"Muss mich bei Jonny entschuldigen" - Kawasaki-Manager gesteht Fehler ein

Kawasaki-Teammanager Guim Roda erkennt, dass das Team in der WSBK-Saison 2021 nicht immer alles herausgeholt hat und bittet Jonathan Rea um Verzeihung

"Muss mich bei Jonny entschuldigen" - Kawasaki-Manager gesteht Fehler ein

Superbike-Rekord-Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) reist mit 30 Punkten Rückstand auf Yamaha-Pilot Toprak Razgatlioglu zum WSBK-Finale nach Indonesien. Bei 62 noch verfügbaren Punkten ist Rea auf das Pech seines Gegners angewiesen, wenn er die WM noch drehen will.

Kawasaki-Teammanager Guim Roda bedauert, dass das Team den Titelverteidiger in diesem Jahr nicht immer perfekt unterstützen konnte. "Wir hatten mit dem Selbstvertrauen im Team zu kämpfen. Wir haben ehrlich gesagt bei einigen Rennen nicht zu 100 Prozent gearbeitet. Das wirft uns zurück", kommentiert der Spanier.

"Ich muss mich bei Jonny entschuldigen. Er ist ein großartiger Fahrer", bemerkt Guim Roda im Gespräch mit 'WorldSBK.com'. Der Kawasaki-Teammanager lobt die Konkurrenz: "Yamaha und Toprak leisten sehr gute Arbeit. Er ist so ein Fahrer, mit dem man sehr gut kämpfen kann. Redding hat ebenfalls gute Arbeit geleistet."

Ist die WM für Kawasaki bereits gelaufen? "30 Punkte sind kein kleiner Rückstand, doch im Rennsport kann alles passieren. Unser Ziel ist es, weiterhin anzugreifen und zu hoffen, dass andere Fahrer stark sind. Es stehen noch viele Kämpfe aus", vermutet Guim Roda.

Kawasaki hofft, dass sich in Indonesien auch andere Fahrer einmischen und im Idealfall Razgatlioglu Punkte wegnehmen. "Scott ist stark. Es gibt junge aufstrebende Fahrer. Zudem wird Alex (Lowes) in Indonesien zu 100 Prozent fit sein. Viele Dinge können passieren", so Guim Roda.

Mit Bildmaterial von Kawasaki.

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