Leon Haslam: Dank der Aragon-Wende ab Assen konstant auf Rea-Niveau?

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Leon Haslam: Dank der Aragon-Wende ab Assen konstant auf Rea-Niveau?
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09.04.2019, 08:00

Nach einem enttäuschenden Start rehabilitiert sich Leon Haslam in Aragon und prophezeit, dass die Fortschritte auch für kommende Rennen von Bedeutung sind

Nach dem starken Saisonstart auf Phillip Island kämpfte Kawasaki-Werkspilot Leon Haslam in Buriram (Thailand) und Aragon (Spanien) mit verschiedenen Problemen. In Thailand wurde der Brite durch einen eingeklemmten Nerv im Rücken eingebremst. Beim Europaauftakt in Aragon lag Haslam in den Trainings zurück und erlebte einen schwierigen Samstag. Doch am Sonntag meldete sich der BSB-Champion zurück und kämpfte mit Teamkollege Jonathan Rea und Ducati-Pilot Chaz Davies um Platz zwei.

"Freitag und Samstag waren ein Desaster. Ich hatte stark zu kämpfen. Die Wunde an meinem Knöchel öffnete sich. Ich selbst hatte einige Probleme, aber auch das Motorrad bereitete uns Schwierigkeiten", bemerkt Haslam.

Lauf eins beendete er mit über 28 Sekunden Rückstand auf Position neun. In der Superpole sicherte er sich nur den zwölften Startplatz. Beim Sprintrennen am Sonntagvormittag deutete er Fortschritte an und kam als Siebter ins Ziel. Dadurch verbesserte sich die Ausgangslage für das zweite Hauptrennen.

"Es war nicht ideal, die beiden ersten Rennen aus der vierten Reihe zu starten. Wir nutzten das Sprintrennen, um uns nach vorne zu kämpfen. Das Team hat am Samstagmorgen megagut gearbeitet. Wir konnten im zweiten Rennen mit Johnny um Platz zwei kämpfen. Was für eine Wende. Ich bin sehr froh mit dem, was wir hier vollbracht haben. Ich fühle mich ziemlich gut", kommentiert er den vierten Platz im zweiten Rennen.

"Ich war ein bisschen enttäuscht, dass ich es nicht aufs Podium schaffte, weil ich nah dran war. Doch verglichen mit Freitag und Samstag war ich sehr zufrieden", berichtet Haslam. "Wir lernten sehr viel. Selbst in Thailand und auch in Australien hatten wir einige Probleme. Nun können wir einen ordentlichen Schritt machen und am Freitag auf einem deutlich höheren Niveau loslegen."

Mit Bildmaterial von Kawasaki.

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Rennserie Superbike-WM
Urheber Sebastian Fränzschky
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