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BMW in Portimao: Gerloff kratzt am Podium, Redding außerhalb der Top 10

Garrett Gerloff bringt BMW bei der Superbike-WM in Portimao in die Top 4 - Werkspilot Scott Redding rutscht in der Meisterschaft weiter ab

BMW in Portimao: Gerloff kratzt am Podium, Redding außerhalb der Top 10

BMW erlebte bei der Superbike-WM in Portimao ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Bonovo-Pilot Garrett Gerloff fuhr in beiden Hauptrennen als Vierter ins Ziel und demonstrierte damit das hohe Potenzial der BMW M1000RR. Ebenfalls erfreulich lief das Wochenende von Werkspilot Michael van der Mark, der zwei Top-7-Ergebnisse feierte.

Teamkollege Scott Redding hingegen erlebte ein schwieriges Wochenende. Der ehemalige Vize-Weltmeister schaffte es in keinem der drei Rennen in die Top 12. Und auch Bonovo-Pilot Loris Baz hatte kein gutes Wochenende, denn sein Team musste einen zusätzlichen Motor einsetzen. Das hatte zur Folge, dass der Franzose in den beiden Hauptrennen aus der Boxengasse starten musste.

Die Ergebnisse von Gerloff haben vor allem im Lager der Bonovo-Mannschaft für Jubelstimmung gesorgt. "Ich bin hin und weg", kommentiert Teambesitzer Jürgen Röder. "Wir sind nur etwa 2,8 Sekunden hinter dem Sieger. Das hatten wir noch nie! Garrett hat ein wahnsinniges Rennen hingelegt", lobt der Bonovo-Teambesitzer die Leistung seines Fahrers.

Garrett Gerloff bestätigt die Fortschritte bei BMW

Gerloff musste aus der vierten Startreihe ins erste Rennen gehen und stand im zweiten Rennen in Reihe drei. "Nach dem Qualifying hätte ich nicht gedacht, dass zwei vierte Plätze überhaupt möglich wären", gesteht Gerloff, der in der Superpole nur auf P12 landete.

 

"Aber ich denke, das ist etwas, was ich über mich selbst lernen muss; mich nicht selbst abzuschreiben", bemerkt der US-Amerikaner. "Mit Rennen zwei endete ein wirklich tolles Wochenende für mich. Ich habe nicht gerade um das Podium gekämpft, aber ich war nahe dran. Bis zur letzten Runde dachte ich, dass ich Rinaldi vielleicht einholen kann."

Garrett Gerloff

Garrett Gerloff feiert mit Bonovo-Teambesitzer Jürgen Röder und seiner Crew

Foto: BMW Motorrad

"Am Ende bin ich einfach nur superglücklich darüber, wie sich das Motorrad anfühlt und wie das ganze Team zusammenarbeitet. Ich kann nicht viel mehr verlangen. Ich bin sehr glücklich! Wir haben in dieser Saison nur noch eine Runde vor uns, aber ich würde sie wirklich gerne mit einem starken Wochenende abschließen. Es war sehr cool, und wir machen definitiv Fortschritte", freut sich Gerloff.

Michael van der Mark findet allmählich zu alter Stärke

BMW-Werkspilot Michael van der Mark startete in Portimao bereits am Freitag gut ins Wochenende und landete in der Superpole am Samstagvormittag auf P7. Im ersten Rennen mischte er lange in der Verfolgergruppe mit und verlor erst im finalen Renndrittel einige Positionen. Mit P7 war der Niederländer aber immerhin zweitbester BMW-Pilot. Es folgte ein weiterer siebter Platz im Sprintrennen und P11 im finalen Rennen.

Michael van der Mark

Michael van der Mark zeigte sein bisher bestes Wochenende nach dem Comeback

Foto: BMW Motorrad

"Ich bin mit dem Wochenende insgesamt wirklich sehr zufrieden", bilanziert Van der Mark. "Bereits ab Freitag habe ich mich auf dem Motorrad sehr gut gefühlt. Wir haben am Bike weitergearbeitet, aber nur kleine Änderungen vorgenommen. Ich bin wirklich happy mit den Ergebnissen dieses Wochenendes."

"Der siebte Platz im Superpole-Rennen war gut. Ich habe gemerkt, dass mir noch etwas der Rennrhythmus fehlt, aber trotzdem war ich wirklich zufrieden. Das Feld ist so eng beieinander, und man muss eine gute Startposition haben. Und so stand ich auf dem siebten Platz in der Startaufstellung für das zweite Rennen", berichtet der Niederländer.

