Tom Sykes' Pole-Bestmarke in Gefahr? Jonathan Rea jagt finalen WSBK-Rekord

Jonathan Rea fehlt nur noch ein Rekord: Mit seiner Serie an Polepositions kommt der Rekord-Weltmeister immer näher an die Bestmarke von Tom Sykes heran

Tom Sykes' Pole-Bestmarke in Gefahr? Jonathan Rea jagt finalen WSBK-Rekord

Tom Sykes trägt in der Superbike-WM den Titel "Mister Superpole". 50 Mal stand der Brite bereits auf der Poleposition und führt damit diese Statistik klar an. Kein anderer Fahrer kann einen frischen Hinterreifen auf eine schnelle Runde so gut nutzen wie der Weltmeister der WSBK-Saison 2013.

Doch in den vergangenen zweieinhalb Jahren holte Sykes nur zwei Polepositions. Im gleichen Zeitraum setzte sich Ex-Teamkollege und Rekord-Weltmeister Jonathan Rea 16 Mal in der Superpole durch.

Beim vergangenen WSBK-Event in Assen holte sich Rea seine fünfte Pole in der laufenden Saison, steht nun bei 32 Superpole-Bestzeiten und verringerte den Rückstand auf 18 Polepositions.

"Es ist wohl der letzte Rekord, der mir noch fehlt", bemerkt Rea, der die Statistik der Laufsiege und WM-Titel klar anführt. Kann der sechsmalige Weltmeister auch noch die Statistik der Polepositions an sich reißen?

1. Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team WorldSBK
1. Jonathan Rea, Kawasaki Racing Team WorldSBK
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

"Tom ist berüchtigt für seine Superpoles. 18 sind eine ordentliche Ansage. Ob ich dann noch fahre? Ich glaube nicht, dass ich noch so lange fahre, um 18 aufzuholen. Ich werde es aber natürlich versuchen", kommentiert Rea.

Auf eine schnelle Runde funktionierte die Kawasaki ZX-10RR zuletzt tadellos. Rea entschied in der laufenden Saison alle Superpole-Sessions für sich. "Unser Motorrad verfügt über sehr viel mechanischen Grip. Wenn ich gut fahre und alles gut funktioniert, dann sind wir stark", erklärt er.

Doch es geht nicht nur um die reine Performance. In der 15-minütigen Superpole müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen. Das richtige Timing kann entscheiden, weiß Rea: "Auf Grund der Regel mit der gelben Flagge ist es aber jetzt schwieriger. Alle fahren näher am Limit. Deshalb ist es wahrscheinlicher, dass es gelbe Flaggen gibt. Man braucht auch ein bisschen Glück. Aber wir verfügen über ein gutes Motorrad, um alles zusammenzubringen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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