MotoGP ab 2023? Toprak Razgatlioglu kommentiert Test mit der Yamaha M1

MotoGP-Aufstieg nicht vor 2023: Toprak Razgatlioglu plant, die MotoGP-Yamaha im November zu testen und stellt klar, dass er auch 2022 in der WSBK fahren wird

MotoGP ab 2023? Toprak Razgatlioglu kommentiert Test mit der Yamaha M1

Yamaha-Pilot Toprak Razgatlioglu befindet sich auf Kurs zu seinem ersten Titel in der Superbike-WM. Nach Jerez führt er die WM mit 20 Punkten Vorsprung an. Mit dem Titelgewinn würde Razgatlioglu die Erfolgsserie von Rekord-Champion Jonathan Rea und Kawasaki beenden. Gleichzeitig wäre es Yamahas erster Titel seit dem Erfolg mit Ben Spies in der Saison 2009. Im Fahrerlager fragen sich bereits viele, wie gut Razgatlioglu mit einem MotoGP-Bike harmonieren würde und wozu er in der Königsklasse fähig wäre.

Vor einer Woche sickerte durch, dass es bereits Überlegungen gibt, am Jahresende eine Yamaha M1 zu testen (mehr Informationen). "Der Plan war, nach dem Renn-Wochenende in Indonesien das MotoGP-Bike zu testen", gesteht Razgatlioglu und fügt hinzu: "Ich habe noch viel Zeit, um das MotoGP-Bike zu testen. Ich konzentriere mich aber zuerst einmal auf meine Aufgabe hier."

Selbst wenn Razgatlioglus großer Traum - der Gewinn der Superbike-WM - in diesem Jahr in Erfüllung geht, wird er in der Serie bleiben. "Ich werde hier weitermachen", bestätigt er. "Ich habe einen Vertrag für zwei weitere Jahre hier. Ich hoffe, in diesem Jahr Weltmeister zu werden. Im kommenden Jahr werde ich in der Superbike-WM bleiben bei der Superbike-Familie. Ich mag dieses Fahrerlager. Ich wurde hier geboren."

"Vielleicht gehe ich in die MotoGP, nachdem ich im kommenden Jahr Weltmeister wurde", grübelt Razgatlioglu. "Dieses Jahr und nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall hier bleiben."

Toprak Razgatlioglu

Toprak Razgatlioglu tritt bei Yamaha in die Fußstapfen von Ben Spies

Foto: Yamaha

Yamaha-WSBK-Projektleiter Andrea Dosoli hat sich im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' bereits in Jerez zu einem möglichen MotoGP-Test geäußert. Dass Razgatlioglu auch in der MotoGP erfolgreich sein kann, bezweifelt Dosoli nicht.

"Ein Fahrer mit Talent kann sich an jede Art von Maschine anpassen", weiß der Yamaha-Manager aus Erfahrung. "Ein talentierter Fahrer erkennt, wie er das Maximum aus dem jeweiligen Motorrad herausholen kann, egal in welcher Kategorie."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Folger: Vorgezogenes Ende in Portimao und "keine konkreten Pläne" für 2022
Vorheriger Artikel

Folger: Vorgezogenes Ende in Portimao und "keine konkreten Pläne" für 2022

Nächster Artikel

Rossi schwärmt von Razgatlioglu: "Kann auch in der MotoGP schnell sein"

Rossi schwärmt von Razgatlioglu: "Kann auch in der MotoGP schnell sein"
Kommentare laden