endlich mal wieder wenden w&uuml;rde.</p><p>"Ich f&uuml;hlte mich wieder wie mein altes Ich. Und das war f&uuml;r mich das Entscheidende", <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/set-up-oder-strecke-warum-george-russell-wieder-vor-kimi-antonelli-steht-26061321/3447934/" target="_blank">sagte er nach seiner Pole am Samstag</a>. Da hatte er Antonelli gerade drei Zehntel aufgedr&uuml;ckt und zumindest f&uuml;r den Moment die seiner Meinung nach korrekte Reihenfolge bei Mercedes wiederhergestellt.</p><p>Zu sehr habe er sich in den vorherigen Rennen an Antonellis Set-up orientiert, erkl&auml;rte Russell und betonte, er sei in Barcelona "wieder meinen eigenen Weg gegangen". Das ging am Samstag noch auf - am Sonntag dann aber eben wieder nicht mehr.</p><h2>Warum auch Barcelona ein "Punktsieg" f&uuml;r Antonelli war</h2><p>Kurz vor seinem Ausfall &uuml;berholte Antonelli Russell auf der Strecke, und vermutlich h&auml;tte ihm auch seine nachtr&auml;gliche F&uuml;nf-Sekunden-Strafe, die durch sein Aus am Ende keine Rolle mehr spielte, egal sein k&ouml;nnen, weil er die Zeit auf der Strecke in den Schlussrunden noch gegen Russell herausgefahren h&auml;tte.</p><p>Doch selbst, wenn das nicht der Fall gewesen w&auml;re, war Antonelli auch an diesem Sonntag wieder der schnellere Mercedes-Pilot. Und Russell gehen langsam die Erkl&auml;rungen aus.</p><p>Denn in Barcelona tat Mercedes alles, um Russell nicht zu schaden. Man sprach keine Teamorder aus, obwohl Antonelli schneller war, und gab Russell beim zweiten Boxenstopp sogar den Vorzug vor Antonelli, womit man beim WM-Leader einen Undercut durch Lando Norris riskierte, der nur hauchd&uuml;nn nicht funktionierte. Es half alles nichts.</p><p>"Mercedes hat zu viel R&uuml;cksicht auf George genommen", fand zum Beispiel Nico Rosberg, der an diesem Wochenende als Experte f&uuml;r <i>Sky</i> im Einsatz war. Und der muss es wissen, denn drei Jahre lang befand er sich bei den Silberpfeilen mit seinem damaligen Teamkollegen Lewis Hamilton in einer ganz &auml;hnlichen Situation.</p><p>Vielleicht sehe ich das falsch. Und vielleicht hatte George Russell wirklich eine gute Nacht, weil er lediglich auf den WM-Stand schaut. Oder weil er wirklich daran glaubt, dass er einfach nur eine Pechstr&auml;hne hat und sich alles schon wieder zum Guten wenden wird.</p><p>Klar ist aber auch, dass nicht nur ich der Meinung bin, dass Russell die Felle langsam aber sicher wegschwimmen - trotz P2 in Barcelona. F&uuml;r Ralf Schumacher ist Antonelli bei Mercedes jetzt schon "die klare Nummer 1", sagte er gestern. So weit w&uuml;rde ich (noch) nicht gehen.</p><p>Aber ich teile seine Einsch&auml;tzung, dass Antonelli trotz des Ausfalls einen weiteren Punktsieg im internen Duell gelandet hat. "Die Erkenntnis [dass er schneller als Russell war] war wichtiger als heute anzukommen", sagte Schumacher nach dem Rennen.</p><p>&Uuml;brigens: Genau dieser Ralf Schumacher sagte bereits vor dem Saisonauftakt, dass Kimi Antonelli sein WM-Favorit sei. Das habe ich damals zugegebenerma&szlig;en etwas bel&auml;chelt, weil ich in der Favoritenfrage klar zum "Team Russell" geh&ouml;rte.</p><p>Wom&ouml;glich eine weitere Fehleinsch&auml;tzung meinerseits.</p><p>Euer</p><p>Ruben Zimmermann</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 02:30:05 +0000</pubDate>
      <author>Ruben Zimmermann</author>
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      <title>Wolff räumt Fehler ein: Kostete das Mercedes-Duell den Sieg in Barcelona?</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/wolff-raeumt-fehler-ein-kostete-das-mercedes-duell-den-sieg-in-barcelona-26061416/3448004/</link>
      <description>Das Duell zwischen Antonelli und Russell begeisterte Fans, könnte Mercedes in Barcelona aber wertvolle Zeit und den Sieg gekostet haben</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/86AmnGv6/s6/wolff-raeumt-fehler-ein-kostete-das-mercedes-duell-den-sieg-in-barcelona-26061416.jpg"/> Das Duell zwischen Antonelli und Russell begeisterte Fans, könnte Mercedes in Barcelona aber wertvolle Zeit und den Sieg gekostet haben<p>Der Gro&szlig;e Preis von Barcelona-Catalunya 2026 sorgte bei Mercedes f&uuml;r reichlich Stoff f&uuml;r Diskussionen. George Russell fuhr als Dritter aufs Podium, Andrea Kimi Antonelli zeigte &uuml;ber weite Strecken eine starke Leistung und verf&uuml;gte nach Ansicht vieler Beobachter sogar &uuml;ber das h&ouml;here Tempo.</p><p>Dennoch verlie&szlig; das Team den Circuit de Barcelona-Catalunya mit der Frage, ob man sich durch den teaminternen Zweikampf selbst um eine noch bessere Ausgangsposition gebracht hat.</p><p>W&auml;hrend Lewis Hamilton im Ferrari seinen ersten Grand-Prix-Sieg seit dem Wechsel zur Scuderia einfuhr, k&auml;mpften Russell und Antonelli mehrfach gegeneinander. Das Duell war hart, aber fair - kostete Mercedes nach eigener Einsch&auml;tzung jedoch wertvolle Zeit. Teamchef Toto Wolff glaubt, dass der Umgang mit solchen Situationen k&uuml;nftig neu bewertet werden k&ouml;nnte.</p><h2>Wolff: "Wir haben f&uuml;nf oder sechs Sekunden verloren"</h2><p>Vor allem in der mittleren Rennphase lie&szlig;en sich Russell und Antonelli gegenseitig kaum Luft. Der Italiener war dabei mehrfach sichtbar schneller und setzte seinen Teamkollegen unter Druck, ehe ihm schlie&szlig;lich ein spektakul&auml;res &Uuml;berholman&ouml;ver gelang.</p><p>Im Nachhinein wurde Wolff gefragt, ob Mercedes m&ouml;glicherweise zu lange gewartet habe, um einzugreifen oder Antonelli vorbeizulassen. Der &Ouml;sterreicher stellt zun&auml;chst klar, dass es &uuml;berhaupt keine Teamorder gegeben habe. "Wir haben sie nicht getauscht", betont Wolff. "Wir haben sie fahren lassen."</p><p>Gleichzeitig r&auml;umt der Mercedes-Teamchef bei <i>Sky</i> jedoch ein, dass die interne Auseinandersetzung ihren Preis hatte. "Ich glaube, dass wir wahrscheinlich f&uuml;nf oder sechs Sekunden verloren haben mit den beiden, wie sie gefightet haben."</p><h2>Hat man Lewis Hamilton den Sieg geschenkt?</h2><p>"Wenn sie gegeneinander fighten, ist das gut", erkl&auml;rt Wolff. "Da kann man sehr sportlich sein." Doch genau hier beginnt die Abw&auml;gung. "Wenn man gegen einen anderen k&auml;mpft, dann muss man vielleicht manchmal den Schnelleren ziehen lassen."</p><p>Damit deutet Wolff an, dass Mercedes k&uuml;nftig flexibler mit teaminternen Positionsk&auml;mpfen umgehen k&ouml;nnte. Die Philosophie des Teams war in den vergangenen Jahren stets klar: Solange beide Fahrer fair miteinander umgehen, d&uuml;rfen sie frei fahren. Barcelona k&ouml;nnte nun jedoch ein Anlass sein, diese Haltung zumindest in bestimmten Situationen anzupassen.</p><p>Besonders schmerzhaft aus Mercedes-Sicht ist dabei die Erkenntnis, dass Hamilton m&ouml;glicherweise direkt von der Situation profitierte. Bereits im ersten Stint hatte Antonelli Druck auf den Ferrari-Piloten ausge&uuml;bt. Russell beobachtete die Szene aufmerksam aus dem Cockpit.</p><p>"Zu einem Zeitpunkt habe ich erwartet, dass Kimi Lewis &uuml;berholt", verr&auml;t der Brite. Doch dazu kam es nicht. "Ich habe auf die TV-Bildschirme geschaut und Lewis schien alles unter Kontrolle zu haben."