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BMW fährt auch in Misano hinterher: "Abstand zu Ducati unglaublich"

Technische Probleme und Rückstand von einer halben Minute - BMW spielt auch in Misano keine Rolle im Spitzenfeld - Marc Bongers spricht Klartext

BMW fährt auch in Misano hinterher: "Abstand zu Ducati unglaublich"

BMW spielte auch beim fünften Wochenende der Superbike-WM keine Rolle im Spitzenfeld. Auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli in Italien betrug der Rückstand in der Superpole schon über eine Sekunde. Scott Redding war als Zwölfter mit 1,1 Sekunden Rückstand der beste BMW-Fahrer im Qualifying.

Im Samstagsrennen sah der Brite als Elfter das Ziel. Auf Ducati-Dominator Alvaro Bautista verlor Redding eine halbe Minute. Im abgebrochenen Superpole-Rennen wurde Garrett Gerloff als Neunter gewertet und war somit bester BMW-Fahrer.

Das zweite Hauptrennen beendete Gerloff auf dem achten Platz. "Wenn man sich den Sonntag ansieht, haben wir mit dem achten Platz von Garrett in Lauf zwei einen Lichtblick gesehen", findet Teamdirektor Marc Bongers.

Aber auch er muss eingestehen: "Natürlich ist der Abstand zur führenden Ducati unglaublich. 30 Sekunden hinter dem Sieger anzukommen entspricht nicht unseren Erwartungen und dem, was wir anstreben."

"Andere scheinen auch zu kämpfen, dennoch zeigt sich immer wieder, dass die Startposition für das Rennen extrem wichtig ist. Denn einige unserer Fahrer hatten eine ähnliche Pace wie die Piloten auf den Plätzen vier, fünf und sechs."

"Wir wurden in der Superpole durch die rote Flagge hart getroffen, auch wenn es anderen ebenso erging. Das bestimmt dann den weiteren Verlauf des Wochenendes. Doch bei der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit, die in Misano herrschten, haben die Jungs eindeutig Kampfgeist gezeigt."

Garrett Gerloff

In der WM-Wertung ist Garrett Gerloff der beste BMW-Fahrer

Foto: Motorsport Images

Die beiden Top-10-Ergebnisse von Gerloff machten Mut, denn es gelang von Samstag auf Sonntag eine kleine Steigerung. "Ich bin wirklich glücklich über die Arbeit, die das Team gestern Abend geleistet hat", lobt der US-Amerikaner seine Bonovo-Crew.

"Als ich am Sonntag auf das Motorrad gestiegen bin, fühlte ich mich viel besser. Ich bin wirklich zuversichtlich ins Superpole-Rennen gegangen. Dort hatten wir ein wenig Glück, aber es war Pech für Danilo Petrucci und Iker Lecouna, die gestürzt sind."

"Doch das hat uns auf den neunten Platz gebracht, von dem aus wir in das zweite Rennen starten konnten. Wir hatten ein paar Schwierigkeiten am Start. Ich glaube, ich bekomme ihn nicht zu 100 Prozent hin, und auch die Kupplung scheint sich seltsam anzufühlen."

"Aber ich versuche keine Ausreden zu haben: Ich hatte einen schlechten Start und habe mein Bestes gegeben, um mich wieder nach vorne zu arbeiten. Ich bin einigermaßen happy mit dem achten Platz, den wir erreicht haben, aber ich weiß, dass wir mehr können."

Redding: "Alle wurden schneller, ich wurde langsamer"

Redding belegte am Sonntag im Superpole-Rennen den elften Platz, aber im zweiten Hauptrennen wurde er nur 14. "Es hat uns einfach an Pace gefehlt, das war es", spricht der Brite Klartext. "Im Rennen waren wir immer zwei, drei Zehntelsekunden langsamer als die zweite Gruppe."

"Wir haben versucht, einen guten Start hinzulegen und so lange wie möglich dranzubleiben. Aber es war selbst in den ersten Runden schwierig. Im Laufe des Wochenendes hatte ich dann immer mehr Probleme. Alle wurden schneller, ich wurde langsamer."

Scott Redding

Ein weiteres frustrierendes Wochenende für Scott Redding

Foto: BMW Motorrad

"Ich hatte Schwierigkeiten mit der Motorbremse. Wir haben gerade die Daten überprüft und es gibt Unregelmäßigkeiten bei der Motorbremse, die mir nicht dabei helfen, in die Kurve zu gehen und mich auf den Ausgang vorzubereiten, denn das Motorrad pusht die ganze Zeit."

"Also haben wir wieder mehr Arbeit vor uns, um herauszufinden, wie wir die Situation verbessern können. Es war erneut kein Wochenende, das wir uns gewünscht haben. Es ist momentan ziemlich schwierig für uns, aber wir arbeiten weiter daran, eine Lösung zu finden."

Technische Probleme auch bei Loris Baz

Loris Baz hatte ebenfalls mit technischen Problemen zu kämpfen. Im Superpole-Rennen sprang manchmal der Gang heraus. Deshalb wechselte er für das zweite Hauptrennen auf das zweite Motorrad.

Loris Baz

Im Sonntagsrennen musste Loris Baz das Feld von hinten aufrollen

Foto: Motorsport Images

"Leider sah ich während der Aufwärmrunde auf dem Weg zur Startaufstellung Rauch aus dem Bike kommen, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass der Motor kaputt war", schildert Baz. "Also bin ich zurück zur Box gefahren." Das Bonovo-Team konnte das Motorrad reparieren.

"Ich denke, es war nur ein Sensor, der nicht an der richtigen Stelle war. Ich musste vom Ende des Feldes starten. Aber ich hatte einen guten Start und war ziemlich schnell dort, wo ich sein sollte, wenn ich von meiner normalen Position gestartet wäre." Baz kam schließlich als Zwölfter ins Ziel.

Tom Sykes sammelt drei WM-Punkte

In Misano kehrte Tom Sykes zu BMW zurück. Er vertritt Michael van der Mark, bis dieser nach seiner Verletzungspause zurückkehren kann. Am Samstag verpasste Sykes als 16. die WM-Punkteränge.

Im Superpole-Rennen stürzte Sykes, fuhr aber weiter und wurde als 20. gewertet. Das zweite Hauptrennen beendete er als 13. "Natürlich war ich enttäuscht über meine Startposition", seufzt der Brite. "Diese hatte massiven Einfluss auf unsere Performance in den Rennen."

Tom Sykes

Nach der Trennung von Puccetti-Kawasaki ist Tom Sykes zurück bei BMW

Foto: Motorsport Images

"Im letzten Rennen hatte ich wieder das Gefühl, dass ich einen guten Start hatte. Doch leider hat mich wieder jemand getroffen. Dadurch wurde die Position meines Bremshebels verschoben, wodurch ich einige Plätze verloren habe."

"Und ehrlich gesagt, konnte ich auf der Strecke nicht viel ausrichten. Ich würde wirklich gerne eine Abstimmung finden, mit der ich eine bessere Rundenzeit erreichen kann. Die Konstanz ist kein Problem, aber in einigen Bereichen fehlt es uns und wir können im ersten Teil des Rennens keine guten Rundenzeit fahren."

Nach fünf Rennwochenenden ist Gerloff als 13. der beste BMW-Mann in der Fahrerwertung. In der Herstellerwertung ist BMW auf dem fünften und letzten Platz.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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