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Gleiches Problem wie Jonathan Rea? Philipp Öttl hadert mit der Yamaha R1

Ein magerer Punkt bei der Superbike-WM in Misano: Philipp Öttl erlebt ein weiteres durchwachsenes WSBK-Wochenende und hat ähnliche Probleme wie Jonathan Rea

Gleiches Problem wie Jonathan Rea? Philipp Öttl hadert mit der Yamaha R1

Auch bei der Superbike-WM in Misano (Italien) fiel es Philipp Öttl schwer, an die Form der beiden zurückliegenden Jahre anzuknüpfen. Seit dem Wechsel von GoEleven-Ducati zu GMT94-Yamaha hat Öttl zu kämpfen, aus eigener Kraft in die Punkteränge zu fahren.

Das Wochenende in Misano begann bereits am Freitag nicht nach Plan. Im ersten Training ging der Motor der Yamaha nach wenigen Minuten in Rauch auf. Dadurch verlor der Deutsche wertvolle Trainingszeit.

"Ein Motorrad kann kaputt gehen, aber wenn es bereits nach zehn Minuten den Geist aufgibt, dann ist das schon ziemlich blöd", berichtet Öttl beim Treffen mit Motorsport-Total.com in Misano. "Es war nicht der Start ins Wochenende, den ich mir erhofft habe."

 

"Ich würde aber nicht sagen, dass der Defekt am Freitag der Grund war", bemerkt Öttl und erklärt: "Wir hatten bereits beim Test einige Probleme. Ich bin ziemlich schwer gestürzt. Da wir nur ein Motorrad haben, verpasste ich einen halben Testtag, weil das Motorrad neu aufgebaut werden musste."

Beim Sturz hatte sich Öttl zudem leicht verletzt. "Ich hatte Probleme mit der Schulter. Das hat sich bis zum Wochenende wieder etwas gebessert, aber in der Woche vorher habe ich mich verkühlt und war deshalb am Freitag nicht richtig fit. Ich bekam Antibiotika und dadurch wurde es besser", verrät Öttl.

Das Highlight des Misano-Wochenendes war der 15. Platz im finalen Rennen am Sonntagnachmittag. "Das zweite Rennen war nicht so schlecht", bilanziert Öttl, der aber weiterhin mit der Umstellung zur Yamaha R1 hadert: "Mir fehlt noch etwas das Verständnis für das Motorrad. Und vom Motorrad fehlt auch noch etwas."

Ähnliche Aussagen wie Jonathan Rea: Yamaha schwer zu verstehen

Die Aussagen von Öttl ähneln denen von Rekord-Champion Jonathan Rea, der ebenfalls Umstellungsprobleme hat. "Mit der Yamaha kommt man schnell auf Tempo, doch es ist schwierig, das letzte Quäntchen zu finden", so Öttl.

Philipp Öttl

Philipp Öttl tut sich schwer, das letzte Quäntchen Performance zu finden

Foto: Motorsport Images

"Es ist nicht einfach, das Motorrad zu verstehen. Von Strecke zu Strecke funktioniert es anders. Bei der Abstimmung drehen wir uns ein bisschen im Kreis. Es geht nicht direkt etwas vorwärts", ärgert sich Öttl über die ausbleibenden Fortschritte.

"Hier haben wir immerhin einige Fortschritte erzielt", versucht er das Positive zu sehen. "Man muss seinen Fahrstil natürlich an das Motorrad anpassen. Ich hätte nicht gedacht, dass das so lange dauert. Es heißt immer, dass die Yamaha ein einfach zu verstehendes Motorrad ist. Aber es verhält sich nicht so wie die Serienmaschine, mit der wir trainieren können."

Was Philipp Öttl noch bis zum Ende der Saison erreichen möchte

Trainingsrunden mit der Serien-R1 sind nur bedingt hilfreich, weil der Unterschied zur WSBK-Version zu groß ist. "Das Motorrad ist sehr weit weg. Die Rennversion hat viel mehr Leistung und fährt sich ganz anders", vergleicht Öttl.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Öttl mit der Ducati Panigale V4R deutlich besser zurechtkam. Der vom Motorrad geforderte Stil entsprach eher dem natürlichen Fahrstil von Öttl, der das aber nicht als Ausrede stehen lassen möchte.

"Ich will zeigen, dass ich auch mit diesem Motorrad schnell sein kann. Das ist mein Ziel für dieses Jahr. Ob das möglich ist oder nicht, wird sich zeigen", so Öttl, der im Rahmen des WSBK-Wochenendes in Misano noch keine Aussagen zu seiner Zukunft tätigen konnte.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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