</p><p>Sp&auml;ter sorgte eine virtuelle Safety-Car-Phase zus&auml;tzlich daf&uuml;r, dass Hamilton seine Position festigen konnte. Russell glaubt daher nicht, dass der teaminterne Zweikampf allein &uuml;ber den Ausgang des Rennens entschied. "Das hat uns etwas Zeit gekostet", erkl&auml;rt er. "Aber Lewis w&auml;re mit dem VSC wahrscheinlich ohnehin vor uns geblieben."</p><h2>Russell sieht Hamiltons Sieg als verdient an</h2><p>Der Mercedes-Pilot relativiert deshalb den Einfluss des internen Duells. "Er kam mit etwa zwei Sekunden Vorsprung wieder vor uns heraus. Wahrscheinlich haben wir ungef&auml;hr eine Sekunde verloren." Vor allem eines habe ihn beeindruckt. "Er hatte heute einfach eine wirklich starke Pace. Das war beeindruckend zu sehen."</p><p>Damit widerspricht Russell indirekt der These, Mercedes habe den Sieg allein durch taktische Fehler oder das interne Duell verschenkt. Vielmehr erkennt er an, dass Hamilton und Ferrari in Barcelona schlicht ein au&szlig;ergew&ouml;hnlich starkes Paket zur Verf&uuml;gung hatten.</p><p>Auch Ralf Schumacher zeigt sich im Gespr&auml;ch mit Wolff beeindruckt von der Performance des Ferrari. "Die Ferrari-Pace, die Lewis heute mit dem Update gehen konnte, das war ja eine andere Welt", stellt der Sky-Experte fest.</p><h2>Wolff glaubt: Antonelli h&auml;tte Hamilton schlagen k&ouml;nnen</h2><p>Dennoch bleibt bei Mercedes das Gef&uuml;hl zur&uuml;ck, dass zumindest Antonelli die Mittel f&uuml;r einen Sieg gehabt haben k&ouml;nnte. "Ich glaube schon, dass Kimi h&auml;tte gewinnen k&ouml;nnen", sagt Wolff. Allerdings sei der Italiener nie in die entscheidende Position gekommen.</p><p>"Er kam nie in die Gelegenheit." Stattdessen endete sein Rennen wenige Runden vor Schluss mit einem technischen Defekt. "Am Ende war es ein Ausfall", sagt Wolff. "Ein Ausfall ist ein Ausfall." Selbst zus&auml;tzliche Geschwindigkeit h&auml;tte daran nichts ge&auml;ndert. "Da h&auml;tte es auch nichts geholfen, wenn man ein bisschen schneller h&auml;tte fahren k&ouml;nnen."</p><h2>Antonelli: "Wir hatten eine wirklich starke Pace"</h2><p>Der Italiener selbst teilt diese Einsch&auml;tzung zumindest teilweise. "Wir hatten eine wirklich starke Pace", erkl&auml;rt Antonelli nach dem Rennen. Besonders frustrierend sei gewesen, dass sich auf einer Strecke wie Barcelona nur schwer Chancen zum &Uuml;berholen ergeben h&auml;tten.</p><p>"Heute war es sehr schwierig, einem anderen Auto zu folgen." Die hohen Temperaturen h&auml;tten die Situation zus&auml;tzlich versch&auml;rft. "Die Reifen haben sehr stark &uuml;berhitzt und das Auto hat sofort angefangen zu rutschen, wenn man dicht hinter einem anderen Auto gefahren ist."</p><p>Trotzdem sieht Antonelli eine verpasste Gelegenheit. "Im zweiten Stint hatte ich ebenfalls eine M&ouml;glichkeit", sagt er. "Wenn ich diese Chance bekomme, dann h&auml;tte es ein anderes Rennen werden k&ouml;nnen."</p><h2>Spektakul&auml;res Man&ouml;ver als H&ouml;hepunkt des Rennens</h2><p>Immerhin konnte Antonelli im weiteren Verlauf seine Geschwindigkeit unter Beweis stellen. "Als ich die Gelegenheit bekommen habe, habe ich sie genutzt", sagt er &uuml;ber sein &Uuml;berholman&ouml;ver gegen Russell. Umso bitterer war der sp&auml;tere Ausfall.</p><p>"Nat&uuml;rlich schmerzt es, wenn das Problem nur drei oder vier Runden vor Schluss auftritt", sagt Antonelli. Gro&szlig; nachtragen m&ouml;chte er dem Vorfall allerdings nichts. "Es ist, wie es ist. Das geh&ouml;rt zum Rennsport. Jetzt konzentrieren wir uns auf das n&auml;chste Rennen."</p><p>Die gr&ouml;&szlig;ere Konsequenz k&ouml;nnte ohnehin auf strategischer Ebene folgen. Wolff best&auml;tigte nach dem Rennen, dass die Situation bereits intern diskutiert werde. "Es ist eine Situation, die wir uns f&uuml;r die Zukunft anschauen m&uuml;ssen."</p><p>Dabei gehe es nicht darum, Antonelli oder Russell einzuschr&auml;nken. Vielmehr m&uuml;sse definiert werden, wie man mit deutlichen Geschwindigkeitsunterschieden umgeht, wenn ein Sieg auf dem Spiel steht. "Wenn wir um einen Sieg k&auml;mpfen und riskieren, diesen Sieg zu verlieren, dann wird das eine interessante Diskussion."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 19:53:20 +0000</pubDate>
      <author>Kevin Hermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/die-qualifying-sprint-und-rennduelle-der-formel-1-saison-2026-26031320/3442800/</link>
      <description>Der aktuelle Zwischenstand bei den Qualifying- und Rennduellen der Teamkollegen in der Formel-1-Saison 2026</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/Q2jgEQbY/s6/die-qualifying-sprint-und-rennduelle-der-formel-1-saison-2026-26031320.jpg"/> Der aktuelle Zwischenstand bei den Qualifying- und Rennduellen der Teamkollegen in der Formel-1-Saison 2026<p>Der erste Gegner ist dein Teamkollege: Hier ist die &Uuml;bersicht zum aktuellen Zwischenstand bei den Qualifying- und den Rennduellen der Formel-1-Fahrer 2026 mit dem Direktvergleich der jeweiligen Stallgef&auml;hrten im gleichen Auto.</p><p>Denn gerade im Qualifying zeigt sich, wer mehr aus dem Material herausholt: Mit weichen Reifen am Auto und wenig Benzin im Tank sind die absolut schnellsten Runden an einem Grand-Prix-Rennwochenende m&ouml;glich. Die Qualifikation gilt daher auch als eigentliche K&ouml;nigsdisziplin im Motorsport. Dabei wird deutlich, wer wirklich schnell ist - und wer nicht.</p><p>Den Rekord f&uuml;r die meisten Polepositions in der Formel 1 h&auml;lt &uuml;brigens Lewis Hamilton. Und er ist auch der Formel-1-Rekordhalter f&uuml;r die meisten Rennsiege. <a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/formel-1-datenbank/" target="_blank">Mehr dazu in unserer umfangreichen Formel-1-Datenbank!</a></p><p>Aufschluss &uuml;ber die Leistung am Renntag gibt unser Teamkollegen-Vergleich bei der Endposition im Grand Prix mit dem jeweiligen Abstand zwischen den Stallgef&auml;hrten bei der Zieldurchfahrt, sofern beide Fahrer &uuml;ber die Distanz kommen.</p><p>In unserer &Uuml;bersicht bilden wir auch den Teamvergleich im Formel-1-Sprintqualifying ab, dem Sprintrennen zur Ermittlung der Startaufstellung f&uuml;r den Grand Prix bei sechs ausgew&auml;hlten Rennwochenenden in der Saison 2026.</p><p>Die R&uuml;ckst&auml;nde in Klammern beziehen sich in Qualifying und Sprint-Qualifying jeweils auf die letzte gemeinsame Session der beiden Fahrer, weil dies der letzte und entscheidende Zeitenvergleich ist. Im Sprint und im Rennen wird der Sekundenr&uuml;ckstand mit einer gerundeten Nachkommastelle angegeben..