<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">
  <channel xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <title>Motorsport.com - All - Artikel</title>
    <link>http://de.motorsport.com/</link>
    <description>Motorsport.com | News, Ergebnisse, Fotos - Formel 1, MotoGP, DTM und mehr!</description>
    <atom:link xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" href="https://de.motorsport.com/rss/google/" type="application/rss+xml" rel="self"/>
    <lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 09:14:14 +0000</lastBuildDate>
    <item>
      <title>F1-Boss reagiert auf Verstappen-Kritik: "Seine Stimme muss gehört werden"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/f1-boss-reagiert-auf-verstappen-kritik-seine-stimme-muss-gehoert-werden-26041505/3444428/</link>
      <description>Formel-1-Boss Stefano Domenicali verrät, dass seine Gespräche mit Max Verstappen über die neuen Regeln in der Königsklasse "sehr offen" verlaufen seien</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/eYPk78e2/s6/f1-boss-reagiert-auf-verstappen-kritik-seine-stimme-muss-gehoert-werden-26041505.jpg"/> Formel-1-Boss Stefano Domenicali verrät, dass seine Gespräche mit Max Verstappen über die neuen Regeln in der Königsklasse "sehr offen" verlaufen seien<p>Nach den ersten drei Rennwochenenden unter dem neuen Formel-1-Reglement bietet die April-Pause der FIA und der Formel 1 einige Wochen zur Reflexion. Am 20. April werden sich die Teamchefs treffen, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/fia-statement-zu-f1-regeldiskussion-2026-drei-weitere-treffen-terminiert-26040915/3444194/" target="_blank">um m&ouml;gliche Anpassungen zu besprechen</a>, die in technischen Diskussionen aufgeworfen wurden, einschlie&szlig;lich einer Expertenrunde am vergangenen Donnerstag.</p><p>Die m&ouml;glichen &Auml;nderungen betreffen haupts&auml;chlich das Energiemanagement, um die teils gef&auml;hrlichen Geschwindigkeitsunterschiede zu entsch&auml;rfen und das Qualifying wieder st&auml;rker zu einem echten Kr&auml;ftemessen zu machen.</p><p>Abgesehen davon betont Formel-1-Boss Stefano Domenicali, dass die Kennzahlen bisher weitgehend positiv seien - einschlie&szlig;lich der Zuschauerzahlen vor Ort und der TV-Einschaltquoten der ersten drei Grands Prix.</p><p>Gleichzeitig haben Puristen und mehrere Formel-1-Fahrer Kritik ge&auml;u&szlig;ert, vor allem wegen des h&auml;ufig notwendigen "Lift-and-Coast" und des "Superclipping" bei den energie&auml;rmeren Autos. Domenicali m&ouml;chte dieses Feedback konstruktiv aufgreifen, ruft die Fahrer jedoch dazu auf, das gro&szlig;e Ganze nicht aus den Augen zu verlieren.</p><p>"Meine Gespr&auml;che mit ihnen sind definitiv sehr offen, und sie wissen, dass mir ihre Meinung wichtig ist. Ich m&ouml;chte, dass sie eingebunden sind", verr&auml;t Domenicali in einem exklusiven Interview mit <i>Autosport</i>, einer Schwesterpublikation von <i>Motorsport-Total.com</i> im <i>Motorsport Network</i>.</p><p>"Aber nat&uuml;rlich gibt es manchmal eine Art Spiel zwischen den Fahrern. Wenn man mit den Fahrern an der Spitze spricht, sind sie immer sehr gl&uuml;cklich, weil sie gewinnen. Die anderen k&ouml;nnen frustriert sein, auch weil sie eine andere Art des Racings bevorzugen, was ich sehr respektiere", betont er.</p><p>Er stellt jedoch auch klar, dass der Respekt gegen&uuml;ber dem Sport als Ganzem wichtig ist und die Fahrer nicht vergessen sollten, auf welcher Plattform sie ihre Karrieren aufbauen konnten. "Ich habe ihnen gesagt: H&ouml;rt zu, Leute, vergesst nicht, dass wir heute hier sind, weil wir gemeinsam die richtigen Entscheidungen getroffen haben."</p><p>"Also zeigt Respekt f&uuml;r einen Sport, der uns allen unglaubliche M&ouml;glichkeiten gegeben hat: zu wachsen, viel Geld zu verdienen und eine Pers&ouml;nlichkeit in der Welt zu entwickeln, wie es andere Sportarten vielleicht nicht bieten k&ouml;nnen. Ich denke, das habe ich ihnen klar gemacht, und ich glaube, sie haben das anerkannt."</p><h2>Warum Max Verstappens Worte "Gewicht" haben</h2><p>Wenn Domenicali erw&auml;hnt, dass einige Fahrer vielleicht &uuml;ber Alternativen zur K&ouml;nigsklasse nachdenken, f&auml;llt der Blick unweigerlich auf Max Verstappen und <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/max-verstappen-gewinnt-am-nuerburgring-und-wird-kurz-darauf-disqualifiziert-26032202/3443288/" target="_blank">seine zunehmenden GT3-Eins&auml;tze</a>.</p><p>Er erkl&auml;rt, dass seine j&uuml;ngsten Gespr&auml;che mit Verstappen allesamt konstruktiv verlaufen seien, einschlie&szlig;lich einiger Vorschl&auml;ge, die der Niederl&auml;nder in dieser Woche eingebracht habe. Dennoch m&uuml;sse der viermalige Weltmeister, wie alle Fahrer auch, verstehen, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/fuer-mich-ist-das-ein-witz-max-verstappen-poltert-auch-in-china-gegen-regularien-26031510/3442949/" target="_blank">dass &ouml;ffentliche Aussagen eine Wirkung haben k&ouml;nnen</a>.</p><p>"Ich habe mit Max seit Beginn viele, viele Gespr&auml;che gef&uuml;hrt. Ich verstehe seine Kommentare, und er versteht das gro&szlig;e Ganze. Auch heute war er in einem Meeting sehr engagiert und hat Vorschl&auml;ge gemacht. Ich m&ouml;chte nicht in die Falle tappen, daraus einen Konflikt zu machen. Das ist nicht mein Stil, und das wollen wir auch nicht sehen."</p><p>"Wir machen es also gemeinsam. Er ist der beste Fahrer, ein mehrmaliger Weltmeister, und nat&uuml;rlich muss seine Stimme geh&ouml;rt werden. Aber er wei&szlig; auch, dass seine Stimme Gewicht hat. Und er muss dieses Gewicht respektieren, denn manchmal k&ouml;nnen Menschen Dinge falsch interpretieren. Das d&uuml;rfen wir nicht zulassen", betont Domenicali.</p><h2>Das Gras ist nicht immer gr&uuml;ner in anderen Rennserien</h2><p>Dar&uuml;ber hinaus glaubt der Formel-1-Boss, dass die langfristige Perspektive anderswo nicht unbedingt besser ist - insbesondere angesichts des laufenden Dialogs mit allen Fahrern, auch mit Verstappen.</p><p>"In Italien sagt man, dass das Gras des Nachbarn gr&uuml;ner ist. Und manchmal, wenn man auf die andere Seite geht, merkt man: Oh mein Gott, das stimmt gar nicht. Also - Respekt f&uuml;r das, was wir gemeinsam erreicht haben, aber gleichzeitig Offenheit f&uuml;r jede Art von Feedback, das wir austauschen, ohne taktische Spielchen, denen man manchmal verf&auml;llt."</p><p>Abgesehen von den Zahlen findet Domenicali pers&ouml;nlich, dass die Rennen bisher sehr unterhaltsam waren, obwohl sowohl er als auch die FIA im Interesse des Sports offen f&uuml;r Verbesserungen des Gesamtprodukts sind, besonders an den Samstagen.</p><p>Wichtig sei dabei ein konstruktiver Ansatz, bei dem der Formel-1-Boss die Meinung der Fahrer achtet, diese aber auch das gr&ouml;&szlig;ere Ganze im Blick behalten sollen. "Ich finde, das Racing ist sehr, sehr gut. Und je mehr wir miteinander reden, desto besser ist es f&uuml;r den Sport", glaubt er.</p><p>"Denn die Fahrer sind - und das sage ich als jemand, der &auml;lter ist, aber nicht vergisst, was er sagt - das Juwel unseres Sports. Also m&uuml;ssen wir dieses Juwel sch&uuml;tzen, genauso wie sie das gesamte &Ouml;kosystem sch&uuml;tzen m&uuml;ssen, in dem sie sich bewegen", erkl&auml;rt er.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444428-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 09:00:26 +0000</pubDate>
      <author>Ronald Vording</author>
    </item>
    <item>
      <title>Erklärt: So funktioniert die Balance of Performance auf der Nordschleife</title>
      <link>https://de.motorsport.com/langstrecke/news/erklaert-so-funktioniert-die-balance-of-performance-auf-der-nordschleife-26041501/3444426/</link>
      <description>Die Balance of Performance (BoP) sorgt beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring für größtmögliche Chancengleichheit: So funktioniert das komplizierte BoP-System</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/b6n475l2/s6/erklaert-so-funktionert-die-balance-of-performance-auf-der-nordschleife-26041501.jpg"/> Die Balance of Performance (BoP) sorgt beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring für größtmögliche Chancengleichheit: So funktioniert das komplizierte BoP-System<p>Wenn die Startampel f&uuml;r das 24h-Rennen auf dem N&uuml;rburgring in diesem Jahr (14. bis 17. Mai 2026) auf Gr&uuml;n springt, werden insgesamt 150 Fahrzeuge auf die Hatz zweimal rund um die Uhr gehen, darunter eine Vielzahl an GT3-Boliden aus der SP9-Klasse, die alle m&ouml;glichst identische Chancen auf den Gesamtsieg haben sollen.</p><p>Das gr&ouml;&szlig;te Problem: Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche werden voraussichtlich neun verschiedene Marken um den begehrten Sieg k&auml;mpfen, die auch noch auf acht verschiedene Reifenhersteller setzen.</p><p>Hinzu kommen die unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte: Boliden mit Front-, Mittel- und Heckmotoren treffen direkt aufeinander. Und ein 4,2-Liter-Sechszylinder-Boxermotor soll ebenso um den Sieg k&auml;mpfen k&ouml;nnen wie ein 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Biturbo oder ein 6,3-Liter-Hubraum-Monster.</p><h2>Was ist die Balance of Performance (BoP) &uuml;berhaupt?</h2><p>Damit die Fans einen m&ouml;glichst spannenden, engen und ausgeglichenen Motorsport erleben, gibt es auch auf der Nordschleife die sogenannte "Balance of Performance", kurz BoP. Sie erm&ouml;glicht es, die Leistung der unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte &uuml;ber technische Parameter anzugleichen und so vergleichbare Voraussetzungen zu schaffen.</p><p>Dazu z&auml;hlen unter anderem das Fahrzeugmindestgewicht, Luftmengen- und Ladedruckbegrenzungen, das maximal zul&auml;ssige Kraftstoffvolumen, Anpassungen an aerodynamischen Hilfsmitteln und damit verbunden auch Bodenfreiheit, Mindestfahrh&ouml;he und Anstellwinkel, sowie nicht zuletzt sogar Boxenzeit und Stintl&auml;nge.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3444426/322122.jpg" alt="Das Fahrzeuggewicht ist eine zentrale Stellschraube der BoP"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Das Fahrzeuggewicht ist eine zentrale Stellschraube der BoP</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC / GruppeC</p><p>Daf&uuml;r ist der ADAC Nordrhein als Veranstalter des Rennens verantwortlich. Rennleiter Walter Hornung hat in Abstimmung mit den Sportkommissaren sogar die M&ouml;glichkeit, notfalls auch w&auml;hrend der Veranstaltung noch &Auml;nderungen an diesen Parametern vorzunehmen.</p><p>Sollte sich beispielsweise im Qualifying am Donnerstag zeigen, dass ein Fahrzeug zu gut eingestuft ist, k&ouml;nnen kurzfristige Anpassungen umgesetzt werden. Dabei handelt es sich in der Praxis meist um &Auml;nderungen beim Mindestgewicht oder beim Ladedruck, weil diese f&uuml;r die betroffenen Teams am schnellsten realisierbar sind.</p><h2>Wie m&ouml;gliche Taktikspielchen verhindert werden</h2><p>Die Rennen vor dem 24h-Klassiker sind wegen der BoP aber l&auml;ngst zum Taktikspielchen geworden: Denn die Teams und Hersteller versuchen gezielt, ihre wahre Leistungsf&auml;higkeit m&ouml;glichst lange zu verschleiern, um f&uuml;r den Saisonh&ouml;hepunkt eine m&ouml;glichst g&uuml;nstige Einstufung zu erhalten.</p><p>Doch der ADAC Nordrhein steuert mit einer eigens eingerichteten Technikkommission dagegen. "Die besteht aus vier Personen", erkl&auml;rt Rennleiter Walter Hornung, "und kann inzwischen auf eine jahrelange Erfahrung und viele Daten zur&uuml;ckgreifen."</p><p>Damit die Teams im Vorfeld des 24h-Rennens nicht mit gro&szlig;en "Sands&auml;cken" im Kofferraum oder nur mit Halbgas fahren, besteht seit einigen Jahren die M&ouml;glichkeit, sich &uuml;ber die L&auml;ufe der N&uuml;rburgring-Langstrecken-Serie (NLS) bereits einen Startplatz f&uuml;r das Top-Qualifying beim 24-Stunden-Rennen zu sichern.</p><p>Dennoch schaut der Technikausschuss des ADAC Nordrhein genau hin und nutzt zur Bewertung der Rundenzeiten eine sektorbasierte Analyse, die die Rennstrecke in zahlreiche Abschnitte unterteilt. Statt nur die Zeit einer gesamten Runde zu werten, werden die theoretisch besten Sektorzeiten (auch aus unterschiedlichen Runden) kombiniert.</p><p>Nimmt also ein Fahrer in einem Sektor absichtlich Tempo heraus, um seine Zeit zu verschlechtern, entlarvt ihn die Bestzeit aus einer anderen Runde. So l&auml;sst sich die tats&auml;chliche Performance eines Autos kaum noch kaschieren. "Es ist schon ein gewisses Katz-und-Maus-Spiel", sagt Hornung.</p><h2>Was es mit dem Musterreifen-Prozedere auf sich hat</h2><p>Erg&auml;nzend zur allgemeinen Balance of Performance, die beispielsweise auch in der DTM Anwendung findet, gibt es auf der Nordschleife zudem das sogenannte Musterreifen-Prozedere. Dieses ist eine direkte Folge eines "Reifenkrieges", der bis 2017 tobte, als die Hersteller mit unz&auml;hligen Spezialmischungen in die Gr&uuml;ne H&ouml;lle dr&auml;ngten.</p><p>Das lie&szlig; nicht nur die Kosten explodieren, sondern machte eine ausgeglichene BoP fast unm&ouml;glich, weil die unterschiedlichen Reifen zu starke Auswirkungen auf die Performance der Fahrzeuge hatten. Aus diesem Grund wurde das Musterreifen-Prozedere eingef&uuml;hrt.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3444426/310680.jpg" alt="Nach dem Doppelsieg beim NLS-Auftakt geht Falken als Favorit an den Start"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Auch bei den Reifen gibt es strikte Vorgaben f&uuml;r Hersteller und Teams</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Patrick Funk</p><p>Alle Reifenhersteller m&uuml;ssen seither sogenannten Referenzreifen beim Veranstalter hinterlegen, die als Vergleichsobjekte f&uuml;r chemische Analysen dienen. F&uuml;r jedes Fahrzeugmodell ist die Reifenauswahl f&uuml;r das 24h-Rennen und die NLS-L&auml;ufe inklusive der 24h Qualifiers in diesem Jahr auf nur vier Spezifikationen (Mischungen) begrenzt.</p><p>Damit neue Reifenhersteller oder Fahrzeughomologationen keinen Nachteil gegen&uuml;ber der etablierten Konkurrenz haben, d&uuml;rfen sie zus&auml;tzliche Spezifikationen benennen. Vor jeder Veranstaltung m&uuml;ssen davon allerdings drei Spezifikationen nominiert werden, die verwendet werden d&uuml;rfen.</p><p>Ein Wechsel der Spezifikation w&auml;hrend einer Veranstaltung ist ausgeschlossen. Auch die Gesamtzahl der eingesetzten Slicks ist strikt limitiert: F&uuml;r die 24h Qualifiers liegt sie bei 48 Reifen (maximal 24 pro Rennen), f&uuml;r das 24h-Rennen am N&uuml;rburgring d&uuml;rfen bis zu 116 Slicks pro Fahrzeug verwendet werden.</p><h2>Rennleiter zufrieden: "Dominanz einer Marke gibt es nicht"</h2><p>Die Tricks der Teams und Hersteller soll damit insgesamt auf ein Minimum reduziert werden. "Die Hersteller verf&uuml;gen &uuml;ber eine wahre Armada an Ingenieuren, denen die Technikkommission auf die Schliche kommen soll", sagt Rennleiter Hornung, der sich bislang zufrieden zeigt.</p><p>Zur Erinnerung: Beim zweiten NLS-Lauf im M&auml;rz landeten sechs unterschiedliche Hersteller in den Top 10, und das war keine Ausnahme. "Die Rennergebnisse der vergangenen Jahre sprechen f&uuml;r sich", erg&auml;nzt Hornung, der die Arbeit der Technikkommission lobt.</p><p>"Auch nach rund 4.000 Kilometern Renndistanz sind am Ende der 24 Stunden meist noch mehrere Fahrzeughersteller in einer Runde - eine Dominanz einer Marke gibt es nicht. So konnten wir im vergangenen Jahr etwa auch noch am Sonntagvormittag einen engen Kampf an der Spitze sehen."</p><p>Auch in diesem Jahr soll es m&ouml;glichst eng und spannend zur Sache gehen, wenn die Startampel f&uuml;r das legend&auml;re 24h-Rennen auf dem N&uuml;rburgring am Samstag (16. Mai 2026) um 15 Uhr (<a href="https://de.motorsport.com/langstrecke/news/24h-nuerburgring-2026-zeitplan-fuer-trainings-top-qualifying-und-rennen-25120802/3438484/" target="_blank">hier der komplette Zeitplan im &Uuml;berblick</a>) auf Gr&uuml;n springt.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444426-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 08:46:00 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
