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    <title>Motorsport.com - All - Artikel</title>
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    <description>Motorsport.com | News, Ergebnisse, Fotos - Formel 1, MotoGP, DTM und mehr!</description>
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    <lastBuildDate>Wed, 12 Aug 2026 12:26:25 +0000</lastBuildDate>
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      <title>Ein Blick hinters Visier im ADAC GT Masters: Felix Hirsiger und Finn Zulauf</title>
      <link>https://de.motorsport.com/gt-masters/news/ein-blick-hinters-visier-im-adac-gt-masters-felix-hirsiger-und-finn-zulauf-26081201/3451243/</link>
      <description>Die aktuellen Tabellenführer im ADAC GT Masters 2026, Felix Hirsiger und Finn Zulauf vom Lamborghini-Team Engstler, im Doppelinterview</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/Q2yzKb9Y/s6/ein-blick-hinters-visier-im-adac-gt-masters-felix-hirsiger-und-finn-zulauf-26081201.jpg"/> Die aktuellen Tabellenführer im ADAC GT Masters 2026, Felix Hirsiger und Finn Zulauf vom Lamborghini-Team Engstler, im Doppelinterview<p>Sie teilen sich das Cockpit und k&auml;mpfen gemeinsam um Tausendstelsekunden auf der Strecke. Doch wie ticken sie abseits des Lenkrads? Die Fahrer-Duos des ADAC GT Masters beantworten pers&ouml;nliche Fragen &uuml;ber sich selbst und ihren Teamkollegen. Von Kochk&uuml;nsten bis Temperament: Wie sch&auml;tzen sich die Duos ein? Heute die Tabellenf&uuml;hrer Felix Hirsiger und Finn Zulauf, die sich den Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport teilen.</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist der Fr&uuml;haufsteher und wer der Langschl&auml;fer?"</p><p><strong>Felix Hirsiger:</strong> "Finn ist der Langschl&auml;fer!"</p><p>b#Finn Zulauf: "Ja, ich bin Langschl&auml;fer. Felix ist ja schlie&szlig;lich Teil der arbeitenden Gesellschaft im Gegensatz zu mir als Student."</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Ja, ein selbstst&auml;ndiger Unternehmer kann nicht so schlafen wie ein Typ an der Uni. Ich stehe immer zwischen sechs und sieben Uhr auf, gehe aber auch sp&auml;t zu Bett. Leider bin ich auch eher ein Kurzschl&auml;fer."</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist der bessere Koch?"</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Eindeutig ich. Ich koche sehr oft selbst, weil ich im Gegensatz zu Felix darauf achten muss, was ich esse, um mein Gewicht zu halten. Felix isst am Wochenende Schnitzel, Currywurst und alles, worauf er Lust hat. Trotzdem ist er d&uuml;nner als ich."</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Ich koche grunds&auml;tzlich nicht. F&uuml;r mich wird gekocht und wenn nicht, gehe ich essen. Meine Freundin hat alles ausgesucht, was man in der K&uuml;che so braucht, denn ich hatte ehrlicherweise wenig bis nichts. Wenn wir uns sehen, kocht sie dann entsprechend."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451243/326295.jpg" alt="Start des ADAC GT Masters 2026 in Spielberg"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Hirsiger/Zulauf teilen sich den Lamborghini Huracan von Engstler Motorsport</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist ungeduldiger?"</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Ich w&uuml;rde sagen, ich. Ich habe manchmal das Gef&uuml;hl, Finn hat &uuml;berhaupt keinen Hang zur Dringlichkeit oder auch zum Antworten auf Nachrichten."</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Da bist du aber auch kein Vorbild. Wobei, auf meine Nachrichten antwortet er recht gut, das ist aber wohl nicht bei jedem so."</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch beiden ist detailverliebter?"</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Ich glaube, da sind wir beide gleich. Das muss auch so sein, wenn du wirklich gut sein willst."</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Ich w&uuml;rde sagen, ich bin sehr detailverliebt, weil es mir den Kopf freimacht f&uuml;rs Fahren. Finn macht das anders, vielleicht weil er j&uuml;nger ist. Aber solange es alles klappt, kann er das gerne so machen."</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Daf&uuml;r habe ich andere Z&uuml;ge. Ich kann zum Beispiel nur bei Klima auf 20 oder 22 Grad fahren, es m&uuml;ssen immer gerade Zahlen sein, auch bei der Lautst&auml;rke des Fernsehers. Das ist f&uuml;r mich nicht verhandelbar."</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist spontan und wer ist der Planer?"</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Planer!"</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Ich bin schon eher spontan. Wenn mir morgen jemand schreibt, kommst du mit in den Urlaub, frage ich nur wohin und packe. Mein Studium l&auml;sst das im Sommer nat&uuml;rlich auch zu."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451243/326296.jpg" alt="Felix Hirsiger, Finn Zulauf"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Pure Freude: Hirsiger/Zulauf haben 2026 bereits drei Saisonrennen gewonnen</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist ehrgeiziger?"</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Da sind wir beide gleich. Zum Beispiel das zweite Rennen am Lausitzring, als wir F&uuml;nfte geworden sind. Andere w&uuml;rden sich dar&uuml;ber freuen, wir sind beide sofort von der Strecke abgehauen."</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist ordentlicher?"</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Das ist echt lustig, denn Finn ist &uuml;berhaupt nicht ordentlich. Sein Helm und alle seine Habseligkeiten liegen einfach nur herum."</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Das steht in kompletten Kontrast zu zuhause, denn dort hasse ich Unordnung. Zum Beispiel wird meine Siebtr&auml;germaschine nach jeder einzelnen Tasse komplett ausgesp&uuml;lt."</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch beiden ist p&uuml;nktlicher?"</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Ich!"</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Nein, nein! Ich bin auch total p&uuml;nktlich. Ich bin immer sp&auml;ter als Felix, weil das mein Zeitmanagement ist. Aber ich bin immer p&uuml;nktlich. Ich stelle mir f&uuml;r alles einen Wecker, auch f&uuml;r das Losfahren zur Strecke. Ich stelle mir den Wecker, der mir sagt, wann ich aus der Dusche muss. Ich bin richtig getaktet f&uuml;r meinen eigenen Zeitplan. Wenn ich fahre, bin ich p&uuml;nktlich. Wenn Felix f&auml;hrt, komme ich f&uuml;nf Minuten bevor er losf&auml;hrt."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451243/326297.jpg" alt="Finn Zulauf, Felix Hirsiger"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Tabellenf&uuml;hrer nach vier Events: Finn Zulauf und Felix Hirsiger</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist extrovertierter?"</p><p><strong>Zulauf:</strong> "&Auml;hnlich. Wir sind beide nicht so, dass wir drau&szlig;en herumlaufen und herumschreien, aber wir haben beide kein Problem damit, offen mit Menschen zu reden. Ich denke, wenn man viel mit Erwachsenen zusammenarbeitet und fr&uuml;h selbstst&auml;ndig sein muss, hat man auch kein Problem damit, mit Leuten zu sprechen."</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Ich denke, das kommt aber auch mit unserem Alter."</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist kompromissbereiter?"</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Ganz schwieriges Thema. Ich habe eine gewisse Kompromissbereitschaft, dem gesamtheitlichen Wohl gegen&uuml;ber. Ich bin Stier und mir ist wichtig, dass sich jeder wohlf&uuml;hlt und es f&uuml;r jeden okay ist. Aber in der Thematik Rennfahren oder Arbeit, ist es schwierig f&uuml;r mich, Kompromisse einzugehen, weil auch viel auf dem Tisch liegt."</p><p>"Mit Finn muss ich beispielsweise nie Kompromisse machen. Er hat seinen Tick mit dem Essen und geht nie in Restaurants, w&auml;hrend ich das sehr gerne tue. Aber jeder macht sein Ding und das ist gut so. Wir sind schmerzbefreit, was uns beide angeht. Damit meine ich: Wenn es einfach passt, musst du nicht gro&szlig;artig kompromissbereit sein."</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Wir gehen einmal am Wochenende zusammen essen. Was auch sehr gut ist, da wir zwar einen minimal unterschiedlichen Fahrstil haben, aber trotzdem immer ein gutes Set-up f&uuml;r uns beide finden. In der Hinsicht brauchen wir auch kaum Kompromisse."</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist impulsiver?"</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Das bin eher ich, aber mittlerweile weniger. Auch das ist aber ein Thema des Alters."</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Ich w&uuml;rde sagen, dass ich wei&szlig;, wann ich es sein kann und wann es unpassend ist. Das ist wohl das Wichtigste. Nat&uuml;rlich lasse ich am Funk mal ein bisschen Frust raus. Das muss sich vermutlich jeder Ingenieur irgendwann mal anh&ouml;ren."</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist kreativer?"</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Ich bin nicht kreativ, das ist klar."</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Meine Mutter sagt, ich bin ein kleiner Lebensk&uuml;nstler. Also nicht kreativ, was Kunst anbelangt, aber kreativ, um dahin zu kommen, wo ich hinkommen m&ouml;chte"</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451243/326298.jpg" alt="ADAC GT Masters 2026 in Zandvoort"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Der Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 mit der Startnummer 63 von Hirsiger/Zulauf</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist risikofreudiger?"</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Ich bin schon sehr risikofreudig, wirklich sehr!"</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Er ist im Autohandel. In dem Bereich verdienst du kein Geld, wenn du nicht risikofreudig bist."</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Du verdienst nirgendwo Geld, wenn du Unternehmer bist und keine Risiken eingehst."</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist reizbarer? "</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Ich glaube, wenn du mich im falschen Moment erwischt, bin ich sehr reizbar. Aber auch 0,0, wenn ich mit der Welt fein bin."</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Das ist bei mir &auml;hnlich. Meine Freundin hat da sicher die ein oder andere Geschichte zu erz&auml;hlen."</p><p><strong>Frage:</strong> "Wer von euch ist der Optimist und wer der Pessimist?"</p><p><strong>Hirsiger:</strong> "Wir sind beide Optimisten. Pessimismus hat hier keinen Platz. Wir sind nat&uuml;rlich Realisten und k&ouml;nnen Situationen richtig einsch&auml;tzen. Gleichzeitig gehen wir optimistisch an die Dinge heran und machen einfach das Beste daraus. Wenn wir aus dem Auto aussteigen und sagen, da war absolut nichts mehr, was wir noch h&auml;tten geben oder besser machen k&ouml;nnen und das Resultat entspricht nicht den Erwartungen, dann ist kurz Entt&auml;uschung da, aber es geht weiter."</p><p><strong>Zulauf:</strong> "Das sehe ich &auml;hnlich. Als Pessimist gewinnst du nicht. Es gibt so viele Studien, die belegen, dass das Ergebnis von deinem Mindset abh&auml;ngig ist. Was bringt es mir auch, wenn ich mir im Vorfeld viele Gedanken mache, was nicht laufen k&ouml;nnte?"</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 12:20:21 +0000</pubDate>
      <author>ADAC Motorsport</author>
    </item>
    <item>
      <title>FIA gibt Schwächen zu: Braucht es einen neuen Ansatz bei ADUO?</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/fia-gibt-schwaechen-zu-braucht-es-einen-neuen-ansatz-bei-aduo-26081206/3451240/</link>
      <description>Das ADUO-System spaltet derzeit die Formel 1: Die FIA gibt Schwächen zu und regt Anpassungen an, will jedoch erst einmal abwarten</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/E6DwdPxY/s6/fia-gibt-schwaechen-zu-braucht-es-einen-neuen-ansatz-bei-aduo-26081206.jpg"/> Das ADUO-System spaltet derzeit die Formel 1: Die FIA gibt Schwächen zu und regt Anpassungen an, will jedoch erst einmal abwarten<p>Wenige Themen im Fahrerlager der Formel 1 haben in der ersten H&auml;lfte der Saison f&uuml;r so viele politische Diskussionen gesorgt wie ADUO, die "Additional Development and Upgrade Opportunities" - zus&auml;tzliche Entwicklungs- und Upgrade-M&ouml;glichkeiten.</p><p>Das System wurde als Sicherheitsnetz f&uuml;r ins Hintertreffen geratene Hersteller eingef&uuml;hrt - teilweise als Reaktion auf Hondas Situation unter dem vorherigen Reglement. In der Praxis hat es sich jedoch in ein politisches Schlachtfeld verwandelt.</p><p>Toto Wolff warnte umgehend davor, dass es nicht zu einem reinen &Uuml;berhol-Mechanismus verkommen d&uuml;rfe. Umso gr&ouml;&szlig;er war die &Uuml;berraschung, als nicht Mercedes High Performance Powertrains, sondern Red Bull Ford Powertrains an der Spitze des ersten FIA-Rankings landete.</p><p>Daf&uuml;r gibt es zwei Gr&uuml;nde: Erstens basieren die ADUO-Messungen ausschlie&szlig;lich auf dem Verbrennungsmotor. Das f&uuml;hrt zu einer erheblichen Diskrepanz zwischen der Messmethode und den tats&auml;chlichen Entwicklungsm&ouml;glichkeiten, welche auch die elektrische Seite der Power-Unit abdecken.</p><p>Zweitens kursierten im Fahrerlager Vermutungen, dass mehrere Hersteller - darunter Mercedes und Ferrari - taktisch vorgegangen seien. Sie h&auml;tten an den ersten Rennwochenenden nicht ihr volles Potenzial gezeigt, um sich einen ADUO-Token zu sichern (im Fall von Ferrari sogar zwei).</p><p>Das Ergebnis dieser ersten Phase hat bei Red Bull f&uuml;r erhebliche Frustration gesorgt - was auch erkl&auml;rt, warum die Resultate bis heute nicht offiziell bekannt gegeben wurden.</p><h2>FIA betont: Messungen sind genau</h2><p>Nikolas Tombazis, Formelsport-Direktor bei der FIA, hatte zuvor angedeutet, durchaus offen f&uuml;r weitere Parameter bei den ADUO-Messungen zu sein - wie etwa die Gr&ouml;&szlig;e des Turbos. Die Teams und Hersteller dr&auml;ngten jedoch darauf, das System so einfach wie m&ouml;glich zu halten.</p><p>Das wirft die Frage auf, ob die FIA von all den Kontroversen rund um ADUO in dieser Saison &uuml;berrascht wurde: "Nun, in der Formel 1 scheint fast alles ziemlich brisant zu sein", erkl&auml;rt Tombazis. "Es passiert daher sehr selten, dass elf Teams und f&uuml;nf oder sechs PU-Hersteller sagen: 'Fantastisch, wir sind uns alle einig.'"</p><p>"Das Einzige, worin sich meiner Meinung nach alle einig sind, ist, dass die Sommerpause im August eine gute Sache ist - und ich muss daran erinnern, dass das meine Idee war."</p><p>"Aber das ist auch schon alles, wor&uuml;ber Einigkeit herrscht. Ich glaube, bei allem anderen ist es schwierig. Und selbst daf&uuml;r hat es seine Zeit gebraucht, bis alle zugestimmt haben. Wissen Sie, als Franz Tost noch Teamchef war, wollte er das nicht."</p><p class="title"></p><p>Laut Tombazis m&uuml;ssen bei der Bewertung von ADUO zwei Aspekte unterschieden werden: wie akkurat die Messungen sind und ob das System wie urspr&uuml;nglich gedacht funktioniert.</p><p>Inmitten der Unzufriedenheit &uuml;ber das Ergebnis der ersten Phase forderte Red Bull eine sachliche &Uuml;berpr&uuml;fung der Resultate. Laut Tombazis haben sich die Messungen der FIA jedoch als pr&auml;zise erwiesen.