Ohne Essen und Trinken: Ramadan-Rituale bremsen Razgatlioglu nicht ein

Comeback nach Corona-Zwangspause: Toprak Razgatlioglu hält sich auch während des WSBK-Tests in Aragon an den Ramadan und verzichtet auf Nahrung und Getränke

Ohne Essen und Trinken: Ramadan-Rituale bremsen Razgatlioglu nicht ein

Nach über einem Monat Zwangspause konnte Toprak Razgatlioglu beim WSBK-Test in Aragon wieder seine Yamaha R1 pilotieren. Ein positiver Corona-Test sorgte beim Barcelona-Test Anfang April für den sofortigen Stopp. Razgatlioglu musste sich wochenlang in Quarantäne begeben und konnte somit weder testen noch trainieren.

"Mir fehlte mein Motorrad und mir fehlte mein Team", gesteht der Türke, der beim Test in Aragon (zum Testbericht) vielversprechende Rundenzeiten fuhr. Auf die Bestzeit von Kawasaki-Pilot Jonathan Rea verlor Razgatlioglu zwar über eine Sekunde, doch seine beste Rundenzeit fuhr der Yamaha-Pilot mit Rennreifen.

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha WorldSBK Team

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha WorldSBK Team
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Foto: Yamaha

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha, mit Phil Marron

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha, mit Phil Marron
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha, mit Andrew Pitt

Toprak Razgatlioglu, Pata Yamaha, mit Andrew Pitt
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Toprak Razgatlioglu, PATA Yamaha WorldSBK Team

Toprak Razgatlioglu, PATA Yamaha WorldSBK Team
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Foto: Yamaha Motor Racing

"Es waren zwei positive Testtage. Ich benötigte einen Test in Aragon, weil ich im vergangenen Jahr hier nicht besonders schnell war. In diesem Jahr bin ich sehr stark. Wir testeten neue Teile und fanden eine gute Abstimmung für das Rennen. Wir konzentrierten uns voll auf die Rennabstimmung. Mit Rennreifen war ich schnell. Ich probierte auch den Qualifying-Reifen, bekam damit aber keine gute Rundenzeit hin", berichtet Razgatlioglu.

Im Vergleich zu seinen Gegnern musste Razgatlioglu eine zusätzliche Herausforderung meistern. Da der Test in den diesjährigen Ramadan fiel, konnte Razgatlioglu tagsüber weder essen noch trinken. Die sommerlichen Temperaturen in Spanien meisterte er dennoch gut und drehte viele Runden.

"Mein Körpergefühl ist sehr gut. Ich konnte einen Monat lang nicht trainieren. Zudem ist in der Türkei zur Zeit Ramadan. Deshalb kann ich nichts essen und trinken. Trotzdem konnte ich am ersten Tag 93 Runden und am zweiten Tag 84 Runden fahren", erklärt der Türke und gibt sich kämpferisch: "Ich bin bereit für die Meisterschaft." Beim Saisonstart in Aragon kann sich Razgatlioglu wieder normal ernähren. Der Ramadan endet am 12. Mai.

Toprak Razgatlioglu

Toprak Razgatlioglu fuhr erneut mit der überarbeiteten Verkleidung

Foto: Yamaha

Doch was hat sich Razgatlioglu für seine zweite Saison als Yamaha-Pilot vorgenommen? "Ich versuche, ums Podium zu kämpfen. Wir müssen abwarten, wie es läuft, weil es in Aragon losgeht. Estoril, also die Strecke danach, mag ich. Im vergangenen Jahr war ich in Aragon verloren. Ich hoffe, dass das in diesem Jahr nicht so sein wird", bemerkt er.

Das Ziel für die neue WSBK-Saison ist klar. "Mein Traum ist es, Weltmeister zu werden und das mit der Yamaha R1 hinzubekommen. Ich werde kämpfen", versichert der WM-Vierte der vergangenen Saison.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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