</p><h2>Die &Uuml;bersicht aller Teamduelle</h2><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321585.jpg" alt="Oscar Piastri, Lando Norris"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Sutton Images</p><p>McLaren - Fahrer: Lando Norris (Gro&szlig;britannien) &amp; Oscar Piastri (Australien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321586.jpg" alt="Kimi Antonelli und George Russell"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: LAT Images</p><p>Mercedes - Fahrer: Kimi Antonelli (Italien) &amp; George Russell (Gro&szlig;britannien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321587.jpg" alt="Isack Hadjar, Max Verstappen"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Getty Images Europe</p><p>Red Bull - Fahrer: Max Verstappen (Niederlande) &amp; Isack Hadjar (Frankreich)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321588.jpg" alt="Charles Leclerc und Lewis Hamilton"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Ferrari</p><p>Ferrari - Fahrer: Charles Leclerc (Monaco) &amp; Lewis Hamilton (Gro&szlig;britannien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321589.jpg" alt="Alexander Albon, Carlos Sainz"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: NurPhoto</p><p>Williams - Fahrer: Carlos Sainz (Spanien) &amp; Alexander Albon (Thailand)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321590.jpg" alt="Liam Lawson, Arvid Lindblad"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: VCARB / Red Bull Content Pool </p><p>Racing Bulls - Fahrer: Liam Lawson (Neuseeland) &amp; Arvid Lindblad (Gro&szlig;britannien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321591.jpg" alt="Fernando Alonso, Lance Stroll"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Sutton Images</p><p>Aston Martin - Fahrer: Fernando Alonso (Spanien) &amp; Lance Stroll (Kanada)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321592.jpg" alt="Esteban Ocon, Oliver Bearman"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: LAT Images</p><p>Haas - Fahrer: Esteban Ocon (Frankreich) &amp; Oliver Bearman (Gro&szlig;britannien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321593.jpg" alt="Gabriel Bortoleto, Nico H&uuml;lkenberg"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: LAT Images</p><p>Audi - Fahrer: Gabriel Bortoleto (Brasilien) &amp; Nico H&uuml;lkenberg (Deutschland)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321594.jpg" alt="Pierre Gasly, Franco Colapinto"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Alpine</p><p>Alpine - Fahrer: Pierre Gasly (Frankreich) &amp; Franco Colapinto (Argentinien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321595.jpg" alt="Sergio Perez, Valtteri Bottas"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: LAT Images</p><p>Cadillac - Fahrer: Sergio Perez (Mexiko) &amp; Valtteri Bottas (Finnland)</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 19:04:44 +0000</pubDate>
      <author>Norman Fischer</author>
    </item>
    <item>
      <title>Trotz Ausfall in Barcelona: WM-Leader Kimi Antonelli nachträglich bestraft</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/trotz-ausfall-in-barcelona-wm-leader-kimi-antonelli-nachtraeglich-bestraft-26061415/3448001/</link>
      <description>Obwohl Kimi Antonelli seinen Mercedes kurz vor Schluss mit einem Defekt abstellen muss, brummten ihm die Sportkommissare nach dem Rennen noch eine Strafe auf</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/G0o4QqP2/s6/trotz-ausfall-in-barcelona-wm-leader-kimi-antonelli-nachtraeglich-bestraft-26061415.jpg"/> Obwohl Kimi Antonelli seinen Mercedes kurz vor Schluss mit einem Defekt abstellen muss, brummten ihm die Sportkommissare nach dem Rennen noch eine Strafe auf<p>WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli erlebte beim Gro&szlig;en Preis von Barcelona-Katalonien (<a href="https://de.motorsport.com/f1/news/viel-drama-in-barcelona-erster-hamilton-sieg-in-rot-aus-fuer-antonelli-26061408/3447980/" target="_blank">Rennbericht</a>) einen entt&auml;uschenden Sonntag: Nicht nur, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/ausfall-in-barcelona-technik-defekt-kostet-antonelli-platz-zwei-26061410/3447986/" target="_blank">dass der Mercedes-Pilot aufgrund eines technischen Defekts ein m&ouml;gliches Podium verlor</a>, wurde der 19-j&auml;hrige Italiener im Anschluss an das Rennen auch noch bestraft.</p><p>Die Rennkommissare brummten Antonelli nachtr&auml;glich eine F&uuml;nf-Sekunden-Strafe auf, weil er w&auml;hrend des Rennens mehrfach die Tracklimits &uuml;berschritten hatte. Einfluss auf das Ergebnis hat diese Sanktion allerdings nicht, weil der WM-Spitzenreiter das Rennen ohnehin vorzeitig beenden musste.</p><p>Die m&ouml;gliche Strafe war allerdings schon w&auml;hrend des Rennens ein Thema - insbesondere im Duell mit Lando Norris, der zeitweise hinter Antonelli auf dem vierten Rang lag. Dessen Renningenieur Will Joseph informierte den McLaren-Piloten &uuml;ber eine drohende Zeitstrafe und forderte ihn auf, den Druck zu erh&ouml;hen.</p><p>Sp&auml;ter hie&szlig; es am Funk von Norris sogar, dass Antonelli die erlaubte Anzahl an Tracklimits-Verst&ouml;&szlig;en sicher &uuml;berschritten habe, noch bevor diese Information offiziell von der Rennleitung best&auml;tigt war. Die Rennkommissare der FIA sprachen die Strafe sogar erst nach Rennende aus.</p><h2>Sportkommissare fordern FIA zum Handeln auf</h2><p>In ihrer Begr&uuml;ndung erkl&auml;rten sie, Antonelli habe die Streckenbegrenzungen insgesamt viermal ohne g&uuml;ltigen Grund &uuml;berschritten. Zugleich r&auml;umten sie ein, dass ein fr&uuml;her Versto&szlig; zun&auml;chst nicht erfasst wurde. Dadurch erhielt Antonelli die Verwarnung erst nach dem vierten statt bereits nach dem dritten Vergehen.</p><p>"Die Stewards haben Videomaterial ausgewertet", hei&szlig;t es im offiziellen Urteil. "Das Fahrzeug verlie&szlig; die Strecke viermal ohne gerechtfertigten Grund. Die Stewards erkennen an, dass der Fahrer die Schwarz-Wei&szlig;-Flagge erst nach dem vierten Versto&szlig; erhielt, da ein fr&uuml;herer Versto&szlig; erst sp&auml;ter erkannt wurde."</p><p>Die Kommissare stellten jedoch klar, dass dies keine Auswirkung auf die Regelg&uuml;ltigkeit habe und die Fahrer weiterhin verpflichtet seien, die Streckenlimits einzuhalten. Da es m&ouml;glicherweise jedoch Unklarheiten in den relevanten Richtlinien gibt, empfehlen die Sportkommissare der FIA, die aktuellen Verfahren und Richtlinien so bald wie m&ouml;glich zu &uuml;berpr&uuml;fen.</p><p>Am Ende bleibt die Zeitstrafe gegen Antonelli ohnehin ohne sportliche Konsequenz, da er sein Rennen kurz nach dem &Uuml;berholman&ouml;ver gegen Teamkollege George Russell aufgeben musste. Der Italiener wurde dennoch gewertet, da er mehr als 90 Prozent der Renndistanz zur&uuml;cklegte. Eine &Uuml;bertragung der Strafe in eine Startplatzstrafe f&uuml;r das n&auml;chste Rennen erfolgt nicht.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 18:57:00 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
    </item>
    <item>
      <title>Lewis Hamilton rechnet nach erstem Ferrari-Sieg mit seinen Kritikern ab</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/lewis-hamilton-rechnet-nach-erstem-ferrari-sieg-mit-seinen-kritikern-ab-26061414/3447998/</link>
