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Dominique Aegerter: "Konnten nicht immer das volle Potenzial ausschöpfen"

Über 1,8 Sekunden Rückstand und P16: Beim Test der Superbike-WM in Portimao läuft es für Rookie Dominique Aegerter nicht so gut wie in Jerez

Dominique Aegerter: "Konnten nicht immer das volle Potenzial ausschöpfen"

Supersport-Weltmeister Dominique Aegerter war beim ersten der beiden WSBK-Vorsaisontests in Europa die große Überraschung. Mit seiner Yamaha R1 schob sich der Schweizer beim Jerez-Test in die Top 6 und ließ einige große Namen hinter sich was Aegerter zum ersten großen WSBK-Test sagte.

Beim zweiten Test in Portimao lief es für Aegerter nicht ganz so gut. Am Ende des Tests fand sich der GRT-Pilot auf der 16. Position wieder und lag 1,809 Sekunden zurück.

"Ich bin zufrieden mit dem, was wir in den vergangenen zwei Tagen geleistet haben", bilanziert Aegerter. "Auch am Mittwoch haben wir wieder viele Dinge am Motorrad getestet und ausprobiert und uns die verschiedenen Reifenoptionen angesehen. Leider konnten wir nicht immer das volle Potenzial ausschöpfen, wie zum Beispiel mit dem SCQ-Reifen."

"Aber wir haben gute Informationen erhalten, mit denen wir weiterarbeiten werden, wenn es darum geht, eine Basisabstimmung zu erarbeiten, die uns über die gesamte Saison hinweg helfen wird", erklärt der 32-jährige Schweizer.

"Es standen aber auch grundlegende Dinge auf dem Programm, wie die Verbesserung der Sitzposition. Es gab auch neue Teile, die wir von Yamaha bekommen haben, um sie auszuprobieren und zu bewerten", verrät Aegerter. "Nach diesen beiden Tests mit insgesamt vier Tagen mit diesem Motorrad sehe ich mich voll auf Kurs, was den Übergang zum Superbike und dieser Kategorie angeht."

Topspeeds von weit über 300 km/h beeindrucken den WSBK-Rookie

"Am Dienstag habe ich jedoch eine völlig neue Erfahrung gemacht, als ich zum ersten Mal das Motorrad am Ende der Geraden bei etwa 320 km/h abbremsen musste. Das hatte ich vorher nicht gekannt", zeigt sich Aegerter beeindruckt vom Superbike.

Dominique Aegerter

Dominique Aegerter lernt seine Yamaha R1 immer besser kennen

Foto: Yamaha

Im Vergleich zu Jerez war Portimao eine komplett andere Strecke. "Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, hat es diese Strecke in sich", so Aegerter. "Es gibt diese lange Gerade und viele Bergauf- und Bergab-Passagen. Dazu kommen noch die vielen blinden Kurven und eine sehr breite Fahrbahn, die es einem erlaubt, verschiedene Linien zu wählen."

"Bei letzterem fällt es mir immer noch schwer, die beste und auch schnellste Linie für mich und meinen Fahrstil zu finden. Aber meine erfahrene Crew versucht, mir so gut wie möglich zu helfen. Trotzdem brauche ich noch viele Runden und Kilometer, um alles besser zu verstehen", gesteht der Superbike-Neuling.

Große Vorfreude auf den Saisonauftakt auf Phillip Island

"Dazu gehört in erster Linie das Motorrad, und wir müssen uns als Team besser kennen lernen. Die Leistung des Motors und die Elektronik spielen eine große Rolle, wobei die Elektronik die größte Aufgabe ist, da sie von Kurve für Kurve individuell eingestellt werden kann. Wir befinden uns also noch in einem Lernprozess", bremst Aegerter die Erwartungen.

Dominique Aegerter

Dominique Aegerter war in Portimao langsamer als Teamkollege Remy Gardner

Foto: Yamaha

"Vielleicht haben wir bei diesem Test nicht ganz so gut abgeschnitten wie in Jerez, aber in Australien könnte es auf einer ganz anderen Strecke wieder anders laufen. Ich freue mich schon darauf, wenn es dort richtig ernst wird", schaut Aegerter auf den Saisonauftakt in drei Wochen.

Die WSBK-Saison 2023 startet am finalen Februar-Wochenende (24. - 26. Februar) auf Phillip Island (Australien). In der Woche vor dem ersten Event können die Fahrer und Teams am 20. und 21. Februar weitere Erfahrungen sammeln.

Mit Bildmaterial von Yamaha.

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