Stefan Bradl und Honda: Rückstand bei Superbike-Tests

Bei den jüngsten Testfahrten zur Superbike-WM (WSBK) in Jerez lagen die Honda-Piloten Stefan Bradl und Nicky Hayden noch deutlich hinter der Konkurrenz.

Beim Auftakt fehlten dem Werksteam rund 1,7 Sekunden auf Kawasaki, am 2. Tag kam die Honda-Mannschaft immerhin auf 7 Zehntel an Titelverteidiger Jonathan Rea heran. Doch insgesamt waren Bradl und Hayden schlicht zu langsam.

"Im Prinzip haben wir den 1. Tag für einen reinen Shakedown genutzt", erklärt Hayden. Erst am 2. Tag habe man gezielt an der Leistung der neuen Fireblade gearbeitet. "Es ging darum, das Motorrad ins richtige Arbeitsfenster zu bringen und eine Entwicklungsrichtung zu finden."

"Wir haben Fortschritte gemacht", sagt Hayden. "Dennoch liegen wir derzeit hinter unseren Rivalen zurück. Vor uns liegt also noch viel Arbeit, denn wir müssen aufholen. Außerdem haben wir Qualifyingreifen verwendet. Deshalb ist der tatsächliche Abstand womöglich noch größer."

Auch Bradl hat einige Baustellen erkannt: "Wir müssen noch an der Beschleunigung aus den Kurven heraus arbeiten. Da fehlt es uns an Grip", meint der Deutsche.

"Wir hatten bisher aber auch nicht genug Zeit, um viel am Bike zu verändern. Es sind kleine Schritte, die uns dabei helfen, ein grundlegendes Verständnis von der neuen Fireblade aufzubauen. Und trotz einiger Kinderkrankheiten war es nicht so schlecht."

Honda schickt seine beiden Superbike-Werksfahrer schon am Wochenende wieder auf die Strecke, dann in Portimao.

Die Superbike-WM 2017 beginnt in einem Monat auf Phillip Island.

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Superbike-WM
Veranstaltung WSBK-Test in Jerez, Januar
Rennstrecke Circuito de Jerez
Fahrer Nicky Hayden , Stefan Bradl
Teams Ten Kate Racing
Artikelsorte News
Tags honda, honda fireblade, jerez, motorrad, portimao, superbike, superbike-wm, wsbk