Alvaro Bautista: "Es macht mir nichts aus, wenn ich stürze"

Die zwei Jahre bei Honda sind geprägt von Enttäuschungen und einer hohen Anzahl an Stürzen: Alvaro Bautista macht sich deshalb aber keine Sorgen

Alvaro Bautista: "Es macht mir nichts aus, wenn ich stürze"

Als Alvaro Bautista Ende 2019 von Ducati zu Honda wechselte, hatte er zusammen mit dem weltgrößten Motorradhersteller Großes vor. Doch die Erfolge blieben aus. Statt Siegen und WM-Titeln musste Bautista Rückschläge und eine hohe Anzahl an Stürzen verkraften. Die vielen Ausflüge ins Kiesbett haben das Selbstvertrauen des Spaniers aber nicht erschüttert.

"Wichtig ist, zu wissen, warum man stürzt", betont Bautista. "Vor allem in dieser Saison wusste ich immer sehr gut, warum ich gestürzt war. Für mich ist das kein Problem. Es gehört dazu. Ich mache mir keine Gedanken wegen den Stürzen. Sie passieren einfach."

"Ich hoffe natürlich, dass ich mir keine schweren Verletzungen zuziehe. Doch es macht mir nichts aus, wenn ich stürze", berichtet Bautista, der einen Unterschied zwischen den Stürzen in seiner WSBK-Rookiesaison mit Ducati und den beiden HRC-Jahren erkennt.

"In der Saison 2019 stürzte ich, weil mir die Erfahrung mit den Reifen fehlte. Ich konnte die Bedingungen nicht richtig einschätzen. Vielleicht wollte ich einen zu großen Vorsprung herausfahren und habe deshalb auf Grund der mangelnden Erfahrung Fehler gemacht", grübelt er.

"In den beiden vergangenen Jahren bin ich sehr oft gestürzt, weil ich das Limit des Motorrads überfahren wollte. Vor allem in dieser Saison waren die Stürze darauf zurückzuführen, weil ich zu viel wollte", erklärt der Honda-Werkspilot, der am Ende der Saison zu Ducati zurückkehrt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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