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"Motivierter als vor dem ersten Podium" - Garrett Gerloff will WSBK-Siege

Yamaha-Pilot Garrett Gerloff spricht über die Zweikämpfe mit den Spitzenfahrern und freut sich, die Gewissheit zu haben, Jonathan Rea und Co. besiegen zu können

"Motivierter als vor dem ersten Podium" - Garrett Gerloff will WSBK-Siege

GRT-Yamaha-Pilot Garrett Gerloff zeigte im Laufe der WSBK-Saison 2020 eine beachtliche Steigerung. Nach einem durchwachsenen Start in die Saison kämpfte der US-Rookie bei den finalen Events um Podestplätze. Dabei lernte er von den Spitzenfahrern ein paar Kniffe.

Bildergalerie: Garrett Gerloff in der WSBK-Saison 2020

"Es ist toll, zu wissen, dass ich mit diesen Fahrern mithalten und einige davon besiegen konnte", bemerkt Gerloff. "Es war richtig toll, mit Johnny (Rea) und mit Chaz (Davies) zu kämpfen. Das sind Weltklasse-Fahrer. Es war sehr lehrreich, gegen sie zu fahren."

"Ehrlich gesagt fährt man nicht anders, wenn man gegen sie fährt. Man will vor dem anderen sein und hat die gleiche Motivation, vorbeizuziehen. Es gibt keinen Unterschied, würde ich sagen", kommentiert er die Duelle mit den WSBK-Routiniers.

Und was konnte Gerloff von Rea und Davies lernen? "Bei Chaz erkannte ich, dass er die Breite der Strecke ein bisschen besser nutzt. Er nimmt mehr Schwung mit. Dadurch muss er einen weiteren Weg zurücklegen, doch es funktioniert. Ich probierte diesen Ansatz und es war okay", erklärt der Yamaha-Pilot.

Garrett Gerloff

Garrett Gerloff schaute sich bei den Topfahrern einiges ab

Foto: Motorsport Images

"Ansonsten gibt es nichts, was sie wirklich grundlegend anders machen. Es hilft aber, sie zu beobachten und zu versuchen, es für das eigene Motorrad anzuwenden", berichtet Gerloff, der bei den finalen drei Events der WSBK-Saison 2020 ansprechende Leistungen zeigte.

Seit dem Podium in Barcelona kämpfte Gerloff konstant an der Spitze mit. "Die Yamaha lief bei den finalen drei Events sehr gut. Daran hatten auch das Team und mein Crewchief einen gewissen Anteil. Es war eine Kombination aus verschiedenen Dingen", begründet er und stellt klar: "Ich bin motivierter als vor dem ersten Podium. Ich konnte mir einen Vorgeschmack holen, will aber den Sieg."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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