      <description>Lewis Hamilton hat in Barcelona seinen ersten Ferrari-Sieg gefeiert: Warum für den Rekordweltmeister damit ein Traum in Erfüllung geht, was er seinen Kritikern sagt</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/OYv4GP70/s6/gibt-nichts-vergleichbares-lewis-hamilton-feiert-ersten-sieg-mit-ferrari-26061414.jpg"/> Lewis Hamilton hat in Barcelona seinen ersten Ferrari-Sieg gefeiert: Warum für den Rekordweltmeister damit ein Traum in Erfüllung geht, was er seinen Kritikern sagt<p>Lewis Hamilton hat es endlich geschafft! Nach fast zwei Jahren ohne Formel-1-Sieg beendet der siebenmalige Weltmeister seine lange Durststrecke in der K&ouml;nigsklasse und feiert beim Gro&szlig;en Preis von Barcelona-Katalonien (<a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/news/wm-drama-in-barcelona-aus-fuer-antonelli-erster-ferrari-sieg-fuer-hamilton-26061408" target="_blank">Rennbericht</a>) seinen ersten Triumph f&uuml;r Ferrari.</p><p>Der Brite, der zuletzt beim Gro&szlig;en Preis von Belgien 2024 gewinnen konnte, feiert damit bereits seinen 106. Grand-Prix-Sieg. "Sie sind alle auf ihre Weise etwas Besonderes, aber dieser hier ist noch einmal etwas ganz anderes", jubelt der Ferrari-Pilot, f&uuml;r den mit dem ersten Sieg f&uuml;r die Scuderia ein lang gehegter Traum in Erf&uuml;llung geht.</p><p>"Diesen Traum hatte ich jeden einzelnen Tag vor Augen. Als Kind habe ich 1996 gesehen, wie Michael Schumacher hier f&uuml;r Ferrari gewonnen hat. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich das rote Auto beobachtet und mich gefragt habe, wie es wohl w&auml;re, selbst in diesem Wagen zu siegen."</p><p>"Wie es w&auml;re, auf diesem Podium zu stehen und dem Team den Moment zu schenken, in dem die Nationalhymne erklingt." Ein Erlebnis, das f&uuml;r Hamilton an diesem Sonntag nun endlich Realit&auml;t geworden ist: "Es gibt nichts Vergleichbares. Es ist einfach unglaublich. Ich bin unendlich dankbar, und hoffentlich ist dies der erste Sieg von vielen."</p><h2>Lewis Hamilton k&auml;mpft sich zur&uuml;ck an die Spitze</h2><p>Zur Erinnerung: In seinem Ferrari-Deb&uuml;tjahr 2025 stand Hamilton kein einziges Mal auf dem Podium und musste sich deshalb bereits mit heftiger Kritik auseinandersetzen. Doch der Brite k&auml;mpfte sich in dieser Saison eindrucksvoll zur&uuml;ck. "Ich musste aus einer wirklich schwierigen Phase zur&uuml;ckkommen, um wieder hier oben zu stehen."</p><p>"Wenn diese Geschichte etwas zeigt, dann dies: Gib niemals auf. Zweifle nicht st&auml;ndig an dir selbst. Verliere nie den Glauben an dich und arbeite weiter, Schritt f&uuml;r Schritt", sagt ein sichtlich emotionaler Hamilton, der sich zugleich bei der Scuderia bedankt: "Ohne dieses gro&szlig;artige Team h&auml;tte ich das niemals geschafft."</p><p>"Die Unterst&uuml;tzung, die ich in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten bekommen habe, und ganz besonders vor dieser Saison, war unglaublich. Nach einem so schwierigen Jahr war das alles andere als selbstverst&auml;ndlich." Schon in China, Kanada und Monaco stand der Ferrari-Pilot auf dem Podium.</p><h2>Kritik als zus&auml;tzlicher Antrieb f&uuml;r Lewis Hamilton</h2><p>Die negativen Kommentare der vergangenen Wochen und Monate habe Hamilton als "zus&auml;tzlichen Antrieb" genutzt. "Es ist leicht, &uuml;ber andere Menschen negativ zu reden", wei&szlig; der 41-J&auml;hrige. "Besonders entt&auml;uschend finde ich es, wenn solche Aussagen von Fahrern kommen, die genau wissen, wie schwierig dieser Sport ist."</p><p>"Manche von ihnen haben selbst nie die Erfolge erreicht, die ich erleben durfte, und &auml;u&szlig;ern sich trotzdem abf&auml;llig", erg&auml;nzt Hamilton, ohne zu verraten, an wen sich diese Worte konkret richten. "Aber wie gesagt: Es waren die Fans, die mich gerettet haben."</p><p>"Im vergangenen Jahr haben mir einige immer wieder zugerufen: 'Vergiss nicht, wer du bist.' Das hat mich tief ber&uuml;hrt. Ich musste mich fragen: Wie finde ich wieder zu mir selbst? Wie finde ich mein inneres Gleichgewicht? Woher nehme ich den Mut und die Kraft, weiterzumachen, weiter aufzubauen und weiterzuk&auml;mpfen?"</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3447998/324249.jpg" alt="Lewis Hamilton, Frederic Vasseur"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Lewis Hamilton feiert gemeinsam mit Teamchef Frederic Vasseur</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Sutton Images</p><p>&Uuml;ber den Winter habe sich auch die Arbeit mit dem Team verbessert. "Es gibt vieles, was wir ver&auml;ndert haben und noch ver&auml;ndern wollen - in der Arbeitsweise, in der Zusammenarbeit mit den Ingenieuren, bei der Entwicklung des Autos und bei der Ausrichtung des gesamten Projekts", sagt der Ferrari-Pilot. "Es liegt noch viel Arbeit vor uns."</p><h2>Viel Lob von Vasseur, Rosberg und Schumacher</h2><p>"Das ist ein gewaltiger Schub", erg&auml;nzt Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur. "Die vergangenen anderthalb Jahre waren nicht einfach, mit H&ouml;hen und Tiefen. Heute zu gewinnen, ist f&uuml;r uns alle ein enormer Antrieb. Schon in der ersten Runde war klar, dass das Reifenmanagement entscheidend sein w&uuml;rde. Und ehrlich gesagt: Er ist ein fantastisches Rennen gefahren."</p><p>Auch Sky-Experte Nico Rosberg findet lobende Worte f&uuml;r seinen ehemaligen Teamkollegen. "Das ist insgesamt ein gro&szlig;artiger Tag f&uuml;r den Sport. Das ist historisch", meint der Weltmeister von 2016. "Lewis ist einer der Gr&ouml;&szlig;ten aller Zeiten, und jetzt hat er mit Ferrari wirklich die Kurve bekommen. Denn zwischenzeitlich sah es ziemlich d&uuml;ster aus."</p><p>"Letztes Jahr hatte man fast das Gef&uuml;hl, er sei schon auf dem Heimweg", erinnert Rosberg an die zahlreichen Spekulationen &uuml;ber einen m&ouml;glichen R&uuml;cktritt. "Da h&auml;tte er jederzeit sagen k&ouml;nnen: 'Okay, ich h&ouml;re auf, ich bin raus.' Aber er hat sich durchgebissen, f&uuml;hlt sich jetzt wohl im Auto, und man sieht &uuml;berall eine positive Dynamik entstehen."</p><p>Das sei "stark, was er im Moment macht", erg&auml;nzt Ralf Schumacher. "Er kommt von Anfang an sehr gut mit dem Auto zurecht und beginnt jetzt wieder, die Rolle des Teamleaders einzunehmen. Charles Leclerc muss nat&uuml;rlich ein bisschen aufpassen und man merkt, dass das etwas mit ihm macht. Das ist ganz normal."</p><p>"Aber jetzt kann Lewis das erst einmal genie&szlig;en. Ich kann mir gut vorstellen, wie sich das anf&uuml;hlt", meint Schumacher. "Ich kenne das noch von meinem Bruder bei Ferrari: Ein Sieg dort ist einfach etwas Besonderes. Da herrscht immer eine mega Stimmung, und auch die Feiern danach sind besonders."</p><h2>Lewis Hamilton blickt bereits Richtung Titelkampf</h2><p>Und Hamilton? Der Brite denkt gar nicht erst ans Feiern, sondern richtet den Blick bereits auf den Beginn einer m&ouml;glichen Titeljagd. "Absolut. Ich glaube, das ist erst der Anfang", meint der Ferrari-Pilot hoffnungsvoll. "Mercedes hat ein hervorragendes Paket, und beide Fahrer leisten dort einen au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Job."</p><p>"Wenn wir den R&uuml;ckstand aufholen und dauerhaft vor ihnen liegen wollen, wird das von uns allen im Team maximale Leistung verlangen", wei&szlig; Hamilton, der nach seinem Deb&uuml;tsieg mit Ferrari wom&ouml;glich sogar schon vom achten WM-Titel tr&auml;umt. "Nichts ist unm&ouml;glich. Wir gehen Schritt f&uuml;r Schritt vor."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 18:15:22 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
    </item>
    <item>