"Ich hatte einen wirklich guten Start. Leider hatte ich in Kurve eins etwas Pech, und dann konnte ich die Plätze nicht zurückgewinnen. Und ehrlich gesagt hatte ich ein bisschen zu kämpfen. Ich hatte nicht dasselbe gute Gefühl wie zuvor. Aber es ist ein weiteres absolviertes Rennen, wir haben einige gute Punkte gesammelt, und vor allem hat mir das Fahren an diesem Wochenende sehr viel Spaß gemacht", freut sich der WSBK-Laufsieger.

Scott Redding findet erneut keinen guten Rhythmus

Deutlich weniger erfreulich verlief das Wochenende für Teamkollege Scott Redding. Nach P11 in der Superpole folgte ein enttäuschender 15. Platz in Lauf eins. Im Superpole-Rennen verpasste Redding als 13. die Punkte und in Lauf zwei musste er in Kurve 3 ins Kiesbett ausweichen. Das finale Rennen endete mit P14 alles andere als positiv.

Scott Redding

Scott Redding liegt in der Fahrerwertung nur noch auf P14

Foto: BMW Motorrad

"Es war ein sehr enttäuschendes Wochenende", kommentiert Redding. "Ich hatte große Probleme, meinen Rhythmus und ein Gefühl für das Motorrad zu finden. Das hat es unmöglich gemacht, anzugreifen."

"Das gesamte Team hat das ganze Wochenende hart gearbeitet, und wir haben in den Sessions viele verschiedene Dinge ausprobiert. Aber wir konnten keine passende Lösung finden. Jetzt haben wir ein paar Wochen Pause, Zeit für uns alle, nach dem Double-Header neue Kräfte zu sammeln, und dann möchten wir beim Saisonfinale deutlich stärker zurückzukommen", so Redding.

Bonovo will Scott Redding zurück an die Spitze bringen

Nach dem Saisonfinale wechselt Redding in das Bonovo-Team. Teambesitzer Jürgen Röder traut dem Briten einen erfolgreichen Neustart zu.

Scott Redding

Scott Redding wechselt nach dem Saisonfinale ins Bonovo-Team

Foto: BMW Motorrad

"Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir nächstes Jahr einen anderen Scott sehen, dass wir ihm - so denke ich - das familiäre Umfeld und den Neustart bieten können, um wieder das zu zeigen, wozu er in definitiv in der Lage ist", so der Bonovo-Teambesitzer. "Scott ist ein absoluter Weltklasse-Fahrer und wir sind glücklich, dass er nächstes Jahr in unserem Team ist."

Start aus der Boxengasse: Loris Baz geht leer aus

Bonovo-Pilot Loris Baz erlebte bei seinem vorletzten Einsatz für das Team kein gutes Wochenende. Das Team musste einen zusätzlichen Motor einsetzen. Das hatte zur Folge, dass Baz die beiden Hauptrennen aus der Boxengasse starten musste. Der Franzose konnte keine Punkte sammeln.

"Wir wussten, dass das Superpole-Rennen das einzige werden würde, das Spaß macht, sagen wir einmal so", bemerkt Baz, der auf P12 ins Ziel kam. "Ich habe alles versucht, in die Punkte zu kommen, aber es war nicht möglich. Dennoch hat es mir Spaß gemacht, mit den anderen Fahrern in der Gruppe zu kämpfen."

Loris Baz

Loris Baz hatte in der laufenden Saison viel Pech

Foto: BMW Motorrad

"Im zweiten Hauptrennen musste ich erneut aus der Boxengasse starten. Zu meinem Glück gab es in der ersten Kurve einige Probleme mit den anderen Jungs, sodass ich weniger Zeit als gestern verlor und nicht weit hinter Scott und Johnny (Rea) lag. Wir haben uns vorgearbeitet, und ich habe einfach versucht, wirklich hart zu pushen, um ein paar Punkte zu holen", schildert Baz.

"Für mich gab es nichts mehr zu verlieren. Ich habe sehr viel Druck gemacht und bin in Kurve eins knapp über das Limit hinausgegangen", erklärt er den Sturz im finalen Rennen. "Wir haben den SC2-Vorderreifen probiert, und vielleicht hat uns das bei den Unebenheiten in Kurve eins nicht geholfen. Es war ein ziemlich heftiger Sturz, aber mir geht es gut."

Bonovo-Teammanager Michael Galinski bedauert, dass Loris Baz und seine Crew nicht für die Bemühungen belohnt wurden: "Manchmal tut es mir für die Mechaniker leid, weil sie genauso hart und akribisch arbeiten und nicht ganz so belohnt werden. Mit den zwei Starts aus der Boxengasse war es natürlich superschwierig."

In der Herstellerwertung befindet sich BMW auf Kurs, den vierten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. Vor dem Saisonfinale in Jerez hat BMW 16 Punkte Vorsprung auf Honda.

Mit Bildmaterial von BMW Motorrad.

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