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Jonathan Rea: Zwei Rennen am Sonntag sind das wahre Superbike-Format

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Jonathan Rea: Zwei Rennen am Sonntag sind das wahre Superbike-Format
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22.07.2019, 08:09

Superbike-Weltmeister Jonathan Rea wünscht sich das Format von 1988 bis 2015 zurück und befürchtet, dass drei Rennen die TV-Zuschauer überfordern

Das Format der Superbike-WM wurde in den vergangenen Jahren modifiziert, um die Serie für die Zuschauer vor Ort und an den heimischen TVs interessanter zu machen. Seit der Saison 2016 wird Lauf eins am Samstagnachmittag gestartet. In diesem Jahr kam ein Sprintrennen dazu, um den Sonntag etwas aufzuwerten. WSBK-Champion Jonathan Rea ist kein Fan des neuen Formats und wünscht sich den klassischen Zeitplan mit zwei Rennen am Sonntag zurück.

"Man muss sich drei Mal auf ein Rennen vorbereiten. Ich weiß von den Fans und meinen Freunden in der Heimat, dass sie das alles nicht mehr verstehen. Wenn man ein richtiger Superbike-Fan ist, dann ist es mit dem aktuellen Format schwierig, alles mitzuverfolgen", bemerkt Rea.

"Man muss sehr viel Zeit vor dem TV verbringen. Ich liebe es aber, Rennen zu fahren. Man hat eine zusätzliche Möglichkeit, Punkte zu holen. Konstanz ist wichtiger, weil man über das Jahr mehr Punkte holen kann", grübelt der Kawasaki-Pilot, der sich schlussendlich für die Rückkehr zum klassischen Format mit zwei Rennen am Sonntag stark macht.

"Das wäre für mich die beste Variante. Ich weiß aber, dass die TV-Sender diese Idee nicht mögen. Das müssen wir respektieren, denn es ist ein großer Teil des Geschäfts. Für die Leute, die von Zuhause aus die Rennen verfolgen, ist es gut, am Samstagmittag und am Sonntagmittag einzuschalten", so Rea.

"Ich bin vermutlich der Fahrer, der am längsten in der Meisterschaft fährt. Für mich sind zwei Rennen an einem Sonntag das wahre Format der Superbike-WM", erklärt Rea. "Das ist aber nur meine Meinung. Wenn wir vier Rennen fahren müssen, dann fahre ich vier Rennen (lacht; Anm. d. Red.)."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Superbike-WM
Fahrer Jonathan Rea
Urheber Sebastian Fränzschky