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    <title>Motorsport.com - All - Artikel</title>
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    <description>Motorsport.com | News, Ergebnisse, Fotos - Formel 1, MotoGP, DTM und mehr!</description>
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    <lastBuildDate>Mon, 25 May 2026 20:16:35 +0000</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Keine Überraschung: Darauf verzichtet Kimi Antonelli vor jedem Grand Prix</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/keine-ueberraschung-darauf-verzichtet-kimi-antonelli-vor-jedem-grand-prix-26052517/3446814/</link>
      <description>Kimi Antonelli verzichtet während Rennwochen komplett auf Social Media - Der Mercedes-Pilot erklärt, wie er trotz steigender Erwartungen fokussiert bleibt</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/qYKk1DkY/s6/keine-ueberraschung-darauf-verzichtet-kimi-antonelli-vor-jedem-grand-prix-26052517.jpg"/> Kimi Antonelli verzichtet während Rennwochen komplett auf Social Media - Der Mercedes-Pilot erklärt, wie er trotz steigender Erwartungen fokussiert bleibt<p>Mercedes-Pilot <a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/teams-und-fahrer/fahrer/andrea-kimi-antonelli">Kimi Antonelli</a> versucht sich, w&auml;hrend eines Rennwochenendes, bewusst von &auml;u&szlig;eren Einfl&uuml;ssen abzuschirmen. Angesichts der hohen Erwartungen nach seinem starken Saisonstart setzt der Italiener auf maximale Konzentration und verzichtet in dieser Zeit vollst&auml;ndig auf soziale Medien.</p><p>Auf die Frage, ob er angesichts des Drucks und der hohen Erwartungen Ver&auml;nderungen vorgenommen habe, erkl&auml;rt Antonelli: "Ja, definitiv. Social Media schaue ich mir w&auml;hrend der Rennwoche &uuml;berhaupt nicht an. Ich versuche, so viele Ablenkungen wie m&ouml;glich zu vermeiden."</p><p>Sein Ziel sei es, den Fokus vollst&auml;ndig auf die bevorstehenden Aufgaben zu richten. "Alles, was ich m&ouml;chte, ist, so fokussiert wie m&ouml;glich auf das Ziel des Wochenendes hinzuarbeiten", sagt der Mercedes-Junior. Deshalb konzentriere er sich auf den Prozess und auf das, was er auf und neben der Strecke erledigen m&uuml;sse.</p><h2>Hohe Erwartungen nach starkem Saisonstart</h2><p>Nach den positiven Ergebnissen zu Beginn der Saison seien die Erwartungen inzwischen deutlich gestiegen. Dennoch versucht Antonelli, sich davon nicht beeinflussen zu lassen. "Ich wei&szlig;, dass die Erwartungen jetzt sehr hoch sind, besonders nach diesem starken Saisonstart. Aber ich versuche, mir dar&uuml;ber nicht zu viele Gedanken zu machen und mich nicht davon mitrei&szlig;en zu lassen."</p><p>Stattdessen verfolgt der 19-j&auml;hrige Italiener denselben Ansatz wie an den bisherigen Rennwochenenden auch. "Ich versuche einfach, mich auf das zu konzentrieren, was ich tun muss. Ich m&ouml;chte entschlossen sein und das Wochenende genie&szlig;en. Das Fahren genie&szlig;en."</p><p>Antonelli ist &uuml;berzeugt, dass die Ergebnisse folgen werden, wenn er diesen Weg konsequent weitergeht. "Ich wei&szlig;, dass ein gutes Resultat kommen wird, wenn ich diese Dinge gut mache und in jedem Moment pr&auml;sent bleibe." Damit setzt der <a href="https://de.motorsport.com/team/mercedes/5335/" target="_blank">Mercedes</a>-Pilot weiterhin auf Gelassenheit und Konzentration, um mit dem wachsenden &ouml;ffentlichen Interesse an seiner Person umzugehen.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 17:08:03 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
    </item>
    <item>
      <title>15 Jahre Anlauf: Maxime Martin tut es endlich seinem Vater gleich</title>
      <link>https://de.motorsport.com/langstrecke/news/15-jahre-anlauf-maxime-martin-tut-es-endlich-seinem-vater-gleich-26052501/3446812/</link>
      <description>Spa hatte er schon in der Tasche, doch mit dem Sieg bei den 24 Stunden vom Nürburgring hat Maxime Martin nun endgültig mit seinem Vater gleichgezogen</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/B2Gkd8E2/s6/15-jahre-anlauf-maxime-martin-tut-es-endlich-seinem-vater-gleich-26052501.jpg"/> Spa hatte er schon in der Tasche, doch mit dem Sieg bei den 24 Stunden vom Nürburgring hat Maxime Martin nun endgültig mit seinem Vater gleichgezogen<p>Das Warten hat ein Ende: Nach 15 Jahren, drei schmerzhaften zweiten Pl&auml;tzen und unz&auml;hligen Anl&auml;ufen mit den verschiedensten Herstellern hat Maxime Martin die 24 Stunden vom N&uuml;rburgring gewonnen. Gemeinsam mit <a href="https://de.motorsport.com/langstrecke/news/verhaeltnis-absolut-top-maro-engel-raeumt-mit-verstappen-geruecht-auf-26051801/3446318/" target="_blank">Maro Engel, Fabian Schiller und Luca Stolz</a> vollendete Maxime Martin ein St&uuml;ck Familiengeschichte.</p><p>F&uuml;r den Belgier ist der Triumph bei der 54. Auflage des Eifelklassikers weit mehr als nur ein sportlicher Meilenstein. 34 Jahre nach seinem Vater Jean-Michel Martin, der <a href="https://www.motorsport-total.com/24-stunden-vom-nuerburgring/news/24h-1992-als-joachim-winkelhock-zigaretten-vom-streckenposten-schnorrte-18121903">1992 auf einem BMW M3 E30</a> des Teams Warthofer zusammen mit Johnny Cecotto, Christian Danner und Marc Duez siegte, steht nun auch der Name Maxime Martin in den geschichtstr&auml;chtigen Siegerlisten des N&uuml;rburgrings.</p><p>"Es hat einige verdammt Jahre gedauert", bilanziert ein sichtlich stolzer Maxime Martin im Gespr&auml;ch mit <i>Motorsport-Total.com</i>. "Zwei Generationen, die dasselbe Rennen gewinnen - dieses ganz spezielle Rennen und dazu Spa -, das ist etwas, worauf wir als Familie extrem stolz sein k&ouml;nnen."</p><p>Bei den 24 Stunden von Spa, die Jean-Michel Martin 1979, 1980, 1987 und ebenfalls 1992 gewann, hat Maxime bereits im Jahr 2016 beim Sieg mit Rowe Racing den Sieg in zweiter Generation sichergestellt.</p><p>Der N&uuml;rburgring schien f&uuml;r ihn jedoch mit einem Fluch belegt zu sein: Zweiter Platz 2013, als er im Regen herausragend fuhr, Abflug als Topfavorit in der Startphase 2014, zweiter Platz 2015, zweiter Platz 2023 - alles mit BMW. Erst jetzt mit Mercedes-AMG gelang ihm im Alter von 40 Jahren der ersehnte Triumph.</p><h2>Das Spiel mit dem Renngl&uuml;ck</h2><p>Lange Zeit sah es so aus, als m&uuml;sste sich Martin bei der <a href="https://de.motorsport.com/langstrecke/news/24h-nuerburgring-2026-winward-amg-80-siegt-nach-verstappen-drama-26051703/3446279/" target="_blank">54. Auflage</a> erneut mit dem undankbaren zweiten Platz abfinden. Das Schwesterauto, Winward-Mercedes #3 (Verstappen/Auer/Gounon/Juncadella), war nach den harten K&auml;mpfen in der Nacht auserkoren, das Rennen zu gewinnen.</p><p>Am Sonntagmorgen wurden die Positionen eingefroren, um das teaminterne Duell zu entsch&auml;rfen. Doch das ber&uuml;chtigte Nordschleifen-Gl&uuml;ck, das Martin in der Vergangenheit so oft verwehrt geblieben war, wendete sich drei Stunden und 20 Minuten vor dem Ende, als die #3 <a href="https://de.motorsport.com/langstrecke/news/verstappen-ausfall-pech-oder-folge-harter-gangart-bei-24h-nuerburgring-26051803/3446352/" target="_blank">mit einem Antriebswellenschaden an die Box kommen musste</a>.</p><p>"Ich war in meiner Karriere schon so oft auf der anderen Seite", gesteht der Belgier ehrlich. "Um ein 24-Stunden-Rennen zu gewinnen, brauchst du an irgendeinem Punkt einfach das n&ouml;tige Qu&auml;ntchen Gl&uuml;ck. Wir hatten es dieses Mal. Nat&uuml;rlich ist man im ersten Moment entt&auml;uscht f&uuml;r das Team, weil Winward und Mercedes-AMG einen sicheren Doppelsieg vor Augen hatten."</p><p>"Aber man darf auch nicht l&uuml;gen: Ich war in gewisser Weise gl&uuml;cklich, dass sich uns diese Chance bot. Wir mussten das Rennen zwar immer noch nach Hause bringen, aber die Chance war pl&ouml;tzlich riesig. Ich nehme dieses Gef&uuml;hl des Sieges jetzt dankend mit."</p><p>Den vorangegangenen, knallharten Rad-an-Rad-Kampf in der Nacht zwischen Maro Engel und Max Verstappen verteidigt Martin als "gro&szlig;artigen Rennsport": "Wir sind hier, um Rennen zu fahren. Nat&uuml;rlich sind wir ein Team und arbeiten alle f&uuml;r Mercedes-AMG. Aber am Ende f&auml;hrt jeder sein eigenes Rennen."</p><p>"Das Red-Bull-Auto wollte gewinnen, das Ravenol-Auto wollte gewinnen. Mit diesen Autos ist das &Uuml;berholen hier extrem schwierig, also riskiert man manchmal etwas mehr. Am Ende ist nichts schiefgegangen, und das geh&ouml;rt zum Racing dazu."</p><h2>"Drying Wet" am Samstagabend als Schl&uuml;ssel</h2><p>Dass das Quartett &uuml;berhaupt zum Verstappen-Auto aufschlie&szlig;en konnte, war einem strategischen Geniestreich am Samstagabend zu verdanken. Als der Regen einsetzte, setzte die #80 auf Risiko: Statt der regul&auml;ren Regenreifen zog man einen profilierten Pneu auf, der f&uuml;r abtrocknende Bedingungen ausgelegt war, der sogenannte "Drying Wet".</p><p>"Da haben wir den entscheidenden Unterschied gemacht", erinnert sich Martin. "Alle anderen sind auf normale Regenreifen gegangen, aber kurz darauf h&ouml;rte es schon wieder auf zu regnen. Wir konnten einen kompletten Stint durchfahren. Das hat uns strategisch nach vorne gesp&uuml;lt und uns im Endeffekt sogar einen Boxenstopp eingespart."</p><p>Mit diesem geschichtstr&auml;chtigen Triumph im Gep&auml;ck, nach den 12 Stunden von Spa schon der zweite der Saison, kann Martin nun entspannt nach Le Mans blicken, wo er in den LMGT3-Klasse auf einem Mercedes-AMG von Iron Lynx an den Start geht. In Le Mans blieb sein Vater sieglos - es besteht also die Chance, die Familiengeschichte noch auszubauen.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 16:59:09 +0000</pubDate>
      <author>Heiko Stritzke</author>
    </item>
    <item>
      <title>Indy 500 statt Frust: Lando Norris trifft Daniel Ricciardo nach Kanada </title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/indy-500-statt-frust-lando-norris-trifft-daniel-ricciardo-nach-kanada-26052516/3446809/</link>
      <description>Nach seinem frühen Aus beim Kanada-GP suchte Lando Norris Ablenkung in Indianapolis - Dort traf er Daniel Ricciardo und Conor Daly</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/X0k4ZWK2/s6/indy-500-statt-frust-lando-norris-trifft-daniel-ricciardo-nach-kanada-26052516.jpg"/> Nach seinem frühen Aus beim Kanada-GP suchte Lando Norris Ablenkung in Indianapolis - Dort traf er Daniel Ricciardo und Conor Daly<p>Nach seinem entt&auml;uschenden Rennwochenende beim Gro&szlig;en Preis von Kanada hat <a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/teams-und-fahrer/fahrer/lando-norris">Lando Norris</a> schnell einen Tapetenwechsel gesucht. Der <a href="https://de.motorsport.com/team/mclaren/5338/" target="_blank">McLaren</a>-Pilot reiste nach dem Rennen nach Indianapolis, wo er seinen ehemaligen Teamkollegen Daniel Ricciardo sowie IndyCar-Fahrer Conor Daly traf.</p><p>W&auml;hrend Norris am Circuit Gilles Villeneuve einen schwierigen Nachmittag erlebte, genoss Ricciardo die Atmosph&auml;re rund um das Indianapolis 500. F&uuml;r den Briten bot das Treffen eine willkommene Gelegenheit, den entt&auml;uschenden Rennverlauf hinter sich zu lassen und auf andere Gedanken zu kommen.</p><p>McLaren hatte sich vor dem Start f&uuml;r Intermediates entschieden. Zun&auml;chst schien sich die Strategie auszuzahlen. Norris erwischte einen starken Start, &uuml;bernahm von Startplatz drei die F&uuml;hrung und baute seinen Vorsprung bis zum Ende der ersten Runde auf rund zwei Sekunden aus.</p><h2>Strategiepoker geht nach hinten los</h2><p>Da der erwartete Regen jedoch ausblieb, erwies sich die Reifenwahl schnell als Fehlentscheidung. Norris fiel im weiteren Rennverlauf im Klassement zur&uuml;ck, bevor er das Rennen aufgrund eines technischen Problems vorzeitig beenden musste.</p><p>Zeitgleich erlebte Ricciardo rund 1.300 Kilometer entfernt auf dem Indianapolis Motor Speedway sein erstes Indy 500 als Zuschauer. Gemeinsam mit Conor Daly verfolgte der Australier das traditionsreiche Rennen von der Strecke aus.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3446809/323539.jpg" alt="Daniel Ricciardo Indy 500"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Ricciardo mit Josef Newgarden und Conor Daly beim Indy 500</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Penske Entertainment</p><p>Nachdem Daly ein gemeinsames Foto der "M&auml;nnerrunde" in seiner Instagram-Story ver&ouml;ffentlicht hatte, regierten die Fans sogleich in den sozialen Medien sehr positiv auf das Wiedersehen der beiden ehemaligen McLaren-Teamkollegen.</p><h2>Fans feiern die Freundschaft der Ex-Teamkollegen</h2><p>Ein Fan schrieb auf Reddit: "Nach diesem Rennen brauchte er dringend einen M&auml;nnerabend". Ein anderer kommentierte: "Ich finde es gro&szlig;artig, dass Lando und Daniel am Ende so gute Freunde geworden sind. Trotz allem, was Daniel bei McLaren erlebt hat, konnte man damals sehen, dass die beiden in ihren gemeinsamen Jahren dort eine echte Freundschaft aufgebaut haben."</p><p>Ein weiterer Nutzer schrieb: "Lando f&uuml;r die Triple Crown!" Auch andere Fans nahmen die Situation mit Humor. "Wenn man das katastrophale Rennen ausblendet, scheint er heute jede Menge Spa&szlig; zu haben", hie&szlig; es in einem Kommentar. Darauf antwortete ein anderer Nutzer: "Da Daniel die Leiden an der McLaren-Boxenmauer aus eigener Erfahrung kennt, ist er keine schlechte Gesellschaft, um ein schwieriges Rennen zu verarbeiten."</p><p>In der <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Fahrerwertung</a>, nach f&uuml;nf von zweiundzwanzig Rennen, liegt Norris derzeit mit 58 Punkten auf dem f&uuml;nften Platz. Sein aktueller McLaren-Teamkollege <a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/teams-und-fahrer/fahrer/oscar-piastri">Oscar Piastri</a> mit momentan 48 Punkten folg ihm auf Platz Sechs. In der <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Konstrukteurs-WM</a> behaupten die "Papayas" aus Woking derzeit Platz Drei, mit 106 Punkten.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3446809-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Mon, 25 May 2026 16:19:24 +0000</pubDate>
      <author>Stephanie Aiglsberger</author>
    </item>
    <item>
      <title>Mercedes fürchtet interne Eskalation: Wolff denkt über Eingreifen nach</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/mercedes-fuerchtet-interne-eskalation-wolff-denkt-ueber-eingreifen-nach-26052515/3446806/</link>