</p><p>"Alles ist ziemlich heikel, weil alle so ehrgeizig sind und sich so stark auf ihre Position im Vergleich zu den anderen konzentrieren. Von daher war es durchaus eine Herausforderung", sagt er. "Meiner Meinung nach hat sich unsere Messung als sehr genau erwiesen."</p><p>"Hei&szlig;t das, dass alles reibungslos funktioniert hat? Nein, denn offensichtlich sind die Leute nicht gl&uuml;cklich und so weiter. M&uuml;ssen wir f&uuml;r die Zukunft &uuml;ber Verbesserungen nachdenken? Ja, das w&uuml;rde ich sagen."</p><h2>FIA redet von "Schwachstellen"</h2><p>Einer der offensichtlichen Schwachpunkte ist, dass die Konkurrenz Red Bull effektiv schachmatt setzen k&ouml;nnte: Nutzen die anderen Hersteller ihre zugesprochenen Token nicht f&uuml;r die Entwicklung des Verbrennungsmotors, k&ouml;nnten sie Red Bull theoretisch noch l&auml;nger an der Spitze der Wertung halten.</p><p>Tombazis glaubt jedoch nicht, dass es in der Praxis so weit kommen wird: "Nun, ich glaube nicht, dass es von Vorteil w&auml;re, immer unter der eigenen Maximalleistung zu bleiben, nur um weiterhin mehr M&ouml;glichkeiten zu bekommen. Denn was n&uuml;tzen einem solche M&ouml;glichkeiten, wenn das Ziel nicht am Ende ist, ganz oben zu stehen?"</p><p>Dennoch r&auml;umt der 58-j&auml;hrige Grieche ein, dass das System f&uuml;r die kommenden Jahre &uuml;berdacht werden muss: "Ich denke, das System funktioniert so, wie es konzipiert wurde, aber ich glaube schon, dass es einige Schwachstellen gibt, die wir in Zukunft angehen m&uuml;ssen."</p><p>"Auch um es weniger zeitaufwendig und weniger kontrovers zu gestalten, m&uuml;ssen wir Schritte unternehmen, um es f&uuml;r die Zukunft zu verbessern."</p><p>Ein logischer Vorschlag w&auml;re, bei den Messungen die gesamte Power-Unit zu ber&uuml;cksichtigen und nicht nur den Verbrennungsmotor. Tombazis m&ouml;chte jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Ideen diskutieren.</p><h2>ADUO funktioniert f&uuml;r Honda - aber funktioniert es f&uuml;r die Formel 1 als Ganzes?</h2><p>Honda ist naturgem&auml;&szlig; der Hersteller mit dem gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;ckstand und damit das deutlichste Beispiel daf&uuml;r, wof&uuml;r ADUO urspr&uuml;nglich entwickelt wurde.</p><p>Shintaro Orihara, leitender Streckenmanager und Chefingenieur bei Honda, best&auml;tigt, dass das System f&uuml;r Honda funktioniert. L&auml;ngerfristig zeigt er sich jedoch offen f&uuml;r ein Umdenken im Sinne des gesamten Sports.</p><p>"Ich denke, die Zahl, die wir von der FIA erhalten haben, sieht vern&uuml;nftig aus. Ich w&uuml;rde sagen, diese Zahl ist fair. Und dank ADUO arbeiten wir jetzt hart daran, unseren Motor weiterzuentwickeln", sagte Orihara in einem exklusiven Interview mit der globalen Sprachausgabe von Motorsport.com, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.</p><p>"Im Moment ist es daher schwer zu sagen, ob das ADUO-System korrekt funktioniert oder nicht. Aber zumindest f&uuml;r Honda gilt: Dank des ADUO-Systems haben wir die maximale Chance, unseren Motor weiterzuentwickeln."</p><p>Tombazis: "Vielleicht passen wir die Dinge an, nachdem wir beobachtet haben, wie das ADUO-System f&uuml;r die Formel 1 insgesamt funktioniert. F&uuml;r Honda funktioniert es gut, aber wir m&uuml;ssen im Auge behalten, wie es sich f&uuml;r alle Hersteller auswirkt. Es sollte fair sein. Im Moment sieht es f&uuml;r Honda fair aus, aber wir m&uuml;ssen das weiter beobachten."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 12:00:11 +0000</pubDate>
      <author>Ronald Vording</author>
    </item>
    <item>
      <title>Verstehen Formel-1-Fahrer in Meetings überhaupt alles, Lando Norris?</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/verstehen-formel-1-fahrer-in-meetings-ueberhaupt-alles-lando-norris-26081205/3451237/</link>
      <description>Das Fahren im Auto gleicht 2026 einer Wissenschaft: Kommen die Fahrer bei all den Dingen, an die sie denken müssen, überhaupt noch mit?</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/80ZkWJo2/s6/verstehen-formel-1-fahrer-in-meetings-ueberhaupt-alles-lando-norris-26081205.jpg"/> Das Fahren im Auto gleicht 2026 einer Wissenschaft: Kommen die Fahrer bei all den Dingen, an die sie denken müssen, überhaupt noch mit?<p>Die Formel 1 hat sich l&auml;ngst von einer reinen Mechanik-Disziplin zu einer Wissenschaft aus komplexem Code, selbstlernenden Hybrid-Algorithmen und millimetergenau berechnetem Energiemanagement gewandelt.</p><p>Schon zu Beginn der Saison warnte Lewis Hamilton, dass selbst hartgesottene Fans ein tiefes Regelstudium ben&ouml;tigten, um die komplizierten Abl&auml;ufe der modernen Antriebseinheiten zu begreifen. Doch wie sieht die Realit&auml;t hinter den verschlossenen T&uuml;ren der Ingenieurs-Debriefings aus? Verlassen die Piloten die endlosen Meetings wom&ouml;glich selbst mit mehr Fragen als Antworten?</p><p>McLaren-Pilot Lando Norris gew&auml;hrt einen selten ehrlichen Einblick in den Arbeitsalltag eines Grand-Prix-Fahrers. Wer glaubt, die Akteure im Cockpit w&uuml;rden jeden Zeilencode ihrer Software im Detail durchdringen, irrt.</p><h2>Norris: Manches ergibt keinen Sinn</h2><p>Das Technik-Labyrinth der K&ouml;nigsklasse st&ouml;&szlig;t selbst bei den Hauptdarstellern regelm&auml;&szlig;ig auf Unverst&auml;ndnis: "Es gibt definitiv Momente und bestimmte Dinge, die schwerer zu verstehen sind", r&auml;umt Norris unumwunden ein.</p><p>Dass die Reglementsh&uuml;ter der FIA das Regelwerk zudem mitten im Rennbetrieb nachsch&auml;rfen, macht die Sache keineswegs einfacher. &Uuml;ber so manche Entscheidung kann man als Pilot schlicht nur den Kopf sch&uuml;tteln, denn "es gibt stellenweise immer noch alberne Regeln, die einfach keinen Sinn ergeben."</p><p>Wie absurd sich dieser Paragrafendschungel auf der Rennstrecke anf&uuml;hlen kann, verdeutlicht ein Blick auf j&uuml;ngste Regelanpassungen. So griff die FIA etwa in Spa erst kurzfristig von Freitag auf Samstag in die Steuerung ein.</p><p>"Ab einer gewissen Geschwindigkeit - mindestens 210 km/h - wird, wenn man vom Gas geht und wieder aufs Gas steigt, immer noch begrenzt, wie viel Batterie genutzt wird oder was zwischen dem Verbrennungsmotor und der Batterie passiert", sagt Norris. Das bittere Fazit aus der Fahrerperspektive f&auml;llt n&uuml;chtern aus: "Im Grunde verschwendet das einfach Batterie-Energie."</p><p>Schon in Japan hatte sich der Weltmeister beschwert, dass er ein anderes Auto &uuml;berholen musste, obwohl er es eigentlich gar nicht wollte. "Es gibt immer noch bestimmte Dinge, bei denen man sich fragt: Warum existiert das &uuml;berhaupt?", meint er.</p><p>Und immer wieder h&ouml;rt man von Problemen, weil die Programmierung eingreift, wenn der Fahrer etwas anderes als berechnet macht - weil er etwa einen Fehler begeht, Platz lassen will oder durch blaue Flaggen eingebremst wird.</p><h2>Norris: An manche Dinge kann man gar nicht denken</h2><p>An vieles kann der Fahrer gar nicht immer denken - und soll es laut Norris auch nicht. Wer w&auml;hrend der Fahrt anfange, &uuml;ber Rechenoperationen der Hybridsteuerung zu gr&uuml;beln, verliere schlicht den Fokus: "An manche dieser Dinge kann man gar nicht denken. Wenn man st&auml;ndig &uuml;ber solche Details nachgr&uuml;belt, ist es vorbei. Als Fahrer konzentriert man sich einfach aufs Fahren", sagt er.</p><p>Das sorge immerhin daf&uuml;r, dass es f&uuml;r ihn mittlerweile weniger Meetings gibt, "aus denen ich herauskomme und mir denke: 'Was soll ich machen?'"</p><p>Dennoch bleibt die inh&auml;rente Logik der Hybrid-&Auml;ra f&uuml;r reine Rennfahrer gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig - etwa die Tatsache, dass eine langsamere Fahrweise im richtigen Moment belohnt werden kann. Manchmal reicht schon eine Nuance auf dem Gaspedal, um das sorgsam berechnete Energiemanagement komplett &uuml;ber den Haufen zu werfen.</p><p>"Es gibt einfach Situationen, da fragt man sich: Warum war meine Batterie hier leer? Das liegt daran, dass man hier drei Meter l&auml;nger auf dem Gas stand und dort drei Meter l&auml;nger. Man musste hier keinem Auto ausweichen, und deshalb war der Batteriestand pl&ouml;tzlich 20 Prozent niedriger", offenbart Norris die mathematische Unberechenbarkeit.</p><p>Solche Faktoren seien f&uuml;r den Sportler enorm frustrierend, denn "das sollte eigentlich nichts mit dem eigentlichen Rennfahren zu tun haben, weil es nicht an uns liegt."</p><h2>Das Schlimmste schon hinter den Fahrern?</h2><p>Wie verst&auml;ndlich sich das System im Rennverlauf pr&auml;sentiert, h&auml;ngt dabei stark vom Charakter des jeweiligen Kurses ab. Auf anspruchsvollen Vollgasstrecken wie Silverstone oder Spa stie&szlig;en Mensch und Maschine extrem an ihre Grenzen. "Ich denke, wir haben das Schlimmste fast gesehen - hoffe ich zumindest", blickt der McLaren-Fahrer verhalten optimistisch nach vorn. Aber: In Monza werden noch einmal &auml;hnliche Probleme erwartet.</p><p>Am Ende fordert Norris mutige Nachbesserungen seitens des Weltverbands, um dem Sport seine Transparenz zur&uuml;ckzugeben. Es gebe schlie&szlig;lich "einige gr&ouml;&szlig;ere Probleme, die sehr, sehr einfach zu beheben sind. Ich hoffe, dass wir diese im Laufe dieser Saison und mit Blick auf die n&auml;chste Saison in den Griff bekommen."</p><p>Und wo selbst die cleversten Ingenieure an ihre Grenzen sto&szlig;en, scheut der Brite auch vor radikalen Gedankenspielen nicht zur&uuml;ck: "Bei manchen Dingen w&auml;re es immer noch besser, wenn man die ganze Batterie einfach komplett streichen w&uuml;rde."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3451237-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 10:20:13 +0000</pubDate>
      <author>Norman Fischer</author>
    </item>
    <item>
      <title>MotoGP vor Kostenbremse: Budgetobergrenze soll kommen</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/motogp-vor-kostenbremse-budgetobergrenze-soll-kommen-26081202/3451235/</link>
      <description>Die MotoGP denkt über eine Budgetobergrenze nach: Sportdirektor Carlos Ezpeleta sieht bei einigen Herstellern Sparpotenzial und nimmt die Formel 1 zum Vorbild</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/rYEkdLG0/s6/motogp-vor-kostenbremse-budgetobergrenze-soll-kommen-26081202.jpg"/> Die MotoGP denkt über eine Budgetobergrenze nach: Sportdirektor Carlos Ezpeleta sieht bei einigen Herstellern Sparpotenzial und nimmt die Formel 1 zum Vorbild<p>Carlos Ezpeleta treibt die Diskussion um eine Budgetobergrenze in der MotoGP voran. Der Sportdirektor der Motorrad-Weltmeisterschaft ist &uuml;berzeugt, dass die Hersteller ihre Ausgaben deutlich reduzieren k&ouml;nnten, und sieht in einer Kostenobergrenze einen wichtigen Schritt f&uuml;r die Zukunft der Serie.</p><p>Die Formel 1 dient dabei als Vorbild. Dort wurde 2021 erstmals eine Budgetobergrenze eingef&uuml;hrt, um die stark steigenden Ausgaben der Teams einzud&auml;mmen. Zum Start lag das Limit bei 145 Millionen US-Dollar (125,65 Mio. Euro), inzwischen wurde die Obergrenze auf 215 Millionen Dollar (186,32 Mio. Euro) angehoben.</p><p>Die Ma&szlig;nahme ver&auml;nderte die wirtschaftliche Situation der Formel 1 grundlegend. Vor Einf&uuml;hrung des Limits investierten finanzstarke Teams wie Mercedes, Ferrari und Red Bull teilweise mehr als 300 Millionen Euro pro Jahr.</p><p>Mit der Obergrenze entstanden bei den Teams und insbesondere Herstellern zunehmend finanzielle Spielr&auml;ume. Die Formel 1 wurde dadurch auch f&uuml;r neue Marken attraktiver.</p><h2>MotoGP will Beispiel der Formel 1 folgen</h2><p>Ein &auml;hnliches Model k&ouml;nnte nun auch in der MotoGP Realit&auml;t werden. Ezpeleta macht deutlich, dass die Organisation eine solche Regelung ausdr&uuml;cklich anstrebt.</p><p>"Von Seiten der Organisation wollen wir absolut eine Budgetobergrenze einf&uuml;hren, und wir haben den Herstellern gegen&uuml;ber sehr deutlich gemacht, dass dies unser Ziel ist. Es ist wichtig, ein gewisses Ma&szlig; an Vernunft in die Art und Weise zu bringen, wie wir unsere Dinge angehen", erkl&auml;rt der Spanier <a href="https://www.autosport.com/motogp/news/motogp-want-f1-style-budget-cap/10845880/" target="_blank" rel="nofollow" data-custom-text="1">im Gespr&auml;ch mit <i>Autosport</i>, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network</a>.</p><p>Gleichzeitig ist ihm bewusst, dass die Umsetzung deutlich komplizierter w&auml;re als in der Formel 1. Denn die MotoGP-Hersteller seien eng mit ihren Werken verbunden und verf&uuml;gten &uuml;ber sehr unterschiedliche Strukturen und Voraussetzungen.</p><p>Trotz der Herausforderung ist er optimistisch: "Das ist etwas, das wir genau untersuchen m&uuml;ssen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich bin sicher, dass wir es schaffen werden."</p><p>Dass es bislang keine vergleichbare Obergrenze gibt, erkl&auml;rt Ezpeleta mit der bisherigen Entwicklung der MotoGP. "Wir hatten in der MotoGP noch nie eine Budgetobergrenze, weil es bisher nie einen Bedarf daf&uuml;r gab", so der Sportdirektor.</p><h2>Weniger Geld bedeutet nicht weniger Erfolg</h2><p>Ein entscheidender Unterschied zur Formel 1 besteht laut Ezpeleta darin, dass die MotoGP aktuell kein sportliches Problem durch zu gro&szlig;e finanzielle Unterschiede hat. Das zeigt sich besonders deutlich am Beispiel von Aprilia und Honda.</p><p>So investiert Honda rund 80 Millionen Euro pro Jahr in sein MotoGP-Programm. Aprilia kommt im direkten Vergleich dazu auf ungef&auml;hr 20 Millionen Euro, also nur rund ein Viertel des Honda-Budgets. Auf der Strecke ist das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis jedoch umgekehrt.</p><p>Aprilia f&uuml;hrt die Meisterschaft aktuell an. Drei Fahrer der Marke befinden sich an der Spitze der Gesamtwertung und auch in der Herstellerwertung steht Aprilia ganz oben.</p><p>Honda findet sich dagegen deutlich weiter hinten wieder. Luca Marini ist als bester Honda-Fahrer lediglich Zehnter, w&auml;hrend Honda in der Herstellerwertung auf dem vorletzten Platz liegt. Nur Yamaha steht noch dahinter. Der japanische Hersteller soll mit rund 60 Millionen Euro das zweitgr&ouml;&szlig;te Budget der MotoGP haben.</p><p>F&uuml;r Ezpeleta ist dieser Zusammenhang wichtig, wenn es um die Einf&uuml;hrung einer Budgetobergrenze geht. "Es gibt einen Punkt, den ich f&uuml;r sehr wichtig halte: Wir haben kein Problem auf der Rennstrecke. Wir sehen derzeit, dass einige der Hersteller mit niedrigeren Budgets die anderen &uuml;bertreffen", betont er.</p><p>Eine Obergrenze soll deshalb nicht in erster Linie eine sportliche Schieflage korrigieren, sondern die wirtschaftliche Entwicklung der Meisterschaft langfristig vern&uuml;nftiger gestalten.</p><h2>Neuer Rahmenvertrag bis 2031 bereits beschlossen</h2><p>Parallel zur Diskussion &uuml;ber eine m&ouml;gliche Budgetobergrenze hat Ezpeleta im vergangenen Jahr Gespr&auml;che mit den Herstellern und Teams gef&uuml;hrt. Dabei wurde der neue kommerzielle Rahmen festgelegt, der die Zusammenarbeit zwischen den Herstellern, Teams und dem Promoter in den kommenden f&uuml;nf Jahren regelt.</p><p>Im Zuge dieser Verhandlungen brachten die Hersteller, angef&uuml;hrt von Aprilia und Ducati, auch konkrete Vorschl&auml;ge zur Kostensenkung ein. Einer davon sah vor, jedem Fahrer bei Testfahrten k&uuml;nftig nur noch eines der beiden bislang verf&uuml;gbaren Motorr&auml;der zur Verf&uuml;gung zu stellen. Auf diese Weise sollten die Kosten reduziert werden. Dieser Vorschlag ist inzwischen allerdings vom Tisch.</p><p>Unabh&auml;ngig davon h&auml;lt Ezpeleta eine st&auml;rkere Kostenkontrolle weiterhin f&uuml;r sinnvoll. "Wir haben eine Chance vor uns. Ich denke, einige der Hersteller haben erheblichen Spielraum, ihr Budget zu reduzieren", bekr&auml;ftigt der MotoGP-Sportdirektor.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 10:17:55 +0000</pubDate>
