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    <title>Motorsport.com - All - Artikel</title>
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    <description>Motorsport.com | News, Ergebnisse, Fotos - Formel 1, MotoGP, DTM und mehr!</description>
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    <lastBuildDate>Wed, 08 Jul 2026 04:12:33 +0000</lastBuildDate>
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      <title>Toto Wolff erwartet harte Duelle mit Ferrari bis zum Saisonende </title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/toto-wolff-erwartet-harte-duelle-mit-ferrari-bis-zum-saisonende-26070801/3449382/</link>
      <description>Toto Wolff erwartet Ferrari nach dem Sieg in Silverstone als ernsthaften Gegner bis zum Saisonende - Fred Vasseur dämpft derweil jede Diskussion über den Titelkampf</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/n0maQjX0/s6/toto-wolff-erwartet-harte-duelle-mit-ferrari-bis-zum-saisonende-26070801.jpg"/> Toto Wolff erwartet Ferrari nach dem Sieg in Silverstone als ernsthaften Gegner bis zum Saisonende - Fred Vasseur dämpft derweil jede Diskussion über den Titelkampf<p>Mercedes-Teamchef Toto Wolff rechnet nach dem Sieg von Charles Leclerc beim <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/silverstone-drama-um-antonelli-beschert-leclerc-den-ersten-saisonsieg-26070509/3449244/" target="_blank">Grand Prix von Gro&szlig;britannien</a> damit, dass Ferrari auch im weiteren Saisonverlauf ein ernsthafter Konkurrent bleiben wird. Nachdem Mercedes die ersten sechs Rennen unter dem neuen Reglement dominiert hatte, ist Ferrari seit einem umfangreichen Update in Barcelona deutlich n&auml;her an die Spitze heranger&uuml;ckt.</p><p><a href="https://de.motorsport.com/f1/news/ferrari-durchbruch-fuer-hamilton-ich-haette-fast-aufgegeben-26061901/3448183/" target="_blank">In Barcelona feierte Lewis Hamilton seinen ersten Grand-Prix-Sieg f&uuml;r Ferrari</a>. Zwar meldete sich Mercedes mit einem Erfolg in &Ouml;sterreich zur&uuml;ck, doch <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/250-siege-und-neue-hoffnung-ferrari-sendet-nach-silverstone-ein-deutliches-signal-26070607/3449303/" target="_blank">in Silverstone gewann Leclerc</a> bereits den zweiten Grand Prix f&uuml;r die Scuderia innerhalb der vergangenen drei Rennwochenenden.</p><p>"Wir m&uuml;ssen auf uns selbst schauen", sagt Wolff nach dem Rennen in Silverstone, bei dem George Russell als Zweiter aufs Podium fuhr. "Vor dem Wochenende haben sie gesagt, dass ihnen auf dieser Strecke Energie fehlen wird. Das war aber nicht der Fall. Sie waren ein starker Konkurrent und genau das ist jetzt f&uuml;r den Rest der Saison zu erwarten."</p><h2>Vasseur bremst Erwartungen trotz Aufw&auml;rtstrend</h2><p>Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur bleibt trotz der j&uuml;ngsten Fortschritte vorsichtig. Obwohl Ferrari zuletzt deutlich aufgeholt hat, liegt das Team <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">in der Konstrukteurswertung weiterhin 78 Punkte hinter Mercedes</a>. Zudem sucht die Scuderia nach wie vor nach Konstanz. Denn in &Ouml;sterreich fielen Leclerc und Hamilton nach einem starken Qualifying im Rennen auf die Positionen acht beziehungsweise f&uuml;nf zur&uuml;ck.</p><p>In Silverstone sorgte Hamilton mit der ersten Startreihe im Sprint zwar f&uuml;r eine &Uuml;berraschung, im Sprint selbst musste er sich jedoch dem <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">WM-F&uuml;hrenden Kimi Antonelli</a> im Mercedes geschlagen geben. Dieser sicherte sich anschlie&szlig;end auch die Poleposition f&uuml;r den Grand Prix. Nach einem Positionsverlust in der ersten Runde lag Antonelli auf Kurs zu einem m&ouml;glichen Sieg, ehe ihn ein Defekt an der Radabdeckung um diese Chance brachte.</p><p>Vasseur m&ouml;chte deshalb von einem Titelkampf nichts wissen und bremst die Erwartungen nach dem Sieg in Silverstone erneut. Er erinnert daran, wie schnell sich die &ouml;ffentliche Wahrnehmung in den vergangenen Wochen ver&auml;ndert hat: "Der Kampf um die Meisterschaft sind eure Worte. Nach Barcelona hie&szlig; es, Ferrari ist wieder im Titelrennen. Ich habe 'Nein' gesagt. Eine Woche sp&auml;ter habt ihr gesagt, Ferrari ist nirgendwo. Ich habe wieder 'Nein' gesagt. Und wir standen in der ersten Startreihe."</p><h2>Fokus liegt auf kontinuierlicher Verbesserung</h2><p>Intern geht es stattdessen darum, die positive Entwicklung fortzusetzen und den Fokus konsequent auf das n&auml;chste Rennwochenende in Belgien zu richten. "Ich werde gegen&uuml;ber allen im Werk genauso auftreten. Ich werde sagen: 'Leute, wir hatten ein gutes Wochenende. Jetzt konzentrieren wir uns auf Spa' Das bedeutet nicht, dass wir schon Meister sind. Wir sind aber auch nicht nirgendwo. Wir verbessern uns Schritt f&uuml;r Schritt", so Vasseur weiter.</p><p>Nach Ansicht des Ferrari-Teamchefs w&auml;re es daher falsch, die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse nach einzelnen Rennen neu zu bewerten. Entscheidend sei vielmehr, die Entwicklung des Teams kontinuierlich voranzutreiben, anstatt sich von einzelnen Ergebnissen leiten zu lassen.</p><p>"Aber so ist es nun einmal. Ich ziehe niemals nach einem oder zwei Rennen ein Fazit, egal ob das Ergebnis gut oder schlecht war. Ich konzentriere mich nur darauf, mehr zu erreichen und es besser zu machen." Vasseur betont, dass diese Herangehensweise f&uuml;r das gesamte Team gilt und er die Diskussion um die Meisterschaft bewusst den Medien &uuml;berl&auml;sst. "Ich denke, das gilt f&uuml;r mich. Das gilt f&uuml;r alle im Werk. &Uuml;ber die Meisterschaft zu sprechen, ist eure Aufgabe. Ich selbst habe das nie getan."</p><p>Ungeachtet der unterschiedlichen Einsch&auml;tzungen der beiden Teamchefs deutet sich damit an, dass Ferrari den R&uuml;ckstand auf Mercedes weiter verk&uuml;rzen k&ouml;nnte. Ob die Scuderia den Aufw&auml;rtstrend auch beim kommenden Rennwochenende in Spa- Francorchamps best&auml;tigen kann, wird sich schon Mitte Juli zeigen.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 04:06:15 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
    </item>
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      <title>Button erklärt Russell-Probleme: W17 passt nicht zu seinem Fahrstil</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/button-erklaert-russell-probleme-w17-passt-nicht-zu-seinem-fahrstil-26070711/3449379/</link>
      <description>Jenson Button sieht George Russells Probleme nicht beim Fahrer, sondern im Mercedes W17 und lobt Kimi Antonellis außergewöhnliches Tempo</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/x27VD3v0/s6/button-erklaert-russell-probleme-w17-passt-nicht-zu-seinem-fahrstil-26070711.jpg"/> Jenson Button sieht George Russells Probleme nicht beim Fahrer, sondern im Mercedes W17 und lobt Kimi Antonellis außergewöhnliches Tempo<p>W&auml;hrend Andrea Kimi Antonelli in seiner zweiten Saison die Formel-1-Welt begeistert, ger&auml;t Teamkollege George Russell zunehmend unter Druck. F&uuml;r Weltmeister Jenson Button liegt der Grund daf&uuml;r jedoch nicht in mangelnder Leistung des erfahrenen Briten, sondern im Charakter des aktuellen Mercedes W17.</p><p>Button ist &uuml;berzeugt, dass Russell zwar weiterhin auf h&ouml;chstem Niveau f&auml;hrt, das diesj&auml;hrige Auto aber deutlich besser zu Antonellis Fahrstil passt. "Ich f&uuml;hle ein bisschen mit George", sagt der Weltmeister von 2009 im Gespr&auml;ch mit <i>Sky</i>. "In den vergangenen Jahren hatte er ein Auto, das nicht gut genug war, um Weltmeister zu werden - aber es hat perfekt zu seinem Fahrstil gepasst."</p><p>Genau das habe sich 2026 ge&auml;ndert. "Jetzt sitzt er in einem Auto, das wahrscheinlich die Weltmeisterschaft gewinnen wird. Aber es passt nicht wirklich zu seinem Fahrstil."</p><h2>Antonelli ist "nie langsam"</h2><p>F&uuml;r Button erkl&auml;rt genau dieser Unterschied auch die beeindruckende Konstanz des erst 19-j&auml;hrigen Antonelli. Der Italiener habe zwar durchaus Fehler gemacht, sein Grundtempo sei jedoch au&szlig;ergew&ouml;hnlich. "Er ist einfach nie langsam", so Button.</p><p>Zwar habe Antonelli in dieser Saison bereits Ausritte neben die Strecke oder missgl&uuml;ckte Starts erlebt. "Aber die Geschwindigkeit ist immer da. In jedem einzelnen Rennen war das Tempo irgendwann vorhanden." Genau das mache ihn f&uuml;r einen Teamkollegen so schwierig. "Das ist unglaublich hart f&uuml;r den anderen Fahrer."</p><p>Ein weiterer Unterschied zeigt sich laut Russell selbst im Umgang mit den Reifen. Der Mercedes-Pilot hatte zuletzt erkl&auml;rt, insbesondere die Hinterreifen st&auml;rker zu beanspruchen als sein Teamkollege. Button vermutet, dass Antonelli das au&szlig;ergew&ouml;hnlich starke Einlenkverhalten des Mercedes gezielt nutzt.</p><p>Dabei zieht er einen Vergleich mit Fernando Alonso in dessen Renault-Zeit Mitte der 2000er-Jahre. "Damals hatte Fernando ein Auto mit extrem viel Vorderachsgrip", erinnert sich Button. Alonso habe das Fahrzeug bewusst sehr aggressiv eingelenkt. "Er hat das Auto absichtlich zum Untersteuern gebracht, um dadurch die Hinterreifen zu schonen."</p><p>Ob Antonelli heute einen &auml;hnlichen Ansatz verfolgt, k&ouml;nne er zwar nicht sicher sagen. "Vielleicht macht Kimi genau das." Sky-Experte Ralf Schumacher verweist erg&auml;nzend auf den klassischen V-f&ouml;rmigen Fahrstil, mit dem sich bei Fahrzeugen mit einer starken Vorderachse ebenfalls die Hinterreifen entlasten lassen.</p><h2>Russell steht zunehmend unter Druck</h2><p>F&uuml;r Button kommt zu den fahrerischen Unterschieden inzwischen auch die psychologische Komponente hinzu. Zwar sei Russell stark in die Saison gestartet und habe zun&auml;chst sogar etwas Pech gehabt. "Seine Pace war am Anfang des Jahres wirklich sehr gut", so der Brite.</p><p>Antonelli habe dagegen zun&auml;chst mehrfach vom Pech des Teamkollegen profitiert. "Ich hatte sogar das Gef&uuml;hl, dass Kimi anfangs ziemlich viel Gl&uuml;ck hatte." Doch inzwischen habe sich daraus ein klarer Trend entwickelt. "Dann ging es einfach immer weiter. F&uuml;nf Siege in Folge, jetzt gewinnt er wieder." Das erh&ouml;he den Druck auf Russell zwangsl&auml;ufig.</p><h2>"Mit 19 f&auml;hrt man einfach drauflos"</h2><p>Einen entscheidenden Vorteil sieht Button au&szlig;erdem im Alter seines Landsmann-Nachfolgers. "Er ist erst 19 Jahre alt", sagt er &uuml;ber Antonelli. In diesem Alter gehe man h&auml;ufig v&ouml;llig unbeschwert an die Aufgabe heran. "Er ist praktisch furchtlos. Er kennt in seinem Leben bisher kaum etwas anderes als Motorsport."</p><p>Genau das helfe ihm momentan. "Er f&auml;hrt einfach raus und hat Spa&szlig;. Dabei wirkt er unglaublich entspannt." Button glaubt allerdings nicht, dass dieser Zustand dauerhaft anh&auml;lt. "Ich bin sicher, dass irgendwann in dieser Saison der Moment kommt, an dem ihm bewusst wird, dass er tats&auml;chlich Weltmeister werden kann. Ab diesem Zeitpunkt beginnt man, diesen Druck wirklich zu f&uuml;hlen."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 17:16:58 +0000</pubDate>
      <author>Kevin Hermann</author>
    </item>
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      <title>Nach DTM-Horrorunfall: Team bestätigt Wirbelverletzung bei Maximilian Paul</title>
      <link>https://de.motorsport.com/dtm/news/nach-dtm-horrorunfall-team-bestaetigt-wirbelverletzung-bei-maximilian-paul-26070702/3449377/</link>
      <description>Nach dem Horrorunfall auf dem Norisring ist das Verletzungsausmaß von Maximilian Paul größer als zunächst bekannt: Der DTM-Pilot meldet sich erstmals zu Wort</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/vYMkOMV0/s6/nach-dtm-horrorunfall-team-bestaetigt-wirbelverletzung-bei-maximilian-paul-26070702.jpg"/> Nach dem Horrorunfall auf dem Norisring ist das Verletzungsausmaß von Maximilian Paul größer als zunächst bekannt: Der DTM-Pilot meldet sich erstmals zu Wort<p>Drei Tage nach dem <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/geht-ihm-nicht-gut-wieso-paul-beim-horrorcrash-nicht-bremsen-konnte-26070406/3449181/" target="_blank">schlimmen DTM-Crash</a> beim Samstagsrennen auf dem Norisring ist das komplette Ausma&szlig; der Verletzungen von Maximilian Paul klar: Wie sein Teamchef Gottfried Grasser auf Nachfrage von <i>Motorsport-Total.com</i> mitteilt, hat der 26-j&auml;hrige Dresdner "einen Wadenbein- und einen Schienbeinbruch sowie eine Lendenwirbelfraktur" erlitten.</p><p>Bisher war offiziell nur von einem Unterschenkel-Bruch die Rede gewesen, die sich der Lamborghini-Pilot beim ungebremsten Anprall in die Fahrert&uuml;r von Kelvin van der Lindes Schubert-BMW zugezogen hat. "Er ist operiert worden, alles ist gut verlaufen, und er ist in Genesung", stellt Teamchef Grasser am Dienstag klar.</p><p>Das Team w&uuml;nsche "Max, dass er schnell wieder fit wird und bald zu uns zur&uuml;ckkehrt", k&uuml;ndigt der &Ouml;sterreicher an. "Wir wissen, dass er ein K&auml;mpfer ist und diese schwere Zeit meistern wird." Auch Paul selbst meldet sich erstmals aus dem Krankenhaus zu Wort - und bedankt sich in einem Presse-Statement f&uuml;r die gute Betreuung.</p><h2>"Gro&szlig;er R&uuml;ckschlag": Maximilian Paul spricht erstmals &uuml;ber Crash</h2><p>"Der Unfall war f&uuml;r mich ein gro&szlig;er R&uuml;ckschlag", teilt er mit. "Mein Dank gilt allen Ersthelfern und den &Auml;rzten, die mich so hervorragend betreut haben." Nun gelte es, "den Blick nach vorne zu richten. Ich ziehe mich bis auf Weiteres zur&uuml;ck, um mich um meinen K&ouml;rper und meine Gesundheit zu k&uuml;mmern, und werde bald wieder voll angreifen. Die n&auml;chsten Tage bin ich noch im Krankenhaus, anschlie&szlig;end geht es f&uuml;r mich in die Reha."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449377/325021.jpg" alt="Maximilian Paul"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Die Front des Lamborghini von Maximilian Paul war v&ouml;llig zerst&ouml;rt</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p>Paul wird definitiv monatelang ausfallen, denn gerade das linke Bein muss im Lamborghini einer enormen Belastung standhalten, da die Piloten mit mehr als 100 Kilogramm Druck auf das Bremspedal treten. Abgesehen davon erfordern Wirbelbr&uuml;che in der Regel zumindest ein halbes Jahr Genesung, auch wenn keine Details &uuml;ber die genaue Verletzung bekannt sind.</p><p>"Ich wei&szlig; die Unterst&uuml;tzung meiner Familie, meines Teams, meiner Freunde und aller, die aktuell an mich denken, sehr zu sch&auml;tzen und werde mich in der kommenden Zeit bewusst auf diesen Support und meine Heilung fokussieren", kommuniziert Paul, der dieses Jahr nach dem Wechsel von seinem eigenen Rennstall zum Grasser-Team immer besser zurecht kam.