Ducati hat Rückstand: Melandri sieht trotzdem Fortschritte

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Ducati hat Rückstand: Melandri sieht trotzdem Fortschritte
Gerald Dirnbeck
Autor: Gerald Dirnbeck
23.02.2018, 09:57

Marco Melandri und Chaz Davies sprechen trotz Rückstand von Fortschritten und schaffen es in Superpole 2. Kann die Panigale im Rennen ins Spitzenfeld vordringen?

Marco Melandri, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Marco Melandri, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Marco Melandri, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Marco Melandri, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
Chaz Davies, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team

Das Ducati-Werksteam war am ersten offiziellen Trainingstag der Superbike-WM nicht ganz vorne zu finden. Nach den ersten drei Sessions belegte Marco Melandri mit 0,566 Sekunden Rückstand den sechsten Platz. Teamkollege Chaz Davies war an der neunten Stelle zu finden. Ihm fehlten 1,1 Sekunden auf die Spitze. Aber beide schafften den direkten Einzug in die Superpole 2. Beide Fahrer versuchten, ihr Gefühl für die Panigale R zu verbessern. Am Ausgang der schnellen Kurven wurde Melandri dennoch durchgeschüttelt, das Bike lag sehr unruhig.

Deshalb arbeitete der Italiener an der Gewichtsverteilung, um die Stabilität auf der Geraden zu verbessern. Im zweiten Training lag der Fokus auf dem Reifenverschleiß. "Es war ein guter Tag, obwohl das Wetter nicht vorhersehbar war", spricht Melandri den feuchten Vormittag an. "Obwohl zwei Trainings trocken waren, war die Strecke knifflig, weil sie stellenweise noch feucht war. Ich bin zufrieden, weil wir seit dem Test am Montag einen Fortschritt beim Motorrad gemacht haben. Ich muss noch den Speed für die Superpole-Runde finden. Dann ist ein sicherer Rhythmus für das Rennen wichtig."

Ergebnisse der Superbike-WM

Phillip Island und Melandri passen zusammen. Er gewann hier in der 125er-Klasse, in der 250er-Klasse und in der MotoGP. In der Superbike-WM stand er mehrmals mit verschiedenen Marken auf dem Podest. Ein Sieg fehlt ihm aber noch. "Ich liebe diese Strecke", lacht der Routinier. "Meine Panigale funktioniert hier sehr gut und mein Team hat sehr gut gearbeitet. Mit einem Jahr Erfahrung fällt uns die Arbeit leichter. Es werden viele Fahrer schnell sein, aber nur wenige werden auch gegen Rennende konkurrenzfähig sein, wenn der Reifen nachlässt."

Auf der anderen Seite war Davies einer der wenigen Fahrer, die ihre Rundenzeit in FP3, wenn die Streckenverhältnisse eher dem Rennen entsprechen, noch verbessern konnten. "Das hört sich nicht großartig an, oder?", kommentiert der Brite seinen neunten Platz. "Aber ich bin etwas zufriedener als beim Test. Wir haben heute kleine Fortschritte erzielt, auch wenn es auf dem Papier nicht großartig aussieht. Es fehlt noch etwas. Aber ich bin glücklicher als noch vor ein paar Tagen. Morgen können wir noch Kleinigkeiten ausprobieren."

"Der Nachmittag lief leider nicht reibungslos. Wir hatten kleine Probleme und haben dadurch Zeit verpasst. Das wäre entscheidend gewesen", so Davies. Sind drei kürzere Sessions am Freitag eine Hilfe, wenn es Probleme gibt? "Wahrscheinlich nicht. Heute haben wir es zum ersten Mal gemacht und die 40 Minuten fühlen sich extrem kurz an. Aber hoffentlich ist es eine positive Änderung, damit den Teams mehr Zeit bleibt, um die Daten zu analysieren. Für Neulinge kann es auch eine Hilfe sein. Ich denke, dreimal 40 Minuten sind recht positiv."

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