      <description>Mercedes feiert das spektakuläre Duell zwischen George Russell und Andrea Kimi Antonelli, fürchtet aber bereits eine gefährliche interne Eskalation</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/G2e4Zoj0/s6/mercedes-fuerchtet-interne-eskalation-wolff-denkt-ueber-eingreifen-nach-26052515.jpg"/> Mercedes feiert das spektakuläre Duell zwischen George Russell und Andrea Kimi Antonelli, fürchtet aber bereits eine gefährliche interne Eskalation<p>Das spektakul&auml;re Mercedes-Duell zwischen George Russell und Kimi Antonelli begeisterte die Formel-1-Fans in Montreal - intern sorgte es allerdings auch f&uuml;r zunehmende Nervosit&auml;t.</p><p>Denn obwohl die teaminternen K&auml;mpfe auf der Strecke f&uuml;r beste Unterhaltung sorgten, musste Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach dem Kanada-Grand-Prix eingestehen, dass die Situation mehrfach gef&auml;hrlich nahe an einem Desaster war.</p><p>"Es ist im Nachhinein nat&uuml;rlich einfach zu sagen: Das war gro&szlig;artig f&uuml;r das Team und gro&szlig;artig f&uuml;r den Sport", erkl&auml;rt Wolff nach dem Rennen. "Und bis zu einem gewissen Punkt stimmt das auch."</p><p>Doch gleichzeitig gebe es eben auch die andere Seite. "Es war einige Male wirklich sehr eng", warnt der &Ouml;sterreicher. Vor allem die Szenen zwischen Russell und Antonelli im Grand Prix erinnerten intern bereits unangenehm an die ber&uuml;chtigte Mercedes-Rivalit&auml;t zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg im Jahr 2016.</p><p>Damals eskalierte das teaminterne Duell mehrfach &ouml;ffentlich und kostete Mercedes intern enorme Energie. Genau ein solches Szenario will Wolff diesmal fr&uuml;hzeitig verhindern.</p><h2>Mercedes musste Fahrer bereits beruhigen</h2><p>Bereits im Sprint-Rennen hatte es erste Spannungen gegeben. Antonelli zeigte sich nach einem aggressiv verteidigenden Russell sichtbar frustriert, weshalb Mercedes intern sogar Gespr&auml;che &uuml;ber die "Rules of Engagement" f&uuml;hrte - also die Regeln f&uuml;r interne Zweik&auml;mpfe.</p><p>Im Grand Prix setzte sich das Duell anschlie&szlig;end fort. Besonders kritisch wurde die Situation in Runde 24. In der letzten Schikane ber&uuml;hrten sich beide Mercedes leicht, w&auml;hrend Antonelli durch die Auslaufzone ausweichen musste. Kurz darauf griff das Team per Funk ein und forderte beide Fahrer auf, etwas ruhiger zu agieren.</p><p>F&uuml;r Wolff war genau diese Szene ein Warnsignal. "Kimi hat beim Zur&uuml;ckstecken die Reifen blockiert", erkl&auml;rt er. "Das h&auml;tte ganz schnell in einem Doppel-Aus enden k&ouml;nnen - nicht wegen absichtlich aggressiven Fahrens, sondern einfach wegen eines kleinen Fehlers."</p><p>Auch die Situation in der letzten Schikane habe gezeigt, wie schnell die Lage h&auml;tte eskalieren k&ouml;nnen. "Heute hatten wir die n&ouml;tige Sicherheitsmarge", sagt Wolff. "Deshalb ist es leicht zu akzeptieren, dass sie gegeneinander k&auml;mpfen." Doch genau diese Reserve werde nicht immer vorhanden sein.</p><h2>Wolff denkt &uuml;ber Einschr&auml;nkungen nach</h2><p>Deshalb schlie&szlig;t Mercedes inzwischen offenbar sogar teaminterne Einschr&auml;nkungen nicht mehr aus. "Es k&ouml;nnte Situationen geben, in denen wir das Ganze vielleicht etwas herunterfahren m&uuml;ssen", erkl&auml;rt Wolff offen.</p><p>Eine bemerkenswerte Aussage - besonders so fr&uuml;h in der Saison. Denn eigentlich verfolgt Mercedes bislang bewusst den Ansatz, Russell und Antonelli frei gegeneinander fahren zu lassen. Gerade in der fr&uuml;hen Phase des Titelkampfs will das Team seinen Fahrern keine k&uuml;nstlichen Stallregeln auferlegen.</p><p>Doch intern w&auml;chst offenbar die Sorge, dass die Situation emotional schneller eskalieren k&ouml;nnte als erwartet. Vor allem Antonellis Entwicklung ver&auml;ndert aktuell die Dynamik innerhalb des Teams massiv. Der junge Italiener f&auml;hrt inzwischen nicht mehr nur mit Russell mit - er attackiert ihn aktiv. Und genau das sorgt intern zunehmend f&uuml;r Druck.</p><h2>Russell genie&szlig;t das Duell - und denkt an 2014 zur&uuml;ck</h2><p>George Russell selbst zeigte sich nach dem Rennen dagegen begeistert vom harten Zweikampf. "Ich habe es geliebt", so der Brite. "So ein Duell hatte ich seit Jahren nicht mehr."</p><p>Besonders bemerkenswert: Russell zieht selbst den Vergleich zu den legend&auml;ren Mercedes-Duellen zwischen Hamilton und Rosberg. "Ich habe so etwas wahrscheinlich zuletzt 2014 in Bahrain gesehen", meint er. "Diese neuen Autos erlauben solche K&auml;mpfe einfach wieder."</p><p>Im Gegensatz zu Wolff sieht Russell die Situation aktuell noch klar unter Kontrolle. "Wir wissen beide, wie wir gegeneinander fahren m&uuml;ssen", erkl&auml;rt er. "Ich glaube, wir hatten das unter Kontrolle."</p><p>Auch Antonelli empfand die K&auml;mpfe zwar als extrem hart, aber noch akzeptabel. "Ein paar Situationen waren vielleicht ein bisschen am Limit", so der Italiener. "Aber wir haben einfach gegeneinander gek&auml;mpft."</p><p>Dabei macht Antonelli keinen Hehl daraus, wie wichtig ihm dieses direkte Duell war. "Wir wollten beide gewinnen", erkl&auml;rt er. "Und ich glaube, f&uuml;r alle Zuschauer war das ziemlich unterhaltsam."</p><h2>Antonelli setzt Russell zunehmend unter Druck</h2><p>Sportlich entwickelt sich die Lage f&uuml;r Russell allerdings zunehmend kompliziert. Denn Antonelli gewann in Kanada bereits sein viertes Rennen in Folge und baute seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft auf 43 Punkte aus. Gleichzeitig wirkt der junge Italiener inzwischen deutlich stabiler und aggressiver als noch in seiner Rookie-Saison.</p><p>Genau das ver&auml;ndert die Hierarchie bei Mercedes sp&uuml;rbar. W&auml;hrend Russell lange als klare Nummer eins galt, entwickelt sich Antonelli inzwischen immer st&auml;rker zum internen Herausforderer - und m&ouml;glicherweise sogar zum neuen Teamleader der Zukunft.</p><p>F&uuml;r Toto Wolff entsteht damit eine heikle Gratwanderung. Einerseits will Mercedes den Fans spektakul&auml;re Duelle bieten und beiden Fahrern gleiche Chancen erm&ouml;glichen. Andererseits wei&szlig; das Team aus der eigenen Vergangenheit nur zu gut, wie schnell eine interne Rivalit&auml;t au&szlig;er Kontrolle geraten kann.</p><p>Und genau deshalb d&uuml;rfte das Kanada-Wochenende in Brackley intern deutlich ernster analysiert werden, als die lockeren Aussagen nach au&szlig;en zun&auml;chst vermuten lassen.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 15:42:44 +0000</pubDate>
      <author>Kevin Hermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>Malukas kämpft mit Tränen: Knappste Indy-500-Niederlage der Geschichte</title>
      <link>https://de.motorsport.com/indycar/news/malukas-kaempft-mit-traenen-knappste-indy-500-niederlage-der-geschichte-26052503/3446804/</link>
      <description>David Malukas wird zum zweiten Mal in Folge Zweiter beim Indianapolis 500 - Felix Rosenqvist entreißt ihm den Sieg im engsten Finish der Geschichte</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/z0q4g8k6/s6/malukas-kaempft-mit-traenen-knappste-indy-500-niederlage-der-geschichte-26052503.jpg"/> David Malukas wird zum zweiten Mal in Folge Zweiter beim Indianapolis 500 - Felix Rosenqvist entreißt ihm den Sieg im engsten Finish der Geschichte<p>Es war die bittere Millimeter-Entscheidung beim <a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/indy-500-felix-rosenqvist-siegt-im-fotofinish-mick-schumacher-top-20-26052403/3446742/" target="_blank">110. Indianapolis 500</a>: David Malukas hatte beim Verlassen von Kurve 4 nur noch die Zielflagge vor Augen. Doch auf den letzten Metern konnte er den fulminanten Angriff von Felix Rosenqvist nicht mehr abwehren.</p><p>Am Ende stand Malukas auf der falschen Seite des engsten Zieleinlaufs, den das legend&auml;re Oval-Rennen je gesehen hat. Mickrige 0,0233 Sekunden. Ein F&uuml;nftel eines Wimpernschlags. (<a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/indy-500-2026-mit-mick-schumacher-live-bereit-fuer-die-380-kmh-show-26052402/3446711/" target="_blank">Das Rennen in der Chronologie</a>)</p><p>Der 24-j&auml;hrige hatte sich die F&uuml;hrung direkt beim Start des finalen Ein-Runden-Shootouts von Marcus Armstrong geholt. W&auml;hrend Armstrong und Rosenqvist dahinter um Platz zwei rangelten, schien die Sache f&uuml;r Malukas bereits gelaufen zu sein. Doch Rosenqvist schoss an seinem Teamkollegen vorbei, saugte sich im Windschatten heran und brach Malukas auf der Ziellinie das Herz.</p><p>Schon im Vorjahr war Malukas f&uuml;r A.J. Foyt Racing als Zweiter ins Ziel gekommen. Damals war es eine Sensation. Der zweite Platz in diesem Jahr im Topteam Penske tat ungleich mehr weh und lie&szlig; den US-Amerikaner mit litauischen Wurzeln in Tr&auml;nen ausbrechen. Das Publikum quittierte seine zittrigen Worte mit einem tosenden Applaus.</p><p>"Ja, es ist einfach nur entt&auml;uschend", so Malukas. "Ich wei&szlig; einfach nicht, was wir h&auml;tten anders machen k&ouml;nnen. Wir sind das gesamte Rennen &uuml;ber 150 Prozent gefahren. Ich habe den verdammten Karren fast in jeder Runde rausgeworfen. Die Jungs haben einen fantastischen Job gemacht. Wir hatten das schnellste Auto da drau&szlig;en. Wir hatten den Sieg in der Hand, und ich wusste das."</p><p>"Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so hart gepusht. Dass es dann so endet - ich kann es gar nicht glauben. Die ganze Saison &uuml;ber, und auch schon davor, sammle ich zweite Pl&auml;tze. Aber wir schaffen es einfach nicht ganz nach vorn. Ich wei&szlig; nicht, wie viel n&auml;her man noch rankommen kann. Jetzt sind wir eben auch Zweiter in der Meisterschaft. Toll, so viele zweite Pl&auml;tze."</p><p><i>FOX</i>-Expertin Danica Patrick sagt &uuml;ber Malukas: "Ich wei&szlig; nicht, was er h&auml;tte anders machen k&ouml;nnen. Er hatte durch Turn 1 und 2 hindurch einen unglaublichen Run. Er hatte auf der Gegengeraden einen Vorsprung. Und dann konnten sie so schnell auf ihn aufschlie&szlig;en. Und diesmal war es so: Wenn man f&uuml;hrt, dann steht man auf verlorenem Posten. Wir haben so viele F&uuml;hrungswechsel gesehen. Aber daf&uuml;r lieben wir diesen Sport, f&uuml;r die Emotionen. Deshalb kommen wir hierhin."</p><h2>Karriere von Roger Penske gerettet</h2><p>Malukas erinnert an seinen schwierigen Weg bis zu diesem Moment - insbesondere an seine Handgelenksverletzung im Jahr 2024, wegen der er sein Cockpit bei McLaren verlor, noch bevor er ein einziges Rennen bestritten hatte. Auch damals kamen ihm auf dem Indianapolis Motor Speedway die Tr&auml;nen, als er das Rennen als Zuschauer verfolgte.</p><p>"Obwohl ich noch jung bin, war ich schon bei vielen Teams. Aber nach all dem im Jahr 2024 ist niemand wie Team Penske", erkl&auml;rt Malukas. "Alle hier sind so eng miteinander, es f&uuml;hlt sich wirklich wie eine Familie an. Roger Penske war einer der ersten, die nach all dem damals zu mir kamen und mir sagten, dass er an mich glaubt."</p><p>"Nur wegen ihm kann ich heute hier sitzen und dar&uuml;ber weinen, dass es nur Platz zwei geworden ist. Deshalb ist es so emotional f&uuml;r mich. Ich wollte unbedingt diesen Sieg f&uuml;r das Team holen und mich in die Geschichtsb&uuml;cher eintragen. Alles passiert aus einem bestimmten Grund. Wir werden das als Motivation nutzen und weiter pushen. Eines Tages wird es klappen."</p><p>Nach dem ersten gro&szlig;en Schmerz brachte das Anschauen der Wiederholung dem Penske-Piloten zumindest ein wenig Frieden.</p><p>"Er hatte einfach verdammt viel &Uuml;berschuss", gibt Malukas zu. "Ich h&auml;tte nichts anders machen k&ouml;nnen. Ich habe gegr&uuml;belt, ob ich mit dem Hybrideinsatz etwas h&auml;tte anders machen m&uuml;ssen." Sein Teamkollege Scott McLaughlin klinkt sich an dieser Stelle ein: "Auf keinen Fall, Kumpel."</p><p>Malukas, immer noch mit den Tr&auml;nen k&auml;mpfend, stimmt zu: "Da war einfach nichts zu machen. Im Auto f&uuml;hlte es sich extrem eng an. Aber ich wusste nicht, dass er so einen massiven &Uuml;berschuss hatte."</p><p>"Als ich die Wiederholung sah, f&uuml;hlte ich mich tats&auml;chlich besser. Da war mir klar: Ich h&auml;tte das vielleicht um ein paar Tausendstel verk&uuml;rzen k&ouml;nnen, mehr nicht. Das waren wohl die G&ouml;tter des Indianapolis Motor Speedway, die mir sagen wollten, dass meine Zeit einfach noch nicht reif ist."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 14:46:02 +0000</pubDate>
      <author>Heiko Stritzke</author>
    </item>
    <item>
      <title>Trotz Kanada-Frust: James Vowles sieht Williams im Aufwind</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/trotz-kanada-frust-james-vowles-sieht-williams-im-aufwind-26052514/3446801/</link>
      <description>Williams verpasst in Kanada ein besseres Resultat, doch Teamchef James Vowles erkennt klare Fortschritte im Mittelfeldkampf der Formel 1</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/p2w4l9MY/s6/trotz-kanada-frust-james-vowles-sieht-williams-im-aufwind-26052514.jpg"/> Williams verpasst in Kanada ein besseres Resultat, doch Teamchef James Vowles erkennt klare Fortschritte im Mittelfeldkampf der Formel 1<p>Der Kanada-Grand-Prix hinterlie&szlig; bei Williams gemischte Gef&uuml;hle. Zwar holte Carlos Sainz mit Platz neun erneut Punkte f&uuml;r das Traditionsteam aus Grove, doch intern ist man &uuml;berzeugt, dass deutlich mehr m&ouml;glich gewesen w&auml;re. Schlie&szlig;lich startete der Spanier wie zum Beispiel auch die McLarens auf Intermediates.</p><p>Die Performance des FW48 machte daf&uuml;r in Montreal erneut Hoffnung. Nach dem bereits starken Auftritt in Miami best&auml;tigte Williams auch auf dem Circuit Gilles Villeneuve seine zuletzt verbesserte Form - selbst wenn das Endergebnis das laut Teamchef James Vowles nur teilweise widerspiegelte.</p><p>"Es ist gro&szlig;artig zu sehen, dass wir in Miami und Kanada erfolgreich Performance hinzugef&uuml;gt haben", erkl&auml;rt Vowles in einer Videobotschaft auf den offiziellen Williams-Kan&auml;len.</p><p>Der Brite betont, dass Williams trotz der weiterhin schwierigen Gesamtsituation inzwischen wieder regelm&auml;&szlig;ig um Punkte k&auml;mpfen k&ouml;nne. "Wir sind noch lange nicht dort, wo wir hinwollen", sagt Vowles. "Aber wir sind jetzt zumindest in der Lage, solche Chancen zu nutzen und Punkte mitzunehmen."</p><h2>Williams hadert mit Strategie und Albon-Ausfall</h2><p>Trotzdem blieb nach dem Rennen sp&uuml;rbare Entt&auml;uschung zur&uuml;ck. Besonders bei Carlos Sainz glaubt das Team, strategisch nicht optimal agiert zu haben. Der Spanier verlor im Rennverlauf wertvolle Positionen und musste sich am Ende mit Rang neun zufriedengeben - obwohl intern offenbar mehr Potenzial gesehen wurde.</p><p>"Wir haben heute nicht alles richtig gemacht", gibt Vowles mit Blick auf den Startreifen offen zu. "Bei Carlos gibt es definitiv Entscheidungen, die wir im Nachhinein anders getroffen h&auml;tten."