"Wissen nicht warum": Tito Rabat fährt in der Superbike-WM hinterher

In der Superbike-WM kann sich Tito Rabat nicht im Spitzenfeld etablieren - Ratlosigkeit macht sich nach vier Wochenenden breit - Hoffnung gibt er nicht auf

"Wissen nicht warum": Tito Rabat fährt in der Superbike-WM hinterher

Tito Rabat hat in der Superbike-WM einen schwierigen Einstand. Im Spitzenfeld spielte der ehemalige MotoGP-Fahrer und Moto2-Weltmeister von 2014 keine Rolle. Ein neunter und ein zehnter Platz war an vier Rennwochenenden Rabats beste Ausbeute.

In der Weltmeisterschaft ist der Spanier, der für das Ducati-Privatteam Barni an den Start geht, auf dem 15. Platz zu finden. "Wir sind mit vielen Problemen ins Jahr gestartet", wird Rabat von 'WorldSBK.com' zitiert. "Die letzten beiden Rennen haben uns erdrosselt."

"Wir wissen nicht warum. Wir hatten einen guten Test in Misano, aber in Donington haben wir nichts erreicht. Wir müssen warten, geduldig sein und alles aus jedem Wochenende herausholen." Die Ducati Panigale V4 R hat an Konkurrenzfähigkeit eingebüßt.

Jonathan Rea (Kwasaki) und Toprak Razgatlioglu (Yamaha) sind die Referenz im Feld. Ducati-Werksfahrer Scott Redding hat zwei Hauptrennen gewinnen können. Dessen Teamkollege Michael Ruben Rinaldi gewann in Misano Rennen 1 und das Sprintrennen.

Tito Rabat

Tito Rabat will trotz ausbleibender Ergebnisse nicht die Motivation verlieren

Foto: Motorsport Images

In der WM spielen beide Ducati-Werksfahrer derzeit keine Rolle. Der Rückstand auf Razgatlioglu und Rea ist zu groß. Aber während sich die ehemaligen MotoGP-Fahrer Alvaro Bautista und Redding rasch auf die Superbike-WM einstellen konnten, hat Rabat größere Mühe.

"Wenn wir offen sprechen, dann ist klar, dass es ein sehr schlechter Saisonstart war", hält der Spanier fest. "Meine Arbeit zu Hause reflektiert sich nicht auf der Rennstrecke. Ich habe keine andere Wahl als ruhig und geduldig zu sein."

"Wie die Stimmung ist? Man gewöhnt sich über die Jahre daran. Wenn die Ergebnisse nicht kommen, findet man die Motivation zu Hause, damit man motiviert an die Strecke kommt. Man darf nicht unmotiviert sein und muss weitermachen."

"Man braucht viel Selbstvertrauen, weil das das Wichtigste ist. Ich weiß, dass ich schnell bin und kenne zu 100 Prozent meine Fähigkeiten." Außerdem fuhr Rabat in dieser Saison zwei MotoGP-Rennen. In Jerez und Le Mans sprang er bei Pramac-Ducati für den verletzten Jorge Martin ein. Er sammelte einen WM-Punkt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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