      <title>Piastri nach Barcelona ratlos: "Habe im Moment keine Antworten"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/piastri-nach-barcelona-ratlos-habe-im-moment-keine-antworten-26061413/3447995/</link>
      <description>Oscar Piastri erlebt in Barcelona ein enttäuschendes Rennen, verliert massiv auf Norris und steht nach Platz fünf vor Rätseln</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/qYKkvjDY/s6/piastri-nach-barcelona-ratlos-habe-im-moment-keine-antworten-26061413.jpg"/> Oscar Piastri erlebt in Barcelona ein enttäuschendes Rennen, verliert massiv auf Norris und steht nach Platz fünf vor Rätseln<p>Oscar Piastri hat beim Gro&szlig;en Preis von Barcelona-Catalunya einen &uuml;berraschend schwachen Auftritt erlebt. Der Vorjahressieger belegte zwar den f&uuml;nften Platz und sammelte damit wichtige WM-Punkte, doch das Ergebnis spiegelt nur bedingt die tats&auml;chliche Leistung wider.</p><p>Denn der Australier profitierte entscheidend von den Ausf&auml;llen von Andrea Kimi Antonelli und Charles Leclerc, die ihn in der Schlussabrechnung zwei Positionen nach vorne sp&uuml;lten. Auf der Strecke selbst konnte Piastri nie in den Kampf um das Podium eingreifen.</p><p>Stattdessen verlor er im Rennverlauf kontinuierlich Zeit auf die Spitze und insbesondere auf Teamkollege Lando Norris. W&auml;hrend Norris als Dritter ins Ziel kam und phasenweise sogar die Mercedes unter Druck setzen konnte, hatte Piastri mit v&ouml;llig anderen Problemen zu k&auml;mpfen.</p><p>Am Ende betrug sein R&uuml;ckstand auf den Stallgef&auml;hrten rund 35 Sekunden - eine ungew&ouml;hnlich gro&szlig;e Differenz innerhalb eines Teams, das in dieser Saison bislang meist auf Augenh&ouml;he unterwegs war.</p><h2>"Ich habe keine Antworten"</h2><p>Entsprechend ern&uuml;chtert f&auml;llt Piastris Bilanz nach dem Rennen aus. Auf die Frage, ob er bereits verstanden habe, warum er im Vergleich zu Norris so viel Zeit verloren habe, muss der McLaren-Pilot passen. "Nicht wirklich", gibt er offen zu.</p><p>"Ich habe viele verschiedene Dinge ausprobiert und bin dabei auf viele unterschiedliche Probleme gesto&szlig;en." Vor allem Grip und Reifenmanagement seien zu einem permanenten Problem geworden.</p><p>"Ich hatte gro&szlig;e Schwierigkeiten mit dem Grip und nat&uuml;rlich auch mit dem Reifenverschlei&szlig;", erkl&auml;rt der Australier. "Im Moment habe ich keine Antworten. Sp&auml;ter werden wir sicher einige Antworten finden, aber ich bin &uuml;berrascht, dass ich so gro&szlig;e Probleme hatte."</p><h2>Set-up spielte laut Piastri kaum eine Rolle</h2><p>Naheliegend war die Frage, ob gr&ouml;&szlig;ere Unterschiede beim Set-up zwischen den beiden McLaren-Piloten f&uuml;r die unterschiedliche Performance verantwortlich gewesen sein k&ouml;nnten. Doch diesen Ansatz weist Piastri weitgehend zur&uuml;ck. "Es gab kleinere Unterschiede, aber nichts Gro&szlig;es", betont er.</p><p>Damit deutet wenig darauf hin, dass Norris schlicht das bessere Auto zur Verf&uuml;gung hatte. Vielmehr scheint McLaren vor einer komplexeren Analyse zu stehen. Denn Piastri berichtet von einem Rennen, in dem praktisch jede Anpassung neue Schwierigkeiten mit sich brachte.</p><p>"Es gab hier und da ein paar Runden, die sich etwas besser angef&uuml;hlt haben", schildert er. "Aber das wurde normalerweise einige Runden sp&auml;ter wieder bestraft." Mit anderen Worten: Verbesserungen auf kurze Sicht f&uuml;hrten offenbar dazu, dass die Reifen anschlie&szlig;end st&auml;rker abbauten oder neue Balanceprobleme entstanden.</p><p>"So war es einfach kein leichter Nachmittag", fasst der Australier zusammen.</p><h2>Kleine Lichtblicke mit gro&szlig;em Preis</h2><p>Dabei gab es durchaus Momente, in denen Piastri glaubte, einen Weg aus seinen Problemen gefunden zu haben. Allerdings erwiesen sich diese Phasen stets als tr&uuml;gerisch. Immer wenn sich das Auto etwas besser anf&uuml;hlte, zahlte er daf&uuml;r kurze Zeit sp&auml;ter einen hohen Preis.</p><p>Das deutet darauf hin, dass McLaren im Rennen m&ouml;glicherweise in einem sehr schmalen Arbeitsfenster unterwegs war. "Alles, worauf ich hoffen kann, ist, dass wir verstehen, warum es so schwierig war", sagt Piastri.</p><p>Immerhin blieb aus sportlicher Sicht ein gewisser Schadensbegrenzungseffekt erhalten. "Die Punkte, die wir heute geholt haben, sind immer noch ordentlich", erkl&auml;rt er. "Aber nat&uuml;rlich h&auml;tte ich mir eine deutlich st&auml;rkere Performance gew&uuml;nscht."</p><h2>Ferrari macht McLaren zus&auml;tzlich das Leben schwer</h2><p>Interessant ist zudem Piastris Einsch&auml;tzung zur Konkurrenzsituation. Nach Monaco waren viele Beobachter davon ausgegangen, dass Barcelona wieder ein Wochenende werden w&uuml;rde, an dem McLaren deutlich st&auml;rker auftritt. Zumindest teilweise traf das auch zu.</p><p>Norris qualifizierte sich relativ weit vorne, fuhr auf das Podium und wirkte phasenweise so schnell wie die Spitze. F&uuml;r Piastri verlief das Wochenende jedoch deutlich komplizierter. "Im Qualifying waren wir definitiv viel n&auml;her dran", betont er. Im Rennen habe sich das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis jedoch ver&auml;ndert.</p><p>"Lando konnte die Mercedes angreifen", sagt Piastri. "Ich denke aber, dass Ferrari an diesem Wochenende ganz klar einen gro&szlig;en Schritt nach vorne gemacht hat." Die Scuderia habe bereits vor den j&uuml;ngsten Updates zu den st&auml;rksten Teams in schnellen Kurven gez&auml;hlt.</p><p>"Auch ohne die Upgrades waren sie immer unglaublich schnell in den Kurven", erkl&auml;rt der McLaren-Pilot. Genau dieser Vorteil habe sich unter den Bedingungen von Barcelona besonders stark bemerkbar gemacht. "An einem Tag wie heute, an dem man viel Abtrieb und Grip braucht, um die Reifen zu sch&uuml;tzen, war das ein gro&szlig;er Vorteil", analysiert Piastri.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 18:06:15 +0000</pubDate>
      <author>Kevin Hermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>Nächste Pleite für Charles Leclerc: Aus in Barcelona </title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/naechste-pleite-fuer-charles-leclerc-aus-in-barcelona-26061412/3447992/</link>
