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"Nicky Hayden inspirierte mich" - Garrett Gerloff holt erstes WM-Podium

Garrett Gerloff zeigt beim WSBK-Event in Barcelona sein bisher bestes Rennen - Der Rookie spricht über den steinigen Weg und wie ihn Nicky Hayden inspiriert hat

"Nicky Hayden inspirierte mich" - Garrett Gerloff holt erstes WM-Podium

Superbike-WM-Rookie Garrett Gerloff setzte sich beim Renn-Wochenende in Barcelona sehr stark in Szene. Bereits in den Trainings mischte der US-Amerikaner mit seiner Vorjahres-Yamaha im vorderen Feld mit. Nach einer verpatzten Superpole war die Ausgangslage für die Rennen schwierig, doch in Lauf zwei schlug die Stunde des 25-Jährigen.

Als erster US-Amerikaner seit Nicky Hayden stieg Gerloff aufs Podium. "Es bedeutet mir so viel", freut sich der WM-Rookie nach Platz drei am Sonntag. "Ich kannte Nicky und trainierte ein bisschen mit ihm und seinen Brüdern und den Kids aus Owensboro. Nicky inspirierte mich, denn er arbeitete immer sehr hart."

"Er war so entschlossen und sein einziges Ziel waren gute Rennen. Er war immer konzentriert, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Das war eine Inspiration für mich. Es zeigte mir, was nötig ist, um ein Racer auf WM-Niveau zu sein", kommentiert Gerloff. "Es fühlt sich unwirklich an. Mir fehlen die Worte. Es kommt mir vor wie ein Traum. Es ist toll, ich will mehr davon!"

Chaz Davies

Rookie Garrett Gerloff (31) mischte in der Spitzengruppe mit

Foto: Aruba.it Racing - Ducati

In Barcelona gelang Gerloff ein deutlicher Sprung nach vorn. War es ein Hilfe, dass der Kurs für den Großteil der Fahrer Neuland war? "Durch den Test kannte ich den Kurs. Das war eine große Hilfe. Ich hatte einen zähen Start in die Meisterschaft, doch es gab Momente, in denen wir zeigen konnte, dass mehr möglich ist. Es fühlte sich an, als ob alle Puzzlestücke vorhanden sind, wir sie aber noch zusammenbringen mussten", erklärt er.

"Jetzt fühlt es sich wie die größte Erleichterung an, alles zusammengebracht zu haben. Ich freue mich so sehr und bin gleichzeitig so erleichtert. Ich wusste immer, dass ich das hinbekommen kann, dass ich mit diesen Jungs mithalten kann, um Siege und um Podiums kämpfen kann. Doch manchmal wird man nachdenklich, wenn man sich das immer wieder einredet. Man denkt, man belügt sich selbst", erinnert sich der Yamaha-Pilot an die schwierigen Momente.

Michael van der Mark, Garrett Gerloff

Michael van der Mark gratulierte Garrett Gerloff zum ersten WM-Podium

Foto: Motorsport Images

Hat sich Gerloff mit dem Podium für die Nachfolge von Michael van der Mark im Werksteam qualifiziert? "Ich weiß nichts darüber. Ich freue mich jetzt einfach über das Podium. Was auch immer in der Zukunft passiert - damit beschäftige ich mich später. Jetzt freue ich mich erst einmal über das Ergebnis. Ich lernte im Rennen so viel. Das wird für die kommenden Rennen sehr wichtig sein. Ich will in Frankreich und in Estoril gute Rennen zeigen", so der US-Pilot.

Zu den ersten Gratulanten zählte auch Ex-Champion Ben Spies, der großen Anteil an Gerloffs Wechsel in die Superbike-WM hatte. Nach den Feierlichkeiten meldete sich Spies via Telefon bei Gerloff. Michael van der Mark übernahm und scherzte: "Hör auf, uns diese US-Kids zu schicken. Sie werden zu schnell."

 

Gerloff hätte zu gern mit Spies und den anderen Freunden aus den USA gefeiert. "Das wäre fantastisch. Es gibt so viele Leute, die mir geholfen haben. Ich wünschte, dass meine Familie und alle Freunde hier sein könnten. Ich würde so gern mit ihnen feiern. Es gab sehr viele Leute, die mir in den USA mit meiner Profikarriere geholfen haben, die ich jetzt gern umarmen würde", bemerkt Gerloff.

"Es war so eine lange Reise, das größte Abenteuer meines Lebens. Ich bin so froh, dass ich nicht davor zurückschreckte, in die Superbike-WM aufzusteigen. Ich bin überwältigt und so motiviert. Ich wollte das so sehr. Ich wollte hier sein und gute Ergebnisse feiern. Ich will Rennen gewinnen und eines Tages auch die Meisterschaft", stellt der GRT-Pilot klar.

Mit Bildmaterial von Yamaha.

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