      <author>Juliane Ziegengeist</author>
    </item>
    <item>
      <title>Formel-1-Einnahmen brechen stark ein: So lassen sich die Zahlen erklären</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/formel-1-einnahmen-brechen-stark-ein-so-lassen-sich-die-zahlen-erklaeren-26081204/3451232/</link>
      <description>Die Formel 1 hat im zweiten Quartal 2026 mit starken Einbußen bei den Einnahmen zu kämpfen: Auf den zweiten Blick ist das jedoch logisch zu erklären</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/lYBNlPWY/s6/formel-1-einnahmen-brechen-stark-ein-so-lassen-sich-die-zahlen-erklaeren-26081204.jpg"/> Die Formel 1 hat im zweiten Quartal 2026 mit starken Einbußen bei den Einnahmen zu kämpfen: Auf den zweiten Blick ist das jedoch logisch zu erklären<p>Der Blick auf die Bilanz der Formel 1 im zweiten Quartal 2026 l&auml;sst zun&auml;chst aufhorchen: Wie die F1-Muttergesellschaft Liberty Media mitteilte, sank der Umsatz zwischen April und Juni von 1,22 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf nunmehr 764 Millionen US-Dollar - ein Minus von rund 38 Prozent.</p><p>Noch drastischer fiel das Betriebsergebnis aus, das um 61 Prozent von 293 auf 73 Millionen US-Dollar absackte. Das bereinigte OIBDA - also das Betriebsergebnis vor Abschreibungen - schrumpfte in &auml;hnlichem Ma&szlig; von 361 auf 139 Millionen US-Dollar.</p><p>Doch das finanzielle Tief hat handfeste organisatorische Gr&uuml;nde: In den drei betroffenen Monaten wurden lediglich f&uuml;nf Grands Prix ausgetragen, w&auml;hrend es im Vergleichszeitraum 2025 noch neun Rennen waren.</p><p>Neben Terminverschiebungen - der Gro&szlig;e Preis von Japan r&uuml;ckte etwa ins erste Quartal vor und Imola flog aus dem Kalender - wogen vor allem die Absagen in Bahrain und Saudi-Arabien schwer, die aufgrund der politischen Spannungen im Nahen Osten gestrichen werden mussten.</p><p>Insgesamt stehen in der ersten Jahresh&auml;lfte 2026 nur acht statt elf Rennen zu Buche (ein Minus von 27 Prozent). Dass der Gesamtumsatz der Rennserie im ersten Halbjahr lediglich um 15 Prozent nachgab, unterstreicht, dass das Gesch&auml;ftsmodell im Kern intakt ist.</p><h2>Aufholjagd im zweiten Halbjahr</h2><p>F&uuml;r die zweite Jahresh&auml;lfte zeichnet sich eine deutliche Erholung der Finanzen ab. Ein wichtiger Baustein ist die Wiederaufnahme des Bahrain-Rennens, das im Oktober ersatzweise im malaysischen Sepang nachgeholt wird.</p><p>Zudem ist der Kalender im Herbst dicht gepackt: Im dritten Quartal stehen sieben Grands Prix im Plan, darunter das Deb&uuml;t in Madrid, im vierten Quartal sind sogar acht L&auml;ufe vorgesehen.</p><p>Sollten die Unsicherheiten im Nahen Osten auch die Saisonfinals in Katar und Abu Dhabi gef&auml;hrden, hat Formel-1-Boss Stefano Domenicali bereits vorgebaut: In diesem Szenario w&uuml;rde die Meisterschaft in Europa beendet, wobei Imola als hei&szlig;ester Kandidat f&uuml;r ein Ausweichfinale im Dezember gilt.</p><p>Am Ende strebt die K&ouml;nigsklasse 22 bis 23 Saisonrennen an, wodurch sich die Einnahmenverluste weitgehend neutralisieren lassen.</p><h2>Weniger Preisgeld f&uuml;r die Teams - und der Blick auf die Sprints</h2><p>Die geringere Rennanzahl schl&auml;gt sich vor&uuml;bergehend auch in den Aussch&uuml;ttungen an die elf Rennst&auml;lle nieder. Im zweiten Quartal flossen nur 316 Millionen US-Dollar an das Feld (Vorjahr: 513 Millionen), womit der Halbjahrswert bei 500 Millionen US-Dollar liegt (2025: 627 Millionen).</p><p>Da der Terminkalender bis mindestens 2028 mit bis zu 24 Austragungsorten ausgereizt ist, sucht die F&uuml;hrung nach anderen Wegen zur Umsatzsteigerung. Der Hebel soll k&uuml;nftig bei den Sprint-Wochenenden ansetzen. Weil diese das Publikumsinteresse bereits am Freitag und Samstag sp&uuml;rbar ankurbeln, zeigen sich Veranstalter bereit, h&ouml;here Antrittsgeb&uuml;hren zu zahlen.</p><p>Domenicali sagte w&auml;hrend einer Investorenkonferenz am vergangenen Donnerstag: "Wir werden n&auml;chstes Jahr mehr Sprintrennen haben, und wir werden bei der Bekanntgabe des [2027er-]Kalenders informieren, wie viele es sein werden."</p><p>"Das Prinzip ist einfach. Dies ist eine Gelegenheit, den Einnahmenstrom zu vergr&ouml;&szlig;ern, den wir aus kommerzieller Sicht wirklich nutzen k&ouml;nnen", so der Italiener.</p><p>Erwartet wird eine ungef&auml;hre Verdopplung der Sprintevents auf zw&ouml;lf L&auml;ufe, Domenicali schloss jedoch aus, dass Sprints bei jedem Grand Prix ausgetragen werden, da ein Element der "Knappheit" erhalten bleiben m&uuml;sse: "Wenn wir aus kommerzieller Sicht &uuml;berallhin gehen w&uuml;rden, w&auml;re das kein Wert mehr, den wir aus kommerzieller Perspektive wirklich erzeugen k&ouml;nnen."</p><p>"Aber was die Anzahl angeht, werden wir in Zukunft definitiv weiter aufstocken. Das wird bereits im n&auml;chsten Jahr zu 1.000 Prozent passieren."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 09:00:12 +0000</pubDate>
      <author>Norman Fischer</author>
    </item>
    <item>
      <title>Renningenieur kommt doch nicht: Albon auf der Suche nach einer Alternative</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/renningenieur-kommt-doch-nicht-albon-auf-der-suche-nach-einer-alternative-26081203/3451229/</link>
      <description>Der versprochene Wechsel von Red Bulls Tom Hart als neuer Renningenieur von Alexander Albon ist geplatzt, sodass Williams nun einen Ersatz suchen muss</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/Q68XzPX6/s6/renningenieur-kommt-doch-nicht-albon-auf-der-suche-nach-einer-alternative-26081203.jpg"/> Der versprochene Wechsel von Red Bulls Tom Hart als neuer Renningenieur von Alexander Albon ist geplatzt, sodass Williams nun einen Ersatz suchen muss<p>Alexander Albon ist auf der Suche nach einem neuen Renningenieur. Eigentlich war mit Tom Hart die L&ouml;sung schon gefunden, doch der Brite konnte von Red Bull doch noch <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/nach-lambiase-red-bull-zieht-interne-loesung-vor-und-stoppt-williams-wechsel-26072003/3450010/" target="_blank" data-custom-text="1">zu einem Verbleib &uuml;berredet werden</a>, wo er Nachfolger von Gianpiero Lambiase werden soll, der 2028 zu McLaren wechseln wird.</p><p>F&uuml;r Albon und sein Williams-Team bedeutet das, dass sie sich nach einer Alternative umsehen m&uuml;ssen, denn Hart war bereits fest als Nachfolger von James Urwin eingeplant, der bislang als Albons Renningenieur t&auml;tig ist und eine neue Rolle innerhalb des Rennstalls bekommen wird.</p><p>"James, mein aktueller Renningenieur, wird k&uuml;nftig eher eine Rolle bei uns im Werk &uuml;bernehmen - und ich glaube, darin wird er hervorragend sein", sagt Albon. "F&uuml;r uns geht es jetzt einfach darum, jemanden zu finden, der diesen Prozess &uuml;bernimmt und n&auml;chstes Jahr die Rolle des Renningenieurs von James fortf&uuml;hrt."</p><p>"Nat&uuml;rlich haben wir ein paar Leute im Sinn, aber bei jeder Person, die wir kontaktiert haben, war ich auch pers&ouml;nlich mit eingebunden", so der Thail&auml;nder, der auch die Personalie Hart abgesegnet hatte.</p><p>"Wir hatten gewisserma&szlig;en eine Liste mit Kandidaten auf dem Zettel, wen wir holen wollen", sagt er. Auf dieser Liste stand auch Hart urspr&uuml;nglich. "Ich dachte mir: Ja, Tom ist klasse. Aber wir haben Tom eben nicht."</p><p>Hart hatte Williams bereits zugesagt, sich aber nun doch gegen einen Wechsel entschieden, weil er bei Red Bull bleiben wird, um Gianpiero Lambiase zu beerben. Hart war viele Jahre lang Performance-Ingenieur von Max Verstappen und erhielt 2026 eine &uuml;bergeordnete Position, in der er beide Autos betreut.</p><p>Nach Lambiases Abgang soll er nun der Renningenieur von Verstappen werden. Sollte sich der Niederl&auml;nder jedoch f&uuml;r einen Wechsel entscheiden, w&uuml;rde er auch dessen Nachfolger betreuen.</p><p>Gefragt, ob er entt&auml;uscht dar&uuml;ber ist, dass sein designierter neuer Renningenieur nun doch nicht kommt, winkt Albon ab: "Nein. Ich meine, wir haben uns nat&uuml;rlich um Tom bem&uuml;ht. Ich finde, Tom ist ein super Typ, ein fantastischer Ingenieur. Aber wir haben auch andere Pl&auml;ne im Kopf."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 07:47:12 +0000</pubDate>
      <author>Norman Fischer</author>
    </item>
    <item>
      <title>Die Weltmeister aus den Geburtsjahren der aktuellen Formel-1-Stars</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/die-weltmeister-aus-den-geburtsjahren-der-aktuellen-formel-1-stars-26081202/3451226/</link>
      <description>Wer gewann jeweils die Formel-1-WM, als Kimi Antonelli, Lewis Hamilton und Co. gerade das Licht der Welt erblickten? Unsere Fotostrecke liefert eine Übersicht</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-8.motorsport.com/images/amp/J0r4MRJY/s6/die-weltmeister-aus-den-geburtsjahren-der-aktuellen-formel-1-fahrer-26081202.jpg"/> Wer gewann jeweils die Formel-1-WM, als Kimi Antonelli, Lewis Hamilton und Co. gerade das Licht der Welt erblickten? Unsere Fotostrecke liefert eine Übersicht<p>Zwischen dem j&uuml;ngsten und dem &auml;ltesten Formel-1-Fahrer in der Saison 2026 liegen satte 26 Jahre. W&auml;hrend der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso im Juli bereits seinen 45. Geburtstag feierte, ist Rookie Arvid Lindblad kurze Zeit sp&auml;ter im August gerade einmal 19 geworden.</p><p>Als Lindblad 2007 zur Welt kam, hatte Alonso seine (bislang) gr&ouml;&szlig;ten Erfolge in der Formel 1 demnach bereits hinter sich, denn seine beiden bisherigen WM-Titel in der K&ouml;nigsklasse fuhr der damalige Renault-Pilot in den Jahren 2005 und 2006 ein.</p><p>Aber wer wurde eigentlich in Alonsos eigenem Geburtsjahr 1981 Formel-1-Weltmeister? Genau diese Frage <a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/fotos-videos/fotostrecken/die-weltmeister-aus-den-geburtsjahren-der-aktuellen-formel-1-fahrer/17917" data-custom-text="1">beantwortet unsere Fotostrecke</a>, die einen &Uuml;berblick &uuml;ber alle Champions aus den Geburtsjahren der aktuellen 22 Formel-1-Fahrer liefert.</p><p>Einige Champions - wie auch Alonso selbst - tauchen dabei gleich mehrfach in unserer Liste auf. Gleichzeitig ist der Spanier aber auch der einzige Weltmeister in unserer Fotostrecke, der auch heute noch immer in der Formel 1 an den Start geht.</p><p>Lewis Hamilton, nach Alonso mit 41 Jahren aktuell der zweit&auml;lteste Fahrer im Feld, holte seinen ersten WM-Titel "erst" 2008 - und damit nach Lindblads Geburt. Damit es der Rekordweltmeister in unsere Liste schafft, m&uuml;sste also ein noch j&uuml;ngerer Pilot in die Formel 1 einsteigen.</p><p><a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/fotos-videos/fotostrecken/die-weltmeister-aus-den-geburtsjahren-der-aktuellen-formel-1-fahrer/17917" data-custom-text="1">Unsere Fotostrecke</a> liefert gleichzeitig einen guten &Uuml;berblick dar&uuml;ber, wie die aktuelle Altersstruktur in der K&ouml;nigsklasse aussieht. Und obwohl in den vergangenen Jahren viele junge Fahrer in die Formel 1 kamen, ist diese &uuml;berraschend ausgeglichen.</p><p>Acht der aktuellen 22 Fahrer wurden in den 2000er-Jahren geboren, zehn in den 1990er-Jahren und immerhin vier noch in den 1980ern. Dabei sind nat&uuml;rlich nicht alle Saisons abgedeckt, und so gibt es zum Beispiel keinen aktuellen Formel-1-Fahrer, der im Jahr 2000 geboren wurde, als Michael Schumacher seinen ersten WM-Titel mit Ferrari gewann.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3451226-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 06:35:41 +0000</pubDate>
      <author>Ruben Zimmermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>Silverstone: Alex Marquez hadert mit Fehler, ist stolz auf Ducati-Entwicklung</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/silverstone-alex-marquez-hadert-mit-fehler-ist-stolz-auf-ducati-entwicklung-26081201/3451224/</link>
      <description>Alex Marquez in Silverstone klar schnellster Ducati-Fahrer - Ohne Fehler am Sonntag war ein Podestplatz "realistisch" - Rückstand auf Aprilia kleiner als von ihm erwartet</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/x6zrApa6/s6/silverstone-alex-marquez-hadert-mit-fehler-ist-stolz-auf-ducati-entwicklung-26081201.jpg"/> Alex Marquez in Silverstone klar schnellster Ducati-Fahrer - Ohne Fehler am Sonntag war ein Podestplatz "realistisch" - Rückstand auf Aprilia kleiner als von ihm erwartet<p>Nicht Marc Marquez auf der Werks-Ducati, sondern Alex Marquez auf seiner baugleichen Ducati Desmosedici GP26 des Gresini-Teams war am zur&uuml;ckliegenden MotoGP-Wochenende des Grand Prix von Gro&szlig;britannien in Silverstone der st&auml;rkste der sechs Ducati-Fahrer im Feld.</p><p>Im Qualifying hatte sich Alex Marquez noch im die Winzigkeit von 0,012 Sekunden hinter seinem Bruder Marc Marquez anstellen m&uuml;ssen. Marc ging vom sechsten, Alex vom siebten Startplatz in die beiden Rennen. Im Sprint belegte Alex P4, w&auml;hrend Marc mit massivem Reifenverschlei&szlig; k&auml;mpfte und nur P9 belegte. Im Grand Prix wurde Marc Siebter, w&auml;hrend Alex erneut Vierter wurde, seiner Ansicht nach aber mit einem Fahrfehler einen Podestplatz verschenkt hat.</p><p>Besagter Fahrfehler passierte Alex Marquez, als er sich am Sonntag in Runde 10 von 20 an dritter Stelle fahrend in Kurve 1 verbremste. Bei dieser Gelegenheit kam Aprilia-Werkspilot Marco Bezzecchi, den er kurz zuvor &uuml;berholt hatte, wieder an ihm vorbei. Mehr noch: Auch KTM-Werkspilot Pedro Acosta nutzte den Verbremser von Alex Marquez, um ihn zu &uuml;berholen.</p><p>An Acosta kam der junge Marquez zwei Runden sp&auml;ter wieder vorbei, an Bezzecchi aber nicht mehr. Gut 1,3 Sekunden hinter dem Italiener, der ein reines Aprilia-Podium komplettierte, belegte Alex Marquez den vierten Platz. Im Anschluss an das Rennen &auml;u&szlig;ert sich der Gresini-Pilot zun&auml;chst entt&auml;uscht &uuml;ber seinen eigenen Fehler. Mit Blick auf das gro&szlig;e Ganze aber freut er sich, dass er in Silverstone der st&auml;rkste Ducati-Fahrer war. Letzteres kommt weder f&uuml;r ihn, noch f&uuml;r Bruder Marc Marquez, &uuml;berraschend.</p><p>"Wenn man einen Podestplatz mit einem dummen Fehler wegwirft, dann ist das f&uuml;r mich ehrlich gesagt inakzeptabel", fasst sich Alex Marquez zun&auml;chst an die eigene Nase und erkl&auml;rt: "Ich habe in diesem einen Moment einfach meinen Bremspunkt ein kleines bisschen verpasst. Das Podium war realistisch."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451224/326285.jpg" alt="Marco Bezzecchi, Alex Marquez"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">An Marco Bezzecchi kam Alex Marquez nach seinem Fehler nicht mehr vorbei</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Gold and Goose Photography / Getty Images</p><p>"Ich glaube, ich h&auml;tte sogar Zweiter werden k&ouml;nnen", pr&auml;zisiert Alex Marquez seine Einsch&auml;tzung und deutet mehr als nur an, dass er ohne den Fehler nicht nur Bezzecchi, sondern auch dessen Aprilia-Teamkollege Jorge Martin seiner Meinung nach h&auml;tte &uuml;bertrumpfen k&ouml;nnen.</p><p>"In Kurve 1 war ich in diesem Moment einfach ein bisschen zu optimistisch. Ich habe einfach ein bisschen zu sp&auml;t gebremst. Trotzdem war es insgesamt ein sehr solides Rennen. Ich war schnell bis zum Schluss. Marco war einfach cleverer. Er hat sich f&uuml;r die letzten zwei Runden etwas mehr von einem Hinterreifen aufgespart als ich", so Alex Marquez.