    </item>
    <item>
      <title>Formel 1 zurück in Deutschland: Technisches Problem stoppt McLaren</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/formel-1-zurueck-in-deutschland-technisches-problem-stoppt-mclaren-26041504/3444423/</link>
      <description>McLaren wird am ersten Testtag auf dem Nürburgring von einem Problem am Nachmittag gestoppt - George Russell absolviert im Mercedes insgesamt 127 Runden</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/k2QkeBm6/s6/formel-1-zurueck-in-deutschland-technisches-problem-stoppt-mclaren-26041504.jpg"/> McLaren wird am ersten Testtag auf dem Nürburgring von einem Problem am Nachmittag gestoppt - George Russell absolviert im Mercedes insgesamt 127 Runden<p>Die Formel 1 ist zur&uuml;ck auf deutschem Boden. Am Dienstag und Mittwoch absolvieren McLaren und das Mercedes-Werksteam auf dem N&uuml;rburgring <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/formel-1-test-am-nuerburgring-was-die-deutschen-fans-darueber-wissen-sollten-26041009/3444229/" target="_blank">einen Reifentest f&uuml;r Pirelli</a>. Allerdings wurde das Weltmeisterteam aus Woking dabei am Dienstag von einem Defekt gestoppt.</p><p>W&auml;hrend es George Russell am ersten Testtag auf insgesamt 127 Runden brachte, waren es bei Oscar Piastri im McLaren lediglich 65. Grund daf&uuml;r war ein nicht n&auml;her genanntes technisches Problem, wodurch das Team fast den kompletten Nachmittag verlor.</p><p>Weil es in der Nacht auf Dienstag geregnet hatte, absolvierten beide Piloten zu Beginn des Tests einige Runden auf Intermediate-Reifen. Dementsprechend konnte das von Pirelli urspr&uuml;nglich geplante Programm auf Slicks erst mit etwas Versp&auml;tung aufgenommen werden.</p><p>Pirelli teilt dazu mit: "[Beide Fahrer] absolvierten im ersten Teil des Programms mehrere Acht-Runden-Runs, um verschiedene Konstruktionsvarianten der C3-Mischung zu testen."</p><p>"Die vielversprechendsten L&ouml;sungen wurden dann am sp&auml;ten Nachmittag vom britischen Fahrer &uuml;ber l&auml;ngere Distanzen getestet, um ihr Verhalten bei einer repr&auml;sentativeren Laufleistung zu &uuml;berpr&uuml;fen", hei&szlig;t es vom Reifenhersteller. Bei Piastri entfiel dieser Teil des Tests wegen des besagten Defekts.</p><p>Die schnellste Rundenzeit des Australiers war am Ende des Tages eine 1:35.096, w&auml;hrend Russell eine 1:33.899 fuhr. Zum Vergleich: Als die Formel 1 im Jahr 2020 zum bislang letzten Mal einen Grand Prix auf dem N&uuml;rburgring fuhr, sicherte sich Valtteri Bottas im Mercedes die Pole in 1:25.269 Minuten.</p><p>Am Mittwoch wird der Reifentest fortgesetzt. Dann sitzt Weltmeister Lando Norris f&uuml;r McLaren am Steuer, w&auml;hrend der aktuelle <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">WM-Spitzenreiter</a> Kimi Antonelli den Mercedes &uuml;bernimmt. Fans haben die M&ouml;glichkeit, <a href="https://nuerburgring.de/experience/at-the-ring/schnuppertribuene" target="_blank" rel="nofollow">den Test direkt an der Strecke f&uuml;r 3,00 Euro auf der sogenannten "Schnuppertrib&uuml;ne" zu verfolgen</a>.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444423-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:40:01 +0000</pubDate>
      <author>Ruben Zimmermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>Zahlen zeigen: Marc Marquez erlebt seine drittlängste sieglose Serie</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/zahlen-zeigen-marc-marquez-erlebt-seine-drittlaengste-sieglose-serie-26041501/3444421/</link>
      <description>Seit neun Rennen ohne Sieg, angeschlagen und mit starker Konkurrenz konfrontiert: Aktuell steckt Marc Marquez in einer der längsten Durststrecken seiner Karriere</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-2.motorsport.com/images/amp/56l4mR16/s6/zahlen-zeigen-marc-marquez-erlebt-seine-drittlaengste-sieglose-serie-26041501.jpg"/> Seit neun Rennen ohne Sieg, angeschlagen und mit starker Konkurrenz konfrontiert: Aktuell steckt Marc Marquez in einer der längsten Durststrecken seiner Karriere<p>Die aktuelle Durststrecke von Marc Marquez nimmt immer deutlichere Ausma&szlig;e an. Seit seinem letzten Triumph beim Grand Prix von San Marino 2025 wartet der Spanier auf einen weiteren Sieg in der MotoGP, und steckt damit bereits in seiner drittl&auml;ngsten sieglosen Phase in der K&ouml;nigsklasse.</p><p>Damals, Mitte September in Misano, feierte Marquez nicht nur seinen bislang letzten Erfolg, sondern legte auch den Grundstein f&uuml;r den sp&auml;teren Titelgewinn.</p><p>Zwei Wochen danach wurde er in Japan Weltmeister, obwohl er das Rennen als Zweiter beendete. Doch nur wenige Tage sp&auml;ter folgte der R&uuml;ckschlag: In Indonesien kam es zu einer Kollision mit Marco Bezzecchi, bei der sich der Ducati-Pilot eine Verletzung an der rechten Schulter zuzog, die ihn bis heute beeintr&auml;chtigt.</p><p>Die Folgen sind deutlich sichtbar. Seit dem 14. September 2025 konnte Marquez kein einziges Rennen mehr gewinnen. Nach Platz zwei in Motegi folgte der verletzungsbedingte Ausfall in Mandalika sowie weitere Abwesenheiten in Phillip Island, Sepang, Portimao und Valencia zum Saisonfinale 2025.</p><h2>MotoGP 2026 dominieren (noch) andere</h2><p>Auch der Start in die Saison 2026 verlief ern&uuml;chternd: Gegen die aktuell dominierende Konkurrenz um Aprilia und Marco Bezzecchi blieb Marquez bislang chancenlos.</p><p>Ein Blick auf die letzten neun Grands Prix unterstreicht: kein Sieg f&uuml;r Marquez. Stattdessen teilten sich die Erfolge Francesco Bagnaia (Japan), Fermin Aldeguer (Indonesien), Raul Fernandez (Australien) und Alex Marquez (Malaysia).</p><p>F&uuml;nf weiteren Siege gingen an Bezzecchi, der sowohl in Portimao und Valencia 2025 als auch in den darauffolgenden Grands Prix von Thailand, Brasilien und Amerika 2026 dominierte - inklusive F&uuml;hrung s&auml;mtlicher 121 Runden in diesen Rennen.</p><p>Zwar relativiert sich die Statistik auf den ersten Blick, da Marquez verletzungsbedingt f&uuml;nf dieser neun Rennen verpasste. Rein sportlich betrachtet blieb er also in vier bestrittenen Rennen ohne Sieg. Doch im Kalender summieren sich trotzdem neun aufeinanderfolgende Grands Prix ohne einen einzigen Sieg.</p><h2>Zwischen Comeback und R&uuml;ckschl&auml;gen</h2><p>Die jetzige Situation erinnert zwangsl&auml;ufig an die schwierigste Phase seiner Karriere. Am 19. Juli 2020 st&uuml;rzte Marquez beim Saisonauftakt in Jerez schwer und zog sich eine folgenschwere Armverletzung zu. Nach mehreren Operationen - insgesamt vier Eingriffe - verpasste er lange Zeit den Anschluss an die Spitze.</p><p>Zwischen 2021 und 2024 blieb er &uuml;ber 53 Rennen hinweg ohne Sieg - die l&auml;ngste Durststrecke seiner Laufbahn. Um diese Serie zu beenden, traf Marquez eine weitreichende Entscheidung: Er verlie&szlig; Honda 2024 vorzeitig und wechselte zum Satellitenteam Gresini, um auf einer Ducati konkurrenzf&auml;hig zu sein.</p><p>Doch auch dort brauchte er Zeit: Erst nach elf Rennen gelang ihm in Aragon der erste Sieg mit der Desmosedici. Umso bemerkenswerter ist die aktuelle Durststrecke, die mit neun sieglosen Rennen, bereits die jetzt drittl&auml;ngste seiner Karriere ist.</p><h2>Marquez vor 2020 ein Ausnahmeph&auml;nomen</h2><p>Seit seinem MotoGP-Deb&uuml;t 2013 dominierte Marquez die Szene nahezu nach Belieben. In sieben Jahren mit Honda gewann er sechs Titel und kannte kaum l&auml;ngere sieglose Phasen.</p><p>Die l&auml;ngste Durststrecke vor 2020 datiert auf das Jahr 2015 zur&uuml;ck, als er sechs Rennen in Folge nicht gewinnen konnte - zwischen Austin und dem Sachsenring. Selbst in anderen Jahren ohne Siegesserien blieb die Zahl der erfolglosen Rennen &uuml;berschaubar.</p><h2>Die Jagd nach Sieg Nummer 100 stockt</h2><p>Mit seinem bislang letzten Erfolg in Misano 2025 erreichte Marquez seinen 73. MotoGP-Sieg und insgesamt 99 Grand-Prix-Erfolge &uuml;ber alle Klassen hinweg (10 in der 125ccm-Klasse, 16 in Moto2). Seitdem richtet sich der Fokus auf die magische Marke von 100 Siegen, doch genau diese scheint derzeit au&szlig;er Reichweite.</p><p>Weder beim Titelgewinn in Japan noch bei den bisherigen Rennen der Saison 2026 konnte er diese Schallmauer durchbrechen. Die n&auml;chste Gelegenheit bietet sich in zwei Wochen beim Grand Prix in Jerez. Doch die Voraussetzungen sind alles andere als ideal.</p><p>Zum einen ist Marquez weiterhin nicht vollst&auml;ndig von seiner Schulterverletzung genesen. Zum anderen k&auml;mpft Ducati mit der Abstimmung der 2026er-Maschine. Hinzu kommt die starke Form der Konkurrenz: Neben Bezzecchi pr&auml;sentiert sich auch sein Aprilia-Teamkollege Jorge Martin derzeit in Topverfassung.</p><p>Und auch die Strecke selbst spricht nicht unbedingt f&uuml;r Marquez: In Jerez gewann er seit seinem WM-Deb&uuml;t 2008 lediglich drei Rennen (2014, 2018 und 2019). Selbst im Vorjahr, als er insgesamt dominierte, blieb ihm dort der Sieg verwehrt. Stattdessen triumphierte sein Bruder Alex und feierte seinen ersten Erfolg in der MotoGP.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444421-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:37:11 +0000</pubDate>
      <author>Juliane Ziegengeist</author>
    </item>
    <item>
      <title>Racing Bulls: Starker Alpine absolut keine Überraschung</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/racing-bulls-starker-alpine-absolut-keine-ueberraschung-26041502/3444415/</link>
      <description>Für Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane ist der Aufschwung von Alpine keine Überraschung, nachdem die Franzosen das Jahr 2025 abgeschenkt hatten</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/G0o45V72/s6/racing-bulls-starker-alpine-absolut-keine-ueberraschung-26041502.jpg"/> Für Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane ist der Aufschwung von Alpine keine Überraschung, nachdem die Franzosen das Jahr 2025 abgeschenkt hatten<p>Im Kampf um die Spitze des Mittelfeldes haben die Racing Bulls 2026 wieder Konkurrenz bekommen: Alpine hat seine Schw&auml;chephase aus 2025 &uuml;berwunden und sich bislang auf den f&uuml;nften WM-Platz geschoben - zwei Pl&auml;tze vor den Jungbullen. Mit 16 Z&auml;hlern haben sie damit nach drei Rennen nur sechs Punkte weniger geholt wie in der gesamten vorherigen Saison.</p><p>Doch f&uuml;r Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane kommt der Sprung der Franzosen nicht unerwartet: "Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass Alpine eine &Uuml;berraschung ist", sagt er in einer Medienrunde. "Wir wussten, dass sie auf die Mercedes-Antriebseinheit wechseln w&uuml;rden, also hatten wir das Gef&uuml;hl, dass sie in dieser Form sehr ordentlich dastehen w&uuml;rden."</p><p>Ein wichtiger Faktor ist f&uuml;r ihn dabei, dass Alpine das Vorjahr im Grunde abgeschrieben hat: "Wir glauben, dass sie ihr Auto im letzten Jahr &uuml;berhaupt nicht weiterentwickelt haben. Sie haben akzeptiert, dass sie letztes Jahr Letzter werden w&uuml;rden, und haben so ihre gesamte verf&uuml;gbare Zeit in das 2026er-Auto gesteckt."</p><p>Anders die Racing Bulls, die einen engen Kampf hatten und am Ende nur drei Punkte vor Aston Martin auf Rang sechs der Meisterschaft gelandet waren. "Ich denke, wir zahlen gerade ein wenig den Preis mit unserer Performance gegen&uuml;ber unseren direkten Konkurrenten", sagt Permane.</p><p>"Wir haben unser Auto bis weit in das letzte Jahr hinein entwickelt, daher hatten wir erwartet, zu Beginn etwas im Hintertreffen zu sein."</p><p>Dennoch habe Alpine mit seinem neuen Auto "einen sehr ordentlichen Job gemacht", meint er. "Und sie sind sehr schnell. Das haben wir bei Pierre [Gasly] gesehen, der Max [Verstappen] fast das gesamte Rennen in Suzuka &uuml;ber in Schach gehalten hat. Ihr Auto ist also definitiv schnell."</p><p>Doch w&auml;hrend Alpine f&uuml;r den Engl&auml;nder keine &Uuml;berraschung ist, sind es andere Teams schon - aber eher negativ: "Williams ist eine kleine &Uuml;berraschung, Aston Martin ebenso", sagt Permane.</p><p>"Aber ich denke, in dem Kampf, in dem wir uns befinden, gibt es keine &Uuml;berraschungen. Wir m&uuml;ssen einfach auf uns selbst schauen, den Kopf runternehmen und weitermachen - also damit weitermachen, die Upgrades ans Auto zu bringen."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444415-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:06:36 +0000</pubDate>
      <author>Norman Fischer</author>
    </item>
    <item>
      <title>Ricciardo packt aus: Warum die Formel 1 oft "richtig weh tut"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/ricciardo-packt-aus-warum-die-formel-1-oft-richtig-weh-tut-26041501/3444412/</link>
      <description>Daniel Ricciardo spricht offen wie nie über die harten Momente seiner Karriere - Der Australier erklärt warum Siege in der Formel 1 so selten und rar sind</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/OYv4K3G0/s6/ricciardo-packt-aus-warum-die-formel-1-oft-richtig-weh-tut-26041501.jpg"/> Daniel Ricciardo spricht offen wie nie über die harten Momente seiner Karriere - Der Australier erklärt warum Siege in der Formel 1 so selten und rar sind<p>Der ehemalige Formel-1-Pilot Daniel Ricciardo hat einen tiefen Einblick in das emotionale Auf und Ab der K&ouml;nigsklasse gegeben und dabei klargestellt, dass es im Grand-Prix-Zirkus "viele Tage gibt, die richtig weh tun".</p><p>Der langj&auml;hrige Red-Bull-Pilot beendete seine Karriere nach dem Gro&szlig;en Preis von Singapur 2024, als er bei <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/ricciardo-ueber-karriereende-dankbar-dass-racing-bulls-die-entscheidung-traf-26040402/3443986/" target="_blank">Racing Bulls vorzeitig gehen musste</a>. In 14 Saisons sicherte sich der Australier bei &uuml;ber 250 Starts insgesamt acht Grand-Prix-Siege und 32 Podestpl&auml;tze.</p><p>"Ich z&ouml;gere immer ein wenig, &uuml;ber die Entt&auml;uschungen, die Tiefpunkte oder die harten Tage zu sprechen, weil die Leute viel von dem Guten sehen - und ja, man bekommt auch viel zur&uuml;ck", erkl&auml;rte Ricciardo im Gespr&auml;ch mit <a href="https://youtu.be/GCl5wUtwEYw" target="_blank" rel="nofollow">Ford-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Jim Farley</a>.</p><h2>"Was hochsteigt, muss auch wieder runterkommen"</h2><p>"Ich m&ouml;chte das gar nicht abtun. Aber was hochsteigt, muss auch wieder runterkommen. Und es gibt viele Tage, die weh tun. Es gibt viele Tage, an denen man frustriert ist und an denen so vieles au&szlig;erhalb der eigenen Kontrolle liegt."</p><p>Ricciardo, der f&uuml;r seine Selbstreflexion bekannt ist, erg&auml;nzt: "Ich &uuml;bernehme die Verantwortung, wann immer ich kann, aber es gibt Tage, die tun einfach nur weh und sind beschissen. Ich war einer der Gl&uuml;cklichen. Ich konnte Rennen in der Formel 1 gewinnen. Ich habe acht Siege gefeiert, bin aber &uuml;ber 250 Mal gestartet. Ich wei&szlig; nicht, wie viel Prozent das am Ende sind, aber es ist eine ziemlich geringe Erfolgsquote."</p><p>Der Australier f&uuml;gt hinzu: "Die wirklich guten Tage sind also rar ges&auml;t, aber es hat etwas an sich, das einen immer wieder zur&uuml;ckkommen l&auml;sst. Und ich glaube, es macht die H&ouml;hepunkte noch intensiver, weil man eben nicht jeden Tag gewinnt."</p><h2>Das Gef&uuml;hl eines Sieges: "Wie eine Superkraft"</h2><p>W&auml;hrend er offen &uuml;ber die Tiefschl&auml;ge sprach, beleuchtete Ricciardo auch das Hochgef&uuml;hl eines Grand-Prix-Sieges - den Moment, in dem man der Beste der Welt ist.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3444412/315389.jpg" alt="Daniel Ricciardo"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Daniel Ricciardo bei Ford: Nach der Formel 1 war f&uuml;r ihn Schluss</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Ford</p><p>"Ich werde nicht l&uuml;gen: Es f&uuml;hlt sich m&auml;chtig an. Es ist eine seltsame Sache. Es ist eine seltsame Macht, die man da besitzt", so Ricciardo weiter. "Es ist in diesem speziellen Moment wie eine Superkraft. Wie du schon sagtest: An diesem Tag warst du in einer ganz bestimmten Sache der Beste auf der ganzen Welt. Und das ist gewaltig."</p><p>"Man ist erf&uuml;llt von diesem Rausch, diesem Stolz und dieser Art von allm&auml;chtiger St&auml;rke. Aber gleichzeitig ist es so: So hoch das Hoch auch ist, es erdet dich auch extrem." Nach seinem Abschied aus dem Formel-1-Cockpit ist Daniel Ricciardo mittlerweile als globaler Botschafter f&uuml;r Ford Racing t&auml;tig.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444412-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 05:41:49 +0000</pubDate>