</p><p>Noch bitterer verlief der Sonntag f&uuml;r Alex Albon. Der Thail&auml;nder war lange auf Punktekurs unterwegs, ehe ihn eine Kollision mit McLaren-Pilot Oscar Piastri aus dem Rennen riss. F&uuml;r Vowles ist klar, dass Albon ohne den Zwischenfall ebenfalls ein starkes Resultat h&auml;tte holen k&ouml;nnen.</p><p>"Alex hatte absolut ein Auto f&uuml;r die Punkte", erkl&auml;rt der Williams-Teamchef. "Er war in einer guten Position, bevor er unverschuldet aus dem Rennen genommen wurde." Gerade deshalb f&auml;llt die interne Bewertung des Wochenendes deutlich positiver aus als das reine Ergebnis vermuten l&auml;sst.</p><h2>Vowles erkennt klare Fortschritte im Mittelfeld</h2><p>Besonders wichtig ist f&uuml;r Williams aktuell die Entwicklungskurve des Autos. Nach einem schwierigen Saisonstart scheint der FW48 inzwischen deutlich konkurrenzf&auml;higer zu werden. "Das Wichtigste f&uuml;r mich ist, dass wir diesen Fortschritt jetzt auch im Vergleich zum restlichen Feld zeigen", sagt Vowles.</p><p>Zwar liegt Williams in der Konstrukteurswertung weiterhin deutlich hinter Alpine und auch hinter den Racing Bulls zur&uuml;ck, doch intern w&auml;chst der Optimismus. "Es war nicht der Saisonstart, den wir uns gew&uuml;nscht haben", r&auml;umt Vowles ein. "Wir haben immer noch einen gro&szlig;en Punkter&uuml;ckstand auf Alpine und in dieser Situation auch auf VCARB."</p><p>Dennoch sei klar erkennbar, dass Williams aktuell den richtigen Weg eingeschlagen habe. "Wir bewegen uns nach vorne", betont der Teamchef mehrfach.</p><p>Vor allem die j&uuml;ngsten Updates scheinen endlich den gew&uuml;nschten Effekt zu liefern. W&auml;hrend Williams in den vergangenen Jahren oft Schwierigkeiten hatte, neue Teile erfolgreich ans Auto zu bringen, funktioniert die aktuelle Entwicklungsrichtung offenbar deutlich besser.</p><h2>Monaco soll den n&auml;chsten Schritt bringen</h2><p>Bereits f&uuml;r das n&auml;chste Rennen in Monaco erwartet Williams die n&auml;chste kleine Leistungssteigerung. "Ich glaube, dass das Auto dort noch einmal einen kleinen Schritt machen wird", sagt Vowles.</p><p>Vor allem die Charakteristik des Stadtkurses k&ouml;nnte dem FW48 entgegenkommen. "Es sollte wieder eine Strecke sein, auf der wir unsere Chance nutzen k&ouml;nnen und um die Top 10 k&auml;mpfen", erkl&auml;rt er.</p><p>Anders als in Montreal werde Monaco allerdings noch st&auml;rker von der Qualifying-Performance abh&auml;ngen. "Das wird deutlich mehr ein Qualifying-Rennen sein als die letzten beiden Veranstaltungen", meint Vowles. Besonders optimistisch stimmt Williams jedoch der langfristige Entwicklungsplan.</p><h2>Williams plant gro&szlig;e Aufholjagd</h2><p>Laut Vowles steht dem Team in den kommenden Monaten ein umfangreiches Update-Programm bevor. &Uuml;ber die n&auml;chsten sechs Monate hinweg sollen regelm&auml;&szlig;ig neue Teile ans Auto kommen.</p><p>"Wir haben eine starke Entwicklungsphase vor uns", erkl&auml;rt der Brite. "Fast an jedem Rennwochenende werden wir neue Performance ans Auto bringen." Das gro&szlig;e Ziel bleibt klar: Williams will sich dauerhaft zur&uuml;ck in die Punktezone k&auml;mpfen.</p><p>"Wir m&uuml;ssen weiter in diese Richtung entwickeln und uns Schritt f&uuml;r Schritt zur&uuml;ck in eine regelm&auml;&szlig;ige Punkteposition arbeiten", so Vowles. Auch wenn der Kanada-Grand-Prix sportlich nicht perfekt verlief, sieht Williams deshalb derzeit vor allem eines: Fortschritt.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 13:59:26 +0000</pubDate>
      <author>Kevin Hermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>Mick Schumacher beim Indy 500: Am Start vielleicht etwas zu verhalten</title>
      <link>https://de.motorsport.com/indycar/news/mick-schumacher-beim-indy-500-am-start-vielleicht-etwas-zu-verhalten-26052502/3446799/</link>
      <description>Mick Schumacher erklärt seinen schwachen Start ins Indianapolis 500 2026 - Warum diese Taktik trotzdem genau richtig war und P18 ein Erfolg ist</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/e2d4Evw2/s6/mick-schumacher-beim-indy-500-am-start-vielleicht-etwas-zu-verhalten-26052502.jpg"/> Mick Schumacher erklärt seinen schwachen Start ins Indianapolis 500 2026 - Warum diese Taktik trotzdem genau richtig war und P18 ein Erfolg ist<p>Er wirkt gel&ouml;st. Nach zwei Wochen purer Anspannung beim "Greatest Spectacle in Racing" <a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/mick-schumacher-nach-indy-500-zielankunft-hat-spass-gemacht-26052501/3446753/" target="_blank">fuhr Mick Schumacher alle 200 Runden beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis 2026</a>, wurde bester Rookie, erster Deutsche im Ziel seit 103 Jahren und lie&szlig; zwei seiner drei Teamkollegen hinter sich.</p><p>F&uuml;r Mick Schumacher, der nicht daf&uuml;r bekannt ist, in eine Rennserie mit der T&uuml;r ins Haus zu fallen, war das ein guter Auftritt. Kritik hagelt es von Fan-Seite lediglich f&uuml;r seine schwache erste Rennh&auml;lfte. Lange Zeit fuhr er auf dem letzten oder vorletzten Platz - allerdings immer am Feld dran.</p><p>Das war so gewollt, wie er durchblicken l&auml;sst. "Ich bin es am Start locker angegangen, vielleicht ein bisschen locker. Dadurch bin ich links und rechts &uuml;berholt worden", rekapituliert der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher.</p><p>"Aber alle haben mir gesagt, dass es so ein langes Rennen ist und man drinbleiben muss. Und das haben wir getan. Das Team hat einen perfekten Job gemacht, die Boxenstopps waren perfekt. Die &Auml;nderungen am Fahrzeug w&auml;hrend des Rennens waren immer richtig f&uuml;r die Balance und das Gef&uuml;hl f&uuml;r das Auto."</p><p>W&auml;hrend supererfahrene Fahrer wie Ryan Hunter-Reay, Ed Carpenter und Josef Newgarden <a href="https://de.motorsport.com/indycar/news/indy-500-felix-rosenqvist-siegt-im-fotofinish-mick-schumacher-top-20-26052403/3446742/" target="_blank">durch eigene Fehler ausschieden</a>, blieb Mick Schumacher im Rennen und steigerte langsam seine Aggression. In der zweiten Rennh&auml;lfte begann er, Pl&auml;tze gutzumachen. Die R&uuml;ckrundung gegen Felix Rosenqvist und Patricio Pato OWard war dabei das Highlight.</p><p>Der Mauerkontakt beim vorletzten Restart beendete dann jegliche Ambition, noch Boden gutzumachen. Schumacher sieht das locker: "Hey, wie viele Leute k&ouml;nnen von sich behaupten, das Indy 500 beendet zu haben, nachdem sie die Mauer touchiert haben?"</p><p>"Insgesamt kann ich zufrieden sein. Nat&uuml;rlich will man immer weiter vorn landen, aber wenn man bedenkt, wo wir gestartet sind und was alles passiert ist, k&ouml;nnen wir damit zufrieden sein."</p><p>&Uuml;berraschenderweise zeigt Schumacher, der herausragende Events wie dem Indy 500 oder den 24 Stunden von Le Mans gerne mal bescheinigt, einfach nur ein weiteres Rennen im Kalender zu sein, erstmals Begeisterung f&uuml;r das Event an sich:</p><p>"Jetzt verstehe ich, warum sie das Rennen das Greatest Spectacle in Racing nennen. Das ist es definitiv. Das ist v&ouml;llig irre. Es ist unglaublich, ein Teil dessen zu sein und ich bin einfach v&ouml;llig aus dem H&auml;uschen. Es gab ein irres Finish zwischen Felix und David. Gratulation an beide. Aber ehrlich gesagt bin ich jetzt erstmal bereit, mich kurz hinzulegen und das alles zu verarbeiten." (<a href="https://www.motorsport-total.com/usracing/news/2026/05/indy-500-2026-mit-mick-schumacher-live-bereit-fuer-die-380-kmh-show-26052402.html">Das Rennen in der Chronologie</a>)</p><h2>Schumachers Teamkollegen angefressen</h2><p>Mick Schumacher schlug seine Teamkollegen Graham Rahal und Louis Foster. Hier ist vor allem Frust angesagt, denn beide wurden &uuml;berrundet. Anders als dem Deutschen gelang ihnen auch kein R&uuml;ckrundungsman&ouml;ver, als es drauf ankam. Entsprechend ist die Stimmung im Keller, schlie&szlig;lich hatten beide ganz andere Zielsetzungen als Schumacher.</p><p>"Es war ein entt&auml;uschender Tag. Ich bin froh, dass wir das Rennen fahren konnten, aber wir hatten heute einfach zu keinem Zeitpunkt den Speed. Das Auto f&uuml;hlte sich schon in den ersten Runden nicht gut an; es f&uuml;hlte sich &uuml;berhaupt nicht an wie am Freitag und ich verstehe das nicht", sagt Rahal.</p><p>"Ich verstehe nicht, warum wir in der einen Minute gro&szlig;artig und in der n&auml;chsten Minute nicht konkurrenzf&auml;hig sind. Es war nicht so, dass es schrecklich war, aber ich konnte den anderen einfach nicht dicht genug hinterherfahren. Am Freitag konnte ich noch sehr dicht hinterherfahren. Diesmal konnte ich nicht nah genug heran, um irgendetwas auszurichten. Wir m&uuml;ssen diese Autos konstanter machen. Wir alle vier hatten heute zu k&auml;mpfen."</p><p>Foster erg&auml;nzt: "Es war ein schwieriges Rennen f&uuml;r uns. Das Auto war heute einfach nicht in dem Fenster, in dem es h&auml;tte sein m&uuml;ssen. Ehrlich gesagt habe ich die gesamte Zeit da drau&szlig;en damit verbracht, zu &uuml;berleben und zu versuchen, nicht zu verunfallen. Wann immer es eine Gelbphase gab, habe ich versucht zu pushen und etwas daraus zu machen, aber das Auto wurde einfach zu &uuml;bersteuernd und unsicher. Es war also ein sehr schwieriges Rennen f&uuml;r mich."</p><p>"Aber es gibt Dinge, die wir daraus mitnehmen k&ouml;nnen. Wir haben das Rennen beendet, alle Runden absolviert und sind in einem St&uuml;ck nach Hause gekommen. Ich denke, als Team war es definitiv ein etwas entt&auml;uschender Tag, aber das sind Tage, die wir nutzen, um als Team f&uuml;r das n&auml;chste Jahr voranzukommen."</p><p>Takuma Sato rettete einen zehnten Platz, was aber vor allem darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren war, dass er auf der richtigen Strategie unterwegs war. Auch er bem&auml;ngelt den Speed des Fahrzeugs: "Es war rundum ein hartes Rennen. Ich hatte im Verkehr zu k&auml;mpfen und konnte nicht wirklich Man&ouml;ver ansetzen, um zu &uuml;berholen, sondern habe stattdessen Positionen verloren. Durch die Arbeit am Auto nach den Boxenstopps wurde es zwar besser und besser, aber zu dem Zeitpunkt hatten wir wohl schon eine Menge Positionen eingeb&uuml;&szlig;t."</p><p>"Am Ende sind wir auf die Alternativstrategie gegangen, was gut funktioniert hat, und wir kamen bis auf Platz 8 nach vorn. Aber der vorletzte Restart war ein wenig unsauber, weil sich alles stark staute und ich auf die Bremse treten musste, bevor die gr&uuml;ne Flagge drau&szlig;en war, und ich bereits &uuml;berholt wurde. Es ist also eine &Uuml;berraschung, dass IndyCar da nicht auf Fr&uuml;hstart entschieden hat."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 13:42:03 +0000</pubDate>
      <author>Heiko Stritzke</author>
    </item>
    <item>
      <title>"Herz in die Hose gerutscht": Leclerc nimmt Hadjar-Entschuldigung an</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/herz-in-die-hose-gerutscht-leclerc-nimmt-hadjar-entschuldigung-an-26052512/3446793/</link>
      <description>Isack Hadjar kassiert beim Großen Preis von Kanada eine Zehn-Sekunden-Strafe für ein "dummes" Verteidigungsmanöver gegen Charles Leclerc</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/n0maX4z0/s6/war-ein-bisschen-dumm-hadjar-entschuldigt-sich-fuer-leclerc-manoever-26052512.jpg"/> Isack Hadjar kassiert beim Großen Preis von Kanada eine Zehn-Sekunden-Strafe für ein "dummes" Verteidigungsmanöver gegen Charles Leclerc<p>Mit Platz 5 feierte Isack Hadjar beim <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Gro&szlig;en Preis von Kanada 2026</a> sein bislang bestes Ergebnis im Red Bull. Doch der Sonntag in Montreal h&auml;tte f&uuml;r den Franzosen auch wesentlich schlimmer enden k&ouml;nnen.</p><p>Nach den Boxenstopps verwickelte er Charles Leclerc in eine ungl&uuml;ckliche Verteidigungsaktion am Ende der langen Gegengeraden. Der Monegasse musste im letzten Moment ausweichen, um einen schweren Crash zu verhindern. Zwar zog Leclerc wenig sp&auml;ter ohnehin an dem 21-J&auml;hrigen vorbei, doch die Rennkommissare brummten Hadjar f&uuml;r dieses gef&auml;hrliche Fahrman&ouml;ver eine Zehn-Sekunden-Strafe auf.</p><p>An seinem 5. Platz &auml;nderte das letztlich nichts. Dennoch zeigte sich der Red-Bull-Pilot nach der Zieldurchfahrt extrem selbstkritisch. "Ich war zu hart, und es war nicht einmal Absicht", erkl&auml;rte Hadjar. "Ich war einfach verwirrt, in welche Richtung er fahren wollte. Es war nat&uuml;rlich nie mein Ziel, ihn in die Wiese zu schicken. Er ist ein extrem fairer Fahrer, deshalb habe ich mich sofort bei ihm entschuldigt. Es war ehrlich gesagt ein bisschen dumm von mir."</p><h2>Leclerc: "Ein Wunder, dass ich Vierter geworden bin"</h2><p>Leclerc gab nach dem Rennen zum Besten, dass ihm in der Situation kurz das Herz in die Hose gerutscht war. Nachtragend war der Ferrari-Pilot nach seinem 4. Platz dennoch nicht - er nahm Hadjars sofortige Entschuldigung gelassen an. (<a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-tragische-figur-kimi-antonelli-gewinnt-mercedes-fight-in-kanada-26052418/3446744/" target="_blank">Zum Rennbericht</a>)</p><p>"Ich denke, die Strafe ist absolut verdient", so Leclerc bei <i>Canal+</i>. "Das war schon ein bisschen zu eng. Isack hat sich entschuldigt, aber solche Dinge passieren eben. Mit diesen Autos ist das unglaublich schwer einzusch&auml;tzen. Die Geschwindigkeitsunterschiede sind so enorm, und in den R&uuml;ckspiegeln sieht man erschreckend wenig."</p><p>Leclerc f&uuml;gte vers&ouml;hnlich hinzu: "Ich glaube, als er mich kommen sah, hat er gemerkt, dass er den Bogen &uuml;berspannt hat. Aber wie gesagt, das passiert - mir in der Vergangenheit &uuml;brigens auch." F&uuml;r den Monegassen z&auml;hlte ohnehin nur das &Uuml;berleben nach einem frustrierenden Wochenende. "Ich bin einfach nur froh, das Rennen beendet zu haben. Ganz ehrlich: Es grenzt an ein Wunder, an so einem grausamen Wochenende noch 4. zu werden", berichtet Leclerc.</p><p>"Ich hatte zu keinem Zeitpunkt ein Gef&uuml;hl f&uuml;r das Auto. <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/nach-grossartigem-wochenende-hamilton-pfeift-auf-ferrari-simulator-26052509/3446778/" target="_blank">Lewis [Hamilton] war das ganze Wochenende &uuml;ber &uuml;berragend</a>, aber <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/leclerc-nach-qualifying-schwierigstes-wochenende-meiner-karriere-26052412/3446718/" target="_blank">ich habe nur gek&auml;mpft</a>. Es war f&uuml;r mich extrem schwierig, die Reifen &uuml;berhaupt auf Temperatur zu bringen."</p><h2>Hadjars R&auml;tselraten um die verlorene Pace</h2><p>F&uuml;r Hadjar blieb es &uuml;brigens nicht bei der einen Strafe: Zus&auml;tzlich kassierte er eine Stop-and-Go-Strafe, weil er unter Gelben Flaggen nicht ausreichend vom Gas gegangen war. Kurioserweise kratzte auch das nicht an seiner Endplatzierung. Die Entscheidungen der Stewards akzeptierte er klaglos. Viel mehr wurmte ihn seine eigene Leistung im Rennen.</p><p>"Ich verstehe wirklich nicht, wo unsere Pace hin ist. Ich hatte da drau&szlig;en massiv zu k&auml;mpfen", zeigte sich Hadjar ratlos. "Gestern hat sich das Auto noch fantastisch angef&uuml;hlt, heute war es unglaublich schwer zu fahren. Um ehrlich zu sein, f&uuml;hlte ich mich zur&uuml;ck ins <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/kanada-freitag-mercedes-vorne-mclaren-erster-verfolger-26052203/3446536/" target="_blank">1. Freie Training</a> versetzt." Nach guten ersten Runden riss urpl&ouml;tzlich der Faden: "Die L&uuml;cke ging auf und ich konnte das Tempo einfach nicht mehr mitgehen - gestern war ich da noch locker dran. Ich habe keine Ahnung, warum."</p><p>Das fehlende Tempo lag nicht einmal an abbauenden Reifen, wie der Red-Bull-Pilot abschlie&szlig;end verriet: "Wir hatten heute null Verschlei&szlig;. Es war sehr konstant und einfach, die Rundenzeiten zu halten. Aber selbst als die Reifen im Arbeitsfenster waren, fehlte mir einfach der Speed."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 12:59:42 +0000</pubDate>