</p><p>"Ich danke euch allen von Herzen f&uuml;r die vielen netten Worte und Genesungsw&uuml;nsche. Sie geben mir Kraft und st&auml;rken mich auf meinem Weg zur&uuml;ck."</p><h2>Bortolotti bei Paul im Krankenhaus: "Max ist ein K&auml;mpfer"</h2><p>Das Grasser-Team hat f&uuml;r Paul, der dem Team <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/grasser-offenbart-entscheidender-tipp-zum-sieg-kam-von-ex-fahrer-bortolotti-23080604/3389457/" target="_blank">2023 auf dem N&uuml;rburgring den ersten DTM-Sieg bescherte</a>, ein spezielles Genesungsvideo angefertigt, in dem nicht nur Teamchef Grasser und Teamkollege Mirko Bortolotti, sondern auch die Mechaniker dem Team-Youngster Gru&szlig;botschaften ausrichten.</p><p>Bortolotti besuchte seinen Kumpel bereits am Samstag nach dem Ungl&uuml;ck. "Nach dem Rennen bin ich ins Krankenhaus gefahren, um ihn und Kelvin zu besuchen", erz&auml;hlt der in Wien lebende Italiener, der dann einige Stunden dort verbrachte. "Ich war froh, dass Kelvin sofort entlassen wurde."</p><p>Auch wenn Paul einige Tage im Krankenhaus verbringen muss, glaubt er an sein baldiges Comeback. "Max ist ein K&auml;mpfer, und ich bin erleichtert, dass seine Genesung in eine positive Richtung verl&auml;uft", sagt er. "Ich w&uuml;nsche ihm eine schnelle Genesung und habe keinen Zweifel daran, dass er st&auml;rker denn je zur&uuml;ckkommen wird."</p><h2>Cairoli &uuml;ber Wucht: "Habe Einschlag in meinem Auto geh&ouml;rt"</h2><p>W&auml;hrend van der Linde beim Crash in der Grundigkehre davon profitierte, dass der Lamborghini vorne keinen Motor hat, und mit Prellungen davonkam, k&ouml;nnte das einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r Pauls schwere Beinverletzungen sein. Denn im Gegensatz zu einem Frontmittelmotor-Boliden wie dem BMW oder dem Mercedes-AMG hat der Temerario GT3 eine kurze Schnauze, wodurch die Beine weniger gut gesch&uuml;tzt sind.</p><p>Auch die Bilder des Unfallautos zeigen, dass vorne rechts - wo der Lamborghini in den BMW einschlug - nicht mehr viel &uuml;brig war. Die Tatsache, dass der Pilot links sitzt, k&ouml;nnte sich jedoch positiv auf Pauls Verletzungsgrad ausgewirkt haben.</p><p>Alles deutet darauf hin, dass Paul auf einer &Ouml;lspur von Timo Glock ausrutschte und vor dem Anbremsen, wo die Piloten rund 250 km/h draufhaben, in die Leitplanken einschlug. Dadurch riss das rechte Hinterrad ab, wodurch das Fahrzeug nicht mehr abzubremsen war.</p><p>"Ich habe den Einschlag von Maximilian Paul in Kelvin direkt hinter mir in meinem Auto geh&ouml;rt", sagt Matteo Cairoli bei <i>ran.de</i>. Der Emil-Frey-Ferrari-Pilot, der zum Zeitpunkt des Ungl&uuml;cks direkt vor van der Linde fuhr, nahm den Einschlag sogar im Cockpit wahr - ein weiteres Indiz f&uuml;r die enorme Wucht des Unfalls.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 16:51:58 +0000</pubDate>
      <author>Sven Haidinger</author>
    </item>
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      <title>"Alle Optionen offen": So geht es mit dem Heckflügel von Verstappen weiter</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/alle-optionen-offen-so-geht-es-mit-dem-heckfluegel-von-verstappen-weiter-26070710/3449374/</link>
      <description>Nach zwei Abflügen von Max Verstappen wächst bei Red Bull die Sorge um den Heckflügel: Wie das Team jetzt reagiert und welcher Schritt für Belgien denkbar ist</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/q6398Oq2/s6/alle-optionen-offen-red-bull-prueft-probleme-mit-heckfluegel-von-verstappen-26070710.jpg"/> Nach zwei Abflügen von Max Verstappen wächst bei Red Bull die Sorge um den Heckflügel: Wie das Team jetzt reagiert und welcher Schritt für Belgien denkbar ist<p>Red Bull hat derzeit eine gro&szlig;e Sorge, und dabei geht es nicht um die Zukunft des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen, sondern um dessen Arbeitsger&auml;t: Denn sowohl <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/unfall-in-q3-was-steckt-hinter-dem-crash-von-max-verstappenae-26062715/3448698/" target="_blank">beim Gro&szlig;en Preis von &Ouml;sterreich</a> als auch in Gro&szlig;britannien verunfallte der Niederl&auml;nder infolge eines Problems mit dem Heckfl&uuml;gel.</p><p>Zwar best&auml;tigte Verstappen nach seinem Ausfall in Silverstone, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/gefaehrlicher-fehler-technik-defekt-kostet-verstappen-podium-26070512/3449259/" target="_blank">dass es sich um "ein etwas anderes Problem" gehandelt habe</a> als eine Woche zuvor in der Steiermark, doch in beiden F&auml;llen landete der Red-Bull-Pilot mit seinem RB22 im Kiesbett. "Irgendwann wird das einfach super gef&auml;hrlich", schimpft der 28-J&auml;hrige nicht ohne Grund.</p><p>Auch deshalb setzt Red Bull alles daran, die Probleme mit dem Heckfl&uuml;gel so schnell wie m&ouml;glich zu beheben. "Wir werden den gesamten Bereich &uuml;berpr&uuml;fen, um sicherzustellen, dass wir keinerlei M&ouml;glichkeit lassen, dass so etwas noch einmal passiert", sagte Teamchef Laurent Mekies bereits am Sonntagabend in Silverstone.</p><p>"F&uuml;r eine abschlie&szlig;ende Analyse ist es noch zu fr&uuml;h, um festzustellen, ob es ein Problem des Konzepts selbst oder etwas anderes ist", erg&auml;nzt der Ingenieur, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/verstappen-crash-red-bull-teamchef-verspricht-verbesserung-26070603/3449283/" target="_blank">der offenbar schon eine klare Vermutung f&uuml;r den Grund hat</a>. "Aber wir werden ganz sicher keinen Stein auf dem anderen lassen. Und alle Optionen sind offen."</p><h2>Verzichtet Red Bull vorerst auf den Heckfl&uuml;gel?</h2><p>Das bedeutet, dass tats&auml;chlich s&auml;mtliche Optionen auf dem Tisch liegen, einschlie&szlig;lich eines vor&uuml;bergehenden Verzichts auf den drehbaren Heckfl&uuml;gel in Spa, obwohl das System dabei hilft, den Luftwiderstand des RB22 effektiv zu reduzieren. <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/upgrades-in-miami-red-bull-bringt-eigenen-macarena-heckfluegel-26050121/3445307/" target="_blank">Red Bull hatte die eigene Version des innovativen Ferrari-Fl&uuml;gels erstmals beim Miami-Grand-Prix eingef&uuml;hrt</a>.</p><p>"Wir sind inzwischen einige Rennen mit diesem Konzept gefahren. Das sind [seit Miami] schon mehrere Grands Prix", erinnert Mekies daran, dass es sowohl in Miami als auch in Kanada, Monaco und Barcelona keinerlei Probleme gegeben hatte. "Wir werden alles tun, was n&ouml;tig ist, um auf der sicheren Seite zu sein."</p><p>Red Bull glaubt weiterhin an das Konzept, wei&szlig; aber zugleich, dass man sich keinen weiteren Defekt leisten kann - insbesondere vor dem Hintergrund von Verstappens wachsender Unzufriedenheit. Dennoch w&uuml;rde das Technikteam um Pierre Wache den Fl&uuml;gel gerne weiter einsetzen, weil ein Wechsel mit Blick auf den Luftwiderstand - und damit auf die Gesamtperformance - einen sp&uuml;rbaren R&uuml;ckschritt bedeuten w&uuml;rde.</p><p>Gerade in Spa d&uuml;rfte der Heckfl&uuml;gel eine besonders wichtige Rolle spielen. Auf der energieintensiven Strecke wird das Energiemanagement voraussichtlich erneut zu einem entscheidenden Faktor - ausgerechnet in einem Bereich, in dem Red Bull in dieser Saison bislang nicht zu den st&auml;rksten Teams z&auml;hlt. Jede zus&auml;tzliche Reduzierung des Luftwiderstands w&auml;re daher von gro&szlig;em Wert.</p><h2>McLaren hat ersten Test des Heckfl&uuml;gels verschoben</h2><p>Sollten jedoch Zweifel an der aktuellen Spezifikation des Heckfl&uuml;gels bestehen bleiben und sich diese in den kommenden zwei Wochen nicht ausr&auml;umen lassen, bleibt Red Bull wohl kaum eine andere Wahl, als auf Nummer sicherzugehen. Denn ein weiterer R&uuml;ckschlag wie in Spielberg oder Silverstone w&auml;re das Letzte, was das Team derzeit gebrauchen kann.</p><p>Auch McLaren wollte in Spielberg erstmals einen eigenen drehbaren Heckfl&uuml;gel an die Strecke bringen und im Freien Training testen. Das Team entschied sich letztlich jedoch dagegen, den neuen Fl&uuml;gel einzusetzen, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/andrea-stella-erklaert-deshalb-fuhr-mclaren-nicht-mit-macarena-fluegel-26070108/3448933/" target="_blank">weil die Konstruktion offenbar noch nicht den gew&uuml;nschten Reifegrad erreicht hatte</a>.</p><p>Auch in Silverstone kam der Fl&uuml;gel aufgrund des Sprintformats nicht zum Einsatz. Damit k&ouml;nnte Spa nun zum ersten echten Praxistest werden. Angesichts der j&uuml;ngsten Probleme bei Red Bull wirkt der vorsichtige Ansatz von McLaren im Nachhinein umso nachvollziehbarer.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3449374-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 15:33:17 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
    </item>
    <item>
      <title>Adrian Newey verrät: Was sich Aston Martin vom Ungarn-Update verspricht</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/adrian-newey-verraet-was-sich-aston-martin-vom-ungarn-update-verspricht-26070709/3449371/</link>
      <description>Aston Martin wird in Ungarn ein großes Upgrade für den AMR26 bringen, gefolgt von einem neuen Honda-Motor in Zandvoort - Adrian Newey verrät, was das bringen soll</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/K6x4xzM6/s6/adrian-newey-verraet-was-sich-aston-martin-vom-ungarn-update-verspricht-26070709.jpg"/> Aston Martin wird in Ungarn ein großes Upgrade für den AMR26 bringen, gefolgt von einem neuen Honda-Motor in Zandvoort - Adrian Newey verrät, was das bringen soll<p>Aston Martin bleibt nach dem Gro&szlig;en Preis von Gro&szlig;britannien in Silverstone das gr&ouml;&szlig;te Sorgenkind der Formel 1: Im <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">ersten Teil der Qualifikation</a> fehlten Fernando Alonso und Lance Stroll mehr als drei Sekunden auf die Bestzeit von Isack Hadjar im Red Bull. Ein R&uuml;ckstand, den das Team allerdings bewusst in Kauf genommen hat.</p><p>"Wir haben uns nach Melbourne dazu entschieden, keine kleinen &Auml;nderungen einzuf&uuml;hren, die uns ohnehin keine echte Chance auf Punkte eingebracht h&auml;tten", erinnert Technikgenie Adrian Newey im Gespr&auml;ch mit <i>Sky</i>. Es ist mittlerweile bekannt, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/schmerzhaftwarum-aston-martin-trotzdem-auf-upgrades-verzichtet-26063007/3448873/" target="_blank">dass Aston Martin den AMR26 bislang ohne ein einziges Update eingesetzt hat</a>.</p><p>Das erkl&auml;rt nicht nur den R&uuml;ckstand auf die Konkurrenz, sondern auch, warum dieser zuletzt sogar noch gr&ouml;&szlig;er geworden ist. "Wir nehmen also etwas Druck heraus, ordnen uns neu, etablieren Strukturen f&uuml;r die Zukunft und arbeiten an einem umfassenden Upgrade, das wir hoffentlich f&uuml;r Ungarn bereit haben werden", sagt Newey.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449371/318240.jpg" alt="Adrian Newey"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Adrian Newey hofft darauf, den Anschluss an die Top 10 herzustellen</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: LAT Images</p><p>"Das ist die erste Stufe", verr&auml;t der Brite &uuml;ber das umfangreiche Update-Paket f&uuml;r den AMR26, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/adrian-newey-wenn-das-update-zuendet-bleibt-alonso-hoffentlich-noch-26070103/3448912/" target="_blank">auf das Aston Martin offenbar gro&szlig;e Hoffnungen setzt</a>. "Danach folgt noch mehr, kombiniert mit einem Upgrade von Honda im Rahmen des Power-Unit-Reglements f&uuml;r Zandvoort."</p><h2>"Wir fahren nicht direkt in die Top 10, aber ..."</h2><p>Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara hatte bereits nach dem Gro&szlig;en Preis von &Ouml;sterreich angek&uuml;ndigt, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/aston-martin-honda-nennt-zeitplan-fuer-das-antriebsupdate-26070212/3448996/" target="_blank">dass das gro&szlig;e Motoren-Update beim Rennen in den Niederlanden deb&uuml;tieren soll</a>. Der Fokus liegt dabei darauf, die Leistung des Motors zu verbessern.</p><p>Die entscheidende Frage lautet jedoch: Was erwartet der britische Rennstall von den zahlreichen Verbesserungen? Newey hofft, dass "wir uns zumindest in den Punkter&auml;ngen bewegen, also wirklich im Mittelfeld." Ein Fortschritt, der angesichts der aktuellen Ausgangslage beinahe ambitioniert wirkt.</p><p>"Ich sage nicht, dass wir direkt in die Top 10 fahren", rudert der Brite direkt zur&uuml;ck, "aber wenn wir es zumindest souver&auml;n in Q2 schaffen, k&ouml;nnen wir von dort aus weitersehen." Auch daf&uuml;r h&auml;tten Alonso und Stroll in Silverstone allerdings mehr als zwei Sekunden schneller sein m&uuml;ssen ...</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:50:44 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
    </item>
    <item>
      <title>DS Penske feiert 150. Start in der Formel E</title>
      <link>https://de.motorsport.com/formula-e/news/ds-penske-feiert-150-start-in-der-formel-e-26070701/3449369/</link>