</p><p>Trotzdem glaubt der junge Marquez, dass er es im 20-Runden-Rennen am Sonntag mit beiden Aprilia-Werkspiloten h&auml;tte aufnehmen k&ouml;nnen. Jorge Martin startete von der Pole, Teamkollege Bezzecchi vom f&uuml;nften Startplatz und somit aus der zweiten Reihe. Alex Marquez hingegen musste nach seiner knappen Quali-Niederlage gegen Bruder Marc Marquez aus der dritten Reihe losfahren.</p><p>"Der Vorteil, den sie [bei Aprilia] hier hatten, das war der Startplatz. Mein siebter Platz in der Startaufstellung war ein gro&szlig;er Nachteil. Der hat uns die Chance gekostet. F&uuml;r Raul h&auml;tte es zwar nicht gereicht", spricht Alex Marquez auf den siegreichen Trackhouse-Aprilia-Piloten Raul Fernandez an. "Das Podium aber w&auml;re ohne diesen einen Fehler auf jeden Fall m&ouml;glich gewesen. Ich glaube, ich h&auml;tte Zweiter werden k&ouml;nnen."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451224/326286.jpg" alt="Alex Marquez"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Alex Marquez &auml;rgert sich &uuml;ber sich selbst, ist aber stolz auf die Arbeit bei Ducati</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Gold and Goose Photography / Getty Images</p><p>Dass er selber, <a href="https://de.motorsport.com/motogp/news/starker-reifenabbau-bremst-marc-marquez-ich-kann-es-nicht-erklaeren-26080805/3451102/" target="_blank" data-custom-text="1">nicht etwa Bruder Marc Marquez</a>, an beiden Renntagen in Silverstone st&auml;rkster Ducati-Fahrer war, das erkl&auml;rt Alex Marquez so: "Die Strecke &auml;hnelt der in Katalonien. In den ersten Kurven gelingt es mir sehr gut, den Hinterreifen zu schonen, weil ich am Scheitelpunkt sehr sanft fahre."</p><p>"Je schneller die Kurven, desto besser kann ich mir den Hinterreifen einteilen. Dieses fl&uuml;ssige Streckenlayout kommt mir seit jeher entgegen, vor allem in Bezug auf die rechte Flanke des Hinterreifens", sagt Alex Marquez &uuml;ber den Silverstone Circuit.</p><p>In diesem Zusammenhang lobt Alex Marquez auch die Entwicklung bei Ducati. "Verglichen mit dem Beginn der Saison ist unser R&uuml;ckstand deutlich kleiner geworden. Das gilt insbesondere f&uuml;r Strecken wie diese hier, auf denen Aprilia extrem schnell ist. Wir kommen n&auml;her. Bei Ducati wird wirklich richtig gut gearbeitet", sagt der j&uuml;ngere der beiden Marquez-Br&uuml;der. Im letzten seiner insgesamt vier Gresini-Jahre verf&uuml;gt Alex Marquez nun erstmals &uuml;ber aktuelles Werksmaterial von Ducati.</p><p>"Verglichen mit dem Beginn der Saison haben wir das Motorrad in mehreren Schritten sukzessive verbessert. Wir verstehen das Motorrad jetzt besser und k&ouml;nnen das Potenzial aussch&ouml;pfen. Ehrlich gesagt hatte ich vor der Ankunft hier [in Silverstone] damit gerechnet, dass Aprilia weiter voraus sein w&uuml;rde. Tats&auml;chlich aber waren wir nah an ihnen dran. Das freut mich", so Alex Marquez.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451224/326287.jpg" alt="Alex Marquez, Marc Marquez"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Seinen Bruder Marc Marquez hatte Alex Marquez in Sprint und Grand Prix im Griff</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Gold and Goose Photography / Getty Images</p><p>Auch f&uuml;r Marc Marquez ist es keine &Uuml;berraschung, dass er am Silverstone-Wochenende nicht so gut zurechtgekommen ist wie sein j&uuml;ngerer Bruder. Nach P9 im Sprint und P7 im Grand Prix sagte der MotoGP-Titelverteidiger in Diensten des Ducati-Werksteams: "Schon im vergangenen Jahr, als ich am H&ouml;hepunkt meiner Leistungsf&auml;higkeit war, da war Alex auf dieser Strecke schneller als ich."</p><p>"Im Sprint und auch im Hauptrennen war er damals schneller als ich. Okay, ich hatte dieses seltsame Rennen", <a href="https://de.motorsport.com/motogp/news/motogp-silverstone-2025-technischer-ausfall-quartararo-bezzecchi-siegt-25052502/3427692/" target="_blank" data-custom-text="1">denkt Marc Marquez an den Grand Prix von Gro&szlig;britannien 2025 zur&uuml;ck</a>, "aber Alex war damals schon extrem stark unterwegs und einfach schneller als ich. Na ja, und jetzt hat er das gleiche Motorrad wie ich".</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3451224-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 06:23:25 +0000</pubDate>
      <author>Mario Fritzsche</author>
    </item>
    <item>
      <title>Warum McLaren die Entwicklung seines 2026er-Autos noch nicht einstellt</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/warum-mclaren-die-entwicklung-seines-2026er-autos-noch-nicht-einstellt-26081201/3451221/</link>
      <description>McLaren ist der Ansicht, dass es auch nach der Sommerpause erhebliche Vorteile bringt, Upgrades am Auto vorzunehmen, ohne das Projekt für 2027 zu gefährden</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/n6g4jLV0/s6/warum-mclaren-die-entwicklung-seines-2026er-autos-noch-nicht-einstellt-26081201.jpg"/> McLaren ist der Ansicht, dass es auch nach der Sommerpause erhebliche Vorteile bringt, Upgrades am Auto vorzunehmen, ohne das Projekt für 2027 zu gefährden<p>Nach einem schwachen Start in die Formel-1-Saison 2026 zeigt McLaren inzwischen Anzeichen daf&uuml;r, was die aktuelle Truppe des traditionsreichen Teams in den vergangenen zwei Jahren in der K&ouml;nigsklasse so erfolgreich gemacht hat.</p><p>Getreu der erfolgreichen Bilanz mit Upgrades im Laufe der Saison 2024 und 2025 war das neueste Upgrade-Paket von McLaren in Ungarn, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/andrea-stella-upgrade-behebt-konzeptfehler-bei-mclaren-26080403/3450880/" target="_blank" data-custom-text="1">das einen &uuml;berarbeiteten Unterboden und eine neue Version des Frontfl&uuml;gels umfasst</a>, ein weiterer bedeutender Fortschritt nach den vorherigen Updates in Miami und Montreal.</p><p>Das Paket verschaffte den Fahrern die Chance, um den Sieg zu k&auml;mpfen, wobei Lando Norris seinen und damit den ersten Grand-Prix-Sieg des Teams in dieser Saison holte. Die McLaren-Form muss sich allerdings noch auf verschiedenen Strecken und unter unterschiedlichen Wetterbedingungen best&auml;tigen.</p><p>Und es ist wahrscheinlich zu sp&auml;t, um einen der beiden Titel erfolgreich zu verteidigen, da das Team immer noch <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">159 Punkte hinter Spitzenreiter Mercedes</a> liegt. <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">In der Fahrer-WM</a> ist Norris nach einem schwierigen Saisonauftakt, bei dem er viel Boden verlor, weiterhin nur F&uuml;nfter, Piastri liegt als Siebter noch weiter zur&uuml;ck.</p><p>Das Team erkl&auml;rt seinen schleppenden Start in die Saison 2026 damit, dass es im Vorjahr einen sp&auml;ten Titelkampf gegen Red Bull und Max Verstappen f&uuml;hren musste, kombiniert mit einer Kurskorrektur w&auml;hrend der Entwicklung seines 2026er-Konzepts.</p><h2>Andere Teams haben "einen besseren Job gemacht"</h2><p>"Wir hatten am Ende der Saison einen gro&szlig;en, wenn auch leicht &uuml;berraschenden Wettbewerb mit Max", sagte Neil Houldey, McLarens technischer Direktor f&uuml;r Ingenieurwesen. "Aber wir haben unser Auto nat&uuml;rlich bis zum Ende des Jahres weiterentwickelt, w&auml;hrend wir parallel an 2026 gearbeitet haben."</p><p>"Wenn man sich anschaut, wie wir in den Start von 2026 gegangen sind, waren wir im Vergleich zu ein paar Teams ein wenig im Hintertreffen", erkl&auml;rt er und erg&auml;nzt: "Ich denke, wir haben einen ziemlich guten Job gemacht, indem wir viele Upgrades gebracht haben, die dem Auto mehr Leistung verliehen haben."</p><p>"Wir haben uns aus Sicht der Powerunit und aus Sicht des Autos in eine bessere Position gebracht. Aber man muss sagen, dass ein paar Teams da drau&szlig;en definitiv einen besseren Job gemacht haben als wir", gesteht Houldey. "Und jetzt m&uuml;ssen wir in dieser zweiten Saisonh&auml;lfte einen Weg finden, sie zu &uuml;berholen und bei mehr Rennen etwas wettbewerbsf&auml;higer zu werden."</p><p>Anders als im vergangenen Jahr, als Teams wie Ferrari und andere, die nicht mehr im Titelkampf waren, fr&uuml;hzeitig den Fokus auf die folgende Saison legten, ist McLaren weiterhin der Ansicht, dass Leistungssteigerungen am diesj&auml;hrigen Auto dem Team 2027 zugutekommen werden.</p><p>Dies gilt trotz der Tatsache, dass das Fahrzeugdesign selbst nicht vollst&auml;ndig &uuml;bernommen wird, da das Team bereits einen 2027er-Boliden mit l&auml;ngerem Radstand und ge&auml;nderter Aufh&auml;ngungsanordnung plant.</p><p>N&auml;chstes Jahr gibt es auch einige &Auml;nderungen an den technischen Vorschriften, darunter die Verk&uuml;rzung des sogenannten "Front Bib" oder "Tea Tray" am vorderen Teil des Bodens um 300 Millimeter, was sich nicht nur auf die Abtriebserzeugung, sondern auch auf die Fahrh&ouml;hen auswirken wird.</p><h2>McLaren k&uuml;ndigt "wichtige" Updates an</h2><p>"Wir erwarten, dass wir in den n&auml;chsten Rennen einige wichtige Teile bringen werden, und wir erwarten, dass wir das auch noch relativ sp&auml;t in der Saison tun werden", best&auml;tigt Houldey. "Wir stellen die Entwicklung f&uuml;r 2026 definitiv nicht ein, denn wir wissen, dass alles, was wir von 2026 nach 2027 mitnehmen, als Erkenntnis weitergetragen wird."</p><p>"Selbst wenn unser Auto ein wenig l&auml;nger wird, selbst wenn sich das Konzept der Aufh&auml;ngung &auml;ndert, ist alles, was wir dieses Jahr lernen, f&uuml;r das n&auml;chste Jahr sehr relevant. Deshalb sind wir sehr bestrebt, das Auto so lange wie m&ouml;glich weiterzuentwickeln."</p><p>Er f&uuml;gt hinzu: "Der beste Weg, die generierte Leistung zu verstehen, besteht darin, sie auf die Strecke zu bringen, sie ordnungsgem&auml;&szlig; zu testen und sicherzustellen, dass sie das tut, was man erwartet."</p><p>"Wenn man 2026 jetzt aufh&ouml;rt, begibt man sich eher in die theoretische Welt, und das bedeutet nicht zwangsl&auml;ufig, dass man viel Leistung f&uuml;r 2027 generiert", warnt er. "Unsere derzeitige Ansicht ist also, dass noch so viele Rennen vor uns liegen, bei denen wir Leistung hinzuf&uuml;gen k&ouml;nnen."</p><p>"Lasst uns Wege finden, bei diesen Events Leistung hinzuzuf&uuml;gen, und wir wissen, dass diese Erkenntnisse f&uuml;r 2027 n&uuml;tzlich sein werden", so Houldey. Wie jedes andere Team konnte auch McLaren sich von dem inspirieren lassen, was die Konkurrenz macht.</p><h2>Regeln nicht so restriktiv wie zu Ground-Effect-Zeiten?</h2><p>Das Team war das dritte, das einen rotierenden Heckfl&uuml;gel testete, der erstmals beim 2026er-Ferrari bei den Wintertests zu sehen war. Houldey gab zu, dass das Team ein wenig "entt&auml;uscht" war, diese M&ouml;glichkeit in den Vorschriften &uuml;bersehen zu haben.</p><p>Doch die bei Ferrari gezeigte Innovation unterstreicht erneut, dass die technischen Vorschriften f&uuml;r 2026 weniger streng sind als zun&auml;chst angenommen. "Aerodynamisch gesehen sehen die Autos zwar ziemlich &auml;hnlich aus, aber das sind sie eigentlich nicht", erkl&auml;rt Houldey.</p><p>"Es gibt ein paar Bereiche, die die Teams erschlossen haben. Ich denke, die Vorschriften geben uns genug Freiheit", betont er. "Wenn man &uuml;ber das erste Jahr spricht, lernt man wirklich viel von dem, was andere Teams gemacht haben."</p><p>"Man entdeckt beim erneuten Lesen der Regeln viel, was bedeutet, dass sie ein wenig offener sind als 2022 bis 2025. Und nat&uuml;rlich lernt man in diesem ersten Jahr so viel, dass es Spa&szlig; macht, sich verschiedene Konzepte anzusehen."</p><p>"Die Seitenk&auml;sten sind ein gutes Beispiel daf&uuml;r, dass es vielleicht nicht viel Leistung in ihnen gibt, aber man sieht in der Boxengasse so viele verschiedene Versionen. Noch ist niemand konvergiert, also gibt es viele Dinge, die man ausprobieren kann, um die richtige Richtung zu finden."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 04:39:12 +0000</pubDate>
      <author>Filip Cleeren</author>
    </item>
    <item>
      <title>Kimi Antonelli: Weniger Unterstützung in Italien wegen Ferrari?</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/kimi-antonelli-weniger-unterstuetzung-in-italien-wegen-ferrari-26081109/3451218/</link>
      <description>Kimi Antonelli ist der neue Überflieger in der Formel 1, doch ausgerechnet in seiner Heimat Italien bekommt er laut Günther Steiner nicht die verdiente Anerkennung</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/30a4xLG6/s6/kimi-antonelli-weniger-unterstuetzung-in-italien-wegen-ferrari-26081109.jpg"/> Kimi Antonelli ist der neue Überflieger in der Formel 1, doch ausgerechnet in seiner Heimat Italien bekommt er laut Günther Steiner nicht die verdiente Anerkennung<p>Obwohl Kimi Antonelli in diesem Jahr der erste italienische Formel-1-Weltmeister seit Alberto Ascari im Jahr 1953 werden k&ouml;nnte, glaubt Ex-Haas-Teamchef G&uuml;nther Steiner, dass der 19-J&auml;hrige in seinem Heimatland nicht die verdiente Anerkennung bekommt.</p><p>"Ich habe in Spa mit einigen italienischen Journalisten dar&uuml;ber gesprochen", <a href="https://www.youtube.com/watch?v=v-bAzHmnnHk" target="_blank" rel="nofollow" data-custom-text="1">verr&auml;t Steiner in <i>The Red Flags Podcast</i></a> und erkl&auml;rt, trotz seiner aktuellen WM-F&uuml;hrung bekomme Antonelli in Italien seiner Meinung nach "nicht die Anerkennung, die er verdient".</p><p>Steiner erkl&auml;rt: "In Italien gibt es mittlerweile zwei sehr gute Sportler. Jannik Sinner im Tennis, der gerade alle hinter sich l&auml;sst, und dann gibt es noch Kimi Antonelli. Aber Kimi wird nicht genauso gew&uuml;rdigt wie Jannik Sinner, und das finde ich, gelinde gesagt, seltsam."</p><p>Sinner f&uuml;hrt aktuell die Weltrangliste im Herrentennis an, <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">w&auml;hrend Antonelli in der Formel-1-Fahrer-WM vorne liegt</a>. Doch Steiner erkl&auml;rt, dass der Mercedes-Pilot mit Ferrari quasi Konkurrenz aus dem eigenen Land habe, was sein Standing in Italien verschlechtere.</p><p>"Es h&auml;ngt damit zusammen, dass Ferrari als das italienische Team, als die 'Nationalmannschaft', angesehen wird. Viele Menschen m&uuml;ssen sich erst noch daran gew&ouml;hnen, dass es einen italienischen Formel-1-Fahrer gibt, der tats&auml;chlich Weltklasse ist, und nicht nur ein Team", so Steiner.</p><h2>Erster italienischer Grand-Prix-Sieger seit 20 Jahren</h2><p>Er erinnert daran, dass es vor Antonelli "lange Zeit" keinen italienischen Spitzenfahrer in der Formel 1 gegeben habe. Tats&auml;chlich holte Antonelli 2026 den ersten italienischen Grand-Prix-Sieg seit 20 Jahren. <a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/formel-1-datenbank/" data-custom-text="1">Der zuvor letzte durch Giancarlo Fisichella stammte noch aus dem Jahr 2006</a>.</p><p>Zudem konnte Antonelli als erster Italiener seit Riccardo Patrese im Jahr 1991 mehr als ein Rennen in einer Saison gewinnen. Steiner betont daher: "Er hat mehr verdient, und ich glaube, es w&auml;chst mittlerweile das Bewusstsein, dass dieser Typ tats&auml;chlich etwas Besonderes ist."</p><p>Das "Problem" f&uuml;r Antonelli ist, dass sein Gegner im WM-Kampf 2026 ausgerechnet Ferrari ist. Sein engster Verfolger in der Fahrer-Weltmeisterschaft ist zur Sommerpause Rekordweltmeister Lewis Hamilton, der seit 2025 f&uuml;r die Scuderia an den Start geht.</p><p>"Wir m&uuml;ssen [Kimi] mehr Aufmerksamkeit schenken", findet Steiner und r&auml;t den italienischen Fans: "Vielleicht solltest du einfach nicht alles auf eine Karte setzen: Ferrari. Es gibt da drau&szlig;en jemanden, den du anfeuern kannst. Er verdient mehr, als er derzeit in Italien bekommt."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3451218-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 17:32:43 +0000</pubDate>
