Aprilia sucht Laverty-Ersatz: Ist Stefan Bradl ein Kandidat?

Milwaukee-Aprilia muss einen Ersatzfahrer für den verletzten Eugene Laverty finden – Viele Möglichkeiten gibt es nicht, der Teamchef nennt auch Stefan Bradl

Eugene Laverty wird verletzungsbedingt drei Rennwochenenden der Superbike-WM auslassen müssen. Shaun Muir, der Teamchef von Milwaukee-Aprilia muss für Aragon, Assen und Imola einen Ersatz finden. Das ist nicht einfach, denn weltweit beginnen die verschiedensten Rennserien. Fahrer, die in der Superbike-WM konkurrenzfähig wären, sind kaum auf dem Markt verfügbar. Als Lorenzo Savadori im Vorjahr verletzt pausieren musste, wurde Julian Simon geholt. Der Spanier konnte in Aragon auch in beiden Rennen WM-Punkte sammeln.

Muir will sich in den kommenden Tagen Gedanken über einen Ersatzfahrer machen. Das nächste Rennen findet vom 13. bis 15. April im MotorLand Aragon (Spanien) statt. "Es gibt nicht viele Fahrer", nennt Muir bei 'MCN' sein Dilemma. "Die offensichtliche Wahl wäre Sylvain Guintoli, aber er ist bei Suzuki unter Vertrag. Stefan Bradl wäre eine weitere Möglichkeit, aber er ist vertraglich an Honda gebunden. Die BSB-Fahrer kommen nicht infrage, denn wenn wir in Aragon sind, fahren sie in Brands Hatch."

Ex-Superbike-Weltmeister Sylvain Guintoli absolviert immer wieder Testfahrten für das Suzuki-MotoGP-Team. Bradl ist nun für Honda der Testfahrer. Ein Kandidat wäre Matteo Baiocco, der für Aprilia testet und in der italienischen Meisterschaft fährt. Allerdings fuhr Baiocco zum letzten Mal im Frühling 2016 in der Superbike-WM. Im Superstock-1000-Cup sitzen Maximilian Scheib und Luca Vitali auf einer RSV4. Allerdings sind sie in Aragon und in Assen selbst im Renneinsatz.

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