      <description>Seit 2015 prägt DS die Formel E: Zum 150. Rennen blicken wir auf acht Antriebsstränge, drei Auto-Generationen und große Titel zurück</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-8.motorsport.com/images/amp/KYp4eXAY/s6/ds-penske-feiert-150-start-in-der-formel-e-26070701.jpg"/> Seit 2015 prägt DS die Formel E: Zum 150. Rennen blicken wir auf acht Antriebsstränge, drei Auto-Generationen und große Titel zurück<p>Als Pionier unter den Premiumherstellern in der Formel E feierte DS Automobiles am vergangenen Wochenende in Shanghai seinen 150. Start in der Meisterschaft. Ein symboltr&auml;chtiger Meilenstein, der die perfekte Gelegenheit bietet, auf mehr als zehn Jahre elektrischen Rennsport zur&uuml;ckzublicken - gekr&ouml;nt von vier Titeln und einer stetigen Pr&auml;senz an der Spitze des Feldes.</p><p>Einhundertf&uuml;nfzig Rennen, das bedeutet fast elf Saisons, in denen man um die Welt reiste und modernste Technologien entwickelte. Als DS Automobiles 2015 an der Seite von Virgin Racing und dessen Gr&uuml;nder Richard Branson in die Meisterschaft einstieg, hatte die Formel E gerade erst ihre allererste Saison absolviert.</p><p>In jener Premierensaison waren noch alle Teams mit identischen Boliden ausgestattet. Ab der Saison 2015/16 &auml;nderte sich das Reglement jedoch und erlaubte es den Herstellern, ihre eigenen Antriebsstr&auml;nge zu entwickeln.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449369/325129.jpg" alt="Formel-E-Fahrer Antonio Felix da Costa im Rennanzug von DS Techeetah springt mit einer portugiesischen Flagge um die Schultern und Mundschutz jubelnd auf das Podium beim Berlin E-Prix."/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Der pure Meister-Jubel: Antonio Felix da Costa feiert beim unvergesslichen Sechsfach-Finale in Berlin-Tempelhof (Saison 6) seinen Formel-E-Titel. Mit sechs Podestpl&auml;tzen und drei Siegen in Folge dr&uuml;ckte der Portugiese im DS-Boliden der Pandemie-Saison 202</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Sam Bloxham / LAT Images via Getty Images</p><p>Motor, Getriebe, Leistungselektronik sowie bestimmte Komponenten der Hinterradaufh&auml;ngung wurden zu "offenen" Bereichen, die ganz dem Ermessen und dem Erfindergeist der einzelnen Teams &uuml;berlassen blieben. DS Automobiles nutzte diese Chance auf Anhieb, und der Erfolg lie&szlig; nicht lange auf sich warten: Bereits im vierten Saisonrennen, im Februar 2016, holte Sam Bird auf den Stra&szlig;en von Buenos Aires den Sieg. Dieser erste Triumph markierte den Auftakt zu einer langen Erfolgsserie, welche die Marke &uuml;ber viele Saisons und Fahrzeuggenerationen hinweg begleiten sollte.</p><h2>Drei Fahrzeuggenerationen und acht Antriebsstr&auml;nge</h2><p>Das Abenteuer begann mit dem DS Virgin DSV-01, DSV-02 und DSV-03, die in den Saisons 2015/16, 2016/17 und 2017/18 in Partnerschaft mit Virgin Racing an den Start gingen. Die Einf&uuml;hrung der Gen2-Autos ab 2018/19 markierte dann einen deutlichen Sprung nach vorn. In Zusammenarbeit mit dem chinesischen Partner Techeetah brachte DS nacheinander den DS E-Tense FE19, FE20 und FE21 an den Start. Diese neuen, leistungsst&auml;rkeren Boliden mit einer gr&ouml;&szlig;eren Batteriekapazit&auml;t waren nun in der Lage, einen kompletten E-Prix am St&uuml;ck zu absolvieren. Zuvor musste jeder Fahrer w&auml;hrend eines Rennens noch zwei Autos einsetzen.</p><p>Seit der Saison 2022/23 setzt DS Automobiles seine Reise im Rahmen der dritten Generation elektrischer Formelautos in Partnerschaft mit Penske Autosport fort. Der DS E-Tense FE23 kam in den Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 zum Einsatz, bevor er ab 2024/25 durch den DS E-Tense FE25 ersetzt wurde. Diese Entwicklung fiel mit der Einf&uuml;hrung des Gen3 Evo zusammen, der als der schnellste und leistungsst&auml;rkste Bolide gilt, der jemals in der Formel E an den Start gegangen ist.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449369/325123.jpg" alt="Ein schwarz-goldener Gen3-Rennwagen von DS Penske f&uuml;hrt eine Gruppe von Rennautos im dichten Fahrerfeld der Formel E durch eine Kurve."/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Auf der Jagd nach dem n&auml;chsten Sieg: Die markanten, schwarz-goldenen Gen3-Boliden von DS Penske geh&ouml;ren heute zu den absoluten Aush&auml;ngeschildern im hart umk&auml;mpften Formel-E-Feld.</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: DPPI</p><p>Seit dem Deb&uuml;t in der Formel E hat DS Performance - die Motorsportabteilung von DS Automobiles - drei Fahrzeuggenerationen und nicht weniger als acht Antriebe entwickelt, von denen jeder noch leistungsst&auml;rker war als sein Vorg&auml;nger.</p><h2>Das goldene Zeitalter mit DS Techeetah</h2><p>Die Partnerschaft mit Techeetah ist bis heute die erfolgreichste &Auml;ra in der Formel-E-Geschichte von DS Automobiles. In der Saison 2018/19 gewann DS Techeetah die Teammeisterschaft, verteidigte den Titel im darauffolgenden Jahr und wurde damit zum ersten Rennstall, der sich seit der Gr&uuml;ndung der Serie zwei Titel in Folge sichern konnte.</p><p>Zu diesen beiden Team-Titeln gesellten sich auch zwei Fahrerkronen: Jean-Eric Vergne k&uuml;rte sich am Ende der Saison 2018/19 zum Champion, bevor ihm Antonio Felix da Costa in der folgenden Spielzeit auf den Thron folgte. &Uuml;ber diese Phase der Dominanz hinaus hat sich DS Automobiles vor allem durch seine Konstanz ausgezeichnet.</p><p>Die Marke beendete die Meisterschaft viermal auf dem dritten Platz, wurde in der Saison 2016/17 Vierter und sicherte sich 2022/23 sowie 2024/25 den f&uuml;nften Gesamtrang. In seinen ersten zehn vollen Saisons stand DS somit siebenmal auf dem Meisterschafts-Podium, davon zweimal ganz oben. Kein anderer Hersteller kann eine derartige Bilanz vorweisen.</p><h2>Vier Titel und fast 2.000 Punkte</h2><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449369/325130.jpg" alt="Rennfahrer Jean-&Eacute;ric Vergne von DS Techeetah steht l&auml;chelnd am Wasser und h&auml;lt den blauen Formel-E-Meisterpokal in die Kamera. Im Hintergrund ist die Skyline von New York City zu sehen."/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Der K&ouml;nig von New York: Jean-&Eacute;ric Vergne pr&auml;sentiert nach dem Saisonfinale im "Big Apple" stolz die Troph&auml;e f&uuml;r den Gewinn der Formel-E-Meisterschaft. </p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Sam Bloxham / LAT Images via Getty Images</p><p>Seit dem Deb&uuml;t 2015/16 hat DS Automobiles, basierend auf den aktuell verf&uuml;gbaren Daten, insgesamt 1.987 Punkte eingefahren. Die erfolgreichste Saison bleibt das achte Jahr (2021/22), das mit 266 Z&auml;hlern abgeschlossen wurde, w&auml;hrend die beiden Saisons, in denen der Konstrukteurstitel gewonnen wurde, mit 222 beziehungsweise 244 Punkten endeten. Diese Zahlen veranschaulichen die Konstanz von DS Automobiles in einer Meisterschaft, die tiefgreifende Ver&auml;nderungen durchlaufen hat.</p><p>Generationen von Boliden, Partner, Rennformate und Technologien haben sich gewandelt - doch das hat die M&auml;nner und Frauen bei DS Automobiles nie davon abgehalten, stets an der Spitze mitzumischen.</p><h2>Rund 27.000 Kilometer unter Rennbedingungen zur&uuml;ckgelegt</h2><p>Das Erreichen des Meilensteins von 150 E-Prix steht auch f&uuml;r eine beachtliche Distanz, die im harten Wettbewerb zur&uuml;ckgelegt wurde. Legt man eine durchschnittliche Distanz von 90 Kilometern pro E-Prix zugrunde, so l&auml;sst sich hochrechnen, dass die beiden eingesetzten Boliden insgesamt fast 27.000 Kilometer unter Rennbedingungen abgespult haben. Eine Distanz, die sich sogar mehr als verdoppelt, wenn man private Testfahrten, Freie Trainings und Qualifyings dazurechnet!</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449369/325125.jpg" alt="Formel-E-Fahrer Antonio Felix da Costa sitzt nach seinem Meisterschaftssieg mit Mundschutz und geballter Faust jubelnd neben seinem Rennwagen von DS Techeetah."/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Meisterliche Dominanz in der Pandemie-Saison: Antonio Felix da Costa feiert den fulminanten Titelgewinn der Saison 6 (2020) mit DS Techeetah. Ein weiteres goldenes Kapitel f&uuml;r DS Automobiles.</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Sam Bloxham / LAT Images via Getty Images</p><p>Diese Sch&auml;tzung vermittelt einen Eindruck von den Dimensionen des Programms, das der einzige franz&ouml;sische Premium-Automobilhersteller nun schon seit &uuml;ber zehn Jahren betreibt. Mit acht Antrieben und drei Fahrzeuggenerationen ist die Formel E zu einem regelrechten technologischen Versuchslabor geworden, das es DS Automobiles erm&ouml;glicht, Komponenten und Software f&uuml;r seine Serienmodelle zu entwickeln.</p><h2>Das Abenteuer geht weiter mit DS Penske</h2><p>Nach den Stationen bei Virgin Racing und Techeetah geht DS Automobiles nun seit der neunten Saison (2022/23) gemeinsam mit Penske Autosport in der Formel E an den Start.</p><p>Diese Partnerschaft erm&ouml;glichte es der Marke unter anderem, in der Saison 2023/24 auf das Podium der Teamwertung zur&uuml;ckzukehren.</p><p>Der 150. Rennstart von DS Automobiles war somit nicht nur ein reines Jubil&auml;um, sondern unterstrich auch mehr als ein Jahrzehnt an technologischer Entwicklung, internationalem Wettbewerb und Engagement auf dem allerh&ouml;chsten Niveau des elektrischen Formelsports.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449369/325124.jpg" alt="Die Formel-E-Rennfahrer Maximilian G&uuml;nther und Jean-&Eacute;ric Vergne stehen in ihren schwarzen DS-Penske-Rennanz&uuml;gen auf der Strecke und jubeln mit erhobenen H&auml;nden."/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Das schlagkr&auml;ftige DS-Duo: Formel-E-Rekordmeister Jean-&Eacute;ric Vergne (rechts) und Maximilian G&uuml;nther</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: DPPI</p><p>Mit dem Erreichen dieses Meilensteins untermauert der franz&ouml;sische Hersteller einmal mehr, dass er mit vier Meistertiteln, 18 Rennsiegen, 55 Podestpl&auml;tzen und 26 Polepositions eine der beeindruckendsten Erfolgsbilanzen in der Geschichte der Formel E vorweisen kann.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:04:22 +0000</pubDate>
      <author>Didier Laurent</author>
    </item>
    <item>
      <title>Bagger-World-Cup 2026: Die MotoGP-Rahmenserie von Harley-Davidson</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/bagger-world-cup-2026-die-motogp-rahmenserie-von-harley-davidson-25091004/3433547/</link>
      <description>Ab 2026 bringt Harley-Davidson mit dem Bagger-World-Cup eine spektakuläre Rennserie ins MotoGP-Rahmenprogramm - Alle Details dazu gibt es hier</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-2.motorsport.com/images/amp/p2w4Ar8Y/s6/bagger-world-cup-2026-die-motogp-rahmenserie-von-harley-davidson-25091004-2.jpg"/> Ab 2026 bringt Harley-Davidson mit dem Bagger-World-Cup eine spektakuläre Rennserie ins MotoGP-Rahmenprogramm - Alle Details dazu gibt es hier<p>Ab 2026 wird es auf den gro&szlig;en MotoGP-Strecken neben den Prototypen eine v&ouml;llig neue Attraktion geben: den Harley-Davidson Bagger-World-Cup. Die Kultmarke aus Milwaukee bringt damit erstmals eine eigene, internationale Rennserie f&uuml;r ihre m&auml;chtigen Touring-Bikes ins Rampenlicht.</p><p>Bekannt wurden die getunten Touring-Bikes durch die amerikanische "King of the Baggers"-Serie, die seit einigen Jahren in den USA f&uuml;r volle Trib&uuml;nen sorgt. Nun wagt Harley-Davidson gemeinsam mit MotoGP-Rechtehalter Dorna den n&auml;chsten Schritt und initiiert eine Meisterschaft auf der weltweiten B&uuml;hne.</p><h2>Mit welchen Motorr&auml;dern von Harley-Davidson wird gefahren?</h2><p>Im Fokus stehen Road-Glide-Modelle von Harley-Davidson, die speziell f&uuml;r den Rennsport umgebaut werden - leichter, schneller und wendiger als die Serienbikes.</p><p>Die Maschinen leisten &uuml;ber 200 PS, bringen mehr als 245 Nm Drehmoment auf die Strecke und erreichen Spitzengeschwindigkeiten von &uuml;ber 300 km/h, trotz eines Gewichts von rund 280 Kilo. Mit ihren bulligen V-Twin-Motoren sollen die Bagger-Racer das Rahmenprogramm der MotoGP ab 2026 erg&auml;nzen.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3433547/315616.jpg" alt="Harley-Davidson Bagger-World-Cup"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Der Bagger-World-Cup von Harley-Davidson feiert 2026 Premiere</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: MotoGP.com</p><p>Ein zentrales Element des Bagger-World-Cups ist die technische Chancengleichheit. Alle Teams fahren auf nahezu identischen, von Harley-Davidson entwickelten Motorr&auml;dern. F&uuml;r die schweren Rennmaschinen entwickelt Dunlop spezielle Reifen.</p><p>Brembo ist f&uuml;r die Bremsen zust&auml;ndig. Das System verf&uuml;gt &uuml;ber aus der Moto2 stammende, vernickelte Billet-Bremss&auml;ttel mit vier Kolben. Diese Konfiguration wird mit 330-mm-T-Drive-Bremsscheiben, &auml;hnlich den SBK-Spezifikationen, und Z04-Rennbremsbel&auml;gen kombiniert.</p><p>Das technische Paket wird durch eine &Ouml;hlins-Federung mit stickstoffgef&uuml;llten D&auml;mpfern und separaten Ausgleichsbeh&auml;ltern erg&auml;nzt, sowie durch geschmiedete Marchesini-Aluminiumr&auml;der im 7-Speichen-Billet-Design, die die ungefederte Masse drastisch reduzieren.</p><p>Weitere technische Partner der Harley-Davidson-Rennserie sind Akrapovic (Auspuff), Panta Fuels (Kraftstoff), Regina (Kette), STM (Kupplung) und Dynojet (Motortuning, Elektronik). <a href="https://www.fim-moto.com/fileadmin/user_upload/Documents/2026/2026_FIM_Bagger_World_Cup_Regulations.pdf?t=1772489844" target="_blank" rel="nofollow">Das komplette Reglement der Serie ist auf der FIM-Webseite zu finden.</a></p><h2>Wo und wann findet der Bagger-World-Cup statt?</h2><p>Die neue Serie findet an ausgew&auml;hlten MotoGP-Wochenenden statt. Der erste offizielle Kalender umfasst sechs Stationen in den USA und Europa mit je zwei Rennen pro Wochenende. Auftakt ist Ende M&auml;rz in Austin, bevor es &uuml;ber Mugello, Assen, Silverstone und Aragon bis zum gro&szlig;en Finale in &Ouml;sterreich geht.</p><p>Austin (USA), 27.-29. M&auml;rz</p><p>Mugello (Italien), 29.-31. Mai</p><p>Assen (Niederlande), 26.-28. Juni</p><p>Silverstone (Gro&szlig;britannien), 7.-9. August</p><p>Aragon (Spanien), 28.-30. August</p><p>Spielberg (&Ouml;sterreich), 18.-20. September</p><h2>Welche Teams und Fahrer treten beim Bagger-World-Cup an?</h2><p>Auf der Nennliste f&uuml;r die neue Rennserie stehen Joe Rascal Racing (Australien), Niti Racing (Indonesien), ParkinGO Team (Italien) und Saddlemen Racing (USA).</p><h2>Joel Rascal Racing</h2><p>#34 Cody Wyman (USA) - bis Mugello</p><p>#51 Eric Granado (Brasilian)</p><p>#69 Archie McDonald (Neuseeland)</p><p>#81 Jordi Torres (Spanien) - ab Assen</p><h2>Niti Racing</h2><p>#20 Dimas Ekky Pratama (Indonesien)</p><p>#29 Andrea Iannone (Italien) - Mugello</p><p>#99 Oscar Gutierrez (Spanien)</p><h2>ParkinGO Team</h2><p>#27 Filippo Rovelli</p><p>#38 Bradley Smith (Gro&szlig;britannien) - Wildcard in Silverstone</p><h2>Saddlemen Racing</h2><p>#10 Travis Wyman (USA)</p><p>#13 Cory West (USA)</p><p>#85 Jake Lewis (USA)</p><h2>Wie sieht das Wochenendformat beim Bagger-World-Cup aus?</h2><p>Der Gro&szlig;teil der Saison wird einem Samstag-Sonntag-Rennformat folgen. Eine Ausnahme bildet der Grand Prix von Italien in Mugello. Ansonsten gilt folgenden Plan:</p><p><strong>Freitag:</strong> Freies Training 1 (FT1) und Freies Training 2 (FT2)</p><p><strong>Samstag:</strong> Qualifying-Sessions um die Mittagszeit, anschlie&szlig;end Rennen 1 am Nachmittag, direkt nach dem MotoGP-Sprint</p><p><strong>Sonntag:</strong> Rennen 2, je nach Veranstaltung am Vormittag oder Nachmittag</p><p>In Mugello kommt ein angepasstes Format zur Anwendung: Am Freitag findet neben den Trainings bereits das Qualifying statt. Rennen 1 und 2 sind f&uuml;r Samstag terminiert.</p><h2>Was bezweckt Harley-Davidson mit dem Bagger-World-Cup?</h2><p>Die MotoGP erh&auml;lt damit ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches Rahmenprogramm, das nicht nur Hardcore-Rennfans ansprechen soll. Harley-Davidson nutzt den Bagger World Cup, um die Marke global noch st&auml;rker im Motorsport-Umfeld zu positionieren und die US-Motorradkultur mit europ&auml;ischen Renntraditionen zu verbinden.</p><p>W&auml;hrend die MotoGP-Bikes f&uuml;r Hightech-Entwicklungen und Geschwindigkeit pur stehen, sollen die schweren, aber rennoptimierten Baggers ein Kontrastprogramm liefern: viel Hubraum, markanter Sound und jede Menge Showfaktor.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:36:00 +0000</pubDate>