      <author>Basile Davoine</author>
    </item>
    <item>
      <title>Bagnaia wieder fit: Starkes Signal beim Misano-Test der VR46-Akademie</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/bagnaia-wieder-fit-starkes-signal-beim-misano-test-der-vr46-akademie-26052503/3446791/</link>
      <description>Nach dem Startunfall in Barcelona hegte Francesco Bagnaia Verletzungssorgen - Nun liefert er in Misano auf der Ducati Panigale eine starke Runde und gibt Entwarnung</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-6.motorsport.com/images/amp/x27VNke0/s6/bagnaia-wieder-fit-starkes-signal-beim-misano-test-der-vr46-akademie-26052503.jpg"/> Nach dem Startunfall in Barcelona hegte Francesco Bagnaia Verletzungssorgen - Nun liefert er in Misano auf der Ducati Panigale eine starke Runde und gibt Entwarnung<p>Die VR46-Akademie g&ouml;nnte sich kein entspanntes Pfingstwochenende zu Hause. Stattdessen nutzte die italienische Truppe das freie Rennwochenende, um einen Trackday in Misano einzulegen.</p><p>Mit dabei waren die MotoGP-Fahrer Marco Bezzecchi, Luca Marini, Franco Morbidelli und Francesco Bagnaia. Auch Celestino Vietti und Andrea Migno waren auf der Strecke. Mentor Valentino Rossi fehlte nat&uuml;rlich auch nicht.</p><p>Einen Tag lang fuhren sie in Misano mit Superbikes, um sich auf das wichtige Heimrennen am kommenden Wochenende in Mugello vorzubereiten. In den vergangenen Tagen stand hinter der Teilnahme von Bagnaia ein Fragezeichen.</p><p>Beim MotoGP-Rennen in Barcelona kam es beim ersten Neustart in Kurve 1 zu einem schweren Unfall mit Johann Zarco, Bagnaia und Marini. <a href="https://de.motorsport.com/motogp/news/nach-schwerem-barcelona-sturz-alex-marquez-verpasst-die-naechsten-rennen-26052103/3446473/" target="_blank">Zarco zog sich vor allem B&auml;nderverletzungen im linken Knie zu und wird l&auml;nger ausfallen.</a></p><p>Marini und Bagnaia nahmen am zweiten Neustart teil. Im aufgrund von Reifendruckstrafen korrigierten Ergebnis belegte Bagnaia schlie&szlig;lich den dritten Platz. Marini wurde als Sechster gewertet.</p><p>Unmittelbar nach dem Grand Prix klagte Bagnaia &uuml;ber Schmerzen und erkl&auml;rte, dass er sich nicht wohlf&uuml;hlte. Dennoch setzte er anschlie&szlig;end die Arbeit beim Montagstest in Barcelona fort.</p><p>Nach Testende k&uuml;ndigte Bagnaia an, dass er sich zu Hause gr&uuml;ndlicher untersuchen lassen werde. <a href="https://de.motorsport.com/motogp/news/irgendwas-stimmt-nicht-bagnaia-befuerchtet-verletzung-nach-zarco-crash-26051904/3446402/" target="_blank">Er hatte das Gef&uuml;hl, dass mit seinem linken Handgelenk etwas nicht stimmte.</a></p><p>Dass er nun beim Privattest in Misano mit seiner Ducati Panigale V4S dabei war, ist ein gutes Zeichen. Ein noch st&auml;rkeres Zeichen seiner Fitness war seine Rundenzeit. Bagnaia gab auf <i>Instagram</i> eine Zeit von 1:34,70 Minuten an.</p><p>Damit war er mit der Serienmaschine nur viereinhalb Sekunden von seinem MotoGP-Rundenrekord in Misano entfernt. Diesen stellte Bagnaia 2024 im Qualifying mit 1:30.031 Minuten auf. Sein Rundenrekord im Rennen lautet 1:30.877 Minuten.</p><p>Der Rundenrekord in der Superbike-WM ist 1:31.618 Minuten. Diesen stellte Nicolo Bulega mit der WM-Version der Panigale im vergangenen Jahr auf. Die schnellste Rennrunde lautet 1:32.687 Minuten von Toprak Razgatlioglu (BMW) im Jahr 2024.</p><h2>Iannone testet am Montag die Harley-Davidson</h2><p>In Misano dr&ouml;hnten nicht nur am Pfingstwochenende die Motoren, sondern auch am Pfingstmontag. Andrea Iannone schwang sich erstmals in den Sattel der Harley-Davidson und sammelte erste Eindr&uuml;cke mit seinem neuen Motorrad.</p><p>Der ehemalige MotoGP-Fahrer tritt ab dem n&auml;chsten Rennwochenende in Mugello <a href="https://de.motorsport.com/motogp/news/bagger-world-cup-2026-die-motogp-rahmenserie-von-harley-davidson-25091004/3433547/" target="_blank">im neuen Bagger-World-Cup von Harley-Davidson</a> an. Er ist damit der zehnte Fahrer der neuen Rennserie.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3446791-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Mon, 25 May 2026 12:53:24 +0000</pubDate>
      <author>Gerald Dirnbeck</author>
    </item>
    <item>
      <title>"Konnte dich nicht abschütteln": Hamilton-Verstappen-Plausch geht viral</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/konnte-dich-nicht-abschuetteln-hamilton-verstappen-plausch-geht-viral-26052511/3446788/</link>
      <description>Ein harmonischer Austausch zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen im Cooldown-Room von Montreal verzückt die F1-Fans im Netz</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/vYMkX9v0/s6/hamilton-und-verstappen-begeistern-fans-harmonie-im-cooldown-room-26052511.jpg"/> Ein harmonischer Austausch zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen im Cooldown-Room von Montreal verzückt die F1-Fans im Netz<p>Nach dem Gro&szlig;en Preis von Kanada feiern die Formel-1-Fans Lewis Hamilton und Max Verstappen im Netz f&uuml;r ihren unbeschwerten und &uuml;beraus sympathischen Austausch im Cooldown-Raum. Zuvor hatten sich die einstigen Streith&auml;hne hinter Rennsieger Andrea Kimi Antonelli ein packendes Duell in der Schlussphase geliefert. Ein weiteres Mal teilten sich die mehrfachen Weltmeister gemeinsam ein Podium. (<a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-tragische-figur-kimi-antonelli-gewinnt-mercedes-fight-in-kanada-26052418/3446744/" target="_blank">Zum Rennbericht</a>)</p><p>Doch bevor das Duo in Richtung Siegerehrung schlenderte, bot sich den TV-Zuschauern ein Bild, das wie Balsam f&uuml;r die Fan-Seele wirkte. Der Ort der freundschaftlichen Analyse ihres engen Streckenduells: der Cooldown-Room. "Ich konnte dich einfach nicht absch&uuml;tteln!", strahlte Hamilton, der <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/nach-grossartigem-wochenende-hamilton-pfeift-auf-ferrari-simulator-26052509/3446778/" target="_blank">eines seiner besten Rennen f&uuml;r Ferrari</a> zeigte, seinen alten WM-Rivalen an.</p><p>Verstappen parierte prompt und zollte <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/habs-euch-ja-gesagt-warum-red-bull-den-zoff-mit-verstappen-braucht-26052505/3446766/" target="_blank">nach einem eher &uuml;berraschendem 3. Platz</a> der Leistung des 41-J&auml;hrigen Respekt: "In den mittleren Schikanen hast du mir jedes Mal drei Zehntel abgenommen, aber auf der Geraden habe ich sie mir einfach zur&uuml;ckgeholt." Hamiltons knappe, aber treffende Antwort: "Das war v&ouml;llig irre." Im Anschluss lobte der Red-Bull-Pilot Hamiltons perfekte Linienwahl durch Kurve 6.</p><h2>Fans fordern eigenen Podcast der "GOATs"</h2><p>Im Netz verbreitete sich dieser entspannte Fachsimpel-Plausch der beiden Dauerrivalen wie ein Lauffeuer. Auf <i>Reddit</i> &uuml;berschlugen sich die Lobeshymnen. "Es war genial, Max und Lewis zuzuh&ouml;ren. Gro&szlig;artig zu sehen, wie die beiden wieder gegeneinander k&auml;mpfen", freute sich ein Beobachter.</p><p>Ein anderer Fan bemerkte das immer noch lodernde Feuer der beiden Routiniers: "Ihre Augen haben in den Interviews richtig geleuchtet, als sie &uuml;ber ihre Zweik&auml;mpfe sprachen - Wahnsinn!" Einige fordern angesichts der lockeren Stimmung bereits augenzwinkernd ein eigenes Format f&uuml;r die Superstars: "Ich liebe ihre Diskussionen. Wir brauchen einen Vollzeit-Podcast von den beiden!"</p><p>Die Bewunderung f&uuml;r das Duo kannte keine Grenzen: "Ich bin rot angelaufen und habe vor Freude mit den Beinen gestrampelt, als ich sah, wie sie sich gegenseitig Komplimente machten. Diese Rivalit&auml;t war und ist einfach eine ganz eigene Liga."</p><h2>Vom WM-Krieg zum kollegialen Respekt</h2><p>Ein weiterer User brachte die Erleichterung vieler auf den Punkt: "Ich war einfach unheimlich froh, die beiden wieder im direkten Duell um Positionen zu sehen. Das hat das Rennen nach dem <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-nach-kanada-ausfall-sprachlos-lob-fuer-duell-mit-antonelli-26052501/3446750/" target="_blank">Ausfall von Russell</a> extrem spannend gehalten."</p><p>Dass die beiden derart locker miteinander umgehen, gleicht nach der legend&auml;ren Saison 2021 fast schon einem kleinen Wunder. Der damalige Titelkampf gilt als eine der giftigsten Rivalit&auml;ten der modernen Motorsport-&Auml;ra, bei der auf und abseits der Strecke regelm&auml;&szlig;ig die Fetzen flogen. (<a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/formel-1-datenbank/">Zur Formel-1-Datenbank</a>)</p><p>Doch w&auml;hrend der Ground-Effect-&Auml;ra haben sich die Wogen gegl&auml;ttet. Inzwischen sehen wir Hamilton und Verstappen, die zusammen elf WM-Titel auf ihren Schultern tragen, immer h&auml;ufiger gemeinsam im Fahrerlager - egal ob scherzend oder voll des Lobes f&uuml;r das Gegen&uuml;ber.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 11:38:17 +0000</pubDate>
      <author>Lydia Mee</author>
    </item>
    <item>
      <title>Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Timo Glock</title>
      <link>https://de.motorsport.com/dtm/news/wer-letzte-nacht-am-schlechtesten-geschlafen-hat-timo-glock-26052501/3446786/</link>
      <description>Ben Dörr fährt sensationell aufs Podium, während Timo Glock erneut katastrophal in die Saison startet: Ist all das Zufall und was hat es mit Getriebe-Gate auf sich?</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-3.motorsport.com/images/amp/q639Qdl2/s6/wer-letzte-nacht-am-schlechtesten-geschlafen-hat-timo-glock-26052501.jpg"/> Ben Dörr fährt sensationell aufs Podium, während Timo Glock erneut katastrophal in die Saison startet: Ist all das Zufall und was hat es mit Getriebe-Gate auf sich?<h2>Liebe Leserinnen und Leser,</h2><p>das Zandvoort-Wochenende war ein neuer Tiefpunkt bei Timo Glocks DTM-Comeback. Obwohl - oder gerade weil - bei seinem McLaren-Team D&ouml;rr gro&szlig;er Jubel herrschte: Teamyoungster <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/dtm-rennen-zandvoort-2-bmw-sieg-von-kelvin-van-der-linde-doerr-auf-podium-26052403/3446707/" target="_blank">Ben D&ouml;rr bescherte der Frankfurter D&ouml;rr-Truppe mit Platz zwei den ersten Podestplatz im dritten DTM-Jahr</a>!</p><p>Und zwar mit einer furiosen Fahrt: Der 21-j&auml;hrige Sohn von Teambesitzer Rainer D&ouml;rr, der erst seit 2023 GT3-Rennen f&auml;hrt, verteidigte sich in den Schlussrunden wie ein abgezockter Routinier gegen Piloten wie den zweimaligen DTM-Champion Marco Wittmann, der davor mit dem BMW durchs Feld gepfl&uuml;gt war. Ben D&ouml;rr revanchierte sich damit f&uuml;r die <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/sind-geschockt-doerr-disqualifikation-nach-historischem-mclaren-podest-25082405/3432593/" target="_blank">Sachsenring-Disqualifikation 2025</a>, als er Platz zwei verlor. Und Glock?</p><p>Der 44-J&auml;hrige hatte mit all dem nichts zu tun - und kam auf Platz 14 ins Ziel. Das passt zum Gesamtbild, das sich im Vergleich zum Vorjahr nicht ma&szlig;geblich ge&auml;ndert hat: Youngster Ben D&ouml;rr setzt die Highlights und hat in der <a href="https://de.motorsport.com/dtm/standings/" target="_blank">Gesamtwertung</a> als Sechster auch dieses Jahr bereits 42 Punkte gesammelt. Glock hat 13 Punkte auf dem Konto und ist abgeschlagener 16.</p><p>Seine bisherigen Platzierungen seit dem DTM-Comeback im Vorjahr: 20, 17, 10, 19, 10, 13, 22, 14, 11, 6, 15, 14 - dazu kommen sieben Ausf&auml;lle und eine Disqualifikation. Aber ist der langj&auml;hrige BMW-Werksfahrer wirklich so schlecht?</p><p>Glock fuhr am Sonntag bei Ben D&ouml;rrs Erfolgsfahrt - sechs Runden vor Schluss und offenbar mit der Wut im Bauch - in 1:34.493 die schnellste Runde des Rennens, was zeigt, dass Potenzial da w&auml;re. Doch nach der leidigen Diskussion im Vorjahr, ob sein Auto gleich gut ist wie das seines Teamkollegen, ist er auch dieses Jahr Opfer einer beispiellosen Pechserie.</p><h2>Vier Rennen - und Pannen ohne Ende</h2><p>Bereits beim offiziellen Test in Spielberg vor dem Saisonauftakt musste Glock den halben Tag in der Box D&auml;umchen drehen, weil es Probleme an seinem Auto gab. Beim Freitagtraining in Spielberg war sein McLaren 720S GT3 Evo wegen eines Fehlers bei den Messinstrumenten um mehrere Millimeter zu hoch eingestellt. Die Erkenntnisse des Tages waren also unbrauchbar.</p><p>Dennoch fuhr Glock am Samstag mit Platz sechs sein bisher bestes McLaren-Ergebnis ein - und h&auml;tte sogar Vierter werden k&ouml;nnen, w&auml;re er nicht f&uuml;r durchdrehende R&auml;der beim Stopp bestraft worden. <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/mein-fehler-warum-glock-platz-vier-verlor-und-fast-doppelt-bestraft-wurde-26050501/3445614/" target="_blank">"Mein Fehler", nahm er die Angelegenheit auf seine Kappe</a>. Am Sonntag wurde Glock nur 15. und war damit erneut langsamer als D&ouml;rr, aber auch die Boxenstopps waren mit 8,8 und 10,8 Sekunden nicht ber&uuml;hmt.</p><h2>Glock l&auml;sst auf Instagram Dampf ab</h2><p>In Zandvoort kehrte die Seuche zur&uuml;ck - und Glock machte seinem &Auml;rger in einer Instagram-Story &ouml;ffentlich Luft. "Freitag Freies Training 1 Probleme, Freitag Freies Training 2 Probleme, Qualifying Samstag 1 Probleme. Im Qualifying wegen Leistungsverlusts nicht gefahren", schrieb er am Samstag.</p><p>Was diesmal los war? Am Freitag gab es Probleme mit der Lenkung, weshalb sich offenbar die Spur verstellte. Im ersten Qualifying wurde Glock wegen eines gerissenen Turbolader-Geh&auml;uses mit fast sieben Sekunden R&uuml;ckstand Letzter. Im folgenden Rennen erlitt er nach einer Ber&uuml;hrung mit Kelvin van der Linde einen Reifenschaden.