Ducati: Michael Rinaldis erste Saison als Werksfahrer endet im Krankenhaus

Michael Rinaldi verliert beim Saisonfinale in Indonesien Platz vier in der WM: Nach einem Sturz im finalen Rennen landet der Italiener im Krankenhaus

Ducati: Michael Rinaldis erste Saison als Werksfahrer endet im Krankenhaus

Die WSBK-Saison 2021 endete für Ducati-Werkspilot Michael Ruben Rinaldi nicht nach Plan. Im finalen Rennen auf dem Mandalika Street Circuit in Indonesien (zum Rennbericht) stürzte der Italiener kurz vor Rennende in Kurve 6 und musste daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Während in Mandalika die WM-Feierlichkeiten begannen, wurde Rinaldi im Krankenhaus behandelt. "Das war nicht ganz das Saisonfinale, das ich erwartet habe. Ich möchte den Ärzten und den Krankenschwestern sowie den Veranstaltern und der Dorna für das schnelle Handeln danken", teilt Rinaldi über seine Social-Media-Kanäle mit.

Der Ausfall im finalen Rennen war doppelt bitter, denn dadurch verlor Rinaldi Platz vier in der Meisterschaft. Yamaha-Werkspilot Andrea Locatelli hatte in der Endabrechnung neun Punkte mehr auf seinem Konto und holte sich Platz vier. Rinaldi beendete seine erste Saison als Werkspilot auf der fünften Position.

"Es tut mir wirklich leid, wie das Rennen endete. Ich habe mein Bestes gegeben, um in der Meisterschaft den vierten Platz zu belegen", kommentiert Rinaldi, der am Samstag ein schlechtes Qualifying hatte und sich damit die Ausgangssituation erschwerte.

Michael Ruben Rinaldi

Michael Ruben Rinaldi steht 2022 unter Erfolgsdruck

Foto: Ducati

"Es war nicht einfach, aus der fünften Reihe zu starten, aber ich war geduldig und habe Runde für Runde Positionen gutgemacht", berichtet Rinaldi, der sich im Regenrennen in die Top 10 vorkämpfte und direkt vor WM-Rivale Locatelli fuhr.

"In der Schlussphase des Rennens, nachdem ich mich durchgekämpft hatte, versuchte, ich zu pushen, um eine Lücke herauszufahren und mich gegen Angriffe zu verteidigen, aber ich verlor das Heck ohne Vorwarnung", schildert der Italiener.

Abgesehen von den Siegen beim Heimrennen in Misano blieb Rinaldi in diesem Jahr einiges schuldig. Im kommenden Jahr muss sich der Italiener steigern, wenn er seinen Platz im Team verteidigen möchte. "Ich danke dem Team für die Arbeit, die es in dieser Saison geleistet hat. Wir haben viel Erfahrung gesammelt, und das wird für 2022 definitiv ein Vorteil sein", ist er überzeugt.

Mit Bildmaterial von Michael Rinaldi.

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