      <author>Juliane Ziegengeist</author>
    </item>
    <item>
      <title>Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur: Ist Charles Leclerc jetzt wieder voll da?</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/ferrari-teamchef-frederic-vasseur-ist-charles-leclerc-jetzt-wieder-voll-da-26070708/3449366/</link>
      <description>Charles Leclerc feiert in Silverstone seinen ersten Formel-1-Sieg seit fast zwei Jahren und meldet sich zurück: Warum Ferrari-Teamchef Vasseur davon nicht überrascht ist</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/B6b41Mj2/s6/ferrari-teamchef-frederic-vasseur-ist-charles-leclerc-jetzt-wieder-voll-da-26070708.jpg"/> Charles Leclerc feiert in Silverstone seinen ersten Formel-1-Sieg seit fast zwei Jahren und meldet sich zurück: Warum Ferrari-Teamchef Vasseur davon nicht überrascht ist<p>Charles Leclerc hat das Siegen in der Formel 1 nicht verlernt: Der Ferrari-Pilot <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/silverstone-drama-um-antonelli-beschert-leclerc-den-ersten-saisonsieg-26070509/3449244/" target="_blank">gewann den Gro&szlig;en Preis von Gro&szlig;britannien</a> in Silverstone und setzte damit ein wichtiges Ausrufezeichen. Schlie&szlig;lich war der Monegasse in den vergangenen Wochen aufgrund seiner Leistungen mehrfach in die Kritik geraten.</p><p>"Ich denke, das heutige Ergebnis ist der gr&ouml;&szlig;te Vertrauensschub, den er bekommen kann", sagt Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur, der allerdings nie an den Qualit&auml;ten seines Piloten gezweifelt hat. "Wenn man sich das anschaut: Charles stand in Spielberg in der ersten Startreihe, er war konstant vorne dabei."</p><p>"Aus unserer Sicht, anhand der Daten, gab es keinen Grund f&uuml;r Pessimismus", betont der Franzose, der zugleich wei&szlig;, dass Leclerc zuletzt eine schwierige Phase durchlebt hat. "Das Schwierige f&uuml;r ihn war der Mangel an Punkten, der Mangel an Ergebnissen, weil wir in Barcelona ein Zuverl&auml;ssigkeitsproblem hatten."</p><p>"Dadurch setzt sich einfach nicht alles zusammen, w&auml;hrend die anderen Punkte sammeln, und man hat das Gef&uuml;hl, ein wenig den Anschluss zu verlieren", wei&szlig; der erfahrene Teamchef. "Aber was die Performance angeht, war ich bei Charles weiterhin optimistisch, weil wir in den Daten gesehen haben, dass er da ist."</p><p>Rein leistungstechnisch, gemessen an den Rundenzeiten, habe Leclerc ohnehin nie den Anschluss verloren. "Es ging nie nur um die Performance - die Performance war da. Ich denke, es war vielmehr eine Frage des Selbstvertrauens", sagt Vasseur. "Und das wird ihm der heutige Tag enorm zur&uuml;ckgeben."</p><h2>Ferrari-Teamchef lobt: Leclerc war "sehr konstant"</h2><p>Das Wochenende in Silverstone brachte zudem <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/warum-charles-leclerc-nicht-mehr-das-set-up-von-lewis-hamilton-kopiert-26070501/3449202/" target="_blank">wichtige Erkenntnisse bei der Fahrzeugabstimmung</a>. "Er hat das Vertrauen gefunden, dass jeder Set-up-Schritt zwar nicht unbedingt einen gro&szlig;en Unterschied bei der Rundenzeit macht, einem Fahrer aber manchmal das n&ouml;tige Selbstvertrauen gibt, noch ein bisschen mehr zu pushen."</p><p>"Und f&uuml;r die Rennpace ist das entscheidend", meint der Ferrari-Teamchef. "Heute war er &uuml;ber das gesamte Rennen hinweg sehr konstant. Wenn man sich die ersten 20 Runden anschaut, lag er immer innerhalb von ein oder zwei Zehntelsekunden. Das war f&uuml;r uns der Schl&uuml;ssel, um das Duell mit Antonelli zu gewinnen."</p><p>Auch Leclerc selbst r&auml;umt ein, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/wie-charles-leclerc-in-silverstone-sein-mojo-wiedergefunden-hat-26070517/3449274/" target="_blank">dass die vergangenen Wochen f&uuml;r ihn "mental sehr schwierig" gewesen seien</a>. "Aber hier ist es uns gelungen, alles zusammenzubringen", sagt der Ferrari-Pilot, "und ich hoffe wirklich, dass ich diesen Schwung in die kommenden Rennen mitnehmen kann."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3449366-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:30:10 +0000</pubDate>
      <author>Sönke Brederlow</author>
    </item>
    <item>
      <title>Die größten WM-Aufholjagden der MotoGP: Bricht Marquez den Rekord?</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/die-groessten-wm-aufholjagden-der-motogp-bricht-marquez-den-rekord-26070703/3449364/</link>
      <description>Kann Marc Marquez 2026 die größte Aufholjagd der MotoGP-Geschichte vollenden? Auch diese Fahrer machten große Punkterückstande bis zum Titel wieder wett</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/K6OvwlGY/s6/die-groessten-wm-aufholjagden-der-motogp-bricht-marquez-den-rekord-26070703.jpg"/> Kann Marc Marquez 2026 die größte Aufholjagd der MotoGP-Geschichte vollenden? Auch diese Fahrer machten große Punkterückstande bis zum Titel wieder wett<p>Die MotoGP-Saison 2026 entwickelt sich zu einer Meisterschaft, die das Potenzial hat, in die Geschichtsb&uuml;cher einzugehen. Im Zentrum steht einmal mehr Marc Marquez, der in seiner Karriere schon mehrfach erfolgreiche Comebacks gestartet hat.</p><p>Nach einem schwierigen Saisonstart mit R&uuml;ckschl&auml;gen und einem zwischenzeitlich dreistelligen Punkter&uuml;ckstand hat der Ducati-Pilot in den letzten Rennen massiv aufgeholt. Aktuell betr&auml;gt <a href="https://www.motorsport-total.com/motogp/wm-stand" target="_blank">sein R&uuml;ckstand auf die WM-Spitze</a> nur noch 40 Punkte, wodurch er wieder voll im Titelkampf angekommen ist.</p><p>Und mit dem Sachsenring, einer der Paradestrecken von Marquez, vor der Brust k&ouml;nnte der R&uuml;ckstand vor dem Sommerpause weiter schrumpfen. Doch wie au&szlig;ergew&ouml;hnlich ist diese Situation im historischen Kontext der modernen MotoGP?</p><h2>Der Ma&szlig;stab: Francesco Bagnaia 2022 - 91 Punkte</h2><p>Die gr&ouml;&szlig;te erfolgreiche Aufholjagd der MotoGP-&Auml;ra seit 2002 gelang Francesco Bagnaia in der Saison 2022. Seine Ausgangslage war zun&auml;chst dramatisch: Nach einem schwierigen Saisonstart und mehreren St&uuml;rzen lag der Ducati-Pilot bereits fr&uuml;h in der Saison 91 Punkte hinter WM-Leader Fabio Quartararo.</p><p>Viele Beobachter hielten seine Titelchancen f&uuml;r praktisch beendet. Doch ab der Saisonmitte &auml;nderte sich das Bild komplett: Bagnaia stabilisierte seine Performance, reduzierte Fehler drastisch und begann eine Serie von Siegen und Podien, w&auml;hrend Quartararo zunehmend Probleme mit Konstanz und Technik bekam.</p><p>Der entscheidende Wendepunkt kam in der zweiten Saisonh&auml;lfte, als Bagnaia kontinuierlich Punkte aufholte und schlie&szlig;lich in Valencia die WM-F&uuml;hrung &uuml;bernahm und Weltmeister wurde. Mit dem Titelgewinn schrieb der Italiener ein St&uuml;ck MotoGP-Geschichte, denn noch nie zuvor in der modernen Viertakt-&Auml;ra wurde ein derart gro&szlig;er R&uuml;ckstand erfolgreich in einen Weltmeistertitel umgewandelt.</p><h2>Der Titel der Konstanz: Joan Mir 2020 - 48 Punkte</h2><p>Die Saison 2020 war von der Pandemie gepr&auml;gt, nicht zuletzt durch den stark verk&uuml;rzten Kalender. In diesem Chaos entwickelte sich Joan Mir zum Meister der Konstanz.</p><p>Zwar gewann Mir im gesamten Jahr nur ein einziges Rennen, doch seine St&auml;rke lag darin, nahezu jedes Wochenende konstant in den Top 5 oder Top 10 zu beenden. Sein gr&ouml;&szlig;ter R&uuml;ckstand im Titelrennen betrug dabei rund 48 Punkte, wodurch er zwischenzeitlich kaum als echter Titelkandidat wahrgenommen wurde.</p><p>W&auml;hrend die Konkurrenz regelm&auml;&szlig;ig Punkte durch St&uuml;rze oder Formschwankungen verlor, blieb Mir ruhig und sammelte stetig Z&auml;hler. Diese Konstanz zahlte sich aus: Zum Saisonende reichte ihm genau dieses saubere Punktekonto, um sich den Titel zu sichern, ohne dominante Siegesserie, aber mit maximaler Effizienz.</p><h2>Starke zweite H&auml;lfte: Marc Marquez 2017 - 37 Punkte</h2><p>Die Saison 2017 markiert eines der klassischen Marquez-Comebacks. Der Honda-Pilot hatte im Verlauf der Saison einen R&uuml;ckstand von 37 Punkten auf Yamaha-Fahrer Maverick Vinales, der zu diesem Zeitpunkt als einer der Titelanw&auml;rter galt.</p><p>Besonders im ersten Saisondrittel wirkte Marquez nicht dominant genug, um das Feld zu kontrollieren, w&auml;hrend Vinales drei Siege feierte. Doch mit zunehmender Saison entwickelte der Honda-Star eine beeindruckende Stabilit&auml;t, minimierte Fehler und nutzte jede Schw&auml;che seiner Konkurrenten konsequent aus.</p><p>Der Wendepunkt kam in der Mitte der Saison, als Vinales zunehmend inkonstant wurde und Ducati sowie Yamaha sich gegenseitig Punkte wegnahmen. Marquez hingegen sammelte konstant Podien und Siege und &uuml;bernahm schlie&szlig;lich die WM-F&uuml;hrung.</p><h2>Die Rookie-Sensation: Marc Marquez 2013 - 30 Punkte</h2><p>Die Saison 2013 ist historisch, weil sie den Eintritt eines Ausnahmefahrers in die die K&ouml;nigsklasse markiert: Marc Marquez gewann als Rookie direkt den MotzoGP-Titel.</p><p>Auch wenn er fr&uuml;h im Jahr einen R&uuml;ckstand von 30 Punkten auf Honda-Teamkollege Dani Pedrosa hatte, entwickelte sich die Saison schnell zu einem Lern- und Anpassungsprozess. Marquez st&uuml;rzte mehrfach, sammelte aber gleichzeitig enorm wertvolle Rennkilometer und passte seinen Stil von Rennen zu Rennen an.</p><p>Mit zunehmender Erfahrung wurde der Spanier nicht nur schneller, sondern auch taktisch reifer. Besonders in der zweiten Saisonh&auml;lfte zeigte er eine beeindruckende Mischung aus Aggressivit&auml;t und Kontrolle, die ihn schlie&szlig;lich an die Spitze der Weltmeisterschaft brachte. Sein Titelgewinn im ersten MotoGP-Jahr bleibt eines der bemerkenswertesten Deb&uuml;ts in der Geschichte des Motorradsports.</p><h2>Sp&auml;te Entscheidung: Jorge Lorenzo 2015 - 29 Punkte</h2><p>Die Saison 2015 war gepr&auml;gt vom intensiven internen Yamaha-Duell zwischen Jorge Lorenzo und Valentino Rossi. &Uuml;ber weite Teile lag Lorenzo im R&uuml;ckstand, zeitweise bei 29 Punkten, w&auml;hrend Rossi als Tabellenf&uuml;hrer in die entscheidende Phase ging.</p><p>Doch ab der zweiten Saisonh&auml;lfte drehte sich das Momentum. Lorenzo fand eine nahezu perfekte Abstimmung mit der Yamaha und begann eine Serie dominanter Siege. Gleichzeitig verlor Rossi durch Fehler und Kontroversen entscheidende Punkte.</p><p>Der Titelkampf spitzte sich bis zum letzten Rennen in Valencia zu, wo Rossi eine Strafe ansitzen musste und Lorenzo sich mit einem Sieg die Weltmeisterschaft sicherte. Es war kein klassisches "Aufholen &uuml;ber viele Rennen", sondern vielmehr eine konsequente Umkehr des Saisonverlaufs im entscheidenden Moment.</p><h2>Marquez 2026: Comeback in einer neuen Dimension?</h2><p>Vor diesem historischen Hintergrund wirkt Marc Marquez' aktuelle Situation in der Saison 2026 besonders bemerkenswert. Mit einem zwischenzeitlichen R&uuml;ckstand von 104 Punkten, den er nach dem Grand Prix von Italien hatte, und einer aktuellen Verk&uuml;rzung auf rund 40 Punkte Abstand bewegt er sich bereits jetzt in einem Bereich, der selbst Bagnaia 2022 in seiner Dimension &uuml;bertreffen w&uuml;rde.</p><p>Hinzu kommt eine strukturell ver&auml;nderte MotoGP: Sprintrennen, engere Leistungsdichte und h&ouml;here Punkteschwankungen pro Wochenende machen gro&szlig;e Spr&uuml;nge sowohl nach oben als auch nach unten m&ouml;glich. Gleichzeitig gibt es mit maximal 37 Punkten pro Wochenende deutlich mehr Z&auml;hler zu holen als fr&uuml;her.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:08:27 +0000</pubDate>
      <author>Juliane Ziegengeist</author>
    </item>
    <item>
      <title>Ferrari: Erstes Formel-1-Auto auf neuer Strecke in Madrid</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/ferrari-erstes-formel-1-auto-auf-neuer-strecke-in-madrid-26070707/3449361/</link>
      <description>Große Überraschung nach dem Silverstone-Wochenende - Ferrari reist für einen Filmtag nach Madrid und testet als erstes Team überhaupt den neuen Formel-1-Kurs</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/901Dzpm6/s6/madrid-strecke-fertig-ferrari-bricht-zu-historischem-filmtag-auf-26070707.jpg"/> Große Überraschung nach dem Silverstone-Wochenende - Ferrari reist für einen Filmtag nach Madrid und testet als erstes Team überhaupt den neuen Formel-1-Kurs<p>Nach dem Rennwochenende in Silverstone ist Ferrari bereits nach Madrid gereist. Wie <i>Motorsport.com</i> erfahren hat, wird die Scuderia am Donnerstag (9. Juli) auf dem "Madring" auf die Strecke gehen - dem neuen Stra&szlig;enkurs, auf dem im kommenden September zum ersten Mal der <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/stadtkurs-von-madrid-erste-renderings-zeigen-diese-irre-passage-26031214/3442689/" target="_blank">Gro&szlig;e Preis von Spanien</a> ausgetragen wird.</p><p>Der SF-26 wird damit das erste Formel-1-Auto sein, das das Streckenlayout in Madrid unter die R&auml;der nimmt. Dieses Deb&uuml;t erm&ouml;glicht es dem Team aus Maranello, wertvolle Daten zu sammeln, w&auml;hrend es gleichzeitig einen wichtigen Test f&uuml;r die Organisatoren der Veranstaltung darstellt.</p><p>Offiziell handelt es sich um einen sogenannten Filmtag, also eine Session, die Werbeaktivit&auml;ten gewidmet ist und bei der das Reglement eine Fahrstrecke von bis von zu 200 Kilometern erlaubt.</p><h2>Hamilton und Leclerc vor Ort</h2><p>Die beiden Stammfahrer Lewis Hamilton und Charles Leclerc werden sich am Steuer abwechseln. Das gibt ihnen die Gelegenheit, sich mit der neuen Strecke vertraut zu machen - der einzigen, die neu in den Rennkalender f&uuml;r 2026 aufgenommen wurde.</p><p>Obwohl sich Ferrari innerhalb der f&uuml;r diese Art von Aktivit&auml;t festgelegten Grenzen bewegen muss, kann das Team damit beginnen, n&uuml;tzliche Erkenntnisse &uuml;ber die Eigenschaften der Strecke zu gewinnen. Diese Informationen d&uuml;rften sich im Vorfeld des Grand-Prix-Wochenendes als &auml;u&szlig;erst wertvoll erweisen.</p><p>Der &uuml;berraschendste Aspekt ist das Timing und die Geschwindigkeit, mit der es Ferrari gelungen ist, diesen Filmtag zu organisieren. Bis vor wenigen Tagen war der Madring zumindest im Bereich der Trib&uuml;nen und der Boxengassen-Infrastruktur noch eine aktive Baustelle. Ein j&uuml;ngster Besuch einer Journalistendelegation hatte gezeigt, dass an mehreren Stellen der Anlage noch gearbeitet wurde.</p><h2>Bau noch nicht vollendet, Strecke steht</h2><p>Was die eigentliche Strecke betrifft, sieht die Situation jedoch anders aus. Der 5,416 Kilometer lange Kurs mit seinen 22 Kurven und einer langen Steilkurve ist mittlerweile fertiggestellt, und die Pr&auml;senz von Ferrari wird eine weitere Best&auml;tigung f&uuml;r die erzielten Fortschritte sein.</p><p>Der Test erm&ouml;glicht es der Scuderia nicht nur, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/kein-hype-fuer-madrid-kritische-stimmen-vor-dem-formel-1-debuet-26051910/3446392/" target="_blank">erste Streckenkenntnisse</a> zu sammeln, sondern bietet den Organisatoren des Madrings auch eine wertvolle Gelegenheit, die Abl&auml;ufe der Anlage mit einem modernen Formel-1-Auto zu &uuml;berpr&uuml;fen und im Hinblick auf das Deb&uuml;t im September entscheidendes Feedback einzuholen.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 11:21:35 +0000</pubDate>
