Honda setzt 2022 auf zwei Rookies: Leon Haslam denkt dennoch nicht an Rücktritt

Leon Haslam spricht über seine Zukunft im Rennsport - Alvaro Bautista freut sich, dass Honda zwei Grand-Prix-Piloten in die Superbike-WM transferiert

Honda setzt 2022 auf zwei Rookies: Leon Haslam denkt dennoch nicht an Rücktritt

Honda wird in der WSBK-Saison 2022 mit Iker Lecuona und Xavi Vierge antreten. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus, doch die Würfel sind bereits gefallen. Alvaro Bautista verlässt das Team und kehrt zu Ducati zurück. Wie es bei Leon Haslam weitergeht, ist weiterhin offen.

Beim WSBK-Trainingsauftakt in Jerez überraschte Haslam am Freitag mit der drittschnellsten Zeit (zum FT2-Bericht). Welche Pläne hat der Brite für die kommende Saison? "Meine Zukunft ist im Moment nicht klar. Ich bin nicht in Eile. Wenn ich hier kein gutes Paket finde, dann werde ich keinen Platz in einem Kundenteam annehmen und hinterherfahren", stellt Haslam klar.

"Wenn sich die Chance bietet, dann ist es toll. Andernfalls mache ich etwas anderes. Ich befinde mich nicht in einer Phase meiner Karriere, in der ich unbedingt in der Superbike-WM fahren muss", erklärt der ehemalige Vize-Weltmeister.

Chaz Davies überraschte am Donnerstag mit der Bekanntgabe, seine WM-Karriere zu beenden (zur News). Kann sich Haslam vorstellen, Davies zu folgen? "Ich war ein bisschen schockiert, als ich das gestern mitbekam. Ich erinnere mich, wie ich Chaz half, als ich in der Motorrad-WM fuhr und er seine Karriere startete. Meine Leidenschaft für Motorräder und den Rennsport ist so hoch wie nie zuvor. Deshalb will ich ein konkurrenzfähiges Motorrad, mit dem ich gewinnen kann", schließt Haslam einen baldigen Rücktritt aus.

Alvaro Bautista

Alvaro Bautista freut sich über die Entwicklung der WSBK

Foto: Motorsport Images

Und was sagt Noch-Teamkollege Alvaro Bautista zur HRC-Fahrerwahl für 2022? "Es ist schön", freut sich Bautista über den Fakt, dass zwei Grand-Prix-Piloten ins WSBK-Paddock wechseln. "Diese Meisterschaft wächst stark. Vor einigen Jahren war diese Meisterschaft keine Option. Das habe ich damals auch so gesehen. Es drehte sich alles um die MotoGP."

"Ich erwartete nicht, dass diese Meisterschaft so ist. Ich entdeckte, wie es läuft und bin jetzt froh, hier zu sein. Ich glaube, dass viele Leute die Meisterschaft jetzt mit anderen Augen sehen. Es ist eine weitere Chance, um Spaß am Rennsport zu haben. Das freut mich, denn die Hersteller haben sich gesteigert und es gibt mehr Fahrer an der Spitze. Die Meisterschaft ist gewachsen", lobt Bautista die Entwicklung der Superbike-WM.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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