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"Für immer in der Superbike-WM" - Biaggi begrüßt Rea-Entscheidung

Max Biaggi freut sich über Jonathan Reas Erfolgsserie, erinnert sich an den Helmtausch 2012 und versteht, warum Rea kein Interesse an der MotoGP zeigte

"Für immer in der Superbike-WM" - Biaggi begrüßt Rea-Entscheidung

Jonathan Rea stellte Ende 2019 mit dem fünften WM-Titel einen neuen WSBK-Rekord auf. In diesem Jahr baute Rea diese Statistik weiter aus, indem er Titel Nummer sechs sicherstellte. Max Biaggi fuhr jahrelang gegen Rea und staunt, welche Erfolge der Nordire in den vergangenen Jahren einfahren konnte.

"Er hat etwas Beeindruckendes erreicht, indem er seinen sechsten Titel sichergestellt hat. Das gelang keinem anderen Fahrer zuvor", kommentiert Max Biaggi, der den Herbst seiner Karriere in der Superbike-WM verbrachte und ab dem Saisonfinale 2008 auch gegen Jonathan Rea antrat.

Dass Jonathan Rea abgesehen von den zwei Rennstarts als Ersatz für Honda-Werkspilot Casey Stoner nie in der MotoGP fuhr, stuft Max Biaggi als richtige Entscheidung ein: "Er sollte mit sich und seinen Entscheidungen zufrieden sein. Jonny ist noch nicht zu alt, doch vor ein paar Jahren traf er die Entscheidung, für immer in der Superbike-WM zu bleiben. Das war eine sehr wichtige Entscheidung."

Seit der Saison 2015 ist Rea ungeschlagen. Sowohl bei der Anzahl der WM-Titel als auch bei der Anzahl der Laufsiege führt der Nordire die Statistik klar an. "Ich freue mich für ihn und erinnere mich an 2012. Das war das Jahr, in dem ich meinen letzten Titel eingefahren habe, bevor ich zurücktrat", bemerkt Biaggi.

"Wir tauschten unsere Helme aus. Als ich ihm meinen Helm gab, schrieb ich 'dem zukünftigen Weltmeister alles Gute, Max' auf den Helm und jetzt hat er sechs Titel sicher. Es ist eine verrückte Geschichte", erinnert sich der Italiener, der 2010 und 2012 die Meisterschaft gewann und nach seinem zweiten Titel zurücktrat. In der WSBK-Saison 2015 kehrte Biaggi für vereinzelte Gaststarts zurück.

Mit Bildmaterial von Infront.

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Artikel-Info

Rennserie Superbike-WM
Fahrer Max Biaggi , Jonathan Rea
Urheber Sebastian Fränzschky