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Honda: Wie wirken sich die MotoGP-Probleme auf das WSBK-Projekt aus?

In der MotoGP ist Honda vollkommen verloren: Fehlen deshalb bei HRC die nötigen Ressourcen, um die Fireblade in der Superbike-WM zu entwickeln?

Honda: Wie wirken sich die MotoGP-Probleme auf das WSBK-Projekt aus?

HRC, die erfolgsverwöhnte Motorrad-Rennsport-Abteilung von Honda, befindet sich in ihrer wohl größten Krise. In der MotoGP fährt Honda seit einigen Jahren hinterher und ist im Vergleich zur europäischen Konkurrenz deutlich zurückgefallen.

Und auch in der Superbike-WM blamiert sich der weltgrößte Motorradhersteller seit der werksseitigen Rückkehr vor gut vier Jahren. Mit der für die Saison 2024 überarbeiteten Fireblade war in der seriennahen Meisterschaft bisher nichts zu holen.

Mangelnde Traktion, ein viel zu aggressiver Motor und Probleme beim Turning werfen die Honda-Piloten in der Superbike-WM zurück (mehr Informationen). Wir haben uns exklusiv mit HRC-Teammanager Jose Escamez unterhalten und hinterfragt, warum Honda so lange braucht, um das Superbike zum Erfolg zu führen.

HRC-Teammanager: "Erwarteten nicht, diese Probleme zu haben"

"Wir gehen Schritt für Schritt vor. Ehrlich gesagt erwarteten wir nicht, diese Probleme zu haben", gesteht der Spanier, der im zurückliegenden Winter aus der MotoGP in die WSBK kam und den Job von Leon Camier übernahm, der zu Marc-VDS-Ducati wechselte.

 

"Wir benötigen Zeit, um uns zu verbessern. Die Arbeitsweise im Unternehmen hat sich verändert", erklärt Jose Escamez im Exklusiv-Interview mit Motorsport.com und deutet auf bevorstehende Fortschritte beim Projekt hin.

Jose Escamez

Jose Escamez verweist auf die Probleme im MotoGP-Projekt

Foto: Honda

"Wir können jetzt viel schneller reagieren. Doch wir haben auch in der MotoGP einige Probleme. Das soll aber keine Ausrede sein. Doch die MotoGP ist die größte Priorität von Honda", verweist Jose Escamez auf die Probleme in der Königsklasse.

HRC-Pilot Xavi Vierge widerspricht Teammanager Jose Escamez

Damit bestätigt der WSBK-Teammanager, dass Hondas Probleme in der MotoGP durchaus Auswirkungen auf das Superbike-Projekt haben. Werkspilot Xavi Vierge hingegen sieht das anders.

Xavi Vierge

Xavi Vierge ist überzeugt, dass die Honda-Rennabteilung gut gerüstet ist

Foto: Circuitpics.de

"Honda ist groß und hat genug Leute für alle Projekte. Natürlich will Honda in jeder Klasse gewinnen. Ich denke nicht, dass die MotoGP eine Ablenkung ist", erklärt Xavi Vierge auf Nachfrage von Motorsport.com.

Honda Fireblade

Die Honda Fireblade ist das Sorgenkind der Superbike-WM

Foto: Honda

Doch wie lange fährt Honda in der Superbike-WM noch hinterher? "Es wird bald Änderungen geben", verspricht HRC-Teammanager Jose Escamez. "Es dauerte eine Weile, die Probleme zu erkennen. Jetzt wissen wir, was das Problem ist. Doch es ist Zeit nötig, die passenden Lösungen zu liefern und diese auf der Strecke zu testen."

Fortschritte sind dringend nötig, denn in der laufenden Saison waren zehnte Plätze bisher das Maximum. Xavi Vierge ist nach drei von zwölf Events WM-14. und damit bester Honda-Pilot. Bei den Herstellern ist Honda abgeschlagen Letzter.

Mit Bildmaterial von Honda.

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