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Superbike-WM Silverstone

Sam Lowes: Mit Jerez-Sieg die Entscheidung zum Moto2-Abschied gefällt

Der 2024 in der Superbike-WM antretende Sam Lowes verrät, was für ihn den Ausschlag gibt, die Motorrad-WM am Saisonende 2023 nach zehn Jahren zu verlassen

Sam Lowes: Mit Jerez-Sieg die Entscheidung zum Moto2-Abschied gefällt

Sam Lowes hat vor wenigen Tagen seinen Wechsel in die Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) zur Saison 2024 bekanntgegeben. Der momentan in seinem neunten Jahr in der Moto2-Klasse der Motorrad-WM fahrende Brite sitzt in der WSBK-Saison 2024 auf einer Ducati Panigale V4 R, die von Marc VDS eingesetzt wird.

Bei Marc VDS handelt es sich um das in Belgien ansässige Rennteam von Marc van der Straten, bei dem Lowes seit 2020 unter Vertrag steht und für das er derzeit seine letzte Moto2-Saison fährt. Unabhängig vom Einstieg in die Superbike-WM bleibt Marc VDS auch 2024 in der Moto2-WM aktiv. Wer dort für das Team fahren wird, ist noch offen.

Die neu aufgebaute WSBK-Abteilung von Marc VDS wird überwiegend mit Ingenieuren und Mechanikern besetzt, die schon jetzt im Umfeld der Superbike-WM arbeiten. Einige dieser Leute kommen von Ducati. "Für mich ist das im Grunde wie ein Werksteam", erklärt Lowes und bekennt: "Weil Marc [van den Straten] auch mit an Bord ist, musste ich nicht lange überlegen."

Marc van der Straten und Sam Lowes

Sam Lowes fährt auch 2024 für Marc-VDS-Boss Marc van der Straten, aber WSBK

Foto: Marc VDS Racing

Und der 32-jährige Brite verrät auch den Hauptgrund, weshalb er der Moto2-WM nach fast einem Jahrzehnt den Rücken kehrt. "Der erste Punkt bei dieser Entscheidung war für mich der veränderte Moto2-Zeitplan mit immer weniger Streckenzeit", spricht Lowes auf das zur Saison 2023 der Motorrad-WM eingeführte neue Wochenendformat an, das die Königsklasse MotoGP noch stärker in den Fokus rückt.

"Vor fünf Jahren hätte ich mich vielleicht noch anders entschieden. Aber jetzt, da ich älter werde, ziehe ich es doch vor, ein bisschen weniger zu reisen und stattdessen mehr zu fahren", erklärt Lowes seine Entscheidung zum Wechsel. Und die untermalt er gleich noch bildlich.

"Es mag sich seltsam anhören", so der Marc-VDS-Pilot, "aber als ich mich in diesem Jahr nach meinem Sieg in Jerez auf der Runde zurück in Richtung Boxengasse befand, das war der Moment, als ich mich festgelegt habe, dass ich in die Superbike-WM wechseln will".

 

Sam Lowes' fahrerischer Erfahrungsschatz in dem für ihn neuen Umfeld beschränkt sich bislang auf mehrere Jahre in der Supersport-WM. In dieser errang er in der Saison 2013 den Titel auf einer Yamaha, bevor er in den Grand-Prix-Sport und dort in die Moto2-WM wechselte.

Nach insgesamt neun Jahren in der mittleren WM-Klasse, wo er Stand heute zehn Rennen gewonnen hat, beginnt für Lowes mit dem Jahreswechsel 2024 ein ähnliches neues Abenteuer wie es für ihn sieben Jahre zuvor der Fall war.

Damals stieg Lowes in die Königsklasse MotoGP auf und trat für das damalige Aprilia-Einsatzteam Gresini an. Nach nur einer Saison aber kehrte der Brite in die Moto2-Klasse zurück. Seinen Wechsel in die Superbike-WM hat er nun längerfristiger angelegt als ihm beim MotoGP-Wechsel vergönnt war.

"Ich werde mich natürlich umstellen müssen, habe aber ein gutes Gefühl", sagt Lowes und fügt hinzu: "Ich glaube, es ist ein guter Zeitpunkt zu wechseln. Als ich vom Team gefragt wurde, ob ich nicht gemeinsam mit dem Team diese neue Richtung einschlagen möchte, war das für mich ein 'No-Brainer'."

Sam Lowes, Alex Lowes

Sam Lowes (li.) im WSBK-Grid mit Zwillingsbruder Alex Lowes

Foto: Motorsport Images

Im Starterfeld für die WSBK-Saison 2024 trifft Sam Lowes unter anderem auf seinen Zwillingsbruder Alex Lowes, der in der neuen Saison weiterhin für das Kawasaki-Werksteam fährt. "Weil mein Bruder dort fährt, habe ich diese Rennserie schon in den vergangenen Jahren viel stärker verfolgt als das wahrscheinlich für viele andere Fahrer gilt", sagt Sam Lowes.

Abgesehen von Bruder Alex habe er aber "nur mit ganz wenigen" aktuellen WSBK-Piloten über die Details der Superbike-WM gesprochen. Als einen derjenigen, mit denen er gesprochen hat, nennt der Noch-Moto2-Pilot den Spanier Iker Lecuona, der in der laufenden WSBK-Saison 2023 für das Honda-Werksteam fährt und der für seinen Arbeitgeber auch hin und wieder mal als Ersatzfahrer bei MotoGP-Rennen einspringt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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