Raphael Matos: Verbotene Substanzen waren Tumor-Medikamente

Der brasilianische StockCar-Fahrer wurde nach einem positiven Dopingtest für zwei Jahre gesperrt. In einer Presseerklärung kündigte er an, Einspruch gegen die Sperre einzulegen.

Schon beim Saisonfinale in Interlagos musste der ehemalige IndyCar-Pilot zuschauen, da er beim Dopingtest nach dem Rennen in Curitiba durchgefallen war.

Am Freitag erklärte der Brasilianer in einem Statement, dass die gefundene Substanz nicht zur Leistungssteigerung gedient hätte, sondern ein Medikament zur Behandlung von Tumoren sei.

Er sei sehr überrascht gewesen, diese Sperre zu bekommen, schrieb Matos. Nach dem Anschuldigen in den Medien wolle er nun einiges klarstellen und hoffe auf Gerechtigkeit.

„Als ich 18 Jahre war, wurde ein Tumor in meinem Oberschenkelknochen diagnostiziert. Durch die darauffolgende Operation behielt ich Narben und ständige Schmerzen zurück. Ich nahm an Kartrennen teil, ging aber mit einer Krücke.“

2006 sei ein weiterer Tumor, dieses Mal in der Schulter entdeckt worden, der seitdem mit Medikamenten behandelt würde, die in den USA erhältlich und legal seien.

„Ich habe alle Dokumente und therapeutische Genehmigungen, die mir die Einnahme der gefundenen Substanzen erlauben. Da wir nicht die Absicht hatte, sie im Wettbewerb anzuwenden, habe ich die Klausel nicht beantragt, die es mir erlaubt hätte, sie auch vor nationalen Rennen zu nehmen.“

„Außerdem haben diese Substanzen keine Zulassung in Brasilien, außer durch einen Gerichtsbeschluss, obwohl viele Patienten in ihrer Behandlung darauf angewiesen sind.“

In all seinen Jahren im Rennsport habe er stets die Regeln beachtet, betone Matos und bedankte sich für die Unterstützung jener, die „verstehen, dass ich keinerlei Absicht hatte, die Regeln zu verletzen.“

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