</p><p>Und am Sonntag hatte er wie Ricardo Feller und Bastian Buus Qualifying das Pech, dass vor ihnen Tom Kalender von der Strecke abkam und Sand auf den Asphalt schleuderte - Startplatz 19 war die Folge.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3446786/323529.jpg" alt="Timo Glock"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Schlagschrauber-Problem beim Stopp: Glock stand &uuml;ber 20 Sekunden</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: ADAC Motorsport</p><p>Im Rennen ben&ouml;tigte die D&ouml;rr-Crew f&uuml;r Glocks zweiten Boxenstopp 21,9 Sekunden. Ein Schlagschrauber flog laut dem Team "f&ouml;rmlich auseinander", weshalb man diesen wechselte. Im Ziel fehlten dem McLaren-Piloten 20,3 Sekunden auf Sieger Kelvin van der Linde - allein 15 hat er an der Box verloren.</p><h2>Getriebe-Gate: Warum mussten Glocks Vertrauensleute gehen?</h2><p>W&auml;hrend einige dieser Themen definitiv auf fehlendes Renngl&uuml;ck zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind, f&auml;llt auf, dass Teamkollege Ben D&ouml;rr so gut wie nie unter Problemen an seinem Fahrzeug leidet. Kann es wirklich sein, dass ihn das Team als Sohn des Teambesitzers besser behandelt und man Glock Steine in den Weg legt?</p><p>All das klingt nach einem schlechten Hollywood-Film. "Ich habe den Eindruck, dass Timo ein bisschen sensibel ist", h&ouml;rt man aus Teamkreisen hinter vorgehaltener Hand. Doch schon im Winter sorgte das Team, das dieses Jahr vom <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/legende-zurueck-so-will-strycek-glocks-mclaren-team-nach-vorne-bringen-25112001/3437294/" target="_blank">neuen GT3-Leiter Volker Strycek</a> umgebaut wurde, f&uuml;r <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/verstehe-es-nicht-aus-fuer-vertraute-von-timo-glock-bei-mclaren-team-doerr-25121801/3438908/" target="_blank">Verstimmung bei Glock</a>.</p><p>Denn ausgerechnet sein Vertrauter Richard Selwin, mit dem er den GP2-Titel feierte, und <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/zufall-hat-sein-spiel-gespielt-wie-es-zu-timo-glocks-dtm-comeback-kam-25011601/3421090/" target="_blank">der ihn Ende 2024 vom DTM-Comeback &uuml;berzeugte</a>, musste im Winter als D&ouml;rr-Chefingenieur gehen. Das galt auch f&uuml;r den von Glock ins Team geholten Renningenieur Kevin Mirocha, mit dem der Rennfahrer ein besonderes Vertrauensverh&auml;ltnis hat.</p><h2>Das D&ouml;rr-Team hat es nun selbst in der Hand</h2><p>Interessant ist, dass Selwin und Mirocha im Vorjahr im Zuge des am N&uuml;rburgring durchgef&uuml;hrten Fahrzeugtausches offenbar draufkamen, dass Getriebe und Differenzial, mit denen Glock immer wieder Probleme hatte, weiter bei ihm blieben. Das habe sogar die Getriebenummer belegt. Die beiden sollen das Thema angesprochen haben - und mussten nach der Saison gehen.</p><p>All das belegt nicht, dass Glock, der einen <a href="https://de.motorsport.com/dtm/news/zwei-jahre-auf-jeden-fall-wie-glocks-langfristiger-dtm-plan-mit-doerr-aussieht-25020301/3421807/" target="_blank">Zweijahresvertrag</a> beim Team hat, mit purer Absicht gebremst wird. Wenn man sich im Fahrerlager umh&ouml;rt, kann sich das kaum jemand vorstellen - abgesehen davon, dass bei Ben D&ouml;rr wom&ouml;glich mehr Wert auf neuere Teile gelegt wird. Dennoch entsteht ein gewisser Beigeschmack.</p><p>Das D&ouml;rr-Team, das sich im dritten Jahr eines Dreijahresplans endg&uuml;ltig in der DTM etablieren will und Siege ins Visier nimmt, hat es nun selbst in der Hand, den Beweis zu erbringen, dass all das nicht stimmt. Und zwar, indem nicht nur ein Auto l&auml;uft, sondern auch beim anderen nicht st&auml;ndig etwas schiefgeht.</p><p>Sven Haidinger</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 11:09:34 +0000</pubDate>
      <author>Sven Haidinger</author>
    </item>
    <item>
      <title>Russell adelt neues Reglement - Wolff will mit "Skalpell sezieren"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/russell-adelt-neues-reglement-wolff-will-mit-skalpell-sezieren-26052510/3446783/</link>
      <description>Trotz seines bitteren Ausfalls in Montreal bricht George Russell nach dem harten Silberpfeil-Fight mit Kimi Antonelli eine Lanze für die viel kritisierten 2026er-Regeln</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/K6x47R86/s6/habe-es-geliebt-warum-george-russell-das-neue-reglement-feiert-26052510.jpg"/> Trotz seines bitteren Ausfalls in Montreal bricht George Russell nach dem harten Silberpfeil-Fight mit Kimi Antonelli eine Lanze für die viel kritisierten 2026er-Regeln<p>F&uuml;r George Russell endete der Traum vom Sieg in Kanada in einem absoluten Albtraum. Ein Defekt an der Antriebseinheit zwang den Mercedes-Piloten in Runde 30 zur <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-nach-kanada-ausfall-sprachlos-lob-fuer-duell-mit-antonelli-26052501/3446750/" target="_blank">vorzeitigen Aufgabe</a> und beendete einen bis dahin harten Fight mit seinem Teamkollegen und WM-Rivalen Andrea Kimi Antonelli. (<a href="https://de.motorsport.com/f1/news/wer-letzte-nacht-am-schlechtesten-geschlafen-hat-toto-wolff-26052504/3446761/" target="_blank">Mehr dazu in unserer Kolumne</a>)</p><p>Doch statt nach dem K.o.-Schlag in Frust zu versinken, nutzte der Brite das Medien-Echo, um eine flammende Rede f&uuml;r das oft gescholtene neue Reglement zu halten. Die beiden Silberpfeile hatten die Zuschauer auf den Trib&uuml;nen zuvor regelrecht von den Sitzen gerissen. Nach einem schwachen Start von der Poleposition holte sich Russell die F&uuml;hrung in Runde 5 in der letzten Schikane zur&uuml;ck.</p><p>Antonelli verbremste sich beim Verteidigen, um ein Haar w&auml;ren die beiden Boliden kollidiert. Danach belauerten sich die beiden Mercedes-Piloten rundenlang und tauschten mehrfach die Positionen. "Ich habe es geliebt", schw&auml;rmte Russell im Anschluss. "So einen Zweikampf hatte ich schon seit Jahren nicht mehr. Einen derartigen Schlagabtausch gab es wahrscheinlich nicht mehr, seit Lewis und Nico 2014 in Bahrain gegeneinander gefahren sind." (<a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-tragische-figur-kimi-antonelli-gewinnt-mercedes-fight-in-kanada-26052418/3446744/" target="_blank">Zum Rennbericht</a>)</p><h2>Tr&uuml;gerischer Kanada-Effekt</h2><p>F&uuml;r den Briten ist klar, wem der Dank f&uuml;r diese Show geb&uuml;hrt: "Diese neuen Autos machen das m&ouml;glich. Diese neuen Motoren lassen so etwas zu. Ich verstehe &uuml;berhaupt nicht, warum irgendjemand etwas daran &auml;ndern will. Wir hatten schon in Melbourne fantastische Zweik&auml;mpfe, genau wie in China. Dass Kimi und ich uns hier so duellieren konnten, liegt einzig und allein an diesen Power-Units."</p><p>Ganz so einfach, wie Russell die Situation darstellt, ist die Realit&auml;t allerdings nicht. Der Brite vergleicht hier sprichw&ouml;rtlich &Auml;pfel mit Birnen. Viele &Uuml;berholman&ouml;ver der ersten Saisonrennen waren vom viel kritisierten <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/was-hinter-dem-umstrittenen-jo-jo-racing-2026-steckt-26043006/3445198/" target="_blank">"Jo-Jo-Effekt"</a> gepr&auml;gt - diktiert von Boliden, die mit v&ouml;llig unterschiedlichen Batterieladest&auml;nden auf den Geraden aufeinandertrafen.</p><p>Auch der Vergleich mit dem legend&auml;ren "Duel in the Desert" 2014 hinkt. Der Kampf zwischen Hamilton und Rosberg basierte damals auf unterschiedlichen Reifenstrategien auf extrem rauem W&uuml;sten-Asphalt, nicht auf der schieren Motorleistung. (<a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/formel-1-datenbank/">Zur Formel-1-Datenbank</a>)</p><h2>Kritik nicht dieselbe, die Unzufriedenheit schon</h2><p>Die einzige echte Parallele zwischen Bahrain 2014 und Kanada 2026 ist die politische Gro&szlig;wetterlage. Beide Rennen fanden fr&uuml;h in einer Saison statt, in der neue Motorenregeln f&uuml;r massive Unzufriedenheit sorgten. Damals schimpften prominente Akteure &uuml;ber den fehlenden Sound der neuen V6-Hybride, heute geht es um die Leistungsentfaltung.</p><p>Dass das Rennen in Montreal den aktuellen Technik-Regeln ein derart schmeichelhaftes Zeugnis ausstellte, lag vor allem am Streckenlayout. Der Kurs in Montreal bietet kaum Spielraum f&uuml;r unterschiedliche Strategien beim Rekuperieren und Entladen der elektrischen Energie.</p><p>Zudem sorgten <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/mclaren-warnt-vor-regen-in-kanada-vorteil-fuer-ferrari-und-red-bull-26052411/3446713/" target="_blank">extrem k&uuml;hle Temperaturen</a> f&uuml;r rutschigen Asphalt und unruhige Boliden, was den gef&uuml;rchteten Jo-Jo-Effekt zus&auml;tzlich unterdr&uuml;ckte. Doch hinter den Kulissen brodelt es derweil weiter.</p><h2>Mercedes auf politischem Kurs</h2><p>FIA, Teams und Motorenhersteller verhandeln bereits &uuml;ber Kompromisse, um das Verh&auml;ltnis zwischen Verbrenner- und Elektroleistung f&uuml;r die kommende Saison anzupassen. Mercedes tanzt dabei aus der Reihe. Von Rennstall und Fahrern h&ouml;rt man kaum Kritik. Wohl auch, weil die Saison derzeit kaum besser f&uuml;r die Silberpfeile laufen k&ouml;nnte.</p><p>Toto Wolff r&uuml;ckt die Lobeshymnen seines Sch&uuml;tzlings dennoch ein wenig zurecht und gibt zu, dass die Strecke die Schw&auml;chen des Reglements gut kaschiert hat. "Ich denke, dieses extrem gute Rennen war wirklich streckenspezifisch", analysiert der Mercedes-Teamchef. "Es werden auch wieder schwierigere kommen. Aber wir predigen ja schon lange, dass jedes einzelne Rennen f&uuml;r sich genommen gute Unterhaltung geboten hat."</p><p>Der Mercedes-Boss mahnt bei m&ouml;glichen Regelanpassungen zur Vorsicht: "Wir m&uuml;ssen diese Regeln jetzt mit einem Skalpell sezieren und gezielt verbessern, anstatt v&ouml;llig &uuml;ber das Ziel hinauszuschie&szlig;en und alles eigentlich nur noch schlimmer zu machen."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 10:36:00 +0000</pubDate>
      <author>Stuart Codling</author>
    </item>
    <item>
      <title>Raul Fernandez geschockt über Brivio-Abgang: "Das hat mir nicht geholfen"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/raul-fernandez-geschockt-ueber-brivio-abgang-das-hat-mir-nicht-geholfen-26052502/3446781/</link>
      <description>Raul Fernandez äußert sich erstmals zum Brivio-Wechsel - Der Spanier spricht über mentale Unterstützung, sportlichen Aufschwung und offene Zukunftsfragen</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/KYp4brdY/s6/raul-fernandez-geschockt-ueber-brivio-abgang-das-hat-mir-nicht-geholfen-26052502.jpg"/> Raul Fernandez äußert sich erstmals zum Brivio-Wechsel - Der Spanier spricht über mentale Unterstützung, sportlichen Aufschwung und offene Zukunftsfragen<p>Raul Fernandez war sehr betroffen, als er erfuhr, dass Teamchef Davide Brivio das Trackhouse-Team am Ende der MotoGP-Saison 2026 verlassen wird. Der Italiener wird zu Honda wechseln und dort eine beratende Funktion im Management &uuml;bernehmen.</p><p>Trackhouse-Chef Justin Marks reiste zuletzt zum Rennwochenende in Barcelona. Dort best&auml;tigte der US-Rennstall offiziell den Abschied von Brivio. <a href="https://de.motorsport.com/motogp/news/motogp-paukenschlag-davide-brivio-wechselt-von-trackhouse-zu-honda-26051001/3445870/" target="_blank">Im Paddock war man hinter den Kulissen bereits etwas fr&uuml;her informiert.</a></p><p>Fernandez erhielt die Nachricht schon eine Woche zuvor beim Rennwochenende in Frankreich. "Am Donnerstag habe ich die Neuigkeiten &uuml;ber Davide geh&ouml;rt. Das hat mir, ehrlich gesagt, nicht wirklich geholfen", blickt der Spanier auf Le Mans zur&uuml;ck.</p><p>"Manchmal muss ich aufh&ouml;ren, zu viel &uuml;ber Dinge nachzudenken, die ich nicht kontrollieren kann. Ich m&ouml;chte nicht dar&uuml;ber nachdenken, was mit dem Team passieren wird. Justin wird sicher die beste L&ouml;sung f&uuml;r das Team finden."</p><p>F&uuml;r Fernandez war der Abschied von Brivio "eine gro&szlig;e &Uuml;berraschung", die er "nicht erwartet" hat. Brivio war im Team eine wichtige St&uuml;tze f&uuml;r den 25-J&auml;hrigen. Im vergangenen Jahr wurden hinter den Kulissen viele Gespr&auml;che gef&uuml;hrt.</p><p>Diese haben Fernandez mental immens geholfen, damit er sein Potenzial auf der Strecke entfalten konnte. Seine Leistungen verbesserten sich sp&uuml;rbar. Im Herbst 2025 setzte er in Indonesien mit Platz drei im Sprint ein erstes Ausrufezeichen.</p><p>Anschlie&szlig;end best&auml;tigte Fernandez diesen Trend mit Platz zwei im Sprint in Australien. Einen Tag darauf gewann er auf Phillip Island seinen ersten Grand Prix in der K&ouml;nigsklasse. Es war auch der erste Sieg von Trackhouse.</p><p>"Davide war eine wirklich gute, eine wirklich wichtige Person f&uuml;r mich", sagt Fernandez. "Im schlimmsten Moment meiner Karriere - das war im vergangenen Jahr - hat er immer versucht, mich zu unterst&uuml;tzen."</p><p>"Er hat mir immer geholfen, die Situation zu ver&auml;ndern. F&uuml;r mich war er eine sehr wichtige Person im Team. Aber ich glaube, wir haben nach wie vor ein gutes Motorrad. Das Team ist weiterhin bei Aprilia."</p><p>"Nat&uuml;rlich war es etwas, das ich nicht erwartet hatte, als ich die Neuigkeit h&ouml;rte. Aber wie ich bereits gesagt habe, ist das keine Ausrede. Wir k&ouml;nnen nicht &uuml;ber Dinge nachdenken, die wir nicht kontrollieren k&ouml;nnen."</p><p>Zun&auml;chst konnte Fernandez den Schwung vom guten Herbst auch in die Saison 2026 mitnehmen. Beim Saisonauftakt in Thailand wurde er im Sprint und im Grand Prix Dritter, aber dann wurde es schwieriger.</p><p>Fernandez fuhr zwar regelm&auml;&szlig;ig in die Top 10, aber er stand im Schatten der Werksfahrer Marco Bezzecchi und Jorge Martin. Auch Teamkollege Ai Ogura war schneller.</p><p>Die Zukunft von Fernandez ist offen. Ein Aufstieg ins Aprilia-Werksteam ist ihm versperrt, denn 2027 wird Francesco Bagnaia der neue Teamkollege von Bezzecchi. Ein weiterer Verbleib im Aprilia-Satellitenteam ist nicht ausgeschlossen.</p><p>Als Fernandez k&uuml;rzlich darauf angesprochen wurde, ob er sich zwei weitere Jahre bei Trackhouse vorstellen k&ouml;nnte, meinte er: "Ja, warum nicht?" Mit Brivios Abgang verliert er jedoch einen seiner wichtigsten F&uuml;rsprecher im Team.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3446781-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Mon, 25 May 2026 10:04:42 +0000</pubDate>
      <author>Gerald Dirnbeck</author>
    </item>
    <item>
      <title>Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/die-qualifying-sprint-und-rennduelle-der-formel-1-saison-2026-26031320/3442800/</link>
