WSBK 2021: Fogarty hofft auf intensivere Rivalität zwischen Rea und Redding

Laut Superbike-Legende Carl Fogarty ist Jonathan Rea erneut der Titelfavorit, doch die Ducati-Legende rechnet auch mit BMW, Alex Lowes und Michael Rinaldi

WSBK 2021: Fogarty hofft auf intensivere Rivalität zwischen Rea und Redding

Kawasaki-Pilot Jonathan Rea kann in der WSBK-Saison 2021 seinen siebten Titel in Folge sicherstellen. Für viele Experten ist Rea erneut der Favorit. Auch Superbike-Legende Carl Fogarty würde sein Geld auf Rea setzen. Doch es gibt einige starke Herausforderer. Fogarty hofft, dass sich die Rivalität zwischen Rea und Scott Redding intensiviert.

"Jonathan Rea ist definitiv mein Favorit, doch ich vermute, dass es noch enger zugehen wird. Scott Redding wird sein größter Gegner sein, doch wir müssen abwarten, wie sich Alex Lowes in seiner zweiten Kawasaki-Saison schlagen wird", bemerkt Fogarty im Gespräch mit 'WorldSBK.com'.

"Hoffentlich intensiviert sich die Rivalität zwischen Jonny und Scott. Wenn es Scott gelingt, Jonathan zu besiegen, könnte es ihn ein bisschen aus dem Konzept bringen", prophezeit Fogarty und fügt hinzu: "Es wäre großartig, wenn es feuriger und hitziger zugeht."

Carl Fogarty

Carl Fogarty hofft, dass es mehr Spannungen zwischen den Fahrern gibt

Foto: Ducati

Doch Rea und Redding sind nicht die einzigen Spitzenfahrer. "Die Yamaha-Piloten waren im vergangenen Jahr schnell. Toprak (Razgatlioglu) und Garrett (Gerloff) sind geblieben und werden 2021 definitiv hart angreifen. Sie müssen aber konstanter werden", erklärt "Foggy".

Bei Ducati hat Michael Ruben Rinaldi den Platz von Chaz Davies übernommen. Carl Fogarty war nie ein großer Befürworter von Davies und hofft, dass dessen Nachfolger mehr erreichen kann: "Michael Ruben Rinaldi wird auch schnell sein, nachdem er im Vorjahr seinen ersten Sieg holen konnte."

"Doch es hängt alles davon ab, ob sie auf eine Saison hin gesehen so konstant sein können wie Jonny", bemerkt Fogarty. Wer ist für WSBK-Legende Fogarty der Geheimtipp für die neue Saison? "Man sollte ein Auge auf BMW und vor allem auf Michael van der Mark werfen", so der viermalige Weltmeister.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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