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Laverty fiebert seinem erstem Test auf der BMW M1000RR entgegen

Eugene Laverty plant beim offiziellen WSBK-Test in Barcelona den direkten Vergleich: Er will die BMW M1000RR mit und ohne Winglets fahren

Laverty fiebert seinem erstem Test auf der BMW M1000RR entgegen

Eugene Laverty kann seinen ersten Test auf der BMW M1000RR für die Superbike-WM (WSBK) 2021 kaum noch erwarten. Beim offiziellen Vorsaisontest, der am Mittwoch und Donnerstag kommender Woche (31. März und 1. April) auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya ansteht, wird es für Laverty soweit sein.

Während die BMW-Werkspiloten Tom Sykes und Michael van der Mark die M1000RR bereits getestet haben, kennt Laverty das neue Modell nur vom Hörensagen. Der Nordire fährt in seinem zweiten BMW-Jahr in der Superbike-WM nicht mehr im Werksteam, sondern im Satellitenteam RC Squadra Corse. Auch Jonas Folger fährt in diesem Jahr für ein BMW-Satellitenteam (Bonovo MGM). Der Deutsche lernt die M1000RR in dieser Woche bei einem BMW-Privattest in Jerez kennen.

Laverty muss sich noch bis Mittwoch gedulden, ist aber schon sehr gespannt darauf, ob das Nachfolgemodell der S1000RR deren Schwächen beheben wird. "Ich will keine Vorhersagen treffen, solange ich die M noch nicht getestet habe. Ich bin aber optimistisch, denn gegen Ende des Jahres kam ich besser zurecht", verweist Laverty etwa auf seine Pole-Position im Oktober 2020 in Magny-Cours.

Eugene Laverty

Mit der S1000RR tat sich Laverty 2020 auf winkligen Strecken schwer

Foto: Motorsport Images

Und da die M1000RR von der Philosophie her eine Evolution der S1000RR ist, die jetzt mit Winglets daherkommt, glaubt Laverty, dass eine der größten BMW-Schwächen von 2020 ausgeräumt werden kann. "Auf Strecken mit harten Bremszonen und sehr langsamen Kurven hatten wir am meisten zu kämpfen", denkt der Nordire an die vergangene Saison zurück.

Positiv für BMW: Estoril, wo man sich besonders schwertat, weil die Strecke dem von Laverty beschriebenen Charakter entspricht, taucht im aktuellen WSBK-Kalender 2021 nicht auf. Das ursprünglich für Mai geplant gewesene Rennwochenende auf der ehemaligen Formel-1-Strecke ist aufgrund der Coronavirus-Situation in Portugal abgesagt worden.

Negativ für BMW: Auch Phillip Island als die schnellste WSBK-Strecke, die dank ihrer flüssigen Kurven dem Charakter der BMW sehr entgegenkommt, taucht im aktuellen Rennkalender nicht auf. Die Australien-Station ist vom traditionellen Februar-Termin auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Ob in dieser Saison überhaupt auf Phillip Island gefahren wird, ist offen.

Für Laverty aber steht mit Blick auf die neue Saison fest: "Wir müssen unsere Vorteile auf den schnellen Strecken nutzen und wir müssen das Bike für die engen, winkligen Strecken anpassen, um mit besserer Beschleunigung effektiver aus den langsamen Kurven herauszukommen."

Als einen Schlüssel für diese Aufgabe sieht Laverty die Winglets an der M1000RR. "Man muss die Motorleistung heutzutage einfach kontrollieren können. Die Flügel werden uns dabei helfen."

Um den direkten Vergleich zu bekommen, plant Laverty, die M1000RR beim Barcelona-Test kommende Woche in zwei unterschiedlichen Spezifikationen zu testen: "Ich will das Bike mit und ohne die Flügel fahren, um ihren Einfluss richtig verstehen zu können. Ich will das neue Paket einfach als Ganzes verstehen."

BMW M1000RR

Die M10000RR mit Winglets: Laverty will sie in Barcelona aber auch ohne testen

Foto: Motorsport Images

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Superbike-WM
Fahrer Eugene Laverty
Urheber Mario Fritzsche