      <description>Der aktuelle Zwischenstand bei den Qualifying- und Rennduellen der Teamkollegen in der Formel-1-Saison 2026</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-2.motorsport.com/images/amp/Q2jgEQbY/s6/die-qualifying-sprint-und-rennduelle-der-formel-1-saison-2026-26031320.jpg"/> Der aktuelle Zwischenstand bei den Qualifying- und Rennduellen der Teamkollegen in der Formel-1-Saison 2026<p>Der erste Gegner ist dein Teamkollege: Hier ist die &Uuml;bersicht zum aktuellen Zwischenstand bei den Qualifying- und den Rennduellen der Formel-1-Fahrer 2026 mit dem Direktvergleich der jeweiligen Stallgef&auml;hrten im gleichen Auto.</p><p>Denn gerade im Qualifying zeigt sich, wer mehr aus dem Material herausholt: Mit weichen Reifen am Auto und wenig Benzin im Tank sind die absolut schnellsten Runden an einem Grand-Prix-Rennwochenende m&ouml;glich. Die Qualifikation gilt daher auch als eigentliche K&ouml;nigsdisziplin im Motorsport. Dabei wird deutlich, wer wirklich schnell ist - und wer nicht.</p><p>Den Rekord f&uuml;r die meisten Polepositions in der Formel 1 h&auml;lt &uuml;brigens Lewis Hamilton. Und er ist auch der Formel-1-Rekordhalter f&uuml;r die meisten Rennsiege. <a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/formel-1-datenbank/" target="_blank">Mehr dazu in unserer umfangreichen Formel-1-Datenbank!</a></p><p>Aufschluss &uuml;ber die Leistung am Renntag gibt unser Teamkollegen-Vergleich bei der Endposition im Grand Prix mit dem jeweiligen Abstand zwischen den Stallgef&auml;hrten bei der Zieldurchfahrt, sofern beide Fahrer &uuml;ber die Distanz kommen.</p><p>In unserer &Uuml;bersicht bilden wir auch den Teamvergleich im Formel-1-Sprintqualifying ab, dem Sprintrennen zur Ermittlung der Startaufstellung f&uuml;r den Grand Prix bei sechs ausgew&auml;hlten Rennwochenenden in der Saison 2026.</p><p>Die R&uuml;ckst&auml;nde in Klammern beziehen sich in Qualifying und Sprint-Qualifying jeweils auf die letzte gemeinsame Session der beiden Fahrer, weil dies der letzte und entscheidende Zeitenvergleich ist. Im Sprint und im Rennen wird der Sekundenr&uuml;ckstand mit einer gerundeten Nachkommastelle angegeben..</p><h2>Die &Uuml;bersicht aller Teamduelle</h2><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321585.jpg" alt="Oscar Piastri, Lando Norris"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Sutton Images</p><p>McLaren - Fahrer: Lando Norris (Gro&szlig;britannien) &amp; Oscar Piastri (Australien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321586.jpg" alt="Kimi Antonelli und George Russell"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: LAT Images</p><p>Mercedes - Fahrer: Kimi Antonelli (Italien) &amp; George Russell (Gro&szlig;britannien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321587.jpg" alt="Isack Hadjar, Max Verstappen"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Getty Images Europe</p><p>Red Bull - Fahrer: Max Verstappen (Niederlande) &amp; Isack Hadjar (Frankreich)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321588.jpg" alt="Charles Leclerc und Lewis Hamilton"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Ferrari</p><p>Ferrari - Fahrer: Charles Leclerc (Monaco) &amp; Lewis Hamilton (Gro&szlig;britannien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321589.jpg" alt="Alexander Albon, Carlos Sainz"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: NurPhoto</p><p>Williams - Fahrer: Carlos Sainz (Spanien) &amp; Alexander Albon (Thailand)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321590.jpg" alt="Liam Lawson, Arvid Lindblad"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: VCARB / Red Bull Content Pool </p><p>Racing Bulls - Fahrer: Liam Lawson (Neuseeland) &amp; Arvid Lindblad (Gro&szlig;britannien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321591.jpg" alt="Fernando Alonso, Lance Stroll"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Sutton Images</p><p>Aston Martin - Fahrer: Fernando Alonso (Spanien) &amp; Lance Stroll (Kanada)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321592.jpg" alt="Esteban Ocon, Oliver Bearman"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: LAT Images</p><p>Haas - Fahrer: Esteban Ocon (Frankreich) &amp; Oliver Bearman (Gro&szlig;britannien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321593.jpg" alt="Gabriel Bortoleto, Nico H&uuml;lkenberg"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: LAT Images</p><p>Audi - Fahrer: Gabriel Bortoleto (Brasilien) &amp; Nico H&uuml;lkenberg (Deutschland)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321594.jpg" alt="Pierre Gasly, Franco Colapinto"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Alpine</p><p>Alpine - Fahrer: Pierre Gasly (Frankreich) &amp; Franco Colapinto (Argentinien)</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3442800/321595.jpg" alt="Sergio Perez, Valtteri Bottas"/> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: LAT Images</p><p>Cadillac - Fahrer: Sergio Perez (Mexiko) &amp; Valtteri Bottas (Finnland)</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 09:39:09 +0000</pubDate>
      <author>Norman Fischer</author>
    </item>
    <item>
      <title>Nach "großartigem" Wochenende: Hamilton pfeift auf Ferrari-Simulator</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/nach-grossartigem-wochenende-hamilton-pfeift-auf-ferrari-simulator-26052509/3446778/</link>
      <description>Lewis Hamilton feiert in Kanada ohne Simulator-Vorbereitung sein bestes Rennen im Ferrari - das gute Omen im Sinn, plant er jetzt komplett drauf zu verzichten</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-1.motorsport.com/images/amp/B6b48GE2/s6/nach-grossartigem-wochenende-hamilton-pfeift-auf-ferrari-simulator-26052509.jpg"/> Lewis Hamilton feiert in Kanada ohne Simulator-Vorbereitung sein bestes Rennen im Ferrari - das gute Omen im Sinn, plant er jetzt komplett drauf zu verzichten<p>Lewis Hamilton ist nach 17 turbulenten Monaten bei Ferrari wohl endlich angekommen. Und das ausgerechnet an dem Ort, an dem der Brite seinen allerersten Formel-1-Sieg feierte. (<a href="https://www.motorsport-total.com/formel-1/formel-1-datenbank/">Zur Formel-1-Datenbank</a>) Mit einem 2. Platz in Montreal lieferte der Rekordweltmeister sein bisher bestes Resultat im roten Boliden ab. Dabei <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/hamilton-mit-unfassbar-viel-spass-zum-besten-qualifying-seit-langem-26052307/3446601/" target="_blank">verweigerte der Brite den Ferrari-Simulator</a> in der Vorbereitung komplett.</p><p>Schon vor dem Wochenende in Kanada hatte der siebenmalige Weltmeister offenbart, dass er die virtuelle Vorbereitung in Maranello schw&auml;nzt. Ihm fehle schlichtweg die &Uuml;bereinstimmung zwischen den Simulator-Daten und der echten Streckenrealit&auml;t.</p><p>Stattdessen vertraute er auf eine tiefgehende, altmodische Datenanalyse. Ein Ansatz, der ihm bereits in <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">China</a> sein bis dato bestes Ferrari-Resultat (Platz 3 und einen Sprint-Sieg) eingebracht hatte.</p><h2>Radikales Urteil: Simulator als Risiko</h2><p>Diesen Oldschool-Weg will Hamilton nun konsequent weitergehen. "Ich werde den Simulator sicher irgendwann wieder fahren", r&auml;umt er ein, sieht den Nutzen aber eher in der Fehleranalyse f&uuml;r die Ingenieure.</p><p>"Es w&auml;re zum Beispiel gut, das Kanada-Wochenende nachtr&auml;glich abzugleichen, um herauszufinden, wo genau es klemmt. Der Testfahrer wird sich immer reinsetzen und behaupten, es sei alles in Ordnung - aber die Jungs wissen eben nur, was sie virtuell kennen, weil sie das echte Auto nicht auf den Strecken bewegen."</p><p>Das wertvolle Feedback k&ouml;nnten nur die Einsatzfahrer liefern: "Nur Charles und ich fahren den echten Boliden. Es ist also extrem positiv, wenn wir ins Auto steigen und danach sagen k&ouml;nnen: 'So f&uuml;hlt es sich in Wahrheit an, diese Dinge fehlen uns.' Nur so k&ouml;nnen wir das System verbessern."</p><h2>Hamilton besser ohne Simulator?</h2><p>Sein Urteil f&uuml;r die zuk&uuml;nftige eigene Rennvorbereitung f&auml;llt jedoch vernichtend aus: "Ich bin immer da, um dem Team zu helfen und die Entwicklung voranzutreiben. Aber ob ich ihn nutze, um mich auf ein weiteres Rennen vorzubereiten? Wahrscheinlich nicht. Da gibt es einfach zu viele Risiken. Wenn man sich meine beiden besten Rennen ansieht, habe ich keinen Simulator benutzt. Das ist die ehrliche Wahrheit."</p><p>Hamilton erinnert sich an seine glorreiche Vergangenheit: "In fast allen meinen Meisterschaftsjahren, au&szlig;er vielleicht 2008, habe ich den Simulator nicht anger&uuml;hrt. Er ist also keine Notwendigkeit. Er kann ein m&auml;chtiges Werkzeug sein, aber ich bin da oldschool. Ohne bin ich wahrscheinlich besser dran."</p><p>Dass dieser Ansatz in Montreal goldrichtig war, zeigte der Rennsonntag. Von Startplatz 5 aus pfl&uuml;gte Hamilton durchs Feld, schnappte sich gleich in der ersten Runde den McLaren von Oscar Piastri, &uuml;berholte in der Schlussphase zudem noch seinen alten WM-Rivalen Max Verstappen im Red Bull, um sich Platz 2 zu sichern. (<a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-tragische-figur-kimi-antonelli-gewinnt-mercedes-fight-in-kanada-26052418/3446744/" target="_blank">Zum Rennbericht</a>) Lediglich im <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Sprint</a> musste er sich seinem Teamkollegen Charles Leclerc geschlagen geben.</p><h2>Profiteur der Umst&auml;nde mit starkem Rennen</h2><p>"Ich hatte an diesem Wochenende einfach wahnsinnig viel Spa&szlig; da drau&szlig;en", strahlte Hamilton nach der Zieldurchfahrt. "In jeder einzelnen Runde. Wir sind mit dem richtigen Fu&szlig; aufgestanden, hatten die richtige Einstellung, und das Auto f&uuml;hlte sich generell fantastisch an. Hier nach Montreal zu kommen, eine Strecke, die ich liebe, und mein erstes zweites Finish mit diesem Team zu holen, war einfach gro&szlig;artig."</p><p>Zugegeben: Hamilton profitierte massiv von <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-nach-kanada-ausfall-sprachlos-lob-fuer-duell-mit-antonelli-26052501/3446750/" target="_blank">George Russells Ausfall</a> und dem <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/stella-wollte-sichere-nummer-formationsrunden-zerstoeren-mclaren-strategie-26052507/3446772/" target="_blank">Strategie-Fauxpas beider McLarens</a>. Dennoch: ein weiteres Podium bedeutet dem 41-J&auml;hrigen nach einer extrem z&auml;hen Anpassungsphase enorm viel.</p><p>"Daf&uuml;r habe ich so hart gearbeitet. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie tief ich graben musste, um an diesen Punkt zu gelangen. Im Hintergrund mussten wir Berge versetzen, um diese Performance &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich zu machen. Ich bin dem Team unglaublich dankbar, dass sie mich Woche f&uuml;r Woche unterst&uuml;tzen."</p><p>Besonders das Duell mit Verstappen weckte alte Lebensgeister beim siebenmaligen Champion: "Es war absolut genial, wieder mit einem der ganz Gro&szlig;en zu k&auml;mpfen. Es war eine gewaltige Herausforderung."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 09:15:34 +0000</pubDate>
      <author>Stuart Codling</author>
    </item>
    <item>
      <title>Schwarzer Sonntag: Russell nach Ausfall auch noch bestraft!</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/schwarzer-sonntag-russell-nach-ausfall-auch-noch-bestraft-26052508/3446775/</link>
      <description>George Russell und Nico Hülkenberg wurden nach dem Formel-1-Rennen in Montreal von den Rennkommissaren bestraft - Beide Strafen sind zur Bewährung ausgesetzt</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-2.motorsport.com/images/amp/K6Ov7jmY/s6/kanada-nachtraegliche-strafen-fuer-george-russell-und-nico-huelkenberg-26052508.jpg"/> George Russell und Nico Hülkenberg wurden nach dem Formel-1-Rennen in Montreal von den Rennkommissaren bestraft - Beide Strafen sind zur Bewährung ausgesetzt<p>Nach seinem <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-nach-kanada-ausfall-sprachlos-lob-fuer-duell-mit-antonelli-26052501/3446750/" target="_blank">Ausfall beim Gro&szlig;en Preis von Kanada in Montreal</a> hat sich George Russell zu allem &Uuml;berfluss auch noch eine Geldstrafe eingehandelt. Der Mercedes-Pilot hatte seine Kopfst&uuml;tze nach seinem Aus in Runde 30 frustriert auf die Rennstrecke geworfen.</p><p>Die Rennkommissare werteten das als "unsicheres Verhalten", denn theoretisch h&auml;tte ein anderes Auto &uuml;ber das Teil fahren k&ouml;nnen. Russell muss deswegen 5.000 Euro zahlen, allerdings wurde die Strafe auf zw&ouml;lf Monate zur Bew&auml;hrung ausgesetzt.</p><p>Die Rennkommissare begr&uuml;nden ihre Entscheidung so: "Der Fahrer erkl&auml;rte, er sei &auml;u&szlig;erst frustriert dar&uuml;ber gewesen, das Rennen nicht beendet zu haben, und brachte seine Verlegenheit &uuml;ber das anschlie&szlig;ende Geschehen zum Ausdruck."</p><p>"Er entschuldigte sich bei den Rennkommissaren f&uuml;r sein Verhalten, r&auml;umte ein, dass er kein gutes Vorbild gewesen sei, und bot an, sich &ouml;ffentlich zu entschuldigen. Die Rennkommissare nahmen dies zur Kenntnis und nahmen seine Entschuldigung an."</p><p>Eine sportliche Strafe gibt es f&uuml;r Russell nicht. Die Rennkommissare h&auml;tten theoretisch beispielsweise auch die M&ouml;glichkeit gehabt, eine Startplatzstrafe f&uuml;r das n&auml;chste Rennen in Monaco zu verh&auml;ngen.</p><h2>H&uuml;lkenberg-Strafe f&uuml;r "ungew&ouml;hnlichen Vorfall"</h2><p>Auch Nico H&uuml;lkenberg wurde nach dem Kanada-Rennen bestraft. In seinem Fall wurde eine Stop-and-Go-Strafe ausgesprochen, die allerdings ebenfalls bis zum Ende des Jahres zur Bew&auml;hrung ausgesetzt ist. Zudem gab es eine Verwarnung.</p><p>H&uuml;lkenberg, <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">der das Rennen schlie&szlig;lich auf P12 beendete</a>, hatte beim Start in die dritte Einf&uuml;hrungsrunde zu lange gebraucht und war hinter Liam Lawson zur&uuml;ckgefallen. Anschlie&szlig;end &uuml;berholte er den Racing Bulls in der gesamten Runde nicht wieder.</p><p>"Dies war ein ungew&ouml;hnlicher Vorfall", r&auml;umen die Rennkommissare in ihrem Urteil ein und erkl&auml;ren: "Auto 27 [H&uuml;lkenberg] war langsamer als vern&uuml;nftigerweise zu erwarten war, als es von seiner Startposition aus in die dritte Einf&uuml;hrungsrunde startete."</p><p>"Auto 30 [Lawson] startete fr&uuml;her als erwartet und h&auml;tte l&auml;nger auf den Start des Autos 27 warten m&uuml;ssen. W&auml;hrend der Einf&uuml;hrungsrunde gab der Fahrer von Auto 27 an, er sei nicht in der Lage gewesen, Auto 30 sicher zu &uuml;berholen, um die richtige Position wieder einzunehmen."</p><p>"Obwohl sich die Fahrzeuge beim &Uuml;berqueren der SC1-Linie in der falschen Reihenfolge befanden, war eine Verz&ouml;gerung des Starts nicht erforderlich, es war keine Umstellung der Startaufstellung notwendig und es gab keine Auswirkungen auf den Wettbewerb. Beide Fahrzeuge starteten das Rennen von den korrekten Positionen."</p><p>"Die Vorschriften sehen eine obligatorische Stop-and-Go-Strafe f&uuml;r ein Fahrzeug vor, das nicht in die Boxengasse einf&auml;hrt, wenn es seine korrekte Position bis SC1 nicht wieder eingenommen hat."</p><p>"Angesichts der oben genannten mildernden Umst&auml;nde halten die Rennkommissare diese Strafe jedoch f&uuml;r &auml;u&szlig;erst hart und als unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gegen&uuml;ber einem Versto&szlig; an, der in seiner Auswirkung und seinen Folgen relativ geringf&uuml;gig war."</p><p>"Dementsprechend wird die Stop-and-Go-Strafe unter Aus&uuml;bung der den Rennkommissaren gem&auml;&szlig; ISC-Artikel 12.4.6 &uuml;bertragenen Befugnisse ausgesetzt."</p><p>Nicht nur H&uuml;lkenberg selbst wurde f&uuml;r den Vorfall &uuml;brigens bestraft, auch Lawson auf der anderen Seite erhielt zumindest eine Verwarnung. Denn wie im Urteil der Kommissare erkl&auml;rt, h&auml;tte er l&auml;nger mit dem Losfahren aus der Startaufstellung warten m&uuml;ssen.</p><p>Zudem h&auml;tte er die M&ouml;glichkeit gehabt, H&uuml;lkenberg anschlie&szlig;end wieder vorbei zu lassen.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 08:45:28 +0000</pubDate>