      <author>Roberto Chinchero</author>
    </item>
    <item>
      <title>Hamilton rätselt über Frühstart: "Meine Hand bewegte sich einfach" </title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/hamilton-raetselt-ueber-fruehstart-meine-hand-bewegte-sich-einfach-26070706/3449358/</link>
      <description>Hamilton leistet sich ausgerechnet beim Heimrennen einen Frühstart - Während der Brite selbst nach einer Erklärung sucht, verweist Ferrari auf widersprüchliche Sensordaten</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/5YXWwlP2/s6/hamilton-raetselt-ueber-fruehstart-meine-hand-bewegte-sich-einfach-26070706.jpg"/> Hamilton leistet sich ausgerechnet beim Heimrennen einen Frühstart - Während der Brite selbst nach einer Erklärung sucht, verweist Ferrari auf widersprüchliche Sensordaten<p>Der Heim-Grand-Prix in Silverstone begann f&uuml;r Lewis Hamilton mit einem seltenen Fehler, denn der Ferrari-Pilot kassierte eine F&uuml;nf-Sekunden-Strafe wegen eines Fr&uuml;hstarts. Nach dem Rennen r&auml;tselte der siebenmalige Weltmeister selbst &uuml;ber die Ursache.</p><p>Auf die Frage, was beim Erl&ouml;schen der Startampel passiert sei, sagt Hamilton: "Meine Hand hat sich einfach bewegt. Ich wei&szlig; wirklich nicht, warum. Ich wollte das nicht. Ich habe meiner Hand nicht einmal gesagt, dass sie sich bewegen soll. Aber so etwas passiert eben."</p><p>F&uuml;r Hamilton war der Patzer ungew&ouml;hnlich. Der mittlerweile 41-j&auml;hrige Brite gilt als sehr erfahrener und guter Starter und leistet sich derartige Fehler so gut wie nie. M&ouml;glicherweise spielte auch die besondere Ausgangslage eine Rolle: nach der Poleposition im Sprint am Samstag und seinem ersten Ferrari-Sieg in Barcelona wenige Wochen zuvor wollte Hamilton ausgerechnet bei seinem Heimrennen vor der Rekordkulisse von insgesamt 564.000 Zuschauern am gesamten Rennwochenende besonders &uuml;berzeugen.</p><h2>Vasseur: Sensoren zeigten keine Bewegung</h2><p>Ferrari-Teamchef Fred Vasseur stellte nach dem Rennen allerdings infrage, wie eindeutig der Fr&uuml;hstart tats&auml;chlich gewesen sei. "Von den Sensoren her sehen wir nicht, dass sich das Auto in der Startaufstellung bewegt hat. Aber auf den Videoaufnahmen sieht man, dass sich der Aufkleber auf den Reifen ein wenig bewegt. Es liegt aber nicht an mir zu beurteilen, ob das ein Fr&uuml;hstart war oder nicht."</p><p>Auf die Nachfrage, ob er die Entscheidung der Rennkommissare f&uuml;r zu hart halte, antwortet Vasseur: "Ich denke, sie ist etwas hart, wenn die Sensoren keine Bewegung anzeigen. Aber ich m&ouml;chte nicht jede Entscheidung kommentieren, sonst verbringe ich mein ganzes Leben damit."</p><p>Auch im deutschen TV wurde der Zwischenfall thematisiert. Sky Experte Ralf Schumacher erinnert w&auml;hrend der Analyse des Gro&szlig;britannien-Grand-Prix daran, dass Hamilton bereits zu Rennbeginn wertvolle Zeit verloren hatte. "Nicht die f&uuml;nf Sekunden zu vergessen, die er am Start verbockt hat. Es war nat&uuml;rlich eine minimale Geschichte, aber trotzdem. Er ist sehr erfahren. Das war auch nicht gut, da h&auml;tte er vielleicht etwas besser machen k&ouml;nnen."</p><p>Die F&uuml;nf-Sekunden-Strafe warf Hamilton im Rennen fr&uuml;h zur&uuml;ck und erschwerte seine Chancen auf ein Spitzenresultat. Neben dem Fr&uuml;hstart des Ferrari-Piloten sorgte auch das Rennende hinter dem Safety-Car f&uuml;r kontroverse Diskussionen. Bereits beim Gro&szlig;en Preis von Belgien in Spa-Francorchamps bietet sich f&uuml;r Hamilton und die Rennleitung die n&auml;chste Gelegenheit, wieder mit dem sportlichen Geschehen in den Mittelpunkt zu r&uuml;cken.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 11:00:14 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas Preining rechnet mit der DTM-BoP ab: "Bin kurz davor aufzuhören!"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/dtm/news/thomas-preining-rechnet-mit-der-dtm-bop-ab-bin-kurz-davor-aufzuhoeren-26070701/3449356/</link>
      <description>Porsche-Pilot Thomas Preining geht hart mit der BoP ins Gericht und deutet seinen Rücktritt an: Warum ihn sogar die "Köche aus dem Catering" überholen würden</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/N6VkMlv0/s6/thomas-preining-rechnet-mit-der-dtm-bop-ab-bin-kurz-davor-aufzuhoeren-26070701.jpg"/> Porsche-Pilot Thomas Preining geht hart mit der BoP ins Gericht und deutet seinen Rücktritt an: Warum ihn sogar die "Köche aus dem Catering" überholen würden<p>Ex-DTM-Champion Thomas Preining, der bereits dreimal auf dem Norisring gewonnen hat, platzte nach Rang neun beim <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/dtm-rennen-norisring-1-thiim-feiert-ersten-aston-sieg-nach-horrorunfall-26070404/3449157/" target="_blank">DTM-Samstagsrennen</a> in N&uuml;rnberg der Kragen. Es sei "relativ offensichtlich, dass das mit Sport nichts zu tun hat", schimpft der Porsche-Werksfahrer &uuml;ber die Balance of Performance (BoP). "Wir sind katastrophal schei&szlig;e von der Pace her. Es macht null Spa&szlig;. Der Countdown l&auml;uft zum Urlaub fahren."</p><p>Das sei nun im Fokus, denn nach dem Rennen am Sonntag geht um 19 Uhr sein Flug. "Darauf freue ich mich, weil hier ist &uuml;berhaupt nichts positiv", kann der 27-J&auml;hrige seinen Frust nicht verbergen. Die aktuelle Situation gef&auml;hrde seine Zukunft in der DTM. "Ich bin wirklich kurz davor, dass ich sage: Das bringt nichts mehr, ich h&ouml;re auf", spricht er sogar offen &uuml;ber einen m&ouml;glichen R&uuml;cktritt.</p><p>Vermutlich hat auch das <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/dtm-rennen-norisring-2-thiim-holt-zweiten-sieg-und-dtm-tabellenfuehrung-26070503/3449237/" target="_blank">Sonntagsrennen</a> diese Gedanken nicht beseitigt: Obwohl der Porsche 911 GT3 R Evo im Vergleich zum Samstags-Qualifying, bei dem Preining 15. wurde, um 30 Kilogramm leichter war, kam Preining als bester Porsche-Pilot nicht &uuml;ber Startplatz elf hinaus. Im Rennen wurde er erneut Neunter. Das entspricht nicht den Anspr&uuml;chen des "Grello"-Piloten, der seinen zweiten DTM-Titel erobern will.</p><h2>"Kannst die K&ouml;che aus dem Catering reinsetzen"</h2><p>Besonders bitter: Am Samstag war Preining durch seinen Stopp kurz vor dem Horrorcrash, der dann f&uuml;r Full Course Yellow sorgte, von Platz elf auf Rang vier nach vorne gesp&uuml;lt worden, war beim Neustart gegen seine Verfolger jedoch chancenlos und wurde auf Platz neun durchgereicht. "This is just complete bullshit!", beschwerte er sich am Funk dar&uuml;ber, dass seine Rivalen lediglich 200 Meter f&uuml;r ein &Uuml;berholman&ouml;ver ben&ouml;tigen.</p><p>"Ich habe versucht, den Porsche so breit zu machen wie es geht, aber im Endeffekt kannst du die K&ouml;che aus dem Catering in die anderen Autos reinsetzen - und die fahren an dir vorbei", zeigt sich der &Ouml;sterreicher nach dem Rennen sarkastisch.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449356/325115.jpg" alt="Thomas Preining"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Preinings verzweifelter Kampf: Der Norisring-Sieger war 2026 chancenlos</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p>Das Hauptproblem sei die mangelnde Geschwindigkeit auf den Geraden. Der Porsche landete bei der Topspeed-Messung auf dem Norisring an allen Tagen am Ende der Rangliste: Preining fehlten meist rund zehn km/h auf die an der Spitze liegenden Ford-Mustang-Boliden.</p><h2>"Bin der beste &Uuml;berholer der DTM und habe null &Uuml;berholman&ouml;ver"</h2><p>Und das, obwohl der Porsche vor dem Wochenende mit dem gro&szlig;en 43er-Restriktor ausgestattet wurde, der um 1,5 Millimeter gr&ouml;&szlig;er ist als bei Preinings Vorjahressieg am Norisring, was mit 30 Kilogramm Ballast kompensiert wurde, der durch zwei BoP-&Auml;nderungen bis Sonntag wieder entfernt wurde. Es gibt Zweifel im Fahrerlager, ob der gro&szlig;e Restriktor wirklich so viel Leistung bringt, da der kleine Porsche-Boxermotor ohnehin schon am Limit operiert.</p><p>Dem stimmt Preining zu. "Das bringt &uuml;berhaupt nichts", sagt er. "Wir sind komplett chancenlos, sind das ganze Jahr eigentlich schon komplett nirgends. Am Red-Bull-Ring haben wir Gl&uuml;ck gehabt, dass die anderen noch im Winterschlaf waren und dass wir den Reifen schneller verstanden haben - sonst profitieren wir nur von Fehlern", erkl&auml;rt Preining den ung&uuml;nstigen Saisonverlauf nach dem Heimsieg beim Auftakt.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449356/325116.jpg" alt="Thomas Preining"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Die Norisring-Geraden waren dieses Jahr Gift f&uuml;r den Porsche 911 GT3 R Evo</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p>Auch seine bekannte &Uuml;berholst&auml;rke k&ouml;nne er 2026 nicht mehr ausspielen. "Ich habe in meiner Karriere schon viel &uuml;berholt. Ich bin meiner Meinung nach der beste &Uuml;berholer in der DTM", sagt Preining. "Dieses Jahr habe ich bisher null &Uuml;berholman&ouml;ver. Auch null &Uuml;berholversuche, weil es einfach aussichtslos ist. Wir sind so weit weg", &auml;rgert er sich.</p><p>Eine m&ouml;gliche Erkl&auml;rung f&uuml;r die Topspeed-Schw&auml;che ist, dass die dieses Jahr eingef&uuml;hrte Evoversion des Porsche 911 GT3 R mehr Luftwiderstand generiert als das bis Ende 2025 genutzte Basisauto. Der Heckfl&uuml;gel wurde zum Beispiel mit einem vier Millimeter gro&szlig;en Gurney-Flap versehen, was mehr Abtrieb und weniger Topspeed bringt - und eigentlich das Set-up-Fenster vergr&ouml;&szlig;ern sollte.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 10:25:08 +0000</pubDate>
      <author>Sven Haidinger</author>
    </item>
    <item>
      <title>Hamilton sicher: Russell und Antonelli blühen Motorenstrafen</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/hamilton-sicher-russell-und-antonelli-bluehen-motorenstrafen-26070705/3449353/</link>
      <description>Lewis Hamilton rechnet in der Formel-1-Saison 2026 mit Gridstrafen für das Mercedes-Duo - Grund dafür sind Zuverlässigkeitsprobleme bei den Silberpfeilen</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/725jErNY/s6/hamilton-sicher-russell-und-antonelli-bluehen-motorenstrafen-26070705.jpg"/> Lewis Hamilton rechnet in der Formel-1-Saison 2026 mit Gridstrafen für das Mercedes-Duo - Grund dafür sind Zuverlässigkeitsprobleme bei den Silberpfeilen<p>Aufgrund der mangelnden Zuverl&auml;ssigkeit bei Mercedes und dem damit verbundenen erh&ouml;hten Verschlei&szlig; von Antriebskomponenten geht Lewis Hamilton davon aus, dass auf George Russell oder Andrea Kimi Antonelli im weiteren Verlauf "fr&uuml;her oder sp&auml;ter eine Strafe zukommen wird". Gleichzeitig lobt er die gute Arbeit seines eigenen Teams.</p><p>"Ich bin massiv beeindruckt", sagt Hamilton &uuml;ber die Zuverl&auml;ssigkeit von Ferrari. "Ich denke, wir sind mit dem Wissen in die Saison gegangen, dass wir unsere Prozesse und die Art und Weise, wie wir an den Rennwochenenden agieren, verbessern mussten."</p><p>"Das ist etwas, worauf wir schon im vergangenen Jahr gedr&auml;ngt haben. Und dann bringt das Team wirklich, jedes einzelne Individuum bringt so viel ein und bringt das Beste ein. Die Jungs in der Garage haben so hart f&uuml;r die Boxenstopps gearbeitet. Wir haben gro&szlig;artige Boxenstopps."</p><h2>Ausf&auml;lle d&uuml;nnen Lager aus</h2><p>"And dann hat jeder hinten in der Fabrik so hart gearbeitet, um diese Konstanz herbeizuf&uuml;hren, und das ist es, von dem ich denke, dass es letztendlich in diesem Jahr den Unterschied ausmachen wird."</p><p class="title"></p><p>Sowohl Russell als auch Antonelli mussten in dieser Saison bisher jeweils einen durch die Elektronik ausgel&ouml;sten Ausfall hinnehmen - Russell w&auml;hrend des Grand Prix von Kanada und Antonelli beim Grand Prix von Barcelona -, von dem Hamilton vermutet, dass er beiden Fahrern sp&auml;ter im Jahr Probleme bereiten k&ouml;nnte.</p><p>"Man sieht, dass die Motoren im Allgemeinen in diesem Jahr mehr Probleme hatten, als sie normalerweise haben w&uuml;rden, und ich kenne die Situation auf der Batterieseite f&uuml;r George und f&uuml;r Kimi nicht, aber irgendwann muss es eine Strafe geben, w&uuml;rde ich vermuten, in dem Sinne, dass wir nur zwei Batteriezellen oder so etwas in der Art haben", sagte Hamilton.</p><h2>Die Regeln f&uuml;r Teile</h2><p>"Aber es wird der Schl&uuml;ssel f&uuml;r uns sein, hier einfach dranzubleiben, die Punkte zu maximieren und das Beste aus unseren F&auml;higkeiten zu machen, selbst wenn es der Fall ist, dass wir nicht gewinnen k&ouml;nnen."</p><p class="title"></p><p>F&uuml;r die Formel-1-Saison 2026 ist es jedem Fahrer gestattet, maximal vier Verbrennungsmotoren, Turbolader und Auspuffanlagen sowie drei kinetische Motorgeneratoren (MGU-K), Energiespeicher und Steuerelektroniken &uuml;ber die gesamte Kampagne hinweg zu nutzen.</p><p>Wenn man Hamiltons Behauptung genauer untersucht, zeigt der FIA-Bericht &uuml;ber die Nutzung der Power-Unit-Elemente vor dem Grand Prix von Gro&szlig;britannien, dass Mercedes und Ferrari bisher in dieser Saison die gleiche Anzahl an elektrischen Komponenten innerhalb ihres Kontingents an Power-Unit-Elementen genutzt haben.