      <author>Lydia Mee</author>
    </item>
    <item>
      <title>DTM-Test Spielberg: Dörr verliert Rad und fährt Bestzeit, Probleme bei Glock</title>
      <link>https://de.motorsport.com/dtm/news/dtm-test-spielberg-doerr-verliert-rad-und-faehrt-bestzeit-probleme-bei-glock-26041402/3444410/</link>
      <description>Das McLaren-Team Dörr sorgt beim offiziellen DTM-Test in Spielberg für Schlagzeilen: Wie die Reifen-Generalprobe lief und wie es den Lamborghini-Sorgenkindern ging</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/qYKk1x1Y/s6/dtm-test-spielberg-doerr-verliert-rad-und-faehrt-bestzeit-probleme-bei-glock-26041402.jpg"/> Das McLaren-Team Dörr sorgt beim offiziellen DTM-Test in Spielberg für Schlagzeilen: Wie die Reifen-Generalprobe lief und wie es den Lamborghini-Sorgenkindern ging<p>Spannende Generalprobe auf dem Red-Bull-Ring beim offiziellen Test f&uuml;r den DTM-Auftakt in eineinhalb Wochen - und McLaren-Youngster Ben D&ouml;rr schreibt die Schlagzeilen: Der 21-j&auml;hrige Teamkollege von Timo Glock fuhr in 1:28.199 am fr&uuml;hen Nachmittag die Tages-Bestzeit und war damit um 0,018 Sekunden schneller als Winward-Mercedes-Pilot Jules Gounon, der nach der Vormittags-Bestzeit zum WEC-Test nach Imola flog und an Ersatz Marvin Dienst &uuml;bergab.</p><p>Auf Platz drei landete "Grello"-Porsche-Pilot Thomas Preining (+0,155) vor den beiden Landgraf-Mercedes-Piloten Lucas Auer (+0,274) und Tom Kalender (+0,282), die sich auf den Pl&auml;tzen vier und f&uuml;nf einreihten. Sechster wurde Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock, dem 0,320 Sekunden auf seinen Teamkollegen fehlten.</p><p>Ben D&ouml;rr war in seinem neu folierten 720S GT3 Evo nicht nur Schnellster, der McLaren-Pilot sorgte auch f&uuml;r eine von vier roten Flaggen, als er kurz vor 17 Uhr in der Runde nach einem Boxenstopp das rechte Hinterrad verlor.</p><h2>Schrecksekunde f&uuml;r Bestzeit-Halter: Rad war pl&ouml;tzlich lose!</h2><p>"Oben in Kurve drei habe ich gemerkt, dass irgendwas nicht stimmt - und dann war das Rad lose im Radhaus", beschreibt D&ouml;rr den Zwischenfall. "Deswegen bin ich stehen geblieben - nur nichts kaputtmachen." Er vermutet, dass sich "beim Anziehen der Mutter irgendwas verklemmt hat oder nicht richtig angezogen hat".</p><p>D&ouml;rr fuhr seine Bestzeit mit dem neuen DTM-Spezialreifen und war damit nur etwas langsamer als die Spielberg-Pole-Runde (1:27.671) von Rene Rast aus dem Jahr 2023.</p><p>"Wir sind direkt nach der Mittagspause nochmal auf einen kleinen Quali-Run gegangen, um zu schauen, was auf frischen Reifen geht. Direkt danach hat es angefangen zu regnen, als die anderen auf den frischen Reifen rausgegangen sind."</p><p>Am Abend wurde der Regen kr&auml;ftiger, weshalb auch die f&uuml;r die Balance of Performance (BoP) geplante Qualifying-Simulation, in der die Piloten mit vorgegebener Spritmenge und einem frischen Pirelli-Satz fahren h&auml;tten sollen, abgesagt wurde (<a href="https://tickets.dtm.com/" target="_blank" rel="nofollow">SPONSORED LINK: Jetzt Tickets f&uuml;r die DTM-Saison 2026 sichern!</a>).</p><h2>Gehen die Glock-Probleme auch 2026 weiter?</h2><p>W&auml;hrend D&ouml;rrs McLaren klaglos lief und der Frankfurter 99 Runden absolvierte, gab es bei Teamkollege Glock wieder mal Probleme. Der 43-J&auml;hrige kam auf 61 Runden, womit er die wenigsten Kilometer von allen abspulte, und klagte &uuml;ber Vibrationen an der Lenkung. Wegen die Fehlersuche kam der Odenw&auml;lder am Nachmittag kaum zum Fahren und nahm die Session mit deutlicher Versp&auml;tung auf.</p><p>Glock war nicht der einzige Pilot, der Probleme hatte: Schubert-BMW-R&uuml;ckkehrer Kelvin van der Linde fuhr am Vormittag nur drei Runden, weil es laut BMW ein Problem mit der &Ouml;lpumpe seines M4 GT3 Evo gab. Am Nachmittag fuhr der S&uuml;dafrikaner, der mit 1,620 Sekunden R&uuml;ckstand nur 20. wurde, immerhin 83 Runden.</p><p>Landgraf-Mercedes-Jungspund Kalender hatte am Vormittag f&uuml;r die erste rote Flagge gesorgt, weil es an der Hinterachse ein mechanisches Problem gab. Die zweite wurde von Grasser-Lamborghini-Pilot Maximilian Paul ausgel&ouml;st, dessen Temerario wegen eines Schadens am Wasserk&uuml;hler streikte. Dabei habe es sich laut dem Grasser-Team aber um "Verschlei&szlig;teile" gehandelt.</p><h2>Kaum Graining - mit Ausnahme vom Schubert-BMW</h2><p>Am Nachmittag kam Emil-Frey-Ferrari-Pilot Thierry Vermeulen in der achten Kurve ins Kiesbett und l&ouml;ste ebenfalls einen Abbruch aus. Verstappens Sch&uuml;tzling kommt dennoch aktuell besser klar als Teamneuling Matteo Cairoli im pinken Ferrari und war um 0,313 Sekunden schneller als der Italiener.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3444410/322114.jpg" alt="Marco Wittmann"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Der neue DTM-Reifen wies beim Schubert-Team Spuren von Graining auf</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Sven Haidinger/smg</p><p>Wie es den Teams mit dem neuen Pirelli-Spezialreifen erging? Die Angst vor dem "Graining" erwies sich Gro&szlig;teils als unberechtigt, obwohl es k&uuml;hler war als zuletzt in Vallelunga und die Reifen auf dem Red-Bull-Ring generell schnell ausk&uuml;hlen. Nur beim BMW-Team Schubert k&auml;mpfte man mit dem K&ouml;rnen der Reifen.</p><p>Auch die Zeiten waren nur bedingt konkurrenzf&auml;hig, denn auch Marco Wittmann kam mit 1,153 Sekunden R&uuml;ckstand nicht &uuml;ber Platz 16 hinaus. Damit war das Schubert-Team sogar langsamer als die Lamborghini-Teams Abt und Grasser, die noch Schwierigkeiten haben, mit dem neuen Temerario auf gute Zeiten zu kommen.</p><h2>Lamborghini-Teams k&auml;mpfen noch mit neuem Auto</h2><p>Bester Pilot des italienischen Herstellers war Abt-Neuzugang Luca Engstler, (+0,990), der auf Platz 13 um 0,147 Sekunden schneller war als Grasser-Ass Mirko Bortolotti auf Platz 14. "Wir haben immerhin zu den Nachz&uuml;glern den Anschluss gefunden, aber es ist noch sehr viel zu tun und zu lernen", stellt Teamchef Gottfried Grasser klar.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3444410/322115.jpg" alt="Mirko Bortolotti"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Noch l&auml;uft Mirko Bortolottis Lamborghini Temerario nicht ganz nach Wunsch</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p>Wie es seinem Team mit dem neuen Pirelli-Reifen geht? "Wir sind so gefordert damit, unser neues Auto zu verstehen, dass ich nicht viel &uuml;ber den neuen Reifen sagen kann", schmunzelt er. Er glaubt aber, dass der neue DTM-Spezialreifen auf dem Temerario etwas schneller auf Temperatur kommt als zuletzt in der GT-World-Challenge Europe, als das Team die Pneus nicht ins richtige Temperaturfenster brachte.</p><h2>Ergebnis des offiziellen DTM-Testtags in Spielberg:</h2><p>1. Ben D&ouml;rr (D&ouml;rr-McLaren) 1:28.199 (99 Rd.)</p><p>2. Jules Gounon (Winward-Mercedes) 1:28.217 (54)*</p><p>3. Thomas Preining (Manthey-Porsche) 1:28.354 (127)</p><p>4. Lucas Auer (Landgraf-Mercedes) 1:28.473 (96)</p><p>5. Tom Kalender (Landgraf-Mercedes) 1:28.481 (113)</p><p>6. Timo Glock (D&ouml;rr-McLaren) 1:28.519 (61)</p><p>7. Ricardo Feller (Manthey-Porsche) 1:28.623 (129)</p><p>8. Finn Wiebelhaus (HRT-Ford) 1:28.667 (118)</p><p>9. Maro Engel (Winward-Mercedes) 1:28.735 (109)</p><p>10. Bastian Buus (Land-Porsche) 1:28.763 (100)</p><p>11. Thierry Vermeulen (Emil-Frey-Ferrari) 1:29.001 (114)</p><p>12. Arjun Maini (HRT-Ford) 1:29.096 (125)</p><p>13. Luca Engstler (Abt-Lamborghini) 1:29.109 (133)</p><p>14. Mirko Bortolotti (Grasser-Lamborghini) 1:29.256 (122)</p><p>15. Matteo Cairoli (Emil-Frey-Ferrari) 1:29.314 (108)</p><p>16. Marco Wittmann (Schubert-BMW) 1:29.352 (88)</p><p>17. Nicki Thiim (Comtoyou-Aston-Martin) 1:29.361 (94)</p><p>18. Marco Mapelli (Abt-Lamborghini) 1:29.464 (127)</p><p>19. Maximilian Paul (Grasser-Lamborghini) 1:29.531 (115)</p><p>20. Marvin Dienst (Winward-Mercedes) 1:29.626 (64)**</p><p>21. Kelvin van der Linde (Schubert-BMW) 1:29.819 (85)</p><p>22. Nicolas Baert (Comtoyou-Aston-Martin) 1:30.175 (96)</p><p>*nur Vormittag</p><p>** nur Nachmittag</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444410-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 19:14:00 +0000</pubDate>
      <author>Sven Haidinger</author>
    </item>
    <item>
      <title>Aston-Martin-Klartext: "Bis 2027 wird sich nichts verbessern"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/aston-martin-klartext-bis-2027-wird-sich-nichts-verbessern-26041412/3444407/</link>
      <description>Martin Brundle befürchtet, dass Aston Martin frühestens 2027 echte Fortschritte machen wird - Die laufende Saison werde weiterhin ein "Albtraum" bleiben</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/B2Gkd1z2/s6/aston-martin-klartext-bis-2027-wird-sich-nichts-verbessern-26041412.jpg"/> Martin Brundle befürchtet, dass Aston Martin frühestens 2027 echte Fortschritte machen wird - Die laufende Saison werde weiterhin ein "Albtraum" bleiben<p>Alle Fans von Aston Martin und Fernando Alonso sollten sich keine gro&szlig;en Hoffnungen machen, dass der Rennstall in der Formel-1-Saison 2026 noch die Wende schafft. Zumindest Experte Martin Brundle erwartet, dass auch der Rest des Jahres "schmerzhaft" werden wird.</p><p>"Es ist ein Albtraum, wie man es auch dreht und wendet", <a href="https://www.skysports.com/f1/news/12433/13529929/aston-martin-enduring-horror-show-at-start-of-2026-f1-season-with-no-quick-fix-likely-says-martin-brundle" target="_blank" rel="nofollow">sagt der ehemalige Formel-1-Pilot gegen&uuml;ber <i>Sky</i></a> und erkl&auml;rt: "Ihnen fehlt es sowohl an Geschwindigkeit als auch an Zuverl&auml;ssigkeit." Aston Martin liegt aktuell <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">auf dem elften und letzten WM-Platz</a>.</p><p>Selbst Formel-1-Neuling Cadillac ist besser in die Saison gestartet, w&auml;hrend Alonso bislang lediglich bei einem Grand Prix die Zielflagge sah. Teamkollege Lance Stroll schaffte es an den ersten drei Rennwochenenden <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">&uuml;berhaupt noch nicht ins Ziel</a>.</p><p>"Und in Zeiten von gnadenlosen Formel-1-Kalendern und Kostenobergrenzen wird es sehr schwierig werden, das in der verbleibenden Zeit noch zu &auml;ndern", bef&uuml;rchtet Brundle, der neben Aston Martin selbst vor allem auch Motorenpartner Honda in der Pflicht sieht.</p><p>"Bei Honda m&uuml;ssen sie die richtigen Leute holen und den richtigen Kurs einschlagen", fordert Brundle, der jedoch auch knallhart betont: "Bis 2027 wird sich nichts verbessern. Es ist ein Albtraum, und wir werden dieses Elend einfach mit ansehen m&uuml;ssen."</p><p>"Nat&uuml;rlich werden sie sich bis zu einem gewissen Grad verbessern", vermutet der ehemalige Teamkollege von Michael Schumacher, "aber manchmal fehlen ihnen pro Runde drei, vier Sekunden. Das ist im Vergleich zu den Topteams fast wie eine andere Kategorie."</p><p>Zuletzt <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">beim Qualifying in Suzuka</a> belegten Alonso und Stroll die letzten beiden Pl&auml;tze. Auf die Pole-Zeit von Mercedes-Pilot Kimi Antonelli fehlten Alonso am Ende knapp 3,9, Stroll sogar gut 4,1 Sekunden. Laut Brundle kann so ein gro&szlig;er R&uuml;ckstand in diesem Jahr nicht mehr aufgeholt werden.</p><p>Grunds&auml;tzlich ist es zwar auch m&ouml;glich, eine solche L&uuml;cke schlie&szlig;en, "aber es wird noch eine Weile dauern", warnt Brundle.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444407-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 18:02:31 +0000</pubDate>
      <author>Ruben Zimmermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>WEC-Prolog Imola 2026: Toter Hase, Wetterkapriolen und Aston-Crash</title>
      <link>https://de.motorsport.com/wec/news/wec-prolog-imola-2026-toter-hase-wetterkapriolen-und-aston-crash-26041405/3444405/</link>
