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Rennpace macht Hoffnung: Honda-Duo Lecuona und Vierge sieht Fortschritte

Über eine fliegende Runde fehlt Honda etwas Zeit - Aber die Konstanz bei der Rennsimulation stimmen Iker Lecuona und Xavi Vierge optimistisch

Rennpace macht Hoffnung: Honda-Duo Lecuona und Vierge sieht Fortschritte

Nach den Testfahrten in Jerez (Spanien) hatte das Honda-Team auch in Portimao (Portugal) im Laufe der beiden Testtage viel zu tun. Iker Lecuona und Xavi Vierge spulten viele Runden ab und arbeiteten am Set-up, der Elektronik und der Geometrie der CBR1000RR-R Fireblade.

Am Dienstag hatte Vierge einen Sturz und am Mittwoch erwischte es Lecuona bereits am Vormittag. Beide blieben unverletzt und setzten die Arbeit jeweils mit ihren zweiten Motorrädern fort.

"Ich bin in Ordnung", berichtet Lecuona. "Es war ein Sturz in der schnellen Kurve 13. Ich habe die Vorderbremse berührt und das Vorderrad ist schlagartig eingeklappt. Ich bin unverletzt geblieben, aber das Motorrad wurde ziemlich beschädigt."

Im absoluten Spitzenfeld mischte Honda auch in Portimao nicht mit. Am Dienstag hatte Vierge in seiner schnellsten Runde vier Zehntelsekunden Rückstand und klassierte sich als Sechster. Lecuona belegte am Mittwoch mit sieben Zehntelsekunden Rückstand diese Position.

"Wir haben gut gearbeitet und viele Teile ausprobiert", hält Lecuona aber fest. "Der Fokus lag darauf, dass ich mich auf dem Motorrad wohlfühle. In Jerez haben wir extrem viele Teile probiert, aber ich hatte große Mühe. Jetzt fühlte ich mich besser und besser. Ich bin wirklich sehr zufrieden."

"Der Fokus lag auf der Bremsphase und dem Lenkverhalten. Aber uns fehlt immer noch etwas auf die Spitze. Aber ich bin zufrieden. Am Ende bin ich eine Rennsimulation gefahren und war sehr konstant. Für uns ist es wichtig, dass wir gegen Rennende die Pace halten."

"Das hat zum ersten Mal auch gut funktioniert. Wie jeder weiß, bin ich im Vorjahr in den letzten Runden immer zurückgefallen. Deshalb bin ich sehr zufrieden. Wir werden sehen, wie es in Australien läuft."

Das Ergebnis über eine fliegende Runde war nicht ganz aussagekräftig, wie der Spanier meint: "Wir haben den Qualifying-Reifen nicht optimal nutzen können. Es sieht danach aus, dass wir uns noch ein klein wenig verbessern können."

Auch Vierge sieht Honda auf einem guten Weg

Lecuona und Vierge stehen vor der zweiten Saison in der Superbike-WM. Honda hat das Entwicklungsprogramm angeworfen, um auch mit den erlaubten "Super-Concession"-Teilen den Anschluss an die Spitze zu schaffen.

"Wir haben schon in Jerez gut gearbeitet", sagt Vierge. "Dort haben wir sehr viele Dinge getestet und nach einer Richtung gesucht. In Portimao haben wir mit einer klareren Basis begonnen. Runde für Runde wurde die Performance und das Gefühl besser."

Xavi Vierge

Xavi Vierge steht so wie Lecuona vor seiner zweiten WorldSBK-Saison

Foto: HRC

"Wir haben nun ein besseres Verständnis, wie wir uns verbessern können. Bei diesem Test ging es darum, das komplette Paket zusammenzustellen. Wir müssen immer noch arbeiten, aber ich denke, wir haben einen Schritt vorwärts gemacht."

"Unsere Pace war mit dem harten Reifen sehr gut", stimmt Vierge seinem Teamkollegen bezüglich Rennkonstanz zu: "Unsere Pace ist sehr gut. Schade, dass wir den weichen Reifen für die Zeitattacke nicht optimal nutzen konnten."

"Wichtig ist, dass wir mit dem harten Reifen ein gutes Gefühl hatten. Mit diesem Reifen werden wir hier in Portimao fahren. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir uns verbessert. Es waren gute Testfahrten in Portimao. Nun müssen wir für Australien alles analysieren."

MIE-Honda hat großen Rückstand

Auch das Satellitenteam MIE war in Portimao im Einsatz. Hafizh Syahrin und Teamneuling Eric Granado waren an den beiden Tagen je einen halben Tag auf der Strecke. Syharin fuhr zum ersten Mal seit dem Saisonfinale im Vorjahr.

Der ehemalige MotoGP-Fahrer erhielt einen ersten Eindruck der überarbeiteten Fireblade. Die Rundenzeiten waren aber nicht berühmt. Mit vier Sekunden Rückstand zählten Syahrin und Granado zu den langsamsten Superbike-Fahrern im Feld.

Hafizh Syahrin

Hafizh Syahrin fuhr zum ersten Mal seit dem Saisonfinale wieder

Foto: Motorsport Images

"Wir haben eine Version mit Updates getestet", berichtet Syahrin. "Es war ein komplett neues Paket mit einer neuen Hinterradschwinge. Deshalb war es nicht einfach, in dieser kurzen Zeit eine Basisabstimmung zu finden."

"Prinzipiell habe ich versucht, so viele Runden wie möglich zu fahren, um so viel wie möglich zu verstehen und dem Team Feedback zu geben. Es ist wichtig, dass wir für Australien zumindest eine Basis haben."

"Ich weiß, dass unsere Zeiten weit hinter der Spitze sind. Aber das war unser erster Test, während die Konkurrenz schon in Jerez gearbeitet hat. Trotzdem habe ich ein gutes Gefühl für das Motorrad gefunden. Das ist sehr wichtig."

Mit Bildmaterial von HRC.

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