      <description>Charles Leclerc erlebt in Barcelona ein weiteres schwieriges Wochenende - Nach einem Technikdefekt analysiert er offen Fehler, Strategie und den Sieg von Hamilton</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/B2GkgvM2/s6/naechste-pleite-fuer-charles-leclerc-aus-in-barcelona-26061412.jpg"/> Charles Leclerc erlebt in Barcelona ein weiteres schwieriges Wochenende - Nach einem Technikdefekt analysiert er offen Fehler, Strategie und den Sieg von Hamilton<p>Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat beim Grand Prix in Barcelona ein durchwachsenes Rennen erlebt. Der Monegasse spricht im Anschluss von einer Kombination aus strategischen Schwierigkeiten, einem schwierigen Startplatz sowie einem technischen Defekt, der sein Rennen vorzeitig beendete. Gleichzeitig zeigt er sich zufrieden &uuml;ber den Sieg seines Teamkollegen Lewis Hamilton und die Fortschritte des Teams durch j&uuml;ngste Upgrades.</p><p>Leclerc hatte das Rennen von Startplatz zehn aufgenommen und sah darin r&uuml;ckblickend einen entscheidenden Nachteil. "Ich denke, die zwei Stopps waren ein Fehler, aber das gr&ouml;&szlig;te Problem war der Start von P10", erkl&auml;rt der Ferrari-Pilot. Zwar habe er zwischenzeitlich eine m&ouml;gliche Platzierung um Rang vier f&uuml;r realistisch gehalten, doch die Ausgangslage habe das Rennen stark erschwert.</p><p>Im weiteren Rennverlauf entschied sich Ferrari laut Leclerc f&uuml;r eine Zweistoppstrategie, die sich im Nachhinein als nicht optimal erwiesen habe. "Ich denke, die zwei Stopps waren ein bisschen ein Fehler von meiner Seite, die drei Stopps w&auml;ren wahrscheinlich besser gewesen", sagte er. Dennoch betont er, dass die strategische Entscheidung nicht der einzige limitierende Faktor gewesen sei.</p><h2>Technischer Defekt beendet Leclercs Rennen</h2><p>Kurz vor Rennende musste Leclerc seinen Ferrari schlie&szlig;lich mit einem technischen Problem abstellen. Besonders kritisch war dabei der Ausfall der Lenkunterst&uuml;tzung und weiterer Systeme. "Ich habe die Servolenkung verloren und mit dem virtuellen Safety-Car wei&szlig; ich nicht, ob sich das Ergebnis gro&szlig; ver&auml;ndert h&auml;tte. Vielleicht w&auml;re P4 m&ouml;glich gewesen", so Leclerc. Sp&auml;ter erg&auml;nzt er zudem: "Ich hatte keine G&auml;nge mehr und auch keine Bremsen mehr."</p><p>Trotz seines eigenen Ausscheidens zeigt sich Leclerc positiv &uuml;ber den Erfolg seines Teams und insbesondere &uuml;ber die Leistung von Hamilton, der das Rennen gewann. "Es ist gro&szlig;artig f&uuml;r das Team und gro&szlig;artig f&uuml;r Lewis. Das Team hat hart gearbeitet, um Upgrades zu bringen, und es scheint zu funktionieren", erkl&auml;rt er. Gleichzeitig macht er deutlich, dass er selbst nun gefordert sei, das Niveau seines Teamkollegen zu erreichen.</p><h2>Hamilton setzt starke Form fort</h2><p>Hamilton hat in den vergangenen vier Rennen ein sehr hohes Niveau gezeigt, betonte Leclerc. "Jetzt muss ich bei ihm sein, was in den letzten Rennen seit Kanada nicht der Fall war", sagt er.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3447992/324251.jpg" alt="Charles Leclerc"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Leclerc neben der Strecke am Circuit de Barcelona-Catalunya</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: LAT Images</p><p>Auch zur generellen Entwicklung des Ferrari-Pakets &auml;u&szlig;ert sich Leclerc vorsichtig optimistisch. Die j&uuml;ngsten Updates h&auml;tten vor allem im Bereich des Reifenverschlei&szlig;es Fortschritte gebracht, auch wenn die Bedingungen in Barcelona dies m&ouml;glicherweise &uuml;berzeichnet h&auml;tten.</p><p>"Ich denke, wir haben an diesem Wochenende einen gro&szlig;en Schritt nach vorne gemacht, besonders beim Reifenverschlei&szlig;", erkl&auml;rt Leclerc. Gleichzeitig warnt er jedoch davor, dies als vollst&auml;ndige Trendwende zu interpretieren.</p><p>Abschlie&szlig;end l&auml;sst sich festhalten, dass sich der Ferrari-Pilot entt&auml;uscht &uuml;ber den Verlauf seines eigenen Wochenendes zeigt, insbesondere aufgrund der technischen Probleme und der verlorenen Punkte im Kampf um die vorderen Pl&auml;tze. Dennoch blickt er auf die kommenden Rennen und die weitere Entwicklung des Autos, in der Hoffnung auf ein stabileres und erfolgreicheres Gesamtpaket.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3447992-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 17:51:37 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
    </item>
    <item>
      <title>Nach Hamilton-Sieg: Teamchef Vasseur zeigt sich erleichtert</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/nach-hamilton-sieg-teamchef-vasseur-zeigt-sich-erleichtert-26061411/3447989/</link>
      <description>Laut Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur erlebt Lewis Hamilton mit dem Sieg in Barcelona eine Art Neustart</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/X0k4QqV2/s6/vasseur-barcelona-fuer-hamilton-ein-neustart-26061411.jpg"/> Laut Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur erlebt Lewis Hamilton mit dem Sieg in Barcelona eine Art Neustart<p>Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur sieht im Sieg von Lewis Hamilton beim <a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/news/wm-drama-in-barcelona-aus-fuer-antonelli-erster-ferrari-sieg-fuer-hamilton-26061408" target="_blank">Gro&szlig;en Preis von Barcelona-Katalonien</a> einen Neustart f&uuml;r den Ferrari-Piloten. Der erfolgreichste Formel-1-Fahrer aller Zeiten konnte in Spanien <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">seinen 106. Grand-Prix-Sieg</a> einfahren.</p><p>"Ich versuche ehrlich gesagt, die guten wie die schlechten Kommentare immer ein wenig zu entsch&auml;rfen", so seine Wortwahl nach dem Rennen.</p><p>"Es ist ja nicht so, als ob wir vor zwei Wochen nirgendwo gewesen w&auml;ren, und es ist auch nicht so, als ob wir heute Weltmeister geworden w&auml;ren. Lewis ist ein wenig emotional, das Team ist emotional und es ist mein Job, zu versuchen, alle in solchen Situationen ein wenig zu beruhigen."</p><p>"Aber", betont Vasseur, "sicherlich ist das f&uuml;r ihn heute und an diesem Wochenende ein gro&szlig;er Schub in Sachen Selbstbewusstsein. Das wird eine Art Neustart f&uuml;r ihn sein."</p><p>Gro&szlig;e strategische &Auml;nderungen sieht der Teamchef im Vergleich zu den vergangenen Rennen nicht. "Am wichtigsten ist, dass du Pace hast. Dann kannst du drei Stopps, zwei Stopps oder vier Stopps machen. Wenn du die Pace hast, dann gewinnst du das Rennen."</p><p>"Manchmal hatten wir die Pace nicht und unsere Strategie wirkte etwas zur&uuml;ckhaltend. Aber ich glaube, heute waren die Pace und das Management von Lewis am wichtigsten. Denn jedes Mal, wenn wir den Ansatz ein wenig ge&auml;ndert haben, konnte er die Pace der Strategie anpassen und hat einen perfekten Job abgeliefert."</p><p>Hamilton konnte sich mit seiner Dreistoppstrategie gegen George Russell und Lando Norris durchsetzen, die beide mit je zwei Stopps unterwegs waren.</p><p>Kimi Antonelli, ebenfalls mit zwei Stopps, musste das Rennen <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/ausfall-in-barcelona-technik-defekt-kostet-antonelli-platz-zwei-26061410/3447986/" target="_blank">kurz vor Schluss mit einem Technik-Defekt aufgeben</a>. Hamilton hatte es zuvor geschafft, sich durch seinen Stopp w&auml;hrend einer VSC-Phase an beiden Mercedes vorbeizuschieben und danach einen komfortablen Vorsprung herauszufahren.</p><p>Den strategischen Ansatz wird man f&uuml;r die kommenden Rennen, so Vasseur, nicht anpassen. Des Weiteren betont der Teamchef: "Es ist eine Erleichterung, denn Lewis ist seit eineinhalb Jahren hier, und bislang war es wirklich schwer f&uuml;r ihn."</p><p>"Er musste viele negative Kommentare ertragen", so Vasseur. "Und ehrlich gesagt hat er das manchmal nicht verdient. Aber ich bin sehr gl&uuml;cklich f&uuml;r ihn, mehr noch f&uuml;r den Aufwand, den er in dieses Projekt investiert."</p><p>"Und auch f&uuml;r die Jungs zu Hause [bin ich erleichtert]. Es ist noch schwieriger, wirklich zu pushen, wenn du nicht gewinnst, aber die pushen [trotzdem] immer weiter. Dieses Paket nach Barcelona zu bringen, war eine Herausforderung, aber sie haben es geschafft."</p><p>Beim Grand Prix von Barcelona-Katalonien hatte Ferrari ein gro&szlig;es Upgrade-Paket im Gep&auml;ck. Dadurch war Hamilton schon im Qualifying knapp an der Pace der Mercedes und konnte Antonelli sogar im <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/hamilton-begeistert-p2-im-qualifying-von-barcelona-26061320/3447929/" target="_blank">Duell um die erste Startreihe schlagen</a>. Einzig der Unfall von Charles Leclerc im Q3 bleibt ein Wehmutstropfen.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3447989-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 17:50:41 +0000</pubDate>