      <description>Ferrari-Bestzeit beim WEC-Vortest in Imola, ein Wetter, das sich nicht entscheiden konnte, dann auch noch ein Systemausfall: So lief die Generalprobe für die WEC 2026</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/X0k4Z9y2/s6/wec-prolog-imola-2026-toter-hase-wetterkapriolen-und-aston-crash-26041405.jpg"/> Ferrari-Bestzeit beim WEC-Vortest in Imola, ein Wetter, das sich nicht entscheiden konnte, dann auch noch ein Systemausfall: So lief die Generalprobe für die WEC 2026<p>An Kreativit&auml;t mangelte es den Vorf&auml;llen beim WEC-Vortest im Autodromo Enzo e Dino Ferrari 2026 nicht: Ein &uuml;berfahrener Hase sorgte ebenso wie ein "Problem mit dem elektronischen Netzwerk" (O-Ton eines FIA-Sprechers gegen&uuml;ber <i>Motorsport-Total.com</i>) f&uuml;r Unterbrechungen bei der Generalprobe zur Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC).</p><p>Dreimal musste der Prolog mit der roten Flagge unterbrochen werden. F&uuml;r die erste Unterbrechung sorgte ein Unfall von Marco S&ouml;rensen im Aston Martin #009 (Riberas/Sorensen; 17.). Der Aston Martin Valkyrie konnte daher an der Nachmittagssitzung nicht mehr teilnehmen.</p><p>Am Nachmittag gab es zwei Pausen: Einmal drehte sich Jose Maria Lopez im ASP-Lexus #87 (Umbrarescu/Schmid/Lopez; 15. LMGT3) in Acque Minerali in den Kies, ohne einzuschlagen, ein weiteres Mal sorgte der bereits thematisierte Netzwerk-Ausfall f&uuml;r Rot.</p><p>Daneben gab es zahlreiche Full-Course-Yellow-Phasen f&uuml;r kleinere Ausrutscher. Gegen Ende der Morgensitzung sorgte eine Kollision zwischen einem Fahrzeug und einem Hasen f&uuml;r Aufsehen, die eine FCY nach sich zog.</p><h2>Toyota mit meisten Runden, Ferrari am schnellsten</h2><p>Am wichtigsten war jedoch, dass in der &uuml;brigen Zeit viel gefahren werden konnte, und das bei jedem Wetter. Denn Petrus konnte sich nicht wirklich entscheiden. Oft regnete es nur einzelne Tropfen, die nicht ausreichten, die Strecke unter Wasser zu setzen. Zweimal wurde trotzdem mit Regenreifen gefahren, n&auml;mlich am Dienstagmorgen und nochmal am Nachmittag, als ein Schauer tats&auml;chlich mal genug Wasser lie&szlig;, dass die profilierten Reifen montiert werden mussten.</p><p>Der Trainingsweltmeister, der Toyota #7 (Conway/Kobayashi/de Vries; 11.), spulte 239 Runden ab, was mehr als einer Renndistanz entspricht. Die neu getauften Toyota TR010 Hybrid waren mit 239 und 217 Runden die Dauerl&auml;ufer des Testtags., dicht gefolgt von Peugeot mit 237 und 209 Runden.</p><p>In den Zeitenlisten aber lagen die Lokalmatadoren vorn: Die beiden Werksautos lie&szlig;en sich die beiden Bestzeiten in den Sitzungen gutschreiben, im kumulierten Klassement hatte am Ende der Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen; 1.) in 1:31.177 Minuten die Nase vorn. Die meisten Bestzeiten wurden in der Nachmittagssitzung erzielt.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3444405/322111.jpg" alt="&Uuml;berwiegend blieb es bei kleineren Dramen"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">&Uuml;berwiegend blieb es bei kleineren Dramen</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Jacopo Rava</p><p>Ferrari belegte in beiden Sessions und auch im Gesamtklassement die ersten drei Pl&auml;tze. Gesetzt den Fall, dass keine Qualifying-Simulationen gefahren wurden (wovon auszugehen ist, weil das beim Test kaum Sinn ergibt), w&auml;re das mehr als sechs Zehntelsekunden schneller als die schnellste Runde des Rennens im Jahr 2024 und 1,4 Sekunden schneller als die schnellste Runde im Jahr 2025.</p><p>Was diese Zeiten wert sind, ist aber schwer zu sagen, denn es ist v&ouml;llig unklar, nach welcher Balance of Performance (BoP) gefahren wurde, beziehungsweise ob es &uuml;berhaupt eine gab. Denn bislang ist kein offizielles BoP-Dokument ver&ouml;ffentlicht worden, mit dem sich die Zeiten einordnen lie&szlig;en.</p><p><b>Probleme bei BMW #15 am Vormittag</b></p><p>Hinter den drei Ferrari 499P sortierten sich der BMW #20 (Frijns/Rast; 4.) und die beiden Alpine A424 ein. Peugeot und Toyota kamen ebenfalls in die Top 10. Die beiden Cadillac V-Series.R, die bekanntlich das Autodromo Enzo e Dino Ferrari nicht unbedingt m&ouml;gen, blieben ebenso wie beide Aston Martin Valkyrie und beide Genesis au&szlig;erhalb der Top 10.</p><p>Die beiden Genesis GMR-001 spulten 192 und 163 Runden ab und liefen zuverl&auml;ssig. Das l&auml;sst sich vom BMW #15 (Magnussen/Marciello; 8.) nicht behaupten, der in der Morgensession nur auf 25 Runden kam, weil der Motor nach einem Problem gewechselt werden musste. Am Nachmittag rehabilitierte er sich mit 105 weiteren Uml&auml;ufen.</p><p>Was die Zeiten wert sind, wir sich erst am Rennwochenende zeigen, das am Freitag beginnt. Bis dahin sind nun zwei Tage Pause in Imola, an denen intensiv Daten analysiert werden k&ouml;nnen.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444405-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 17:43:16 +0000</pubDate>
      <author>Heiko Stritzke</author>
    </item>
    <item>
      <title>"Ein wahrer Champion": James Vowles lobt Hamilton nach Titelverlust 2021</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/ein-wahrer-champion-james-vowles-lobt-hamilton-nach-titelverlust-2021-26041411/3444402/</link>
      <description>Williams-Teamchef James Vowles erinnert sich an den bitteren Titelverlust von Lewis Hamilton 2021 in Abu Dhabi - und lobt den Briten für seine damalige Reaktion darauf</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/G2e4Z8p0/s6/ein-wahrer-champion-james-vowles-lobt-hamilton-nach-titelverlust-2021-26041411.jpg"/> Williams-Teamchef James Vowles erinnert sich an den bitteren Titelverlust von Lewis Hamilton 2021 in Abu Dhabi - und lobt den Briten für seine damalige Reaktion darauf<p>Der aktuelle Williams-Teamchef James Vowles hat Lewis Hamilton erneut daf&uuml;r gelobt, wie er mit dem Titelverlust beim Saisonfinale 2021 in Abu Dhabi umgegangen ist. Der Brite war damals noch als Strategiedirektor bei Mercedes t&auml;tig und erlebte die umstrittene Situation deshalb aus n&auml;chster N&auml;he.</p><p>Zur Erinnerung: Hamilton f&uuml;hrte das Finale an und w&auml;re zu seinem achten WM-Titel gefahren, als Williams-Pilot Nicholas Latifi mit seinem Unfall eine Safety-Car-Phase ausl&ouml;ste. Der damalige Rennleiter Michael Masi lie&szlig; damals nur die Autos zwischen dem Mercedes-Piloten und Titelkontrahent Max Verstappen passieren und gab das Rennen f&uuml;r die letzte Runde wieder frei.</p><p>Verstappen, der sich w&auml;hrend der Safety-Car-Phase noch einmal frische Reifen geholt hatte, konnte Hamilton deshalb &uuml;berholen und ihm damit in der letzten Runde noch den WM-Titel entrei&szlig;en. "Es tut mir leid f&uuml;r Lewis, weil das etwas war, das direkt vor ihm lag", erinnert Vowles in einer aktuellen Folge von <i>"A Lesson With ..."</i> mit Frankie Langan.</p><h2>Vowles: Lewis Hamilton brachte das Team zusammen</h2><p>"Das ist f&uuml;r mich das, was ich am meisten aus dieser Situation mitgenommen habe: wie er als Sportler damit umgegangen ist", sagt der heutige Williams-Teamchef. "Ich habe auch Situationen erlebt, bei denen man das Geschehene einfach nicht verarbeiten kann."</p><p>Das sei bei Hamilton allerdings nicht der Fall gewesen, im Gegenteil: "Er entwickelte sich zu einer der st&auml;rksten F&uuml;hrungsfiguren im Team und brachte uns alle in einer f&uuml;r uns extrem schwierigen Zeit zusammen. Er ist ein wahrer Champion, unabh&auml;ngig davon, was auf der Strecke passiert. Er ist ein wahrer Champion."</p><p>Am Ende liegt der Grund f&uuml;r den verlorenen WM-Titel allerdings nicht allein in Abu Dhabi. "Wir d&uuml;rfen nicht vergessen, dass Red Bull und Max ganz nah dran waren und um die Meisterschaft k&auml;mpften", wei&szlig; Vowles. "Und selbst wenn wir Abu Dhabi ausklammern w&uuml;rden, h&auml;tte er unter diesen Umst&auml;nden die Meisterschaft gewonnen."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444402-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 16:11:27 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
    </item>
    <item>
      <title>IndyCar Long Beach 2026 mit Mick Schumacher: Zeitplan, TV, alle Infos</title>
      <link>https://de.motorsport.com/indycar/news/indycar-long-beach-2026-mit-mick-schumacher-zeitplan-tv-alle-infos-26041401/3444400/</link>
      <description>Zeitplan, Starterliste, Streckendaten, Livestream: Alle Informationen zum fünften IndyCar-Rennen des Jahres, dem Stadtkurs-Klassiker in Long Beach (Kalifornien)</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/z0q4g1Q6/s6/indycar-long-beach-2026-mit-mick-schumacher-zeitplan-tv-alle-infos-26041401.jpg"/> Zeitplan, Starterliste, Streckendaten, Livestream: Alle Informationen zum fünften IndyCar-Rennen des Jahres, dem Stadtkurs-Klassiker in Long Beach (Kalifornien)<p>Im Rennkalender der IndyCar-Serie steht am Wochenende der Klassiker in Long Beach auf dem Programm. Das popul&auml;re Stadtrennen im Gro&szlig;raum Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien gibt es mittlerweile seit &uuml;ber 50 Jahren.</p><p>Die Erstauflage des Grand Prix von Long Beach fand im Jahr 1975 statt. Es war ein Rennen der damaligen Formel 5000. Anschlie&szlig;end trug die Formel 1 acht Jahre lang (1976 bis 1983) den Grand Prix der USA-West in Long Beach aus. IndyCar-Boliden befahren den kalifornischen Stadtkurs j&auml;hrlich seit 1984. Einzig im Coronajahr 2020 gab es das Rennen nicht.</p><p>Das Streckenlayout in Long Beach wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach ver&auml;ndert. Allein die Formel 1 befuhr drei unterschiedliche Layouts. F&uuml;r die IndyCar-Boliden wurden nach und nach weitere Anpassungen am Streckenverlauf vorgenommen, was nicht selten an baulichen Ma&szlig;nahmen auf dem direkt am Pazifik gelegenen Gel&auml;nde lag.</p><p>Das aktuelle Layout des Stadtkurses in Long Beach ist in seiner langen Geschichte bereits das achte, wobei die Kurzanbindung f&uuml;r die Formel E aus dem Jahr 2015 noch gar nicht mitgez&auml;hlt ist. Das aktuelle Streckenlayout f&uuml;r die IndyCar-Serie wird seit dem Jahr 2000 gefahren und ist knapp 3,2 Kilometer lang.</p><p>Charakteristisch f&uuml;r Long Beach ist seit jeher die langgezogene Vollgaspassage direkt am Strand ("Shoreline Drive"), wo sich seit den fr&uuml;hen 1980er-Jahren auch die Start/Ziellinie befindet. Ebenso charakteristisch ist die Haarnadelkurve direkt vor Start/Ziel. Was den Streckenbelag betrifft, wechseln sich Beton und Asphalt ab.</p><p>Im IndyCar-Kalender der Saison 2026 ist Long Beach das f&uuml;nfte von 18 Rennen, und das dritte auf einem Stadtkurs. F&uuml;r Mick Schumacher liefen die ersten zwei Stadtrennen nicht nach Plan. Beim Saisonauftakt in St. Petersburg (Florida) wurde er direkt in der ersten Rennrunde unverschuldet in einen Crash verwickelt und musste aufgeben. Beim IndyCar-Deb&uuml;t in Arlington (Texas) kam Schumacher nach mehreren Zwischenf&auml;llen mit Rundenr&uuml;ckstand ins Ziel.</p><p>F&uuml;r Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL), das Dreiwagenteam, f&uuml;r das unter anderem Schumacher f&auml;hrt, ist Long Beach traditionell ein schwieriges Pflaster. Einen Sieg hat das Team auf dem Stadtkurs in Kalifornien noch nie eingefahren. Der bislang letzte Podestplatz datiert aus dem Jahr 2013 von Graham Rahal. F&uuml;r den heute 37-J&auml;hrigen, der noch immer f&uuml;r RLL f&auml;hrt, war es damals sein erstes Jahr im Team von Vater Bobby Rahal.</p><h2>Neues Q3-Format f&uuml;r alle verbleibenden Stadtkurse 2026</h2><p>Beginnend mit Long Beach hat die IndyCar-Serie eine Anpassung des Qualifying-Formats f&uuml;r alle verbleibenden Stadtkurs-Wochenenden der Saison 2026 vorgenommen. Nachdem am vorherigen Stadtkurs-Wochenende (Arlington) das Einzelzeitfahren im Q3-Segment eingef&uuml;hrt wurde, hat man nun noch nachjustiert.</p><p>Ausschlaggebend daf&uuml;r, in welcher Reihenfolge die sechs Q3-Teilnehmer auf ihre eine fliegende Runde im letzten Segment gehen, ist nun nicht mehr das Q2-Ergebnis. Stattdessen d&uuml;rfen die sechs Q3-Teilnehmer ab sofort w&auml;hlen, als wievielter Fahrer sie ihre Q3-Runde setzen wollen.</p><p>Der Schnellste aus Q2 darf zuerst w&auml;hlen, anschlie&szlig;end der Zweitschnellste und so weiter bis zum Sechstschnellsten. Die Wahl der Reifenmischung - hart (unmarkiert) oder weich (rot markiert) - ist den Q3-Teilnehmern weiterhin selbst &uuml;berlassen. Abgesehen von Long Beach wird das neue Q3-Format au&szlig;erdem noch Ende Mai in Detroit, sowie im August in Markham und in Washington, D.C. angewandt (<a href="https://www.motorsport-total.com/indycar/termin-kalender/2026" target="_blank">IndyCar-Kalender 2026</a>).</p><h2>Zeitplan IndyCar Long Beach 2026 (MESZ)</h2><p>F&uuml;r die Ortszeit m&uuml;ssen neun Stunden abgezogen werden.</p><h2>Samstag, 18. April</h2><p>00:05 - 01:25 Uhr: 1. Freies Training</p><p>19:35 - 20:55 Uhr: 2. Freies Training</p><h2>Sonntag, 19. April</h2><p>00:30 - 02:00 Uhr: Qualifying</p><p>19:10 - 19:40 Uhr: Warm-up</p><p>23:57 Uhr: Rennstart</p><h2>Livestream und TV-&Uuml;bertragung IndyCar 2026</h2><p>Die TV-Rechte in Deutschland sind f&uuml;r die IndyCar-Saison 2026 zweigeteilt, im Free-TV ist die Serie aber nicht zu finden: Wie gewohnt zeigt der Pay-TV-Sender Sky in Deutschland alle IndyCar-Rennen - erneut auf Sky Sport F1, dem Kanal, der vorrangig &uuml;ber die Formel 1 berichtet. (<a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/indycar-live/3422048/" target="_blank">IndyCar 2026 im TV und Livestream: Alle Details</a>)</p><p>Motorvision ist ein weiterer Pay-TV-Sender, der die IndyCar-Rennen seit 2025 live ausstrahlt. Die Berichterstattung wird &uuml;ber Motorvision+ gesendet und ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in &Ouml;sterreich und der Schweiz verf&uuml;gbar.</p><p>Zudem gibt es ein Bezahlangebot von IndyCar mit Livestreams aller Sessions auf der offiziellen Website <a href="https://www.indycarlive.com/en" target="_blank" rel="nofollow">Indycarlive.com</a>. Diese k&ouml;nnen auch "on demand" jederzeit verfolgt werden.</p><h2>Samstag, 18. April</h2><p>00:00 - 01:30 Uhr: 1. Freies Training (Sky)</p><p>19:30 - 21:00 Uhr: 2. Freies Training (Sky)</p><h2>Sonntag, 19. April</h2><p>00:30 - 02:00 Uhr: Qualifying (Sky)</p><p>09:00 - 10:30 Uhr: Wiederholung Qualifying (Sky)</p><p>18:30 - 20:00 Uhr: Wiederholung Qualifying (Sky)</p><p>23:30 - 02:00 Uhr: Rennen live (Sky)</p><p>23:30 - 02:00 Uhr: Rennen live (Motorvision+)</p><h2>Montag, 20. April</h2><p>10:30 - 12:30 Uhr: Wiederholung Rennen (Sky)</p><p>14:00 - 16:00 Uhr: Wiederholung Rennen (Sky)</p><p>20:00 - 22:00 Uhr: Wiederholung Rennen (Sky)</p><h2>Starterliste IndyCar Long Beach 2026</h2><p>In der IndyCar-Serie 2026 sind 25 Fahrer von zehn verschiedenen Teams gemeldet. Das elfte Team, Prema, sucht derzeit einen K&auml;ufer und hat in Aussicht gestellt, m&ouml;glicherweise zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt in der Saison in die Serie zur&uuml;ckzukehren. Alle 25 Fahrzeuge besitzen einen sogenannten Charter, der sie zum Start an allen Rennen berechtigt. Hin und wieder sto&szlig;en Gaststarter hinzu.</p><p>Die Autos aller Rookies sind am Heck mit gelben Markierungen versehen, damit Nachfolgende Bescheid wissen, dass sie es mit einem unerfahrenen Piloten zu tun haben. (<a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/mick-schumacher-und-seine-24-gegner-das-indycar-starterfeld-2026-26021701/3441381/" target="_blank">&Uuml;bersicht: Mick Schumacher und seine 24 Gegner im Detail</a>)</p><p>#2 - Josef Newgarden - Team Penske - Chevrolet</p><p>#3 - Scott McLaughlin - Team Penske - Chevrolet</p><p>#4 - Caio Collet - A.J. Foyt Enterprises - Chevrolet (Rookie)</p><p>#5 - Patricio "Pato&rdquo; O'Ward - Arrow McLaren - Chevrolet</p><p>#6 - Nolan Siegel - Arrow McLaren - Chevrolet</p><p>#7 - Christian Lundgaard - Arrow McLaren - Chevrolet</p><p>#8 - Kyffin Simpson - Chip Ganassi Racing - Honda</p><p>#9 - Scott Dixon - Chip Ganassi Racing - Honda</p><p>#10 - Alex Palou - Chip Ganassi Racing - Honda</p><p>#12 - David Malukas - Team Penske - Chevrolet</p><p>#14 - Santino Ferrucci - A.J. Foyt Enterprises - Chevrolet</p><p>#15 - Graham Rahal - Rahal Letterman Lanigan Racing - Honda</p><p>#18 - Romain Grosjean - Dale Coyne Racing - Honda</p><p>#19 - Dennis Hauger - Dale Coyne Racing - Honda (Rookie)</p><p>#20 - Alexander Rossi - Ed Carpenter Racing - Chevrolet</p><p>#21 - Christian Rasmussen - Ed Carpenter Racing - Chevrolet</p><p>#26 - Will Power - Andretti Global - Honda</p><p>#27 - Kyle Kirkwood - Andretti Global - Honda</p><p>#28 - Marcus Ericsson - Andretti Global - Honda</p><p>#45 - Louis Foster - Rahal Letterman Lanigan Racing - Honda</p><p>#47 - Mick Schumacher - Rahal Letterman Lanigan Racing - Honda (Rookie)</p><p>#60 - Felix Rosenqvist - Meyer Shank Racing - Honda</p><p>#66 - Marcus Armstrong - Meyer Shank Racing - Honda</p><p>#76 - Rinus "VeeKay&rdquo; van Kalmthout - Juncos Hollinger Racing - Chevrolet</p><p>#77 - Sting Ray Robb - Juncos Hollinger Racing - Chevrolet</p><h2>Daten zu Streets of Long Beach</h2><p>Typ: Stadtkurs</p><p>L&auml;nge: 1,968 Meilen (3,167 Kilometer)</p><p>Fahrtrichtung: im Uhrzeigersinn</p><p>Kurven: 11</p><p>Renntitel: Acura Grand Prix of Long Beach</p><p>Im Kalender seit: 1984 (mit Unterbrechung 2020)</p><p>Rundenrekord: 1:05.310 Minuten - 108,480 mph (174,544 km/h)</p><p>Rundenrekordhalter: Colton Herta (2022)</p><p>Meiste Poles: Helio Castroneves (4)</p><p>Meiste Siege: Al Unser Jr. (6)</p><h2>Alle IndyCar-Sieger in Long Beach</h2><p>2025 (IndyCar): Kyle Kirkwood</p><p>2024 (IndyCar): Scott Dixon</p><p>2023 (IndyCar): Kyle Kirkwood</p><p>2022 (IndyCar): Josef Newgarden</p><p>2021 (IndyCar): Colton Herta</p><p><i>2020 nicht im Kalender (Corona-Pandemie)</i></p><p>2019 (IndyCar): Alexander Rossi</p><p>2018 (IndyCar): Alexander Rossi</p><p>2017 (IndyCar): James Hinchcliffe</p><p>2016 (IndyCar): Simon Pagenaud</p><p>2015 (IndyCar): Scott Dixon</p><p>2014 (IndyCar): Mike Conway</p><p>2013 (IndyCar): Takuma Sato</p><p>2012 (IndyCar): Will Power</p><p>2011 (IndyCar): Mike Conway</p><p>2010 (IndyCar): Ryan Hunter-Reay</p><p>2009 (IndyCar): Dario Franchitti</p><p>2008 (ChampCar): Will Power</p><p>2007 (ChampCar): Sebastien Bourdais</p><p>2006 (ChampCar): Sebastien Bourdais</p><p>2005 (ChampCar): Sebastien Bourdais</p><p>2004 (ChampCar): Paul Tracy</p><p>2003 (CART): Paul Tracy</p><p>2002 (CART): Michael Andretti</p><p>2001 (CART): Helio Castroneves</p><p>2000 (CART): Paul Tracy</p><p>1999 (CART): Juan Pablo Montoya</p><p>1998 (CART): Alex Zanardi</p><p>1997 (CART): Alex Zanardi</p><p>1996 (CART): Jimmy Vasser</p><p>1995 (CART): Al Unser Jr.</p><p>1994 (CART): Al Unser Jr.</p><p>1993 (CART): Paul Tracy</p><p>1992 (CART): Danny Sullivan</p><p>1991 (CART): Al Unser Jr.</p><p>1990 (CART): Al Unser Jr.</p><p>1989 (CART): Al Unser Jr.</p><p>1988 (CART): Al Unser Jr.</p><p>1987 (CART): Mario Andretti</p><p>1986 (CART): Michael Andretti</p><p>1985 (CART): Mario Andretti</p><p>1984 (CART): Mario Andretti</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444400-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 15:33:37 +0000</pubDate>