      <author>Ruben Zimmermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>MotoGP schließt Verlegung des Katar-Grand-Prix auf andere Strecke nicht aus</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/motogp-schliesst-verlegung-des-katar-grand-prix-auf-andere-strecke-nicht-aus-26081104/3451216/</link>
      <description>Carlos Ezpeleta räumt ein, dass ein anderer Austragungsort für den Grand Prix von Katar 2026 - analog zum Bahrain-Grand-Prix der Formel 1 - nicht ausgeschlossen ist</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/D0JkeLp2/s6/motogp-schliesst-verlegung-des-katar-grand-prix-auf-andere-strecke-nicht-aus-26081104.jpg"/> Carlos Ezpeleta räumt ein, dass ein anderer Austragungsort für den Grand Prix von Katar 2026 - analog zum Bahrain-Grand-Prix der Formel 1 - nicht ausgeschlossen ist<p>Der Lusail International Circuit in Katar h&auml;tte urspr&uuml;nglich am Wochenende des 12. April der Austragungsort f&uuml;r das vierte Rennwochenende der MotoGP-Saison 2026 sein sollen. Doch aufgrund des milit&auml;rischen Konflikts, der im Fr&uuml;hjahr im Nahen Osten ausgebrochen ist, haben sich die Organisatoren der Motorrad-WM entschieden, <a href="https://de.motorsport.com/motogp/news/update-motogp-kalender-2026-katar-gp-verschoben-saison-eine-woche-laenger-26031501/3442914/" target="_blank" data-custom-text="1">den Katar-Grand-Prix auf das Wochenende des 8. November zu verschieben</a>.</p><p>Derzeit ist Katar angesetzt als drittletztes Rennwochenende der laufenden MotoGP-Saison, bevor man anschlie&szlig;end nach Europa zur&uuml;ckkehrt, um den Grand Prix von Portugal (22. November) und eine Woche sp&auml;ter als Saisonfinale den Grand Prix von Valencia (29. November) auszutragen (<a href="https://de.motorsport.com/motogp/schedule/" target="_blank" data-custom-text="1">MotoGP-Kalender 2026</a>).</p><p>Bei der MotoGP Sports Entertainment Group (MotoGP SEG) hofft man Stand jetzt weiterhin, das Rennen in Lusail auszutragen. Gleichzeitig pr&uuml;ft man aber m&ouml;gliche Alternativen. Abgesehen von den Herausforderungen der Ausrichtung einer Sportveranstaltung an einem Ort mit offensichtlichen Sicherheitsbedenken, gibt es bei einigen der in der Motorrad-WM t&auml;tigen Unternehmen - namentlich Zulieferer - interne Richtlinien, die es verbieten, Mitarbeiter in Gebiete zu entsenden, die als risikoreich gelten.</p><p>Auf die direkte Frage nach den in Betracht gezogenen Alternativen f&uuml;r Katar schlie&szlig;t MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta nicht aus, dass die Rennserie einen &auml;hnlichen Weg einschl&auml;gt wie es die Formel 1 mit ihrem Grand Prix von Bahrain tut. Das hei&szlig;t, die M&ouml;glichkeit, den diesj&auml;hrigen Motorrad-Grand-Prix von Katar in einem anderen Land auszutragen, wird beim MotoGP-Promoter nicht ausgeschlossen.</p><p>"Da wir zur selben Familie geh&ouml;ren wie die Formel 1, n&auml;mlich Liberty Media, besch&auml;ftigt uns dieses Thema nat&uuml;rlich", sagt Ezpeleta im Gespr&auml;ch f&uuml;r <em>Autosport</em>, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im <a href="https://www.motorsportnetwork.com" target="_blank">Motorsport Network</a>. "Die Situation ist jedoch eine andere. Wir haben nur ein Rennen im Nahen Osten. Aus kommerzieller Sicht ist eine Saison mit 21 statt 22 Rennen eindeutig ausreichend."</p><p class="title">Video: MotoGP: Wird der Grand Prix von Katar in ein anderes Land verlegt?</p>&nbsp;<p>Der politische Konflikt am Persischen Golf, der Ende Februar zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ausgebrochen ist, hat direkte Auswirkungen auf den diesj&auml;hrigen Sportkalender und hat bereits mehrere Rennserien dazu veranlasst, Veranstaltungen abzusagen oder zu verschieben.</p><p>Die Formel 1 sagte zun&auml;chst die f&uuml;r April geplanten Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien ab. Die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) verschob ihr Katar-Rennen zun&auml;chst von M&auml;rz auf Oktober, bevor man es - genau wie das f&uuml;r November geplante Bahrain-Rennen - <a href="https://de.motorsport.com/wec/news/folge-des-irankriegs-wec-rennen-in-katar-und-bahrain-abgesagt-26072302/3450184/" target="_blank" data-custom-text="1">komplett abgesagt hat</a>.</p><p>Seitens der Formel 1 wurde vor wenigen Wochen bekanntgegeben, dass der Grand Prix von Bahrain am Wochenende des 4. Oktober ausgetragen wird, allerdings nicht in Sachir, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/formel-1-findet-ersatz-fuer-bahrain-malaysia-nach-neun-jahren-zurueck-26072607/3450464/" target="_blank" data-custom-text="1">sondern in Sepang in Malaysia</a>. Derzeit beobachtet man bei Liberty Media die Entwicklungen im Nahen Osten weiter, bevor man entscheidet, wie hinsichtlich der Formel-1-Grands-Prix von Katar (29. November) und Abu Dhabi (6. Dezember) vorgegangen wird.</p><p>Die endg&uuml;ltige Entscheidung dar&uuml;ber, wie mit dem Motorrad-Grand-Prix von Katar verfahren werden soll, ist in jeglicher Hinsicht &auml;u&szlig;erst komplex. Logistisch gesehen ist es alles andere als einfach, so kurzfristig eine Rennstrecke zu finden, die einerseits die erforderlichen Sicherheitsstandards erf&uuml;llt, und andererseits &uuml;berhaupt verf&uuml;gbar ist. Zudem muss ber&uuml;cksichtigt werden, dass bereits zwei Wochen sp&auml;ter die gesamte Ausr&uuml;stung f&uuml;r den Grand Prix von Portugal in Portimao vor Ort sein muss.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451216/289120.jpg" alt="Lusail International Circuit in Katar" loading="lazy"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Ob Lusail im MotoGP-Kalender 2026 auftaucht oder nicht, steht noch nicht fest</p><p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Motorsport Images</p><p>"Wir befinden uns zu diesem Zeitpunkt des Jahres in einer Phase, in der die meisten europ&auml;ischen Rennstrecken bereits belegt sind", sagt Ezpeleta im Interview und betont zugleich, dass seine Priorit&auml;t weiterhin darin bestehe, im November nach Katar zu reisen. "Ehrlich gesagt hoffe ich, dass wir fahren k&ouml;nnen. Darauf konzentrieren wir uns derzeit."</p><p>Die MotoGP SEG gibt sich bis Ende August Zeit f&uuml;r eine Entscheidung, um gen&uuml;gend Spielraum f&uuml;r beide Optionen zu haben. Je nach Vorgehensweise und der Entwicklung der Lage am Persischen Golf m&uuml;sste m&ouml;glicherweise auch der Plan f&uuml;r die Fr&uuml;hphase der kommenden MotoGP-Saison ge&auml;ndert werden.</p><p>Fest steht, dass der MotoGP-Saisonauftakt 2027 am 7. M&auml;rz in Buriram (Thailand) stattfinden wird. Derzeit scheint alles darauf hinzudeuten, dass eine Woche sp&auml;ter in Lusail (Katar) die zweite Saisonstation ausgerichtet wird. Der Nahost-Konflikt k&ouml;nnte jedoch eine &Auml;nderung dieses geplanten Szenarios f&uuml;r den MotoGP-Kalender 2027 erzwingen.</p><p></p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3451216-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 16:18:18 +0000</pubDate>
      <author>Oriol Puigdemont</author>
    </item>
    <item>
      <title>Warum McLaren das Potenzial der Mercedes-Powerunit nicht ausschöpft</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/warum-mclaren-das-potenzial-der-mercedes-powerunit-nicht-ausschoepft-26081108/3451213/</link>
      <description>Technikdirektor Neil Houldey erklärt, warum McLaren das Potenzial der neuen Powerunit von Mercedes aktuell noch nicht in vollem Umfang ausschöpfen kann</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-2.motorsport.com/images/amp/824RB4z6/s6/warum-mclaren-das-potenzial-der-mercedes-powerunit-nicht-ausschoepft-26081108.jpg"/> Technikdirektor Neil Houldey erklärt, warum McLaren das Potenzial der neuen Powerunit von Mercedes aktuell noch nicht in vollem Umfang ausschöpfen kann<p>Nachdem McLaren im vergangenen Jahr in der Formel 1 sowohl die Fahrer- als auch die Konstrukteurs-WM gewonnen hatte, erlebt das Team aus Woking inmitten neuer technischer Regeln eine schwierigere Saison 2026, w&auml;hrend Motorenpartner Mercedes dominiert.</p><p>Kurz vor der Sommerpause sicherte sich das Team in Ungarn dank Lando Norris seine erste Poleposition <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">und seinen ersten Grand-Prix-Sieg der Saison</a>. In den zehn Rennen zuvor hatte McLaren lediglich vier Podestpl&auml;tze eingefahren.</p><p>Die Formel 1 ist 2026 auf neue Motorenspezifikationen mit einer Leistungsverteilung von 53 zu 47 zwischen Verbrennungsmotor und Elektromotor umgestiegen, und bei McLaren hatte man den Eindruck, dass dieser Bereich den MCL40 ausbremst.</p><p>Angesichts der Komplexit&auml;t der neuen Antriebseinheiten hatte Teamchef Andrea Stella konkret angedeutet, dass es ein Nachteil sei, lediglich Kundenteam zu sein. Ende Juni erkl&auml;rte der Italiener, dass McLaren auf den Geraden noch immer bis zu 0,15 Sekunden pro Runde auf das Mercedes-Werksteam verliere.</p><p>Allerdings steckt mehr dahinter als nur der Status als Kundenteam. "Aus Sicht der Antriebseinheit war ganz klar, dass wir noch viel dar&uuml;ber lernen mussten, wie man sie betreibt und mit ihrer Komplexit&auml;t umgeht", so Neil Houldey, der technische Direktor f&uuml;r den Bereich Engineering bei McLaren.</p><p>"Zwischen uns und HPP [Mercedes High Performance Powertrains] hatten wir daf&uuml;r nicht gen&uuml;gend Ressourcen eingesetzt. Deshalb gingen wir mit dem Wissen in die Saison, dass es dort eine gro&szlig;e M&ouml;glichkeit gab", erkl&auml;rt Houldey.</p><h2>McLaren fehlt weiterhin Performance im Softwarebereich</h2><p>Er betont: "Wir wussten, dass diese Regeln aus Sicht des Energiemanagements eine Herausforderung darstellen w&uuml;rden, und wir hatten Ma&szlig;nahmen ergriffen, von denen wir glaubten, dass sie uns einen guten Start erm&ouml;glichen w&uuml;rden."</p><p>"Ich denke, sowohl wir als auch HPP h&auml;tten im Vorfeld der Tests und der ersten Rennen mehr Arbeit in die Software investieren k&ouml;nnen. Das h&auml;tte uns beim Energiemanagement in eine bessere Position gebracht", gesteht Houldey.</p><p>"Auch heute gibt es noch Arbeit zu erledigen, und ich glaube, dass uns im Softwarebereich weiterhin Leistung entgeht, die wir noch nicht abrufen", verr&auml;t er und erkl&auml;rt: "Unser Auto unterscheidet sich vom Werkswagen. Deshalb ben&ouml;tigen wir spezifische Kalibrierungen f&uuml;r unser Fahrzeug, die wir derzeit nicht schnell genug freigeben k&ouml;nnen."</p><p>"Zusammengefasst w&uuml;rde ich sagen, dass wir in den ersten drei bis vier Rennen einige sehr gute Fortschritte gemacht haben. Diese Verbesserungen haben sich fortgesetzt", versichert Houldey.</p><p>"Gleichzeitig m&uuml;ssen wir in den kommenden Rennen und mit Blick auf 2027 noch weitere Schritte machen, um das letzte Zehntel herauszuholen, das m&ouml;glicherweise in der Antriebseinheit steckt, das wir derzeit aber noch nicht vollst&auml;ndig abrufen k&ouml;nnen."</p><h2>Was McLaren mit dem heutigen Wissen anders machen w&uuml;rde</h2><p>Ein wesentlicher Unterschied zum Mercedes-Antriebsstrang besteht darin, dass McLaren k&uuml;rzere &Uuml;bersetzungen gew&auml;hlt hat. Diese sorgen f&uuml;r eine bessere Beschleunigung und wurden von Stella im Mai als "insgesamt positiv" bezeichnet. Houldey vertritt jedoch eine andere Auffassung.</p><p>Auf die Frage, ob McLaren die &Uuml;bersetzungen mit dem heutigen Wissensstand etwas anders positionieren w&uuml;rde, antwortet Houldey: "Ich denke, das w&uuml;rden wir. Wenn wir noch einmal die Gelegenheit dazu h&auml;tten, w&uuml;rden wir die &Uuml;bersetzung n&auml;her an das Niveau von Mercedes heranf&uuml;hren."</p><p>"Durch die k&uuml;rzeren &Uuml;bersetzungen ergeben sich einige Leistungsm&ouml;glichkeiten, die wir nutzen k&ouml;nnen. In Kurven schalten wir weniger h&auml;ufig in niedrigere G&auml;nge zur&uuml;ck, m&ouml;glicherweise auch bei Neustarts und in &auml;hnlichen Situationen."</p><p>"Wenn man niedrigere &Uuml;bersetzungen hat, bietet das bei Starts eine Leistungsm&ouml;glichkeit. Betrachtet man jedoch den Hochgeschwindigkeitsbereich, w&uuml;rde man wahrscheinlich das w&auml;hlen, was die anderen Teams haben", erkl&auml;rt Houldey.</p><p>"Es gibt also Kompromisse in beide Richtungen. Aber auch hier geht es nur um kleine Zeitgewinne pro Runde. All diese kleinen Zeitgewinne summieren sich jedoch zu einer durchaus beachtlichen Rundenleistung", betont er.</p><h2>Neue Herausforderungen in der Saison 2027</h2><p>Houldey erinnert zudem: "Die Antriebseinheit wird im kommenden Jahr ver&auml;ndert, und m&ouml;glicherweise ver&auml;ndert sich auch die Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Die Aerodynamikregeln zielen offensichtlich darauf ab, den Abtrieb etwas zu reduzieren. Wir arbeiten derzeit daran, die idealen &Uuml;bersetzungen zu bestimmen."</p><p>"Im Moment verf&uuml;gen wir allerdings noch nicht &uuml;ber besonders viele Daten. Hoffentlich werden diese Daten und Informationen bald ein klareres Bild ergeben, sodass wir eine Entscheidung &uuml;ber die &Uuml;bersetzungen treffen k&ouml;nnen, die wahrscheinlich zu einer etwas l&auml;ngeren &Uuml;bersetzung f&uuml;hren wird."</p><p>"Wir wissen aber nicht, was das Werksteam machen wird. HPP wird seine endg&uuml;ltige Leistungskurve erst zu einem noch nicht feststehenden Zeitpunkt kennen - und das wird deutlich nach unserer Entscheidung &uuml;ber die &Uuml;bersetzungen sein", erkl&auml;rt Houldey.</p><p>"Ich denke, dass wir mit den Informationen, die uns damals zur Verf&uuml;gung standen, eine gute Entscheidung getroffen haben. Mit den Informationen, die wir heute haben, k&ouml;nnte die Entscheidung etwas anders ausfallen. Aber wir sprechen &uuml;ber Millisekunden, nicht &uuml;ber Zehntelsekunden."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3451213-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 16:11:16 +0000</pubDate>
      <author>Benjamin Vinel</author>
    </item>
    <item>
      <title>Offiziell: Rio de Janeiro richtet Launch-Event für MotoGP-Saison 2027 aus</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/offiziell-rio-de-janeiro-richtet-launch-event-fuer-motogp-saison-2027-aus-26071601/3449706/</link>