      <author>Alexis Hoffmann</author>
    </item>
    <item>
      <title>Formel-1-Strafpunkte 2026: Die aktuelle Übersicht der Strafen</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/strafpunkte/3442880/</link>
      <description>In unserer Übersicht der Formel-1-Strafpunkte zeigen wir dir den aktuellen Stand und wer eine Weiße Weste hat oder kurz vor einer Rennsperre steht</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/824RQBA6/s6/formel-1-strafpunkte-2026-die-aktuelle-uebersicht-der-strafen-26031417.jpg"/> In unserer Übersicht der Formel-1-Strafpunkte zeigen wir dir den aktuellen Stand und wer eine Weiße Weste hat oder kurz vor einer Rennsperre steht<p>Strafpunkte - sogenannte "Penalty-Points" - spielen in der Formel 1 heutzutage eine wichtige Rolle. Neben Sanktionen auf der Strecke k&ouml;nnen Piloten bei Vergehen auch mit Punkten belegt werden - analog dem Verkehrsregister in Flensburg. Und wie "normale" Autofahrer m&uuml;ssen auch die Formel-1-Piloten zuschauen, wenn sie eine gewisse Grenze &uuml;berschritten haben.</p><h2>Wie viele Punkte darf man haben?</h2><p>Es gilt: Sammelt man zw&ouml;lf Punkte innerhalb eines Jahres, wird man f&uuml;r ein Rennen gesperrt.</p><p>Eingef&uuml;hrt wurde das System vor einigen Jahren, um Wiederholungst&auml;tern eine sichtbare und festgelegte Grenze zu setzen. 2012 wurde Lotus-Pilot Romain Grosjean f&uuml;r ein Rennen gesperrt: Er hatte sich im Laufe der Saison mehrere Vergehen geleistet, der schwere Unfall in der ersten Kurve von Spa-Francorchamps brachte das Fass zum &Uuml;berlaufen.</p><p>Punkte sammeln Fahrer f&uuml;r verschiedenste Aktionen. Das kann von Kollisionen auf der Strecke, &uuml;ber Abk&uuml;rzen bis hin zum Ignorieren von Flaggensignalen gehen. Zw&ouml;lf Punkte hat seit der Einf&uuml;hrung nur ein Fahrer erreicht: Kevin Magnussen 2024.</p><p>Einen aktuellen Stand findest du in unserer Formel-1-Strafpunkte-Tabelle.</p><p>Artikel A3.3.1 b) des Reglements besagt: "Wenn eine andere Strafe als eine Verwarnung oder eine Geldbu&szlig;e gem&auml;&szlig; dem ISC oder Artikel B1.10.4 verh&auml;ngt wird, k&ouml;nnen die Sportkommissare Strafpunkte auf der Superlizenz eines F1-Fahrers vergeben."</p><p>"Wenn ein F1-Fahrer 12 Strafpunkte auf seiner Superlizenz angesammelt hat, wird er f&uuml;r den n&auml;chsten Wettbewerb suspendiert, woraufhin die 12 Punkte von seiner Superlizenz gel&ouml;scht werden. Solche Strafpunkte verbleiben f&uuml;r einen Zeitraum von 12 Monaten auf der Superlizenz des F1-Fahrers und werden jeweils am 12-Monats-Jahrestag ihrer Verh&auml;ngung wieder entfernt."</p><h2>Die genaue &Uuml;bersicht der einzelnen Strafpunkte:</h2><p>Neben den Strafpunkten k&ouml;nnen auch Verwarnungen - sogenannte Reprimands - zu einem Thema werden und eine Strafe nach sich ziehen.</p><p>Das ist nach Artikel B1.10.4 f) des Formel-1-Reglements der Fall, wenn ein Fahrer innerhalb der gleichen Saison f&uuml;nf Verwarnungen sammelt. Dann gibt es eine Strafversetzung um zehn Positionen in der Startaufstellung. Sollte das Vergehen w&auml;hrend eines Rennens kommen, gilt die Strafe f&uuml;r den n&auml;chsten Event, an dem der Fahrer teilnimmt.</p><p>Allerdings gibt es eine Bedingung: Von den f&uuml;nf Verwarnungen m&uuml;ssen vier f&uuml;r ein Fahrvergehen ("Driving") vergeben worden sein. Am Ende der Saison werden alle Verwarnungen gel&ouml;scht.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3442880-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 17:21:49 +0000</pubDate>
      <author>Norman Fischer</author>
    </item>
    <item>
      <title>Ausfall in Barcelona: Technik-Defekt kostet Antonelli Platz zwei</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/ausfall-in-barcelona-technik-defekt-kostet-antonelli-platz-zwei-26061410/3447986/</link>
      <description>Kimi Antonelli musste das Rennen in Barcelona wenige Runden vor dem Ende mit einem Technik-Defekt aufgeben</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/G2e49Xa0/s6/bittere-pille-in-barcelona-antonelli-faellt-mit-technik-defekt-aus-26061410.jpg"/> Kimi Antonelli musste das Rennen in Barcelona wenige Runden vor dem Ende mit einem Technik-Defekt aufgeben<p>Wenige Runden vor Rennende musste Kimi Antonelli <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/viel-drama-in-barcelona-erster-hamilton-sieg-in-rot-aus-fuer-antonelli-26061408/3447980/" target="_blank">den Gro&szlig;en Preis von Barcelona-Katalonien</a> mit technischen Problemen aufgeben. Kurz zuvor hatte der <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Spitzenreiter in der Weltmeisterschaft</a> seinen Teamkollegen George Russell im direkten Duell auf der Strecke &uuml;berholt.</p><p>"Das Auto hat mich einfach verlassen", so die Wortwahl des 19-J&auml;hrigen am Mikrofon von<i> Sky Deutschland</i>. "Sie hat aufgegeben, aber das ist Racing. Das passiert, [aber] das ist nat&uuml;rlich &auml;rgerlich."</p><p>Dennoch betont Antonelli: "Das Rennen war heute sehr stark. Die Pace war gut, gerade auf den harten Reifen, das ist etwas Gutes. Jetzt tut das nat&uuml;rlich weh, aber ich freue mich schon auf &Ouml;sterreich."</p><p>Laut dem Mercedes-Fahrer hatte sich das Problem vorher nicht angek&uuml;ndigt. Des Weiteren hatte sich Antonelli aufgrund der hohen Kerbs auf dem Kurs in Barcelona seinen Frontfl&uuml;gel ein wenig besch&auml;digt. "Ich habe dadurch ein wenig Anpressdruck verloren, aber das hat mein Auto nicht allzu sehr beeinflusst", so der WM-Spitzenreiter.</p><p>Warum genau der Mercedes seinen Dienst quittierte, kann Antonelli nicht beantworten. "Die meisten Probleme hatten [bisher] mit der Batterie zu tun", erkl&auml;rt Antonelli.</p><p>"Aber es waren immer andere Defekte, es war also nicht immer derselbe. Wir m&uuml;ssen also verstehen, was das war. Das Symptom ist aber eindeutig, so wie bei George in Montreal, als das Auto einfach ausgegangen ist. Wir werden da sehr tief graben, um sicherzustellen, dass das nicht nochmal passiert."</p><p>Bei <i>Sky UK</i> betont Toto Wolff, dass man es sich in einer Weltmeisterschaft eigentlich nicht leisten kann, bei "jedem zweiten Rennen" ein Auto aus den Punkten zu verlieren. Schlie&szlig;lich musste Russell den Gro&szlig;en Preis von Kanada aufgrund von technischen Problemen aufgeben.