      <author>Mario Fritzsche</author>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Pirelli unfreiwilig härtere Reifen mit nach Kanada bringt</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/warum-pirelli-unfreiwilig-haertere-reifen-mit-nach-kanada-bringt-26041410/3444397/</link>
      <description>Pirelli wollte weichere Mischungen zu den nächsten Rennen bringen, doch in Kanada wird die Auswahl sogar härter als im Vorjahr - Das ist aber unvermeidlich</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/p2w4lMKY/s6/warum-pirelli-unfreiwilig-haertere-reifen-mit-nach-kanada-bringt-26041410.jpg"/> Pirelli wollte weichere Mischungen zu den nächsten Rennen bringen, doch in Kanada wird die Auswahl sogar härter als im Vorjahr - Das ist aber unvermeidlich<p>Eigentlich hatte Pirelli angek&uuml;ndigt, bei der Auswahl ihrer Reifenmischungen in den kommenden Rennen tendenziell <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/nur-einstopper-bislang-pirelli-erwaegt-einen-grad-weicher-zu-gehen-26041001/3444197/" target="_blank">eine Spur weicher</a> gehen zu wollen, da bislang alle Saisonrennen in der Formel 1 2026 mit nur einem Boxenstopp gewonnen wurden, doch im Mai w&auml;hlt der Hersteller stattdessen h&auml;rtere Reifen als im Vorjahr aus - das allerdings unfreiwillig.</p><p>Denn Pirelli ist in Kanada gezwungen, h&auml;rtere Mischungen als 2025 mitzunehmen. Das liegt daran, dass es in diesem Jahr den weichsten C6-Reifen nicht mehr gibt, der im vergangenen Jahr eingef&uuml;hrt wurde und in Imola, Monaco, Kanada und Aserbaidschan zum Einsatz gekommen war.</p><p>Statt der Mischungen C4, C5 und C6 werden in Montreal nun die Mischungen C3, C4 und C5 eingesetzt - und damit zumindest die aktuell weichstm&ouml;gliche Wahl. Das gilt auch f&uuml;r das anstehende Rennen in Miami, wo Pirelli ebenfalls nicht weicher werden konnte, da auch 2025 bereits die Mischungen C3 bis C5 zum Einsatz kamen.</p><p>Die Charakteristik der Strecke rund um das Stadion der Dolphins erlaubt aufgrund des sehr glatten Asphalts den Einsatz der weichsten Mischungen der Palette. Der Reifenabbau ist aufgrund der hohen Temperaturen in Florida &uuml;berwiegend thermisch bedingt, erwies sich jedoch im Vorjahr bei nominell gleichen Mischungen als begrenzt.</p><p>Dies schuf die Voraussetzungen f&uuml;r zahlreiche Duelle auf der Strecke in der Anfangsphase des Rennens, in der die Fahrer ohne besondere Einschr&auml;nkungen pushen konnten.</p><p>Auch in Kanada spricht vieles f&uuml;r die weichsten Mischungen - einerseits dank einer wenig rauen Fahrbahnoberfl&auml;che, andererseits um ausreichend Grip in den Zonen zu bieten, in denen die Autos starken Verz&ouml;gerungskr&auml;ften ausgesetzt sind.</p><p>Der C6 blieb im vergangenen Jahr im Rennen eine Randerscheinung in den Rennstrategien, die bereits auf zwei Stopps unter Verwendung von Hard und Medium ausgelegt waren. Im Vergleich zu Miami bringt Montreal zudem die Variable Wetter ins Spiel, insbesondere angesichts des fr&uuml;heren Termins im Kalender.</p><p>Kanada ist dabei &uuml;brigens die erste - erzwungene - &Auml;nderung im Vergleich zur Vorsaison. Bis dahin hatte Pirelli stets die gleichen Mischungen im Gep&auml;ck. (<a href="https://de.motorsport.com/f1/news/formel-1-reifen-2026-welche-mischungen-bei-welchem-grand-prix-26041404/3444367/" target="_blank">Eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die gew&auml;hlten Reifen der Saison gibt es hier.</a>)</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444397-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 14:39:13 +0000</pubDate>
      <author>Norman Fischer</author>
    </item>
    <item>
      <title>MotoGP 2026: Ex-Teammanager bremst Ducati-Krisengerede und lobt Aprilia</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/motogp-2026-ex-teammanager-bremst-ducati-krisengerede-und-lobt-aprilia-26041403/3444395/</link>
      <description>Aprilia setzt zum Höhenflug an, Ducati gerät unter Druck, doch Livio Suppo warnt vor vorschnellen Urteilen - Warum der Saisonstart täuschen kann</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/e2d4Er72/s6/motogp-2026-ex-teammanager-bremst-ducati-krisengerede-und-lobt-aprilia-26041403.jpg"/> Aprilia setzt zum Höhenflug an, Ducati gerät unter Druck, doch Livio Suppo warnt vor vorschnellen Urteilen - Warum der Saisonstart täuschen kann<p>Der MotoGP-Saisonstart 2026 liefert reichlich Gespr&auml;chsstoff. Vor allem Aprilia sorgt mit starker Performance f&uuml;r Aufsehen, w&auml;hrend Ducati ungewohnt angreifbar wirkt. F&uuml;r Livio Suppo ist das jedoch kein Grund f&uuml;r vorschnelle Urteile.</p><p>"Man vergisst schnell, was Aprilia war, als Massimo Rivola unterschrieben hat - ganz klar ein Au&szlig;enseiter", <a href="https://www.gpone.com/en/2026/04/09/motogp/suppo-acosta-at-ducati-could-extend-marc-marquezs-career.html" target="_blank" rel="nofollow">erkl&auml;rt der ehemalige Teammanager bei <i>GPOne.com</i></a>. Die aktuelle St&auml;rke sei das Resultat kontinuierlicher Arbeit. Besonders hebt er die Rolle von Fabiano Sterlacchini hervor, der Ende 2024 als Technikchef dazustie&szlig;.</p><p>"Fabiano macht einen exzellenten Job. Das ist jetzt die Best&auml;tigung", sagt Suppo. Hinzu kommt: Im Gegensatz zu finanzstarken Herstellern wie Yamaha habe Aprilia stets mit begrenzteren Mitteln gearbeitet. "Sie hatten immer ein sehr genaues Auge auf das Budget." Umso bemerkenswerter sei der aktuelle Erfolg.</p><p>Auch sportlich &uuml;berzeugt die Breite im Feld. Nicht nur Marco Bezzecchi gl&auml;nzt, auch Jorge Martin sorgt f&uuml;r Schlagzeilen: "Sein Comeback ist vielleicht die gr&ouml;&szlig;te &Uuml;berraschung." Trotz verpasster Tests und k&ouml;rperlicher Probleme fahre er "unglaublich schnell".</p><h2>Ducati: Krise oder normale Schwankung?</h2><p>Die Diskussion um eine vermeintliche Krise beim bisherigen Branchenprimus Ducati relativiert Suppo mit einem Augenzwinkern: "Wenn Krisen immer so w&auml;ren... Ich glaube, Yamaha w&uuml;rde sofort unterschreiben, vielleicht auch Repsol-Honda (lacht)."</p><p>Tats&auml;chlich sieht er die Ursachen f&uuml;r die aktuell schw&auml;cheren Ergebnisse eher im Detail: technische Feinabstimmung, andere Reifen und ungew&ouml;hnliche Strecken h&auml;tten die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse verzerrt. Grunds&auml;tzlich gelte: "Wenn man ein sehr konkurrenzf&auml;higes Motorrad weiter verbessern will, wird es noch schwieriger."</p><p>Die Kritik, Ducati habe sich zu sehr an Marc Marquez orientiert, weist Suppo klar zur&uuml;ck: "Die Ducati war nie so in Marcs H&auml;nden wie die Honda." Anders als fr&uuml;her bei Repsol-Honda habe es immer mehrere starke Ducati-Piloten gegeben.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3444395/322108.jpg" alt="Livio Suppo"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Livio Suppo arbeitete in der MotoGP mit Ducati, Honda und Suzuki zusammen</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Motorsport Images</p><p>Dass Marquez als amtierender MotoGP-Weltmeister aktuell hinter den Erwartungen zur&uuml;ckbleibt, f&uuml;hrt Suppo nicht auf fehlende Motivation zur&uuml;ck. "Ich glaube nicht, dass er demotiviert ist oder Entschlossenheit verloren hat", meint der Ex-Teamchef. Vielmehr sei der Spanier schlicht "k&ouml;rperlich nicht in Bestform".</p><p>Marquez selbst schiebt die Verantwortung f&uuml;r seine aktuelle Formflaute daher auch nicht aufs Material: "Er sagt, das Problem ist er, nicht das Motorrad." Ob das aus reiner Teamloyalit&auml;t oder &Uuml;berzeugung geschehe, l&auml;sst Suppo allerdings offen.</p><p>Sorgen bereitet ihm eher die Form von Francesco Bagnaia: "Es ist seltsam zu sehen, dass er wieder nur phasenweise schnell ist." Ein zweites schwaches Jahr in Folge w&uuml;rde die Situation deutlich versch&auml;rfen. "Und f&uuml;r die Fans ist es ein bisschen schade."</p><p>Dennoch warnt Suppo: Noch sei es zu fr&uuml;h f&uuml;r endg&uuml;ltige Bewertungen. "Bevor man von einer echten Krise spricht, w&uuml;rde ich zwei oder drei weitere Rennen abwarten."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444395-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:48:44 +0000</pubDate>
      <author>Juliane Ziegengeist</author>
    </item>
    <item>
      <title>ADAC GT Masters 2026: FK Performance erstmals mit drei BMW</title>
      <link>https://de.motorsport.com/gt-masters/news/adac-gt-masters-2026-fk-performance-erstmals-mit-drei-bmw-26041404/3444393/</link>
      <description>FK Performance Motorsport bringt in der neuen Saison im ADAC GT Masters drei BMW M4 GT3 Evo an den Start - Spanier und Südafrikaner bilden drittes Fahrerduo</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/jYNK7le6/s6/adac-gt-masters-2026-fk-performance-erstmals-mit-drei-bmw-26041404.jpg"/> FK Performance Motorsport bringt in der neuen Saison im ADAC GT Masters drei BMW M4 GT3 Evo an den Start - Spanier und Südafrikaner bilden drittes Fahrerduo<p>"Dreimal ist Bremer Recht" ist eine bekannte Redewendung, die ihren Ursprung im Mittelalter hat. Und von diesem Recht macht nun auch der Bremer Rennstall FK Performance Motorsport Gebrauch und wird 2026 drei BMW M4 GT3 Evo im ADAC GT Masters an den Start schicken. Das dritte Fahrerduo bilden Jan Duran und Joseph Ellerine.</p><p>F&uuml;r FK Performance Motorsport, die in den vergangenen beiden Jahren die Vizemeisterschaft in der Fahrer- und Teamwertung erzielten, wird 2026 die erste Saison mit drei Fahrzeugen. In den vergangenen Wochen hatte die Mannschaft bereits <a href="https://de.motorsport.com/gt-masters/news/fk-performance-startet-2026-titeloffensive-im-adac-gt-masters-26022402/3441748/" target="_blank">Tim Zimmermann/Leyton Fourie</a> und <a href="https://de.motorsport.com/gt-masters/news/fk-performance-eines-der-juengsten-fahrerduos-der-masters-historie-26041103/3444264/" target="_blank">Storm Gjerdrum/Fabio Rauer</a> best&auml;tigt.</p><p>Jan Duran aus Spanien sammelte in seiner Heimat Erfahrungen im GT-Sport, bevor er in einer internationalen GT4-Rennserie einige Erfolge feierte und zum "Rookie of the Year" gek&uuml;rt wurde. F&uuml;r diese Saison ist er in den offiziellen BMW-Fahrerkader in Spanien berufen worden und wird im ADAC GT Masters angreifen.</p><p>"Es ist eine gro&szlig;artige Gelegenheit, gemeinsam mit einem so erfolgreichen Team wie FK Performance Motorsport in die GT3-Klasse aufzusteigen. Wir haben gro&szlig;e Ambitionen und freuen uns sehr auf diese Saison", so Duran.</p><p>Der 23-j&auml;hrige Joseph Ellerine ist ein bekanntes Gesicht, nachdem er bereits zwei Jahre mit FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany am Start war. In seiner Heimat S&uuml;dafrika sammelte er erste Erfahrungen im GT3-Auto und freut sich nun auf die spannende Chance im ADAC GT Masters.</p><p>"Ich habe ein tolles Team um mich herum und auch einige erfahrene Teamkollegen, von denen ich lernen kann. Unser Hauptziel ist es, an den Rennwochenenden konkurrenzf&auml;hige Geschwindigkeit zu zeigen und im Laufe des Jahres Fortschritte zu erzielen", so Ellerine. "Mit neuen Strecken, auf denen ich noch nicht gefahren bin, wie dem Salzburgring, erwartet mich eine weitere Lernkurve, auf die ich mich sehr freue!"</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444393-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:19:46 +0000</pubDate>
      <author>ADAC Motorsport</author>
    </item>
    <item>
      <title>Renger van der Zande "verärgert" über Porsche-Teamorder in Sebring</title>
      <link>https://de.motorsport.com/imsa/news/renger-van-der-zande-veraergert-ueber-porsche-teamorder-in-sebring-26041403/3444391/</link>