      <author>Ruben Zimmermann</author>
    </item>
    <item>
      <title>Stella wollte sichere Nummer: Formationsrunden zerstören McLaren-Strategie</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/stella-wollte-sichere-nummer-formationsrunden-zerstoeren-mclaren-strategie-26052507/3446772/</link>
      <description>McLaren-Teamchef Andrea Stella erklärt, warum der riskante Start auf Intermediates beim Grand Prix von Kanada zum Zeitpunkt der Entscheidung absolut richtig war</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/901DQmZ6/s6/reifen-fehlgriff-in-kanada-warum-mclaren-den-inter-start-nicht-bereut-26052507.jpg"/> McLaren-Teamchef Andrea Stella erklärt, warum der riskante Start auf Intermediates beim Grand Prix von Kanada zum Zeitpunkt der Entscheidung absolut richtig war<p>Leichter Regen hatte den Kurs in Montreal den gesamten Vormittag &uuml;ber fest im Griff, doch p&uuml;nktlich zum Start um 16 Uhr Ortszeit besserten sich die Bedingungen. Die &uuml;berwiegende Mehrheit des Feldes entschied sich f&uuml;r Slicks.</p><p>Nicht so McLaren. Lando Norris und Oscar Piastri wagten aus der zweiten Startreihe heraus als einzige im Spitzenfeld den Intermediate-Poker. Eine Wahl, die sich schnell als teurer Fehlgriff entpuppte. Beide Piloten steuerten nahezu unmittelbar die Box an, um auf den Medium-Reifen zu wechseln.</p><p>Von diesem Moment an geriet das Rennen f&uuml;r McLaren v&ouml;llig au&szlig;er Kontrolle. W&auml;hrend seiner Aufholjagd kollidierte Piastri mit Alex Albon, w&auml;hrend Norris seinen Boliden sp&auml;ter mit einem mechanischen Defekt vorzeitig abstellen musste. (<a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-tragische-figur-kimi-antonelli-gewinnt-mercedes-fight-in-kanada-26052418/3446744/" target="_blank">Zum Rennbericht</a>)</p><h2>Das Pech mit den zus&auml;tzlichen Formationsrunde</h2><p>Doch nach dem Rennen betonte Teamchef Stella, dass die Entscheidung f&uuml;r den Intermediate zu jenem Zeitpunkt, als sie getroffen werden musste, keineswegs falsch war. Der gestrandete Racing-Bulls-Bolide von Arvid Lindblad erzwang gleich zwei zus&auml;tzliche Formationsrunden und raubte McLaren so jeglichen potenziellen Startvorteil.</p><p>Genau in der Phase, als die Streckenbedingungen am schlechtesten waren, fehlten diese entscheidenden Runden unter Rennbedingungen. "Man muss bedenken, dass die Reifen f&uuml;nf Minuten vor dem Start montiert werden und wir ein Zeitfenster von etwa sieben Minuten hatten, um operativ eine Entscheidung zu treffen", erkl&auml;rte Stella.</p><p>"Aus unserer Sicht war die Strecke extrem schmierig. Auf trockenem Asphalt war es schon schwer genug, Temperatur in die Reifen zu bekommen, aber in diesem Moment war es eben schmierig und es regnete. In so einer Situation muss man abw&auml;gen, welcher Reifen f&uuml;r diesen exakten Moment der richtige ist."</p><h2>Und dann begann der &Uuml;berlebenskampf"</h2><p>"Danach h&ouml;rte der Regen rasend schnell auf, und die doppelte Formationsrunde hat uns meiner Meinung nach den gesamten Vorteil dieser Entscheidung gekostet", fuhr der Italiener fort.</p><p>"Ich h&auml;tte wirklich gerne gesehen, wie die Autos auf Trockenreifen klargekommen w&auml;ren, wenn das Rennen p&uuml;nktlich gestartet w&auml;re. Wir hatten also einfach etwas Pech, dass der Regen genau dann aufh&ouml;rte und wir diese extralangen Formationsrunden drehen mussten. Im Nachhinein wurden wir f&uuml;r die Entscheidung bestraft, aber als wir sie treffen mussten, sprachen die Bedingungen absolut f&uuml;r den Intermediate."</p><p>Stella, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/mclaren-warnt-vor-regen-in-kanada-vorteil-fuer-ferrari-und-red-bull-26052411/3446713/" target="_blank">der schon im Vorfeld vor Regen warnte</a>, verriet zudem, dass er pers&ouml;nlich in die Entscheidungsfindung eingegriffen habe. Er wollte unbedingt sicherstellen, dass seine Piloten die ersten Runden unbeschadet &uuml;berstehen. K&uuml;hle Bedingungen machten es f&uuml;r die Slick-Starter zudem schwer, die Vorderreifen auf Temperatur zu bringen.</p><h2>Stella wollte erste Runden unbeschadet &uuml;berstehen</h2><p>Wie viel Grip der Inter zun&auml;chst bot, zeigte sich direkt am Start: Der von Rang 3 losgefahrene Norris katapultierte sich mit einem &uuml;berragenden Launch an die Spitze, bevor sich sein Reifenvorteil in einen handfesten Nachteil verwandelte.</p><p>"Was die eigentliche Entscheidungsfindung angeht, haben sich der Kommandostand und die Fahrer das relativ gut aufgeteilt. Als der Ruf nach einer Entscheidung kam, habe ich sogar selbst meinen Input gegeben", f&uuml;gte Stella hinzu. "Ich wollte einfach sichergehen, dass wir auf einem Reifen unterwegs sind, mit dem wir die erste Runde &uuml;berleben."</p><p>Abschlie&szlig;end warb der Teamchef um Verst&auml;ndnis: "Wir m&uuml;ssen immer ein wenig vorsichtig sein, wenn wir Entscheidungen nur anhand des Endresultats beurteilen. Man muss solche Entscheidungen in dem Moment bewerten, in dem sie getroffen werden m&uuml;ssen. H&auml;tte der Regen nur ein paar Minuten l&auml;nger angehalten und w&auml;re das Rennen p&uuml;nktlich gestartet, h&auml;tten wir Autos gesehen, die auf Trockenreifen massiv zu k&auml;mpfen gehabt h&auml;tten."</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3446772-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Mon, 25 May 2026 07:54:27 +0000</pubDate>
      <author>Filip Cleeren</author>
    </item>
    <item>
      <title>Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat: Lewis Hamilton</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/wer-letzte-nacht-am-besten-geschlafen-hat-lewis-hamilton-26052506/3446769/</link>
      <description>Der siebenmalige Weltmeister holte in Montreal einen weiteren Podestplatz mit Ferrari - Hält Lewis Hamilton sein Versprechen aus Melbourne ein?</description>
      <content:encoded><![CDATA[
            

           
            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-7.motorsport.com/images/amp/5YXWy352/s6/wer-letzte-nacht-am-besten-geschlafen-hat-lewis-hamilton-26052506.jpg"/> Der siebenmalige Weltmeister holte in Montreal einen weiteren Podestplatz mit Ferrari - Hält Lewis Hamilton sein Versprechen aus Melbourne ein?<h2>Liebe Leser,</h2><p>Wir alle haben das schon gemacht, oder? Uns vorgenommen, eine bessere Version von uns selbst zu werden, weniger zu jammern, mit dem Laufen anzufangen - oder zu beschlie&szlig;en, dass wir mehr Zeit mit unseren Eltern verbringen sollten. Meistens tun wir das rund um Neujahr. Wir "fangen neu an", "schlagen ein neues Kapitel auf" und wie man es sonst noch nennen will.</p><p>Aber wie immer geht es darum, ob wir unsere eigenen Versprechen einhalten - nicht darum, sie auszusprechen.</p><p>Als Lewis Hamilton davon sprach, sich 2026 "wiederzuentdecken", wirkte das ein bisschen wie einer dieser Neujahrsvors&auml;tze. Er erw&auml;hnte Training - abgehakt. Er sagte, er glaube an sich selbst. Und er versprach den Journalisten im Presseraum des Medienzentrums in Melbourne, dass sie diese niedergeschlagene Version von Lewis aus 2025 nicht wiedersehen w&uuml;rden.</p><p>"Ich habe f&uuml;r einen Moment irgendwie den Blick daf&uuml;r verloren, wer ich war", <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/lewis-hamilton-geht-motiviert-ins-jahr-2026-diese-person-gibt-es-nicht-mehr-26030505/3442155/" target="_blank">sagte er und k&uuml;ndigte an</a>: "Und diese Person ist weg. Ihr werdet diese Person nicht wiedersehen."</p><p>Tats&auml;chlich klang er im vergangenen Jahr zeitweise ziemlich deprimiert. Aber es gab auch nicht viele Momente, die seine Stimmung h&auml;tten heben k&ouml;nnen. Seine erste Saison in Rot war nicht reich an Highlights. Und Lewis' Frustration erreichte ihren H&ouml;hepunkt wohl rund um den Gro&szlig;en Preis von Ungarn.</p><p>Die Person, die Hamilton versprach, nie wieder zu zeigen, <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/muessen-den-fahrer-wechseln-hamilton-nach-q2-aus-am-boden-25080211/3431711/" target="_blank">nannte sich selbst "nutzlos" und meinte, Ferrari m&uuml;sse "wahrscheinlich den Fahrer wechseln"</a>.</p><p>In diesem Jahr hat er jedoch ein neues Kapitel aufgeschlagen. Er hat einige Ver&auml;nderungen in seinem Umfeld vorgenommen, und auch innerhalb des Teams. Die Beziehung zu Renningenieur Riccardo Adami war nicht optimal. Nicht auf pers&ouml;nlicher Ebene, aber schon kurze Ausschnitte aus ihren Funkgespr&auml;chen im vergangenen Jahr reichten aus, um zu erkennen, dass zwischen den beiden etwas nicht funktionierte.</p><p>Das ist eine gro&szlig;e Ver&auml;nderung, besonders f&uuml;r jemanden, der bei Mercedes ein Jahrzehnt lang mit demselben Ingenieur gearbeitet hat. Lewis begann die Saison 2026 dann ohne einen festen Renningenieur.</p><p>Nicht, dass in diesem Jahr alles perfekt l&auml;uft. Aber bislang h&auml;lt Hamilton seine Versprechen ein. Er kam nach ein paar schwierigen Wochenenden gut gelaunt nach Kanada. Nach einem guten Start in Melbourne und einem starken Wochenende in China, wo er schlie&szlig;lich sein erstes Ferrari-Podium holte, erwiesen sich die Rennen in Japan und Miami als schwierig.</p><p>Und zeitweise sah es so aus, als w&uuml;rde alles wieder in den 2025er-Normalzustand zur&uuml;ckfallen: mit Charles Leclerc als dem schnelleren der beiden Ferrari-Piloten und Hamilton, der st&auml;ndig dem verlorenen Gef&uuml;hl der Kontrolle hinterherjagte.</p><h2>Mama Carmen als Gl&uuml;cksbringer?</h2><p>Dennoch trat er in Montreal in bester Stimmung auf. Bei Hamilton erkennt man das immer an seiner Art zu sprechen - und am Donnerstag war er wieder in Topform. Er erkl&auml;rte, warum er in der Vorbereitung weniger Simulatorarbeit leisten will, und sprach auch dar&uuml;ber, dass er jetzt mehr Zeit mit seiner Mutter verbringt.</p><p>"Ich habe schon eine Weile versucht, meine Mutter dazu zu bringen, mich auf Reisen zu begleiten, aber sie wollte in den letzten Jahren nicht reisen", sagte er. "Sie ist seit wer wei&szlig; wie vielen Jahren nur nach Silverstone gekommen."</p><p>"Letztes Jahr habe ich versucht, sie aus ihrer Komfortzone zu holen und nach Kanada zu bringen. Ich wollte mit ihr zum Lake Louise und so viele sch&ouml;ne Orte in Kanada besuchen, aber es kamen immer wieder Ausreden."</p><p>"Und dann hat sie mir zum Jahresende versprochen: 'N&auml;chstes Jahr ist das Jahr, in dem ich mit dir reise.' Also waren wir zusammen in China, und das war ehrlich gesagt die beste Zeit, die wir je miteinander hatten. Danach fragte sie mich, ob sie nach Montreal kommen kann, und ich dachte: 'Auf jeden Fall.' Aber ich glaube auch, weil es einfach eine tolle Stadt ist."</p><p>"Es gibt gro&szlig;artige Restaurants hier. Es herrscht eine besondere Atmosph&auml;re. Und ich fragte: 'Willst du eine Freundin mitbringen?' Und sie sagte: 'Nein, ich m&ouml;chte einfach Zeit mit dir verbringen.' Also haben wir einfach eine gro&szlig;artige Zeit."</p><p>"Sie ist wirklich meine beste Freundin, deshalb bin ich sehr dankbar, dass sie sich die Zeit genommen hat, hier zu sein. Ich glaube, die Energie macht definitiv einen Unterschied an so einem Wochenende, wenn man Unterst&uuml;tzung von der Familie hat. Und da wir st&auml;ndig unterwegs sind und die Familie nicht oft sehen, ist es dann umso sch&ouml;ner."</p><p>"Als sie in China war, konnte ich ihr auch das Team zeigen. Sie hat es geliebt, Zeit mit dem Team zu verbringen, f&uuml;hlte sich wirklich integriert, und sie haben sie sehr willkommen gehei&szlig;en. Sie mochte die Italiener und das Essen war gro&szlig;artig. Deshalb freue ich mich sehr, dass sie hier ist, und hoffe, dass sie noch zu mehr Rennen kommt."</p><p>Nach dem Sonntag scheint es fast so, als m&uuml;sste Carmen Larbalestier k&uuml;nftig deutlich h&auml;ufiger zu Rennen kommen. Bei den beiden Rennen, die sie in diesem Jahr besucht hat, stand er jeweils auf dem Podium. Und Kanada brachte nicht nur sein bestes Ergebnis mit dem Team, sondern wahrscheinlich auch seine kompletteste Leistung.</p><h2>Wie nachhaltig sind Hamiltons Erfolge?</h2><p>Hamilton war in Montreal von Beginn des Wochenendes an klar der schnellere der beiden Ferrari-Fahrer und "gewann" beide Qualifyings gegen Leclerc, auch wenn keines perfekt verlief. Er hatte einfach genug Pace, um seinen Teamkollegen unter Kontrolle zu halten.</p><p>Und am Sonntag &uuml;berholte er auch Max Verstappen.</p><p>"Ja, ich hatte das ganze Wochenende &uuml;ber unglaublich viel Spa&szlig;", sagte er nach dem Rennen. "In jeder einzelnen Runde hatte ich das Gef&uuml;hl, dass wir auf dem richtigen Fu&szlig; gestartet sind, mit der richtigen Einstellung gekommen sind und sich das Auto insgesamt gro&szlig;artig angef&uuml;hlt hat."</p><p>"Und dann nach Montreal zu kommen, eine Strecke, die ich liebe, und hier ein Sprint-Wochenende zu erleben - das erste hier - war fantastisch. Und das ist mein erster zweiter Platz mit dem Team. Daf&uuml;r habe ich so hart gearbeitet, ich kann gar nicht beschreiben, wie tief ich daf&uuml;r graben musste und wie viel Arbeit und Ver&auml;nderungen im Hintergrund n&ouml;tig waren, um so eine Leistung zu erm&ouml;glichen."</p><p>Lag es an der Entscheidung, die Simulatorarbeit zu reduzieren? Das d&uuml;rfte f&uuml;r viele die naheliegende Schlussfolgerung sein. Hamilton selbst lie&szlig; es sich nicht nehmen, auch Carlo Santi zu loben, der nun wahrscheinlich als sein fester Renningenieur bleiben wird.</p><p>"Ich habe an diesem Wochenende ein anderes Set-up gew&auml;hlt, indem ich mich durch die Daten gearbeitet habe", erkl&auml;rte Hamilton, "und ich arbeite wirklich gut mit meinem Ingenieur zusammen. Er ist absolut gro&szlig;artig und ich arbeite sehr gern mit ihm."</p><p>"Und mein Nummer-2-Ingenieur hat an diesem Wochenende einen fantastischen Job gemacht und mir geholfen, noch mehr Leistung aus dem Auto herauszuholen, es in ein deutlich besseres Arbeitsfenster zu bringen. Ich konnte endlich alle Kurven attackieren."</p><p>"Und wie gesagt, es gab viele Ver&auml;nderungen, um die ich gebeten habe, und Fred [Vasseur] hat mich dabei sehr unterst&uuml;tzt und ebenfalls im Hintergrund viel bewegt, um mich zufriedenzustellen. Und das zeigt sich jetzt endlich in meiner Leistung."</p><p>Nat&uuml;rlich ist es einfach zu sagen, Hamilton sei wieder ganz der Alte - genauso wie es leicht ist, sein Ergebnis in Kanada herunterzuspielen. Schlie&szlig;lich war er in Montreal schon immer stark, und Leclercs Wochenende entwickelte sich gleichzeitig zu einem kompletten Desaster.</p><p>Aber im Moment bringt es wenig, irgendetwas endg&uuml;ltig zu bewerten. Denn es geht nicht darum, etwas einmal zu zeigen - sondern darum, es dauerhaft zu best&auml;tigen.</p><p>Euer,</p><p>Oleg Karpow</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 07:26:53 +0000</pubDate>
