Jonathan Rea bestätigt: Arbeitsfenster der Ducati Panigale V4R ist zu klein

Schwankende Leistungen der einzelnen Fahrer und extreme Unterschiede von Strecke zu Strecke: Die Panigale V4R bereitet den Ducati-Piloten weiterhin Probleme

Jonathan Rea bestätigt: Arbeitsfenster der Ducati Panigale V4R ist zu klein

Nach zwei Vizetiteln in Folge sollte in diesem Jahr endlich der erste Titel folgen, doch Ducati kämpft auch im dritten Jahr mit der V4-Panigale mit Problemen. Von Strecke zu Strecke unterscheiden sich die Leistungen der Ducati-Piloten extremer als die der Kawasaki- und Yamaha-Piloten.

Aktuell ist Scott Redding als WM-Dritter bester Ducati-Pilot. Doch mit 60 Punkten Rückstand ist Redding auf Fehler der Konkurrenz angewiesen, um doch noch ein Wort um den Titel mitreden zu können.

Der große Rückstand kam durch die nicht konstant guten Ergebnisse zustande. Auch Teamkollege Michael Ruben Rinaldi und GoEleven-Pilot Chaz Davies haben Probleme, sich Wochenende für Wochenende im vorderen Feld zu behaupten.

Ducati Panigale V4R

Die Ducati Panigale V4R unterscheidet sich stark von den restlichen Superbikes

Foto: Ducati

Was sagt Weltmeister Jonathan Rea zur Performance der Ducati-Piloten? "Wenn ich eine Ducati sehe, dann funktioniert sie sehr gut, denn in diesem Fall befindet sich derjenige normalerweise an der Spitze. Es sieht aber so aus, als wäre es ein schwieriges Motorrad", bemerkt Rea.

"Es wirkt, als wäre es schwierig, das Motorrad ins richtige Arbeitsfenster zu bringen. Es ist schwieriger als bei anderen Motorrädern", stellt der Kawasaki-Pilot fest. "Sie haben sehr viel Leistung. Aber das bringt nichts, wenn das Handling der Maschine nicht stimmt."

Toprak Razgatlioglu, Jonathan Rea

Die Yamaha von Toprak Razgatlioglu und die Kawasaki von Jonathan Rea sind konstant schnell

Foto: Motorsport Images

Unklar ist, warum die Ducati Panigale V4R manchmal unschlagbar ist und am darauffolgenden Wochenende weit vom Podium entfernt ist. Rea vermutet, dass es am Konzept des Motorrads liegt. Die Rahmenkonstruktion sowie das Motorlayout unterscheiden sich grundlegend von den Maschinen der Konkurrenz.

"Vom Konzept ist das Motorrad anders als die anderen Maschinen. Sie haben einen V4-Motor, eine Einarmschwinge und viele Teile, die man so nicht an konventionelleren Maschinen sieht", erklärt Rea, der aber nicht zu konkret werden will: "Ich fuhr nie eine und kann es deshalb nicht richtig verstehen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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