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Alvaro Bautista grübelt: Was hat Kawasaki ab Misano anders gemacht?

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Alvaro Bautista grübelt: Was hat Kawasaki ab Misano anders gemacht?
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09.11.2019, 14:59

Bis zum Sommer dominierte Alvaro Bautista mit seiner Ducati die WSBK-Saison 2019, doch ab Misano konnte Kawasaki den WM-Leader stark unter Druck setzen

Ducati-Pilot Alvaro Bautista war der dominierende Fahrer zu Beginn der WSBK-Saison 2019. Doch im Laufe des Jahres bekam die Dominanz des Spaniers Risse und unter Druck machte der Superbike-Neuling einige Fehler. Titelverteidiger Jonathan Rea (Kawasaki) nutzte die Probleme seines Gegners und übernahm im Sommer die WM-Führung, die er schnell ausbauen konnte. Rückblickend wundert sich Bautista über das, was im Juni passierte.

"Von Donington an oder sogar ein bisschen zuvor ab Misano waren alle Kawasakis vorne zu finden. Es war nicht nur Jonathan", stellt Bautista fest. Der Spanier vermutet eine Änderung am Motorrad, die dafür sorgte, dass die Ducati-Dominanz zu Ende ging: "Sie haben am Motorrad etwas gefunden, das dabei half, alle Motorräder schneller zu machen."

"Deren Erfahrung ist ein Vorteil. Das ist in einer Meisterschaft wichtig. Es ist einfach, ein Rennen zu gewinnen. Aber es ist sehr schwierig, eine Meisterschaft zu gewinnen. Man muss sehr konstant sein und immer das Maximum herausholen", erkennt Bautista. "Ich habe das Gefühl, dass sie (Kawasaki) zu Beginn der Saison entspannter waren. Sie reagierten sehr gut und machten eine Änderung am Motorrad."

Für Alvaro Bautista überwiegt das Positive

Bautista beendete seine Rookiesaison mit dem Vizetitel. "Ich bin happy. Ich kam ohne Erfahrung in die Superbike-WM. Ich kannte das Team nicht. Ich kannte die Reifen nicht. Das Team kannte das Motorrad nicht. Es war alles neu. Ich musste viele Dinge lernen und bin deshalb zufrieden", fasst er zusammen.

Alvaro Bautista

Schnell, aber schwer zu fahren: Ducati Panigale V4R

Foto: LAT

"Der erste Teil der Saison und die vielen Siege waren für mich unwirklich. Aber auch der zweite Teil der Saison war unwirklich. Der Sturz und die Probleme waren unvorhersehbar. Es war eine merkwürdige Saison. Ich behalte das Positive im Kopf und schaue nach vorn", bemerkt Bautista.

Die Stürze in Jerez, Misano, Donington und Laguna Seca kosteten schlussendlich die WM. "Ich denke nicht zu sehr darüber nach. Ich genoss vor allem den ersten Teil der Saison. Auf einigen Kursen hatten wir Pech", blickt er zurück. "Es gab zwei Strecken, auf denen wir mehr zu kämpfen hatten. Doch auf allen anderen Kursen waren wir bereit, um Siege zu kämpfen."

In der Saison 2020 werden die Karten neu gemischt

Im kommenden Jahr sitzt Bautista auf einer der neuen Honda Fireblades. "In der kommenden Saison wird es mehr starke Fahrer und mehr starke Motorräder geben", prophezeit der ehemalige Ducati-Pilot. "Die anderen Hersteller bemühen sich stärker in dieser Meisterschaft. Das ist gut. Es wird eine interessante Saison. Ich bin gespannt, wie die neuen Motorräder funktionieren und wie die Neuzugänge zurechtkommen."

Honda Fireblade RR-R

Honda Fireblade RR-R: Wie gut ist das neue Superbike aus Japan?

Foto: Honda

Wann sitzt Bautista zum ersten Mal auf der neuen Honda? "Ich kenne den Testplan nicht", so der Spanier. Und was traut er in der neuen Saison seinem ehemaligen Arbeitgeber zu? Wird Ducati um die WM kämpfen? "Chaz (Davies) fuhr bei den vergangenen Rennen sehr gut. Er wurde schneller und baute ein gutes Gefühl auf. Ich denke, dass er in der kommenden Saison um Siege kämpfen kann."

Der Favorit ist aber erneut Jonathan Rea. Wie stehen die Chancen, den Rekord-Weltmeister endlich vom Thron zu stoßen? "Würde ich ihn nicht besiegen wollen, dann könnte ich auch Zuhause bleiben. Ich fahre Rennen, weil ich gewinnen möchte", so Bautista.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Superbike-WM
Fahrer Alvaro Bautista , Jonathan Rea
Urheber Sebastian Fränzschky