      <description>Für Meyer-Shank-Pilot Renger van der Zande war es schmerzhaft mitanzusehen, wie Porsche Penske Motorsport auf dem Weg zum Sebring-Sieg Stallorder anwandte</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/n0maXw40/s6/renger-van-der-zande-veraergert-ueber-porsche-teamorder-in-sebring-26041403.jpg"/> Für Meyer-Shank-Pilot Renger van der Zande war es schmerzhaft mitanzusehen, wie Porsche Penske Motorsport auf dem Weg zum Sebring-Sieg Stallorder anwandte<p>Renger van der Zande war kein Fan seines Logenplatzes, von dem aus er <a href="https://de.motorsport.com/imsa/news/penske-chef-nach-sebring-zoff-nicht-alles-perfekt-gelaufen-26032304/3443361/" target="_blank">die Teamorder zwischen den beiden dominanten Penske-Porsche bei den 12 Stunden von Sebring</a>, dem zweiten Rennen der laufenden IMSA-Saison 2026, mitansehen musste.</p><p>Der Niederl&auml;nder, der gemeinsam mit seinem Vollzeit-Teamkollegen Nick Yelloly den Acura mit der Startnummer 93 von Meyer Shank Racing f&auml;hrt, war beim 12-Stunden-Klassiker praktisch nur Zuschauer. Im Kampf um einen Podiumsplatz, bevor er letztlich P7 belegte, konnte van der Zande nur zusehen, wie das Porsche-Werksteam Penske mit seinen beiden 963 alle bis auf 60 der insgesamt 343 Runden anf&uuml;hrte.</p><p>Es war so einseitig wie es die Statistiken vermuten lassen, wobei sich das gr&ouml;&szlig;te Drama in der letzten Stunde abspielte, als Felipe Nasr (Porsche #7) seinen Teamkollegen Kevin Estre (Porsche #6) wieder &uuml;berholte, nachdem er ihn kurz zuvor vorbeigelassen hatte. Der Konter war ein Man&ouml;ver, das dazu f&uuml;hrte, dass <a href="https://de.motorsport.com/imsa/news/nach-sebring-doppelsieg-estre-und-nasr-fetzen-sich-in-pressekonferenz-26032203/3443303/" target="_blank">Estre Nasr vorwarf, die Teamorder nicht befolgt zu haben</a>.</p><p>Unser Kollegen der <a href="https://www.motorsport.com/imsa/news/renger-van-der-zande-hurt-by-porsche-penskes-team-order-tactics-in-sebring/10812595/" target="_blank">englischsprachigen Ausgabe von Motorsport.com</a>, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network, fragten bei van der Zande nach, ob er schockiert dar&uuml;ber sei, dass Porsche trotz Anpassung der Balance of Performance (BoP) nach deren Daytona-Sieg sogar noch dominanter war und in Sebring alle anderen in den Schatten stellte.</p><p>Van der Zande entschied sich, nicht zu antworten, aus Angst, "etwas Falsches zu sagen", da es sich um "ein heikles Thema" handele. Der Niederl&auml;nder wollte nicht derjenige sein, der als erster gegen die BoP-Verhaltensregeln der IMSA verst&ouml;&szlig;t.</p><p>Auf Nachfrage wies van der Zande lediglich darauf hin, dass er in Sebring seine Frustration gegen&uuml;ber <i>IMSA Radio</i> zum Ausdruck gebracht hatte. W&auml;hrend des Rennens hatte er nicht das Gef&uuml;hl, das sein Team &uuml;berhaupt ernsthaft um den Sieg k&auml;mpfen kann.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3444391/322105.jpg" alt="Renger van der Zande, Nick Yelloly, Alex Palou"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Renger van der Zande machte seinem Frust &uuml;ber die Porsche-Taktik in Sebring Luft</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Jake Galstad / Lumen via Getty Images</p><p>"Ja, das stimmt", so die Antwort von van der Zande auf die Nachfrage unserer englischsprachigen Kollegen. "F&uuml;r mich war das am meisten frustrierende nach dem Rennen, wie sie untereinander irgendwie entschieden haben, wer gewinnen darf. Das tat am meisten weh, denn hinter uns waren noch neun andere Autos, die gerne eines dieser Rennen gewinnen w&uuml;rden."</p><p>"Wenn man so dominant ist, dass man einfach sagen kann: 'Hey, nach dir' oder 'Nein, ich', dann f&uuml;hlt sich das alles andere als gut an. F&uuml;r Long Beach hoffe ich jetzt einfach, dass wir ein schnelles Auto haben und dass wir gewinnen werden. Man braucht dort ein schnelles Auto, um zu gewinnen."</p><p>Die Siegchancen f&uuml;r van der Zande und die weiteren Topteams in der GTP-Klasse haben vor wenigen Tagen einen Schub erhalten. Denn f&uuml;r das dritte Saisonrennen hat die IMSA eine weitere BoP-&Auml;nderung vorgenommen, indem man <a href="https://de.motorsport.com/imsa/news/porsche-erhaelt-maximalzuladung-fuer-long-beach-nach-sebring-dominanz-26041003/3444240/" target="_blank">Porsche mit der Maximalzuladung von 70 Kilogramm belastet</a> hat. Verglichen mit Sebring sind das zus&auml;tzliche 45 Kilogramm. Dadurch steigt das Gesamtgewicht des 963 in der 2026er-Spezifikation auf beispiellose 1.100 Kilogramm, w&auml;hrend die Leistung bei 480 Kilowatt bleibt.</p><p>Allerdings scheut sich Porsche Penske Motorsport &uuml;berhaupt nicht, die Teamorder, welche van der Zande so ver&auml;rgert hatte, auch weiterhin anzuwenden. Teampr&auml;sident Jonathan Diuguid, der auch als Rennstratege f&uuml;r den Porsche mit der Startnummer 6 fungiert, erkl&auml;rte, man sei bereit, <a href="https://de.motorsport.com/imsa/news/trotz-internem-zoff-penske-will-auf-jeden-fall-an-teamorder-festhalten-26041002/3444222/" target="_blank">Teamorder "auf jeden Fall" auch in Zukunft anzuwenden</a>.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444391-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:05:47 +0000</pubDate>
      <author>Joey Barnes</author>
    </item>
    <item>
      <title>Cadillac vor Mammutaufgabe: Besser entwickeln als die anderen Teams</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/cadillac-vor-mammutaufgabe-besser-entwickeln-als-die-anderen-teams-26041409/3444388/</link>
      <description>Nach dem geglückten Start in das Formel-1-Abenteuer steht Cadillac vor der schwierigen Aufgabe, jetzt besser entwickeln zu müssen als die etablierten Teams</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/x27VNBE0/s6/cadillac-vor-mammutaufgabe-besser-entwickeln-als-die-anderen-teams-26041409.jpg"/> Nach dem geglückten Start in das Formel-1-Abenteuer steht Cadillac vor der schwierigen Aufgabe, jetzt besser entwickeln zu müssen als die etablierten Teams<p>Wenn Cadillac ein respektables Formel-1-Deb&uuml;t anstrebte, dann hat es das weitgehend erreicht: Sowohl Sergio Perez als auch Valtteri Bottas sahen in zwei aufeinanderfolgenden Rennen in China und Japan die Zielflagge.</p><p>In Suzuka schlugen Perez und Bottas die kriselnden Aston Martins und hielten sich so von der letzten Startreihe fern. Das Duo lag im Q1 etwa 2,3 Sekunden hinter der Spitze und eine Sekunde hinter dem Rest des breiten 2026er-Mittelfelds. Das war ein relativ ermutigender Schritt nach vorn, legte aber gleichzeitig die n&auml;chste Herausforderung offen, vor der das Team nun steht.</p><p>Cadillac hat seinen ersten Gipfel erklommen, nur um festzustellen, dass auf der anderen Seite ein ebenso gewaltiger Gipfel wartet. Den Sprung in die Startaufstellung 2026 zu schaffen, war erst der Anfang; jetzt muss das Team seine Rivalen bei der Weiterentwicklung effektiv schlagen, um in den Kampf um das Mittelfeld einzugreifen.</p><h2>Erstes Upgrade gegl&uuml;ckt, jetzt kommt Miami</h2><p>Das Team brachte in Japan seine ersten neuen Teile an den Start - einen &uuml;berarbeiteten Diffusor f&uuml;r mehr Abtrieb am Heck. Dennoch muss es noch &uuml;ber eine Sekunde auf Teams wie Alpine, Williams, die Racing Bulls und Haas finden. Cadillac bereitet weitere Upgrades f&uuml;r sein Heimdeb&uuml;t in Miami vor, aber das tun alle anderen auch.</p><p>"Es war sehr vielversprechend, aber andererseits schauen wir uns auch die Rundenzeiten an und sehen, dass wir entwickeln m&uuml;ssen", sagt Perez. "Entwickeln bedeutet, unsere Rivalen bei der Entwicklungsrate zu &uuml;bertreffen, was in der Formel 1 eine ziemlich schwierige Aufgabe ist."</p><p>"Das ist die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung, vor der Cadillac als Team steht, denn diese Teams sind schon eine Weile hier. Wir m&uuml;ssen wirklich unsere Bestleistung abrufen, und jetzt ist die Zeit gekommen, in der wir alle beweisen m&uuml;ssen, dass wir das als Team schaffen k&ouml;nnen", so der Mexikaner.</p><p>"Aber ich glaube, dass wir eine gute Struktur haben, das Team ist gut aufgestellt, und hoffentlich k&ouml;nnen wir signifikante Schritte machen, wenn wir mit der Entwicklung beginnen. Ich denke, wir liegen momentan im Plan. Es ist noch fr&uuml;h, daher bin ich mit unserem aktuellen Stand zufrieden."</p><p>Perez weiter: "Gleichzeitig haben wir vom ersten zum zweiten Rennen gro&szlig;e Fortschritte gemacht, und genau das m&ouml;chte ich weiterhin sehen. Wir alle wollen massive Fortschritte sehen und wir wollen die L&uuml;cke ab sofort schlie&szlig;en."</p><p>Perez erwartet, dass Cadillac das Team ist, das "aus dieser Pause am meisten herausholen kann", da es auch andere Bereiche optimieren muss, wie etwa die Abl&auml;ufe an der Strecke und die Systeme. Vor etwas mehr als einem Monat hatte das Team noch nie zwei Formel-1-Autos gleichzeitig eingesetzt.</p><h2>Symonds "zuversichtlich, dass wir liefern k&ouml;nnen"</h2><p>Cadillacs technischer Berater Pat Symonds ist zuversichtlich, dass das US-Team - das in diesem Jahr weitgehend von Silverstone aus operiert, w&auml;hrend in Fishers, Indiana, ein Flaggschiff-Hauptquartier gebaut wird - trotz seines Status als Start-up-Team &uuml;ber die richtigen Werkzeuge verf&uuml;gt, um das Auto aufzur&uuml;sten.</p><p>"Ich denke, wir haben daf&uuml;r einen sehr robusten Prozess", sagt Symonds. "Das ist beim Team tats&auml;chlich sehr beeindruckend. Wir haben das Budget daf&uuml;r. Innerhalb der Budgetobergrenze wissen wir, was wir zu tun haben. Wir haben bereits ein recht aggressives Entwicklungsprogramm geplant. Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir das liefern k&ouml;nnen."</p><p>Die ersten Upgrades in Japan, nur drei Rennen nach Saisonbeginn, gaben einen kleinen Ausblick darauf. Laut Symonds habe der neue Diffusor wie erwartet funktioniert und mehr Abtrieb am Heck geliefert, ohne die Balance des Autos zu st&ouml;ren.</p><p>"Alles, was wir versuchen, ist schlichtweg mehr Abtrieb auf das Auto zu bringen", sagt er. "Und wie die meisten wollen wir sicherstellen, dass die Last am Heck konstant bleibt. Wir hatten eine gute Balance zwischen Hochgeschwindigkeits- und langsamen Passagen sowie eine gute Balance zwischen wenig und viel Kraftstoff an Bord."</p><p>"Wenn wir jetzt also noch etwas mehr Abtrieb auf das Auto bekommen, k&ouml;nnen wir meiner Meinung nach anfangen, ein wenig in dieses Mittelfeld vorzusto&szlig;en."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444388-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:01:44 +0000</pubDate>
      <author>Filip Cleeren</author>
    </item>
    <item>
      <title>Meinung: Norris' Aussagen offenbaren den schwierigen Spagat der Formel 1</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/meinung-norris-aussagen-offenbaren-den-schwierigen-spagat-der-formel-1-26041408/3444385/</link>
      <description>Die Formel 1 muss mit Blick auf das Reglement aktuell einen schwierigen Spagat schaffen: Redakteur Ronald Vording weiß, wie kompliziert die Situation derzeit ist</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-8.motorsport.com/images/amp/vYMkXlm0/s6/meinung-norris-aussagen-offenbaren-den-schwierigen-spagat-der-formel-1-26041408.jpg"/> Die Formel 1 muss mit Blick auf das Reglement aktuell einen schwierigen Spagat schaffen: Redakteur Ronald Vording weiß, wie kompliziert die Situation derzeit ist<p>McLaren-Pilot Lando Norris stand mit einem L&auml;cheln hinter Max Verstappen, als der Niederl&auml;nder nach dem Gro&szlig;en Preis von Japan sein TV-Interview mit Viaplay gab. Der Red-Bull-Star sprach &uuml;ber das Reglement, als der Reporter ihn auf den l&auml;chelnden Norris hinter ihm aufmerksam machte.</p><p>Verstappen blickte zur&uuml;ck, brach ebenfalls in Gel&auml;chter aus, weil er wusste, dass Norris seine Meinung teilte, dann fuhr der viermalige Weltmeister mit seiner Erz&auml;hlung fort: "Naja, ich wei&szlig;, dass wir f&uuml;r diese Saison ohnehin nicht mehr viel &auml;ndern k&ouml;nnen."</p><p>Nach Verstappens Interview war Norris vor der Kamera an der Reihe. Als erw&auml;hnt wurde, dass er sich mit dem Red-Bull-Piloten &uuml;ber das Energiemanagement und die Batterie unterhalten hatte, grinste der amtierende Weltmeister. "Wirklich? Das ist seltsam, denn ich habe das dieses Jahr noch nicht einmal erw&auml;hnt."</p><p>Auf die Anschlussfrage, ob das Rennen in Japan f&uuml;r ihn frustrierend gewesen sei, fuhr der McLaren-Pilot fort: "Ganz und gar nicht. Es ist wahrscheinlich das beste Racing, das ich je gesehen habe!" Als man ihn darauf hinwies, dass Norris' Antworten ziemlich sarkastisch klangen, begann der McLaren-Pilot noch mehr zu lachen.</p><p>Nachdem Norris die Runde bei allen TV-Crews beendet hatte, machte er sich auf den Weg in den Bereich des sogenannten Media-Pens, der f&uuml;r die schreibende Presse reserviert ist. W&auml;hrend der Brite die Bemerkungen im niederl&auml;ndischen Fernsehen noch mit einem L&auml;cheln machte, biss er sich hier vor den Journalisten zun&auml;chst auf die Zunge.</p><p class="title"></p><p>Das entspricht dem Ansatz, den derzeit viele Schl&uuml;sselfiguren im Fahrerlager verfolgen: Nachdem sie ihre Hauptbedenken in Melbourne und Shanghai einige Male &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;ert haben, halten es viele nach gewisser Ermutigung von weiter oben inzwischen f&uuml;r konstruktiver, diese Kritik hinter verschlossenen T&uuml;ren zu belassen.</p><p>Als Norris auf die Geschwindigkeitsdifferenzen und <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/heftiger-unfall-von-oliver-bearman-in-japan-so-geht-es-dem-haas-piloten-jetzt-26032903/3443723/" target="_blank">den Unfall von Oliver Bearman</a> angesprochen wurde, fasste er sich zun&auml;chst ebenfalls kurz: "Meine Kommentare sind die gleichen wie schon das ganze Jahr &uuml;ber, genau wie bei bestimmten anderen Fahrern, also muss ich nicht weiter darauf herumreiten."</p><p>Erst als ihn <i>Autosport</i>, eine Schwesterplattform von <i>Motorsport-Total.com</i> im Motorsport Network, damit konfrontierte, dass bis Sonntagmorgen Konsens dar&uuml;ber geherrscht habe, dass das Qualifying Anpassungen bed&uuml;rfe, das Racing selbst aber einigerma&szlig;en gut gewesen sei, teilte Norris seine deutlichere Meinung.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3444385/321849.jpg" alt="Max Verstappen (Red Bull) beim Formel-1-Rennen in Japan 2026"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Die aktuelle Formel 1 gef&auml;llt nicht jedem ...</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Getty Images AsiaPac</p><p>"Ganz ehrlich, einiges beim Racing ... Ich wollte Lewis nicht einmal &uuml;berholen. Es ist nur so, dass meine Batterie Energie abgibt, ich will das gar nicht, aber ich kann es nicht kontrollieren. Also &uuml;berhole ich ihn, und dann habe ich keine Batterie mehr, also fliegt er einfach vorbei."</p><p>"Das ist kein Racing, das ist ein Jo-Jo-Effekt. Auch wenn er [Hamilton] sagt, dass es das nicht ist, ist es ein Jo-Jo-Effekt. Wenn man einfach dem ausgeliefert ist, was die Power-Unit liefert, sollte zumindest der Fahrer die Kontrolle dar&uuml;ber haben, und das haben wir nicht."</p><h2>Norris sieht beide Seiten der Medaille</h2><p>Mit diesen Bemerkungen deutete Norris an, dass das Gesamtbild, also nicht nur das Qualifying, sondern auch das Rennen an sich, aus seiner Sicht noch nicht so ist, wie es sein sollte. In diesem Sinne teilte er die Meinung von Verstappe. Nur Mercedes und Ferrari haben sich bislang deutlich positiver &uuml;ber die Rennen ge&auml;u&szlig;ert, was m&ouml;glicherweise auch mit dem aktuellen Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zusammenh&auml;ngt.</p><p>Norris' Kommentare in Japan sind besonders interessant, vor allem im Kontext seiner &Auml;u&szlig;erungen w&auml;hrend des gesamten Wochenendes. Am Sonntag lieferte der Weltmeister eine klare Erkl&auml;rung, warum er sich hinter dem Lenkrad manchmal machtlos f&uuml;hlt, w&auml;hrend er drei Tage zuvor bereits &uuml;ber die Kehrseite der Medaille gesprochen hatte.</p><p class="title"></p><p>Zusammen veranschaulichen Norris' Bemerkungen sehr gut den schwierigen Spagat, vor dem Formula One Management (FOM) und der Automobil-Weltverband FIA stehen. Diese andere Seite der Geschichte h&auml;ngt mit dem Gro&szlig;en Preis von China zusammen, wo Norris das gesamte Rennen wegen seiner Probleme von der Seitenlinie aus verfolgen musste.</p><p>W&auml;hrend der Pressekonferenz am Donnerstag in Suzuka sagte er, dass er aus TV-Sicht nachvollziehen k&ouml;nne, warum einige Fans es unterhaltsam f&auml;nden, zuzuschauen, insbesondere eine j&uuml;ngere Generation, die st&auml;ndige Action sehen wolle und sich m&ouml;glicherweise weniger um die k&uuml;nstliche Natur vieler Positionswechsel k&uuml;mmere.</p><p>"Es ist schwierig. Es gibt Wege, wie man das wahrscheinlich auf gewisse Weise ganz einfach beheben kann, aber es ist schwer, denn von au&szlig;en betrachtet, und am Ende des Tages geht es genau darum, ist das, was ihr seht, was das Fernsehen zeigt, genau das, was die Fans sehen wollen. Wenn sie gl&uuml;cklich sind, dann regelt das im Grunde alles."</p><p>Wegen seines fr&uuml;hen Ausfalls in China konnte Norris den Unterschied in der Perspektive selbst erleben, n&auml;mlich die eines TV-Zuschauers und die des Rennfahrers im Cockpit. "Gleichzeitig denke ich, dass wir als Fahrer immer noch einfach die besten Autos fahren wollen und Autos, bei denen man das Gef&uuml;hl hat, am Limit zu sein, voll fahren zu k&ouml;nnen, ein &Uuml;berholman&ouml;ver planen und sich dann verteidigen zu k&ouml;nnen."</p><p>"In vielen F&auml;llen macht man jetzt ein &Uuml;berholman&ouml;ver und kann sich nicht einmal verteidigen, weil der Typ mit 60 Kilometern pro Stunde mehr an einem vorbeizieht. Das sind diese Dinge, bei denen man das Gef&uuml;hl hat, etwas erreicht zu haben, man bremst sp&auml;ter, man hat sie &uuml;berholt, und dann ist man einfach der Batterie ausgeliefert, die man gerade noch hat."