Fahrerrochade im Superbike-Fahrerlager: Max Kofler und CM-Racing trennen sich
Das Barni-Team ersetzt ab Argentinien Luca Bernardi mit Xavi Fores - Bernardi kehrt in die WorldSSP zu CM-Racing zurück - Dort übernimmt er den Platz von Max Kofler
Wenige Tage vor dem Rennwochenende in Portimao (Portugal) wurden einige Fahrerwechsel im Paddock der Superbike-WM bekannt. Im Endeffekt wird der Österreicher Maximilian Kofler die Saison im CM-Racing-Team in der Supersport-Klasse nicht zu Ende fahren.
Doch der Reihe nach. Das Barni-Team gab bekannt, dass man sich nach Portugal von Luca Bernardi trennen wird. Die drei Übersee-Rennen in Argentinien, Indonesien und Australien wird Xavi Fores mit der Ducati Panigale V4 R bestreiten.
Bernardi fährt seine erste Saison in der Superbike-WM. In die Top 10 hat es der Fahrer aus San Marino nur einmal mit Platz zehn geschafft. Im Laufe der ersten acht Rennwochenenden hat Bernardi 32 WM-Punkte gesammelt.
"Es war eine schwierige Entscheidung, aber ich denke, wir haben die richtige Entscheidung getroffen", sagt Barni-Teamchef Marco Barnabo. "Trotz seiner Rückenverletzung von 2021 habe ich Luca mein Vertrauen geschenkt. Ich habe an seine Qualitäten geglaubt."
"Aber nach acht Rennwochenenden entsprechen die Ergebnisse nicht den Erwartungen. Ich habe ihn auch unterstützt, als er am Rücken operiert werden musste. Ich glaube, es ist für Luca am besten, seine Entwicklung in der Supersport-WM fortzusetzen."
Nach Portimao wird Luca Bernardi im Barni-Team durch Xavi Fores ersetzt Foto: Motorsport Images
CM-Racing: Koflers Ergebnisse entsprechen nicht den Erwartungen
Bernardi kehrt ab Argentinien in die Supersport-Klasse zurück. Er übernimmt den Platz von Kofler im CM-Racing-Team. Bernardi fuhr im vergangenen Jahr für dieses Team und eroberte in seiner Rookie-Saison fünf Podestplätze.
Kofler wechselte nach zwei Jahren in der Moto3-Klasse in die Supersport-WM. Allerdings eroberte der Österreicher mit der Ducati Panigale V2 an den bisherigen acht Rennwochenenden keinen WM-Punkt. Deshalb kommt es nach Portimao zur Trennung.
Die Zukunft des Österreichers ist derzeit offen Foto: Motorsport Images
"Aber leider entsprechen die Ergebnisse nicht den gemeinsamen Erwartungen. Nun haben wir noch ein Wochenende gemeinsam. Wir hoffen, dieses Abenteuer mit einem Hoch zu beenden. Ich wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute."
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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