</p><h2>Das ist der Status-Quo</h2><p>Im Detail sieht die Nutzung vor dem Gro&szlig;britannien-Wochenende wie folgt aus: Russell hat bereits drei Verbrennungsmotoren, drei Turbolader, drei Auspuffanlagen, zwei MGU-K sowie jeweils drei Energiespeicher und Steuerelektroniken eingesetzt. Bei Kimi Antonelli sind es ebenfalls drei Verbrennungsmotoren, drei Turbolader und drei Auspuffanlagen, allerdings erst eine MGU-K sowie jeweils drei Energiespeicher und Steuerelektroniken.</p><p>Auf Seiten von Ferrari haben sowohl Leclerc als auch Hamilton exakt die gleichen Werte vorzuweisen: Beide nutzten bereits drei Verbrennungsmotoren, drei Turbolader, zwei Auspuffanlagen, drei MGU-K sowie jeweils drei Energiespeicher und Steuerelektroniken.</p><p>Was diese &Uuml;bersicht jedoch nicht detailliert darstellt, ist die Frage, wie viele der zuvor genutzten Komponenten sich noch im sogenannten "Pool" der Teams befinden, was bedeutet, dass sie wiederverwendet werden k&ouml;nnen, oder wie viele nicht mehr verwendet werden k&ouml;nnen.</p><h2>Laufen die Pools leer?</h2><p>Es steht beispielsweise nicht fest, ob die elektrischen Komponenten, die an Russells Auto in Kanada und an Antonellis Auto in Barcelona versagten, sp&auml;ter im Jahr wieder genutzt werden k&ouml;nnen.</p><p>Beim Grand Prix von Gro&szlig;britannien handelte sich Lance Stroll eine Gridstrafe f&uuml;r das &Uuml;berschreiten der erlaubten Anzahl an Power-Unit-Elementen ein, da er einen f&uuml;nften Energiespeicher und eine f&uuml;nfte Steuerelektronik aufnahm, was zu einer R&uuml;ckversetzung um zehn Startpl&auml;tze f&uuml;hrte. Da der Aston-Martin-Fahrer jedoch ohnehin f&uuml;r den 21. Startplatz vorgesehen war, verlor er nur einen Platz, und zwar an seinen Teamkollegen Fernando Alonso.</p><p>Gridstrafen f&uuml;r das &Uuml;berschreiten des Motorenkontingents waren ein Thema in den fr&uuml;hen Jahren der V6-Hybrid-&Auml;ra, ebenso wie bei Hondas fr&uuml;herem, problematischen Start in das Formel-1-Reglement, als man 2015 mit McLaren in die Startaufstellung einstieg, aber bisher war es kein hei&szlig;es Thema angesichts der F&auml;higkeit der Teams, zwischen bestehenden Teilen zu rotieren.</p><p>Wenn die Pools f&uuml;r die Teams jedoch allm&auml;hlich leerlaufen, w&uuml;rde die Notwendigkeit, zus&auml;tzliche Power-Unit-Elemente zu nutzen und Strafen in Kauf zu nehmen, ganz nat&uuml;rlich wieder zu einem gr&ouml;&szlig;eren Thema werden.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3449353-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 10:12:22 +0000</pubDate>
      <author>Haydn Cobb</author>
    </item>
    <item>
      <title>"Urlaub wird kürzer": Marquez will Sommerpause für seinen Arm nutzen</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/urlaub-wird-kuerzer-marquez-will-sommerpause-fuer-seinen-arm-nutzen-26070702/3449351/</link>
      <description>Auf dem Sachsenring will Marc Marquez seinen WM-Rückstand weiter verkürzen - In der anschließenden Sommerpause liegt der Fokus dann auf seiner Fitness</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/Q2jgQw9Y/s6/urlaub-wird-kuerzer-marquez-will-sommerpause-fuer-seinen-arm-nutzen-26070702.jpg"/> Auf dem Sachsenring will Marc Marquez seinen WM-Rückstand weiter verkürzen - In der anschließenden Sommerpause liegt der Fokus dann auf seiner Fitness<p>Die MotoGP-Saison 2026 n&auml;hert sich der Halbzeit. Der Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring markiert das elfte von 22 Rennwochenenden. Anschlie&szlig;end folgt eine dreiw&ouml;chige Sommerpause, die dem kompletten Paddock Zeit zur Erholung bietet.</p><p>Marc Marquez versucht weiterhin, Erholung und Training zu kombinieren, auch wenn sein Terminkalender nicht frei von Verpflichtungen ist, wie man am vergangenen Wochenende sehen konnte.</p><p>Nach den intensiven und kr&auml;ftezehrenden Rennen im Balaton Park, in Br&uuml;nn und in Assen war der amtierende Weltmeister ein Star der World Ducati Week in Misano, wo Ducati das 100-j&auml;hrige Firmenjubil&auml;um zelebrierte.</p><p><a href="https://de.motorsport.com/motorrad/news/world-ducati-week-2026-bulega-gewinnt-marquez-nicht-im-spitzenfeld-26070603/3449301/" target="_blank">Marquez ging das Race of Champions, das von Nicolo Bulega gewonnen wurde, gelassen an</a> und beendete es auf dem zw&ouml;lften Platz. Vor allem wollte er Zwischenf&auml;lle oder &Uuml;beranstrengung vermeiden.</p><p>Das betrifft vor allem seine rechte Schulter, der noch immer Kraft fehlt. Au&szlig;erdem steht nun mit dem Sachsenring eine der besten Strecken f&uuml;r Marquez im Kalender. Er hat dort schon zw&ouml;lfmal gewonnen, neunmal davon in der MotoGP.</p><p>Dort wird er versuchen, seine "Operation Aufholjagd" fortzusetzen. Weil sich der 33-J&auml;hrige seine Kraft einteilen muss, geht er taktisch vor. Das hat Marquez schon vor Assen deutlich gemacht.</p><p>Er betrachtete den Besuch in "der Kathedrale" als eines der letzten Rennen, bei denen es vor allem darum ging, zu &uuml;berleben, um bei den kommenden Rennen in den Angriffsmodus wechseln zu k&ouml;nnen.</p><p>Im Rahmen der WDW in Misano &auml;u&szlig;erte sich Marquez bei <a href="https://sport.sky.it/motogp/video/2026/07/05/marc-marquez-ducati-mondiale-motogp-intervista-1109705" target="_blank" rel="nofollow">Sky Italien</a> zu seinen Aussichten auf den Sachsenring: "Im vergangenen Jahr habe ich gewonnen, aber ich habe damals viele Rennen gewonnen, sieben in Folge."</p><p>"Deshalb glaube ich, dass es eine Strecke ist, die mir gef&auml;llt, eine, die recht gut zu meinem Stil passt, und wir werden sehen. Wir werden versuchen, w&auml;hrend des Wochenendes gut zu arbeiten und vor allem um das Podium zu k&auml;mpfen."</p><p>Marquez hatte vor dem Grand Prix von Ungarn 102 Punkte R&uuml;ckstand in der WM-Wertung. Nachdem er im Balaton Park und in Br&uuml;nn gewonnen hatte, w&auml;hrend Marco Bezzecchi kaum WM-Punkte sammelte, &auml;nderte sich das Bild.</p><p>Vor dem Sachsenring liegt Marquez 40 Punkte hinter Jorge Martin, der von seinem Aprilia-Teamkollegen Bezzecchi die WM-F&uuml;hrung &uuml;bernommen hat. Auf dem Sachsenring k&ouml;nnte Marquez seinen R&uuml;ckstand weiter verk&uuml;rzen.</p><h2>Tardozzi bekr&auml;ftigt, dass Marquez k&ouml;rperlich eingeschr&auml;nkt ist</h2><p>"Das Motorrad funktioniert, das Team funktioniert, mein Kopf funktioniert", betont der siebenmalige MotoGP-Weltmeister. Die gr&ouml;&szlig;te Einschr&auml;nkung sieht er nach wie vor bei sich selbst, weshalb ihm die Sommerpause gelegen kommt.</p><p>"Wir m&uuml;ssen an meiner k&ouml;rperlichen Verfassung arbeiten, um zu versuchen, diesen Sommer einen Schritt nach vorne zu machen", blickt Marquez auf die kommenden Wochen nach dem Sachsenring voraus.</p><p>Er sagt: "Der Urlaub wird k&uuml;rzer sein, um zu versuchen, einen Schritt nach vorne zu machen und zu sehen, wie weit wir mit diesem rechten Arm kommen k&ouml;nnen." Denn das wird entscheidend f&uuml;r seine weiteren WM-Ambitionen sein.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449351/325111.jpg" alt="Davide Tardozzi"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Davide Tardozzi beschreibt, wie stark Marquez k&ouml;rperlich eingeschr&auml;nkt ist</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Gold &amp; Goose Photography/Getty Images</p><p>Ducati-Teammanager Davide Tardozzi best&auml;tigt bei <a href="https://www.gpone.com/it/2026/07/06/motogp/cuore-tardozzi-se-nel-2027-fossi-sotto-ad-un-podio-con-bagnaia-lo-abbraccerei?ref=highlights" target="_blank" rel="nofollow">GPOne.com</a>, dass sich Marquez beim Race of Champions geschont hat. Trotzdem ist der ehemalige Rennfahrer beeindruckt von Marquez' Willen.</p><p>"Er hat zwei der letzten drei Rennen gewonnen, aber die Leute verstehen nicht richtig, wie au&szlig;ergew&ouml;hnlich das war und was f&uuml;r ein Held er dabei gewesen ist", so Tardozzi. "Er hat das getan, was ihm sein K&ouml;rper eigentlich nicht erlaubt h&auml;tte."</p><p>"Er hat ein Hassliebe-Verh&auml;ltnis zu seiner Verletzung, er muss sie pflegen und managen, aber dann &auml;rgert er sich nat&uuml;rlich, weil er sehr wohl wei&szlig;, dass er ohne dieses Problem noch st&auml;rker sein k&ouml;nnte."</p><p>"Ich glaube, dass Marc als intelligenter Junge die Dinge sehr klar sieht. Er hat verstanden, wie er seinen K&ouml;rper bestm&ouml;glich managen kann. Die Leute glauben es nicht, aber Marc hat wirklich ein Problem mit seinem rechten Arm und der Schulter."</p><p>"Man muss nur beobachten, wie er Rechts- und Linkskurven f&auml;hrt, dann sieht man, dass er mit den Armen nicht dasselbe macht. Wir sehen anhand der Daten den Geschwindigkeitsunterschied, und ich kann euch sagen: Wenn er rechts das machen w&uuml;rde, was er links macht... tsch&uuml;ss."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 08:51:00 +0000</pubDate>
      <author>Gerald Dirnbeck</author>
    </item>
    <item>
      <title>Vorschau: Eifel-Spektakel beim ADAC Truck-Grand-Prix am Nürburgring</title>
      <link>https://de.motorsport.com/gt-masters/news/vorschau-eifel-spektakel-beim-adac-truck-grand-prix-am-nuerburgring-26070701/3449349/</link>
      <description>Das ADAC GT Masters gastiert auf dem Nürburgring: viele Gaststarter erweitern das Feld, darunter auch ein DTM-Teamchef - Heimspiel für HRT und die Holzem-Zwillinge</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/10RkxlV2/s6/vorschau-eifel-spektakel-beim-adac-truck-grand-prix-am-nuerburgring-26070701.jpg"/> Das ADAC GT Masters gastiert auf dem Nürburgring: viele Gaststarter erweitern das Feld, darunter auch ein DTM-Teamchef - Heimspiel für HRT und die Holzem-Zwillinge<p>Ein Highlight der Saison wartet auf das ADAC GT Masters. Auf dem N&uuml;rburgring tritt die GT3-Nachwuchsliga des ADAC im Rahmen des Int. Shell ADAC Truck-Grand-Prix an, zu dem im vergangenen Jahr mehr als 134.000 Zuschauer am Wochenende reisten.</p><p>Es werden zwei Sprint-Rennen von 60 Minuten Renndauer (Samstag 13:45 Uhr und Sonntag 14:15 Uhr) ausgetragen. Am Sonntag &uuml;bertr&auml;gt Sport1 das zweite Rennen live im Free-TV sowie Highlights des Samstagslaufs. Alle Rennen sind zudem live auf Joyn, ServusTV ON und youtube.com/adacmotorsports zu sehen.</p><h2>DTM-Teamchef Grasser und siebte Marke als Gaststarter</h2><p>Einer der namhaftesten Gaststarter am N&uuml;rburgring wird Gottfried Grasser sein. Der DTM-Teamchef tauscht die Rollen und <a href="https://de.motorsport.com/gt-masters/news/dtm-teamchef-gottfried-grasser-kehrt-als-pilot-ins-adac-gt-masters-zurueck-26070302/3449062/" target="_blank">setzt sich nach 13 Jahren Rennpause wieder hinters Steuer eines Lamborghini Huracan GT3 Evo 2</a>. Das Cockpit teilt er sich mit seinem guten Freund Gerhard Tweraser, der bereits 36 Rennen im ADAC GT Masters absolvierte - viele f&uuml;r das GRT Grasser Racing Team.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449349/324928.jpg" alt="Gottfried Grasser und Gerhard Tweraser vor ihrem Lamborghini Huracan GT3 Evo 2"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Grasser und Tweraser vor ihrem Lamborghini Huracan GT3 Evo 2</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: GRT Grasser Racing Team</p><p>Das Duo wird in der Pro-Am-Klasse antreten. "Das Ziel im ersten Rennen ist, ins Ziel zu kommen. Im Zweiten schauen wir, welche Position es wird", erkl&auml;rt Grasser, der bereits zw&ouml;lf Rennen im ADAC GT Masters bestritten hat. Obwohl die Ambitionen hoch sind, d&auml;mpft er gleicherma&szlig;en die Erwartungen.</p><p>"Wir haben bisher noch nicht einmal einen Boxenstopp mit Anschnallen und allem Drum und Dran ge&uuml;bt. Daher schauen wir erstmal, dass wir sicher ins Ziel kommen. Aber nat&uuml;rlich ist sofort auch wieder der Biss da und ich werde die Zehntel und Platzierungen genau im Blick haben."</p><p>Als R&uuml;ckkehrer begr&uuml;&szlig;t die GT3-Nachwuchsliga des ADAC Prosport Racing mit dem Mercedes-AMG GT3. Somit werden am N&uuml;rburgring wieder sieben verschiedene Marken an den Start gehen. Als Fahrer an Bord sind Deb&uuml;tant Felice Jelmini und mit Nico Hantke ein bekanntes Gesicht. Er fuhr in den vergangenen beiden Jahren in der Serie und erzielte eine Poleposition, zwei Siege sowie Tabellenrang vier.</p><p>Am N&uuml;rburgring feiert der H&uuml;rther zudem sein Heimspiel und hat sich viel vorgenommen: "Ich freue mich, zum ersten Mal mit dem Mercedes-AMG GT3 an den Start zu gehen. Es ist eine neue Herausforderung, aber ich f&uuml;hle mich sehr gut vorbereitet. Das Ziel f&uuml;r das Wochenende ist ganz klar: Wir wollen vorne mitfahren und um den Sieg k&auml;mpfen."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449349/324907.jpg" alt="Der Mercedes-AMG GT3 von Schnitzelalm Racing"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">SR Motorsport bringt den Mercedes-AMG GT3 ins ADAC GT Masters</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p>Der dritte Gaststarter ist SR Motorsport. Das Team bestritt die vergangene Saison komplett und ist seit 2024 immer wieder als Gaststarter dabei. Den Mercedes-AMG GT3 der Mannschaft aus Niederzissen <a href="https://de.motorsport.com/gt-masters/news/schnitzelalm-racing-feiert-comeback-im-adac-gt-masters-mit-meisterduo-26070301/3449033/" target="_blank">pilotieren beim Heimspiel die amtierenden ADAC GT4 Champions, Enrico F&ouml;rderer und Jay Mo H&auml;rtling</a>.</p><p>F&ouml;rderer feiert sein Deb&uuml;t im GT3-Auto, H&auml;rtling hat sogar schon ein Podium im ADAC GT Masters vorzuweisen. "Wir kennen uns als Fahrerduo sehr gut und wollen die Chance nutzen, uns im Mercedes-AMG GT3 weiterzuentwickeln", so H&auml;rtling.</p><h2>Meisterschaftskampf geht in die n&auml;chste Runde</h2><p>In der Tabelle liegen Tim Zimmermann/Leyton Fourie (beide FK Performance) in ihrem BMW M4 GT3 Evo <a href="https://de.motorsport.com/gt-masters/news/halbzeitmeister-tim-zimmermann-und-leyton-fourie-im-grossen-interview-26063002/3448876/" target="_blank">mit f&uuml;nf Punkten Vorsprung an der Spitze</a>. Die Vizechampions des Vorjahres haben aktuell einen Lauf. Sie haben zwei der vergangenen vier Rennen gewonnen und wurden zweimal Zweite.</p><p>"Wir versuchen, auf dieses Momentum aufzubauen und genauso weiterzumachen", erkl&auml;rt Fourie. "Wir wissen, dass das am N&uuml;rburgring vielleicht nicht so gut funktionieren k&ouml;nnte wie bisher, aber wir nehmen jedes Rennen wie es kommt und holen das Maximum heraus."</p><p>Teamkollege Zimmermann hat zudem ein riesiges Event mit rund 300 G&auml;sten geplant, die in einer eigenen Lounge ihm und seiner Mannschaft die Daumen dr&uuml;cken werden. Felix Hirsiger/Finn Zulauf (beide Team Engstler) im Lamborghini Huracan GT3 Evo 2 sind die ersten Verfolger.