</p><p>"Ich glaube, das sind die Situationen, die einfach nervig und schwer zu handhaben sind, wenn man im Auto sitzt", gibt Norris zu.</p><h2>Ein 0:0 auf Champions-League-Niveau oder ein Torfestival?</h2><p>Aus der Perspektive eines TV-Zuschauers zeigten die Gro&szlig;en Preise von Japan der Jahre 2025 und 2026 sehr deutlich die Unterschiede zwischen den beiden Saisons auf, insbesondere weil Suzuka traditionell eine Strecke ist, auf der &Uuml;berholen extrem schwierig ist.</p><p>Das letztj&auml;hrige Rennen war ein gutes Beispiel: Max Verstappen holte die Pole mit einer herausragenden Qualifying-Runde. Am Sonntag waren die beiden McLaren-Piloten deutlich schneller, aber das &Uuml;berholen in Suzuka erwies sich als nahezu unm&ouml;glich.</p><p>Mehrere Teammitglieder fanden nach dem Rennen 2026 den passenden Vergleich: Der Grand Prix von 2025 war im Grunde ein Fu&szlig;ballspiel auf extrem hohem Niveau, das 0:0 endete. Defensiv wurde kein einziger Fehler gemacht, wodurch der Ball schlicht nicht ins Tor ging, obwohl beide Seiten auf Champions-League-Niveau agierten.</p><p>Das Qualifying war am Limit, Verstappens Verteidigung am Sonntag fehlerfrei, und McLaren warf alles in die Waagschale, um seinen Pace-Vorteil in einen Sieg umzuwandeln. Der Gro&szlig;e Preis von Japan 2026 wurde im Vergleich dazu als ein Fu&szlig;ballspiel beschrieben, das mit einem Ergebnis von 12:12 endete.</p><p>Viele Tore - in diesem Fall &Uuml;berholman&ouml;ver -, aber der Wert jedes einzelnen Tores war deutlich geringer, weil sie in hoher Frequenz fielen. Zudem lie&szlig;e sich anhand dieser Analogie argumentieren, dass viele davon aus kleineren Fehlern resultierten, im Fall der Formel 1 etwa durch Unterschiede im Energiemanagement.</p><p>Die Situation wirft die Frage auf, welche Fangemeinde der Sport prim&auml;r bedienen m&ouml;chte. F&uuml;r Zuschauer, die alle paar Sekunden ein &Uuml;berholman&ouml;ver sehen wollen, war der Gro&szlig;e Preis von Japan 2026 wom&ouml;glich ein Fortschritt gegen&uuml;ber dem Vorjahr.</p><p>F&uuml;r diejenigen hingegen, die &Uuml;berholman&ouml;ver weniger stark gewichten und sich eher als Puristen verstehen, war die Ausgabe 2025 wahrscheinlich das reinere Rennerlebnis. Pers&ouml;nlich geh&ouml;re ich zur letztgenannten Gruppe, doch letztlich ist es eine Frage des Geschmacks - und f&uuml;r die Formel 1 vor allem eine Frage der Zielgruppe.</p><h2>Wo liegt der ideale Punkt bei diesem Spagat?</h2><p>Schlie&szlig;lich ist da noch die Fahrerperspektive, die Norris ebenfalls adressierte. W&auml;hrend die Meinungen &uuml;ber das Racing im Fahrerlager geteilt sind und f&uuml;r die Fahrer teilweise noch gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig wirken, herrscht in einem Punkt weitgehend Einigkeit: <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/laut-mekies-alle-einig-2027-braucht-es-wieder-vollgas-qualifying-26041402/3444357/" target="_blank">Das Qualifying sollte konsequent auf Volllast gefahren werden</a>, ohne "Lift and Coast" oder extremes Energiemanagement, wie Norris es formulierte.</p><p>"Wir wollen einfach Vollgas geben, ich m&ouml;chte hier nicht lupfen und von der 130R bis zur letzten Kurve 60 km/h verlieren. Die meisten anderen Rennserien haben eine h&ouml;here H&ouml;chstgeschwindigkeit als wir, wisst ihr. Also ja, einige Dinge k&ouml;nnen verbessert werden, aber die FIA wei&szlig; das, und ich hoffe, sie tun es. Ja, das Racing mag im Fernsehen gro&szlig;artig aussehen, aber das Racing im Auto ist sicherlich nicht so authentisch, wie es sein m&uuml;sste."</p><p>Gerade weil im Fahrerlager Konsens &uuml;ber das Qualifying herrscht, gelten dort Anpassungen vor dem Gro&szlig;en Preis von Miami als wahrscheinlich. Beim Racing hingegen zeigen Norris' Aussagen exemplarisch den komplexen Spagat der Saison 2026, und zwar auf zwei Ebenen.</p><p>Einerseits zwischen unterschiedlichen Fangruppen und der Frage, welches Publikum prim&auml;r bedient werden soll, andererseits zwischen Formel 1 als TV-Produkt und als reines Fahrerlebnis. Die Balance dieses Spannungsfelds hat sich von 2025 zu 2026 sp&uuml;rbar verschoben.</p><p>Liegt der ideale Punkt irgendwo in der Mitte? Und wenn ja, wie l&auml;sst er sich erreichen? Genau diese Fragen stehen derzeit im Raum, auch wenn sie leichter formuliert als beantwortet sind. Eines ist im Vorfeld der entscheidenden Treffen im April klar: Es w&auml;re ratsam, die Aussagen von Verstappen und Norris, der in Japan bemerkenswert differenziert auftrat, ernst zu nehmen.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444385-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:23:07 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
    </item>
    <item>
      <title>Marks fordert mehr Engagement: "Viele verstehen die MotoGP noch nicht"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/marks-fordert-mehr-engagement-viele-verstehen-die-motogp-noch-nicht-26041402/3444383/</link>
      <description>Die MotoGP hat enormes Potenzial, doch viele Unterehmen erkennen es noch nicht - Trackhouse-Besitzer Justin Marks fordert mehr Mut, Investition und globale Vision</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/q639Q372/s6/marks-fordert-mehr-engagement-viele-verstehen-die-motogp-noch-nicht-26041402.jpg"/> Die MotoGP hat enormes Potenzial, doch viele Unterehmen erkennen es noch nicht - Trackhouse-Besitzer Justin Marks fordert mehr Mut, Investition und globale Vision<p>Justin Marks, eines der bekanntesten Gesichter der NASCAR, befindet sich als Besitzer des Trackhouse-Teams mittlerweile in seiner dritten MotoGP-Saison. Er ist der Meinung, dass die Zeit gekommen ist, dass der neue Eigent&uuml;mer Liberty Media st&auml;rker eingreift und der MotoGP hilft, weiter zu wachsen.</p><p>Denn noch sieht Marks das Ma&szlig; an Popularit&auml;t und wirtschaftlichem Potenzial, das die MotoGP erreichen kann, noch l&auml;ngst nicht ausgesch&ouml;pft. <i>Motorsport.com</i>, eine Partnerseite von Motorsport-Total.com, hat den Ex-Rennfahrer zum Interview getroffen.</p><p><strong>Frage:</strong> "Wie hat sich Ihre Wahrnehmung der MotoGP - sowohl als Spektakel als auch als Gesch&auml;ft - ver&auml;ndert, seit Sie das Team &uuml;bernommen haben?"</p><p><strong>Justin Marks:</strong> "Ich w&uuml;rde nicht sagen, dass sie sich stark ver&auml;ndert hat, haupts&auml;chlich weil ich ohne vorgefasste Meinung angekommen bin. Ich bin mit v&ouml;llig offenem Geist gekommen, bereit, alles von Grund auf zu lernen."</p><p>"Was sich ver&auml;ndert hat, ist mein Verst&auml;ndnis f&uuml;r das globale Potenzial der Meisterschaft, wie sie wachsen kann und was die entscheidenden Wachstumstreiber sind."</p><p>"Die MotoGP ist ein unglaubliches Spektakel, etwas wirklich Beeindruckendes, wenn man es live vor Ort erlebt. Der Schl&uuml;ssel liegt darin, es so vielen Menschen wie m&ouml;glich zug&auml;nglich zu machen und neue Fans zu gewinnen."</p><p>"In den letzten Jahren habe ich mich darauf konzentriert zu verstehen, wie der Sport strukturiert ist, was die Vision der Dorna [jetzt: MotoGP Sports Entertainment Group] ist und wie Liberty Media hineinpasst. Unser Ziel ist es, uns als strategische Partner f&uuml;r das zuk&uuml;nftige Wachstum der Meisterschaft zu positionieren."</p><h2>Marks sieht ungenutzte Chancen</h2><p><strong>Frage:</strong> "Trackhouse ist das einzige amerikanische Team in der MotoGP. Was braucht die Serie, um den US-Markt schneller und tiefer zu erschlie&szlig;en?"</p><p><strong>Marks:</strong> "Ich halte mich f&uuml;r einen aggressiven Menschen, wenn ich Chancen sehe. Ich glaube, man muss sie entschlossen verfolgen, ohne Angst vor dem Scheitern zu haben."</p><p>"Viele Rennserien waren oft langsam, wenn es darum ging, gro&szlig;e Ver&auml;nderungen vorzunehmen oder Neues auszuprobieren. Wir versuchen, Risikobereitschaft und Investitionen zu f&ouml;rdern. Wenn man eine Chance erkennt, die MotoGP einem neuen Publikum oder einer neuen Region n&auml;herzubringen, muss man sie nutzen."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3444383/322102.jpg" alt="Justin Marks"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Marks sieht die MotoGP in einer entscheidenden Phase f&uuml;r Wachstum</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Trackhouse</p><p><strong>Frage:</strong> "Erwarten Sie, dass sich dieses Wachstum beschleunigt, jetzt wo Liberty Media beteiligt ist?"</p><p><strong>Marks:</strong> "Ja, ich denke, die Expansion wird sich beschleunigen. Liberty besteht aus sehr klugen Leuten, und sie haben aus gutem Grund viel Geld in die Meisterschaft investiert."</p><p>"Sie haben das letzte Jahr damit verbracht, zu beobachten, zu lernen und eine Drei-, F&uuml;nf- und Zehnjahresstrategie zu entwickeln. In den n&auml;chsten zw&ouml;lf bis 16 Monaten werden wir sehen, wie sie st&auml;rker eingreifen und diesen Wachstumsplan umsetzen."</p><p><strong>Frage:</strong> "Teams und Hersteller verhandeln derzeit ein neues kommerzielles Abkommen mit der Dorna und Liberty. Wie ist das im Vergleich zur NASCAR?"</p><p><strong>Marks:</strong> "Es ist tats&auml;chlich sehr &auml;hnlich zu dem, was wir in der NASCAR erlebt haben, als wir dort neu verhandelt haben. Das Wichtigste ist, dass die Beziehung zwischen Teams und Dachorganisation die Zusammenarbeit f&ouml;rdert, um den Sport wachsen zu lassen."</p><p>"Es gibt immer Verhandlungen, weil Teams finanzielle Stabilit&auml;t und langfristige Perspektiven brauchen. Je st&auml;rker sie sind, desto mehr Ressourcen k&ouml;nnen sie einsetzen, um das Wachstum der Meisterschaft zu unterst&uuml;tzen - Marketing, Fahrerpr&auml;senz, Aktivierungen und so weiter."</p><p>"Was wir jetzt in der MotoGP erleben, habe ich bereits in der NASCAR erlebt. Es geht darum, langfristige finanzielle Stabilit&auml;t und Wert f&uuml;r die Teams zu sichern, was letztlich auch der Meisterschaft zugutekommt."</p><h2>Was der Einstieg von Liberty ver&auml;ndert</h2><p><strong>Frage:</strong> "Dennoch scheint es eine gro&szlig;e L&uuml;cke zwischen dem zu geben, was die Dorna anbietet, und dem, was die Teams fordern."</p><p><strong>Marks:</strong> "Die Beteiligung von Liberty bringt ein neues Element ins Spiel - ein globales Medienunternehmen, das versteht, wie man den Wert einer Sportmarke steigert. Das ver&auml;ndert den Kontext."</p><p><strong>Frage:</strong> "Sind unabh&auml;ngige Teams unter den aktuellen Bedingungen nachhaltig?"</p><p><strong>Marks:</strong> "In diesem Bereich gibt es noch Arbeit zu tun. Eine der Herausforderungen ist, dass zu viele Sponsoren speziell an die Motorradindustrie gebunden sind. Die Meisterschaft muss globale Lifestyle- und Technologiemarken anziehen."</p><p>"Meiner Ansicht nach ist die MotoGP eine der gr&ouml;&szlig;ten Chancen im gesamten Motorsport: Sie hat eine riesige Fangemeinde, die Rennen sind spektakul&auml;r, und die Kosten sind im Vergleich zu anderen Serien wie der Formel 1 oder der Langstrecken-WM relativ niedrig."</p><p>"Man muss den Sport so positionieren, dass mehr Unternehmen sein Potenzial als Marketingplattform erkennen. Das wird letztlich die Teams nachhaltig machen."</p><p><strong>Frage:</strong> "Mehrere Teams haben keinen Titelsponsor, darunter auch Aprilia. Was ist die gr&ouml;&szlig;te Einschr&auml;nkung der MotoGP bei der Gewinnung nicht branchenspezifischer Marken?"</p><p><strong>Marks:</strong> "Vieles h&auml;ngt mit Bekanntheit zusammen. Wenn wir mit gro&szlig;en Unternehmen &uuml;ber NASCAR oder die Formel 1 sprechen, wissen sie genau, was das ist."</p><p>"Bei der MotoGP sagen sie oft: 'Erkl&auml;r es mir.' Das Problem ist, dass gro&szlig;e Konzerne noch immer nicht vollst&auml;ndig verstehen, wie faszinierend und inspirierend dieser Sport ist."</p><p>"Es geht darum, im Unternehmensumfeld mehr Bewusstsein zu schaffen. Wir haben bereits Marken wie Red Bull und Monster, aber es gibt noch viel mehr Potenzial. Der Unterschied zur Formel 1 ist, dass Unternehmen mit der MotoGP einfach noch nicht so vertraut sind."</p><h2>Neue Sponsoren f&uuml;r das Trackhouse-Team</h2><p><strong>Frage:</strong> "Ziehen Sie in Betracht, einen neuen Partner oder Investor f&uuml;r das Team zu gewinnen?"</p><p><strong>Marks:</strong> "Wir denken immer dar&uuml;ber nach. Es gibt Investmentgruppen und Sportfonds, die f&uuml;r unser Wachstum sehr strategisch sein k&ouml;nnen."</p><p>"Zum Beispiel kann der Verkauf eines Minderheitsanteils an ein Unternehmen, das gut mit globalen Marken vernetzt ist, viele T&uuml;ren &ouml;ffnen - Sponsoring, Marketing, globale Expansion. Wenn dadurch ein Mehrwert entsteht, ist das positiv."</p><p><strong>Frage:</strong> "Stehen Sie kurz vor einem Abschluss?"</p><p><strong>Marks:</strong> "Wir f&uuml;hren Gespr&auml;che. Seit Liberty die &Uuml;bernahme angek&uuml;ndigt hat, ist das Interesse deutlich gestiegen."</p><p>"Wir haben viele Anrufe von Investoren bekommen, die einsteigen wollen. Ich habe nicht die Absicht, das Team zu verkaufen oder die Kontrolle abzugeben, aber wir f&uuml;hren ernsthafte Gespr&auml;che mit Gruppen, die uns beim Wachstum helfen k&ouml;nnen. Sei es durch Sponsoring, Marketing, Markenpositionierung oder Fanbindung."</p><p><strong>Frage:</strong> "Wie w&uuml;rden Sie Ihre Beziehung zu Aprilia beschreiben? Haben Sie dar&uuml;ber nachgedacht, Angebote anderer Hersteller anzuh&ouml;ren?"</p><p><strong>Marks:</strong> "Wir sind sehr zufrieden mit Aprilia. Von Anfang an wollten wir ein echter Werkspartner sein, mit identischem Material und einem Beitrag zu Daten und Entwicklung. Genau das ist diese Partnerschaft."</p><p>"Das Motorrad ist konkurrenzf&auml;hig, und die Marke hat eine starke langfristige Strategie. Die MotoGP ist f&uuml;r Aprilia und die Piaggio-Gruppe wichtig. Nat&uuml;rlich spricht im Fahrerlager jeder mit jedem. Das ist normal. Aber wir sind zufrieden, wo wir sind. Wir wollen keine Instabilit&auml;t hineinbringen, denn Stabilit&auml;t ist entscheidend f&uuml;r Wachstum."</p><p><strong>Frage:</strong> "Welche Kriterien werden Sie bei der Auswahl Ihrer Fahrer f&uuml;r 2027 priorisieren?"</p><p><strong>Marks:</strong> "Wir sind mit unseren aktuellen Fahrern zufrieden. Bei der Auswahl gibt es zwei entscheidende Aspekte. Erstens die Leistung: talentierte, gut vorbereitete, fokussierte und engagierte Fahrer. Zweitens die gesch&auml;ftliche Seite. Wir suchen Profile mit interessanten Geschichten, die bei den Fans Anklang finden."</p><p>"Zum Beispiel gef&auml;llt es mir, dass wir einen europ&auml;ischen und einen asiatischen Fahrer haben. Ai Ogura ist der einzige asiatische Fahrer im Feld und hat einen eher ungew&ouml;hnlichen Weg in die MotoGP genommen. Das bringt Mehrwert."</p><p>"In der NASCAR machen wir es &auml;hnlich. Wir suchen Geschichten, die Menschen ansprechen. Das hilft bei Fanbindung, Sponsoring und Partnerschaften. Es geht also um gro&szlig;artige Athleten, aber auch um Pers&ouml;nlichkeiten mit einzigartigen Geschichten, die ihre Rolle im gr&ouml;&szlig;eren gesch&auml;ftlichen Kontext verstehen."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444383-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:36:21 +0000</pubDate>
      <author>Oriol Puigdemont</author>
    </item>
    <item>
      <title>Wheatley-Aus: Hat Mattia Binotto unbewusst den Grund dafür verraten?</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/wheatley-aus-hat-mattia-binotto-unbewusst-den-grund-dafuer-verraten-26041407/3444380/</link>