      <description>UPDATE: Bei der MotoGP SEG hat man sich festgelegt: Launch-Event für die erste Saison der 850er-Ära findet in Brasilien stattf - Logistik eine Herausforderung</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/rYEkdDw0/s6/rio-de-janeiro-als-favorit-fuer-launch-event-fuer-motogp-saison-2027-26071601.jpg"/> UPDATE: Bei der MotoGP SEG hat man sich festgelegt: Launch-Event für die erste Saison der 850er-Ära findet in Brasilien stattf - Logistik eine Herausforderung<p>Nachdem der offizielle Season-Launch, die feierliche Er&ouml;ffnungsveranstaltung mit allen Teams im Vorfeld einer neuen MotoGP-Saison, in den vergangenen zwei Jahren in Bangkok (2025) respektive Kuala Lumpur (2026) stattgefunden hat, galt f&uuml;r die dritte Auflage des Events lange Zeit Miami als Favorit.</p><p>Die Metropole im US-Bundesstaat Florida schien alle Voraussetzungen zu erf&uuml;llen, um als Austragungsort f&uuml;r den MotoGP Season-Launch 2027 den Zuschlag zu erhalten - insbesondere in den Augen von Liberty Media, dem neuen Eigent&uuml;mer der Motorrad-Weltmeisterschaft.</p><p>Neben Miami war auch Rio de Janeiro in Brasilien eine der Optionen, die von den Verantwortlichen der MotoGP Sports Entertainment Group (MotoGP SEG), und damit dem Inhaber der kommerziellen Rechte an der Motorrad-WM, in Betracht gezogen wurden.</p><p>Laut Informationen unserer Kollegen von <i>Motorsport.com Spanien</i>, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network, hat sich Rio in den vergangenen Tagen von einer Option zum Favoriten herauskristallisiert. Zwar ist der Vertrag mit den lokalen Veranstaltern noch nicht unterzeichnet, aber schon jetzt gehen mehrere MotoGP-Teams davon aus, dass sie Anfang 2027 nach Brasilien reisen.</p><p><strong>UPDATE, 11. August 2026:</strong> Im Anschluss an die hier vorliegende Original-Meldung vom 16. Juli hat die MotoGP SEG am 11. August offiziell best&auml;tigt, dass das Launch-Event im Vorfeld der MotoGP-Saison 2027 in Rio de Janeiro stattfinden wird. Termin ist Sonntag, der 21. Februar. Der Season-Launch wird somit exakt zwei Wochen vor dem Saisonauftakt stattfinden. Der MotoGP-Saisonauftakt ist f&uuml;r das Wochenende 6./7. M&auml;rz in Buriram (Thailand) angesetzt.</p><p>Nachfolgend der weitere Text der urspr&uuml;nglichen Meldung vom 16. Juli:</p><p>Nach der Erstausgabe 2025 in Bangkok (Thailand) h&auml;tte urspr&uuml;nglich auch das Launch-Event im Vorfeld der aktuellen MotoGP-Saison 2026 wieder dort stattfinden sollen. Doch Hindernisse unterschiedlicher Art veranlassten die Organisatoren zu einem Kurswechsel. Letztendlich blieben Teams und Fahrer in Kuala Lumpur (Malaysia), wo kurz zuvor auf dem nahegelegenen Sepang International Circuit die Wintertestfahrten f&uuml;r die neue Saison begonnen hatten.</p><p>Mit Blick auf 2027 w&auml;re eine Austragung des Launch-Events in Rio de Janeiro aus kommerzieller Sicht sinnvoll, insbesondere nach der in diesem Jahr erfolgten MotoGP-R&uuml;ckkehr ins Land Brasilien und dem Aufstieg von Diogo Moreira in die K&ouml;nigsklasse. Andererseits stellt die Variante Rio eine gro&szlig;e Herausforderung f&uuml;r die Teams dar, da die Zeitpl&auml;ne in dieser Phase des Jahres extrem eng sind und kaum Spielraum bieten.</p><p>Wenngleich das konkrete Datum f&uuml;r das Launch-Event noch nicht endg&uuml;ltig feststeht, geht <i>Motorsport.com Spanien</i> davon aus, dass der grundlegende Plan der MotoGP SEG darin besteht, die Veranstaltung so weit wie m&ouml;glich vorzuziehen und sie noch vor den ersten Wintertests durchzuf&uuml;hren.</p><p>Der Beginn der MotoGP-Wintertestfahrten 2027 ist f&uuml;r die letzte Januar-Woche in Sepang geplant. Dies w&uuml;rde bedeuten, dass die Fahrer ihre pers&ouml;nlichen Vorbereitungen auf die neue Saison unterbrechen m&uuml;ssten, um zun&auml;chst nach Brasilien zu fliegen und wenige Tage sp&auml;ter ans andere Ende der Welt nach Malaysia.</p><p>In diesem Szenario m&uuml;ssten die Teams ihre brandneuen 850er-Bikes bereits mehrere Tage im Voraus nach Brasilien verschiffen, gefolgt von den Technikern, die f&uuml;r Einrichtung und Wartung ben&ouml;tigt werden. Fahrer und F&uuml;hrungskr&auml;fte w&uuml;rden als Letzte eintreffen.</p><p>Eines der Hauptprobleme f&uuml;r die Teams w&auml;re es, ihre eigenen Pr&auml;sentationen zu planen. Diese sind f&uuml;r ihre Sponsoren sehr wichtig, weil man dort im Rampenlicht steht und sich die B&uuml;hne mit niemandem teilen muss.</p><p>Der Zeitplan freilich w&auml;re auch dann eng, wenn der Season-Launch mit allen Teams erst nach den Wintertests und somit kurz vor dem ersten Grand Prix des Jahres stattfinden w&uuml;rde.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3449706-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 15:45:00 +0000</pubDate>
      <author>Oriol Puigdemont</author>
    </item>
    <item>
      <title>Wie Honda mit dem Upgrade in Zandvoort den Anschluss schaffen will</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/wie-honda-mit-dem-upgrade-in-zandvoort-den-anschluss-schaffen-will-26081107/3451210/</link>
      <description>Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara erklärt, der Fokus des Zandvoort-Updates liege auf dem Verbrennungsmotor - Fahrbarkeit bleibt ein wichtiger Faktor</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/l0LkVLj6/s6/aston-martin-was-ist-vom-honda-upgrade-in-zandvoort-zu-erwarten-26081107.jpg"/> Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara erklärt, der Fokus des Zandvoort-Updates liege auf dem Verbrennungsmotor - Fahrbarkeit bleibt ein wichtiger Faktor<p>W&auml;hrend Aston Martin beim letzten Rennen vor der Sommerpause in Ungarn <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/analyse-wie-viel-hat-aston-martin-mit-seinen-ungarn-updates-gewonnen-26072519/3450435/" target="_blank" data-custom-text="1">sein erstes gro&szlig;es Upgrade-Paket f&uuml;r den AMR26 eingef&uuml;hrt hat</a>, bringt Motorenpartner Honda sein erstes Update der Formel-1-Saison 2026 nach Zandvoort mit.</p><p>Mit Adrian Neweys erstem Upgrade des Jahres wurde das Defizit auf Chassis-Seite erheblich verringert. Aston Martin ist zwar noch weit von seinem Ziel entfernt, doch Zahlen von Paceteq zeigen, dass das Defizit in Bezug auf das Renntempo in Ungarn "nur" 2,034 Sekunden pro Runde betrug.</p><p>An den vorangegangenen Wochenenden in Silverstone und Spa lag dieses Defizit noch bei mehr als f&uuml;nf Sekunden pro Runde, wobei es zwei wichtige Einschr&auml;nkungen gibt. Erstens sind beide Strecken deutlich l&auml;nger, w&auml;hrend der Hungaroring zudem weniger von der Leistung des Antriebsstrangs abh&auml;ngt.</p><p>Letzteres bleibt eine Schw&auml;che f&uuml;r Aston Martin, obwohl Honda hofft, mit seinem ersten ADUO-Upgrade des Jahres zum Start der zweiten Saisonh&auml;lfte einen Schritt nach vorne zu machen.</p><p>Dieses Upgrade konzentriert sich vollst&auml;ndig auf den Verbrennungsmotor, den General Trackside Manager und Chefingenieur Shintaro Orihara weiterhin als Hondas gr&ouml;&szlig;te Schw&auml;che im Vergleich zur Konkurrenz bezeichnet.</p><h2>Warum der Verbrennungsmotor im Fokus steht</h2><p>"Unsere Motorleistung ist im Vergleich zu anderen Herstellern definitiv schlecht", erkl&auml;rt er und betont: "Der wichtigste Punkt, den wir jetzt verbessern m&uuml;ssen, ist daher unsere Motorleistung, denn wie bereits erw&auml;hnt ist die L&uuml;cke ziemlich gro&szlig;."</p><p>"Ohne eine Verbesserung der Leistung unseres Verbrennungsmotors [bringt der Rest nichts]. Wenn wir beispielsweise das Energiemanagement verbessern, hilft das nichts, wenn die Motorleistung schlecht ist", erkl&auml;rt Orihara in einem exklusiven Interview mit <i>Motorsport-Total.com</i>.</p><p>"Deshalb konzentrieren wir uns jetzt rein auf die Verbesserung unserer Motorleistung. Sobald wir dort unser Ziel erreicht haben, k&ouml;nnen wir vielleicht einige andere kleine Bereiche optimieren. Aber unser Hauptfokus liegt weiterhin auf der Motorleistung, dem Verbrennungsmotor."</p><p>Honda wei&szlig;, dass das Schlie&szlig;en des Defizits bei der reinen Leistung Zeit brauchen wird, sodass nach diesem ersten Schritt weitere Upgrades erforderlich sein werden. <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/aston-martin-neuer-honda-motor-soll-knapp-30-ps-bringen-26073011/3450703/" target="_blank" data-custom-text="1">Einige der optimistischsten Sch&auml;tzungen gehen von einem Gewinn von bis zu 30 PS aus</a>.</p><p>Auf die Frage nach dem konkreten Ziel f&uuml;r das Zandvoort-Upgrade nennt Orihara ein &auml;hnliches Ziel wie Aston Martin in Ungarn: zur&uuml;ck ins sogenannte "Rennfeld" zu kommen. Auf Chassis-Seite sei dies bereits erreicht, doch Orihara betont, dass dasselbe auch auf der Seite des Antriebsstrangs geschehen m&uuml;sse.</p><p>"Unser Ziel ist es, zur&uuml;ck ins Rennfeld zu kommen, in eine Situation, in der die zehn oder 20 Millisekunden, die wir jedes Wochenende so sehr zu finden versuchen, tats&auml;chlich einen Unterschied machen k&ouml;nnen", betont er.</p><h2>Honda vor neuer Herausforderung bei der Fahrbarkeit</h2><p>Da der Antriebsstrang erhebliche &Auml;nderungen erf&auml;hrt, wirft das Upgrade in Zandvoort auch eine weitere Frage auf. Es geht um einen Begriff, der in den ersten Monaten dieser Formel-1-Saison h&auml;ufig diskutiert wurde: die Fahrbarkeit, also das Gef&uuml;hl, das die Fahrer vom Antriebsstrang haben.</p><p>"Wir haben unsere Tools zur Optimierung der Fahrbarkeit entwickelt. Wir haben gute Fortschritte gemacht und waren nah an dem, was wir erreichen wollten", sagt Orihara. "Aber wenn wir den Spec-2-Motor einf&uuml;hren, werden sich die Verbrennungseigenschaften deutlich &auml;ndern."</p><p>"Vielleicht nicht deutlich, aber es wird einen gro&szlig;en Unterschied geben", erkl&auml;rt er und erg&auml;nzt: "Dann wird sich auch das Motorverhalten in der Kurvenphase &auml;ndern. Also ja, wir m&uuml;ssen unsere Fahrbarkeit erneut entwickeln."</p><p>Dies geht Hand in Hand mit Astons Martins Upgrades auf Chassis-Seite, die ebenfalls Auswirkungen auf die Fahrbarkeit des Antriebsstrangs haben. "Mit der &Auml;nderung der Autospezifikation werden die Kurvengeschwindigkeiten deutlich h&ouml;her sein. Und dann werden sich auch die Anforderungen an die Fahrbarkeit &auml;ndern", so Orihara.</p><p>Es klingt, als w&uuml;rde Honda vor derselben Fahrbarkeits-Herausforderung stehen wie zu Beginn dieses Jahres, doch Orihara betont, dass der japanische Hersteller unter keinen Umst&auml;nden wieder bei Null anfangen werde. Schlie&szlig;lich k&ouml;nnen die gewonnenen Erkenntnisse auch auf die neue Spezifikation angewendet werden.</p><p>"In dieser ersten Saisonh&auml;lfte gab es gro&szlig;e Fortschritte. Wir haben unsere optimierte Methode [f&uuml;r die Fahrbarkeit] entwickelt", betont er. "Wir werden unseren neuen Motor einf&uuml;hren und m&uuml;ssen wahrscheinlich mehr Arbeit leisten, um die Fahrbarkeit erneut zu verbessern."</p><p>"Aber jetzt wissen wir, wie wir es machen m&uuml;ssen und wo wir verbessern sollten", zeigt er sich optimistisch und betont: "Das war ein gro&szlig;er Lerneffekt, und wir k&ouml;nnen diesen Lernpunkt auf unseren B-Spec-Motor &uuml;bertragen."</p><p>Teilweise aufgrund dieses Aspekts - der Arbeit an der Fahrbarkeit - war Aston Martins j&uuml;ngster Filmtag auf dem Hungaroring mit dem neuen Antriebsstrang so wichtig. Er hat beiden Parteien bereits erste Daten zur Analyse geliefert und soll helfen, unangenehme &Uuml;berraschungen in Zandvoort zu vermeiden.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3451210-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 14:42:53 +0000</pubDate>
      <author>Ronald Vording</author>
    </item>
    <item>
      <title>Yamaha in Silverstone: Fabio Quartararo hadert mit "ganz schlechtem Gefühl"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/yamaha-in-silverstone-fabio-quartararo-hadert-mit-ganz-schlechtem-gefuehl-26081103/3451208/</link>
      <description>Fabio Quartararo am Großbritannien-Wochenende langsamer als Jack Miller auf der Pramac-Yamaha - Was den Ex-Champion im Werksteam verzweifeln ließ</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/3YWkjL1Y/s6/yamaha-in-silverstone-fabio-quartararo-hadert-mit-ganz-schlechtem-gefuehl-26081103.jpg"/> Fabio Quartararo am Großbritannien-Wochenende langsamer als Jack Miller auf der Pramac-Yamaha - Was den Ex-Champion im Werksteam verzweifeln ließ<p>Jack Miller aus dem Pramac-Team schaffte in Silverstone &uuml;berraschend direkt im Training am Freitag den Einzug ins Q2-Segment des Qualifyings. Von da an war der am gesamten MotoGP-Wochenende des Gro&szlig;britannien-Grand-Prix die Speerspitze im Yamaha-Lager.</p><p>Nach dem starken Freitagsauftritt von Miller in Form von P9 im Training, waren die besten Yamaha-Ergebnisse anschlie&szlig;end: P11 f&uuml;r Miller im Qualifying, P13 f&uuml;r Miller im Sprint, P12 f&uuml;r Miller im Grand Prix. Der Pramac-Pilot aus Australien war in allen wichtigen Sessions der bestplatzierte Fahrer auf einer der insgesamt f&uuml;nf M1-Bikes mit V4-Motor. Neben den Stammfahrern trat Augusto Fernandez als Wildcard-Pilot an.</p><p>Insbesondere Fabio Quartararo, im Yamaha-Aufgebot meistens die Speerspitze, tat sich in Silverstone schwer. Direkt am Freitag monierte der MotoGP-Weltmeister von 2021 ein "ganz schlechtes Gef&uuml;hl", das er wie folgt erkl&auml;rte: "Ich habe gro&szlig;e Schwierigkeiten, das Motorrad so zu fahren wie ich es mir vorstelle. Ich bin auf diesem Bike total verkrampft."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451208/326275.jpg" alt="Jack Miller"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">W&auml;hrend Jack Miller in Silverstone die Yamaha-Speerspitze war, ...</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Gold and Goose Photography / Getty Images</p><p>"Jack war schnell", so Quartararos Anspielung auf Miller am Freitag, "aber ich selber war nicht in der Lage, ans Limit zu gehen. Ich habe einfach nur versucht, einen Weg zu finden, wie man dieses Motorrad fahren muss". Nachgefragt, wo das Limit der 2026er-Yamaha liege, antwortete der Ex-Weltmeister: "Das wei&szlig; ich nicht. Hier sah es jetzt fast schon so aus als w&uuml;rde ich zum ersten Mal &uuml;berhaupt auf diesem Motorrad sitzen."</p><p>"Ich konnte keine Schr&auml;glagen fahren und war somit in den Kurven sehr langsam. Genau das aber, n&auml;mlich ein gutes Tempo in den Kurven, braucht es auf einer Strecke wie dieser. Ich konnte es nicht finden und war deshalb extrem langsam", so Quartararo am Freitag sichtlich frustriert.</p><p>Eine von ihm angek&uuml;ndigte "gro&szlig;e Ver&auml;nderung" &uuml;ber Nacht brachte beginnend mit Samstag keine entscheidende Verbesserung. Im Q1-Segment des Qualifyings verpasste Quartararo als Drittschnellster hinter Franco Morbidelli (VR46-Ducati) und Ersatzfahrer Iker Lecuona (Gresini-Ducati) um gerade mal 0,050 Sekunden den nachtr&auml;glichen Q2-Einzug. Vom 13. Startplatz belegte Quartararo im Sprint P14 direkt hinter Miller.</p><p>Im Grand Prix kam Quartararo als 13. abermals direkt hinter Miller ins Ziel. Allerdings erhielt der Yamaha-Werkspilot aus Frankreich nachtr&auml;glich eine 16-Sekunden-Zeitstrafe im Zusammenhang mit der Reifendruck-Regel. Die Strafe hat Quartararo im <a href="https://de.motorsport.com/motogp/results/" target="_blank" data-custom-text="1">offiziellen Rennergebnis</a> auf P16 und somit auf eine Platzierung au&szlig;erhalb der Punkter&auml;nge zur&uuml;ckgeworfen.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451208/326276.jpg" alt="Fabio Quartararo"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">... beschreibt Quartararo sein eigenes Fahren am Wochenende als "verkrampft"</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Gold and Goose Photography / Getty Images</p><p>Zur Erinnerung: In Silverstone 2025 f&uuml;hrte Quartararo, damals auf der M1 mit Reihenmotor, von der Pole gestartet den Gro&szlig;teil des Grand Prix an, bis ihn ein Defekt am hinteren Ride-Height-Device den schon sicher geglaubten ersten Sieg seit Sachsenring 2022 kostete. In diesem Jahr nun war er auf der M1 mit V-Motor sowohl von einem Pole-verd&auml;chtigen Speed im Qualifying als auch von F&uuml;hrungsrunden im Rennen meilenweit entfernt.</p><p>"Wenn ich mein Gef&uuml;hl aus dem vergangenen Jahr mit meinem Gef&uuml;hl in diesem Jahr vergleiche, dann stelle ich fest, dass ich total verkrampft fahre", unterstrich Quartararo nach dem Qualifying und dem Sprint am Samstag das, was er schon nach dem Training am Freitag gesagt hatte. Nachsatz: "Ich habe einfach kein gutes Gef&uuml;hl. Ehrlich gesagt kommt das aber nicht ganz unerwartet."