      <author>Oleg Karpow</author>
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      <title>"Hab's euch ja gesagt": Warum Red Bull den Zoff mit Verstappen braucht</title>
      <link>https://de.motorsport.com/f1/news/habs-euch-ja-gesagt-warum-red-bull-den-zoff-mit-verstappen-braucht-26052505/3446766/</link>
      <description>Red Bull geht beim Set-up auch in Zukunft bewusst ins Risiko - laut Mekies sind die "Hab's euch ja gesagt"-Momente mit Verstappen essenziell für die Weiterentwicklung</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-5.motorsport.com/images/amp/N6VkypV0/s6/habs-euch-ja-gesagt-warum-red-bull-den-zoff-mit-verstappen-braucht-26052505.jpg"/> Red Bull geht beim Set-up auch in Zukunft bewusst ins Risiko - laut Mekies sind die "Hab's euch ja gesagt"-Momente mit Verstappen essenziell für die Weiterentwicklung<p>Red Bull feierte in Montreal &uuml;berraschend den <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-tragische-figur-kimi-antonelli-gewinnt-mercedes-fight-in-kanada-26052418/3446744/" target="_blank">ersten Podestplatz des Jahres</a>, obwohl der Samstag das nicht ann&auml;hernd erwarten lie&szlig;. Max Verstappen fuhr im Qualifying <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/aus-dem-nichts-russell-knackt-antonelli-im-quali-thriller-in-kanada-26052319/3446657/" target="_blank">lediglich den 6. Startplatz heraus</a> und &auml;u&szlig;erte sich im Anschluss besonders gegen&uuml;ber den niederl&auml;ndischen Medien im Fahrerlager sehr kritisch.</p><p>Einen Tag sp&auml;ter fiel das Fazit deutlich positiver aus als erwartet, auch wenn Verstappen betonte, dass das Resultat in Kanada die wahren Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse nicht komplett widerspiegle. "Um ehrlich zu sein, habe ich mich in <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Miami</a> wohler im Auto gef&uuml;hlt", gab Verstappen zu. "Deshalb bin ich schon ein bisschen &uuml;berrascht, dass wir hier auf dem Podium stehen. Aber man muss das auch im Kontext sehen. <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/russell-nach-kanada-ausfall-sprachlos-lob-fuer-duell-mit-antonelli-26052501/3446750/" target="_blank">George [Russell] ist ausgefallen</a>, und <a href="https://de.motorsport.com/f1/news/norris-verteidigt-mclaren-strategie-nach-reifenpoker-in-kanada-26052502/3446755/" target="_blank">McLaren hat die Strategie v&ouml;llig vermasselt</a>."</p><p>Teamchef Laurent Mekies wertet das <a href="https://de.motorsport.com/f1/results/" target="_blank">Resultat</a> auf dem Circuit Gilles Villeneuve dennoch als Best&auml;tigung f&uuml;r die Fortschritte, die Red Bull bereits in Miami gemacht hat. "Das gro&szlig;e Ganze zeigt, dass wir den Schritt aus Florida mindestens best&auml;tigt haben", so der Franzose. "Ich glaube sogar, wir haben noch etwas mehr gefunden, denn wir konnten den Top-Teams etwas Performance abknapsen."</p><h2>Verstappen wollte Red Bull eines Besseren belehren</h2><p>Mekies hatte zuvor bereits angedeutet, dass die Entwicklung im Laufe der Saison nicht geradlinig verlaufen werde - gleiches gelte f&uuml;r die Rennwochenenden. "Einfache Wochenenden gibt es bei uns sowieso nicht", lachte der Teamchef.</p><p>Der viermalige Weltmeister beklagte, dass Red Bull sein Feedback bez&uuml;glich der bevorzugten Set-up-Richtung ignoriert habe. Er sei den Weg des Teams letztlich nur mitgegangen, um zu beweisen, dass die Abstimmung nicht funktioniert. "Ich habe schon so oft darauf hingewiesen, aber manchmal muss man sie einfach selbst sp&uuml;ren lassen, dass es nicht klappt", polterte Verstappen.</p><p>Auf diese Kommentare angesprochen, stellte Mekies gegen&uuml;ber <i>Motorsport.com</i> klar, dass das Experimentieren mit Abstimmungen fest in der DNA von Red Bull verankert sei und das Team keineswegs gedenke, damit aufzuh&ouml;ren.</p><h2>Warum Red Bull beim Set-up weiterhin ins Risiko geht</h2><p>"Wir gehen jedes Mal ins Risiko, wenn wir das Gef&uuml;hl haben, dass die Balance nicht stimmt oder uns der Abstand zur Konkurrenz nicht passt", erkl&auml;rte Mekies. "Und wenn man solche Risiken eingeht, muss man eben neue Set-up-Richtungen ausloten."</p><p>Dieser Ansatz sei besonders zu Beginn eines neuen Regelzyklus wichtig, da die Teams ihr Paket erst noch verstehen m&uuml;ssten. "Wir stehen noch ganz am Anfang des Jahres und ganz am Anfang mit dieser Fahrzeug-Generation. Wir werden mit unseren Fahrern Dinge ausprobieren, um noch etwas Potenzial freizuschalten - selbst wenn es uns kurzfristig etwas kostet."</p><p>Daraus ziehe man dann die n&ouml;tigen Schl&uuml;sse: "Man lernt daraus f&uuml;r das Qualifying und f&uuml;r das Rennen. An diesem Wochenende haben wir extrem viel gelernt. Wie weit wir vom ultimativen Potenzial des Autos entfernt waren? Das wei&szlig; eigentlich niemand."</p><h2>Das Kollektiv entscheidet &uuml;ber die Abstimmung bei Red Bull</h2><p>Allerdings gibt es verschiedene Wege, Risiken einzugehen. In der Vergangenheit neigte Red Bull meist dazu, Verstappens bevorzugter Richtung zu folgen. War das an diesem Wochenende anders?</p><p>"Absolut nicht", entgegnete Mekies entschieden. "Auch wenn es sich f&uuml;r ihn vielleicht anders angef&uuml;hlt hat: Die Realit&auml;t sieht so aus, dass unsere Fahrer komplett in die Entscheidungen eingebunden sind."</p><p>Dennoch gebe es intern immer wieder Reibung. "Das hei&szlig;t nicht, dass wir nicht auch unsere kleinen Spielchen spielen nach dem Motto: 'Was denkst du und was denke ich?' Aber am Ende des Tages einigen wir uns darauf, was wir auf der Strecke probieren. Und dann gibt es danach eben manchmal so ein kleines 'Hab's euch ja gesagt'-Momentchen."</p><h2>Aggressiv bleiben, neue Wege ausloten</h2><p>Genau das war in Montreal nach dem Qualifying der Fall. Doch laut dem Teamchef ist diese Dynamik zwingend erforderlich, um voranzukommen. "Wir lernen trotzdem gemeinsam. Beiden Seiten ist v&ouml;llig klar, dass man diese Dynamik und manchmal eben auch dieses 'Ich hab's dir ja gesagt'-Gef&uuml;hl braucht, um Fortschritte zu machen."</p><p>Abschlie&szlig;end betonte Mekies, dass das Eingehen von Risiken unweigerlich bedeute, dass auch mal etwas schiefgehe. "Wenn du Risiken eingehst, wirst du auch mal Schmerzen leiden. Aber genau daf&uuml;r brauchen wir dieses Gef&uuml;hl der Fahrer. Sie sollen uns antreiben und sagen: 'Schaut mal, uns fehlen vielleicht nur vier oder f&uuml;nf Zehntel auf die besten Autos, aber es hat sich angef&uuml;hlt, als k&ouml;nnte es noch viel besser sein.' Das ist f&uuml;r uns die pure Einladung, weiterhin aggressiv zu bleiben und neue Wege auszuloten."</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 06:51:29 +0000</pubDate>
      <author>Ronald Vording</author>
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      <title>Valentino Rossi verblüfft VR46-Fahrer: "Er sieht Dinge, die sonst keiner sieht"</title>
      <link>https://de.motorsport.com/motogp/news/valentino-rossi-verbluefft-vr46-fahrer-er-sieht-dinge-die-sonst-keiner-sieht-26052501/3446764/</link>
      <description>Valentino Rossi erkennt Dinge, die sonst nur in Daten sichtbar werden - Die VR46-Fahrer erklären, warum seine Analysen so wertvoll sind - Er macht den Unterschied</description>
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            <img class="type:primaryImage" src="https://cdn-9.motorsport.com/images/amp/725jdqEY/s6/valentino-rossi-verbluefft-vr46-fahrer-er-sieht-dinge-die-sonst-keiner-sieht-26052501.jpg"/> Valentino Rossi erkennt Dinge, die sonst nur in Daten sichtbar werden - Die VR46-Fahrer erklären, warum seine Analysen so wertvoll sind - Er macht den Unterschied<p>Wenn Valentino Rossi ein MotoGP-Wochenende besucht, ist der Rummel um seine Person immer gro&szlig;. Fans feiern ihn und versuchen, ein Autogramm oder ein Foto zu ergattern. Fernsehsender und Journalisten bem&uuml;hen sich um Interviews, um seine Einsch&auml;tzungen und sein Fachwissen zu erhalten.</p><p>Aber auch f&uuml;r das VR46-Team ist ein Besuch des Chefs sehr wertvoll. Als Rossi zuletzt in Barcelona vor Ort war, beschrieb Fabio Di Giannantonio detailliert, wie der neunmalige Motorrad-Weltmeister helfen kann.</p><p>"Er hat ein unglaubliches Auge", sagt "Diggia" voller Faszination und Bewunderung. "Ich meine, &uuml;ber ihn als Fahrer muss ich nichts sagen. Das spricht f&uuml;r sich. Aber dieses Auge, das er hat, ist Wahnsinn."</p><p>"Ich bin jedes Mal wieder &uuml;berrascht, weil er Dinge sieht, die man normalerweise nur in den Daten erkennen kann. Und er sieht diese Dinge und du denkst dir: Wie kannst du eigentlich mit mir auf der Strecke sein?"</p><p>In der Regel verfolgt Rossi die Trainings und Rennen nicht im Fernsehen in der Box, sondern er f&auml;hrt mit einem Scooter auf die Verbindungswege der Strecke und beobachtet das Geschehen von hinter der Leitplanke aus.</p><p>"Er ist in der Lage, viele Dinge zu sehen", betont Di Giannantonio. "Das ist wirklich interessant, wirklich hilfreich und eine gro&szlig;artige Gelegenheit f&uuml;r mich, zu lernen und mich zu verbessern, wenn Vale da ist."</p><p>"Auch deshalb habe ich dieses Jahr so oft gefragt: Wann kommst du, wann kommst du, wann kommst du zur&uuml;ck? Nicht nur wegen seiner blo&szlig;en Anwesenheit, die schon riesig ist, weil die Energie, die er mitbringt, unglaublich ist."</p><p>"Sondern weil man sich mit Vale in der Box wirklich enorm verbessern kann." Die Motorr&auml;der haben sich seit Rossis R&uuml;cktritt Ende 2021 jedoch stark ver&auml;ndert. Das betrifft vor allem die Auswirkungen der Aerodynamik.</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3446764/323519.jpg" alt="Valentino Rossi, Fabio Di Giannantonio"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Valentino Rossi gratuliert Fabio Di Giannantonio zum Sieg</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: JOSE JORDAN / AFP via Getty Images</p><p>Kann Rossi verstehen, wie sich das Fahren mit der heutigen Aerodynamik anf&uuml;hlt? Di Giannantonio sieht dabei kein Problem: "Wenn man ihm einen kleinen Hinweis gibt, erkennt er sofort alles auf der Strecke."</p><p>"Es ist, als h&auml;tte er diese au&szlig;ergew&ouml;hnliche F&auml;higkeit, sofort zu verstehen, was neu ist und was er selbst noch nicht ausprobiert hat. Du erkl&auml;rst es ihm, und er hat es sofort verstanden."</p><p>"Wenn du dann [von ihm] Feedback bekommst, ist es genau richtig - als w&auml;re er selbst gefahren. Da denkst du nur: Wie macht er das eigentlich? Das ist wirklich unglaublich."</p><p>Di Giannantonio eroberte in Barcelona den ersten Grand-Prix-Sieg f&uuml;r VR46 seit September 2023. Da Rossi das Rennen vom Streckenrand verfolgte, gratulierte er seinem Fahrer in der Auslaufrunde.</p><h2>Morbidelli: Rossi z&auml;hlt zu den f&uuml;nf besten Sportlern aller Zeiten</h2><p>In der anderen Ecke der VR46-Box lief die Saison bisher schwieriger. Franco Morbidelli gl&auml;nzte in Barcelona zwar mit dem zweiten Startplatz, aber in den Rennen erreicht er nicht das Niveau von "Diggia".</p><p>Hat ihm Rossi bei seiner Anwesenheit helfen k&ouml;nnen? "Er hat bei einem Grand Prix mehr Zeit, um sich pers&ouml;nlich um dich als Fahrer zu k&uuml;mmern. Er geht an die Strecke und analysiert jede Bewegung."</p><p>"Er sieht so viele Dinge und Details. Er gibt dir viele Informationen, frischen Input und neue Ideen", sagt Morbidelli. "Das ist sehr gut und hilft besonders mir. Er ist definitiv in der Lage, Details zu sehen und zu analysieren, die nur wenige erkennen."</p><img draggable="false" src="https://cdn-0.motorsport.com/static/img/archive/de/news/3446764/323520.jpg" alt="Valentino Rossi"/><p class="title text-fg-default text-body font-bold">Valentino Rossi mit einem Elektroroller seines VR46-Teams</p> <p class="photographer text-fg-muted text-body-sm">Foto: Gold &amp; Goose Photography/Getty Images</p><p>"Er sagt, dass er sieht, dass ich Probleme habe - beim Einlenken und am Kurvenausgang. Das erkennt er, und er hilft mir sehr dabei, die Linien auf der Strecke bestm&ouml;glich zu fahren, um die beste Performance zu erzielen."</p><p>Morbidelli teilt ebenfalls Di Giannantonios Einsch&auml;tzung, dass Rossi Dinge sieht, die sonst kaum jemand erkennt: "Weil er ein Genie auf dem Motorrad ist. Wenn man ein Genie ist, kann man Dinge tun, die schwer zu verstehen sind."</p><p>Auf die Frage, ob Rossi zu den zehn besten Sportlern aller Zeiten z&auml;hlt, antwortet Morbidelli: "Ohne Zweifel. Ich gehe noch weiter: Ich w&uuml;rde ihn in die Top 5 der Besten aller Zeiten setzen."</p><p>"Ich setze Michael Jordan auf Platz eins, Lionel Messi auf zwei, auf drei Valentino Rossi, dann Mike Tyson und dann den Golfer: Tiger Woods. Das ist meine Liste - Vale auf dem Podium", so Morbidelli.</p>]]></content:encoded>
      <guid isPermaLink="false">3446764-de.motorsport.com</guid>
      <pubDate>Mon, 25 May 2026 06:21:35 +0000</pubDate>
      <author>Gerald Dirnbeck</author>
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