      <description>Eine Aussage von Mattia Binotto in Japan könnte einen Hinweis auf den möglichen Hintergrund für das überraschenden Aus von Teamchef Jonathan Wheatley liefern</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/K6x479m6/s6/binotto-koennte-unbewusst-den-grund-fuer-das-wheatley-aus-verraten-haben-26041407.jpg"/> Eine Aussage von Mattia Binotto in Japan könnte einen Hinweis auf den möglichen Hintergrund für das überraschenden Aus von Teamchef Jonathan Wheatley liefern<p>Hat Audi-F1-Projektleiter Mattia Binotto beim Gro&szlig;en Preis von Japan in Suzuka m&ouml;glicherweise unbewusst die Gr&uuml;nde f&uuml;r <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/offiziell-teamchef-wheatley-verlaesst-audi-schon-wieder-binotto-uebernimmt-26032009/3443213/" target="_blank">das &uuml;berraschende Aus von Teamchef Jonathan Wheatley</a> durchblicken lassen? Der 56-j&auml;hrige Italiener stellte am Samstag klar, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/mattia-binotto-teamchef-posten-bei-audi-wird-nicht-neu-besetzt-aber-26032704/3443552/" target="_blank">dass Audi die Rolle des Briten nicht neu besetzen werde</a>.</p><p>"F&uuml;r die Zukunft suchen wir meines Erachtens keinen neuen Teamchef", sagte Binotto, der die Aufgaben von Whealey &uuml;bernommen hat, und erg&auml;nzte: "Ich werde die Rolle behalten, brauche aber Unterst&uuml;tzung an den Rennwochenenden, da ich nicht immer selbst vor Ort sein kann."</p><p>"Mein Fokus liegt vor allem auf der Fabrik, wo es am meisten zu ver&auml;ndern gibt - ich w&uuml;rde sagen, nicht nur zu entwickeln, sondern grundlegend zu transformieren", erg&auml;nzt der Projektleiter. "Daher ist Unterst&uuml;tzung an den Rennwochenenden unerl&auml;sslich."</p><p>Wheatleys Ausscheiden kam f&uuml;r viele im Team &uuml;berraschend, allen voran f&uuml;r Nico H&uuml;lkenberg, der erst davon erfuhr, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/oh-scheisse-reaktion-von-nico-huelkenberg-auf-das-audi-beben-26032612/3443505/" target="_blank">als ihm seine Mutter einen Link zu einem entsprechenden Onlineartikel schickte</a>. Auch nach au&szlig;en hin gab es keinerlei Anzeichen.</p><h2>War Wheatley mit seiner Rolle unzufrieden?</h2><p>Doch Binottos Aussage, er k&ouml;nne die Arbeit im Grunde selbst erledigen, wobei an Rennwochenenden, an denen er nicht anwesend sein m&ouml;chte, eine andere Person an seiner Stelle einspringt, liefert einen klaren Hinweis auf einen m&ouml;glichen Grund f&uuml;r Wheatleys Suche nach einem anderen Team.</p><p class="title"></p><p>Binotto ist es gewohnt, mehrere Rollen gleichzeitig zu &uuml;bernehmen: Bei Ferrari behielt er auch nach seiner Bef&ouml;rderung vom technischen Direktor zum Teamchef weiterhin die operative F&uuml;hrung der Entwicklungsabteilung inne. Wheatley hingegen sah seinen Wechsel zu Audi ganz klar als Karrieresprungbrett nach seiner Position als Sportdirektor.</p><p>Zwar hat sich die Rolle des Teamchefs im Laufe der Jahre ver&auml;ndert, weil sie heutzutage meist Angestellte und nicht mehr Eigent&uuml;mer sind, doch Wheatley verbrachte bei Red Bull zwei Jahrzehnte unter Christian Horner, der erwartete, dass ihm jeder Aspekt der Teamgesch&auml;fte vorgelegt wurde. Davon wollte sich der Brite l&ouml;sen.</p><p>Doch die Aussagen von Binotto legen nahe, dass die Teamchef-Position bei Audi deutlich anders interpretiert wird als von Wheatley urspr&uuml;nglich erwartet. Statt einer klassischen Gesamtverantwortung an der Strecke war die Rolle offenbar prim&auml;r als unterst&uuml;tzende Funktion unter Binotto angelegt.</p><h2>Mattia Binotto: "Es geht nicht um Einzelpersonen"</h2><p>Es w&auml;re jedenfalls nicht verwunderlich, wenn Wheatley unzufrieden dar&uuml;ber gewesen ist, dass seine neue Rolle nicht die erwartete Verbesserung darstellte. Sollte dies der Fall sein, d&uuml;rfte es ihn umso mehr ver&auml;rgern, dass sein ehemaliger Chef seine Leistungen der letzten Monate in Japan heruntergespielt hat.</p><p>"Ich muss sagen, dass das Team an diesem Wochenende sehr fokussiert und konzentriert geblieben ist. Auch operativ hat das Team an diesem Wochenende eine sehr gute Leistung erbracht", sagte Binotto nach dem Gro&szlig;en Preis von Japan mit einem kleinen Seitenhieb.</p><p>"Und wir k&ouml;nnen zufrieden sein, denn es zeigt, dass es am Ende nicht um Einzelpersonen geht. Es geht um das Team. Was am meisten z&auml;hlt, ist das Team. Deshalb mache ich mir wegen einzelner Personen keine Sorgen um die Zukunft."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444380-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:00:40 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
    </item>
    <item>
      <title>Neue F1-Regeln: Datenanalyse zeigt verblüffende Tendenzen</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/neue-f1-regeln-datenanalyse-zeigt-verblueffende-tendenzen-26041406/3444377/</link>
      <description>Verstappen in der Krise, Hamilton nur scheinbar zurück? Während Antonelli glänzt, erlebt Colapinto ein Debakel - die Teamduelle 2026 liefern brisante Erkenntnisse</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/KYp4bzZY/s6/datenanalyse-teamduelle-2026-sind-ploetzlich-die-langsameren-schneller-26041406.jpg"/> Verstappen in der Krise, Hamilton nur scheinbar zurück? Während Antonelli glänzt, erlebt Colapinto ein Debakel - die Teamduelle 2026 liefern brisante Erkenntnisse<p>Nach den ersten drei Rennwochenenden der Formel-1-Saison 2026 lohnt sich ein detaillierter Blick auf die teaminternen Duelle: Wer ist aktuell der schnellere Fahrer? Wer &uuml;berzeugt im Qualifying, wer im Rennen? Wem liegen die neuen Regeln - und wer kann &uuml;berraschen?</p><h2>McLaren: Weltmeister Norris k&auml;mpft mit neuen Regeln</h2><p>Beim Weltmeisterteam McLaren hat aktuell Oscar Piastri die Oberhand. Im Qualifying ist der Australier im Schnitt 0,14 Sekunden schneller als sein Teamkollege Lando Norris. Im Renntrimm f&auml;llt der Vorsprung mit durchschnittlich 0,24 Sekunden pro Runde sogar noch deutlicher aus.</p><p>Damit hat Piastri im Vergleich zu 2025 einen klaren Schritt gemacht. Damals lag Norris im Schnitt noch 0,06 Sekunden im Qualifying und 0,03 Sekunden pro Runde im Rennen vorne.</p><p>Allerdings ist Vorsicht geboten: Beide McLaren wurden in dieser Saison bislang immer wieder von technischen Problemen ausgebremst, die viel Fahrzeit kosteten und die Vergleichbarkeit erschweren. Eine klare Tendenz ist dennoch erkennbar.</p><h2>Mercedes: Antonelli mit riesigem Schritt &uuml;ber den Winter</h2><p>Deutlich repr&auml;sentativer ist der Vergleich bei Mercedes, da sowohl Andrea Kimi Antonelli als auch George Russell bislang alle relevanten Sessions absolviert haben. Der Italiener liegt aktuell im Schnitt 0,08 Sekunden im Qualifying und 0,17 Sekunden pro Runde im Renntrimm vor seinem Teamkollegen.</p><p>Damit hat sich das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis im Vergleich zu 2025 komplett gedreht. Damals war Russell in beiden Disziplinen noch ziemlich genau drei Zehntel schneller als der damalige Rookie Antonelli. Die Entwicklung k&ouml;nnte sich sowohl auf die neuen Regeln als auch auf die gewachsene Erfahrung Antonellis zur&uuml;ckf&uuml;hren lassen.</p><h2>Hadjar auf Augenh&ouml;he: Mythos Verstappen gebrochen?</h2><p>Mit Spannung wurde das neue Teamduell bei Red Bull erwartet - und bislang zeigt sich ein &uuml;berraschendes Bild. Isack Hadjar ist im Qualifying aktuell im Schnitt 0,08 Sekunden schneller als Max Verstappen. Im Rennen dreht sich das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis jedoch komplett: Dort ist Verstappen im Schnitt rund eine halbe Sekunde pro Runde schneller.</p><p>Fest steht: Hadjar ist eine deutliche Verbesserung gegen&uuml;ber den Vorg&auml;ngern. Yuki Tsunoda lag 2025 im Schnitt 0,81 Sekunden im Qualifying und 1,07 Sekunden pro Runde im Rennen hinter Verstappen. Bei Liam Lawson waren es sogar 1,49 Sekunden im Qualifying und 1,86 Sekunden pro Runde im Renntrimm.</p><p>Die gro&szlig;e Diskrepanz zwischen Qualifying und Rennpace wirft jedoch Fragen auf. Bereits 2025 war zu beobachten, dass Lawson bei den Racing Bulls im Rennen n&auml;her an Hadjar lag als im Qualifying - ein m&ouml;glicher Hinweis auf ein Pace-Problem des Franzosen im Renntrimm.</p><p>Allerdings ist fraglich, ob das allein einen Unterschied von &uuml;ber einer halben Sekunde erkl&auml;rt. Auch die neuen Regeln k&ouml;nnten eine Rolle spielen: Fahrer berichten, dass sie im Qualifying den Unterschied nicht mehr so deutlich machen k&ouml;nnen.</p><p>Denn klar ist: Je fr&uuml;her man aufs Gas geht und je sp&auml;ter man bremst, desto weniger Batterieleistung steht zur Verf&uuml;gung. "Verr&uuml;ckte Runden", wie Charles Leclerc es formulierte, sind aktuell kaum noch m&ouml;glich. Es ist daher gut m&ouml;glich, dass das Qualifying unter dem neuen Reglement kein verl&auml;sslicher Indikator mehr f&uuml;r die reine Fahrer-Pace ist.</p><p>Dennoch f&auml;llt auf, dass kaum ein anderes Team eine derart starke Verschiebung im Vergleich zum Vorjahr zeigt. Die aktuelle Qualifying-Schw&auml;che von Max Verstappen bleibt daher ein offenes R&auml;tsel.</p><h2>Ferrari: Hamilton-Aufschwung eine Illusion?</h2><p>Bei Ferrari spricht das Duell aktuell f&uuml;r Charles Leclerc. Der Monegasse ist im Schnitt 0,13 Sekunden schneller im Qualifying und 0,07 Sekunden pro Runde im Renntrimm als Lewis Hamilton. F&uuml;r Hamilton ist das dennoch ein Fortschritt, denn 2025 lag er in beiden Kategorien noch 0,25 Sekunden zur&uuml;ck.</p><p>Allerdings bleibt abzuwarten, wie nachhaltig dieser Trend ist, denn die bisherigen Strecken kamen Hamilton entgegen. Australien und China z&auml;hlen traditionell zu seinen st&auml;rkeren Strecken, w&auml;hrend Leclerc dort historisch eher Probleme hatte.</p><p>Tats&auml;chlich zeigte sich bereits 2025 ein &auml;hnliches Muster: In Australien und China war Hamilton in Sachen Pace auf Augenh&ouml;he mit Leclerc oder sogar leicht schneller, ehe er in Japan rund drei Zehntel zur&uuml;ckfiel - exakt dieses Bild wiederholte sich auch 2026.</p><p>2025 begann die gr&ouml;&szlig;ere Schw&auml;chephase Hamiltons erst ab Bahrain und Saudi-Arabien, wo der R&uuml;ckstand auf &uuml;ber sechs Zehntel anwuchs. Beide Strecken gelten als besonders stark f&uuml;r Leclerc, fallen 2026 jedoch aus dem Kalender. Wie sich das Duell ab Miami entwickelt, bleibt daher abzuwarten. Sollte sich der Trend aus 2025 wiederholen, d&uuml;rfte Leclerc seinen Vorsprung aber weiter ausbauen.</p><h2>Williams: Unklare Rollenverteilung</h2><p>Schwer einzusch&auml;tzen ist die Situation bei Williams. Sowohl Carlos Sainz als auch Alexander Albon k&auml;mpfen nicht nur mit dem Auto, sondern auch immer wieder mit technischen Problemen.</p><p>Aktuell hat Sainz im Qualifying die Nase vorn mit einem durchschnittlichen Vorsprung von 0,31 Sekunden (2025: 0,18 Sekunden). Im Rennen liegt hingegen Albon vorne und ist im Schnitt 0,15 Sekunden pro Runde schneller. 2025 war es umgekehrt: Damals lag Sainz im Renntrimm noch mit 0,01 Sekunden pro Runde vorne.</p><h2>Racing Bulls: Lindblad so gut oder Lawson so schlecht?</h2><p>Rookie Arvid Lindblad &uuml;berzeugt bislang mit einem starken Einstand in die Formel 1. Der Brite punktete direkt bei seinem Deb&uuml;t und ist aktuell auch der schnellere Racing-Bulls-Pilot. Im Schnitt liegt er 0,13 Sekunden im Qualifying und 0,14 Sekunden pro Runde im Renntrimm vor Liam Lawson.</p><p>Die entscheidende Frage bleibt jedoch: Ist Lindblad au&szlig;ergew&ouml;hnlich stark - oder Lawson einfach keine gute Messlatte? Eine klare Antwort l&auml;sst sich nicht geben, doch die Daten der vergangenen Jahre liefern jedenfalls keinen Hinweis darauf, dass Lawson zu den st&auml;rkeren Mittelfeldfahrern z&auml;hlt.</p><h2>Alles beim Alten bei Aston Martin</h2><p>Bei Aston Martin zeigt sich ein vertrautes Bild. Fernando Alonso ist im Qualifying mit einem Vorsprung von 0,53 Sekunden deutlich schneller als Lance Stroll. Im Rennen schrumpft dieser Abstand jedoch auf 0,12 Sekunden pro Runde.</p><p>Dieses Muster ist nicht neu: Bereits 2025 lag Alonso im Qualifying ebenfalls 0,53 Sekunden vor Stroll und im Rennen 0,14 Sekunden pro Runde. Trotz der neuen Regeln hat sich an der internen Hackordnung somit nichts ge&auml;ndert.</p><h2>Haas: Bearman best&auml;tigt starken Trend aus 2025</h2><p>Auch bei Haas setzt sich der Trend aus dem Vorjahr fort. Oliver Bearman wirkt insgesamt st&auml;rker und ist im Schnitt 0,22 Sekunden pro Runde schneller im Renntrimm als Esteban Ocon.</p><p>Im Qualifying liegt aktuell jedoch Ocon mit 0,09 Sekunden vorne - ein Wert, der vor allem durch Bearmans &uuml;berraschendes Q1-Aus in Japan beeinflusst ist. 2025 lag Bearman im Qualifying im Schnitt 0,19 Sekunden vorne und im Rennen 0,11 Sekunden pro Runde.</p><h2>Audi: Beide Fahrer auf Augenh&ouml;he</h2><p>Bei Audi zeigt sich bislang ein &auml;hnliches Bild wie 2025, auch wenn die Datenbasis eingeschr&auml;nkt ist: Nico H&uuml;lkenberg konnte in Australien nicht starten, Gabriel Bortoleto fehlte im Rennen in China. Aktuell liegt Bortoleto im Qualifying mit 0,09 Sekunden im Schnitt vorne.</p><p>Im Rennen ist hingegen H&uuml;lkenberg mit einem Vorteil von 0,21 Sekunden pro Runde schneller. Zum Vergleich: 2025 lag Bortoleto im Qualifying im Schnitt 0,01 Sekunden vor H&uuml;lkenberg, w&auml;hrend der Deutsche im Rennen einen Vorteil von 0,13 Sekunden pro Runde hatte.</p><h2>Alpine: Colapinto mit schwachem Saisonstart</h2><p>Eine der gr&ouml;&szlig;ten Entt&auml;uschungen der bisherigen Saison ist Franco Colapinto. Dem Argentinier fehlt aktuell deutlich die Pace: Im Schnitt betr&auml;gt sein R&uuml;ckstand 0,71 Sekunden im Qualifying und 0,79 Sekunden pro Runde im Renntrimm auf Pierre Gasly.</p><p>Damit hat sich der Abstand im Vergleich zu 2025 deutlich vergr&ouml;&szlig;ert. Damals lag Colapinto noch 0,37 Sekunden im Qualifying und lediglich 0,14 Sekunden pro Runde im Rennen zur&uuml;ck.</p><p>Als m&ouml;gliche Erkl&auml;rung gilt, dass Colapinto die ersten drei Strecken zuvor noch nicht in der Formel 1 gefahren ist. Dennoch ist eine klare Steigerung erforderlich - insbesondere, da Alpine aktuell das st&auml;rkste Auto im Mittelfeld zu haben scheint.</p><h2>Cadillac: Der perfekte Fahrer-Mix?</h2><p>Auch bei Cadillac ist die Lage schwer zu bewerten, da technische Probleme wiederholt f&uuml;r eingeschr&auml;nkte Vergleichbarkeit sorgten - insbesondere in wichtigen Sessions. Aktuell liegt Valtteri Bottas im Qualifying im Schnitt 0,24 Sekunden vor Sergio Perez. Im Rennen zeigt sich jedoch das umgekehrte Bild: Dort ist Perez im Schnitt 0,18 Sekunden pro Runde schneller.</p><p>Direkte Vergleiche aus den Vorjahren gibt es nicht, doch die Fahrerprofile liefern eine klare Einordnung: Bottas gilt als starker Qualifier und hat in seiner Karriere 20 Polepositions erzielt, hatte jedoch insbesondere bei Mercedes regelm&auml;&szlig;ig Probleme im Renntrimm mit dem Reifenverschlei&szlig;.</p><p>Perez hingegen ist bekannt f&uuml;r sein starkes Reifenmanagement und seine Rennpace - nicht umsonst gilt er als "fahrende Traktionskontrolle". Im Qualifying fehlt ihm daf&uuml;r h&auml;ufig die letzte Spitzenleistung. Cadillac scheint sich damit bewusst f&uuml;r einen komplement&auml;ren Fahrermix f&uuml;r den Teamaufbau entschieden zu haben.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3444377-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 10:19:08 +0000</pubDate>
      <author>Kevin Hermann</author>
    </item>
  </channel>
</rss>