</p><p>"Ich brauche einfach etwas, was wir nicht haben. Ich will aber auch nicht jedes Mal die Abstimmung komplett umbauen lassen, denn immer dann, wenn wir das tun, sind wir anschlie&szlig;end auch nicht schneller. Ich kann nicht mehr tun als zu versuchen, unter den gegebenen Voraussetzungen das Bestm&ouml;gliche herauszuholen", so der Franzose, der Yamaha am Jahresende in Richtung Honda verlassen wird.</p><p>Die nachtr&auml;gliche 16-Sekunden-Strafe wegen Versto&szlig; gegen die Reifendruck-Regel, die war f&uuml;r Quartararo die "Kr&ouml;nung" eines rundum frustrierenden Silverstone-Wochenendes 2026. Laut Erkl&auml;rung der MotoGP-Rennkommissare war es eine technische Ungereimtheit, keine Schuld des Fahrers. Nachfolgend die Erkl&auml;rung der Kommissare zur Strafe gegen Quartararo:</p><p>"Am 9. August 2026 wurde w&auml;hrend des MotoGP-Rennens anl&auml;sslich des Grand Prix von Gro&szlig;britannien festgestellt, dass die Reifendruckdaten des genannten Fahrers nicht korrekt &uuml;bertragen wurden. Nach Ende des Rennens wurde das Motorrad zur Technischen Kontrolle &uuml;bergeben."</p><p>"Bei der &Uuml;berpr&uuml;fung wurde festgestellt, dass der Empf&auml;nger am Motorrad nicht korrekt konfiguriert war, um die Reifendruckdaten vom vorderen Reifensensor zu empfangen. Die Sensor-ID war nicht in der Empf&auml;ngerdatenbank erfasst worden, was dazu f&uuml;hrte, dass w&auml;hrend des Rennens keine tats&auml;chlichen Daten vom Vorderreifen aufgezeichnet wurden."</p><p>"Der Einsatz von Reifendrucksensoren (TAPS) an allen R&auml;dern, vorne und hinten, ist in der MotoGP-Klasse obligatorisch, einschlie&szlig;lich der l&uuml;ckenlosen Aufzeichnung der TAPS-Daten. Gem&auml;&szlig; dem an die Teams ausgegebenen Strafprotokoll MotoGP-Reifendruck betr&auml;gt die entsprechende Strafe in diesem Fall 16 Sekunden. Sie wird auf das Rennergebnis addiert."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451208/326277.jpg" alt="Fabio Quartararo"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Kein Speed und am Sonntag noch bestraft: F&uuml;r Quartararo war Silverstone Frust pur</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Qian Jun / MB Media via Getty Images</p><p>Alex Rins, im Yamaha-Werksteam der Teamkollege von Quartararo, kam schon im Sprint nicht &uuml;ber P16 hinaus. Im Grand Prix war er in der ersten Runde in einen Zwischenfall mit Joan Mir verwickelt. Der Honda-Pilot st&uuml;rze und musste direkt aufgeben. Rins st&uuml;rzte ebenfalls, fuhr anschlie&szlig;end zwar noch weiter, gab wenig sp&auml;ter aber ebenfalls auf.</p><p>Im Pramac-Team stand MotoGP-Rookie Toprak Razgatlioglu am gesamten Wochenende klar im Schatten von Teamkollege Jack Miller. W&auml;hrend der Australier diesmal die Yamaha-Speerspitze war, sprang f&uuml;r Razgatlioglu im Qualifying nur P22 heraus. Einzig Wildcard-Starter Augusto Fernandez war langsamer.</p><p>Im Sprint belegte Razgatlioglu nur P20 noch hinter Fernandez, im Grand Prix immerhin P14. Das Ergebnis vom Sonntag aber kam f&uuml;r den Rookie nicht zuletzt deshalb zustande, weil sieben der 23 gestarteten Piloten gest&uuml;rzt sind und Quartararo bestraft wurde.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 14:39:37 +0000</pubDate>
      <author>Mario Fritzsche</author>
    </item>
    <item>
      <title>Preining-Rücktrittsdrohung nicht nur aus Frust? "Viel über Zukunft nachgedacht"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/dtm/news/preining-ruecktrittsdrohung-nicht-nur-aus-frust-viel-ueber-zukunft-nachgedacht-26081101/3451206/</link>
      <description>Thomas Preining erklärt, welche Rolle sein Porsche-Vertrag bei der Rücktrittsdrohung spielte, während Mirko Bortolotti vor dem Abschied des Ex-Meisters warnt</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/eYPkRLA2/s6/preining-ruecktrittsdrohung-nicht-nur-aus-frust-viel-ueber-zukunft-nachgedacht-26081101.jpg"/> Thomas Preining erklärt, welche Rolle sein Porsche-Vertrag bei der Rücktrittsdrohung spielte, während Mirko Bortolotti vor dem Abschied des Ex-Meisters warnt<p>Wie ernst war die R&uuml;cktrittsdrohung von Ex-Champion Thomas Preining beim Norisring-Wochenende wirklich? Der Manthey-Porsche-Pilot rechnete nach dem <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/dtm-rennen-norisring-1-thiim-feiert-ersten-aston-sieg-nach-horrorunfall-26070404/3449157/" target="_blank" data-custom-text="1">entt&auml;uschenden Samstagsrennen in N&uuml;rnberg</a> mit der Balance of Performance (BoP) in der DTM ab und meinte <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/thomas-preining-rechnet-mit-der-dtm-bop-ab-bin-kurz-davor-aufzuhoeren-26070701/3449356/" target="_blank" data-custom-text="1">im Gespr&auml;ch mit <i>Motorsport-Total.com</i></a>, "ich bin wirklich kurz davor, dass ich sage: Das bringt nichts mehr, ich h&ouml;re auf".</p><p>Drei Wochen sp&auml;ter dominierte der 28-J&auml;hrige in Oschersleben und holte zwei Poles und beinahe zwei Siege, w&auml;re nicht der letzte Stopp schiefgegangen. Aber wie sieht er seine Aussagen heute? "Generell war das nat&uuml;rlich in der Hitze des Gefechtes", sagt der &Ouml;sterreicher.</p><p>"Das war eine sehr frustrierende Zeit f&uuml;r mich - nicht nur auf dem Norisring, aber auch bei den Rennen davor, bei denen wir uns wirklich nicht so gut geschlagen haben wie wir es wahrscheinlich h&auml;tten tun sollen. Ich war nat&uuml;rlich frustriert, dennoch habe ich in diesem Moment und in den folgenden Wochen im Sommer viel Zeit damit verbracht, dar&uuml;ber nachzudenken, was die richtigen Schritte f&uuml;r meine Zukunft sind."</p><h2>Preining: Porsche-Werksvertrag l&auml;uft mit Saisonende aus</h2><p>Denn Fakt ist, dass Preinings Porsche-Vertrag nach zwei Jahren zum Jahresende ausl&auml;uft und seine Zukunft noch nicht gekl&auml;rt ist. Wie es diesbez&uuml;glich aussieht? "Ich habe noch keine Entscheidung getroffen", stellt der &Ouml;sterreicher klar, der sich als Porsche-Junior nach oben gearbeitet hat und als einer von wenigen GT3-Piloten bei der Volkswagen-Marke einen Werksvertrag besitzt.</p><p>"Ich meine, ich werde definitiv noch ein paar Jahre dem Rennsport treu bleiben", schlie&szlig;t Preining einen kompletten R&uuml;cktritt vorerst aus. "Ich werde die Stiefel noch nicht an den Nagel h&auml;ngen, aber als Werksfahrer liegt es nicht immer komplett nur an mir, welches Programm ich absolviere und so weiter."</p><p>Dennoch stellt Preining klar, der dieses Jahr <a href="https://de.motorsport.com/bes/news/24h-spa-2026-lionspeed-porsche-siegt-nach-start-aus-box-26062803/3448771/" target="_blank" data-custom-text="1">in Spa-Francorchamps sein erstes 24-Stunden-Rennen gewonnen hat</a>, dass die Liebe zur DTM nicht komplett erkaltet ist. "Nat&uuml;rlich liebe ich die DTM", sagt er. "Es ist meine Lieblingsmeisterschaft, und ich w&uuml;rde gerne bleiben, aber das liegt nicht immer zu 100 Prozent in meinen H&auml;nden." (<a href="https://tickets.dtm.com/" target="_blank" rel="nofollow" data-custom-text="1">SPONSORED LINK: Jetzt Tickets f&uuml;r die DTM-Saison 2026 sichern!</a>)</p><h2>Bortolotti warnt vor Preining-R&uuml;cktritt: "Dann ist die DTM tot"</h2><p>Abgesehen davon spielt es f&uuml;r DTM-Spezialist Preining, der abgesehen vom Auftaktsieg in Spielberg bis Oschersleben nicht &uuml;ber Platz sieben in Zandvoort hinauskam, auch eine Rolle, ob er konkurrenzf&auml;hig ist. "Wie ich am Norisring gesagt habe, hat es damals nicht so viel Sinn ergeben zu fahren, aber so wie es danach gelaufen ist, ist es jetzt wieder ganz anders. Es ist also ein auf und ab."</p><p>W&auml;hrend sich Aston-Martin-Pilot Nicki Thiim in Oschersleben in Anbetracht der Dominanz von Preining <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/ich-hoere-jetzt-auf-thiim-platzt-nach-preining-festspielen-der-kragen-26072502/3450382/" target="_blank" data-custom-text="1">&uuml;ber die Angelegenheit lustig machte und meinte, er werde jetzt auch mit R&uuml;cktritt drohen</a>, fordert Bortolotti Ex-DTM-Titelrivale Preining auf, seine Karriere in der Traditionsserie unbedingt fortzusetzen.</p><p>"Ich hoffe Thomas h&ouml;rt nicht auf", meldet sich der Italiener, der Preining schon &ouml;fter seinen gro&szlig;en Respekt aussprach, selbst zu Wort. "Wir brauchen ihn in der DTM. Wenn wir Fahrer wie Thomas und andere Fahrer verlieren, die anfangen zu sagen, dass sie aufh&ouml;ren, dann ist die DTM tot."</p><h2>Mischt Preining im Titelkampf voll mit? "Noch nicht ..."</h2><p>Vor dem Manthey-Heimspiel auf dem N&uuml;rburgring - und damit sechs Rennen vor Schluss - liegt Preining in der <a href="https://de.motorsport.com/dtm/standings/" target="_blank" data-custom-text="1">Gesamtwertung</a> 28 Punkte hinter DTM-Leader Maro Engel auf Platz vier. Ob er nach Oschersleben wieder voll mitmische? "Noch nicht", antwortet er.</p><p>"Der F&uuml;hrende hat einen ziemlichen Vorsprung herausgeholt, als wir in der Anfangsphase der Saison Probleme hatten. Wir holen also immer noch auf, aber wenn wir noch so ein Wochenende wie Oschersleben haben, dann w&uuml;rde das unserer Chancen, den R&uuml;ckstand zu verringern, wirklich erh&ouml;hen", sagt Preining. Der erste DTM-Sieg von Manthey auf dem N&uuml;rburgring sei daher das erkl&auml;rte Ziel.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3451206-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 13:58:06 +0000</pubDate>
      <author>Sven Haidinger</author>
    </item>
    <item>
      <title>Honda-Fahrer erklären: Warum Silverstone der RC213V nicht gut liegt</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/honda-fahrer-erklaeren-warum-silverstone-der-rc213v-nicht-gut-liegt-26081102/3451204/</link>
      <description>Honda hielt am Großbritannien-Wochenende Yamaha in Schach, mehr aber nicht - Luca Marini und Joan Mir schildern, was auf dem schnellen Kurs das Problem war</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/b6n4Qgo2/s6/honda-fahrer-erklaeren-warum-silverstone-der-rc213v-nicht-gut-liegt-26081102.jpg"/> Honda hielt am Großbritannien-Wochenende Yamaha in Schach, mehr aber nicht - Luca Marini und Joan Mir schildern, was auf dem schnellen Kurs das Problem war<p>Der Silverstone Circuit ist seit dem vergangenen Samstag die drittschnellste Strecke im aktuellen MotoGP-Kalender. Mit der sagenhaften Pole-Runde von Aprilia-Werkspilot Jorge Martin von 1:56.160 Minuten ist die Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem 5,9 Kilometer langen Kurs in Gro&szlig;britannien auf &uuml;ber 182 km/h angestiegen. Damit hat Silverstone hinsichtlich der <a href="https://www.motorsport-total.com/motorrad/fotos-videos/fotostrecken/top-10-die-schnellsten-strecken-im-motogp-kalender/2108" target="_blank" data-custom-text="1">schnellsten Strecken im aktuellen MotoGP-Kalender</a> nun Mugello &uuml;berholt.</p><p>Honda war am gesamten Silverstone-Wochenende der st&auml;rkere der beiden japanischen Hersteller im Feld. An KTM, an Ducati, und geschweige denn an Aprilia, kamen aber auch die Honda-Fahrer nicht heran. Joan Mir startete von P12, nachdem er den Q2-Einzug direkt im Training am Freitag geschafft hatte. Im Sprint kam Mir auf P7 ins Ziel, wenige Tausendstelsekunden hinter Pedro Acosta auf der KTM. Im Grand Prix war Luca Marini der st&auml;rkste Honda-Pilot. Vom 15. Startplatz kommend fuhr er auf P9 nach vorn.</p><p>Was den Honda-Piloten in Silverstone am meisten zu schaffen machte, das waren die zahlreichen schnellen Kurven. Konkret war des Tempo am Kurveneingang das Problem. "Ich w&uuml;rde gerne schneller in die schnellen Kurven einbiegen, aber wenn ich das versuche, dann komme ich zu weit nach au&szlig;en", beschrieb Marini direkt am Freitag das Problem der RC213V auf dem britischen Highspeed-Kurs.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451204/326271.jpg" alt="Jorge Martin, Luca Marini"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Allen voran gegen Aprilia sah Honda in Silverstone kein Land</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Glyn Kirk / AFP via Getty Images</p><p>Teamkollege Mir klang ganz &auml;hnlich. Als der MotoGP-Weltmeister am Samstag gefragt wurde, ob er auch nur ann&auml;hernd mit den Aprilias mithalten k&ouml;nne, erkl&auml;rte er: "Im zweiten Freien Training fuhr ich hinter Ogura. Sie haben einfach so viel mehr Grip. Was uns betrifft, so verlieren wir unsere Zeit direkt am Kurveneingang. Sie sind auf der Bremse etwas st&auml;rker und k&ouml;nnen dann mehr Speed durch die Kurven mitnehmen. Und am Kurvenausgang k&ouml;nnen sie dann fr&uuml;her ans Gas gehen."</p><p>"Vor allem in den schnellen Kurven sind sie sehr stark. Und davon gibt es hier eine ganze Menge", so das Urteil von Mir &uuml;ber die Aprilia-Fahrer. Diese belegten am Silverstone-Wochenende sowohl im Q2-Segment des Qualifyings als auch im Sprint als auch im Grand Prix geschlossen die ersten drei Positionen.</p><p>Auf seine Fahrt auf den siebten Platz im Sprint ist Mir "stolz", wie er sagt. Warum? "Es war ein solides Rennen. Wir hatten zwar nicht die Pace, die ich mir gew&uuml;nscht h&auml;tte, aber ich habe keine Fehler gemacht." Im Grand Prix kam der Spanier hingegen nicht ins Ziel. Direkt in der ersten Runde, als das gesamte Feld noch eng beisammen lag, st&uuml;rzte er.</p><p>"Ich wei&szlig; nicht, was passiert ist", so Mirs erste Reaktion am Sonntag. "Erst habe ich hinten einen Schlag gesp&uuml;rt, dann einen vorne. Und dann habe ich mich quasi gedreht. Das war seltsam, sehr seltsam. Ich mache aber niemandem einen Vorwurf. Es war einfach eine chaotische Situation."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3451204/326272.jpg" alt="Joan Mir, Marc Marquez, Franco Morbidelli"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Joan Mir zeigte einen soliden Sprint, im Grand Prix aber st&uuml;rzte er</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Gold and Goose Photography / Getty Images</p><p>Als einen Teil der Erkl&auml;rung daf&uuml;r, dass er im Startget&uuml;mmel "gestolpert" ist, schiebt Mir hinterher: "Ich versuchte es ruhig anzugehen. Vor allem mit der Medium-Reifenmischung [am Hinterrad] m&uuml;ssen wir in den ersten Runden vorsichtig sein. Es war einfach Pech. Was ich aber auch sagen muss: Bezogen auf die Performance ist das kein guter Reifen. Im Sprint war ich [mit dem weichen Hinterreifen] in der Lage, mich zu verteidigen. Im Rennen w&auml;re das deutlich schwieriger geworden."</p><p>Immerhin: Nach P7 von Mir im Sprint am Samstag fuhr Teamkollege Marini im Grand Prix am Sonntag als Neunter ebenfalls in die Top 10. Damit schloss in beiden Rennen des Silverstone-Wochenendes der jeweils bestplatzierte Honda-Pilot vor dem jeweils bestplatzierten Yamaha-Piloten ab.</p><p>Marini berichtet: "Leider bin ich im TV-Bild nie zu sehen, aber das war wirklich ein richtig gutes Rennen meinerseits mit richtig guten &Uuml;berholman&ouml;vern. Mein Start war wirklich schlecht. In den ersten zwei Kurven habe ich jede Menge Positionen verloren, aber dann ist mir eine Aufholjagd gelungen. Mit dem Management der Spritvorr&auml;te, der Reifen, und mit meinen &Uuml;berholman&ouml;vern, bin ich sehr zufrieden."</p><p>Nachdem Marini vom 15. Startplatz losgefahren war und anfangs ein paar Positionen verloren hatte, kam er als 15. zur&uuml;ck aus der ersten Runde, die f&uuml;r Teamkollege Mir direkt das Aus brachte. Marini ging anschlie&szlig;end nacheinander an Francesco Bagnaia und Iker Lecuona vorbei, profitierte vom Sturz von Ai Ogura, und &uuml;berholte anschlie&szlig;end noch Jack Miller, Fabio Quartararo und Franco Morbidelli.</p><p>"Das nehme ich mir so jetzt auch f&uuml;r den Rest der Saison vor", sagt Marini meint damit pers&ouml;nlich starke Rennen unter den gegebenen Voraussetzungen, die ihm die Honda RC213V bietet. "Mit dem Motorrad, das wir haben, ist mehr im Moment kaum m&ouml;glich. Wir haben in der ersten Saisonh&auml;lfte alles m&ouml;gliche ver&auml;ndert, aber das grunds&auml;tzliche Verhalten des Bikes, also die DNA, bleibt immer die gleiche."</p><p>"Deshalb", so Marini weiter, "versuche ich einfach weiter an mir selber zu arbeiten. Ich versuche, meine Basis zu halten und hier und da noch etwas mehr Performance herauszuholen. Das gilt vor allem f&uuml;r das Qualifying, denn das ist <a href="https://de.motorsport.com/motogp/news/die-theorie-von-luca-marini-warum-honda-im-qualifying-zu-kaempfen-hat-26080304/3450853/" target="_blank" data-custom-text="1">in diesem Jahr unser Schwachpunkt</a>".</p><p>"An den Sonntagen bin ich oft der bestplatzierte Fahrer auf einem japanischen Motorrad. Das zeigt, dass das Potenzial an den Sonntagen vorhanden ist. Aber wenn ich jedes Mal nur von P15 oder P16 starte, dann wird es eben schwierig. Ich w&uuml;rde wirklich gerne mehr Rennen aus dem Bereich P8, P9 starten. Das w&auml;re fantastisch", so Marini.</p><p>Im Honda-Satellitenteam LCR kam MotoGP-Rookie Diogo Moreira in Silverstone an beiden Renntagen auf P10 ins Ziel, nachdem er von P14 gestartet war. Teamkollege Cal Crutchlow, der noch immer als Ersatz f&uuml;r den verletzten Johann Zarco fungiert, verbuchte am Wochenende seines Heim-Grand-Prix zwei Ausf&auml;lle. Von P20 gestartet, hatte Crutchlow sowohl im Sprint als auch im Grand Prix einen Sturz. Im Sprint fuhr er nach dem Sturz war noch weiter, gab ein paar Runden sp&auml;ter aber doch auf.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 13:13:18 +0000</pubDate>
