Kawasaki: Wird Leon Haslam für Jonathan Rea zur Gefahr?

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Kawasaki: Wird Leon Haslam für Jonathan Rea zur Gefahr?
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19.02.2019, 11:02

WSBK-Rückkehrer Leon Haslam zählt beim Saisonauftakt zum Kreis der Favoriten - Hat Jonathan Rea seine Karten beim Test noch nicht aufgedeckt?

Kawasaki wurde seiner klaren Favoritenrolle beim Test in Australien nur bedingt gerecht. Weltmeister Jonathan Rea konnte seine Dominanz der Tests in Europa auf Phillip Island nicht bestätigen und beendete den finalen Vorsaisontest nur auf der vierten Position. Er musste sich sogar hinter Teamkollege Leon Haslam einreihen, der auf Platz drei landete. Zur Testbestzeit von Ducati-Pilot Alvaro Bautista fehlten etwa vier Zehntelsekunden.

Da Kawasaki in der WSBK-Saison 2019 mit einem neuen Motor antritt, mussten die Ingenieure viele Daten sammeln. "Es war ein sehr guter Test. Wir konnten viele Teile analysieren und viele Einstellungen probieren, um zu sehen, wonach der Kurs verlangt. Dieser Kurs ist so einzigartig auf Grund, weil die Hinterreifen hier in den schnellen Kurven sehr starke Kräfte und Belastungen aushalten müssen", bemerkt Rea.

"Wir verfügen jetzt über viele Informationen. Leider gab es viele rote Flaggen. Wir konnten keinen Longrun zu Ende bringen oder eine richtige Zeitenjagd starten", bedauert der Weltmeister, der die vergangenen elf Superbike-WM-Rennen gewann. Kann Rea seine Siegesserie fortsetzen?

"Die Daten werden für das Rennwochenende sehr nützlich sein. Auf Grund der drei Rennen in diesem Jahr müssen wir in Sachen Zeitplan clever sein. Sonntag wird aus vielerlei Hinsicht ein stressiger Tag. Es gibt die Rennen an sich, dann muss man auf die Ernährung achten und als Werksfahrer die Medienverpflichtungen einhalten. Der Sonntag wird also stressig", prophezeit der Nordire.

Teamkollege Leon Haslam war am Dienstag 0,054 Sekunden schneller als Rea. Mit Blick auf das Rennwochenende verfügt Haslam über ein sehr hohes Renntempo und zählt somit zu den Favoriten. "Wir verwendeten vermutlich die wenigsten Reifensätze im Vergleich zu allen anderen. Wir beschäftigten uns mit der Rennabstimmung und arbeiteten an einem Plan, was wir machen wollen. Wir fuhren keine einmaligen Rundenzeiten mit frischen Reifen", bemerkt Haslam.

"Unsere Zeiten waren an beiden Tagen ziemlich gut. Am Ende wollte ich auf Zeitenjagd gehen, doch dann kam ich bei den beiden ersten Runden in den Verkehr. In meiner vierten Runde fuhr ich eine 1:30.6er-Runde. Ich denke, wir hätten näher dran sein können, wenn wir die ersten Runden umgesetzt hätten. Doch am wichtigsten waren mir ein hohes Renntempo und das Management der Reifen", schildert der Vizeweltmeister von 2010. "Wir befinden uns in einer guten Situation, denke ich."

Mit Bildmaterial von Kawasaki.

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Rennserie Superbike-WM
Urheber Sebastian Fränzschky
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