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449349/324101.jpg" alt="Sandro und Juliano Holzem starten 2026 f&uuml;r Schubert im ADAC GT Masters"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Die Holzem-Zwillinge bestreiten am N&uuml;rburgring ihr Heimspiel</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC</p><p>Sie haben ebenfalls zwei Saisonsiege auf dem Konto und m&ouml;chten am N&uuml;rburgring die Tabellenf&uuml;hrung zur&uuml;ckerobern. "Ich gehe positiv in das Wochenende. Die Strecke sollte f&uuml;r uns nicht schlecht sein. Nat&uuml;rlich gibt es immer &auml;u&szlig;ere Faktoren, auf die wir keinen Einfluss haben."</p><p>"Ich denke, dass wir nach wie vor alle Voraussetzungen mitbringen, um die Meisterschaft zu gewinnen", erkl&auml;rt Zulauf, der im Vorjahr bereits am N&uuml;rburgring auf dem Podium stand.</p><h2>Heimspiel f&uuml;r Sandro und Juliano Holzem und das Haupt Racing Team</h2><p>Nach ihrem Deb&uuml;t-Sieg am Lausitzring fahren die Zwillinge Juliano und Sandro Holzem aus Polch mit einer Extraportion Selbstbewusstsein zu ihrem Heimspiel. "Die Motivation ist extrem hoch. Viele Sponsoren und unsere Familie kommen zum Rennen."</p><p>"Es werden auch wieder viele Zuschauer vor Ort sein, die Vorfreude ist wirklich riesig. Wir wissen, dass wir mit unserem Paket am N&uuml;rburgring extrem stark sind und dort auf jeden Fall gewinnen k&ouml;nnen. Aktuell sind wir Meisterschaftsdritte und wollen am N&uuml;rburgring den n&auml;chsten Schritt machen, um ganz oben ein W&ouml;rtchen mitzureden", erkl&auml;rt Sandro Holzem.</p><p>Der Schubert-BMW-Pilot verbindet viele sch&ouml;ne Momente mit dem N&uuml;rburgring: "Wir waren schon als Kinder immer mit meinem Vater an der Strecke und ich habe dort mein Deb&uuml;t in der DTM gefeiert."</p><p>Ein Heimspiel feiert auch das Haupt Racing Team. Die Mannschaft aus Drees wird drei Ford Mustang GT3 ins Rennen schicken und hat aus der Vergangenheit eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorzuweisen: drei der letzten vier Rennen in der Eifel gewonnen und zudem vier Podiumsplatzierungen und drei Polepositions erzielt.</p><p>Auch in der aktuellen Saison ist HRT mit f&uuml;nf Podien gut unterwegs und nimmt beim Heimspiel Kurs auf den ersten Saisonsieg.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 08:18:35 +0000</pubDate>
      <author>ADAC Motorsport</author>
    </item>
    <item>
      <title>Montoya fordert: Russell muss Fokus von Antonelli weglenken</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/montoya-fordert-russell-muss-fokus-von-antonelli-weglenken-26070704/3449346/</link>
      <description>Ex-Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya fordert von George Russell ein Umdenken - Der Brite solle sich lieber auf den eigenen Fahrstil als auf Kimi Antonelli konzentrieren</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/VY91rZPY/s6/montoya-fordert-russell-muss-fokus-von-antonelli-weglenken-26070704.jpg"/> Ex-Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya fordert von George Russell ein Umdenken - Der Brite solle sich lieber auf den eigenen Fahrstil als auf Kimi Antonelli konzentrieren<p>Um <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-wenn-ich-weltmeister-werden-will-muss-ich-besser-sein-26070605/3449291/" target="_blank">echte Chancen auf den Gewinn der Weltmeisterschaft</a> zu haben, sollte sich George Russell laut Juan Pablo Montoya weniger auf seinen Mercedes-Teamkollegen Andrea Kimi Antonelli fokussieren. Stattdessen forderte Montoya den Briten auf, den Fokus vielmehr auf die Anpassung seines eigenen Fahrstils zu legen.</p><p>Beim Gro&szlig;en Preis von Gro&szlig;britannien belegte Russell den zweiten Platz. Er profitierte hierbei von einer mutigen, sp&auml;ten Strategie von Mercedes: W&auml;hrend einer Safety-Car-Phase, die bis zum Rennende anhielt, blieb er mit bereits gefahrenen Medium-Reifen auf der Strecke, um seine Platzierung erfolgreich zu verteidigen.</p><p>Obwohl er dadurch einen ordentlichen Brocken vom WM-Vorsprung seines Teamkollegen abknabbern konnte, gab Russell nach dem Rennen zu, das Resultat nicht verdient zu haben. Nach diesem Wochenende m&uuml;sse er einige Dinge &auml;ndern, um um den Titel 2026 k&auml;mpfen zu k&ouml;nnen.</p><h2>Russell muss besser werden</h2><p>"Wenn ich ganz brutal ehrlich bin: Wenn die Leistungen so weitergehen, werde ich nicht um eine Weltmeisterschaft k&auml;mpfen", erkl&auml;rte Russell gegen&uuml;ber <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Q-O9Dju7HYk" target="_blank" rel="nofollow">F1 TV</a>. "Ich reise also nicht zufrieden von diesem Wochenende ab. Das Ergebnis nehme ich nat&uuml;rlich mit."</p><p>"Ich war wahrscheinlich zufriedener, als ich in Kanada aus der F&uuml;hrung heraus ausgefallen bin, als ich es heute als Zweitplatzierter auf dem Podium bin. In Kanada h&auml;tte ich den Sieg wohl verdient gehabt, und heute hatte ich es nicht verdient, dort zu stehen, wo ich stand."</p><p>Im Anschluss an die Post-Race-&Uuml;bertragung von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Q-O9Dju7HYk" target="_blank" rel="nofollow">F1 TV</a> legte Montoya dem Briten nahe, den Blick mehr auf den eigenen Fahrstil statt zu sehr auf den Teamkollegen zu richten.</p><h2>Montoya warnt Russell</h2><p>"Er muss sich anpassen. Er ist so sehr auf Antonelli fokussiert und - das ist jetzt nur eine Vermutung von mir - er will Kimi unbedingt schlagen. Ich denke, er muss mehr auf sich selbst schauen und verstehen, warum er es nicht auf die Kette bekommt. Was l&auml;sst das Auto bei ihm nicht zu? Er muss herausfinden, wie er das Auto abstimmen muss, um dazu in der Lage zu sein."</p><p>Durch Russells zweiten Platz in Silverstone und das Finish von Antonelli auf Rang 15 liegt der Brite in der Gesamtwertung nun 25 Punkte hinter dem <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/antonelli-glaubt-trotz-silverstone-fiasko-weiter-an-den-wm-titel-26070611/3449319/" target="_blank">19-j&auml;hrigen WM-Spitzenreiter</a>.</p><p>Hinter den beiden Mercedes-Piloten folgen der siebenmalige Champion Lewis Hamilton auf dem dritten Platz sowie dessen Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc, der den Gro&szlig;en Preis von Gro&szlig;britannien gewann, auf Rang vier.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 07:35:34 +0000</pubDate>
      <author>Lydia Mee</author>
    </item>
    <item>
      <title>David Coulthard kritisiert Safety-Car-Finale in Silverstone </title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/david-coulthard-kritisiert-safety-car-finale-in-silverstone-26070703/3449343/</link>
      <description>Nach dem Rennende hinter dem Safety-Car meldet sich David Coulthard zu Wort - Der Schotte sieht Verbesserungsbedarf und fordert mehr Flexibilität bei der FIA</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-4.motorsport.com/images/amp/Q2yzKRnY/s6/david-coulthard-kritisiert-safety-car-finale-in-silverstone-26070703.jpg"/> Nach dem Rennende hinter dem Safety-Car meldet sich David Coulthard zu Wort - Der Schotte sieht Verbesserungsbedarf und fordert mehr Flexibilität bei der FIA<p>David Coulthard hat nach dem Ende des Gro&szlig;britannien-Grand-Prix Kritik am Rennabschluss hinter dem Safety-Car ge&auml;u&szlig;ert und die FIA dazu aufgefordert, den Unterhaltungswert der Formel 1 st&auml;rker in den Mittelpunkt zu stellen.</p><p>Das Rennen in Silverstone gewann Charles Leclerc. F&uuml;r Ferrari war es zugleich der 250. Grand-Prix-Sieg der Teamgeschichte. Die Schlussphase blieb jedoch ohne direkten Kampf um den Sieg, nachdem ein sp&auml;ter Unfall von Max Verstappen eine Safety-Car-Phase ausgel&ouml;st hatte. Obwohl zwischenzeitlich Hoffnung auf einen Neustart bestand, wurde das Rennen schlie&szlig;lich hinter dem Safety-Car beendet.</p><p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=8_o4NiTDrCA" target="_blank">Im Podcast <i>"Up To Speed"</i> erkl&auml;rt Coulthard, er h&auml;tte sich ein anderes Ende gew&uuml;nscht.</a> Auf die Frage, ob das Rennen seiner Meinung nach hinter dem Safety-Car h&auml;tte enden sollen, antwortet der 13-malige Grand-Prix-Sieger: "Ich w&uuml;rde das lieber nicht sehen." Der Schotte spricht sich daf&uuml;r aus, in solchen Situationen mehr Spielraum zugunsten der Show zu schaffen: "Ja, es gibt Regeln und Vorschriften. Aber wir sind Unterhaltung, und das sollte wirklich ein zentraler Aspekt bleiben."</p><h2>Coulthard m&ouml;chte Ablauf beschleunigen</h2><p>Coulthard verwies dabei auch auf die geltenden Bestimmungen: "Nat&uuml;rlich gibt es eine Regel, nach der das Rennen nicht mehr neu gestartet werden darf, wenn die &uuml;berrundeten Fahrzeuge erst innerhalb der letzten Runde des Rennens wieder ans Ende des Feldes aufgeschlossen haben."</p><p>Seiner Ansicht nach lie&szlig;e sich dieser Ablauf jedoch beschleunigen: "Ich denke, dieser Prozess k&ouml;nnte schneller ablaufen. Sobald das Safety-Car drau&szlig;en ist, sind die Autos neutralisiert. Ja, das Safety-Car muss zun&auml;chst den F&uuml;hrenden einsammeln. Aber sobald das erledigt ist, &uuml;berholt ohnehin niemand mehr. Deshalb k&ouml;nnte dieser Vorgang deutlich schneller erfolgen."</p><p>Gleichzeitig zeigt Coulthard aber auch Verst&auml;ndnis f&uuml;r die schwierige Aufgabe des Rennleiters, betont jedoch, dass die Formel 1 aus solchen Situationen lernen muss: "Wir lernen aus solchen Dingen. Es war etwas entt&auml;uschend, das Rennen nicht mit einem Sprint &uuml;ber eine letzte Runde zu beenden. Das w&auml;re deutlich besser gewesen, als einfach hinter dem Safety-Car ins Ziel zu fahren."</p><h2>FIA erkl&auml;rt Ablauf der Safety-Car-Phase</h2><p>Nach dem Rennen ver&ouml;ffentlichte die FIA eine Erkl&auml;rung, in der sie den Ablauf erl&auml;utert. Darin hei&szlig;t es: "Die Regelung zur Safety-Car-Phase, Artikel B5.13.5, schreibt vor, dass nach dem Zur&uuml;ckrunden der Fahrzeuge eine vollst&auml;ndige Runde absolviert werden muss. Dieses Verfahren wurde von der Rennleitung eingehalten. Die Meldung 'Safety-Car In This Lap' wurde aufgrund eines Softwarefehlers irrt&uuml;mlich angezeigt."</p><p>Damit stellt der Automobilweltverband klar, dass die Safety-Car-Phase regelkonform abgewickelt wurde und das Rennen, zur letzten Runde, deshalb nicht mehr unter gr&uuml;ner Flagge fortgesetzt werden konnte.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3449343-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 07:27:50 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
    </item>
    <item>
      <title>Kampfgeist wie ein Champion: Naomi Schiff lobt Kimi Antonelli</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/kampfgeist-wie-ein-champion-naomi-schiff-lobt-kimi-antonelli-26070702/3449340/</link>
      <description>Kimi Antonelli verpasst den Silverstone-Sieg wegen eines bizarren Defekts - Naomi Schiff adelt den Mercedes-Piloten dennoch für seine Champion-Mentalität</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/E6DwdbKY/s6/kampfgeist-wie-ein-champion-naomi-schiff-lobt-kimi-antonelli-26070702.jpg"/> Kimi Antonelli verpasst den Silverstone-Sieg wegen eines bizarren Defekts - Naomi Schiff adelt den Mercedes-Piloten dennoch für seine Champion-Mentalität<p>Beim frustrierenden Gro&szlig;en Preis von Gro&szlig;britannien zeigte Andrea Kimi Antonelli eine ausgepr&auml;gte K&auml;mpfernatur. Naomi Schiff lobte den Piloten daf&uuml;r und erkl&auml;rte, dass genau diese Mentalit&auml;t erforderlich sei, um eine Formel-1-Weltmeisterschaft zu gewinnen.</p><p>Dank einer Strategie, die ihm einen Reifen-Vorteil von zehn Runden verschaffte, war Antonelli vor dem Zwischenfall bis zu 2,5 Sekunden pro Runde schneller als Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Der Mercedes-Fahrer hatte den <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/toto-wolff-enthuellt-kimi-antonelli-war-auf-siegkurs-in-silverstone-26070513/3449262/" target="_blank">Rennsieg bereits dicht vor Augen</a>, bevor ein <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/nach-curbstrike-in-kurve-9-keine-wm-punkte-fuer-antonelli-26070514/3449265/" target="_blank">bizarrer mechanischer Defekt</a> den potenziellen Triumph zunichtemachte.</p><p>Seine Aufholjagd wurde gestoppt, als sich eine Radabdeckung vorne rechts verschob und den Lenkmechanismus blockierte. Als die Mercedes-Kommandostand den italienischen Piloten daraufhin anwies, das Auto vorzeitig abzustellen, flehte er am Teamradio sofort darum, weiterzufahren, um noch jeden erdenklichen Punkt mitzunehmen.</p><h2>Die richtige Einstellung</h2><p>Im Fahrerlager gab es <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/toto-wolff-schwaermt-antonelli-hat-alle-eigenschaften-eines-grossen-26070613/3449327/" target="_blank">viel Beifall</a> f&uuml;r Antonellis Herangehensweise. Das Rennen schloss er letztlich auf dem 15. Platz ab, wozu auch eine <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/mercedes-verzichtet-auf-einspruch-gegen-antonelli-strafe-26070516/3449271/" target="_blank">Strafe wegen Missachtung der Tracklimits</a> beitrug.</p><p>"Ich denke, den Anfang davon haben wir schon in Kanada gesehen, als er sich am Funk meldete und wirklich nicht die kleinste Kleinigkeit unversucht lassen wollte - und das ist genau die Einstellung, die man braucht, wenn man diese Weltmeisterschaft gewinnen will", sagt Schiff &uuml;ber Antonelli im Podcast <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8_o4NiTDrCA" target="_blank" rel="nofollow">Up To Speed</a>.</p><p>"Er hat sich um einen einzigen Punkt gesorgt. Es war ihm v&ouml;llig egal, ob es nur ein einziger Punkt war, den er holen w&uuml;rde. Er wollte ihn unbedingt einfahren. Und das Mercedes-Team hat einen fantastischen Job gemacht, die Strategie-Abteilung hat ihn viel l&auml;nger drau&szlig;en gelassen als die anderen. Er hatte einen Vorteil von zehn Runden auf die anderen und hat sie reihenweise eingeholt."</p><h2>Russell kommt n&auml;her</h2><p>"Er war 2,5 Sekunden schneller als Charles, als er die L&uuml;cke schloss. Und dann gab es diese extrem ungl&uuml;ckliche Situation mit der Radabdeckung."</p><p>Antonelli <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/antonelli-glaubt-trotz-silverstone-fiasko-weiter-an-den-wm-titel-26070611/3449319/" target="_blank">f&uuml;hrt die Weltmeisterschaft</a> zwar weiterhin an, aber sein Teamkollege George Russell hat den R&uuml;ckstand auf 25 Punkte verk&uuml;rzt, da der Brite bei seinem Heim-Grand-Prix den zweiten Platz belegte.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 06:35:59 +0000</pubDate>
      <author>Lydia Mee</author>
    </item>
    <item>
