Honda fährt hinterher: Bautista in Donington chancenlos gegen Haslam

Im Superpole-Rennen schafft Leon Haslam mit Platz vier ein Highlight - Insgesamt ist Honda auch in Donington aus eigener Kraft nicht konkurrenzfähig

Honda fährt hinterher: Bautista in Donington chancenlos gegen Haslam

Bei seinem Heimrennen in Donington (Großbritannien) hatte Leon Haslam seinen Honda-Teamkollegen Alvaro Bautista im Griff. Haslam mischte in der Verfolgergruppe mit und belegte die Plätze sechs, vier und neun.

Bautista kam in den drei Läufen als Achter, 15. und Zehnter ins Ziel. In der WM spielen beide Honda-Fahrer keine Rolle. Nach vier Wochenenden hat Bautista 126 Punkte Rückstand und ist WM-Zehnter. Haslam folgt auf Platz 13.

In der Herstellerwertung ist Honda auf dem fünften und letzten Platz. Die neue Fireblade CBR1000 RR-R ist auch in der zweiten Saison nicht siegfähig. "Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende", seufzt Bautista.

"Am Freitag haben wir etwas beim Set-up probiert, aber das hat nicht funktioniert. Deshalb wechselten wir zurück zur Basisabstimmung. Beim wechselhaften Wetter am Samstag war es schwierig, dieses Set-up zu optimieren."

"Der Poker mit Regenreifen ging im Superpole-Rennen nicht auf. In Rennen 2 war unsere Pace besser als am Samstag und wir haben es in die Top 10 geschafft. Aber ehrlich gesagt, das ist nicht unser Ziel", hält Bautista fest. "Wir müssen uns verbessern."

Leon Haslam, Garrett Gerloff

In Donington ist Leon Haslam immer konkurrenzfähig unterwegs

Foto: Motorsport Images

Im kurzen Superpole-Rennen fuhr Haslam auf abtrocknender Strecke mit Intermediates. Damit war er vorne dabei und verpasste als Vierter nur knapp das Podest. In den beiden trockenen Hauptrennen hatte auch der Lokalmatador mit der Fireblade Mühe.

"Der vierte Platz fühlte sich gut an", nennt Haslam den positiven Aspekt des Wochenendes. "Im ersten Rennen und im Superpole-Rennen waren wir beim Kampf um die Podestplätze dabei. Das war definitiv positiv."

"Im zweiten Rennen gab es einige Probleme, aber insgesamt gesehen können wir sagen, dass wir über das Wochenende Schritte gemacht haben. Es ist klar, woran wir arbeiten müssen. Im Sprintrennen war meine Pace stark. Ich bin mit Intermediates gefahren."

"In Rennen zwei war mein Set-up auch nicht so schlecht. Leider bekam ich ein Problem, wodurch ich zurückgefallen bin. Insgesamt war es ein besseres Wochenende für uns. Wir hoffen, dass wir darauf in Assen aufbauen können."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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