Topspeed der BMW M1000RR: "Gibt noch Raum für weitere Verbesserungen"

BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers spricht über die Fortschritte auf den Geraden und freut sich, dass seine Fahrer in diesem Jahr eine Sorge weniger haben

Topspeed der BMW M1000RR: "Gibt noch Raum für weitere Verbesserungen"

Der Topspeed war in den beiden vergangenen Jahren die größte Schwäche des BMW-Superbikes. Auf den Geraden war die S1000RR oft leichte Beute für die etwas leistungsstärkeren Superbikes von Ducati, Kawasaki, Yamaha und Honda. Doch von 2020 zu 2021 gelang BMW ein großer Schritt. Die neue M1000RR verfügt über deutlich mehr Leistung.

"Ja, diesbezüglich konnten wir uns ordentlich steigern", kommentiert BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers im Gespräch mit 'Motorsport.com'. "Es war für uns nicht unbedingt eine Überraschung. Wir wussten, welchen Schritt wir bei der Motorleistung gemacht haben."

"Zudem gelang uns bei der Aerodynamik ebenfalls noch ein kleiner Schritt. Diesbezüglich sind unsere Möglichkeiten aber ziemlich begrenzt", erklärt Bongers und fügt hinzu: "Wir konnten bereits beim Test in Barcelona sehen, dass wir dabei sind. Es hilft auf jeden Fall."

"Es ist nicht nur für die Rundenzeit ein Vorteil. Wir befinden uns in den Rennen jetzt in einer Position, in der wir leichter überholen oder die Position verteidigen können", nennt der BMW-Verantwortliche einen weiteren Vorteil der leistungsstärkeren Maschine.

Im Laufe der Saison könnte die Leistung weiter verbessert werden. "Es gibt noch Raum für weitere Verbesserungen. Doch die Sprünge werden nicht mehr so groß sein. Wir arbeiten parallel weiter", schildert Bongers und erklärt: "Beim Motor könnte man eine neue Nockenwelle bringen."

Mit Bildmaterial von BMW Motorrad.

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