"Hat eine tolle Arbeitsweise" - BMW voll des Lobes für Neuzugang Scott Redding

Scott Redding sammelt beim WSBK-Test in Jerez weitere Erfahrungen mit der für ihn neuen BMW M1000RR - BMW bringt neue Motoren und Abstimmungen zum Test

"Hat eine tolle Arbeitsweise" - BMW voll des Lobes für Neuzugang Scott Redding

BMW hat die Chance genutzt, um vor dem Jahreswechsel noch einen Test einzulegen. Zusammen mit Kawasaki und Honda (warum der Test für Honda nicht gut lief) testete BMW in Jerez neue Entwicklungen und ermöglichte Neuzugang Scott Redding weitere Runden mit der für ihn neuen M1000RR.

Redding testete bereits mit einem Serien-Superbike in Valencia und fuhr später in Estoril die WSBK-Version der M1000RR (mehr Informationen und Fotos). In Jerez setzte er die Arbeit fort.

An den Werks-BMWs kamen einige neue Entwicklungen für die WSBK-Saison 2022 zum Einsatz. BMW sammelte mit verschiedenen Motorspezifikationen Erfahrungen. Aber auch am Chassis wurde eifrig gearbeitet.

Michael van der Mark probierte unterschiedliche Fahrwerksmodifikationen, um das Handling der M1000RR weiter zu verbessern. Unterstützt wurde er dabei von Eugene Laverty, der 2022 neben Loris Baz für das Bonovo-Team fahren wird.

BMW testet mit zwei bekannten und zwei neuen Fahrern

"Es gab viel Neues für uns bei diesem Test", kommentiert BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers. "Grundsätzlich war es wichtig, vor Weihnachten mit allen vier Fahrern, also auch den beiden Neuzugängen Baz und Redding, zu testen. Es war gut, alle vier Fahrer auf dem gleichen Bike auf derselben Strecke zu haben."

"Wir hatten viele neue Testteile dabei, die wir mit allen vier Fahrern entweder bestätigt oder evaluiert haben, damit wir die richtige Richtung aufgezeigt bekommen. Natürlich muss man sich bei zwei neuen Fahrern erst daran gewöhnen, wie sie ihr Feedback geben und wie man ihre Kommentare umsetzt, doch das ist uns gut gelungen", freut sich Marc Bongers.

Eugene Laverty

Eugene Laverty kennt das BMW-Superbike und gilt als guter Entwicklungsfahrer

Foto: BMW Motorrad

"Dieses Feedback haben wir dann auch verglichen mit dem von van der Mark und Laverty, die das Bike ja bereits bestens kennen", erklärt der BMW-Motorradsport-Direktor. "Wir haben extrem viele Informationen gesammelt, und diese gilt es nun auszuwerten."

"Insgesamt haben wir sehr gute Richtungen gefunden und grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Wir nehmen sehr viele positive Themen mit nach Hause. Jetzt gehen wir in die wohlverdiente Weihnachtspause, aber dann geht es intensiv weiter mit der Vorbereitung auf die Saison, der wir positiv entgegensehen", schaut Marc Bongers vorfreudig auf die vierte Saison seit dem Wiedereinstieg von BMW.

Bei BMW weht im vierten Jahr ein frischer Wind

Die Verpflichtung von Scott Redding sorgt bei BMW für frischen Wind. Da der Brite noch bis zum Jahreswechsel bei Ducati unter Vertrag steht, kann er sich noch nicht zum Test äußern. BMW lobt die Arbeitsweise des langjährigen Grand-Prix-Piloten.

Scott Redding

Scott Redding bringt seine Erfahrungen von Ducati zu BMW

Foto: BMW Motorrad

"Er hatte eine Menge Dinge abzuarbeiten, aber am wichtigsten war für ihn, ein Gefühl und ein Setting für das Bike zu finden, mit dem er sich wohlfühlt", bemerkt Teammanager Shaun Muir. "Er hat in der Box eine tolle Arbeitsweise, er ist eine Menge Runden gefahren und hat sich gut akklimatisiert."

"Auf Michaels Seite haben wir ähnliche Entwicklungsteile eingesetzt wie bei Scott, und auch er hat sich sehr gut durch das Programm gearbeitet. Beide Fahrer geben ähnliches Feedback, und das freut mich. Denn das zeigt, dass die Abstimmungsrichtung, die wir mit der BMW M1000RR eingeschlagen haben, für beide Fahrer passt, und das ist sehr wichtig", bilanziert der BMW-Teammanager.

Michael van der Mark

Michael van der Mark probierte verschiedene Abstimmungen an seiner M1000RR

Foto: BMW Motorrad

"Genauso wichtig: Wir haben neue Teammitglieder in unserer Gruppe und ich freue mich sehr, wie gut die Jungs alle zusammenarbeiten. Es gab sehr viel zu tun, viele Chassisänderungen, viele Motorenwechsel, und alle haben als Team super zusammengearbeitet", kommentiert der Teammanager.

"Ein dickes Lob geht an das ganze Team und all die Jungs, die so eng zusammenarbeiten. Insgesamt können wir mit dem Test in Jerez sehr zufrieden sein. Wir haben einen guten Job gemacht, können optimistisch in die Weihnachtspause gehen und uns auf den nächsten Test im neuen Jahr vorbereiten", so Shaun Muir.

Mit Bildmaterial von BMW Motorrad.

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