      <author>Mario Fritzsche</author>
    </item>
    <item>
      <title>Ex-Ferrari-Ingenieur Smedley: "Hamilton erinnert an Michael Schumacher" </title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/ex-ferrari-ingenieur-smedley-hamilton-erinnert-an-michael-schumacher-26081106/3451201/</link>
      <description>Lewis Hamilton hat Ferrari laut Ex-Ingenieur Rob Smedley einen neuen Schub gegeben - Langjährige Mitarbeiter erkennen dabei Parallelen zu Michael Schumacher</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/k2Qk3LN6/s6/ex-ferrari-ingenieur-smedley-hamilton-erinnert-an-michael-schumacher-26081106.jpg"/> Lewis Hamilton hat Ferrari laut Ex-Ingenieur Rob Smedley einen neuen Schub gegeben - Langjährige Mitarbeiter erkennen dabei Parallelen zu Michael Schumacher<p>Lewis Hamilton sorgt bei Ferrari offenbar nicht nur auf der Strecke f&uuml;r neue Impulse. Laut dem ehemaligen Ferrari-Ingenieur Rob Smedley erkennen langj&auml;hrige Mitarbeiter des Teams deutliche Parallelen zwischen dem siebenmaligen Weltmeister und Michael Schumacher.</p><p>Nach einer schwierigen Deb&uuml;tsaison bei Ferrari im Jahr 2025 hat sich Hamilton in diesem Jahr unter dem neuen technischen Reglement zur&uuml;ckgek&auml;mpft. Beim Gro&szlig;en Preis von Barcelona-Catalunya feierte der 41-J&auml;hrige seinen ersten Sieg f&uuml;r die Scuderia. Hinzu kamen weitere Podiumspl&auml;tze, <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank" data-custom-text="1">sodass Hamilton zur Sommerpause auf dem zweiten Platz der Fahrer-Weltmeisterschaft liegt</a>.</p><p>Smedley, der w&auml;hrend der Schumacher-&Auml;ra und dar&uuml;ber hinaus rund ein Jahrzehnt bei Ferrari t&auml;tig war, sieht Hamiltons Einfluss auf das Team positiv. Der ehemalige Ferrari-Renningenieur erkl&auml;rt im Podcast "High Performance Racing": "Ich m&ouml;chte Lewis an dieser Stelle lobend erw&auml;hnen. Es f&uuml;hlt sich auch so an, als w&uuml;rde er das Team hart antreiben, oder? Und wir haben schon fr&uuml;her dar&uuml;ber gesprochen: Wenn man einen Fahrer seines Formats bekommt, f&uuml;hlt sich das Team einfach um ein Prozent leistungsf&auml;higer."</p><h2>Hamilton treibt Ferrari auf die richtige Art an</h2><p>Nach Einsch&auml;tzung Smedleys wird Hamilton von den Ferrari-Mitarbeitern sehr gesch&auml;tzt. "Sie lieben ihn. Wenn ich mit den Jungs spreche, unter vier Augen oder in all den Gruppenchats, in denen ich bin, lieben sie ihn alle absolut", sagt er.</p><p>Hamilton bringe dabei nicht nur die Erfahrung eines siebenmaligen Weltmeisters mit, sondern fordere das Team auch weiterhin heraus. "Und er ist ein siebenmaliger Weltmeister, und sie wissen, dass er jemand ist, der abliefern kann. Er kann immer noch Weltmeisterschaften gewinnen, aber er treibt sie auch an. Er treibt sie auf die richtige Art und Weise an, und das erkennen sie an", erkl&auml;rt Smedley.</p><p>F&uuml;r den ehemaligen Ferrari-Ingenieur erinnert diese Wirkung an eine fr&uuml;here &Auml;ra der Scuderia. Michael Schumacher wechselte 1996 zu Ferrari. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Team seit 1979 keinen Fahrer-Weltmeister mehr gestellt und seit 1983 keinen Konstrukteurstitel mehr gewonnen.</p><h2>Schumacher pr&auml;gte die erfolgreichste Ferrari-&Auml;ra</h2><p>Mit Schumacher entwickelte sich Ferrari anschlie&szlig;end zum dominierenden Team der Formel 1. Der Deutsche gewann zwischen 2000 und 2004 f&uuml;nf seiner insgesamt sieben Weltmeistertitel mit der Scuderia. Zudem trug er dazu bei, dass Ferrari in dieser Zeit sechs Konstrukteurs-Weltmeisterschaften gewann.</p><p>Smedley sieht deshalb Parallelen zwischen Hamiltons aktuellem Einfluss und Schumachers Wirkung auf Ferrari. "Die Leute, die seit 20 Jahren oder l&auml;nger dort sind, erkennen die &Auml;hnlichkeiten zwischen ihm und Michael", sagt der ehemalige Ferrari-Ingenieur.</p><p>Damit verbindet Smedley Hamiltons aktuelle Rolle bei Ferrari mit den Erinnerungen derjenigen Mitarbeiter, die bereits w&auml;hrend der Schumacher-&Auml;ra Teil der Scuderia waren.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 12:59:11 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
    </item>
    <item>
      <title>Fernando Alonso fährt im 5,9-Millionen-Dollar-Lamborghini durch Monaco</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/fernando-alonso-faehrt-im-59-millionen-dollar-lamborghini-durch-monaco-26081105/3451198/</link>
      <description>Fernando Alonso fährt in Monaco einen Lamborghini Sián FKP 37 - Das 819 PS starke Hybrid-Hypercar wurde nur 63-mal als Coupé gebaut</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/56l4QBx6/s6/fernando-alonso-im-59-millionen-dollar-lamborghini-durch-monaco-26081105.jpg"/> Fernando Alonso fährt in Monaco einen Lamborghini Sián FKP 37 - Das 819 PS starke Hybrid-Hypercar wurde nur 63-mal als Coupé gebaut<p>Fernando Alonso sorgt auch abseits der Formel 1 f&uuml;r Aufmerksamkeit. Der Aston-Martin-Pilot wurde in Monaco am Steuer eines besonders exklusiven Lamborghini Si&aacute;n FKP 37 gesichtet. Von dem Hybrid-Hypercar existieren lediglich 63 Coup&eacute;s weltweit.</p><p><a href="https://www.instagram.com/p/DbjC4B3C_zB/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=embed_video_watch_again" target="_blank" rel="nofollow" data-custom-text="1">Ein kurzer Videoclip, der derzeit in den sozialen Medien kursiert, zeigt einen dunkelblauen Si&aacute;n in den Stra&szlig;en des F&uuml;rstentums.</a> Am Steuer soll Alonso sitzen. Eine eindeutige Sicht auf den Fahrer gibt es zwar nicht, doch dass der Spanier dieses Fahrzeug besitzt, war bereits zuvor bekannt geworden. Als entscheidender Hinweis gilt das Kennzeichen mit Alonsos Startnummer 14.</p><p>Auch das Fahrzeug selbst l&auml;sst sich schnell identifizieren. Die markanten Y-f&ouml;rmigen LED-Scheinwerfer, die bronzefarbenen Felgen und die kantige Karosserie machen den Si&aacute;n zu einem unverwechselbaren Auftritt. In einer Betonunterf&uuml;hrung ist zudem der Klang des V12 zu h&ouml;ren, bevor das Auto seine Fahrt durch Monaco fortsetzt.</p><h2>Lamborghini setzt auf Superkondensatoren</h2><p>Der Lamborghini Si&aacute;n FKP 37 wurde 2019 vorgestellt und markierte f&uuml;r Lamborghini einen wichtigen Schritt in Richtung Hybridtechnik. Dabei setzte der italienische Hersteller nicht auf einen klassischen Batteriespeicher, sondern auf einen Lithium-Ionen-Superkondensator. Dieser kann elektrische Energie besonders schnell aufnehmen und wieder abgeben und ist zugleich leichter als eine vergleichbare Batterie.</p><p>Das Hybridsystem kombiniert den 6,5 Liter gro&szlig;en V12-Saugmotor mit einem Elektromotor. Der elektrische Antrieb steuert 34 PS bei, w&auml;hrend der Verbrennungsmotor den Gro&szlig;teil der Leistung liefert. Insgesamt stehen 819 PS zur Verf&uuml;gung. Damit beschleunigt der Si&aacute;n in weniger als 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine H&ouml;chstgeschwindigkeit von 355 km/h.</p><p>Technisch setzt Lamborghini auch an anderer Stelle auf aufwendige L&ouml;sungen. Zum Fahrzeug geh&ouml;ren unter anderem ein Carbon-Monocoque, Titan-Ansaugventile, aktive Aerodynamik und eine Hinterradlenkung. Das Interieur verbindet zudem italienische Handwerkskunst mit zahlreichen M&ouml;glichkeiten zur Individualisierung.</p><h2>Nur 63 Coup&eacute;s weltweit</h2><p>Die Exklusivit&auml;t des Si&aacute;n liegt allerdings nicht allein in seiner Technik. Lamborghini produzierte lediglich 63 Exemplare des Coup&eacute;s. Die Zahl ist eine Anspielung auf das Jahr 1963, in dem Lamborghini mit der Produktion von Sportwagen begann. Hinzu kamen 19 Exemplare als Roadster.</p><p>Der Namenszusatz FKP 37 ist eine Hommage an Ferdinand Karl Pi&euml;ch. Die Zahl 37 verweist auf dessen Geburtsjahr. Jedes der 63 Coup&eacute;s wurde &uuml;ber Lamborghinis Ad-Personam-Programm individuell konfiguriert, wodurch sich die Fahrzeuge voneinander unterscheiden.</p><p>Schon zum Marktstart war der Si&aacute;n entsprechend exklusiv. Der damalige Grundpreis lag bei rund 3,3 Millionen Euro. Inzwischen werden gebrauchte Exemplare deutlich h&ouml;her gehandelt. Aktuelle Wiederverkaufsangebote liegen laut Berichten teilweise bei rund vier Millionen Pfund vor Steuern, was etwa 5,9 Millionen Dollar entspricht.</p><h2>Ein weiterer Exot in Alonsos Sammlung</h2><p>F&uuml;r Alonso ist der Lamborghini damit ein weiteres au&szlig;ergew&ouml;hnliches Fahrzeug in seiner privaten Sammlung. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister ist f&uuml;r seine Begeisterung f&uuml;r besondere Sport- und Supersportwagen bekannt.</p><p>Neben dem Si&aacute;n geh&ouml;ren Berichten zufolge unter anderem ein Pagani Zonda Roadster Diamante Verde, ein Mercedes CLK GTR und ein Aston Martin DBX S zu seinem Fuhrpark. Der Lamborghini reiht sich damit in eine Sammlung ein, deren Fahrzeuge teilweise selbst nur in sehr kleinen St&uuml;ckzahlen gebaut wurden.</p><p>In Monaco sorgt der Si&aacute;n nun nicht nur wegen seines Besitzers f&uuml;r Aufmerksamkeit. Das Zusammenspiel aus 819 PS, Hybridtechnik mit Superkondensator und einer auf 63 Fahrzeuge begrenzten Produktion macht den Lamborghini zu einem der exklusivsten Automobile in Alonsos Garage.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 11:32:00 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
    </item>
    <item>
      <title>Emerson Fittipaldi traut Lewis Hamilton bei Ferrari den Titelkampf zu</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/emerson-fittipaldi-traut-lewis-hamilton-bei-ferrari-den-titelkampf-zu-26081104/3451195/</link>
      <description>Emerson Fittipaldi ist von Lewis Hamiltons Entwicklung bei Ferrari angetan - Der zweimalige Weltmeister sieht gute Gründe für dessen Aufschwung und WM-Chance</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-8.motorsport.com/images/amp/86AmnPD6/s6/emerson-fittipaldi-traut-lewis-hamilton-bei-ferrari-den-titelkampf-zu-26081104.jpg"/> Emerson Fittipaldi ist von Lewis Hamiltons Entwicklung bei Ferrari angetan - Der zweimalige Weltmeister sieht gute Gründe für dessen Aufschwung und WM-Chance<p>Emerson Fittipaldi sieht Lewis Hamilton bei Ferrari wieder auf dem richtigen Weg. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister hofft, dass der siebenmalige Champion in der zweiten Saisonh&auml;lfte 2026 noch in den Kampf um den WM-Titel eingreifen kann.</p><p>Hamilton bestreitet aktuell seine zweite Saison bei Ferrari. Nach seinem schwierigen ersten Jahr bei der Scuderia gab es Zweifel daran, ob der Brite weiterhin auf h&ouml;chstem Niveau mithalten und seinen Teamkollegen Charles Leclerc regelm&auml;&szlig;ig schlagen kann.</p><p>Fittipaldi sieht diese Zweifel inzwischen als ausger&auml;umt. Nach der ersten Saisonh&auml;lfte 2026 liegt Hamilton auf dem zweiten Platz der Fahrer-WM und konnte damit seine Position im Team deutlich verbessern.</p><p>"Ich war so gl&uuml;cklich zu sehen, dass Lewis und Ferrari schnell unterwegs sind", sagt Fittipaldi gegen&uuml;ber F1.com. "Ich erinnere mich an letztes Jahr. Es ist mir in der IndyCar und in der Formel 1 passiert: Wenn man &auml;lter wird, fangen die Leute an zu sagen: 'Nun, er kann nicht mehr fahren', und im letzten Jahr hat jeder Lewis kritisiert."</p><h2>Fittipaldi lobt Hamiltons Fahrzeugbeherrschung</h2><p>Hamiltons Entwicklung f&uuml;hrt Fittipaldi auch auf die Eigenschaften der aktuellen Formel-1-Autos zur&uuml;ck. Die Fahrzeuge der Saison 2026 sind kleiner und verf&uuml;gen &uuml;ber weniger Abtrieb, was nach Ansicht des Brasilianers zus&auml;tzliche fahrerische F&auml;higkeiten erfordert.</p><p>"Das neue Auto ist eine Sache, &uuml;ber die nicht viel gesprochen wird. Es ist kleiner, hat weniger Abtrieb, und f&uuml;r mich macht es das schwieriger, schnell zu fahren. Es bringt mehr Talent zum Vorschein", erkl&auml;rt Fittipaldi.</p><p>"Das ist einer der Gr&uuml;nde, warum Lewis sich verbessert hat: wegen seiner Fahrzeugbeherrschung, seinem Gef&uuml;hl f&uuml;r das Auto. Er ist ein extrem talentierter Fahrer. Er ist in seinem zweiten Jahr bei Ferrari, er kennt die Ingenieure und das System."</p><h2>Hoffnung auf Titelduell mit Mercedes</h2><p>F&uuml;r die zweite Saisonh&auml;lfte hofft Fittipaldi darauf, dass Hamilton den Kampf um die Weltmeisterschaft bis zum Saisonende offenhalten kann. Besonders ein Duell zwischen Ferrari und Mercedes w&uuml;rde den Brasilianer freuen.</p><p>"Ich hoffe wirklich, dass Lewis um die Meisterschaft k&auml;mpft", sagt Fittipaldi. "Es w&auml;re extrem gut zu sehen, dass Lewis und Ferrari st&auml;rker agieren, um sich mit Mercedes zu duellieren. Ich hoffe es. Ich habe gro&szlig;en Respekt vor Fred Vasseur."</p><h2>Fittipaldi mit gro&szlig;em Respekt vor Vasseur</h2><p>Eine besondere Verbindung hat Fittipaldi zu Ferraris Teamchef Fred Vasseur. W&auml;hrend seiner Zeit als Besitzer des A1 Team Brazil arbeitete Vasseur mit seinem Rennstall ART Grand Prix f&uuml;r das Team.</p><p>"Als mir das A1 Team Brazil in der A1 Grand Prix geh&ouml;rte, leitete Fred und sein ART-Grand-Prix-Rennstall unser Team und leistete gro&szlig;artige Arbeit. Er ist ein guter Typ, ein Top-Mann. Ich denke, mittlerweile kennt er die Italiener gut!", erkl&auml;rt Fittipaldi.</p><p>Der zweimalige Weltmeister blickt deshalb optimistisch auf den weiteren Saisonverlauf und erwartet eine spannende zweite Saisonh&auml;lfte f&uuml;r Ferrari und Hamilton.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 10:07:38 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
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