</p><p>An anderer Stelle formuliert es der 54-J&auml;hrige folgenderma&szlig;en: "Wir k&ouml;nnen uns nicht erlauben, dass regelm&auml;&szlig;ig zwei Autos ausfallen. Wir haben 25 Punkte in der Konstrukteurs-WM in Montreal verloren und heute weitere 18. Um zu gewinnen, musst du erstmal ins Ziel kommen."</p><p>"Daher m&uuml;ssen wir an unserer Zuverl&auml;ssigkeit arbeiten, das ist unsere Priorit&auml;t. Dar&uuml;ber ist niemand gl&uuml;cklich, und wir werden keinen Stein auf dem anderen lassen, um das zu verstehen."</p><p>Auf die Frage bei <i>Sky</i>, ob der Ausfall von Antonelli auf den Zweikampf der beiden Silberpfeile zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei, antwortet Wolff: "Nein, nein, &uuml;berhaupt nicht. George und Kimi sind einfach hart gegeneinander gefahren und da lassen wir Zeit auf der Strecke liegen. Das m&uuml;ssen wir mit den beiden f&uuml;r die Zukunft besprechen."</p><p>Durch das Duell gelang es Lewis Hamilton, in seinem Ferrari zu den beiden Mercedes-Piloten aufzuschlie&szlig;en. Eine Dreistoppstrategie und ein gl&uuml;ckliches VSC brachten dem erfolgreichsten Formel-1-Fahrer aller Zeiten <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">seinen 106. Grand-Prix-Sieg</a>.</p><p>Bei <i>Sky Deutschland</i> betont Wolff dementsprechend, dass "der Kimi h&auml;tte gewinnen k&ouml;nnen", so seine Einsch&auml;tzung. An den technischen Problemen h&auml;tte der theoretische Speed des WM-Leaders trotzdem nichts ge&auml;ndert.</p><p>Zeitweise stand eine Zeitstrafe f&uuml;r Antonelli wegen Tracklimits im Raum. Gerade Kurve zehn war f&uuml;r den 19-J&auml;hrigen am Rennsonntag oftmals ein Problem. "Mir sind im ersten Stint oft [die R&auml;der] blockiert", so Antonelli am Sky-Mikrofon. "Und ich habe zu viele Fehler in Kurve zehn gemacht."</p><p>"Ich war da zu riskant, obwohl mich Bono jede Runde daran erinnert hat. Aber ja, ich habe halt gepusht."</p><p>Mit dem hohen Reifenverschlei&szlig; war es alles andere als einfach, der Konkurrenz am Heck zu folgen, erkl&auml;rt Antonelli. "Nachdem ich George &uuml;berholt hatte, erwachte das Auto richtig zum Leben. Aber die Pace konnte ich dann nicht mehr nutzen, weil das Auto kaputtgegangen ist."</p><p>Dennoch gesteht Antonelli: "Ich denke, es w&auml;re unm&ouml;glich gewesen, Lewis noch einzuholen, denn er war zu weit weg. Es w&auml;re also P2 geworden, aber das tut weh. Ich freue mich trotzdem f&uuml;r ihn, dass er seinen ersten Sieg f&uuml;r Ferrari holen konnte."</p><p>Nach seinem dritten Boxenstopp lag Hamilton durch das VSC vor beiden Mercedes-Piloten und konnte auf frischeren Reifen einen Vorsprung von &uuml;ber zehn Sekunden herausfahren. Antonelli lag zu diesem Zeitpunkt noch hinter Russell auf Position drei.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 16:58:00 +0000</pubDate>
      <author>Alexis Hoffmann</author>
    </item>
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      <title>Hülkenberg rätselt über Ausfall: "So etwas noch nie gesehen"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/huelkenberg-raetselt-ueber-ausfall-so-etwas-noch-nie-gesehen-26061409/3447983/</link>
      <description>Nico Hülkenberg erklärt seinen Ausfall in Barcelona nach einem Zweikampf mit Liam Lawson - Ein Kieselstein soll einen Safety-Trigger ausgelöst haben</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/z0q4MNO6/s6/huelkenberg-ausfall-in-barcelona-auto-war-ploetzlich-tot-26061409.jpg"/> Nico Hülkenberg erklärt seinen Ausfall in Barcelona nach einem Zweikampf mit Liam Lawson - Ein Kieselstein soll einen Safety-Trigger ausgelöst haben<p>Nico H&uuml;lkenberg hat nach seinem Ausfall beim Barcelona-Grand-Prix die ungew&ouml;hnlichen Umst&auml;nde seines Renn-Endes geschildert. Der Deutsche war zuvor in einen Zweikampf mit Liam Lawson verwickelt, ehe sein Fahrzeug pl&ouml;tzlich vollst&auml;ndig abschaltete.</p><p>Auf die Frage, was genau zum Ausfall gef&uuml;hrt habe, erkl&auml;rt H&uuml;lkenberg: "Liam ist in Kurve 12 mit einem Rad durch das Kiesbett gefahren und hat einiges an Kies dadurch hochgeworfen. Die Autos haben ja links neben dem Air Intake einen, f&uuml;r die Marshalls im Worst Case, einen Safety-Pull. Und irgendein Stein hat das Ding quasi gezogen und damit das Auto komplett auf einen Schlag ausgeschaltet."</p><p>Ein geplanter Boxenstopp sei zu diesem Zeitpunkt offensichtlich nicht der Grund gewesen, dass H&uuml;lkenberg so fr&uuml;h im Rennen die Box aufsuchte. Der Deutsche stellt das im Nachhinein auch klar: "Nein, nein. Das Auto war tot. Ich bin dann nur noch in die Boxengasse gerollt. Es war nichts mehr &uuml;brig. Es hat komplett abgeschaltet."</p><h2>Kurioser Defekt sorgt f&uuml;r Frust</h2><p>H&uuml;lkenberg zeigt sich &uuml;berrascht &uuml;ber die Art des Defekts und spricht von einem der ungew&ouml;hnlichsten Ausf&auml;lle seiner bisherigen Karriere: "Ja, ist mir auch noch nicht passiert in, keine Ahnung, in den 16 Jahren, in denen ich hier bin. Ziemlich kurios und ungew&ouml;hnlich. Sehr ungl&uuml;cklich und seltsam vom Timing her."</p><p>Der Rennverlauf war zuvor bereits schwierig gewesen. H&uuml;lkenberg war in enge Zweik&auml;mpfe verwickelt und sah sich auch mit Untersuchungen der Rennleitung konfrontiert. Zudem verlor er im Verkehr hinter Lawson Zeit und klagte &uuml;ber zunehmenden Reifenverschlei&szlig;.</p><p>"Ich denke, wir hatten deutlich mehr Pace", sagt er r&uuml;ckblickend. "Aber wenn man hier hinter einem Auto festh&auml;ngt, in meinem Fall hinter Liam w&auml;hrend des gesamten Stints bis zum Stopp, ist es sehr schwierig. Sobald man n&auml;herkommt, belastet das die Reifen extrem und es entsteht eine Art Abw&auml;rtsspirale."</p><h2>Bitters&uuml;&szlig;er Barcelona-Grand-Prix</h2><p>Durch den technischen Defekt blieb dem Audi-Piloten jede Chance auf Punkte verwehrt. Trotzdem zeigte sich H&uuml;lkenberg &uuml;berzeugt, dass das Auto ein konkurrenzf&auml;higes Paket ist: "Ja, klar, ich glaube, das kann man so sagen. Wobei ich mir heute auch ein bisschen mehr erhofft hatte. Aber hier ist es immer schwer, hinter einem anderen Auto viel auszurichten, weil es direkt &uuml;bel auf die Reifen geht."</p><p>Auch das &Uuml;berholverhalten von Lawson im direkten Duell kritisierte H&uuml;lkenberg deutlich: "Er hat sich ein paar Mal in der Bremszone bewegt. Er war da ziemlich am Limit."</p><p>Mit der vom Team gew&auml;hlten Strategie zeigte sich der Audi-Pilot ebenfalls nicht wirklich zufrieden: "Aber trotzdem sind ein, zwei Sachen passiert im Rennen, auch strategisch, die wir uns anschauen m&uuml;ssen, wobei wir uns, glaube ich, besser verhalten h&auml;tten k&ouml;nnen und helfen k&ouml;nnen. Aber am Ende haben wir jetzt am Wochenende wieder nichts mitnehmen k&ouml;nnen, leider Gottes."</p><p>Damit bleibt f&uuml;r H&uuml;lkenberg nach einem vielversprechenden Auftaktwochenende in Barcelona vor allem die Erkenntnis eines ungl&uuml;cklich verlaufenen Rennens, in dem ein m&ouml;gliches Punkteresultat durch einen ungew&ouml;hnlichen technischen Defekt zunichtegemacht wurde.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3447983-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 16:36:19 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
    </item>
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