Qualität statt Quantität: WSBK-Sportdirektor schwärmt vom 2019er-Feld

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Qualität statt Quantität: WSBK-Sportdirektor schwärmt vom 2019er-Feld
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03.02.2019, 09:17

Nur 18 Stammpiloten, doch die Qualität ist laut Gregorio Lavilla mehr als gegeben: Der ehemalige WSBK-Pilot stuft das Starterfeld als bestes der Geschichte ein

Das Starterfeld der Superbike-WM-Saison 2019 ist dünn: Lediglich 18 Stammpiloten gehen in der neuen Saison an den Start. Sprich, sollten drei Fahrer nicht ins Ziel kommen, erhalten alle anderen Punkte. Die Dorna ist sich bewusst, dass weniger als 20 Starter zu wenig sind, doch mit der Qualität des 2019er-Starterfelds ist man mehr als zufrieden.

WSBK-Sportdirektor Gregorio Lavilla wurde im Rahmen der Vorsaisontests auf das 2019er-Feld angesprochen. "Es ist meine siebte Saison in der Meisterschaft. Es wird die beste Startaufstellung in der Superbike-WM, die ich bisher sah", wird er von 'Bikesportnews' zitiert. "Wenn man sich die Gesamtheit der Fahrer anschaut, das Niveau der Fahrer und Motorräder - meiner Meinung nach ist es das beste Feld, das wir jemals hatten."

In der Saison 2018 gibt es nur noch fünf Hersteller, doch alle unterstützen ihre WSBK-Projekte werksseitig. Kawasaki steht nach wie vor voll hinter der Superbike-WM und zeigt kein Interesse an einer Rückkehr in die MotoGP. Ducati hat mit der Panigale V4R ein neues und sehr potentes Superbike und BMW kehrt mit einem Werksteam zurück. Die beiden Yamaha-Teams von Crescent und GRT erhalten Werksunterstützung aus Japan und Honda hat ein neues Werksteam formiert.

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Tom Sykes, Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

Tom Sykes, Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Foto: BMW Motorsport

Tom Sykes, Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

Tom Sykes, Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team

Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Tom Sykes, Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team

Tom Sykes, Markus Reiterberger, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Foto: BMW Motorsport

Für zusätzliche Würze sorgt das neue Format mit drei Rennen pro Wochenende. Neben den gewohnten Rennen am Samstag- und Sonntagnachmittag kämpfen die Fahrer in einem zehnründigen Rennen am Sonntagvormittag um Punkte und eine gute Startposition für das finale Rennen.

Einige Fahrer, allen voran Routinier Marco Melandri, haben sich kritisch zum Qualifying-Rennen am Sonntagvormittag geäußert. Durch die Ein-Motorrad-Regel ist die Gefahr groß, das Hauptrennen auf Grund eines Sturzes zu verpassen, argumentiert Melandri. Doch für Lavilla ist das kein großes Problem, denn verglichen mit dem klassischen Format (beide Rennen am Sonntag) haben die Teams in der neuen Saison mehr Zeit für Reparaturarbeiten.

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Ducati Paniagle V4 R, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team

Ducati Paniagle V4 R, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team
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Foto: Gold and Goose / LAT Images

Ducati Paniagle V4 R, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team

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Ducati Paniagle V4 R, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team

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Ducati Paniagle V4 R, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team

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Ducati Paniagle V4 R, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team

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Ducati Paniagle V4 R, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team

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"Von 10:30 bis 13:10 Uhr gab es eine zweistündige Lücke. Von 11:00 bis 14:00 Uhr sind es drei Stunden. Zudem ist es ein Rennen über zehn und nicht über 20 Runden. Die Lücke ist also größer als zuvor", erklärt der Spanier. "Ich denke, dass es ein interessantes Format ist. Die Teams akzeptierten es."

Das neue Format war eine Idee der Dorna, um die Superbike-WM für die Zuschauer attraktiver zu machen. Vor allem die Vor-Ort-Zuschauer sollen profitieren, da mehr Action geboten wird. Die Dorna schlug den Teams diese Idee im Herbst 2018 vor. "Wenn jemand dagegen gewesen wäre, dann hätten wir es nicht gemacht", stellt Lavilla klar.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Superbike-WM
Urheber Sebastian Fränzschky