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BMW verzichtet auf Aragon: Wintertest-Strategie hat sich laut Sykes ausgezahlt

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BMW verzichtet auf Aragon: Wintertest-Strategie hat sich laut Sykes ausgezahlt
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04.12.2019, 06:04

BMW verzichtet auf den Test in Aragon und geht dafür in Jerez sehr strukturiert zu Werke: Werkspilot Tom Sykes lobt die Änderungen für die WSBK-Saison 2020

Die WSBK-Saison 2020 wird BMWs zweites Jahr mit der neuen S1000RR sein. Basierend auf den Erfahrungen der abgelaufenen Saison tüftelten die Münchener an einigen Details, um die Maschine noch besser zu machen. Beim Wintertest in Aragon fehlte BMW. Dafür brachten sie einige Neuerungen zum zweiten Kräftemessen nach Jerez.

Tom Sykes landete in der Wertung auf Position sieben und lag etwas mehr als eine Sekunde zurück. Ein Sturz während der Zeitenjagd verhinderte ein besseres Abschneiden. "Wir haben bereits in der Schlussphase der vergangenen Saison intensiv an der Weiterentwicklung der BMW S1000RR für 2020 gearbeitet. Unser erster Wintertest in Jerez de la Frontera war sehr produktiv", bilanziert Marc Bongers, BMWs Motorradsport-Direktor.

"Wir haben unter anderem verschiedene Chassis-Varianten, neue Stoßdämpfer-Elemente, diverse Räderoptionen und Elektronik-Updates getestet", erklärt Bongers. "Tom hatte zwar zu Beginn des ersten Tages noch kleinere Probleme, doch die hatten sich schnell gegeben und wir konnten das straffe Programm mit den vielen Testpunkten durchziehen."

Sykes zieht ebenfalls ein positives Fazit: "Wir hatten definitiv einen sehr guten Test und mein Dank geht an das gesamte BMW-Team. Wir hatten eine umfangreiche Liste mit Dingen, die wir getestet haben, und das Team hat sehr hart gearbeitet. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir erreicht haben. Wir haben an der BMW S1000RR sehr vieles ausprobiert, haben ganz klar Fortschritte gemacht, und ich kann nun zufrieden mit unserer Performance in die Winterpause gehen."

Tom Sykes

Tom Sykes steht vor seiner zweiten Saison als BMW-Werkspilot

Foto: LAT

"Wir haben auch auf Rennreifen einen Schritt nach vorn gefunden, ebenso wie über die Distanz. Das Bike hat gut funktioniert, und natürlich haben wir am Ende auch den Qualifyingreifen aufgezogen. Es war unglaublich, aber nach zwei sehr starken Sektoren habe ich leider in der Spitzkehre einen kleinen Fehler gemacht und bin gestürzt", ärgert sich Sykes.

"Aber mich hat interessiert, wie sich das Bike mit viel Grip anfühlt, und ich habe nach dem Crash noch eine weitere Runde gedreht. Das war gut, denn so haben wir für den Winter noch zusätzliche Informationen, und die Jungs können weiterarbeiten. Es war ein guter Test mit konstanten Streckenbedingungen, die uns ermöglich haben, eine immense Liste abzuarbeiten, und das war, was wir die gesamte Saison über gebraucht haben", berichtet der Weltmeister von 2013.

"Danke an das gesamte Team und die Jungs im Werk, die so hart gearbeitet haben, um das möglich zu machen. Ich denke, dass sich die Entscheidung, den Test in Aragon ausfallen zu lassen, ausgezahlt hat. Denn wir hatten hier einen sehr strukturierten Test und haben sehr gute Arbeit geleistet", stärkt Sykes die Strategie seines Arbeitgebers.

Rundenzeiten (Top 10) beim WSBK-Test in Jerez:

01. Jonathan Rea (Kawasaki) - 1:38,397 Minuten

02. Toprak Razgatlioglu (Yamaha) - 1:39.226

03. Loris Baz (Ten-Kate-Yamaha) - 1:39.280

04. Michael van der Mark (Yamaha) - 1:39.287

05. Alex Lowes (Kawasaki) - 1:39.400

06. Scott Redding (Ducati) - 1:39.466

07. Tom Sykes (BMW) - 1:39.587

08. Niccolo Canepa (Yamaha) - 1:39.967

09. Chaz Davies (Ducati) - 1:40.000

10. Eugene Laverty (BMW) - 1:40.328

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Sebastian Fränzschky