      <title>Steiner erklärt: Darum verzichten die MotoGP-Teams auf Gewinnbeteiligung</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/steiner-erklaert-darum-verzichten-die-motogp-teams-auf-gewinnbeteiligung-26070701/3449338/</link>
      <description>Die Hersteller wollten Prozente vom Gewinn - MotoGP SEG setzte sich mit einem Fixbetrag durch - Tech3-Chef Steiner erklärt die Hintergründe der Entscheidung</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/80ZkWl42/s6/steiner-erklaert-darum-verzichten-die-motogp-teams-auf-gewinnbeteiligung-26070701.jpg"/> Die Hersteller wollten Prozente vom Gewinn - MotoGP SEG setzte sich mit einem Fixbetrag durch - Tech3-Chef Steiner erklärt die Hintergründe der Entscheidung<p>Die MotoGP Sports Entertainment Group (MotoGP SEG) sowie die Hersteller Ducati, Aprilia, KTM, Honda und Yamaha haben sich auf einen neuen kommerziellen Vertrag f&uuml;r die Jahre 2027 bis 2031 geeinigt.</p><p><a href="https://de.motorsport.com/motogp/news/wegweisender-moment-motogp-und-hersteller-feiern-neues-abkommen-26061903/3448206/" target="_blank">Im Rahmen des Grand Prix von Tschechien wurde die Einigung in einer Pressekonferenz verk&uuml;ndet.</a> Man sprach von einem "wegweisenden Moment" f&uuml;r die MotoGP. Auch die sechs Satellitenteams haben diesen Vertrag unterschrieben.</p><p>Ein Knackpunkt bei den z&auml;hen Verhandlungen, die sich &uuml;ber Monate gezogen haben, war die finanzielle Aufteilung. Die Hersteller pl&auml;dierten f&uuml;r einen prozentualen Anteil an den MotoGP-Einnahmen.</p><p>Dieses Modell gibt es zwischen Liberty Media und den Formel-1-Teams. MotoGP SEG bestand stets auf einem Fixbetrag. Schlie&szlig;lich wurde einem Fixbetrag von knapp acht Millionen Euro pro Jahr und Team zugestimmt.</p><p>Warum wurde doch auf eine prozentuale Gewinnbeteiligung verzichtet? "Logischerweise will jeder mehr", sagt Tech3-CEO G&uuml;nther Steiner im Gespr&auml;ch mit <i>Motorsport-Total.com</i>. "Wir alle wollen immer mehr. So ist der Mensch."</p><p>Der S&uuml;dtiroler hat das Tech3-Team mit einem Investorenkonsortium &uuml;bernommen, das mittelfristig Geld mit seinem Investment in die MotoGP verdienen will. Aber laut Steiner gab es gute Gr&uuml;nde, zum jetzigen Zeitpunkt einen Fixbetrag zu akzeptieren.</p><p><a href="https://de.motorsport.com/motogp/news/eu-kommission-genehmigt-motogp-uebernahme-durch-liberty-media-25062305/3429402/" target="_blank">Die EU-Kommission genehmigte den MotoGP-Kauf von Liberty Media Ende Juni 2025.</a> Die Pl&auml;ne, die Rennserie besser zu vermarkten und gr&ouml;&szlig;er zu machen, stehen deshalb noch am Anfang.</p><p>"Ich glaube, das Konstrukt ist so: Diese Dynamik wegen Gewinnbeteiligung ist entstanden, weil Liberty &uuml;bernommen hat. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut", sagt Steiner. "Ich sehe es so."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449338/324876.jpg" alt="G&uuml;nther Steiner"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">G&uuml;nther Steiner findet den Fixbetrag pro Team vern&uuml;nftig</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Qian Jun/MB Media/Getty Images</p><p>"Liberty hat letztes Jahr &uuml;bernommen. Man kann jetzt nicht Liberty &uuml;berfallen und sagen, das und das wollen wir. Man muss zuerst zeigen, was man kann. Und dann, logischerweise, sobald mehr f&uuml;r alle da ist, k&ouml;nnen wir auch teilen."</p><p>"Aber im Moment, glaube ich, dass jeder zufrieden ist mit dem, was er bekommt und auf dem sollten wir aufbauen. Das ist meine Meinung. Und irgendwie wurde eben der Kompromiss gefunden."</p><p>"Jetzt m&uuml;ssen wir mal alle eine gute Arbeit machen, um den Sport da hinzubringen, dass es mehr wird, dass mehr reinkommt. Im Moment sind wir noch nicht da." Deshalb h&auml;lt Steiner den Fixbetrag derzeit f&uuml;r den vern&uuml;nftigsten Ansatz.</p><p>Denn er glaubt, dass eine Gewinnbeteiligung auch riskant sein k&ouml;nnte: "So ein Schuss kann auch nach hinten losgehen. Stell dir mal vor, wir alle als Hersteller oder als Teams sagen, wir wollen am Gewinn beteiligt sein."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449338/321965.jpg" alt="Carmelo Ezpeleta, Derek Chang"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">MotoGP-CEO Carmelo Ezpeleta und Liberty-Media-CEO Derek Chang</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Gold &amp; Goose Photography/Getty Images</p><p>"Und auf einmal geht der Gewinn zur&uuml;ck. Wie stehen wir dann da? Nicht sehr intelligent. Alle sehen immer nur, dass es alles sowieso besser wird. Aber manchmal muss man einen Schritt zur&uuml;ck machen, bevor man zwei nach vorne macht."</p><p>"Wenn man dieses Risiko abw&auml;gt, ist der Status quo, glaube ich, besser. Wir lassen mal etwas stehen, wie es ist, schauen, wie es sich entwickelt, und dann kommen wir wieder zusammen und schauen beim n&auml;chsten Vertrag, was machbar ist."</p><p>Die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre werden zeigen, wie Liberty Media, MotoGP SEG und die Teams die MotoGP als Produkt weiterentwickeln. Mit elf Teams hat man daf&uuml;r eine stabile Grundlage geschaffen.</p><h2>"Gigantismus" im Sport seit der Pandemie</h2><p>Blickt man auf die Sportwelt generell, dann hat sich seit der COVID-19-Pandemie ein "Gigantismus" ausgebreitet. Der Formel-1-Kalender wurde auf 24 Rennen plus sechs Sprints ausgeweitet.</p><p>Der MotoGP-Kalender wuchs auf 22 Rennen mit Sprints bei allen Rennwochenenden. Die Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft in Amerika wurde von 32 auf 48 Nationen und auf insgesamt 104 Spiele ausgeweitet.</p><p>"Ich glaube, das ist die Gesellschaft", meint Steiner. "Wir wollen immer alle mehr, wir verbrauchen mehr. Aber ich glaube, wir haben einfach technologisch mehr M&ouml;glichkeiten, mehr zu konsumieren."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3449338/324877.jpg" alt="Carlos Sainz, George Russell, Charles Leclerc"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Der Formel-1-Kalender wuchs in den vergangenen Jahren</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: AFP</p><p>"Und solange der Mensch das will, glaube ich, muss man dem Menschen das geben, was er will. Nach der Pandemie ist es auf einmal losgegangen, fast schon ohne Limit sozusagen."</p><p>"Das Limit ist einfach der menschliche K&ouml;rper, weil man kann nicht mehr machen. Und wieso das nach der Pandemie so ist, wei&szlig; ich nicht, aber ich glaube einfach, die Welt ver&auml;ndert sich, entwickelt sich weiter. Uns wird immer mehr gegeben."</p><p>"Ein einfacher Zugriff. Fr&uuml;her hat man sich gefreut, wenn man einen Fernsehsender hatte, wo du ein Rennen schauen konntest. Heute w&auml;hlst du aus zwischen iPad, Fernseher, Telefon, wei&szlig; der Kuckuck was noch alles."</p><p>"Ich glaube, das wird sich von alleine regeln, wann genug ist. Ich hatte immer das Bedenken, dass in der Formel 1 irgendwann eine S&auml;ttigung erreicht ist, wo die Leute sagen, ich schaue nicht 24 Rennen, ich will nur 16."</p><p>Aber Steiner findet, dass Liberty Media in der Formel 1 die richtige Balance geschaffen hat, dass diese &Uuml;bers&auml;ttigung eben nicht eingetreten ist und auch 24 Rennen kommerziell erfolgreich sind.</p><p>"Es gibt Sprintrennen, es gibt Stadtkurse, es gibt Nachtrennen, es gibt wei&szlig; der Geier was. Jedes Rennen hat eine Spezialit&auml;t und deswegen schauen&nbsp;sich die Leute das an. Wenn du, wie man auf Englisch sagt, Cookie Cutter h&auml;ttest, glaube ich, w&uuml;rde es schwer sein, 24 Rennen erfolgreich zu vermarkten."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 06:12:59 +0000</pubDate>
      <author>Gerald Dirnbeck</author>
    </item>
    <item>
      <title>30 km/h langsamer als 2025: Silverstone enthüllt das Formel-1-Problem </title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/30-kmh-langsamer-als-2025-silverstone-enthuellt-das-formel-1-problem-26070701/3449335/</link>
      <description>Wenig Rückgewinnung, frühes Clipping und viel geringere Kurvengeschwindigkeiten - Silverstone offenbarte die Grenzen des Formel-1-Reglements 2026</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/rYEkdpP0/s6/30-kmh-langsamer-als-2025-silverstone-enthuellt-das-formel-1-problem-26070701.jpg"/> Wenig Rückgewinnung, frühes Clipping und viel geringere Kurvengeschwindigkeiten - Silverstone offenbarte die Grenzen des Formel-1-Reglements 2026<p>Die Debatte um die Formel-1-Boliden der Saison 2026 hat nach dem Grand Prix von Gro&szlig;britannien neue Nahrung erhalten. Auf der traditionsreichen Strecke wurden die Schw&auml;chen des aktuellen Reglements besonders deutlich. Verantwortliche und Fahrer sehen vor allem die eingeschr&auml;nkte Energieverf&uuml;gbarkeit als zentrales Problem. Bereits beschlossene Anpassungen f&uuml;r 2027 und 2028 sollen die Situation verbessern.</p><p>Silverstone z&auml;hlt zu den traditionsreichsten, schnellsten und anspruchsvollsten Strecken im gesamten Formel-1-Kalender. Mit nur wenigen starken Bremszonen bietet der Kurs allerdings nur begrenzte M&ouml;glichkeiten, die Batterie der Hybridantriebe wieder aufzuladen. Dadurch sind die Fahrer gezwungen, an mehreren Stellen der Runde Leistung zu sparen. Ph&auml;nomene wie "Lift and Coast", also fr&uuml;hes Lupfen vor den Bremszonen, sowie das "Clipping", bei dem die elektrische Zusatzleistung vorzeitig endet, pr&auml;gten das Bild insbesondere im Qualifying.</p><p>Besonders betroffen ist der schnelle Streckenabschnitt durch Copse sowie Maggotts, Becketts und Chapel, der seit Jahrzehnten als eine der gr&ouml;&szlig;ten fahrerischen Herausforderungen im Motorsport gilt. Schon vor dem Rennwochenende hatten Simulationen gezeigt, dass die Energieversorgung auf diesem Kurs unter den aktuellen Regeln an ihre Grenzen sto&szlig;en w&uuml;rde.</p><h2>Deutliche Kritik seitens der Piloten</h2><p>Fernando Alonso hat bereits vor dem Wochenende erkl&auml;rt, dass dieser Streckenabschnitt im Grunde nur noch als "Ladestation" diene. Nach den ersten Trainings best&auml;tigten mehrere Fahrer diesen Eindruck. Carlos Sainz meint: "Man kann nicht behaupten, dass es Spa&szlig; macht, mit nur 500 PS statt mit den rund 1.000 PS des vergangenen Jahres durch Maggotts und Becketts zu fahren."</p><p>Au&szlig;erdem erg&auml;nzt der Williams-Pilot: "Ich vermisse es, zwischen Kurve 9 und Kurve 11 voll auf dem Gas zu bleiben, wieder auf etwa 310 km/h zu beschleunigen und Maggotts und Becketts mit 310 statt nur mit 270 oder 280 km/h anzufahren. Dort sp&uuml;rt man die echten G-Kr&auml;fte des Autos. Ich glaube nicht, dass irgendein Fahrer diese Autos besser findet oder auch nur ann&auml;hernd auf dem Niveau des Vorjahres sieht." Mit Blick auf die Zukunft sagt Sainz: "Hoffentlich wird es n&auml;chstes Jahr besser."</p><h2>Telemetriedaten zeigen deutlichen Geschwindigkeitsverlust</h2><p>Ein Vergleich der Telemetriedaten verdeutlicht die Unterschiede: Lando Norris erreichte auf seiner Pole-Runde 2025 auf der Start- und Zielgeraden zun&auml;chst eine H&ouml;chstgeschwindigkeit von 314 km/h und fuhr mit 311 km/h in Copse ein. Erst im weiteren Verlauf der schnellen Passage reduzierte sich das Tempo durch den Reifenverschlei&szlig; auf 296 km/h, bevor er f&uuml;r Becketts leicht lupfte und abbremste.</p><p>Kimi Antonelli erzielte auf seiner Pole-Runde im 2026er Mercedes auf der Geraden sogar einen h&ouml;heren Top-Speed von 317 km/h. Allerdings setzte das Clipping der elektrischen Leistung deutlich fr&uuml;her ein.</p><p>Bereits am Scheitelpunkt von Copse war Antonelli mit 294 km/h unterwegs und damit 17 km/h langsamer als Norris im Vorjahr. Vor Maggotts erreichte der Mercedes nur noch 293 km/h und fiel am ersten Scheitelpunkt auf 284 km/h zur&uuml;ck. Im weiteren Verlauf der Passage wuchs der R&uuml;ckstand auf rund 30 km/h an. Bei den weiter hinten platzierten Fahrzeugen betrug die Differenz in diesem Streckenabschnitt teilweise sogar bis zu 45 km/h.</p><h2>Reglement soll bereits ab 2027 nachgebessert werden</h2><p>Um den Problemen entgegenzuwirken, wurden bereits &Auml;nderungen am technischen Reglement beschlossen. Ab der kommenden Saison soll das Verh&auml;ltnis zwischen Verbrennungs- und Elektroleistung zugunsten des Verbrennungsmotors angepasst werden. K&uuml;nftig soll die Leistung zu 58 Prozent aus dem Verbrennungsmotor und zu 42 Prozent aus dem Hybridsystem stammen. Gleichzeitig wird der Kraftstoffdurchfluss um f&uuml;nf Prozent erh&ouml;ht und die maximal pro Runde zur&uuml;ckgewonnene Energie ausgeweitet. Ab 2028 soll das Verh&auml;ltnis schlie&szlig;lich auf 60 zu 40 steigen.</p><p>Dar&uuml;ber hinaus wird innerhalb der FIA weiterhin &uuml;ber eine R&uuml;ckkehr zu V8-Motoren mit einem deutlich kleineren Hybridanteil diskutiert. Nach Informationen von <i>Autosport</i> soll FIA-Pr&auml;sident Mohammed bin Sulayem inzwischen ausreichend Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine Einf&uuml;hrung ab dem Jahr 2030 sehen.</p><h2>Problem war seit Jahren bekannt</h2><p>Auch Williams-Teamchef James Vowles r&auml;umt ein, dass Strecken wie Silverstone und Spa unter den aktuellen Regeln besonders problematisch seien: "Silverstone und Spa werden hinsichtlich der Energieversorgung schwierig sein. Das ist einfach eine Tatsache. Darauf wurde bereits vor zwei Jahren hingewiesen", sagte Vowles.</p><p>Zugleich verweist er jedoch auf die bereits beschlossenen &Auml;nderungen: "Wir haben die Aerodynamikregeln f&uuml;r das n&auml;chste Jahr sowie die Motorenregeln f&uuml;r das n&auml;chste Jahr und f&uuml;r 2028 ge&auml;ndert, um genau diese Probleme zu bek&auml;mpfen." Dass das sogenannte "Clipping" im Qualifying weiterhin auftreten werde, sei unvermeidbar: "Ich f&uuml;rchte, das wird so sein. Und ich halte das ebenfalls nicht f&uuml;r richtig. Deshalb haben wir die Regeln f&uuml;r das n&auml;chste Jahr ge&auml;ndert."</p><p>Gleichzeitig zeigt sich Vowles &uuml;berzeugt, dass die Rennen trotz dieser Einschr&auml;nkungen weiterhin attraktiv bleiben k&ouml;nnten. Weitere kurzfristige L&ouml;sungen seien jedoch nicht m&ouml;glich.</p><p>Der Grand Prix von Gro&szlig;britannien hat damit deutlich gezeigt, dass die aktuelle Fahrzeuggeneration auf besonders schnellen Strecken an ihre konzeptionellen Grenzen st&ouml;&szlig;t. Die bereits beschlossenen &Auml;nderungen des Reglements sollen diese Schw&auml;chen in den kommenden Jahren schrittweise beheben. Bis dahin d&uuml;rfte die Diskussion &uuml;ber die Balance zwischen Hybridtechnik, Performance und echtem Racing die Formel 1 weiter begleiten.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 06:00:01 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
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